«Secrets & Lies» von Mike Leigh

Hortense führt als Optikerin ein gut situiertes Leben. Als ihre Adoptivmutter stirbt, entschliesst sie sich, nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen. Dank lokaler Behörden findet sie diese rasch. Sie erfährt, dass ihre Mutter Cynthia heisst und in einem heruntergekommenen Quartier von London lebt.

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Hortense führt als Optikerin ein gut situiertes Leben. Als ihre Adoptivmutter stirbt, entschliesst sie sich, nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen. Dank lokaler Behörden findet sie diese rasch. Sie erfährt, dass ihre Mutter Cynthia heisst und in einem heruntergekommenen Quartier von London lebt. Hortense lässt eine Begegnung arrangieren, die für Cynthia zu einer Art Wiedergeburt wird, denn die verbitterte Frau hadert immer noch mit ihrem Schicksal. Sie hat nicht verwunden, dass sie im Alter von 15 Jahren ein Kind von einem Schwarzen bekam und es zur Adoption freigeben musste.

Mike Leigh ist neben Ken Loach der wohl bedeutendste britische Regisseur, der in seinen Filmen stets mit viel Realismus und grosser Empathie vom Leben einfacher Leute erzählt. (pd)

Einzige Vorstellung: Heute Di, Kinok, 20 Uhr; (Einführung: Kultursoziologe Andreas Reckwitz).

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