Reise zur Sonne

LESBAR ZEITSCHRIFTEN Noch immer überrascht unsere Sonne die Astronomen mit spektakulären Phänomenen.

Drucken
Teilen
schnitt -

schnitt -

LESBAR ZEITSCHRIFTEN

Noch immer überrascht unsere Sonne die Astronomen mit spektakulären Phänomenen. Durch superscharfe Bilder neuer Sonnenobservatorien und präziseren Computersimulationen sowie durch Messungen solarer Beben und von Neutrinos aus dem Sonnenkern sind tiefe Einsichten unter die brodelnde Oberfläche möglich. Diese ist 6000 Grad Celsius heiss. In einem Sonnenfleck ist es etwa 2000 Grad kälter. Diese dunklen Flecken hatten als erste Galileo Galilei und Thomas Harriot im Jahr 1610 beobachtet. Für die katholische Kirche war das ein blasphemischer Verstoss gegen das Reinheitsgebot. Heute sind die Flecken ein Schwerpunkt der Sonnenforschung.

Bild der Wissenschaft, 07/2013

Such den Superman

Vor 75 Jahren ging Superman erstmals in die Luft. Nun sucht der «Nebelspalter» den Super-Mann. Findet dabei den Kachel-Mann, der sich selbst für eine Rakete bei den Frauen hielt, bis sein Heimatstern Polygamia implodierte. Oder Spiderman, im Nebelspalter «Der Spinner» genannt: ein SVP-Nationalrat der Uni Zürich, der von einem linksextremen Affen gebissen wurde und sich nun als Gorilla von Gerichtsfall zu Gerichtsfall hangelt. Auch Hulk fehlt nicht. Ein grünes Monster namens Jo Lang, dem der Kragen platzt, wenn er sich über das Militär aufregen muss, weshalb ihm anonyme Gegner Patronen nach Hause schicken.

Nebelspalter 06/2013

Flugobjekte

Wollen Pflanzen für Nachwuchs sorgen, müssen sie ihre Pollen auf Reisen schicken. Diese Flugobjekte machen Allergikern zu schaffen. Dabei sehen wir Pollen erst, wenn sie sich in Massen sammeln. Reihte man 40 Stück von ihnen aneinander, würde die Kette bloss einen Millimeter messen. Tausendfach vergrössert zeigen sie ihre wahre Schönheit und sehen aus wie Tennisbälle, Würfel oder stachelige Kugelfische. Darin liegen die männlichen Samenzellen einer Pflanze, die zum weiblichen Teil einer Blüte gelangen müssen, um sie zu bestäuben.

Geolino, 06/2013

Bruno Knellwolf