Proben auf der Bregenzer Seebühne gestartet

Vier Wochen vor der Premiere der Reprise von Mozarts Oper «Die Zauberflöte» bei den Bregenzer Festspielen haben auf der Seebühne die Proben begonnen. Für die meisten Mitwirkenden bedeutet die Wiederaufnahme eine Rückkehr an den Bodensee.

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Vier Wochen vor der Premiere der Reprise von Mozarts Oper «Die Zauberflöte» bei den Bregenzer Festspielen haben auf der Seebühne die Proben begonnen. Für die meisten Mitwirkenden bedeutet die Wiederaufnahme eine Rückkehr an den Bodensee.

Zum Auftakt samt Fototermin boten die Festspiele mit Taminos Arie «Dies Bildnis ist bezaubernd schön» Einblicke in die Märchenoper. Nur wenige Rollen wurden neu besetzt, darunter sind Nikolai Schukoff als Tamino, Daniela Fally als Königin der Nacht und Markus Brück als Papageno. Regisseur David Pountney, der sich nach Ende der Saison nach elf Jahren als Intendant aus Bregenz verabschiedet, wird erst morgen eintreffen. Die Probe wurde daher von Dirigent Patrick Summers geleitet.

Der Vorteil des Zweijahresrhythmus auf der Seebühne sei, dass man «ein leckeres Menu» im Folgejahr nochmals verfeinern könne, sagte Intendant Pountney kürzlich. Er werde seine Inszenierung an wenigen Stellen weiterentwickeln, etwa bei der Feuerprobe.

Mit 29 Aufführungen stehen so viele Vorstellungen auf dem Programm wie nie zuvor. 200 000 Tickets sind aufgelegt, mehr als 80 Prozent sind bereits verkauft. Die Premiere der Wiederaufnahme der «Zauberflöte» findet am 24. Juli statt. Seit vergangener Woche wird im Festspielhaus für die Uraufführung von Heinz Karl Grubers Oper «Geschichten aus dem Wiener Wald» am 23. Juli geprobt. Der Komponist wird sein Werk selbst dirigieren. Die Festspiele dauern bis am 25. August. (sda)

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