Rudy Burckhardt

WINTERTHUR. Der Schweizer Rudy Burckhardt (1914–99) kam als 21-Jähriger zum ersten Mal nach New York – und blieb.

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WINTERTHUR. Der Schweizer Rudy Burckhardt (1914–99) kam als 21-Jähriger zum ersten Mal nach New York – und blieb. Überwältigt von der schieren Grösse dieser Metropole, der architektonischen Vielfalt und dem hektischen Treiben in den Strassen begann er, seine Eindrücke fotografisch und filmisch zu verarbeiten. In seinen bis Anfang der 1950er-Jahre entstandenen Fotografien und Kurzfilmen verbinden sich Direktheit und formale Strenge, sich kontrastierende Perspektiven, der Einbezug des Zufalls sowie lyrische Verdichtung zu einer radikal modernen Bildsprache, die damals ihrer Zeit weit voraus war und heute umso mehr erstaunt und fasziniert.

«Im Dickicht der Grossstadt»: Di–So, 11–18 Uhr, Fotostiftung Schweiz; bis 15.2.

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