Poesie mit Musik: Frauenfelder Lyriktage

FRAUENFELD. «Der Buchstabe P ist in deutschen Texten der 21.-häufigste Buchstabe, etwas Seltenes also – ein Wunder, beginnt Poesie mit P», sagt Urs Engeler.

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Bo wie Poetry: Bo Wiget. (Bild: pd)

Bo wie Poetry: Bo Wiget. (Bild: pd)

FRAUENFELD. «Der Buchstabe P ist in deutschen Texten der 21.-häufigste Buchstabe, etwas Seltenes also – ein Wunder, beginnt Poesie mit P», sagt Urs Engeler. Er gibt Bücher mit Poesie in seinen drei Verlagen heraus, lehrt am Schweizerischen Literaturinstitut, war in der Jury des Schweizer Literaturpreises – und ist Gastkurator an den 13. Frauenfelder Lyriktagen. Seit 1991 finden sie alle zwei Jahre auf Initiative der Thurgauer Kulturstiftung statt.

Acht Wort- und Klangfinder

Heuer segeln die Lyriktage unter einem Doppel-P: Poetry Performance. Fünf Autoren und drei Musiker, darunter der Wattwiler Bo Wiget, performen an zwei Abenden und tüfteln rare Wort- und Klangkombinationen aus. Und geben davor Workshops in Schulen. Zur Poetry Performance sind eingeladen: Michael Fehr (1982, Bern), Christian Filips (1981, Berlin), Birgit Kempker (1956, Basel), Dagmara Kraus (1981, Berlin), Marc Matter (1974, Brüssel), Isabelle Sbrissa (1971, CH), Manuel Troller (1986), Bo Wiget (1971, Berlin).

Das letzte Wort hat Engeler aus seinem Geleit: «P ist ein harter Verschlusslaut, P ploppt. Wir aber verschliessen uns nicht, und wir schliessen niemanden und nichts aus. P poppt!» (dl)

Fr/Sa, 11./12.9., Eisenwerk; Programm und Reservation auf www.kulturstiftung.ch