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Pilz tötet Feuersalamander

Tierwelt Eine neue, aus Asien eingeschleppte Pilzkrankheit bedroht die Salamander in Europa. Sind die Amphibien erkrankt, sterben sie in kürzester Zeit. Die Schweiz hat präventiv einen Importstopp von Salamandern und Molchen verhängt.

Die Situation sei alarmierend, teilte die Universität Zürich gestern mit. In den Niederlanden, in Belgien und in Deutschland habe der invasive Pilz zu einem Massensterben der Feuersalamander geführt. Nur kleine Bestände des Amphibiums hätten überlebt. Der Pilz ist vermutlich über den Handel mit Amphibien nach Europa gelangt. Er befällt die Haut der Tiere. Dabei bilden sich Hautnekrosen, die unweigerlich zum Tod der Salamander führen.

In der Schweiz noch nicht nachgewiesen

Laut dem Forschungsgruppenleiter am Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der Universität Zürich, Benedikt Schmidt, ist die Sterberate «ex­trem hoch». «Unsere Fang-Wiederfang-Daten zeigen, dass nur 13 Prozent der erkrankten Salamander einen 10-Tage-Intervall überleben.» Zudem habe sich im gleichen Zeitraum ein Drittel der gesunden Salamander mit der Pilzkrankheit angesteckt.

In der Schweiz wurde der Pilz bisher nicht nachgewiesen. Es müsse alles darangesetzt werden, dass dies so bleibe, mahnt Schmidt. Infektionsexperimente zeigten, dass Salamander keine Resistenz gegen den Erreger aufbauen können. Zudem reiche der Kontakt mit wenigen Pilzsporen für eine Ansteckung. (sda)

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