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Pirelli für Cineasten

Die Reaktionen auf die ersten Bilder aus dem Pirelli-Kalender waren stets freudig erregt. Nicht so dieses Jahr. Es gab genau genommen fast gar keine Reaktionen.
Katja Fischer De Santi

Die Reaktionen auf die ersten Bilder aus dem Pirelli-Kalender waren stets freudig erregt. Nicht so dieses Jahr. Es gab genau genommen fast gar keine Reaktionen. Obwohl sich die Liste der posierenden Damen liest wie ein Best-of Hollywoods: Kate Winslet, Nicole Kidman, Alicia Vikander, Helen Mirren oder Julianne Moore. Alles preisgekrönte, absolut phantastische Frauen, die Fotograf Peter Lindbergh vor die Kamera geholt hat. Das Problem: Die Damen blieben angezogen. Das (aus männlicher Sicht) Unheil hatte sich bereits letztes Jahr angekündigt, als Fotografin Annie Leibowitz ein neues «feministisches Zeitalter» für den Pirelli-Kalender ankündigte. Was im ersten Schritt bedeutet hat, dass Yoko Ono in Nylonstrumpfhose, Stilettos und Zylinder breitbeinig auf einem Hocker posierte. Kam nicht überall gut an. 2017 ist darum weniger mehr. Sieht wunderschön aus, taugt als Männerphantasie eher weniger. Die Zielgruppe des einstigen Erotik-Kalenders dürfte sich damit innerhalb kurzer Zeit komplett verändert haben. Weg vom Autowerkstatt-Image, hin zum feministischen Aushängeschild. Das hat auch mehr Zukunft. Nackte Brüste gibt es heute in jedem Bauernkalender. Starke, schöne Frauen noch immer zu wenig.

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