Probleme beim Hausbau im «Alpenvorland»

ST. GALLEN. Der 1983 geborene Dramatiker Thomas Arzt zeichnet in seinem Stück «Alpenvorland» ein gleichsam kluges wie witziges Porträt seiner Generation. In pointierten Dialogen deckt der Österreicher auf, was seine psychologisch präzise gezeichneten Figuren bewegt.

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ST. GALLEN. Der 1983 geborene Dramatiker Thomas Arzt zeichnet in seinem Stück «Alpenvorland» ein gleichsam kluges wie witziges Porträt seiner Generation. In pointierten Dialogen deckt der Österreicher auf, was seine psychologisch präzise gezeichneten Figuren bewegt. Dafür wurde er beim Heidelberger Stückemarkt mit dem Autorenpreis ausgezeichnet. Ab Mittwoch wird «Alpenvorland» in der Lokremise aufgeführt.

Zur Handlung: Mit Anfang dreissig sind Hannes und Heidi in einem Alter, in dem die Zukunftspläne konkreter werden. Als sichtbares Zeichen des Angekommenseins soll nun dort, wo die beiden ihre Kindheit verbracht haben, ein Haus entstehen. Zwar legt davon bis jetzt nur das Baustellenabsperrband Zeugnis ab, aber immerhin: Bauland ist gekauft und ein Grundriss erstellt. Grund genug, die Freunde von früher einzuladen, um mit ihnen zu feiern.

Doch im Verlauf der Zusammenkunft wird schnell deutlich, dass nicht nur das Haus, sondern auch die Beziehung zwischen Heidi und Hannes eine offene Baustelle ist. Und auch ihre Freunde haben so ihre Probleme mit den Herausforderungen der Standortbestimmung. (pd)

Premiere Mi, 11.2., 20 Uhr, Lokremise; weitere Vorstellungen: 16./20./21./25./28.2. und 3./5./11.3.

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