Paul Klees «Sumpflegende» bleibt öffentlich

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Raubkunst Der jahrzehntelange Raubkunst-Streit um Paul Klees «Sumpflegende» ist beigelegt worden. Die Parteien einigten sich auf einen Vergleich, der am Mittwoch vom Stadtrat München bestätigt wurde. Damit bleibt das Ölgemälde im Münchner Lenbachhaus der Öffentlichkeit erhalten. Eine Erbengemeinschaft der Kunstsammlerin Sophie Lissitzky-Küppers hatte das Bild, ein Frühwerk Klees, zurückgefordert und auf Herausgabe geklagt. Die Erben gehen davon aus, dass die Nazis es 1937 widerrechtlich beschlagnahmt hatten. Seit 1993 klagten die Nachfahren von Lissitzky-Küppers immer wieder auf Herausgabe des Bildes. Auf welche Summe sich die Parteien geeinigt haben, blieb geheim. (sda)