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Schweizer Buchpreis mit Skandälchen

Kurz & knapp

Vor der gestrigen Buchpreisverleihung feierte sich am Samstag die Branche mit einer Diskussionsrunde. Moderatorin Nicola Steiner kam dabei auf einen Verriss des Kritikers Martin Ebel zu sprechen: Dieser hatte 2010 als Buchpreisjuror den nominierten Roman «Paarbildung» von Urs Faes im «Tages-Anzeiger» als «vage und mutlos» verrissen. Urs Faes, 2017 wieder nominiert, war darob so beleidigt, dass er der gestrigen Preisverleihung fernblieb. Schon letztes Jahr hatte Preisträger Christian Kracht die Feier fluchtartig verlassen. Man darf sich also auf den ersten Buchpreis-Satireroman freuen. (hak)

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