PRIX-WALO-EHRENPREISTRÄGER: "Meine Preise bekommen einen Ehrenplatz bei mir in Frauenfeld"

Der berühmte Schweizer Bandleader und Saxofonist Pepe Lienhard räumte am Sonntag gleich zwei Prix Walos ab – einen bekam der in Frauenfeld lebende Musiker für seine Tätigkeit als Big-Band-Leader und einen Ehren-Prix-Walo fürs Lebenswerk.

Miranda Diggelmann
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Pepe Lienhard Big-Band-Leader Frauenfeld. (Bild: Mareycke Frehner)

Pepe Lienhard Big-Band-Leader Frauenfeld. (Bild: Mareycke Frehner)

Pepe Lienhard, wie gefiel Ihnen der Event am Sonntag?
Er war voller guter Energie und Freundlichkeit. Dass ich dann sogar doppelt gewonnen habe, tat mir extrem gut. Ich fühlte mich geehrt und wertgeschätzt. Das ist immer etwas Schönes.

Was bedeuten Ihnen die beiden Preise?
Ich war ja schon oft dabei und weiss mittlerweile, wie es abläuft. Wenn man für einen Prix Walo nominiert ist, hofft man natürlich immer, dass man gewinnt. Dass ich den Ehren-Prix-Walo gewinnen würde, hätte ich aber nie und nimmer gedacht. Ich war völlig überwältigt und glücklich. Die Preise bekommen in meinem Haus in Frauenfeld einen Ehrenplatz in meiner Galerie.

Im April traten Sie mit Ihrer Big Band in der Leipziger Sendung «Kulthits» auf. Ging alles wie geplant über die Bühne?
Die Sendung war ein grosser Erfolg. Ich freute mich darüber, mit vielen berühmten Sängern arbeiten zu dürfen. Sie haben allesamt live gesungen – es war grossartig.
Wann und wo wird man Sie als Nächstes wieder auftreten sehen?
Am 11. Juni gibt die Swiss-German Dixie-Corporation im Casino Frauenfeld ein Benefizkonzert im Andenken an den Big-Band-Kenner Max Wirz. Da werden Dani Felber und ich als Gastsolisten auftreten.

2018 planen Sie eine Schweiz-Deutschland-Tournee. Wie bereiten Sie sich vor?
Derzeit befinden wir uns mitten in der Planung. Sicher ist, dass wir in Frauenfeld auftreten werden. Die Daten haben wir jedoch noch nicht festgesetzt. Mit den Proben beginnen wir lediglich ein paar Tage zuvor. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Jetzt geht es aber zuerst in den Urlaub.