Ostschweizer Kultur-Ticker
Vier Powerfrauen in der Grabenhalle St.Gallen +++ See-Burgtheater spielt 2022 antike Kömödie +++ Kunstwerke für 30 Franken

Die Ostschweizer Kulturszene ist lebendig und vielfältig. In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

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Rückmeldungen und Infos an: ostschweizerkultur@chmedia.ch

Donnerstag, 2. Dezember – 18:44 Uhr

Vier Powerfrauen in der Grabenhalle St.Gallen

Die St.Galler Jazzsängerin Miriam Sutter tritt am 4. Dezember in der Grabenhalle St.Gallen auf.

Die St.Galler Jazzsängerin Miriam Sutter tritt am 4. Dezember in der Grabenhalle St.Gallen auf.

Bild: Tobias Garcia

(pd/gen) Am Samstag 4. Dezember, gibt es in der Grabenhalle St.Gallen ein Stelldichein von vier Powerfrauen. Die Veranstalter «Chords & Sequenz» versprechen einen abwechslungsreichen Abend mit Filmtrouvaillen und Konzertleckerbissen. Den Auftakt macht um 17 Uhr ein 2020 erschienener Dokumentarfilm über die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo.

Danach folgt ein Doppelkonzert von zwei lokalen Sängerinnen: Die gebürtige Innerrhoderin Riana tritt ab 19.30 Uhr, auf, die St.Galler Jazzsängerin Miriam Sutter mit ihrer Band Miriam & the Quinces um 20.30 Uhr. Zum Abschluss folgt eine Biopic über Aretha Franklin. Der Eintritt für den ganzen Abend kostet nur 20 Franken.

Mehr Infos unter www.livemusicagain.ch

Donnerstag, 2. Dezember – 17:47 Uhr

See-Burgtheater spielt 2022 die antike Komödie «Lysistrate»

Das See-Burgtheater spielt im Sommer 2022 die turbulente antike Komödie« Lysistrate».

Das See-Burgtheater spielt im Sommer 2022 die turbulente antike Komödie« Lysistrate».

Bild: PD

(pd/gen) Auf der Kreuzlinger Seebühne steht im Sommer 2022 die antike Komödie Lysistrate auf dem Programm. Unter der Regie von Giuseppe Spina spielt das See-Burgtheater den Klassiker von Aristophanes, der schon im 5. Jahrhundert vor Christus die Menschen zum Lachen und zum Staunen brachte. Premiere ist am 14. Juli 2022.

Regisseur Giuseppe Spina.

Regisseur Giuseppe Spina.

Bild: Reto Martin

Zwischen Athen und Sparta tobt ein Krieg. Bei den Frauen zu Hause türmt sich die Wäsche und der Mental Load, ihre Männer kriegen sie kaum noch zu Gesicht. Lysistrate hat genug! Sie organisiert ein Treffen zwischen den Frauen aus Athen und Sparta und ringt ihnen das Versprechen ab, sich ihren Männern so lange sexuell zu verweigern, bis diese den Kampf endlich beenden.

«Die Geschichte zeigt: Auch nach zweieinhalbtausend Jahren sind wir nicht viel weitergekommen», so Regisseur Giuseppe Spina. Der gebürtige Thurgauer ist neben seinen Regieprojekten freischaffender Schauspieler und Musiker sowie Initiant und Mitbetreiber der Theaterwerkstatt Gleis 5 in Frauenfeld. Für das See-Burgtheater stand er schon mehrfach selbst auf der Seebühne.

Gespielt wird vom 14. Juli bis zum 10. August 2022. Im Rahmen einer Weihnachtsaktion bietet das See-Burgtheater bereits jetzt weihnachtlich gestaltete Gutscheine zum vergünstigten Preis. Infos unter: info@see-burgtheater.ch, www.see-burgtheater.ch

Donnerstag, 2. Dezember – 15:41 Uhr

Ausstellung mit Kunstwerken im Postkartenformat

Eine Kunstkarte des St.Gallers Herbert Weber, die im Strahlholz zum Verkauf steht.

Eine Kunstkarte des St.Gallers Herbert Weber, die im Strahlholz zum Verkauf steht.

Bild: Herbert Weber

(pd/gen) Sie gehört zur Vorweihnachtszeit wie die Zimtsterne und der Grittbenz: Die Ausstellung mit Kunstwerken im Postkartenformat in der kleinen Bahnstation Strahlholz bei Gais. Sie findet am kommenden Wochenende, 4. und 5. Dezember, bereits zum 24. Mal statt.

Zeitungskunst von Harlis Schweizer, einer der Mitorganisatorinnen der Ausstellung.

Zeitungskunst von Harlis Schweizer, einer der Mitorganisatorinnen der Ausstellung.

Bild: Harlis Schweizer

Wie immer wird der Anlass vom Künstlerclan Schweizer-Widmer organisiert: Harlis Schweizer Hadjidj, Birgit Widmer und Hans Schweizer.

Rund 50 Künstlerinnen und Künstler aus allen Himmelsrichtungen stellen ihre kleinformatigen Originale aus. Erwerben kann man diese für den unschlagbaren Preis von 30 Franken pro Stück.

Das Wartehäuschen befindet an der frischen Luft und ist für alle zugänglich.

Ausstellung Original- Kunstkarten, Sa, 4. Dezember und So, 5. Dezember von 13 bis 18 Uhr, Haltestelle Strahlholz (Appenzeller Bahn Strecke Bühler-Gais)

Mittwoch, 1. Dezember – 18:25 Uhr

Preisgekrönter Dokumentarfilm im Kinok in der Lokremise: Nach der Fehlgeburt für elf Jahre ins Gefängnis

Nach der Fehlgeburt für elf Jahre ins Gefängnis: Teodora del Carmen Vásquez im Dokumentarfilm «Fly So Far (Nuestra libertad)».

Nach der Fehlgeburt für elf Jahre ins Gefängnis: Teodora del Carmen Vásquez im Dokumentarfilm «Fly So Far (Nuestra libertad)».

Bild: PD

(pd/vre) Ein erschütterndes Dokument über den Umgang mit Frauen in El Salvador, die eine Fehlgeburt erlitten oder abgetrieben haben, zeigt das Kinok in der St.Galler Lokremise diesen Freitag, 17 Uhr. «Fly So Far (Nuestra libertad)» ist aus Anlass der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» sowie in Zusammenarbeit mit Medico International zu sehen. Nach dem Film findet eine Diskussion mit Regisseurin Celina Escher und Hauptdarstellerin Teodora del Carmen Vásquez statt. Das Gespräch führt Alice Froidevaux. Der Film wird mit englischen Untertiteln gezeigt, das Gespräch findet in Spanisch und Deutsch statt.

2007 ist Teodora del Carmen Vásquez im neunten Monat schwanger, als sie bei der Arbeit in Ohnmacht fällt und eine Totgeburt erleidet. Als sie im Krankenhaus aufwacht, beginnt ihr Albtraum: Sie ist von Polizisten umringt, die sie nach der Fehlgeburt beschuldigen, ihr Baby getötet zu haben. Sie wird wegen schweren Mordes angeklagt und zu dreissig Jahren Haft verurteilt. Nach fast elf Jahren wird Vásquez freigelassen und Sprecherin von «The Seventeen», einer Gruppe von Frauen, die das gleiche Schicksal erlitten haben und noch immer im Gefängnis sitzen.

Teodora Vásquez’ Fall ist zu einem Symbol für die grausame Härte geworden, mit der in El Salvador gegen Frauen nach einer Totgeburt oder Abtreibung vorgegangen wird. Seit 1998 wurden mehr als 181 von ihnen verurteilt und mit bis zu dreissig Jahren Gefängnis bestraft. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm der schweizerisch-salvadorianischen Filmemacherin Celina Escher offenbart mittels Zeugenaussagen, Medienberichten und juristischen Dokumenten das Ausmass staatlicher Gewalt gegen Frauen, zeigt aber auch die Kraft von kollektivem Widerstand und Solidarität.

Mittwoch, 1. Dezember – 16:23 Uhr

Vernissage auf dem Trottoir in St.Fiden: Hamburger Künstlerin zeigt Motten-Kunst im St.Galler Schaufenster

Die Hamburger Künstlerin Lena Schramm stellt ab Donnerstag im Schaufenster an der Rorschacher Strasse 112 in St.Fiden aus.

Die Hamburger Künstlerin Lena Schramm stellt ab Donnerstag im Schaufenster an der Rorschacher Strasse 112 in St.Fiden aus.

Bild: PD

(mem) Sie malt bunte Ecstasy-Pillen und verwandelt rostiges Gartenwerkzeug in Kunst: Die Hamburger Künstlerin Lena Schramm. Auf Einladung des Künstlers Felix Boekamp richtet die 42-Jährige nun eine Schaufenster-Ausstellung im Kunstraum «Chambre Directe Schubiger» in St.Fiden aus. Eröffnet wird die Schau «Innenfutter» am Donnerstag, 17 Uhr – draussen an der Rorschacher Strasse 112. Auf dem Trottoir werden Drinks und Grilladen serviert.

Eigentlich wollte Lena Schramm im Schaufenster ein Kunstwerk aus Meisenknödeln ausstellen, aber dann kam alles anders. «Ich hatte Motten im Atelier. Sie zerfrassen meinen schönsten Cashmere-Pullover», sagt die Künstlerin. Es dauerte, bis sie die Quelle des Übels gefunden hatte: Die Motten tummelten sich auf den Meisenknödeln fürs Kunstwerk wie auf einem fremden Planeten. Worauf Lena Schramm grüne Mottenstreifen und Wolldecken zu malen begann.

Montag, 29. November – 13:48 Uhr

Händels «Foundling Hospital» in St.Gallen

(pd/bk.) 1741 eröffnete der Seefahrer und Philanthrop Thomas Coram nach zehnjährigem Kampf mitten in London ein Waisenhaus für die ärmsten Kinder der Stadt. Unterstützt vom Königshaus, dem Adel, Malern, Künstlern und auch Georg Friedrich Händel war die riesige Anlage mitten in London sowohl ein medizinischer Segen als auch ein künstlerisches Geschenk, aus dem später die Royal Academy entstand. Händel komponierte eine Geistliche Musik für die Eröffnung (deren Schluss-Halleluja weltbekannt ist), dirigierte dieses selber, spendete eine Orgel und engagierte sich zeitlebens für dieses Projekt.

Das Kammerorchester St.Gallen unter der Leitung von Mathias Kleiböhmer holt das unbekannte Werk gemeinsam mit dem Vokalensemble Apollon (Leitung: Raphael Holenstein) und dem Bündner Schauspieler Andrea Zogg aus der Versenkung und lässt die gesamte Kollekte – der Tradition des Stückes folgend – dem Hôpital Albert Schweitzer in Haiti zukommen. Geplant war das Konzert bereits im letzten Jahr; es musste coronabedingt verschoben werden und wird nun am Samstag, 4. Dezember, zweimal in der Evangelischen Kirche Grossacker in St.Gallen gespielt: um 14 und um 17 Uhr. Die Veranstaltung ist zertifikatspflichtig.

Freitag, 26. November 15:40 Uhr

Lyrisch-rhythmische Variationen über Klaus Merz

Dirigent Rudolf Lutz.

Dirigent Rudolf Lutz.

Bild: PD

(pd/wec) Am Samstag, 27. November,18.30 Uhr, lädt die Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur St.Gallen (GdSL) zu lyrisch-rhythmischen Variationen in den Raum für Literatur.

Übersetzerin Marion Graf.

Übersetzerin Marion Graf.

Bild: PD

Zusammen mit dem Dirigenten und Improvisator Rudolf Lutz und dem Schauspieler Matthias Flückiger interpretiert die Literaturübersetzerin Marion Graf (2020 vom Bundesamt für Kultur mit dem Spezialpreis für Übersetzung ausgezeichnet) das lyrische Werk des Aargauer Schriftstellers Klaus Merz.

Schriftsteller Klaus Merz.

Schriftsteller Klaus Merz.

Bild: Sandra Ardizzone

Durch die Übertragung in die andere Sprache, in die Musik und in die Körper der Darsteller entfalten sich die Gedichte so, dass das Publikum mitfühlen und mitdenken kann – und das ganze Spektrum der rhythmischen und klanglichen Töne zu spüren bekommt. Moderiert wird der Abend von der Ostschweizer Autorin Laura Vogt.

Es wird um Anmeldung per E-Mail gebeten. Weitere Infos unter www.gdsl.ch

Donnerstag, 25. November – 15:26 Uhr

Neuer Bildband von Thomas Biasotto – inklusive Soundtrack

Thomas Biasotto ist Fotograf und Musiker. Aufgewachsen ist er in verschiedenen Teilen der Ostschweiz. Heute lebt er in Weggis.

Thomas Biasotto ist Fotograf und Musiker. Aufgewachsen ist er in verschiedenen Teilen der Ostschweiz. Heute lebt er in Weggis.

Bild: PD

(pd/wec) Der Ostschweizer Fotograf und Musiker Thomas Biasotto hat einen neuen Bildband veröffentlicht. Die Vernissage findet am Samstag, 27. November, von 10 bis 16 Uhr im Zunfthaus zu Appenzell statt.

«Massiv», so der Titel des Buches, ist ein Manifest an alpine Berglandschaften. Zum einen besteht das Buch aus Schwarz-Weiss-Bildern der Bergwelten von Chamonix, den Schweizer Alpen, den Dolomiten und dem Himalaya. Zum anderen enthält «Massiv» verschiedene Geschichten von Berg­pro­tag­o­nis­ten wie Adolf Ogi, Nicole Niquille, Rein­hold Mess­ner oder Eve­lyne Bin­sack.

Die Aigu­ille du Dru in Cha­monix, fotografiert von Thomas Biasotto.

Die Aigu­ille du Dru in Cha­monix, fotografiert von Thomas Biasotto.

Bild: PD

Während der Entste­hungszeit des Buch­es kom­ponierte der Autor zudem laufend neue Musik für Orch­ester, welche seine Emo­tio­nen beschreiben, die er während all den Berg- und Hoch­touren erlebt hatte. Bei jedem Kauf des Buches ist der zweistündige Soundtrack kostenlos via Soundcloud abrufbar. Teil des Projekts ist auch der Kurzfilm «A letter to my daughter». Er kann auf der Website des Autors angeschaut werden.

Der Erlös des Buches wird vollumfänglich an Stiftungen und Organisationen gespendet, welche sich für den Berg und die Menschen am Berg engagieren.

Ausstellung «Massiv»: 27. November 2021 bis 1. Juli 2022, Zunfthaus zu Appenzell

Mittwoch, 24. November – 15:33 Uhr

Begegnung mit dem Musiker Roman Rutishauser und Klavier «Gerda» im St.Galler Museum im Lagerhaus

Klavier «Gerda» befindet sich im Zustand ständiger Veränderung.

Klavier «Gerda» befindet sich im Zustand ständiger Veränderung.

Bild: PD

(pd/gen) «Gerda ist gern da» lautet der Titel der aktuellen musikalischen Art Brut-Metamorphose des St.Galler Musikers Roman Rutishauser im Museum im Lagerhaus, St.Gallen. Sie ist Teil der aktuellen Ausstellung «Damenwahl». Im Zentrum steht das Kla­vier «Gerda».

Roman Rutishauser.

Roman Rutishauser.

Bild: Tobias Garcia

Zweimal wöchentlich kommt Roman Rutishauser ins Museum und arbeitet an «Gerda». Manchmal auch zusammen mit Besucherinnen und Besuchern. So hat sich «Gerda» im Laufe der Ausstellung schon sehr verändert. Sie breitet sich aus und reagiert auf die anderen ausgestellten Werke.

Am Samstag, 27. November, beantwortet Rutishauser um 15 Uhr Fragen zu seinem Projekt «Gerda». Wie ist es entstanden, wie wird es sich weiterentwickeln? Was bedeutet dem Künstler dieses «work in progress», das er jedoch nie dokumentiert? Wie unterscheidet sich für ihn die musikalische von der gestalterischen Arbeit am Objekt?

Samstag, 27. November, 15 Uhr, ohne Voranmeldung. Es gilt die 3G-Regelung.

Mittwoch, 24. November – 10:05 Uhr

Konstanzer Rosgartenmuseum sucht Kriegsdokumente

Schweizer Hilfe: Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg wurden Konstanzer Kinder tageweise in Thurgauer Familien «durchgefüttert». Später organisierte die Schweitzer Wirtschaft Schulspeisungen in Konstanz.

Schweizer Hilfe: Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg wurden Konstanzer Kinder tageweise in Thurgauer Familien «durchgefüttert». Später organisierte die Schweitzer Wirtschaft Schulspeisungen in Konstanz.

Bild: PD

(pd/gen) Für die komplette Neugestaltung der Dauerausstellung zur Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs an der deutsch-schweizerischen Grenze sucht das Team des Konstanzer Rosgartenmuseums noch zeitgeschichtliche Dokumente aus Familien von beiderseits der Grenze: Briefe, Fotoalben, Bilder vom Alltagsleben in Grenzgebiet und andere Relikte dieser Zeit sollen dazu beitragen, das Leben der Grosselterngeneration in den Jahren von 1933 bis etwa 1950 anschaulich werden zu lassen.

Alle Fotos und Dokumente können vom Museum eingescannt, die Originale zurückgegeben werden. Museumschef Tobias Engelsing bittet die Bevölkerung um Mithilfe:« Auch wenn NS-Zeit und Krieg inzwischen in weite Ferne gerückt sind, wissen wir immer noch recht wenig etwa über den Alltag in der Industrie auf beiden Seiten der Grenze, über geheime Hilfe für Verfolgte an der Grenze oder über die Aktivitäten der sogenannten Fronten-Bewegung in der Ostschweiz.» Es bleibe eine Aufgabe der Museen an der Grenze, auch heute noch sichtbar zu machen, was damals am Bodensee geschah. Wer etwas beitragen möchte, kann sich melden bei: Lisa Foege, Tel. 0049 / 7531 / 900-2851 oder bei tobias.engelsing@konstanz.de

Dienstag, 23. November – 22:30 Uhr

Die dritte «Klanghalt»-Reihe startet im Dezember

Blick in den Kreuzgang von St. Katharinen St.Gallen, anlässlich eines Konzerts 2018 in der Reihe «Klanghalt».

Blick in den Kreuzgang von St. Katharinen St.Gallen, anlässlich eines Konzerts 2018 in der Reihe «Klanghalt».

Bild: Sabrina Stübi

(pd/map) Es gibt sie, die engagierten und mutvollen Organisatorinnen und Organisatoren: Die nach einer ersten (2017/2018) und einer zum Teil nur digitalen (2019/2020) auch in der vierten Corona-Welle eine neue dritte «Klanghalt»-Reihe auf die Beine gestellt haben. «Sage und schreibe und singe» heisst das Motto der neuen Reihe, die bis 4. Juni 2022 - sage und schreibe - 27 Veranstaltungen im Kreuzgang von St.Katharinen in St.Gallen präsentiert. Wiederum wirken zahlreiche Vokalensembles aus St.Gallen und Umgebung mit. Sie singen a cappella und lassen am Schluss das Publikum mti einstimmen in ein gemeinsames Lied. Das spirituelle Erbe von über 2500 Jahre alter Psalmpoesie erklingt und lässt jeden Samstag, 17 Uhr, den Kreuzgang lebendig werden.

Die Musikerinnen und Musiker kommen mit verschiedenen Instrumenten auf ihre Weise dem jeweiligen Psalm nahe, um «aus der Klage ein Lied zu machen und aus der Freude einen Tanz», wie es in der aktuellen Programmpräsentation von Klanghalt heisst. Die St.Galler Organistin Imelda Natter und ihr Klanghalt-Team bieten so wiederum jede Woche einen musikalischen Ruhepol an. Start der dritten Reihe ist am Samstag, 27. November, 17 Uhr. Das Vokalensemble Apollon unter der Leitung von Raphael Holenstein singt. Dazu gesellt sich die Oboistin Helen Moody.

Dienstag, 23. November – 12:51 Uhr

Buchpräsentation mit Neuerscheinungen aus dem St.Galler Vexer-Verlag

Im Kunstmuseum St.Gallen werden drei Neuerscheinungen aus dem St.Galler Vexer-Verlag vorgestellt.

Im Kunstmuseum St.Gallen werden drei Neuerscheinungen aus dem St.Galler Vexer-Verlag vorgestellt.

Bild: PD

(pd/gen) Der St.Galler Vexer-Verlag präsentiert im Kunstmuseum St.Gallen gleich drei Neuerscheinungen mit Ostschweizer Bezug. Am 26. November werden die Bücher ab 18.30 Uhr in einem Rundtischgespräch vorgestellt. Es wird von Gloria Weiss, der Leiterin der Kommunikation des Kunstmuseum St.Gallen, moderiert. Anwesend sein werden die Künstler Patrick Rohner und Christoph Rütimann, der Autor und Kunsthistoriker Yves Guignardund der Verleger Josef Felix Müller. Folgende drei Bücher werden vorgestellt:Bild:

Der St.Galler Verleger und Künstler Josef Felix Müller.

Der St.Galler Verleger und Künstler Josef Felix Müller.

Bild: Hanspeter Schiess
  • «Coghuf (1905-1976)»: Die Werke des Basler Malers Ernst Stocker (1905-1976) sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen vertreten. Der Künstler, des besser unter seinem Pseudonym Coghuf bekannt ist, hat auch ein Werk für die Aula der Universität St.Gallen geschaffen. Nun erscheint eine Monografie, die das Gesamtwerk des Künstlers würdigt. Der Autor und Kunsthistoriker Yves Guignard stellt während der Buchpräsentation den Künstler, sein Werk und die neue Publikation vor.
  • «Patrick Rohner – Massenbewegungen»: Die bislang umfassendste Monografie zum Werk des Schweizer Künstlers Patrick Rohner zeigt erstmals die gesamte Medienpalette, in der sich der Künstler, der 1998 den St.Galler Manor-Kunstpreis erhielt, ausdrückt: Neben Malerei, Zeichnung, Fotografie und Film kamen in den letzten Jahren neu auch Installation, öffentlicher Raum, Aktion, Video und neue Medien hinzu.
  • «Christoph Rütimann – Bellelay»: Im Sommer 2021 bespielte Thurgauer Künstler Christoph Rütimann  die Klosterkirche Bellelay im Berner Jura. Rütimann spricht während der Buchpräsentation über sein Werk in Bellelay.  Mit Installationen, Video, Sound, Performance, Text und Malerei, interagierte der Künstler mit dem Ausstellungsort und hinterfragte seine Konventionen und Gesetzmässigkeiten.

Rundtischgespräch und Buchpräsentation, 26.11., 18.30 Uhr, Kunstmuseum St.Gallen.

Dienstag, 23. November – 09:38 Uhr

Der Wandmaler und Illustrator Dominik Rüegg stellt in der kleinsten Galerie St.Gallens aus

Dominik Rüegg bemalte im Juni 2021 eine ganze Bradmauer an der Oberstrassse in St.Gallen. Nun stellt er in der Galerie vor der Klostermauer aus.

Dominik Rüegg bemalte im Juni 2021 eine ganze Bradmauer an der Oberstrassse in St.Gallen. Nun stellt er in der Galerie vor der Klostermauer aus.

Bild: Arthur Gamsa

(pd/gen) Bekannt durch seine grossen Wandmalereien und Landscapes zeigt Dominik Rüegg, Künstlername Drü Egg, seine Arbeiten nun im kleineren Format unter dem Titel «Landscapes 2» in der Galerie vor der Klostermauer in St.Gallen. Die Vernissage findet am Freitag, 26. November von 18 bis 20.30 Uhr im Freien vor der Galerie statt.

Einladungskarte für die Ausstellung von Dominik Rüegg.

Einladungskarte für die Ausstellung von Dominik Rüegg.

Bild: PD

Über mehrere Jahre hinweg experimentiert der Illustrator und Wandmaler mit seinem unverkennbaren Stil. Seine Werke werden in unterschiedlicher Form gezeigt und sind in einer Installation im oberen Bereich der Galerie begehbar.

Am Samstag, 4. Dezember, kann man von 14 bis 17 Uhr während eines Live-Painting -Nachmittags erleben, wie Drü Egg vor Ort seine Landschaften entstehen lässt.

«Landscapes 2», 26. November – 19. Dezember, Galerie vor der Klostermauer, St.Gallen.

Montag, 22. November – 14:06 Uhr

Adventliche Abendmusik in der St.Galler Kathedrale

Die Grosse Orgel der St.Galler Kathedrale spielt in den vier Abendmusiken im Advent eine Hauptrolle.

Die Grosse Orgel der St.Galler Kathedrale spielt in den vier Abendmusiken im Advent eine Hauptrolle.

Bild: Sabrina Stübi

(pd/bk.) Seit Jahren gehören sie in der St.Galler Altstadt zum Advent wie die elegant leuchtenden Sterne und die Tanne auf dem Klosterplatz: die kleinen Montagabendkonzerte in der Kathedrale, ins Leben gerufen von Domorganist Willibald Guggenmos. 2020 fand die Abendmusik im Advent jeweils hinter verschlossenen Türen statt und wurde gestreamt; dieses Jahr spielt der Domorganist wieder live, vor Publikum mit Covid-Zertifikat – zweimal in Verbindung mit einem Vokalensemble der Dommusik und zweimal solo.

Den Auftakt macht am 29. November ein Programm mit Orgelmusik und Gregorianik; die Frauen- und die Männerchoralschola der Kathedrale (Leitung: Rita Keller, Domkapellmeister Andreas Gut) steuern adventliche und marianische Gesänge bei - darunter «Rorate coeli», «Ave maris stella» und die feierliche Version des «Salve Regina». Willibald Guggenmos spielt Werke von Bach, Reger und Johannes Rau (*1960).

Im zweiten Konzert am 6. Dezember wird die Orgel bekannte Adventslieder aufnehmen und in virtuosen Choralvorspielen von Jan Janca (*1933) neu beleuchten. Das Collegium Vocale der Dommusik ist am 13. Dezember mit von der Partie und singt Motetten von Hans Leo Hassler, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn und Herbert Howells. Im Zentrum des Programms steht die Uraufführung der Orgelfantasie über «Es kommt ein Schiff geladen» von Mathias Rehfeldt (*1986).

Den Abschluss bildet die Abendmusik vom 20. Dezember mit Orgelwerken von Liszt, Saint-Saëns und Hendrik Andriessen, von Hermann Seidl und Edwin H. Lemare. Der Eintritt ist frei, es wird keine Kollekte aufgenommen. Die Konzerte beginnen jeweils um 18.30 Uhr.

Freitag, 19. November – 13:19 Uhr

Neue Single von Panda Lux

Die vier Rorschacher Moritz Widrig (Schlagzeug), Janos Mijnssen (Bass), Silvan Kuntz (Gesang) und Samuel Kuntz (Gitarre) bilden zusammen Panda Lux.

Die vier Rorschacher Moritz Widrig (Schlagzeug), Janos Mijnssen (Bass), Silvan Kuntz (Gesang) und Samuel Kuntz (Gitarre) bilden zusammen Panda Lux.

Bild: PD

(pd/wec) «Ich habe Blumen mitgebracht. Nicht selbst gepflückt, dafür selbst bezahlt. Ich leg sie nieder auf das Grab, das wir uns schaufeln jeden Tag.» Dies proklamiert Panda Lux-Sänger Silvan Kuntz stoisch, zu ungewohnt-experimentellen Klängen auf ihrer neuen Single «Blumen», die seit heute Freitag erhältlich ist.

Der neue Song der Rorschacher Popband ist ein Plädoyer gegen die Generation «Hedonismus um jeden Preis». Mitten in die Fratze der Dekadenz - dorthin, wo es wehtut. Hierbei schafft es das Quartett, sich herrlich subtil, deswegen jedoch nicht minder kritisch, mit dem eigenen Beitrag zur Klimakrise auseinanderzusetzen. Das Resultat: Feinste Popmusik anno 2021.

Freitag, 19. November – 10:36 Uhr

Tiere als Puppen und Präparate im Naturmuseum Thurgau

Die Puppenspieler Simon Engeli und Rahel Wolgensinger sind mit ihren tierischen Puppen im Naturmuseum Thurgau zu Gast.

Die Puppenspieler Simon Engeli und Rahel Wolgensinger sind mit ihren tierischen Puppen im Naturmuseum Thurgau zu Gast.

Bild: Ralph Ribi

(pd/gen) Ob Puppe auf der Bühne oder Präparat im Museum: Beide wollen sie das dargestellte Tier zum Leben erwecken, tun dies aber auf unterschiedliche Weise. Gut gespielt oder gut präpariert, berühren sie uns und werden manchmal zum Spiegelbild unserer selbst.

In der neuen Ausstellung des Naturmuseums Thurgau «Wir wollen nur spielen! Tiere im Figurentheater», die am 26. November um 19 Uhr eröffnet, trifft das tierische Theaterensemble der Thurgauer Puppenspielerin Rahel Wohlgensinger auf seine naturgetreuen Vorbilder. Die Gegenüberstellung von Tierpuppe und Tierpräparat wirft spannende Fragen auf: Was haben Puppe und Präparat gemeinsam, worin unterscheiden sie sich? Wie werden sie gebaut? Was lässt sie lebendig werden?

Von der Weihnachtsgans Auguste über Herrn Eichhorn bis zum alten Esel: Alle erzählen sie ihre Geschichte und staunen dabei über die lebensechten Artgenossen, die neben ihnen stehen.

«Wir wollen nur spielen», Naturmuseum Thurgau Frauenfeld, 26.11. bis 30.1. Aufgrund der COVID-19-Massnahmen ist die Teilnehmerzahl an der Vernissage beschränkt und eine Anmeldung erforderlich: Tel. 058 345 74 00, naturmuseum@tg.ch

Donnerstag, 18. November – 16:07 Uhr

«Julia und Romeo» am Theater St. Gallen: Sonderangebot für Personen unter 30 Jahren

Die Inszenierung «Julia und Romeo» bringt Frauenpower in Shakespeares Klassiker.

Die Inszenierung «Julia und Romeo» bringt Frauenpower in Shakespeares Klassiker.

Bild: PD

(pd) William Shakespeares «Romeo und Julia» ist vielleicht die berühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur. Am Theater St.Gallen hat sich die junge Regisseurin Mirja Biel mit dem Schauspielensemble des Klassikers angenommen. In ihrer Version steht Julia im Mittelpunkt – und stellt Fragen und Forderungen einer jungen Frau von heute. So entstand ein zünftig entstaubter, frischer Shakespeare mit dem Titel «Julia und Romeo». Ein Klassiker mit Frauenpower, der speziell auch jungen Zuschauenden zu empfehlen sei, wie die Kritik nach der Premiere schrieb.

An ein junges Publikum richtet sich das Sonderangebot des Theaters St.Gallen für die Vorstellung von «Julia und Romeo» vom Donnerstag, 2. Dezember, 19.30 Uhr im Um!bau. Personen unter 30 Jahren erhalten an diesem Abend ein Ticket zum unschlagbaren Einheitspreis von 25 Franken, unabhängig von der Kategorie. Nach der Vorstellung sind sie an der Bar zu einem Gratisdrink eingeladen und treffen dort die Bühnen-Julia und den Bühnen-Romeo, Tabea Buser und Julius Schröder, zum Gedankenaustausch.

Aktionstickets können telefonisch oder elektronisch gebucht werden über 071 242 06 06 bzw. kasse@theatersg.ch. Sie sind auch erhältlich an der Billettkasse des Theaters St.Gallen in der Tonhalle, Museumstrasse 25 (Montag-Freitag 10-19 Uhr, Samstag 10-14 Uhr).

Donnerstag, 18. November – 15:03 Uhr

Theater Kosmos Bregenz: Spielbetrieb bis auf weiteres eingestellt

Alle Programmpunkte am Theater Kosmos in Bregenz werden bis auf weiteres verschoben.

Alle Programmpunkte am Theater Kosmos in Bregenz werden bis auf weiteres verschoben.

Bild: PD

(pd/wec) Das Theater Kosmos in Bregenz hat sich aus mehreren Gründen entschlossen, ab sofort alle Theateraufführungen und Veranstaltungen der nächsten Zeit zu verschieben. Dies geht aus einer Medienmitteilung hervor.

Dazu gehört die Produktion «Limbus» von Florentina Hofbauer, deren Premiere für den kommenden Donnerstag geplant war, aber auch alle weiteren Veranstaltungen wie das «Kosmolino» und der «Kosmos Diskurs». Alle Programmpunkte sind bis auf weiteres vom Spielplan genommen und sollen zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachgeholt werden.

Gründe für diese Entscheidung sind laut Mitteilung die extremen Zahlen der Covid-Neuerkrankungen, die sich zuspitzende Situation in den Krankenhäusern und vor allem die Empfehlung vieler Expertinnen und Ärzte, durch Kontaktreduktion die vierte Welle zu brechen. Eine Einladung zu Theaterabenden und Veranstaltungen sei unter diesem Aspekt für das Theater Kosmos nicht vertretbar, schreiben die Verantwortlichen.

Mittwoch, 17. November – 13:35 Uhr

Buchvernissage mit der Thurgauer Autorin Zsuzsanna Gahse

Die Thurgauer Autorin Zsuzsanna Gahse stellt ihr neues Buch in Gottlieben vor.

Die Thurgauer Autorin Zsuzsanna Gahse stellt ihr neues Buch in Gottlieben vor.

Maurice Hass / Key

(pd/gen) Das Literaturhaus Thurgau in Gottlieben feiert am 21. November mit Zsuzsanna Gahse die Vernissage ihres neuen Buchs «Bergisch teils farblos». Die Veranstaltung mit der bekannten Autorin aus Müllheim wird von Rebecca Schnyder moderiert.

»Kaum zu fassen, wie unterschiedlich Berge betrachtet werden. Investitionsmöglichkeiten, Urlaubsregionen, Jagdgebiete, Regionen für Klettertouren zum Himmel hinauf …«, notiert die Ich-Erzählerin von Bergisch in eine ihrer Mappen. Unterwegs in nicht nur freundlichen Alpengegenden sammelt sie in unterschiedlichen Hotels und Berghütten Porträts von Besuchern und den heimischen Gastgebern.

Öfters ist sie auch mit Freunden unterwegs, die ihr Interesse für Speisen, Sprachen und deren topografische Zusammenhänge teilen. Sie sammeln Farben, suchen sogar nach Farblosigkeiten, und zu sechst entwickeln sie die Idee eines begehbaren Tagebuchs, um ihre Beobachtungen aufschlussreich archivieren und präsentieren zu können.

In über 500 Aufzeichnungen entfaltet Zsuzsanna Gahse in «Bergisch teils farblos»ein feinmaschiges Zusammenspiel zwischen sechs Freunden. Zugleich entsteht ein lebendiges Panorama der Bergwelten, eine vielschichtige Typologie des «Bergischen».

Es gelten die Covid-Bestimmungen des BAG, Covid-Zertifikat 3G. Literaturhaus Thurgau, Gottlieben, Sonntag, 21. November 2021, 11 Uhr. Reservationen unter www.literaturhausthurgau.ch oder +41 71 669 34 80

Dienstag, 16. November –10:59 Uhr

Regisseur Iwan Schumacher und Künstlerin Zilla Leutenegger präsentieren Dok-Film «Zilla» in St.Gallen

Die Künstlerin Zillla Leutenegger steht im Mittelpunkt von Iwan Schumachers neuem Dokumentarfilm «Zilla».

Die Künstlerin Zillla Leutenegger steht im Mittelpunkt von Iwan Schumachers neuem Dokumentarfilm «Zilla».

Bild: PD

(pd/gen) Während drei Jahren begleitete der Frauenfelder Filmemacher Iwan Schumacher die Bündner Künstlerin Zilla Leutenegger mit der Kamera. Von Mai bis Ende Juli 2021 widmete ihr das Bündner Kunstmuseum eine umfassende Werkschau. Der Film «Zilla» fokussiert auf die Entstehung von drei Kunstwerken der Churer Ausstellung. Diese Arbeiten bilden die Ausgangspunkte für Streifzüge durch das Leben und Werk von Zilla Leutenegger.

Am Mittwoch, 17. November, 20 Uhr, sind der Regisseur Iwan Schumacher und Zilla Leutenegger im Programmkino Kinok St.Gallen bei der Filmvorführung zu Gast. Das Gespräch führt die Kunsthistorikerin Corinne Schatz. Am Sonntag, 21. November, 11 Uhr, machen Schumacher und Leutenegger Halt im Cinema Luna in Frauenfeld. Nach dem Film unterhält sich Markus Landert, Direktor des Kunstmuseums Thurgau, mit der Künstlerin Zilla Leutenegger und dem Filmemacher Iwan Schumacher.

Im Film stellt Schumacher Fragen wie: Welche Rolle spielen Erinnerungen und Autobiografisches in ihrer Arbeit? Wie werden diese in den Kunstwerken transformiert? Was hat es mit der Doppelgänger-Figur «Zilla» auf sich, die in ihren Zeichnungen und Videos immer wieder auftaucht? Welche Rolle spielt das Frausein für sie als Künstlerin – oder eben nicht? Und nicht zuletzt: Was heisst es, Kunst zu produzieren in Zeiten von Corona? Der Film will gemäss Medienmitteilung ein ein sehr gegenwärtiges Bild davon zeichnen, was es heisst heute Künstlerin zu sein, jenseits aller romantischen Künstlerklischees.

Vorführungen Kinok St.Gallen : 17.11., 20 Uhr, in Anwesenheit des Regisseurs und der Künstlerin; 25.11., 17 Uhr. Vorführungen Cinema Luna, Frauefeld: 21.11., 11 Uhr, in Anwesenheit des Regisseurs und der Künstlerin; 28.11., 11 Uhr.

Montag, 15. November – 09:00 Uhr

Klarinettist Ignazio Pisana zu Gast beim Appenzeller Kammerorchester

Ignazio Pisana ist Soloklarinettist beim Sinfonieorchester St.Gallen.

Ignazio Pisana ist Soloklarinettist beim Sinfonieorchester St.Gallen.

Bild: PD

(pd/map) «Verträumt, verspielt, verklärt» ist das Motto der drei Konzerte, die das Appenzeller Kammerorchester unter der Leitung von Jürg Surber nächstes Wochenende in der Region präsentiert. Zu Beginn erklingt eine Komposition des jungen, 1986 geborenen Walliser Komponisten Andreas Zurbriggen, sein dreiteiliges Stück «Les Épaves». «Träumerisch sanfte Töne erklingen in diesen Fundstücken mit Bildtiteln, die assoziativ gehört und mit eigenen Bildern ergänzt werden können», beschreibt der Flyer diese Komposition.

Ein Highlight der Konzertliteratur ist Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert A-Dur. Als Solisten hat das Appenzeller Kammerorchester Ignazio Pisana eingeladen. Er ist langjähriger Soloklarinettist im Sinfonieorchester St.Gallen. Als drittes Werk hat das Appenzeller Kammerorchester Edward Elgars «Serenade for Strings» aufs Programm gesetzt. Ein Stück, das von der weiten Landschaft Englands beeinflusst ist. Die Konzerte finden am Freitag, 19. November, 19.30 Uhr (Kirche Wolfhalden), Samstag, 20. November, 18.30 Uhr (reformierte Kirche Bühler), und am Sonntag, 21. November, 17 Uhr (Tonhalle St.Gallen) statt. Es gilt Zertifikatspflicht.

Freitag, 12. November – 20:18 Uhr

St.Gallen erhält den ersten Kulturstadtplan mit über 180 Institutionen

Der Kulturstadtplan ist kostenlos im Büro von St.Gallen-Bodensee Tourismus im Stiftsbezirk erhältlich.

Der Kulturstadtplan ist kostenlos im Büro von St.Gallen-Bodensee Tourismus im Stiftsbezirk erhältlich.

Bild: PD

(pd/gen) Die umtriebige St.Galler Kulturvermittlerin Brigitte Kemmann präsentiert ihren neusten Streich. Sie hat einen Kulturstadtplan für St.Gallen herausgegeben. Mehr als 180 Kulturinstitutionen hat sie erfasst, vom Frauenpavillon im Stadtpark über das Seifenmuseum bis zum Kleintheater 111. Einzelne Teile des Plans sind perforiert und können vorsichtig geöffnet werden.

Brigitte Kemmann.

Brigitte Kemmann.

Bild: Urs Bucher

Ein PDF des kulturellen Stadtplans kann hier heruntergeladen werden. 11'000 Stück davon wurden gedruckt. Einzelne Pläne und kleinere Mengen können bei St.Gallen-Bodensee Tourismus bezogen werden. Der Plan wird kostenlos an Interessierte abgegeben. Alle Daten findet man auch unter www.kultursanktgallen.ch

Der Kulturstadtplan basiert auf einem Plan, der vor Jahrzehnten gezeichnet und nun erweitert und vom Illustrator Jonathan Nemeth soweit wie möglich auf einen aktuellen Stand gebracht wurde. Bei jeder neuen Auflage wird der Plan überarbeitet und fehlende oder neue Institutionen werden hinzugefügt.

Freitag, 12. November – 19:48 Uhr

Autorin Judith Hermann sagt Lesetournee krankheitsbedingt ab

Autorin Judith Hermann.

Autorin Judith Hermann.

Bild: Andreas Labe

(pd/gen) Am Montag, 15. November, wäre die mehrfach ausgezeichnete deutsche Schriftstellerin Judith Hermann im Rahmen ihrer Lesetournee Gast des Literaturhauses Wyborada St. Gallen gewesen. Sie hätte aus ihrem neusten Bestseller «Daheim» lesen wollen. Leider muss die Autorin krankheitsbedingt ihre Lesetour absagen, wie das Literaturhaus in einer Mitteilung schreibt. Es bemüht sich um einen neuen Termin im Frühjahr.

Freitag, 12. November – 12:16 Uhr

Feministische Landsgemeinde in Appenzell mit Anna Rosenwasser

Anna Rosenwasser (dritte von links) führt als Moderatorin durch die feministische Landsgemeinde. Hier bei einem Auftritt des Pro-Komitees für die Initiative «Ja zum Schutz vor Hass für Lesben, Schwule und Bisexuelle».

Anna Rosenwasser (dritte von links) führt als Moderatorin durch die feministische Landsgemeinde. Hier bei einem Auftritt des Pro-Komitees für die Initiative «Ja zum Schutz vor Hass für Lesben, Schwule und Bisexuelle».

Bild: Peter Klaunzer/Key (Bern, 9. Februar 2020)

(pd/cal) Der Landsgemeindeplatz in Appenzell wird am 13. November Schauplatz einer besonderen Veranstaltung. Das Festival Les Créatives organisiert am Samstag eine feministische Landsgemeinde. Anlass dazu ist die Einführung des Frauenstimmrechts am 7. Februar 1971.

Mit dem Projekt Vote 71/21 kehren Les Créatives die politische Situation von vor 1971 nach eigenen Angaben um, indem sie nur Frauen, Inter-, Nichtbinäre- und Transmenschen über feministische Themen abstimmen lassen. Diese wurden zuvor von einer Arbeitsgruppe erarbeitet. Die Veranstalterinnen schreiben:

«Die Landsgemeinde im Herzen von Appenzell Innerrhoden, der Landsgemeindeplatz, wird eine Mischung aus Schweizer Tradition und eklektischer feministischer Energie sein!»

Die Landsgemeinde beginnt um 14 Uhr mit der Performance «Pläne schmieden» der Appenzeller Künstlerin Angela Osterwalder. Um 16 Uhr findet die Abstimmung zu acht feministischen Themen statt. Dabei geht es beispielsweise um die Finanzierung des Kampfs gegen geschlechterspezifische Gewalt, ökologische Investitionen und eine Verkürzung der Arbeitszeit. Durch diesen Teil des Anlasses wird die LGBTQ-Expertin und Moderatorin Anna Rosenwasser führen. Abschluss der Landsgemeinde bildet um 17 Uhr die Prozession zur Sitter, wo feministische Anliegen der Natur übergeben werden.

Eine weitere Landsgemeinde wird es am 20. November in Genf geben. Zudem läuft seit Anfang November auf www.vote71-21.ch die digitale Abstimmung über die erwähnten Themen. Die Abschlussdiskussion der Abstimmungsresultate findet an der Universität Genf statt.

Donnerstag, 11. November – 11:30 Uhr

Figurentheater mit Angebot für Kinder von Eltern ohne Zertifikat: Trotz fehlender Impfung Vorführungen besuchen können

Eines der Stücke im Figurentheater mit Kinderbetreuung ist Cinderella für Kinder ab fünf Jahren mit Eliane Blumer.

Eines der Stücke im Figurentheater mit Kinderbetreuung ist Cinderella für Kinder ab fünf Jahren mit Eliane Blumer.

Bild: PD

(pd/vre) Das Figurentheater St.Gallen reagiert mit einer ungewöhnlichen Aktion auf die heftigen Diskussionen um die Impfung gegen das Coronavirus. «Unter dem Eindruck der aktuellen gesellschaftlichen Situation» führt das Theater ein neues Betreuungsangebot ein: In jeder der nächsten Vorstellungsserien wird es ein Spieldatum geben, an dem auf Wunsch Kinder von Familien, die ungeimpft sind, durch die Vorstellung begleitet werden. Die jungen Besucherinnen und Besucher werden dabei am Theatereingang abgeholt und während der ganzen Vorstellung betreut und beaufsichtigt.

Es sei dem Figurentheater ein Anliegen, «dass jedes Kind, unabhängig von der Haltung seiner Eltern in der aktuellen Impf-Debatte, die Möglichkeit hat, kulturelle Veranstaltungen zu besuchen». Mit dem neuen Angebot hoffe das Theater, dazu beitragen zu können, wird die Aktion in einer Mitteilung begründet. Wer das Angebot nutzen will, sollte seine Kinder dafür möglichst frühzeitig unter Telefon 071'223’12’47 oder per Mail anmelden. Bis Weihnachten wird die Kinderbetreuung im Figurentheater an vier Terminen angeboten:

  • «Die Bremer Stadtmusikanten» - Sonntag, 21.11., 14.30.
  • «Samichlaus gsuecht!» - Sonntag, 05.12., 11.00.
  • «Das hässliche junge Entlein» - Mittwoch, 8.12., 14.30.
  • «Cinderella» - Dienstag, 21.12., 14.30.

Detaillierte Informationen zum neuen Angebot und zum Spielplan des Figurentheaters gibt's im Internet.

Donnerstag, 11. November – 09:20 Uhr

Junges Kammerorchester Ostschweiz mit farbigem Herbstprogramm

Zweimal am Wochenende in der Region zu hören: Der Dirigent Luis Toro Araya dirigiert das Junge Kammerorchester Ostschweiz.

Zweimal am Wochenende in der Region zu hören: Der Dirigent Luis Toro Araya dirigiert das Junge Kammerorchester Ostschweiz.

Bild: PD

(pd/map) Es ist eine schöne und schon langjährige Tradition, dass sich das Junge Kammerorchester Ostschweiz immer wieder mit farbigen Konzertprogrammen zurückmeldet.

Ein Programm mit unbekannteren Werken für Kammerorchester.

Ein Programm mit unbekannteren Werken für Kammerorchester.

Bild: PD

Die Idee dieses Orchesters ist entstanden, weil Ehemalige aus den beiden Jugendorchestern Il Mosaico (Wattwil) und Jugendorchester Thurgau auch nach ihrer Schulzeit als junge Erwachsene weiter miteinander Musik machen wollten. Das Ensemble wählt sich für seine Konzerte jeweils einen neuen Dirigenten.

Jetzt gibt es am Samstag, 13. November, 19.30 Uhr (evangelische Kirche Altnau), und am Sonntag, 14. November, 17 Uhr (evangelische Kirche Nesslau), ein Konzert mit Komponisten, die sonst eher selten auf Konzertprogrammen zu lesen sind. Der Dirigent Luis Toro Araya leitet das Konzert mit Werken von Glasunow, Suk und anderen. Der Eintritt ist frei (Kollekte).

Mittwoch, 10. November – 20:17 Uhr

Drei Ausstellungen zur Wiedereröffnung des Kunstmuseums Liechtenstein

«Out of Office»: Sammlungsstücke der VP Bank Kunststiftung verlassen erstmals ihren Stammplatz in diversen Bankgebäuden.

«Out of Office»: Sammlungsstücke der VP Bank Kunststiftung verlassen erstmals ihren Stammplatz in diversen Bankgebäuden.

Bild: pd

(pd/bk.) Mehrere Wochen lang war das Kunstmuseum Liechtenstein mit der Hilti Art Foundation wegen Instandhaltungsarbeiten geschlossen. Nun findet am 11. November - dem Tag seines 21-jährigen Bestehens - die Wiedereröffnung des Hauses mit drei neuen Ausstellungen statt.

Die brasilianische Künstlerin Rivane Neuenschwander zeigt unter dem Titel «knive does not cut fire» poetische Arbeiten, die von einem starken Interesse an kulturellen, psychologischen und soziologischen Fragestellungen zeugen, aber auch an Prozessen der Natur und deren globalen Wirkungen.

Die von Uwe Wieczorek kuratierte Ausstellung «Körper - Geste - Raum» präsentiert Werke aus der Hilti Art Foundation, unter anderem von Umberto Boccioni, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Ferdinand Hodler, Leiko Ikemura, Callum Innes und Thomas Struth - Malerei, Grafik, Plastik und Fotografie.

Schliesslich verlassen Sammlungsstücke der VP Bank Kunststiftung anlässlich des 25. Geburtstages erstmals ihren Stammplatz in diversen Bankgebäuden in Vaduz, Triesen und Zürich: «Out of Office» ist Motto dieser Ausstellung. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt in nichtgegenständlichen Positionen von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart; sie werden hier in kontrastiver Gegenüberstellung präsentiert.

Die Vernissage aller drei Ausstellungen beginnt um 18 Uhr. Zudem finden am Wochenende zwei Tage der offenen Tür statt, am 13./14. November von 10-17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für Besucher ab 16 Jahren gilt die 3G-Regel, es wird zudem gebeten, während der Veranstaltungen und in den Ausstellungsräumen eine Mund-Nasen-Maske zu tragen.

Mittwoch, 10. November – 10:45 Uhr

Uraufführung von Pierre Massaux' Stück «Ein Dschihad der Liebe»

Liebe ist stärke als der Hass in der neuen Produktion des St.Galler Regisseurs Pierre Massaux.

Liebe ist stärke als der Hass in der neuen Produktion des St.Galler Regisseurs Pierre Massaux.

Bild: Urs Bucher

(pd/gen) Liebe ist der Weg zur Weisheit. Darum geht es im Kern in der Uraufführung «Ein Dschihad der Liebe» des Théâtre du Sacré von Pierre Massaux. Premiere ist am Donnerstag, 11. November, um 20 Uhr im Theater 111 in St.Gallen. In seinem neuen Stück verknüpft Regisseur Massaux zwei Texte. Zum einen Platons Klassiker der Philosophie Symposion, dessen zentrales Thema die Liebe ist.

Zum andern die Erzählung «Mein Dschihad der Liebe» von Mohamed El Bachiri. Der Belgier mit marokkanischen Wurzeln verlor seine Frau bei den Anschlägen in Brüssel im März 2016. Als Reaktion auf die Anschläge und seinen persönlichen Verlust hielt er im flämischen Fernsehen einen Appell für Liebe und Menschlichkeit. Seine Gedanken veröffentlichte Bachiri später in Buchform. Der Autor ist am 13. November im Anschluss an die Aufführung des Stücks Podiumsgast im Theater 111.

Premiere Do 11. November 2021, 20 Uhr, Theater 111, St.Gallen. Weitere Aufführungen: Sa, 13.11., 18 Uhr, im Anschluss Podiumsdiskussion mit Mohamed El Bachiri, Pierre Massaux und dem Team der Cityseelsorge. Moderation: Ann-Katrin Gässlein; 18./26./27.11, jeweils 20 Uhr; 21./28.11., 11 Uhr. 19.11., 20 Uhr, katholische Kirche Buchs; 21.11., 17.30 Uhr, Chössitheater LIchtensteig. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt, Reservation empfohlen: tickets@theatresacre.org oder info.tds@bluewin.ch

Dienstag, 9. November – 18:31 Uhr

Kulturvermittler Richard Butz berichtet über sein Leben als Sammler

Richard Butz hat einen Teil seiner Bücher- und Dokumentensammlung der Kantonsbibliothek AR geschenkt.

Richard Butz hat einen Teil seiner Bücher- und Dokumentensammlung der Kantonsbibliothek AR geschenkt.

Bild: Ralph Ribi

(pd/gen) Seit über 50 Jahren sammelt der 1943 in St. Gallen geborene Buchhändler, Journalist, Buchautor, Kulturvermittler und nebenbei Kunstschaffende Richard Butz. Eine seiner Sammlungen besteht aus Büchern und Dokumenten über Ascona und den Monte Verità, Künstlerkolonien und -gruppen, Aussenseiterinnen, Utopisten, Visionärinnen, Avantgardisten, Denkerinnen und religiöse Gemeinschaften.

Die Sammlung umfasst 900 Bücher und mehrere Bundesordner mit Dokumenten und Artikeln aus Zeitungen und Zeitschriften. Sie befindet sich nun als Schenkung in der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden in Trogen, als Bestandteil der Collectio Magica et Occulta CMO.

Am Donnerstag, 11. November, 19 Uhr, berichtet Richard Butz im Obergerichtssaal im Rathaus Trogen über sein Leben als Sammler und gibt mittels einer Bild- und Textcollage Einblicke in diesen aussergewöhnlichen Bestand. Die Texte werden von der St.Galler Schauspielerin Nathalie Hubler gelesen.

Die Platzzahl im Obergerichtssaal im Rathaus Trogen am Landsgemeindeplatz 2 ist beschränkt, es gilt die 3G-Regel. Anmeldungen bis zum 9. November an kantonsbibliothek@ar.ch oder 071 343 64 21.

Dienstag, 9. November – 16:58 Uhr

Künstler Marc Norbert Hörler erhält Innerrhoder Werkbeitrag

Bild: PD

(pd/gen) Seit dem Jahr 2000 vergibt die Innerrhoder Kunststiftung in unregelmässigen Abständen Werkbeiträge, um zeitgenössisches Kunstschaffen zu fördern. Der Stiftungsrat hat einstimmig beschlossen, den diesjährigen Werkbeitrag in der Höhe von 10'000 Franken an Marc Norbert Hörler zu vergeben, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Er sei ein Sprachkünstler, der mit Wörtern, deren Bedeutung, Ausdrucks- und Wirkungskraft arbeite.

Geboren und aufgewachsen in Gonten, lebt Hörler heute in Berlin. Der 31-Jährige erhält den Werkbeitrag für sein Kunstprojekt mit dem Arbeitstitel «occult words diffusing remembrence of a scented future». Der Künstler möchte sich im Landesarchiv Appenzell mit historischen Texten und dem Gebrauch der Appenzeller Sprache beschäftigen. Dabei will er sich den Protokollen von Hexenbefragungen widmen und neben der sprachlich-historischen Analyse vertieft mit okkulten und magischen Praktiken auseinandersetzen. Das Projekt sieht vor, dass Hörler performative Lesungen und Vorträge macht. Als poetische Interpretation seiner Recherchen ist eine zweisprachige Publikation in Appenzellerdialekt und Englisch geplant.

Die Verleihung des Werkbeitrags an Marc Norbert Hörler findet mit seiner Performance «spell for *bluescht» am 20. November 2021 um 16 Uhr im Kunstmuseum Appenzell statt. Der Anlass ist öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen. Es gilt die Zertifikatspflicht.

Montag, 8. November – 18:04 Uhr

Die acht Finalisten des Contests «BandXOst» 2021 stehen fest

Die Cutting Curves aus Trogen und Teufen überzeugten die Jury in der Qualifikationsrunde mit reichlich Energie.

Die Cutting Curves aus Trogen und Teufen überzeugten die Jury in der Qualifikationsrunde mit reichlich Energie.

Bild: pd

(pd/bk.) Über einen Mangel an Kreativität und an jungenTalenten kann sich die Ostschweizer Musikszene derzeit nicht beklagen. Der diesjährige Contest «BandXOst» hat viele neue Formationen aus den Probekellern gelockt. An den neun Qualifikationen standen jeweils bis zu sieben Bands auf der Bühne – nun hat die Jury aus 60 Bewerbungen die acht Finalisten bekannt gegeben. Sie werden sich am 27. November beim grossen Finale in der St. Galler Grabenhalle messen.

Mit von der Partie sind Choose the Juice, eine fünfköpfige Rockgruppe aus St. Gallen und Rehetobel; aus Graubünden das Duo Anik mit intimen Songs. Laute Töne steuert Discomfort of Existence bei, eine Punk-Formation aus Zürich und Winterthur. Verträumten Pop gibt es in der Performance von The Pigeons aus dem Thurgau. Mit «krassen Beats und Rhymes» überzeugte der in St. Gallen lebende Rapper KAPCA93 in der Qualifikation; weitere Finalisten sind die Cutting Curves aus Teufen und Trogen, Secret Tension sowie die Rockband Mainstreet Factory.

Freitag, 5. November – 20:30 Uhr

Träumereien für Streicher und Saxophon in Romanshorn

Niculin Janett (Mitte) mit seinem Ensemble.

Niculin Janett (Mitte) mit seinem Ensemble.

Bild: PD

(pd/map) In der Romanshorner Reihe «Klangreich» ist am Sonntag, 7. November, 17 Uhr, der junge Thurgauer Musiker mit Bündner Wurzeln Niculin Janett in der Alten Kirche Romanshorn zu hören. Der Saxofonist stellt mit seinem Ensemble sein Projekt «rêveries dansantes» vor. Niculin Janetts Kompositionen verbinden die Klangwelt des klassischen Streichquintetts mit Elementen aus dem Jazz und der Volksmusik.

Die ersten Ideen für sein eigenes Werk kamen Niculin Janett in der Welthauptstadt des Jazz, in New York, wo er immer wieder für längere Studienaufenthalte weilt. Es entstanden die «rêveries dansantes», geschrieben für Streicher und Saxofon. Darin verwebt der junge Komponist folkloristische Melodien mit Rhythmen aus dem Jazz und unterlegt sie mit dem Farbenreichtum klassischer Harmonien.

Sonntag, 7. November 2021, 17 Uhr, Alte Kirche Romanshorn

Freitag, 5. November – 09:10 Uhr

Piazzollas «Jahreszeiten» zum Jubiläum des Kammerorchesters St.Gallen

Im Mai 2021 probte das Kammerorchester St. Gallen unter erschwerten Bedingungen für zwei Konzerte hinter verschlossenen Türen.

Im Mai 2021 probte das Kammerorchester St. Gallen unter erschwerten Bedingungen für zwei Konzerte hinter verschlossenen Türen.

Bild: Michel Canonica

(pd/bk.) Eines der frechsten und temperamentvollsten Programme seit seiner Gründung vor zehn Jahren verspricht das Kammerorchester St.Gallen dem Ostschweizer Publikum zum kleinen Jubiläum, ab heute Freitag, 5. November und am Wochenende: in der Hundertwasser-Markthalle Altenrhein, der St.Galler Lokremise und der Alten Stuhlfabrik Herisau. Es geht von Europa nach Südamerika, in die Welt Astor Piazzollas, des Tangos und der Milonga – das ist die fröhlichere, weniger langsame Version des Tanzes.

Mit von der Partie sind neben der Violinistin Sara Eigenmann der argentinische, in St.Gallen lebende Tänzer Rafael Herbas mit seiner Partnerin Lea Graber: zum Orchestergeburtstag wird getanzt und feurig aufgespielt. Ausgewählt hat Dirigent Mathias Kleiböhmer neben den vier Jahreszeiten Astor Piazzollas («Las Cuatro Estaciones Portenas») die Bachiana Brasileira Nr.9 von Heitor Villa Lobos sowie diverse Milongas, arrangiert für Streichorchester von T. Filipczak.

Freitag, 5. November, 20 Uhr, Hundertwasser-Markthalle Staad/Altenrhein; 6. November 19 Uhr, Lokremise St.Gallen, 7. November, 17 Uhr, Stuhlfabrik Herisau. Es besteht Zertifikatspflicht. Tickets und Reservation unter www.kammerorchestersg.ch oder Tel. 079 833 31 41

Donnerstag, 4. November – 13:25 Uhr

Ostschweizer Klaviertrio Artemis spielt Astor Piazzolla

Das bekannte Trio Artemis wird 25 Jahre alt. Gespräch mit den drei Damen. Über Geschichte, Erfolg, Zukunft. Auftritt 7.11. Museum Rosenegg, Kreuzlingen

Das bekannte Trio Artemis wird 25 Jahre alt. Gespräch mit den drei Damen. Über Geschichte, Erfolg, Zukunft. Auftritt 7.11. Museum Rosenegg, Kreuzlingen

Arthur Gamsa

(pd/map) 25 Jahre Bühnenerfahrung hat das Ostschweizer Trio Artemis, das sich als schwungvolles Drei-Frauen-Klaviertrio stets auch mit der Musik von Astor Piazzolla beschäftigt hat. Zum hundertsten Geburtstag des grossen argentinischen Tango-Komponisten spannt das Trio jetzt mit Marcelo Nisinman zusammen, einem international renommierten Bandoneonisten aus Argentinien. Auftakt der Piazzolla-Tournee ist am Sonntag, 7. November, 17 Uhr, in der Kirche Haldenbühl in Gossau.

Weitere Konzertdaten: 12. November , 19 Uhr Konservatorium Winterthur;
14. November, 17 Uhr, Rathaus Weinfelden, 9. Januar, 17 Uhr Kult-X, Kreuzlingen.

Donnerstag, 4. November – 10:03 Uhr

Nachtschicht im Kunstmuseum St.Gallen mit 14 Performances

Unter dem Titel «Soft Machines» loten 14 Kunschaffende die Beziehungen zwischen Mensch und Maschine aus.

Unter dem Titel «Soft Machines» loten 14 Kunschaffende die Beziehungen zwischen Mensch und Maschine aus.

Bild: Laura van der Tas

(pd/gen) Die Nachtschicht, das junge und experimentelle Freitagabend-programm des Kunstvereins St.Gallen, findet am 5. November 2021 im Kunstmuseum St.Gallen statt. Es wird von den Künstlerinnen Martina Morger und Laura van der Tas kuratiert. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ab 18 Uhr neben der Spätöffnung des Kunstmuseums St.Gallen ein vielfältiger Performanceabend unter dem Titel «Soft Machines». Insgesamt sind 14 lokale, nationale und internationale Kunstschaffende daran beteiligt. Sie untersuchen die Beziehungen zwischen Mensch und Maschine.

Dazu gehören: Andrea Vogel, Birgit Widmer, Cheyenne Oswald, Claude Bühler, Davide-Christelle Sanvee, Gemma Jones, Ivy Monteiro, Lei Saito, Lukas Zerbst, Mariya Vasilyeva, Mona Louisa-Melinka Hempel, Monica Germann, Sarah Glück, Saturn Akin.

Für einen Eintritt von Fr. 12.– erhalten die Gäste zusätzlich einen Nachtschicht-Drink. Für Mitglieder des Kunstvereins St.Gallen ist der Eintritt frei.

Mittwoch, 3. November – 14:54 Uhr

Elektro trifft Schwyzerörgeli am Chillmodul in Lichtensteig

Bit-Tuner macht am Toggenburger Chillmodul tanzbaren Elektro.

Bit-Tuner macht am Toggenburger Chillmodul tanzbaren Elektro.

Bild: Jennifer Koenig

(pd/gen) Zum Abschluss ihres Festivaljahres spannen die Klangwelt Toggenburg und das Rathaus für Kultur in Lichtensteig am Samstag, 6. November, zusammen und laden ein zum Chillmodul, einer Nacht der elektronischen Musik. Bekannte Namen der Schweizer Szene sind zu Gast wie Bit-Tuner aus St. Gallen, Papiro aus Basel und Noémi Büchi aus Zürich. Sie bieten mehr oder weniger tanzbaren Elektro. Ab 20 Uhr wird in der warmen Stube des Rathauses für Kultur gechillt und in der kalten Fabrikhalle des Stadtufers getanzt.

Mitten in der Nacht lassen der Nidwaldner Adrian Würsch und der Basler Arev Imer die Klänge des Schwyzerörgelis und der elektronischen Musik ineinander verschmelzen und etwas ganz Neues entstehen.

Sa, 6.11., 20 bis 2 Uhr, Rathaus für Kultur und Fabrik Stadtufer, Lichtensteig; Tickets Abendkasse, Fr. 20.–

Dienstag, 2. November – 14:25 Uhr

Glauser Quintett interpretiert Texte von Peter Stamm

Das Glauser Quintett hat sich auf die Interpretation von Texten Schweizer Autoren spezialisiert.

Das Glauser Quintett hat sich auf die Interpretation von Texten Schweizer Autoren spezialisiert.

Bild: PD

(pd/gen) Auch in seiner sechsten Produktion «In fremden Gärten» bleibt das Glauser Quintett den Schweizer Autoren treu und bringt zwei Erzählungen des Thurgauers Peter Stamm auf die Bühne: «In fremden Gärten» und «Im Alter». Beide Geschichten spielen in einem grösseren Dorf in der Provinz und erzählen von der Einsamkeit ihrer Bewohner, von erloschenen Freundschaften und von der Angst vor allzu grosser Nähe: man kennt einander und ist sich über die Jahre doch fremd geworden oder fremd geblieben. Ein Dorf wie jedes andere auch.

Das Glauser Quintett spielt sein literarisches Konzert, eine Koproduktion mit dem Theaterhaus Thurgau, am Freitag und Samstag, 5./6. November, jeweils um 20 Uhr im Eisenwerk Frauenfeld.

Dienstag, 2. November – 11:30 Uhr

Kunstwerke aus Papier in Gottlieben

Bild: Dieter Langhart

(pd/gen) Alle zwei Jahre steht im Bodmanhaus in Gottlieben das Papier im Mittelpunkt. Die Ausstellung «Papier & was» findet 2021 bereits zum zehnten Mal statt. Zehn Kunstschaffende und Handwerkerinnen stellen vom 5. bis 7. November ihre schönsten Werke aus Papier aus.

Als «Special Guest» ist das soziale Projekt «Agathu» aus Kreuzlingen dabei. Die Menschen, die vom Ausreisezentrum (BAZoV) ins Sprach-Nähcafé von «Agathu» kommen, leben nur für kurze Zeit in Kreuzlingen. Ihre Wege führen sie meist zurück ins Herkunftsland oder in einen anderen Staat des Dublin-Raumes. Sie stellen die neue Upcycling-Kollektion «Paper Belts» vor - bunte und einzigartige Papiergürtel.

Die Künstlerin Heidi Schöni präsentiert das Buch «Handmade Papers of the World» vor. Die spezielle und aufwendig gestaltete Edition enthält 260 Einzelmuster aus Papiermanufakturen aus der ganzen Welt. Sie wurden von den Japanern Eiichi Takeo und Hiraku Kido in sechsjähriger Arbeit zusammengetragen.

Die Appenzellerin Verena Sieber-Fuchs macht filigrane Kunstwerke aus scheinbar wertlosen Materialien.

Die Appenzellerin Verena Sieber-Fuchs macht filigrane Kunstwerke aus scheinbar wertlosen Materialien.

Bild: Michel Canonica

Weitere Ausstellerinnen und Gäste sind: Die St.Gallerin Judith Bodenmann mit ihrer Kalligrafie- und Schriftkunst, Johannes Folmer von der Homburger Papiermanufaktur, Rita Imfeld mit ihren Buntpapieren, die Handbuchbinderin Sandra Merten, die Papierkünstlerin Gerda Ritzmann, die gebürtige Appenzellerin Verena Sieber-Fuchs mit ihren filigranen Schmuckstücken, die Scherenschnittkünstlerin Gaby Studer, die Schachtelmacherin Anne Weber und Therese Weber mit ihrer «Paper Art».

Die Ausstellung wird am Freitag, 5. November, um 18 Uhr eröffnet. Es spricht Peter Grimm, der Vizepräsident der Thurgauischen Bodman-Stiftung. Die Vernissage wird von Florian Kern musikalisch umrahmt.

Sa, 6.11., 11 – 18 Uhr Ausstellung, 18 Uhr Vortrag Johannes Follmer: Papierherstellung in der Papiermühle Homburg; So, 7.11., 11 – 17 Uhr Ausstellung.

Freitag, 28. Oktober – 13:41 Uhr

Kolumnist Max Goldt liest im Theater Konstanz

Der Berliner Kolumnist Max Goldt kommt nach Konstanz.

Der Berliner Kolumnist Max Goldt kommt nach Konstanz.

Bild: A. Martens

(pd/gen) Max Goldt gehört zu den bekanntesten Kolumnisten Deutschlands und ist vielfach ausgezeichnet. Am Mittwoch, 3. November, ist der Wahlberliner um 20 Uhr zu Gast im Konstanzer Stadttheater. Er ist Satiriker, Gesellschaftskritiker und Alltagsbeobachter.

Der Schriftsteller Daniel Kehlmann sagt über Goldt: «Dass sein Werk sehr komisch ist, weiss ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg.» Und ergänzt: «Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind.»

Tickets gibt es im KulturKiosk des Theater Konstanz und in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Donnerstag, 28. Oktober – 18:58 Uhr

Finissage und Soundperformance in der Kunsthalle Arbon

«Eine poetische und schauerlich schöne Reflexion über die Wechselwirkung zwischen Fortschritt und Niedergang»: So charakterisiert Kuratorin Deborah Keller die Installation Séverin Guelpas in der Kunsthalle Arbon.

«Eine poetische und schauerlich schöne Reflexion über die Wechselwirkung zwischen Fortschritt und Niedergang»: So charakterisiert Kuratorin Deborah Keller die Installation Séverin Guelpas in der Kunsthalle Arbon.

Bild: P. Baracchi

(pd/gen) Demnächst schliesst die Kunsthalle Arbon ihre Tore für die Winterpause. Am Sonntag, 31. Oktober, ist die Installation «Subsidence of Growth» des Genfer Künstlers Séverin Guelpa zum letzten Mal zu sehen. Er hat die ehemalige Fabrikhalle abgedunkelt und ein Wasserbecken darin installiert. Daraus ragen abstrakte Elemente mit leuchtenden Konturen, ausserdem ist ein knisterndes Geräusch zu hören. Kuratorin Deborah Keller schreibt über die Installation: «Sie ist zugleich imposant und poetisch, schauerlich und schön. »

An der Finissage wird eine Sound-Performance der Genfer Sängerin, Soundkünstlerin und Performerin Julie Semoroz / JMO zu erleben sein. Sie modelliert Klänge, indem sie ihre Stimme, Feldaufnahmen und die tonalen Möglichkeiten von Hard- und Software nutzt. Wie die Kunsthalle Arbon in einer Mitteilung schreibt, begleite Semoroz' Soundtrack auf eine innere Reise zu einem geheimnisvollen Ort, der dunkel und poetisch zugleich sei – ganz ähnlich wie die Installation Séverin Guelpas.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr mit einem Grusswort von Dominik Diezi, Stadtpräsident von Arbon. Danach gibt es einen herbstlichen Apéro.

Für die Veranstaltung und den Ausstellungsbesuch gilt die Zertifikatspflicht.

Donnerstag, 28. Oktober – 11:22 Uhr

Poetry Slam in der Grabenhalle St. Gallen

Der 76. Poetry Slam in St. Gallen wird von Ralph Weibel (Bild) und Richi Küttel moderiert.

Der 76. Poetry Slam in St. Gallen wird von Ralph Weibel (Bild) und Richi Küttel moderiert.

Bild: PD

(pd/wec) Nach vielen Veranstaltungsabsagen und dem Lockdown wird in der St.Galler Grabenhalle wieder geslammt: Am 76. Poetry Slam am Freitag, 29. Oktober, kämpfen Spoken-Word-Perfor­merinnen, Geschichten­erzähler, Lyrikerinnen und Komiker um die Gunst des Publikums. Beginn ist um 20.30 Uhr.

Mit dabei ist der mehrfache Schweizermeister Valerio Moser aus Langenthal, die Ausgburgerin Ezgi Zengin, der U20-Champion Jusef Selman aus Frauenfeld, die zurzeit erfolgreichste Schweizer Slammerin Gina Walter aus Basel, der amtierende Innerschweizer Slamchamp Jeremy Chavez-Garcia aus Villmergen, die Basler Senkrechtstarterin und Lyrikerin Fine Degen, die junge Olivia Elger aus Bern mit Ostschweizer Wurzeln, der Finalist der deutschsprachigen Slammeisterschaften Joel Perrin aus Zürich sowie die bekannte Kabarettistin Rebekka Lindauer aus Zürich. Die Moderation des lyrischen Festessens übernehmen diesmal Richi Küttel und Ralph Weibel aus St.Gallen.

Infos unter slamgallen.ch

Mittwoch, 27. Oktober – 18:57 Uhr

Neues Theaterformat im St.Galler Museum of Emptiness

Gilgi Guggenheim hat für ihr Museum of Emptiness (MOE) zusammen mit dem Autor Matthias Berger ein neues Theaterformat entwickelt.

Gilgi Guggenheim hat für ihr Museum of Emptiness (MOE) zusammen mit dem Autor Matthias Berger ein neues Theaterformat entwickelt.

Bild: Tobias Garcia

(pd/gen) «Text in Act» heisst ein neues Theaterformat, das am Samstag, 30. Oktober, im Museum of Emptiness (MoE) in St.Gallen zur Aufführung kommt. Das von der Künstlerin Gilgi Guggenheim vor fünf Jahren gegründete Museum ist ein Ort, wo über die Leere nachgedacht und ihr Raum gegeben wird.

Am Theaterprojekt beteiligt sind Anja Tobler und Matthias Albold vom Ensemble des Theaters St.Gallen und als Autorenteam Rebecca C. Schnyder und Matthias Berger. Die vier lassen sich im MoE live auf die Leere ein – ohne abgesprochene Themen und frei von szenischen Vorgaben. Aus der Leere entsteht vor Ort geschriebene Sprache, Anja Tobler und Matthias Albold bringen sie zum Ausdruck und reagieren ihrerseits auf die Texte.

Samstag, 30.Oktober 20 Uhr Museum of Emptiness, Haldenstrasse 5, St.Gallen. Kollekte, Reservationen sind keine nötig. Im Museumsinnern ist die Maskenpflicht aufgehoben, Zertifikatspflicht für Besuchende ab 16 Jahren.

Montag, 25. Oktober – 14:14 Uhr

Das Figurentheater St.Gallen spielt «Petty Einweg» in Klassenzimmern

Eliane Blumer als Flaschensammlerin in «Petty Einweg»

Eliane Blumer als Flaschensammlerin in «Petty Einweg»

Bild: Stephan Zbinden

(pd/bk.) Wer war so achtlos, eine Glasflasche in den Sack für PET-Flaschen zu werfen? Das ist Ausgangspunkt des Klassenzimmerstücks «Petty Einweg» von Jens Raschke - der neuen Eigenproduktion des Figurentheaters St.Gallen für Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klasse und Erwachsene. Eine Flaschensammlerin klopft da zu Beginn an die Tür: ziemlich empört nicht nur über das Glas im PET-Sack, sondern auch über das Thema Plastikmüll an sich. Um die Unwissenden aufzuklären, erzählt sie die Lebensgeschichte von Petty Einweg. Diese wird eines Tages aus der PET-Fabrik in die Welt entlassen und kurz darauf leer getrunken. Aber damit fängt ihre Geschichte erst an.

Mit dem Zauber des Objekttheaters wird die Inszenierung (Regie: Dominique Enz) Leben ins Klassenzimmer bringen und das ernste Thema Plastikmüll auf verspielt-poetische Weise beleuchten.

Die Vorpremiere ist am Mittwoch, 26. Oktober, um 14.30 Uhr, die Premiere am Donnerstag, 27. Oktober, um 19 Uhr im Figurentheater. Danach zeigt Eliane Blumer das Erzählstück in Schulzimmern; weitere Vorstellungen im Theater sind für Januar 2022 geplant.

Reservation und weitere Informationen unter figurentheater-sg.ch

Freitag, 22. Oktober – 17:28 Uhr

Theater St.Gallen beteiligt sich am World Opera Day

Das Musiktheaterensemble des Theaters St.Gallen.

Das Musiktheaterensemble des Theaters St.Gallen.

Bild: PD

(pd/wec) Jedes Jahr am 25. Oktober begehen Opernhäuser und Theater rund um den Erdball den World Opera Day. Initiiert wurde er von den drei Organisationen Opera Europa, Opera America und Ópera Latinoamérica mit dem Ziel, den positiven Wert der Oper für die Gesellschaft hervorzuheben und der Welt zu zeigen, dass die Oper lebendig und ein Akteur für positive Veränderungen ist. Das belegen auch die drei Themen, die für den diesjährigen World Opera Day definiert wurden: Grüne Oper, Chancengleichheit und Arbeitsplätze für Nachwuchstalente.

Als Mitglied von Opera Europa beteiligt sich auch das Theater St.Gallen am World Opera Day. Die Musiktheatersparte hat ein Video zum World-Opera-Day-Thema Chancengleichheit produziert, welches auch an das hauseigene Spielzeitmotto «Herstory» anknüpft. Darin äussern sich neben Operndirektor Jan Henric Bogen auch Guta Rau und Katharina Müllner, die Regisseurin und die musikalische Leiterin der «Zauberflöte», die am 23. Oktober Premiere hat. Weiter zu Wort kommen die Ensemblemitglieder Vuvu Mpofu, Jennifer Panara, Justin Hopkins und Kristján Jóhannesson. Das Video ist ab dem 25. Oktober auf allen digitalen Kanälen des Theaters St.Gallen verfügbar.

Auf der Mediaplattform operavision.eu wird am World Opera Day ein Programm mit Aufführungen und Konzerten aus der ganzen Welt und Fokus auf junge Künstlerinnen und Künstler ausgestrahlt.

Donnerstag, 21. Oktober – 13:26 Uhr

Flucht und Sprachlosigkeit – Lesung mit Usama Al Shahmani

Usama Al Shahmani wurde 1971 in Bagdad geboren. Heute arbeitet er als Dolmetscher, Kulturvermittler und Autor in Frauenfeld.

Usama Al Shahmani wurde 1971 in Bagdad geboren. Heute arbeitet er als Dolmetscher, Kulturvermittler und Autor in Frauenfeld.

Bild: PD

(pd/wec) Am Mittwoch, 27. Oktober, lädt die Stadtbibliothek St.Gallen um 19 Uhr zu einer Lesung mit Usama Al Shahmani im Raum für Literatur ein. Er liest aus seinem Buch «Im Fallen lernt die Feder fliegen».

«Im Fallen lernt die Feder fliegen» erschien 2020 beim Limmatverlag.

«Im Fallen lernt die Feder fliegen» erschien 2020 beim Limmatverlag.

Bild: PD

Aida, die Protagonistin im neusten Buch von Usama Al Shahmani, stammt, wie der Autor selbst, aus dem Irak. Aida vermeidet es, über ihre Herkunft und ihre Fluchtgeschichte zu reden, was immer wieder zu Streit mit ihrem Freund Daniel führt. In ihrer Not setzt sie sich hin und beginnt aufzuschreiben, was sie nicht sagen kann.

Geboren in einem iranischen Flüchtlingslager, kam sie mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Nosche in die Schweiz. Die Mädchen gehen zur Schule, aber ihre Eltern kommen mit dem westlichen Alltag nicht zurecht. Nach dem Sturz von Saddam Hussein beschliesst der Vater, ein konservativer Theologe, mit der ganzen Familie in den Irak zurückzukehren. Aber was für die Eltern die Heimat ist, die sie einst verlassen haben, ist für die beiden Schwestern ein fremdes Land. Als die ältere verheiratet werden soll, fliehen sie nun ihrerseits und gelangen als unbegleitete Minderjährige in die Schweiz. Aber auch hier lässt sie die Vergangenheit nicht los.

Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad, hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert. Er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstücks fliehen musste und in die Schweiz kam. Er arbeitet heute als Dolmetscher, Kulturvermittler und Autor in Frauenfeld. Für sein im Jahr 2018 erschienenes Buch «In der Fremde sprechen die Bäume arabisch» wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Freier Eintritt. Die Platzzahl ist beschränkt, deshalb wird eine Anmeldung über das Online-Formular empfohlen.

Mittwoch, 20. Oktober – 15:47 Uhr

Neues Talkshowformat in der Grabenhalle St. Gallen

Matthias Fässler und Julia Kubik moderieren die neue Talkshowreihe in der Grabenhalle St. Gallen.

Matthias Fässler und Julia Kubik moderieren die neue Talkshowreihe in der Grabenhalle St. Gallen.

Bild: PD

(pd/wec) Am 21. Oktober startet die neue Talkshowreihe «Stadtgespräche mit Kubik&Fässler» in der Grabenhalle St.Gallen. Zu Gast an der ersten Ausgabe sind Christa Binswanger (Professorin für Gender Studies an der HSG), Lukas Görtler (Fussballer beim FC St.Gallen), «Tagblatt»-Journalist Reto Voneschen und Andrea Scheck (Präsidentin SP Kanton St.Gallen). Moderiert wird der Anlass von der Künstlerin Julia Kubik und dem Historiker Matthias Fässler.

Kubik und Fässler sprechen mit den Gästen über ihren Bezug zur Stadt, über ihre Biografien, über Aktuelles, Vergangenes, Banales und Komplexes. Und erhoffen sich daraus einen unterhaltsamen Abend und neue Erkenntnisse über vielleicht etwas fernere Lebensrealitäten. Kubik und Fässler sind überzeugt: «Diese Stadt braucht eine anständige Talkshow. Mit Stall- und Hallengeruch.»

Der Anlass beginnt um 20 Uhr, Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Die Talkshow findet regelmässig statt, meist im Abstand von einem Monat. Eingeladen sind immer vier Gäste pro Abend, aus ganz unterschiedlichen Bereichen und Lebenswelten: Kultur, Sport, Unterhaltung, Politik. Es trifft die HSG auf den Genossenschaftsbuchladen, der Rapmusiker auf den Polizeikommandanten, die Lokalpolitikerin auf den Profifussballer. Die nächste Ausgabe findet am 2. Dezember statt.

Mittwoch, 20. Oktober – 11:47 Uhr

Neue Direktorin fürs Textilmuseum St.Gallen: Mandana Roozpeikar löst im März 2022 den interimistischen Leiter Stefan Aschwanden ab

Mandana Roozpeikar übernimmt im März 2022 die Direktion des Textilmuseums St.Gallen.

Mandana Roozpeikar übernimmt im März 2022 die Direktion des Textilmuseums St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi

(pd/vre) Das Textilmuseum St.Gallen bekommt wieder eine Direktorin. Der Trägerverein hat Mandana Roozpeikar in dieses Amt gewählt. Die 43-Jährige ist aktuell fürs Weltkulturerbe Stiftsbezirk St.Gallen tätig, und zwar als Leiterin für Ausstellungen und Vermittlung. Neben dem Personalmanagement mit Budgetverantwortung ist sie damit auch für Marketing und Kommunikation zuständig, wie es in einer Mitteilung des Textilmuseums heisst.

Die Direktion des Textilmuseums übernimmt die Ethnologin mit Erfahrungen als Kuratorin und Projektleiterin an verschiedenen Museen in der Schweiz und in Wien. Roozpeikar löst Stefan Aschwanden ab. Er leitet das Textilmuseum St.Gallen seit 1. September 2020 als interimistischer Direktor. Der 62-jährige Historiker und Betriebswirt hatte zuvor Barbara Karl abgelöst. Sie hatte das Textilmuseum ab 2017 geführt, war aber im Frühling 2020 schwer erkrankt. Sie hatte deswegen die Direktion des Textilmuseums abgegeben und die Leitung der wissenschaftlichen Projekte im Textilmuseum übernommen.

Dienstag, 19. Oktober – 14:22 Uhr

Mirjam Hadorn gibt Geschäftsführung der Stiftung Lokremise ab

Mirjam Hadorn war während fünf Jahren Geschäftsführerin der Stiftung Lokremise in St. Gallen.

Mirjam Hadorn war während fünf Jahren Geschäftsführerin der Stiftung Lokremise in St. Gallen.

Bild: Sascha Erni (Lichtensteig, 22. September 2018)

(pd/wec) Nach fünf Jahren als Geschäftsführerin der Stiftung Lokremise St. Gallen übergibt Mirjam Hadorn ihr Amt per Februar 2022 in neue Hände. Sie wolle eine «neue Herausforderung in der Privatwirtschaft annehmen», heisst es in einer Medienmitteilung.

Mirjam Hadorn hat die Geschäftsführung der Stiftung Lokremise im Januar 2017 übernommen und das Kulturzentrum in wichtigen strategischen sowie operativen Themen erfolgreich weiter etabliert.

Unter anderem dank ihres Engagements hat sich die Lokremise mit jährlich rund 100‘000 Gästen als Ort für die Kultur mit Theater, Tanz, Kino, Kunst und Gastronomie zu einem der grössten Kulturorte der Ostschweiz weiterentwickelt. Jedes Jahr finden rund 260 externe Veranstaltungen aus Kultur, Bildung, Wirtschaft, Verwaltung oder von Privaten in den Räumlichkeiten der Lokremise statt, die von der Geschäftsstelle geplant und umgesetzt werden.

Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge läuft bis am 9. November 2021. Das Inserat ist unter anderem auf der Website www.lokremise.ch publiziert.

Dienstag, 19. Oktober – 10:46 Uhr

Die Farbe Gelb dominiert in der Ausstellung des Frauenfelders Fredi Bissegger in Arbon

(pd/gen) Gelb ist die Farbe, welche in der Ausstellung des Frauenfelder Künstlers Fredi Bissegger vorherrscht. Die Vernissage findet am Samstag, 23. Oktober 2021 von 16 bis 19 Uhr in der Galerie Adrian Bleisch in Arbon statt. Es sind sowohl digitale als auch analoge Werke, die der Künstler dort präsentiert.

Fredi Bissegger.

Fredi Bissegger.

Bild: Susann Basler

Fredi Bissegger ist ein vielseitiger Künstler. Schwerpunkte in seinem Schaffen bilden Farben, Farbfeldmalerei, digitale und analoge Zeichnungen, Malerei mit Übermalungen, Fotografie und Installation. Als ehemaliger Bühnenbildner und Schauspieler vertieft er sich immer wieder in verwandte Bereiche und versucht diese in seine Arbeit einfliessen zu lassen.

Die ausgewählten Werke stammen aus jüngster Zeit wie auch aus älteren Schaffensphasen.

Sonntag, 7. November 2021, 11 Uhr, Begegnung mit Fredi Bissegger; Samstag, 20. November 2021, 13 – 16 Uhr Finissage.

Montag, 18. Oktober – 11:51 Uhr

Zwei Konzerte an der St.Galler Domorgel – im Rahmen der Kirchenmusikwoche und in der Reihe «Contrapunkt»

Die Grosse Orgel in der St.Galler Kathedrale.

Die Grosse Orgel in der St.Galler Kathedrale.

Bild: Sabrina Stübi

(pd/bk.) Die immense klangliche Bandbreite und die stilistische Vielseitigkeit der St.Galler Domorgeln sind diese und kommende Woche in zwei sehr unterschiedlichen Konzerten zu erleben. Im Rahmen der am Dienstag beginnenden 12. St.Galler Kirchenmusikwoche unter dem Motto «Sei Du mein Atem» spielt der Zürcher Organist und Hochschulprofessor Andreas Jost am Mittwoch, 20. September, 18 Uhr, ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Claude Debussy sowie Komponisten des 20.Jahrhunderts und der Gegenwart. Jost, Organist am Grossmünster Zürich, wird nach einem ersten Teil an der Grossen Orgel an die Chororgel wechseln.

Aus der unmittelbaren Gegenwart kommt das Programm «In nomine lucis» der Konzertreihe «Contrapunkt – New Art Music» eine Woche später, am Mittwoch, 27. September, 20 Uhr. Alexander Hermann, Beatrice Menz-Hermann und der Percussionist Rupert Huber spielen Erstaufführungen von Giacinto Scelsi, Robert Moran, Charles Uzor, Rupert Huber und Alexander Hermann.

Das titelgebende Stück «In nomine lucis» überträgt den für Giacinto Scelsis Werk charakteristischen Personalstil «su una nota sola», also durchgehend auf einen Ton beschränkt, auf die Orgel - die sich durch ihre Registervielfalt bestens dafür eignet. Uraufgeführt wird Rubert Hubers «Anrufung und Ehrung», ein Werk, in dem die vom Komponisten geschätzten nepalesischen Trommeln den Orgelklang erweitern, Darüber hinaus improvisiert Alexander Hermann auf der Grossen Domorgel.

Freitag, 16. Oktober – 14:48 Uhr

Die Rheintaler Kulturstiftung zeichnet Carlo Lorenzi und Lasse Linder mit einem Kulturpreis aus

Der Schlagzeuger Carlo Lorenzi bringt Musik an ungewöhnliche Orte; etwa in die freie Natur.

Der Schlagzeuger Carlo Lorenzi bringt Musik an ungewöhnliche Orte; etwa in die freie Natur.

Bild: PD

(pd/sig) Die Rheintaler Kulturstiftung zeichnet dieses Jahr den Rheintaler Musiker Carlo Lorenzi mit dem Kulturpreis des «Goldiga Törgga» aus. Der Nachwuchspreis, der «Grüana Törgga», geht an den jungen Filmemacher Lasse Linder. Die öffentliche Preisverleihung findet am 5. November um 18 Uhr im Kinotheater Madlen in Heerbrugg statt.

Der mit 15'000 Franken dotierte «Goldiga Törgga» ist ein Anerkennungspreis für ausserordentliche Leistungen von Rheintaler Kulturschaffenden. Er wird von der Rheintaler Kulturstiftung dieses Jahr zum zehnten Mal vergeben. Die Preissumme für den Nachwuchspreis beträgt 5'000 Franken.

Carlo Lorenzi wird für seine künstlerische Arbeit als Jazz-Musiker und Komponist geehrt. Als Schlagzeuger spielt er in verschiedenen Formationen wie im Arloki-Trio, in The Mozzarellas, im Trio Mani Nude und im Nicole Durrer Quartett. Er bringt seine musikalisch-künstlerischen Interventionen an Orte, wo man Musik und Kultur nicht erwartet: auf Baustellen, in Fabrikhallen oder in die freie Natur.

Der Filmemacher aus Widnau, Lasse Linder.

Der Filmemacher aus Widnau, Lasse Linder.

Bild: Christina Brunner

Mit dem «Grüana Törgga» werden Lasse Linders Leistungen als junger Filmschaffender ausgezeichnet. Der 27-Jährige stammt aus Widnau und schloss vor zwei Jahren seinen Bachelor of Arts in Film ab. Seine Werke handeln von Menschen, die ihren Sinn und ihren Platz in der Gesellschaft suchen, wobei in seinen Filmen oft die Grenzen von Dokumentation und Fiktion verschwimmen.

Die beiden Kurzfilme «Bashkimi United» und «Nachts sind alle Katzen grau» wurden an über 100 Filmfestivals weltweit gezeigt, für letzteren erhielt Linder 2020 den Europäischen Filmpreis für den besten Kurzfilm. Momentan arbeitet er in Zürich an zwei Dokumentarfilmen in Kinolänge, an «Another Day in the Garden» und «Cats on the Passenger Seat».

Freitag, 16. Oktober – 12:48 Uhr

Das Theater Parfin de Siècle in St.Gallen zeigt Thomas Mann und Beethoven im Duett

Matthias Flückiger interpretiert Thomas Manns «Doktor Faustus».

Matthias Flückiger interpretiert Thomas Manns «Doktor Faustus».

Bild: Benjamin Manser

(pd/sig) Dass Ludwig van Beethovens letzte Klaviersonate op. 111 mehr als hundert Jahre nach ihrer Entstehung zu einschlägiger Berühmtheit gelangte, ist nicht zuletzt Thomas Mann zu verdanken. Dieser setzte in seinem Roman «Doktor Faustus» dieser Sonate ein Denkmal. Deshalb sollen sich diese zwei Künstlerpersönlichkeiten nun im Kleintheater Parfin de Siècle begegnen.

Der Schauspieler Matthias Flückiger und die Pianistin Claire Pasquier gestalten einen Abend im literarisch-musikalischen Duett. Ihr Stück «Opus 111» feiert heute, am 15. Oktober, im Mühlensteg 3 in St.Gallen Premiere. Weitere Aufführungen der ersten Eigenproduktion des Parfin de Siècle unter der Leitung von Matthias Flückiger finden bis am 11. November statt.

Im Mittelpunkt stehen zwei epochale Meisterwerke: Thomas Mann nimmt die Zweisätzigkeit der Beethoven-Sonate zum Ausgangspunkt seiner Betrachtungen über zwei elementare Probleme des Künstlerdaseins. Es ist der Konflikt zwischen persönlichem Ausdruckswillen und der Verpflichtung, welche die Interpretation in Sachen historischer Fachkunde und dem überliefertem Regelwerk hat.

Die Pianistin Claire Pasquier.

Die Pianistin Claire Pasquier.

Bild: Nik Roth

Ist es möglich, diesen Ansprüchen gleichermassen gerecht zu werden? Oder führt das eine zwingend zum Tod des anderen? Grundlegende Fragen - nicht nur in der Literatur, sondern auch in der Musik und in der Schauspielkunst.

Matthias Flückiger setzt das VIII Kapitel von «Doktor Faustus» szenisch um - Claire Pasquier ergänzt das Spiel durch die konzertante Aufführung der Sonate Nr. 31, Opus 111 von Ludwig van Beethoven.

Tickets erhältlich unter: parfindesiecle.ch/spielplan/tickets oder telefonisch unter: 071 245 21 10

Freitag, 15. Oktober – 08:57 Uhr

Sinfonischer Schostakowitsch und Mozart im Casino in Frauenfeld

Im SJSO kommen Jugendliche aus allen vier Landesteilen zum Musizieren zusammen.

Im SJSO kommen Jugendliche aus allen vier Landesteilen zum Musizieren zusammen.

Bild: PD

(pd/sig) Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester spielt am 29. Oktober im Casino in Frauenfeld. Auf dem Programm steht die Sinfonia concertante in Es-Dur KV 364 von Wolfgang Amadeus Mozart und die Sinfonie Nr. 10 in e-Moll von Dimitri Schostakowitsch.

Die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester komponierte Mozart 1779 in Salzburg: Wahrscheinlich lernte er davor auf Reisen nach Paris und Mannheim die neue Bezeichnung für die Mischung aus Sinfonie und Solokonzert kennen. Eine Besonderheit der Sinfonia in Es-Dur ist die Umstimmung der Viola: um dem Instrument eine hellere Klangfarbe zu verleihen, wird die Bratsche einen Halbton höher gestimmt.

Video: Youtube

Schostakowitschs dramatische Sinfonie Nr. 10 wurde nur wenige Monate nach Stalins Tod 1953 uraufgeführt. Sie beginnt düster und tief. Es ist die auskomponierte Tragödie eines angstgebeutelten Komponisten während des Sowjetregimes. Das musikalische Stalin-Porträt erklingt im zweiten Satz, der Komponist zeichnet das Leben unter dem russischen Diktator mit Marschrhythmen, Trommelschlägen und dissonanten Bläserklängen.

Der Gastdirigent Dominic Limburg.

Der Gastdirigent Dominic Limburg.

Bild: Felix Grünschloss

Der junge Schweizer Dirigent Dominic Limburg leitet als Gastdirigent das Sinfonieorchester. Limburg ist 1990 in Zürich geboren und studierte an der Zürcher Hochschule der Künste bei Johannes Schläfli. Seit 2016 ist er als Kapellmeister im Badischen Staatstheater Karlsruhe tätig. Diesen Sommer wechselte er in der selben Funktion an die Deutsche Oper in Berlin.

Solistisch sind in Mozarts Konzertsinfonie Martina Kalt an der Bratsche und Jonas Erni an der Geige zu hören. Kalt war als Jugendliche selbst Mitglied im SJSO. Neben ihrer solistischen Tätigkeit arbeitet sie als wissenschaftliche Assistenz im Bereich der Chemie. Der Luzerner Geiger ist seit 2015 Stimmführer des Luzerner Sinfonieorchesters. Als Komponist gibt er Ende Jahr seine CD «Anima» mit 6 Fantasien für Solovioline heraus.

Donnerstag, 14. Oktober – 16:20 Uhr

Das Aktionstheater Dornbirn ist mit dem Stück «Lonely Ballads» für den Nestroy-Theaterpreis nominiert

Vier Monologe, vier Einsiedler während einer weltweiten Pandemie. Die «Lonely Ballads» spielen am Puls der Zeit.

Vier Monologe, vier Einsiedler während einer weltweiten Pandemie. Die «Lonely Ballads» spielen am Puls der Zeit.

Bild: Stefan Hauer

Die Vorarlberger Theatergruppe «Aktionstheater Ensemble» ist mit ihrem Theaterstück «Lonely Ballads eins + zwei» für den renommierten Nestroy-Theaterpreis nominiert. Die Gruppe tritt mit der Theaterproduktion des deutschen Schauspielers Martin Gruber in der Kategorie «Beste Off-Produktion 2021» an.

Das Aktionstheater ist in Dornbirn beheimatet. Das Stück ist eine Koproduktion mit dem Spielboden Dornbirn und dem Kulturservice der Stadt Bregenz. Die «Lonely Ballads» hätten im Frühsommer in Bregenz Premiere feiern sollen - pandemiebedingt wurde die Uraufführung aber auf den Sommer verschoben, wo sie in Wien über die Bühne ging. Im Herbst wurde das Theaterstück in Dornbirn und Bregenz gespielt.

Trailer von Lonely Ballads des Aktionstheater Ensembles und Martin Gruber. Das Theaterstück ist für den Nestroy-Theaterpreis nominiert.
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Trailer des «Theaterstücks Lonely Ballads I + II»,

Video: Kaltura

In den einsamen Balladen sind Schauspielerinnen und Schauspieler allein zu Hause: Mit Monologen reagiert das Aktionstheater Ensemble auf die Covid-Pandemie. Die Lockdowns haben viele zu Einsiedlern gemacht. Eine Figur hat in der Pandemie seine Partnerin verloren. Eine andere hat immer nur Peter vom Media Markt getroffen - von dem kriegt sie jetzt ein Kind. Die «Lonely Ballads» sind vier Expeditionen in normal verrückte Innenleben und zu vier Persönlichkeiten, die sich mit Monologen die Einsamkeit vom Leib spielen.

Das Aktionstheater Ensemble ist bereits zum dritten Mal mit einer Produktion für den Nestroy-Preis nominiert.

Das Aktionstheater Ensemble ist bereits zum dritten Mal mit einer Produktion für den Nestroy-Preis nominiert.

Bild: Gerhard Breitwieser

Das Aktionstheater wird bereits zum dritten Mal für den Nestroy-Preis nomiert: 2015 war «Pension Europa» im Rennen, ein Jahr später wurde das Martin Grubers Theaterstück «Kein Stück über Syrien» mit dem Theaterpreis ausgezeichnet.

Donnerstag, 14. Oktober – 09:47 Uhr

Buchvernissage von Jochen Kelters Lyrikband «Im Grauschlaf stürzt Emil Zátopek» im Literaturhaus Thurgau

Jochen Kelter liest in Gottlieben erstmals aus seinem Lyrikband «Im Grauschlaf stürzt Emil Zátopek».

Jochen Kelter liest in Gottlieben erstmals aus seinem Lyrikband «Im Grauschlaf stürzt Emil Zátopek».

Bild: PD

(pd/sig) Am Donnerstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr, feiert das Literaturhaus Thurgau mit dem Autor Jochen Kelter die Buchvernissage seines neuen Lyrikbandes «Im Grauschlaf stürzt Emil Zátopek». Die Gedichtsammlung erschien im Caracol Verlag. Die Veranstaltung wird vom Schweizer Autor Urs Faes moderiert.

In seinem neuen Lyrikband hat Jochen Kelter zehn Zyklen aus je sieben Gedichten zusammengestellt. Der Titel «Im Grauschlaf stürzt Emil Zátopek» weist auf das zentrale Thema hin: Der tschechoslowakische Langstreckenläufer und Weltrekordhalter Emil Zátopek (1922 – 2000) fiel in Ungnade infolge seines Engagements für den Prager Frühling, stieg ab, wurde aber 1989 rehabilitiert. Im Alter litt er an Depressionen.

Diese Gedichtsammlung ist geprägt von der Melancholie des Alters, aber auch von der Wut angesichts verlorener politischer Ideale, des Scheiterns hoffnungsvoller Ansätze für eine bessere, lebenswerte Welt: «Poeme bestehen aus / Wörtern die die Zeit ritzen», schreibt Jochen Kelter in einem Gedicht. Zu lesen sind ausserdem farbige Impressionen der kubanischen Revolution, Gespräche mit einem Engel und eine Sinnsuche in Traumvisionen. In einem Gedicht Kelters heisst es etwa:

«Wir bewahren nicht unsere Träume / unsere Träume bewahren uns nicht»

Reservationen unter www.literaturhausthurgau.ch oder +41 71 669 34 80

Mittwoch, 13. Oktober – 18:23 Uhr

Von Stammtischen und verliebten Piloten: Das Ensemble des «Theater an der Grenze» spielt zweimal im Kult-X

Das Theater an der Grenze bringt die wahre Geschichte von der Innerschweizer Arztfrau Klärli auf die Bühne.

Das Theater an der Grenze bringt die wahre Geschichte von der Innerschweizer Arztfrau Klärli auf die Bühne.

Bild: PD

(pd/sig) Das Kreuzlinger «Theater an der Grenze» bespielt am 22. und 23. Oktober zwei Mal das Veranstaltungslokal Kult-X auf dem alten Schiesser-Areal in Kreuzlingen.

«Sitzläder – der letzte Stammtisch» heisst das Mundart-Theaterkabarett, das Rhaban Straumann und Matthias Kunz am Freitag, 22. Oktober, um 20 Uhr präsentieren. Die zwei Schauspieler lassen ihre Protagonisten aus dem Altersheim ausbrechen und in ihre alte - längst geschlossene - Stammbeiz einsteigen.

Dort begegnen die rüstigen Senioren Ruedi und Heinz neuen Bewohnern und alten Bekannten. Ungewollter ziviler Ungehorsam führt sie in eine abenteuerliche Geschichte um ihren neuen, alten Zufluchtsort. Strohmann und Kauz erzählen eine Geschichte über Erinnerungen und Leidenschaft, leblose Dorfkerne und Innenstädte, über Nostalgie, Freundschaft und Kampfbereitschaft.

Am Samstag, 23. Oktober, spüren Cornelia Montani, Joe Fenner und Daniel Schneider spielend, erzählend und musizierend dem ereignisreichen Leben einer Innerschweizer Arztfrau nach. «Klärli und der belgische Pilot. Eine Liebe im 20. Jahrhundert» heisst das Theaterstück, das auf einer wahren Geschichte basiert.

Es erzählt von einem Leben in fragilem Wohlstand, geprägt von Entbehrungen und Intrigen, von der Befreiung aus privaten Zwängen und einem späten Liebesglück. Alles spielt vor dem Hintergrund der Zwischenkriegsjahre, des 2. Weltkrieges, der Zeit des kalten Krieges und des Mauerfalls. Es ist die Geschichte einer mondänen Ehe, die zum Albtraum wird. Und ein Happy-End mit exotischem Kolorit.

Vorverkauf über www.starticket.ch, Ticket 30.-, mit Vergünstigung 15.-

Mittwoch, 13. Oktober – 11:28 Uhr

Das Ensemble Scaena spielt die Krimi-Komödie «Acht Frauen» im Tröckneturm

Acht Frauen, acht Motive und kein einziges Alibi. Wer hat den Mann im Haus ermordet?

Acht Frauen, acht Motive und kein einziges Alibi. Wer hat den Mann im Haus ermordet?

Bild: PD

(pd/sig) Das Theaterensemble Scaena bringt seine Krimi-Theater-Komödie «Acht Frauen» nach der langen Corona-Durststrecke wieder auf die Bühne. Die Wiederaufnahme findet am Samstag, 16. Oktober, in dem ehemaligen Fabrikgebäude, dem Tröckneturm in St.Gallen statt. Anschliessend folgen 11 Vorstellungen bis am 7. November.

«Huit Femmes», im Originaltitel, ist ein komisches Theaterstück des französischen Schriftstellers Robert Thomas: Auf einem abgelegenen Landsitz kommt eine Familie zusammen, um die Ostertage miteinander zu ver­brin­gen. Die feierliche Stimmung findet jedoch ein jähes Ende, als der einzige Mann im Haus mit einem Messer im Rücken auf­ge­fun­den wird. Die Vermutung liegt nahe: Die Mörderin weilt unter ihnen.

Die Krimi-Komödie «Acht Frauen» findet im Tröckneturm in St.Gallen statt.

Die Krimi-Komödie «Acht Frauen» findet im Tröckneturm in St.Gallen statt.

Bild: PD

Alle acht Damen scheinen ein Motiv, aber keinerlei Alibi zu haben - die Folge ist ein aberwitziges Versteckspiel aus Beschuldigungen, Heimlichkeiten und Lügen. Acht Frauen unter sich, auf der Suche nach der Wahrheit. Auf charmante Weise tun sich hier Abgründe auf, in die man als Zuschauer vergnüglich amüsiert blickt. Der raffinierte Mix aus Kriminal-Komödie und Psycho-Drama und Bühnenmusik von Franz Wittenbrink bleibt spannend bis zum Schluss.

Tickets und mehr Informationen unter: www.scaena.ch

Mittwoch, 13. Oktober – 09:05 Uhr

Kunst-Auktion an der Unterstrasse in St.Gallen

Adolf Dietrichs Blumenmalerei kann bei der Kunst-Auktion erworben werden.

Adolf Dietrichs Blumenmalerei kann bei der Kunst-Auktion erworben werden.

Bild: Michel Canonica

(pd/sig) Am Freitag, dem 5. November, findet an der Unterstrasse 11 in St. Gallen die Herbstauktion der Galerie Widmer statt. Zur Versteigerung kommt eine Auslese von naiver Ostschweizer Kunst. Die klassische Bauernmalerei aus dem 19. Jahrhundert ist unter anderen mit Zülle, Müller oder Babeli Giezendanner vertreten. Neben Bildern werden auch zahlreiche Bödeli und eine Holztruhe mit bemalten Kassetten angeboten.

Aus jüngerer Zeit werden sechzehn der detailverliebten Bilder von Albert Manser ausgerufen. Auch Ostschweizer Kunstgrössen wie Adolf Dietrich, Carl August und Carl Walter Liner sowie Ferdinand Gehr sind mit zahlreichen Werken an der Auktion vertreten. Dietrichs Werke geben seine grosse Begeisterung für Flora und Fauna wieder: Es sind zwei exakt ausgearbeitete Blumenarrangements sowie Darstellungen von Meisen, Wieseln und des Berner Sennenhundes «Balbo».

Ersteigert werden können auch Kunstwerke von Carl August Liner.

Ersteigert werden können auch Kunstwerke von Carl August Liner.

Bild: Michel Canonica

Während von Vater Liner insbesondere eine grossformatige Ansicht des Appenzellerlandes ins Auge sticht, zeigt Liner junior seine künstlerische Bandbreite mit Werken aus all seinen Schaffensperioden. Ferdinand Gehrs grosses Temperawerk «Rheintaler Landschaft mit spielenden Kindern» verströmt Wärme und Licht. Auch die spezielle Farbgebung, etwa bei seinen Blumenaquarellen oder den Bildern mit religiösen Motiven, ist bei Gehrs Kunstwerken charakteristisch.

Dienstag, 12. Oktober – 12:56 Uhr

In der alten Kleberei Rorschach wird es lüpfig und volkstümlich

Die Appenzeller Frauestriichmusig tritt am 30. Oktober in der Kleberei auf.

Die Appenzeller Frauestriichmusig tritt am 30. Oktober in der Kleberei auf.

Bild: PD

(pd/sig) Die Appenzeller Frauestriichmusig, der Jodelclub Goldach und das Ländler Trio «Diä Gächä» gestalten gemeinsam den Abschluss der diesjährigen Veranstaltungen in der Kleberei in Rorschach. Am Samstag, 30. Oktober, 18.30 Uhr, steigt die urchige und lüpfige Stubete in der ehemaligen Stickereifabrik Feldmühle.

Die Appenzeller Frauestriichmusig gewann das Publikum bereits im vergangenen Jahr mit ihrer volkstümlichen Musik und träfen Witzen für sich. Seit 1970 pflegen die Goldacher Jodlerinnen und Jodler das Brauchtum und singen traditionelle Jodellieder und Zäuerli. Auch humorvolle und neu arrangierte Lieder finden Platz in ihrem Repertoire.

«Diä Gächä» sind ein Ländler Trio mit Schwyzerörgeli aus Untereggen. Es spielen Irene, Fabian und René Reichmuth. Sie sind bekannt aus diversen Fernsehauftritten und gewannen unter anderem den Kleinen Prix Walo.

Dienstag, 12. Oktober – 12:23 Uhr

Das Würth Forum in Rorschach lädt Krimi-Fans zum Gruseldinner ein

Wer hat den Bildhauer Gianni Milanese auf dem Gewissen? Kommissar Gübeli ermittelt.

Wer hat den Bildhauer Gianni Milanese auf dem Gewissen? Kommissar Gübeli ermittelt.

Bild: PD

(pd/sig) Es wird abenteuerlich im Forum Würth in Rorschach: Gianni Milanese, stadtbekannter Steinbildhauer und Künstler, wurde gestern um 8 Uhr von einem Jogger leblos auf einem Bänkli in der Nähe des Altersheims entdeckt. Nun ist es an Kommissar Gübeli, den Fall zu lösen.

Das Forum Würth versorgt die Gäste während der Mordermittlungen mit herzhafter Kulinarik.

Das Forum Würth versorgt die Gäste während der Mordermittlungen mit herzhafter Kulinarik.

Bild: PD

Der Mordfall wird viermal aufgerollt: Am 29. Oktober, 14. November, 10. Februar und 16. März sind Krimi-Fans zum Ermitteln eingeladen. Der Event dauert jeweils von 17 bis circa 21 Uhr. Die Kriminologinnen und Kommissare werden mit einem herzhaften Imbiss versorgt.

Die Gäste erwartet ein mordlustiger Abend mit viel Kalkül und perfiden Komplotten. Unscheinbare Beweggründe, Lücken in den wohl perfekten Alibis oder irreführende Entwicklungen stellen die Tatortermittlungen vor viele Ungereimtheiten.

Tickets: 109.- pro Person inklusive Kurzführung, Imbiss und drei Getränken. Anmeldung unter: rorschach@forum-wuerth.ch

Dienstag, 12. Oktober – 11:04 Uhr

Peach Weber gastiert in Amriswil und St. Gallen

«Gäxplosion» heisst das aktuelle Programm von Peach Weber.

«Gäxplosion» heisst das aktuelle Programm von Peach Weber.

Bild: PD

(pd/wec) Peach Weber tourt 2021 mit seiner 16. Tournee quer durch die Schweiz. Doch das Schweizer Comedy-Urgestein ruht sich nicht etwa auf seinen Lorbeeren aus, sondern erfindet sich einmal mehr komplett neu. Am Montag, 25. Oktober, gastiert Peach im Pentorama in Amriswil, am 26. Oktober in der Tonhalle St. Gallen.

Hat Peach Weber in seinen bisherigen 15 Programmen doch vorwiegend Gäx, Gedichte und Lieder zum Besten gegeben, verblüfft er im neuen Programm «Gäxplosion» mit Gedichten, Liedern und Gäx. Seine Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Als Höhepunkt des Wandels wird er auf dieser Tour beispielsweise andere Socken tragen und als Zwischenverpflegung keine schnöden Schinken-Sandwiches, sondern nur noch Salami-Sandwiches essen. Dies als Zeichen des grossen Neuanfangs.

Der Vorverkauf ist bereits eröffnet. Tickets sind unter der Tel. 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min.), in Manor- und Coop-City-Filialen sowie unter www.ticketcorner.ch erhältlich.

Montag, 11. Oktober – 12:41 Uhr

Die Kellerbühne St.Gallen bietet ein dichtes Herbstprogramm an Kleinkunst

Matthias Keller und das edes-Ensemble erwecken die Zauberflöten-Macher Mozart und Schikaneder zum Leben.

Matthias Keller und das edes-Ensemble erwecken die Zauberflöten-Macher Mozart und Schikaneder zum Leben.

Bild: Ralph Ribi

(pd/sig) Nach einer zweiwöchigen Spielpause kehrt die Kleinkunst auf die Kellerbühne in St.Gallen zurück. Trotz des bestürzenden Besuchereinbruchs will Matthias Peter, der Leiter der Kellerbühne, den coronagebeutelten Kulturschaffenden weiterhin eine Plattform bieten. Mit einem farbigen, dichten Herbstprogramm lädt er das Publikum herzlich ein, den Schritt zurück in die Kulturräume zu wagen.

Rolf Schmid bringt sein Programm «Echt jetzt?» auf die Kellerbühne.

Rolf Schmid bringt sein Programm «Echt jetzt?» auf die Kellerbühne.

Bild: PD

Am 15. und 16. Oktober tritt um 20 Uhr der Bündner Kabarettist Rolf Schmid auf. Sein Bühnenprogramm «Echt jetzt?» ist eine Mischung aus Stand-up-Comedy, Kabarett, Slapstick und Chaos. Er überrascht sein Publikum mit abstrusen Verkleidungen und schrägen Geschichten: Wer liefert sonst die Imitation einer sterbenden Moskito zu Musik von Rimsky-Korsakow? Wer singt Couplets über Apothekerhelferinnen und begleitet sich dabei auf der elektrisch verstärkten Ukulele? Wahrscheinlich ist es Rolf - unterstützt von Bruno, denn er versucht sich neu auch als Puppenspieler.

Bettina Dieterle übt humoristische Gesellschaftskritik.

Bettina Dieterle übt humoristische Gesellschaftskritik.

Bild: Martin Toengi

Am 21., 22. und 23. Oktober jeweils um 20 Uhr präsentieren Betty Dieterle und das kleinste Sinfonieorchester der Welt den «EgoBlues». Die Basler Schauspielerin seziert mit losem Mundwerk und feministischen Fragen die narzisstische Gesellschaft. Sie nennt sich «die Helene Fischer der Wohlstandsverwahrlosten» und sinniert mit Wortwitz über die Coronakrise und andere brisante Themen des 21. Jahrhunderts. Begleitet von der Cellistin Nora Kaiser und dem Geiger Adrian Borter führt sie ihr Publikum durch den Wahnsinn des heutigen Lebens.

Und dann kehren sogar sie zurück: Die Zauberflöten-Macher Schikaneder und Mozart diskutieren und debattieren wieder über den Einzug des salbungsvollen Sonnenkönig Sarastro und der Vogelmann Papageno mit seiner magischen Flöte. Matthias Peter und das edes-Ensemble geben am 3., 5., 6. und 7. November eine humoristische Ein-Mann-Show mit Kammertrio.

Video: Youtube

Matthias Peter lässt den legendären Impresario Emanuel Schikaneder aufleben, der dem Komponisten Mozart ein gemeinsames Zauberoper-Projekt schmackhaft machen will und sich dabei in seiner ganzen Widersprüchlichkeit offenbart. Als ob es Melodien wären, die Mozart spontan dazu einfallen, lassen Daniel Pfister (Flöte), Johanna Degen (Cello) und Christian Bissig (Gitarre) Zauberflöte-Hits in origineller Kleinbesetzung erklingen.

Weitere Informationen zum Programm und Tickets unter: www.kellerbuehne.ch

Montag, 11. Oktober – 11:22 Uhr

Matthias Brunschwiler zeigt seine Kunstwerke in der «DenkBar» in St.Gallen

In der «DenkBar» an der Gallusstrasse sind zurzeit Kunstwerke von Matthias Brunschwiler zu sehen.

In der «DenkBar» an der Gallusstrasse sind zurzeit Kunstwerke von Matthias Brunschwiler zu sehen.

Bild: Urs Bucher

(pd/sig) In der «DenkBar» in St. Gallen sind zurzeit Bilder und Objekte des in St. Gallen aufgewachsenen Wilers Matthias Brunschwiler zu sehen.

Die «DenkBar» an der Gallusstrasse 11 bietet sowohl Gastronomie als auch kulturelle Denkanstösse. Die Gastgeberinnen laden bei Kaffee, Wein oder gartenfrischen Kleinigkeiten ein zum Austausch und Dialog.

Quadrate sind in Brunschwilers Kunst häufig zu finden.

Quadrate sind in Brunschwilers Kunst häufig zu finden.

Bild: PD

Matthias Brunschwiler fasst seine Werke unter dem Motto «Striche – Flächen – Farben» zusammen. Sie sind geprägt von seiner Auseinandersetzung mit der Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Besonders inspiriert ihn die konkrete Malerei: «Das Quadrat fasziniert mich. Es dominiert deshalb sowohl meine Bildformate als auch die Gestaltung meiner Werke», erklärt der Künstler.

Inspiriert sind die Werke von konkreter Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.

Inspiriert sind die Werke von konkreter Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.

Bild: PD

Ausserdem setzt Brunschwiler aktuelle und gesellschaftskritische Themen künstlerisch um. Er will aus dem Quadrat herausdenken und gewohnte Muster auflösen. Die Ausstellung dauert noch bis am 6. November. Kunstbetrachtung mit Espresso und Croissant: Das geht nur in der «DenkBar» in St.Gallen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr.

Montag, 11. Oktober – 08:08 Uhr

Piraten-Abenteuer in der Volksbibliothek Appenzell

Was verbirgt sich in der Schatztruhe? Kinder und Jugendliche können in Appenzell in die Rolle von Piratinnen und Piraten schlüpfen.

Was verbirgt sich in der Schatztruhe? Kinder und Jugendliche können in Appenzell in die Rolle von Piratinnen und Piraten schlüpfen.

Bild: Maria Kobler

(pd/sig) Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Stiftung Pro Innerrhoden lädt die Volksbibliothek Appenzell Kinder und Jugendliche am Samstag, 30. Oktober, zum Abenteuerspiel «Escape the library» ein.

Die Kinder können in die Rolle eines Piraten oder einer Piratin schlüpfen und sich auf spannende Mission begeben. Um das Abenteuer zu bestehen, sind Hinweise zu finden, Rätsel zu lösen und Codes zu knacken. Am Ende wartet ein echter Piratenschatz. Das Spiel wird am 30. Oktober zwei Mal durchgeführt, einmal um 13 Uhr und einmal um 16 Uhr - es dauert insgesamt ungefähr anderthalb Stunden.

Die Anmeldung ist unter www.ai.ch/escape möglich, die Anmeldefrist läuft bis am 25. Oktober. Die Teilnahme ist kostenlos. Kinder und Jugendliche benötigen kein Covid-Zertifikat.

Freitag, 8. Oktober – 12:33 Uhr

Von Pönkergüggel Tom und seinen Freunden: Der St.Galler Patric Scott veröffentlicht ein Kinderbuch mit Hörspiel

Parallel zum Kinderbuch erschien ein Hörspiel mit hochkarätiger Besetzung.

Parallel zum Kinderbuch erschien ein Hörspiel mit hochkarätiger Besetzung.

Bild: PD

(pd/sig) Heute, am 8. Oktober, ist das Kinderbuch und Hörbuch «Die verrückte Reise von Pönkergüggel Tom und seinen Freunden» im Werd&Weber-Verlag erschienen.

Der Autor und Komponist Patric Scott, der in Gams im Kanton St.Gallen aufgewachsen ist, erzählt darin von den Facetten einer Freundschaft zwischen dem Güggel Tom und seinen Wegbegleitern. Auch die Musik zum Hörspiel stammt aus Scotts Feder.

Eingesprochen haben die Geschichte viele bekannte Namen: Als Erzähler führt der deutsche Musicalsänger Florian Schneider durch die Geschichte, die Luzerner Popsängerin Fabienne Louves spricht die Hündin Lia, der Komiker Peter Pfändler mimt das Hausschwein Bruno, die Moderatorin Anita Buri leiht der Bibermutter Regula ihre Stimme und Patric Scott selbst gibt den Protagonisten Pönkergüggel Tom.

Autor und Darsteller Patric Scott gibt Regieanweisungen.

Autor und Darsteller Patric Scott gibt Regieanweisungen.

Bild: PD

Der junge Hahn Tom wird wegen seines auffälligen Äusseren von anderen Tieren gehänselt, denn das Gefieder auf seinem Kopf ähnelt einer Punkfrisur. Tom hat 18 Schwestern und ein Grosi, das immer wieder betont, dass er etwas Besonders sei. Seine besten Freunde sind die Jack-Russell-Hündin Lia und Bruno das Hausschwein. Wie alle Kinder ist Tom neugierig und er will mehr von der Welt hinter dem Gartentor erfahren. Mit einem Trick und der Hilfe von Lias Frauchen Seraina gelingt es ihnen, das Tor zu öffnen. Die vier tierischen Freunde ahnen nicht, welche Abenteuer in der grossen, weiten Welt auf sie warten.

Freitag, 8. Oktober – 10:23 Uhr

Die Appenzellerin Riana tritt im Schloss Dottenwil auf

Riana singt über die Einzigartigkeit der Menschen und übers Heimweh.

Riana singt über die Einzigartigkeit der Menschen und übers Heimweh.

Bild: PD

(pd/sig) Am Samstag, 16. Oktober, um 20 Uhr singt die Appenzellerin Riana im Schloss Dottenwil bei Wittenbach. Mit dabei hat sie Songs aus ihrem Programm «Heez us Gold». Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen Pop, Jazz und Soul - festlegen will sie sich nicht. 2018 gewann die junge Singer-Songwriterin den Nachwuchswettbewerb «bandXost», seitdem hat sie mehrere Singles veröffentlicht.

Zuletzt erschien im Dezember 2020 der Song «Heweh», den sie ihrer Heimat widmet und in ihrer eigenen Mundart singt. Neben ihren Konzerten und der Arbeit im Studio lässt sich Riana zur Primarlehrerin ausbilden.

Auf der Bühne wird Riana von ihren Bandkollegen Marius Meier (Kontrabass) und Nicolas Struchen (Schlagzeug) begleitet. Es brauche nicht viel, um Musik zu machen, heisst es im Konzertankündigung: «Ein Klavier, eine Gitarre, etwas Rhythmus und Stimme. Lieder, die Geschichten erzählen.»

Video: Youtube

Tickets unter: www.dottenwil.ch. Es gilt Zertifikatspflicht.

Donnerstag, 7. Oktober – 16:30 Uhr

Theater St.Gallen sucht Holzstühle für das Tanzstück «The Banquet»

Auf Ihren alten Holzstuhl wartet ein zweites Leben als Theaterrequisit.

Auf Ihren alten Holzstuhl wartet ein zweites Leben als Theaterrequisit.

Bild: Ralph Ribi

(pd/sig) Das Tanzstück «The Banquet» des Tanzleiters Kinsun Chan wird im kommenden Jahr im Theaterprovisorium «Um!Bau» uraufgeführt. Es befasst sich mit einem uralten Thema: dem Ritual des Zusammenkommens an einem Tisch, an dem gegessen, getrunken, debattiert und gefeiert wird.

Für diese Produktion sucht das Theater St.Gallen Holzstühle in allen möglichen Stilrichtungen, die dann Teil des Bühnenbildes sein werden. Wer auf diese Weise einen Beitrag zu diesem Tanzstück leisten möchte, kann den Stuhl bei der Tageskasse in der Tonhalle abgeben. Gesammelt wird bis am 29. Oktober. Da die Objekte verschraubt und bearbeitet werden müssen, sind sie nachher nicht mehr brauchbar und werden entsorgt.

Donnerstag, 7. Oktober – 13:50 Uhr

Der Dokumentarfilm «Herr Bachmann und seine Klasse» läuft im Cinema Luna und im Kinok St.Gallen

Der Dokumentarfilm zeigt, wie vielschichtig und aufregend Bildung sein kann.

Der Dokumentarfilm zeigt, wie vielschichtig und aufregend Bildung sein kann.

Bild: Filmstill

(pd/sig) «Herr Bachmann und seine Klasse» ist ein einfühlsamer Dokumentarfilm der deutschen Regisseurin Maria Speth. Sie verhandelt darin die Beziehung zwischen einem empathischen Lehrer und seinen Schülerinnen und Schülern der sechsten Klasse. An der Berlinale im März gewann die Dokumentation den Jurypreis und bei der Publikums-Berlinale im Juni erhielt der Film den erstmals ausgerichteten Publikumspreis.

Der Film läuft derzeit im Kinok in St.Gallen (am 8., 12., 20. und 31. Oktober) sowie im Cinema Luna in Frauenfeld (7., 8., 9., 10., 13. Oktober jeweils um 19.30 Uhr).

An der Georg-Büchner-Schule in der Industriestadt Stadtallendorf unterrichtet Dieter Bachmann die Klasse 6b. Das Städtchen ist bis zurück in die NS-Zeit von viel Migration geprägt und hat einen hohen Anteil an ausländischer Bevölkerung. In einnehmender Offenheit begegnet Herr Bachmann den Kindern mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens.

Video: Youtube

Der 65-jährige Pädagoge entspricht nicht dem gängigen Primarlehrerbild: AC/DC-Shirt über einem Kapuzenpulli und immer eine Mütze auf dem Kopf. Die Mütze gehört zu ihm wie seine Gitarre und die Jonglierbälle. Musik ist für ihn eine allgegenwärtige Sprache, die sich um den Unterrichtsstoff legt. Der Film zeigt, dass Bildung nicht nur wichtig ist, sondern selbst ein spektakulärer Vorgang sein kann.

Donnerstag, 7. Oktober – 11:45 Uhr

Das Wyborada-Team veranstaltet ein literarisches Forum in St.Gallen

Gäste können mit Autorinnen und Kritikern über Literatur reden.

Gäste können mit Autorinnen und Kritikern über Literatur reden.

Bild: PD

(pd/sig) Fünf Autorinnen und Autoren präsentieren Texte, an denen sie gerade arbeiten – drei Kritikerinnen und das Publikum diskutieren darüber. Das Literarische Forum, organisiert vom Team der Wyborada-Bibliothek, findet am Samstag, 9. Oktober, im Festsaal Katharinen in St.Gallen statt.

Die Nachmittagsveranstaltung dauert von 13 bis 18 Uhr - und ist gedacht zum Kommen und Gehen, Mitreden und Mitdenken. Eingeladen sind Schreibende und Lesende und alle, die sich für den Arbeitsprozess an Literatur interessieren.

Die St.Gallerin Ruth Erat stellt neue Texte vor.

Die St.Gallerin Ruth Erat stellt neue Texte vor.

Bild: Lisa Jenny

Mechthild Betz, Ruth Erat, Joachim Off, Uwe Schneider und Anna Teufel präsentieren Texte, an denen sie gerade arbeiten. Die Autorinnen und Kritiker Eva Bachmann, Zsuzsanna Gahse und Franz Hoben diskutieren darüber.

Vor allem aber ist das Publikum eingeladen, aktiv teilzunehmen und Rückmeldungen auf das Gehörte zu geben. Die Gäste können jederzeit kommen und gehen. Zur Stärkung steht ein kleines Buffet bereit. Die Leitung des Forums liegt in den Händen von Oswald Burger.

Begrenzte Platzzahl, es wird um Anmeldung gebeten: literaturhaus@wyborada.ch, Eintritt 20.-, Mitglieder Wyborada 15.-, Studierende 17.-, Geflüchtete gratis

Donnerstag, 7. Oktober – 10:24 Uhr

Im Kunstmuseum St.Gallen kann man gemeinsam mit Sherlock Holmes Rätsel lösen

An der Seite von Sherlock Holmes das Kunstmuseum erkunden: Das bietet die App «SherLOOK».

An der Seite von Sherlock Holmes das Kunstmuseum erkunden: Das bietet die App «SherLOOK».

Bild: PD

(pd/sig) Am Freitag, 22. Oktober, stellt das Kunstmuseum St.Gallen die brandneue App «SherLOOK» vor, die gemeinsam mit der Universität Konstanz und Software-Entwicklern aus Basel entstanden ist. Herausgekommen ist ein innovatives Suchspiel, das bald im Kunstmuseum St.Gallen ausprobiert werden kann.

An der Seite von Sherlock Holmes, seinem Freund Dr. Watson und Enola, der jüngeren Schwester von Holmes, haben die Spielenden die Aufgabe, kleine Details aus den Sammlungswerken des Museums, welche auf den iPads angezeigt werden, in den Kunstwerken wiederzufinden – dabei dauert eine Spielrunde ungefähr 30 Minuten. Durch wechselnde Rätsel- und Auflösungstexte verläuft jede Partie anders. Die App enthält neben drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen auch einen Kindermodus.

Die Präsentation des Spiels findet am 22. Oktober um 10 Uhr im Kunstmuseum statt. Danach können zu den regulären Öffnungszeiten iPads inklusive Kopfhörer kostenfrei an der Museumskasse ausgeliehen werden.

Die Öffnungszeiten des Kunstmuseums sind: Dienstag bis Sonntag 10–17 Uhr, Mittwoch 10–20 Uhr

Mittwoch, 6. Oktober – 17:41 Uhr

111 Orte um den Säntis: Zwei Autorinnen stellen ihren Ostschweizer Reiseführer in der Bibliothek Hauptpost vor

Nina Kobelt und Silvia Schaub haben die schönsten Orte um den Säntis in einem Buch gesammelt.

Nina Kobelt und Silvia Schaub haben die schönsten Orte um den Säntis in einem Buch gesammelt.

Bild: Herbert Haltmeier

(pd/sig) Am Montag, 11. Oktober, um 10 Uhr lädt die Stadtbibliothek St.Gallen zu einer Matinée mit Nina Kobelt und Silvia Schaub ein. Im Raum für Literatur stellen sie ihr Buch «111 Orte rund um den Säntis, die man gesehen haben muss» vor.

Die beiden Journalistinnen Nina Kobelt und Silvia Schaub sind für ihren Ostschweizer Reiseführer in die faszinierende Welt um den höchsten Berg im Alpstein eingetaucht und haben die überraschendsten und geheimnisvollsten Orte zusammengetragen. Sie haben das schönste Echo aufgespürt und wissen, wo man mit einer Holzkiste auf den Berg fahren kann oder was den chilenischen Präsidenten mit dem Toggenburg verbindet. Sie erklären, an welchem Brunnen man sich die Augen auswaschen soll, um besser zu sehen oder wo einst der Skiweltcup Station machte.

Nina Kobelt ist in Wattwil im Toggenburg aufgewachsen. Ihr liebstes Hobby ist das Reisen, auch immer wieder ins Toggenburg. Heute arbeitet sie als Journalistin in Bern.

Silvia Schaub ist in Zürich geboren und arbeitet als freie Journalistin und Autorin im Kanton Aargau und im Toggenburg. Sie veröffentlichte bereits «111 Orte im Engadin, die man gesehen haben muss».

Der Eintritt zur Matinée ist frei. Es gilt Zertifikatspflicht.

Mittwoch, 6. Oktober – 13:28 Uhr

Das Marie Kruttli Trio spielt im Centrum dkms in St.Gallen

Die Jazzpianistin Marie Krüttli spielt mit ihrem Trio in St.Gallen.

Die Jazzpianistin Marie Krüttli spielt mit ihrem Trio in St.Gallen.

Bild: PD

(pd/sig) Die Veranstaltungsreihe Kleinaberfein startet mit energiegeladenem Piano-Jazz in den Herbst: Am Sonntag, 24. Oktober, spielt das Marie Kruttli Trio um 17 Uhr im Centrum der diözesanen Kirchenmusikschule.

Marie Krüttli am Klavier, Lukas Traxel am Kontrabass und Domi Charnson an den Drums spielen bunten, groovigen Jazz. Sie entwickeln eigene melodische Ideen und lassen sich dabei von den europäischen Klaviertraditionen nach Igor Strawinsky und Claude Debussy tragen.

Video: Youtube

Minimalismus und Ironie suchen sie nicht, sondern vor allem Klarheit und Deutlichkeit im musikalischen Ansatz. Es ist kraftvolle, aber nicht pathetische Musik - oder wie es in der Konzertankündigung heisst: «Cool, aber nicht unnahbar.»

Mittwoch, 6. Oktober – 09:24 Uhr

Die Europäische Kulturstiftung verleiht den Bregenzer Festspielen einen Kulturpreis

Die Bregenzer Festspiele wurden für ihre Nachwuchsarbeit ausgezeichnet.

Die Bregenzer Festspiele wurden für ihre Nachwuchsarbeit ausgezeichnet.

Bild: PD

(pd/sig) Die Kulturstiftung «Pro Europa» verlieh am Wochenende in Lindau drei Institutionen den europäischen Kulturpreis: Ausgezeichnet wurden die Bregenzer Festspiele, die Stadt Lindau, das Künstlerhaus Boswil in Aargau und die weltweite Organisation «Religions for Peace». Ziel von Pro Europa ist es, dem Dialog zwischen den europäischen Staaten und Religionen Impulse zu geben und zu einem kommunikationsfördernden Kulturaustausch in Europa beizutragen.

Elisabeth Sobotka, Intendantin der Bregenzer Festspiele.

Elisabeth Sobotka, Intendantin der Bregenzer Festspiele.

Bild: Urs Bucher

Laudatorin für die Bregenzer Festspiele war Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink. Die Festspiele erhielten den Preis in erster Linie für herausragende Nachwuchsarbeit.

Schöbi-Fink würdigte in ihrer Rede auch die Vermittlungsarbeit der Festspiele, die verdeutliche, wie wichtig den Verantwortlichen das Publikum und die Künstlerinnen von morgen seien. Für Elisabeth Sobotka, die Intendantin der Bregenzer Festspiele, sei dieser Preis ein Ansporn, weiter in diese Arbeit zu investieren.

Dienstag, 5. Oktober – 17:08 Uhr

Das Theater St.Gallen setzt das Kinderstück «Zwei Monster» wieder auf den Spielplan

Ob die zwei Monster sich noch vor Sonnenuntergang vertragen?

Ob die zwei Monster sich noch vor Sonnenuntergang vertragen?

Bild: PD

(pd/sig) Am Mittwoch, 6. Oktober, um 14 Uhr bringt das Theater St.Gallen das Kinderstück «Zwei Monster» von Gertrud Pigor wieder auf die Bühne der Lokremise. Das Theaterstück basiert auf dem Bilderbuch «Two Monsters» von David McKee - es geht darin um ein grosses Thema sowohl für Kinder wie Erwachsene: Streit und Versöhnung.

Zwei Monster wohnen auf zwei Seiten eines riesigen Berges, sie können sich weder sehen noch berühren. Was sie aber nicht davon abhält, zusammen Musik zu machen und immer wieder zu streiten. Sie sind sich nicht einig, ob ein Sonnenuntergang bedeutet, dass der Tag geht – oder ob die Nacht kommt. Und sie streiten sich darüber, wer das stärkere, gefährlichere und hässigere Monster ist. Ob die beiden irgendwann zur Besinnung kommen und friedlich unter der strahlenden Sonne leben können? Denn ohne einander können sie ja auch nicht…

Anstelle von Frederik Rauscher, der das Theater St.Gallen verlassen hat, spielt neu Matthias Albold das blaue Monster. Eine weitere Vorstellung des Kinderstücks findet am Mittwoch, 20. Oktober, um 14 Uhr statt.

Tickets gibt es auf der Webseite des Theater St.Gallen: www.theatersg.ch

Dienstag, 5. Oktober – 14:37 Uhr

Fragestunde zu digitalen Angeboten und E-Readern in der Hauptpost Bibliothek St.Gallen

Viel leichter als ein dicker Wälzer: E-Books sind die idealen Reisebegleiter.

Viel leichter als ein dicker Wälzer: E-Books sind die idealen Reisebegleiter.

Bild: Angelo D'Amico

(pd/sig) Eine Zugfahrt mit einem Hörbuch verkürzen oder den Krimi auf dem E-Reader am Strand weiterlesen: In der Bibliothek Hauptpost in St.Gallen finden zwei Sprechstunden rund um E-Reader und digitale Angebote statt.

Am Montag, 11. Oktober, von 17 bis 18 Uhr gibt der Bibliothekar Manuel Bonetti Tipps rund um den Zugriff auf Hörbücher und digitale Bücher und führt in die Benutzung der Geräte ein. Treffpunkt ist das Leserad in der Bibliothek Hauptpost in St.Gallen.

Anschliessend hilft Bonetti ab 18 Uhr im Gruppenraum 2 individuell bei Problemen mit E-Readern oder ähnlichen digitalen Geräten. Es werden Fragen bezüglich dem Lesen auf dem Tablet oder Laptop, zum Einrichten der E-Reader, zur E-Book Ausleihe und zu Downloads beantwortet. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Dienstag, 5. Oktober – 12:14 Uhr

Drei internationale Künstler zeigen eine kollaborative Arbeit im Kunstverein Viereinhalb St.Gallen

Ein Werk des neuseeländischen Künstlers Sam Melser.

Ein Werk des neuseeländischen Künstlers Sam Melser.

Bild: PD

(pd/sig) «3 Way Radio» ist eine gemeinsame Ausstellung und ein künstlerisches Gespräch zwischen den internationalen Künstlern Cameron Tauschke, Marcus Mosman und Sam Melser. Sie zeigen ihre Werke im Kunstverein Viereinhalb in St.Gallen. Die Ausstellung präsentiert sich in Form einer grossen Bildinstallation, die all ihre Arbeiten vereint und damit den Wunsch nach Austausch und Verbindung signalisiert. Die Ausstellung läuft vom 15. Oktober bis zum 5. November. Die Vernissage findet am Donnerstag, 14. Oktober, von 17 bis 20 Uhr statt.

Marcus Mosman fotografiert Landschaften rund um die Welt.

Marcus Mosman fotografiert Landschaften rund um die Welt.

Bild: PD

Marcus Mosman fotografiert fragende Gesichter, spektakuläre Landschaften und urbanes Treiben in allen Ecken des Planeten. Der Künstler geht mit der Fotografie einer Philosophie der Andersartigkeit nach. Er konfrontiert die Betrachtenden sowohl mit der Menschheit als Ganzheit als auch mit verspieltem Individualismus.

Cameron Tauschke lässt sich von alten Zeiten inspirieren.

Cameron Tauschke lässt sich von alten Zeiten inspirieren.

Bild: PD

Wie Mosman erzählt auch der Australier Cameron Tauschke von weit entfernten Orten. Sie sind allerdings nur zeitlich entlegen: Das europäische Mittelalter beispielsweise dient als Kulisse für eine Reihe dramatischer Collagen auf Papier.

Sam Melser lässt sich ebenfalls von Geschichten und der Zeit inspirieren, in seinem Fall liegen sie jedoch archäologisch gesehen viel tiefer: Melser begibt sich in seinen Installationen mit Entdeckungslust auf eine Reise zum Mittelpunkt der Erde.

Dienstag, 5. Oktober – 10:52 Uhr

Die Theaterwerkstatt Gleis 5 in Frauenfeld präsentiert eine literarische Gesprächsreihe

Judith Zwick moderiert die Literaturreihe in der Theaterwerkstatt Gleis 5.

Judith Zwick moderiert die Literaturreihe in der Theaterwerkstatt Gleis 5.

Bild: Andrea Stalder

(pd/sig) Warum bewegt uns ein Buch? Und können uns Lektüren prägen? Wozu lesen wir überhaupt und was hat das mit unserem Leben zu tun?

Über Lesebiografien, Bücherregale und Lieblingsbücher will Judith Zwick am 8. Oktober in Frauenfeld mit ihren Gästen reden. Die Theaterwerkstatt Gleis 5 präsentiert damit eine neue literarische Gesprächsreihe. Veranstaltet wird das Literaturpodium «erLesen» zweimal jährlich in der Theaterwerkstatt Gleis 5 an der Lindenstrasse 26 in Frauenfeld.

Den Auftakt machen am 8. Oktober um 20 Uhr der Frauenfelder Schriftsteller Usama al Shahmani, die SRF-Literaturredaktorin Annette König (die «BuchKönig») und der Kulturwissenschaftler Özkan Ezli. Sie sprechen mit Judith Zwick über Leselust und Lieblingsbücher.

Als Gast spricht Usama Al Shahmani über seine Lesegewohnheiten.

Als Gast spricht Usama Al Shahmani über seine Lesegewohnheiten.

Bild: PD

«Ich hatte nicht das Glück, in einem Haus aufzuwachsen, in dem es Bücher gab. Aber zum Glück gab es in der südirakischen Stadt Kalat Sukar, in der ich lebte, eine kleine Bibliothek mit etwas Weltliteratur», erzählt der Frauenfelder Schriftsteller Usama Al Shahmani. Welche Lesewege der Autor seither eingeschlagen hat, wird er dem Publikum am Veranstaltungsabend erzählen.

Büchertipps gibt Redaktorin Annette König.

Büchertipps gibt Redaktorin Annette König.

Bild: PD

Annette König wird dem Publikum das ein oder andere Buch empfehlen und mit der Runde diskutieren, was eine prägende Lektüre ausmacht: «Ich liebe Bücher, die mich erschüttern, die in mir Gefühle auslösen, die über das Alltägliche hinausgehen», sagt die Literaturredaktorin.

Diese eindrücklichen Leseerlebnisse kennt der Kulturwissenschaftler Özkan Ezli vor allem aus seiner Jugendzeit. Heute liest er anders: «Für mich ist Literatur eine besondere Form gesellschaftlicher Kommunikation, in der Sinn, Nicht-Sinn und Unsinn des gegenwärtigen Lebens ein Verhältnis finden.»

Tickets unter: www.theaterwerkstatt.ch

Montag, 4. Oktober – 12:58 Uhr

Andreas Frick stellt Archiv-Kunst im Vadiana Bibliotheksgebäude aus

Andreas Frick beschäftigt sich künstlerisch mit Archiven als Zeitspeicher.

Andreas Frick beschäftigt sich künstlerisch mit Archiven als Zeitspeicher.

Bild: Ralph Ribi

(pd/sig) Das Bibliotheksgebäude der Kantonsbibliothek Vadiana in St.Gallen wird nicht nur Ausstellungsraum, sondern selbst Kunstobjekt: Der Künstler Andreas Frick thematisiert in seiner Kunstausstellung «Viadana» das Archiv als Zeitspeicher, als Ort der Erinnerung und Reflexion. Die Vernissage findet Freitag, 8. Oktober, 18.30 Uhr statt - die Ausstellung ist danach noch bis zum 5. November zu sehen.

Der Künstler führt selbst ein Archiv; von gesammelten Skizzen, Fotografien und Collagen.

Der Künstler führt selbst ein Archiv; von gesammelten Skizzen, Fotografien und Collagen.

Bild: PD

Der Künstler Andreas Frick ist im Rorschacherberg aufgewachsen und wohnt in Basel. Mit dem Thema Zeit beschäftigt er sich schon lange. In seiner Ausstellung versteht er das Archiv nicht nur als Hort der Vergangenheit, sondern auch als Ort des ständigen Wandels, wo Bestände erweitert, neu geordnet, aktualisiert, ausgeschieden und umgeräumt werden.

Frick zeigt im Foyer und Treppenhaus der Bibliothek Vadiana etliche Arbeiten, die einen direkten Zusammenhang zur Kantonsbibliothek herstellen. Mit den Werken will er neue Interpretationen und Lesarten von vertrauten Bildern oder Inhalten ermöglichen.

Zum Beispiel projiziert er ein Wortbild auf eine Marmortafel, wodurch die Worte wie eingraviert wirken: «Das Licht fällt ins Zimmer auch wenn ich nicht da bin.» Durch die Kunstwerke Fricks soll das altehrwürdige Gebäude in ganz neuem Licht betrachtet werden können.

Montag, 4. Oktober – 12:50 Uhr

Karin Streule tritt mit ihrer Band im Bistro Einstein in St.Gallen auf

Die Appenzellerin Karin Streule mischt Volksmusik mit Jazz.

Die Appenzellerin Karin Streule mischt Volksmusik mit Jazz.

Bild: PD

(pd/sig) Für Kurzentschlossene gibt es heute, am 4. Oktober, jazzige Volksmusik im Bistro Einstein in St.Gallen: Die Innerrhoderin Karin Streule tritt mit ihrer Band um 20 Uhr auf. Die Sängerin sucht Musik dort, wo sie sich zu Hause fühlt: Dafür kombiniert sie Appenzeller Lieder mit einer Portion Jazz. Sie erzählt in ihren Songs Geschichten von der Heimat, von grünen Hügeln, Felsen und warmen Föhnstürmen. Sie singt im Appenzeller-Dialekt, improvisiert im jazzigen Jodel-Stil, es klingt urchig und frisch, heiter und melancholisch.

Mit Streule zusammen musizieren Niklaus Mäder an der Bassklarinette, Mirco Häberli am Kontrabass, Andriu Maissen am Schlagzeug und Fränggi Gehrig mit dem Akkordeon.

Tickets online erhältlich.

Montag, 4. Oktober – 10:24 Uhr

Das Theater St.Gallen bietet Theaterkurse für Jugendliche an

Die Jugendlichen können im Theaterkurs neue Rollen erforschen und Szenen improvisieren.

Die Jugendlichen können im Theaterkurs neue Rollen erforschen und Szenen improvisieren.

Bild: PD

(pd/sig) Das Theater St.Gallen lädt 13- bis 15-Jährige zum Theaterspielen ein. Unter Anleitung von Theaterpädagoge Mario Franchi können die Jugendlichen jeweils am Mittwochnachmittag Bühnenluft schnuppern und sich schauspielerisch austoben. Sie schlüpfen in Figuren, üben sich im Improvisieren und erwecken Geschichten zum Leben. Zum Abschluss gibt es Mitte Dezember in der Lokremise St.Gallen eine Präsentation für Familienangehörige.

Kursstart ist am Mittwoch, 27. Oktober, 15 Uhr, in der Lokremise St.Gallen. Anmelden kann man sich noch bis am 15. Oktober bei g.besio@theatersg.ch oder telefonisch: +41 71 242 05 25.

Montag, 4. Oktober – 09:31 Uhr

Fotografien von Laura Signer zieren das Schaufenster des Kulturbüros St.Gallen

Formen und Farben als Stillleben inszeniert. Das Kulturbüro schmücken Fotografien von Laura Signer.

Formen und Farben als Stillleben inszeniert. Das Kulturbüro schmücken Fotografien von Laura Signer.

Bild: PD

(pd/sig) Das Kulturbüro St.Gallen bietet bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus der Region die Möglichkeit, ihre Werke in den Räumlichkeiten des Büros zu zeigen: So sind aktuell das grosse Schaufenster, die Thekenplatten, der Hintergrund der Webseite und die Postkarten zum Mitnehmen von der St.Galler Künstlerin Laura Signer gestaltet.

Die Künstlerin installiert ihre Fotografien im Kulturbüro.

Die Künstlerin installiert ihre Fotografien im Kulturbüro.

Bild: PD

Farben eine Form geben, Formen eine Farbe: Für ihre aktuelle Ausstellung hat sich Laura Signer mit Einfachheit und Formbarkeit auseinandergesetzt, mit der Beschaffenheit von Materialien, ihrem Verschmelzen und Co-Existieren. Während dieses Arbeitsprozesses sind zahlreiche Skulpturen entstanden, aus Karton und Papier, aus Pflanzen und Steinen. Diese hat die Künstlerin fotografisch als Stillleben inszeniert. Signer will damit die Vielschichtigkeit in der Fotografie sichtbar machen.

Laura Signer ist 1988 in Herisau geboren und lebt als freischaffende Künstlerin in St.Gallen. Ihr bevorzugtes Medium ist die Fotografie.

Samstag, 2. Oktober – 17:25 Uhr

Das Indie-Pop-Duo Mischgewebe veröffentlicht ein Musikvideo zum Song «Cornwall»

Das Duo «Mischgewebe» veröffentlichte im Mai ihr Debüt-Album «Violet»

Das Duo «Mischgewebe» veröffentlichte im Mai ihr Debüt-Album «Violet»

Bild: PD

(pd/sig) Vor der Plattentaufe am kommenden Freitag macht das Indie-Pop-Duo Mischgewebe mit einer neuen Veröffentlichung noch einmal gluschtig auf ihr Album: Gestern erschien das Musikvideo zum Song «Cornwall». Der Kurzfilm entstand in Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten Nachwuchs-Filmemacher Lasse Lindner. Der St.Galler Regisseur erlangte vor zwei Jahren durch seinen Kurzfilm «Nachts sind alle Katzen grau» Bekanntheit.

Das neue Video zum Song «Cornwall»

Video: Youtube

Am 8. Oktober wird im Palace in St.Gallen das Debüt-Album «Violet!» von Mischgewebe getauft. Erschienen ist es bereits im vergangenen Mai. Sängerin Melanie Danuser und Musiker Bill Bühler spielen nie das, was man von ihnen erwartet: «Violet!» ist voll von unerwarteten Wendungen - vom radiotauglichen Clubtrack bis zum hypnotischen, atmosphärischen Sound ist alles dabei. Mit einer dynamischen Stimme, flexiblem Synthesizer und experimentellen Ideen schafft es das Duo, ihre Zuhörerinnen und Zuhörer immer neu zu überraschen.

Die Plattentaufe wird von zwei Solo-Acts umrahmt: Die E-Bassistin Martina Berther eröffnet den Abend mit Fusion, Pop, Improvisation und experimenteller Musik. Nach dem Konzert spielt der Westschweizer Schlagzeuger Arthur Hnatek Jazz und Electronica.

Freitag, 1. Oktober – 16:07 Uhr

Die St.Gallerin Femi Luna ist SRF 3 Best Talent im Oktober

Die Sängerin Femi Luna aus St.Gallen ist «SRF 3 Best Talent».

Die Sängerin Femi Luna aus St.Gallen ist «SRF 3 Best Talent».

Bild: Tobias Garcia

(pd/sig) Bei der 22-jährigen Singer-Songwriterin Femi Luna läuft es derzeit mehr als rund: Im September erschien ihr Debüt-Album «Library», jetzt wurde die St.Gallerin von SRF 3 als «Best Talent» im Oktober gekürt.

Die Plattentaufe ihres Albums findet heute, am 1. Oktober, im Palace St.Gallen statt. Die Sängerin wird ihre Songs gemeinsam mit ihren Bandkollegen Florian Schmid (Schlagzeug), Gian Trüb (Piano) und Michael Schneider (Bass) zum Besten geben. Eröffnet wird der Abend von Mel, einem Solo-Projekt der Ostschweizer Band Mischgewebe; nach der Albumtaufe legt Femi Lunas Bruder als DJ auf.

Video: Youtube

Die in Herisau aufgewachsene Sängerin mit niederländischen Wurzeln erzählt in ihren Songs ganz persönliche Geschichten: Vom Versuchen, Verzweifeln, vom Gefühlschaos, wenn man alles etwas «Too Much» fühlt oder wenn der Kopf allein eine «Bad Brain Party» feiert. Und von der Welt als riesige Bibliothek: Jeder Mensch sei wie ein Buch, sagt die Künstlerin. Es reiche nicht, den Titel und die Einleitung zu lesen, man müsse schon zwischen den Seiten blättern, um ein Gegenüber zu verstehen.

Ihr «akustisches Album mit viel Wumms» hat sie gemeinsam mit ihrer Band in den Alterna Studios in Basel aufgenommen. Nächstes Jahr steht gleich ein weiteres Highlight für Femi Luna auf dem Plan: Sie tritt am Open Air St.Gallen auf.

Freitag, 1. Oktober – 15:14 Uhr

Kabarett und Poetry Slam im Kulturzentrum Dreispitz in Kreuzlingen

Die Thurgauerin Lara Stoll tritt am 1. Oktober in Kreuzlingen auf.

Die Thurgauerin Lara Stoll tritt am 1. Oktober in Kreuzlingen auf.

Bild: PD

(pd/sig) Dieses Jahr feiert die Veranstaltungsreihe «Kabarett in Kreuzlingen» ihr 20-jähriges Bestehen. Am Wochenende starten die Jubiläumsfeierlichkeiten im Kulturzentrum Dreispitz mit zwei Veranstaltungen:

Am Freitag, 1. Oktober, findet am 20 Uhr der «Thurgauer Abend» statt: Das KiK-Festival will damit bekannten Künstlerinnen und Newcomern aus dem Thurgau eine Bühne bieten. Beim «Mostindien-Slam - Das Königstreffen» treten Martina Hügi, Jusef Selman, Jan Rutishauser und Raphael Kaufmann auf.

Den zweiten Teil des Abends gestaltet die Slam-Poetin Lara Stoll. Die Preisträgerin des «Salzburger Stiers» 2020 wuchs im Thurgau auf und wohnt in Zürich. Mit ihrem skurrilen Spielfilm «Das Höllentor von Zürich» schaffte sie es 2018 ans Zürcher Filmfestival, letztes Jahr spielte sie bei der SRF-Krimiparodie «Advent Advent» eine Polizistin.

Die Kabarettistin Simone Solga.

Die Kabarettistin Simone Solga.

Bild: PD

Am Samstag, 2. Oktober, um 20 Uhr, tritt die Kabarettistin und Preisträgerin des Deutschen Kleinkunstpreises Simone Solga im Kulturzentrum Dreispitz auf. In ihrem Bühnenprogramm «Ihr mich auch» hat sie einiges zu erzählen über eine Welt, die sich gerade einschneidend verändert: Gesinnung ist wichtiger als Verantwortung. Moral ist wichtiger als Kompetenz. Emotionen sind wichtiger als Fakten. Die deutsche Schauspielerin hat den «Salzburger Stier» ebenfalls gewonnen, fünf Jahre vor Lara Stoll.

Tickets und mehr Infos unter: kik-kreuzlingen.ch

Freitag, 1. Oktober – 14:39 Uhr

Kunst zwischen Wachstum und Niedergang: Der Genfer Séverin Guelpa stellt in der Kunsthalle Arbon aus

Ist hier was im Entstehen oder fällt es gerade in sich zusammen?

Ist hier was im Entstehen oder fällt es gerade in sich zusammen?

Bild: PD

(pd/sig) Die Kunst des Genfers Séverin Guelpa umkreist politische und gesellschaftliche Herausforderungen. Das Projekt «Subsidence of Growth» hat er eigens für die alte Werkhalle entwickelt. Er reflektiert darin die Wechselwirkung von Wachstum und Niedergang.

Die Kunsthalle Arbon lädt am Samstag, 2. Oktober, ab 17 Uhr zur Vernissage in Anwesenheit des Künstlers ein. Die Kuratorin Deborah Keller führt nach einer Begrüssung durch den Stadtpräsidenten in die grossflächige Installation Guelpas ein.

Der Künstler Séverin Guelpa.

Der Künstler Séverin Guelpa.

Bild: PD

Der Künstler versucht, mit seinen ortsspezifischen Installationen und Performances die Möglichkeiten des zukünftigen Zusammenlebens abzutasten. Dazu lebt und arbeitet Guelpa nicht selten während mehreren Wochen in extremen Landschaften – wie der Mojave-Wüste oder auf dem Aletschgletscher.

In «Subsidence of Growth» ist die Kunsthalle in Dunkelheit und atmosphärische Klänge getaucht. Schwach beleuchtet erhebt sich im Zentrum über einer spiegelglatten Wasseroberfläche eine geheimnisvolle, bauliche Struktur. Entsteht sie erst oder ist sie im Begriff zu sinken?

Am Samstag, 16. Oktober, führt die Kuratorin um 16 Uhr durch die Ausstellung. Die Finissage mit Sound-Performance von Julie Semoroz findet am Sonntag, 31. Oktober, um 16 Uhr statt.

Freitag, 1. Oktober – 10:39 Uhr

Iris Wolff liest in Stein am Rhein aus «Die Unschärfe der Welt»

Iris Wolff liest am 3. Oktober aus ihrem Buch «Die Unschärfe der Welt.»

Iris Wolff liest am 3. Oktober aus ihrem Buch «Die Unschärfe der Welt.»

Bild: Annette Hauschild

(pd/sig) Am Sonntag, 3. Oktober, findet die letzte Lesung der Lindwurm-Lesereihe statt. Die Lesereihe wird jährlich von der Windler-Stiftung in Stein am Rhein organisiert. Die Autorin Iris Wolff liest um 11 Uhr im Jakob und Emma Windler-Saal in Stein am Rhein aus ihrem Roman «Die Unschärfe der Welt».

Der Roman wurde unter anderem für den Deutschen Buchpreis 2020 nominiert.

Der Roman wurde unter anderem für den Deutschen Buchpreis 2020 nominiert.

Bild: PD

Die Autorin zeichnet in ihrem Buch die Lebenswege von sieben Personen nach, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein grosser Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben.

Die deutsche Autorin Iris Wolff ist in Rumänien geboren und lebt in Freiburg im Breisgau. Für ihre Romane wurde sie unter anderem mit dem Ernst-Habermann-Preis und dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet.

Um Anmeldung wird gebeten, unter: info@museum-lindwurm.ch oder per Telefon: + 41 (0)52 741 25 12

Freitag, 1. Oktober – 08:59 Uhr

Begehung des Sportcenter Ost in St.Gallen mit der Architektin Vreny Gross

Vreny Gross führt durch eines ihrer Frühwerke (1988): Die Garage Hirsch in St.Gallen.

Vreny Gross führt durch eines ihrer Frühwerke (1988): Die Garage Hirsch in St.Gallen.

Bild: PD

(pd/sig) Im Rahmen des Vermittlungsprojekts für weibliche Baukultur «Frauen Bauen» findet eine Begehung mit der St.Galler Architektin Vreny Gross statt.

Vreny Gross gründete 1981 als eine der ersten Frauen ein eigenes Architekturbüro in der Stadt St.Gallen. Ein Frühwerk von ihr ist die 1988 fertiggestellte Garage Hirsch/Sportcenter Ost an der Rorschacherstrasse 292. Der grossmassstäbliche Bau umfasst nebst Werkstatt und Ausstellungsräumen der Honda-Garage eine Sportanlage mit acht Squashcourts und Gymnastikräumen. Die Anlage wurde in den 1990er Jahren zur Showgarage für Honda Schweiz.

Die Architektin führt am Samstag, 2. Oktober, um 11 Uhr, durch den Bau mit seinen fünf Untergeschossen und erzählt, wie sie zum Auftrag kam und was sie bei der Planung inspirierte. Der Treffpunkt ist direkt an der Rorschacherstrasse 292.

Es wird um Anmeldung gebeten: mail@ninakeel.com

Donnerstag, 30. September – 16:18 Uhr

Das Haus zur Ameise zeigt Illustrationen von Valerie Umbricht

Die Künstlerin Valerie Umbricht malt ihre Illustrationen unterwegs auf dem iPad.

Die Künstlerin Valerie Umbricht malt ihre Illustrationen unterwegs auf dem iPad.

Bild: Valerie Umbricht

(pd/sig) Am Samstag, 2. Oktober, ist die St.Gallerin Valerie Umbricht zu Gast im Haus zur Ameise. Die Künstlerin zeigt von 16 bis 22 Uhr ihre Illustrationen. Dazu gibt es ab 21 Uhr Live-Musik der Band NVLP. Der Ausstellungsraum befindet sich mitten in der St.Galler Altstadt an der Augustinergasse 17.

Valerie Umbricht ist als Grafikerin und Kunstvermittlerin in St. Gallen und Zürich tätig. Sie studierte an der Zürcher Hochschule der Künste und spezialisierte sich dabei auf Textilkunst, Keramik und Siebdruck. Aktuell arbeitet sie mit Kindern und Jugendlichen an der kleinen Kunstschule in St.Gallen.

Ihre digitalen Illustrationen werden erstmalig ausgestellt. Es sind freie Arbeiten, die auf einer Reise vor zwei Jahren entstanden sind. Das iPad war dabei Reisebegleiter und Arbeitsutensil. Als motivische Inspiration dienen ihr weibliche Charaktere, Yoga-Positionen oder Blumen. Mit ihren Kunstwerken will Umbricht die Betrachterinnen und Betrachter in eine sinnliche Welt ohne Hektik entführen.

Donnerstag, 30. September – 14:08 Uhr

Die «Lange Nacht der Museen» des ORF findet auch im Rheintal statt

Das Flugzeug Museum kann am 2. Oktober in der «Langen Nacht der Museen» besichtigt werden.

Das Flugzeug Museum kann am 2. Oktober in der «Langen Nacht der Museen» besichtigt werden.

Bild: Urs Bucher

(pd/sig) Am Samstag, 2. Oktober, findet die «Lange Nacht der Museen» des österreichischen Rundfunks statt. Auch acht Schweizer Museen im Rheintal beteiligen sich an dem Kulturanlass. Von 18 bis 1 Uhr in der Früh werden Einblicke in die Ausstellungen und Sonderprogramme für Kinder und Erwachsene angeboten.

Alle Museen sind mit Sonderbuslinien im Stundentakt erreichbar. Die Museen aus dem Rheintal liegen auf den Buslinien 7 und 8. Mit dabei sind das Handsticklokal Balgach, das Festungsmuseum Heldsberg in St. Margrethen, das Flug- und Fahrzeugmuseum in Altenrhein, das Museum Montlingen, Gemeindemuseum Rothus in Oberriet, das historische Motorradmuseum in Wüst-Rheintal, Jeanettes Spielzeugmuseum sowie das Ortsmuseum in Rüthi.

In Altenrhein werden historische Flug- und Fahrzeuge ausgestellt.

In Altenrhein werden historische Flug- und Fahrzeuge ausgestellt.

Bild: Benjamin Manser

Das Flug- und Fahrzeugmuseum Altenrhein präsentiert auf einer Fläche von rund 5000 Quadratmetern zahlreiche Exponate aus der Welt der Flugzeuge. So lässt sich über 100 Jahre Flugzeuggeschichte direkt vor Ort erleben. Ein besonderes Exponat ist ein historischer, englischer Rolls-Royce.

Geheimnisvoll ist ein Besuch in der Artilleriefestung Heldsberg in St. Margrethen. Diese wurde zu Beginn des Zweiten Weltkrieges erbaut und blieb bis 1990 unter strenger Geheimhaltung. Ein 1000 Meter langer Stollen verbinden tief im Berg eine Kaserne, eine Küche, Schlafräume, Spital, Bunker-Kanonen, Waffendepots und Maschinenräume. Die Vereinsmitglieder erzählen über die Festung und das Leben der Besetzung zur Zeit des Krieges.

Zu Hause bei Uroma.

Zu Hause bei Uroma.

Museum Rüthi

Das Schwärzerles-Theres-Huus an der Büchelstrasse in Rüthi gewährt einen Einblick in Uromas Alltag: Vom Stall über Waschküche und Werkstatt bis zu Stube, Küche und Kinderzimmer kann die «gute alte Zeit» erlebt werden. Im Ortsmuseum gegenüber werden starke Frauenrollen aus den Theaterstücken der Freilichtbühne Rüthi präsentiert.

Weitere Informationen zum Programm: www.langenacht.orf

Donnerstag, 30. September – 09:55 Uhr

Ausstellungseröffnung der Kunstsammlung «Unerkannt – Bekannt» im Kunstmuseum Appenzell

Die «Boje» vom Künstler Daniel Zimmermann aus dem Jahr 1989.

Die «Boje» vom Künstler Daniel Zimmermann aus dem Jahr 1989.

Bild: Privatsammlung, Schweiz

(pd/sig) Kunstsammlungen haben eine lange Tradition. Sie erlauben Einblick in ein persönliches und oft jahrelanges Engagement einer Kunstliebhaberin oder eines Kunstliebhabers. Die Ausstellung «Unerkannt – Bekannt. Zeitgenössische Kunst aus einer Ostschweizer Sammlung» wurde eigens für die 10 Kabinette des Kunstmuseums Appenzell komponiert. Es werden Werke gezeigt, die über vierzig Jahre von einer Sammlerin zusammengetragen wurden.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, 2. Oktober, ab 17 Uhr statt. Bei der Vernissage kommen der stillstehende Landammann Roland Inauen, der Kulturjournalist Gerhard Mack und der Kurator Roland Scotti zu Wort.

Die «Diffraction» von Mark Francis.

Die «Diffraction» von Mark Francis.

Bild: Privatsammlung, Schweiz

Die Ausstellung beinhaltet Gemälde, Plastiken, Objekte, Grafiken vieler Künstlerinnen und Künstler. Unter anderen sind Werke von Rolf Iseli, Imi Knoebel, Mark Francis, Liddy Scheffknecht, Roman Signer, Erwin Wurm, Franz West, Stephen Westfall und Kelly Wood zu sehen.

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung finden jeweils am ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr statt. Die nächsten Daten sind: 3. Oktober, 7. November, 5. Dezember und 2. Januar.

Donnerstag, 30. September – 09:49 Uhr

Konzert mit dem St.Galler Liedermacher Simon Hotz

Der St.Galler Simon Hotz ist ein Liedermacher in der Tradition Reinhard Meys.

Der St.Galler Simon Hotz ist ein Liedermacher in der Tradition Reinhard Meys.

Bild: Yves Nossak

(pd/gen) Am Montag, 4. Oktober 2021, 18.30 Uhr lädt die Stadtbibliothek St.Gallen zum «Montagslesen» mit Simon Hotz ein. Im Raum für Literatur singt der St.Galler Liedermacher eigene Texte auf Hochdeutsch und begleitet sie auf dem Keyboard.

Warum Hochdeutsch? Simon Hotz liest besonders gern Gedichtbände aus dem vergangenen Jahrhundert und kupfert dieses bei Kästner und jenes bei Brecht ab. Auch die musikalische Inspiration durch Reinhard Mey oder Franz Josef Degenhardt, den Dinosauriern der Liedermacherei, findet in der Hochsprache statt. Wichtig ist Simon Hotz auch der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus dem nördlichen Nachbarland, mit denen er Kurse besucht oder Konzerte gibt.

Die Veranstaltung findet im Raum für Literatur in der Hauptpost St.Gallen statt. Der Eintritt ist frei, ein Covid-Zertifikat ist Pflicht.

Mittwoch, 29. September – 16:43 Uhr

Die neue Ausstellung in der St.Galler «Chambre Directe» zeigt Werke von Karin Sander und Manfred Holtfrerich

In der «Chambre Directe» sind Office Works und Bild-Text-Collagen zu sehen.

In der «Chambre Directe» sind Office Works und Bild-Text-Collagen zu sehen.

Bild: PD

(pd/sig) Vor anderthalb Jahren eröffnete der Künstler und Kurator Felix Boekamp in St.Gallen den Kunstraum «Chambre Directe - Schubiger». Er befindet sich gleich bei der Bushaltestelle St.Gallen St.Fiden, eingeklemmt zwischen Metzgerei und Coiffeurgeschäft. Boekamp organisiert in seinem Kunstraum regelmässig Ausstellungen.

Felix Boekamp in seinem Kunstraum «Chambre directe».

Felix Boekamp in seinem Kunstraum «Chambre directe».

Bild: Ralph Ribi

Am Donnerstag, 30. September, lädt Felix Boekamp um 18 Uhr zur Vernissage der nächsten Ausstellung. Die Berliner Künstlerin Karin Sander und der Künstler Manfred Holtfrerich aus Hamburg stellen dort ihre neuen Arbeiten vor. Die beiden sind schon sehr lange befreundet und haben ihre Werke als Gemeinschaftsarbeit für das St.Galler Schaufenster konzipiert und entwickelt.

Manfred Holtfrerich zeigt überarbeitete Textseiten aus dem Adorno-Buch «Ästhetischen Theorie» - es geht ihm vor allem um das Wechselspiel von Text und Bild. Karin Sander präsentiert 34 «Office Works», übersetzt «Büroarbeiten». Die reduzierten Kunstwerke basieren auf Büromaterialien wie Karteireitern oder Plastiktüten, welche die Künstlerin spielerisch zu einem Bild montiert. Ihre Arbeiten fragen unaufdringlich nach der Schönheit und der Ästhetik des Alltags.

Büroarbeiten und Adorno-Texte im Chambre Directe an der Rorschacherstrasse 112 in St.Fiden.

Büroarbeiten und Adorno-Texte im Chambre Directe an der Rorschacherstrasse 112 in St.Fiden.

Bild: PD
Mittwoch, 29. September – 13:44 Uhr

Das Trio Toccata spielt ein festliches Konzert für zwei Trompeten und Orgel in Berneck

Die Musiker spielen Werke von G. F. Händel bis zu Maurice Ravel.

Die Musiker spielen Werke von G. F. Händel bis zu Maurice Ravel.

Bild: PD

(pd/sig) Mit einem festlichen Konzert ist das Ensemble «Trio Toccata» am Samstag, 2. Oktober, um 18 Uhr in der katholischen Kirche Maria vom guten Rat in Berneck zu Gast. Es musizieren Daniel Bucher und Florian Keller auf der Trompete und Patrick Brugger an der Orgel. Die drei Musiker haben gemeinsam an der Musikhochschule in Stuttgart studiert und spielen als Solisten seit mehreren Jahren in dieser Besetzung.

Bild: PD

Das Konzertprogramm reicht vom Barock bis zu Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Das Trio spielt das Trompetenkonzert von Tomaso Albinoni, die Pavane von Maurice Ravel sowie verschiedene Orgelwerke von Félix Alexandre Guilmant. Die klangliche Vielfalt verschiedener Trompeten zeigt sich dann vor allem im Kontrast von Georg Friedrich Händels Wassermusik und dem expressionistischen Concerto für zwei Trompeten von Frederic Hymen Cowen.

Für den Konzertbesuch gelten die aktuellen Corona-Massnahmen. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte. Weitere Informationen zu den Musikern und ihren Konzerten unter: www.triotoccata.eu

Mittwoch, 29. September – 08:55 Uhr

Das Schauspielensemble «Nachtzug» liest in der Lokremise aus der Graphic Novel «Nachtgestalten»

Ausschnitt aus «Nachtgestalten» von Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler.

Ausschnitt aus «Nachtgestalten» von Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler.

Bild: PD

(pd/sig) Die Graphic Novel «Nachtgestalten» ist das Resultat der ersten Zusammenarbeit des tschechischen Schriftstellers Jaroslav Rudiš und dem Wiener Illustrator und Comic-Zeichners Nicolas Mahler. Erzählt wird eine prächtige, melancholisch-süffige Nachtgeschichte, die im Februar dieses Jahres erschienen ist.

Am Donnerstag, 30. September, 21 Uhr, findet eine Performance dazu in der Lokremise St.Gallen statt. Schauspieler Marcus Schäfer und Oliver Losehand beleben das Zwiegespräch der Nachtgestalten für die Bühne, die E-Gitarristen Peter Lutz und Marcel Elsener untermalen die Texte mit nachttrunkenem Sound. Grafiker Jurek Edel animiert die Zeichnungen von Nicolas Mahler.

Die Nachtgestalten sind zwei Freunde, unterwegs in den dunklen Strassen ihrer Stadt, die wissen, dass es nichts Grösseres gibt als die Wahrheit des Moments, in dem die Kneipe schliesst. Von Bier zu Bier und von Geschichte zu Geschichte treibend erzählen die beiden scharfsinnig und aberwitzig von der Tragik der Liebe und dem Wahnsinn des Lebens.

Tickets (ab 15.-) erhältlich unter: www.theatersg.ch

Dienstag, 28. September – 17:01 Uhr

«NippleJesus» und «Radikal allein»: Das Kunstmuseum St.Gallen zeigt zwei Theaterkooperationen

Nick Hornbys Protagonist Dave muss im Museum ein eigenartiges Kunstwerk bewachen.

Nick Hornbys Protagonist Dave muss im Museum ein eigenartiges Kunstwerk bewachen.

Bild: PD

(pd/sig) Das Kunstmuseum St.Gallen zeigt zwei Theatermonologe: Am 30. September um 19 Uhr spielt der Schauspieler Gilles Tschudi in der Kunstzone der Lokremise St.Gallen das Theaterstück «NippleJesus» von Nick Hornby. In Kooperation mit dem Theater St.Gallen wird ausserdem ab Samstag, 2. Oktober, viermal das Stück «Gun Love» aus der Monologreihe «Radikal allein» von Jennifer Clement im Kunstmuseum St.Gallen aufgeführt.

Das Stück «NippleJesus» des britischen Bestseller-Autors Nick Hornby ist ein humorvolles Plädoyer für die Freiheit in der Kunst. Es stellt die ewigen Fragen danach, was Kunst ist und was sie soll. Türsteher Dave ist von seinem neuen Job nicht sehr angetan: Er soll im Kunstmuseum eine Nippel-Collage bewachen. Als er jedoch die Künstlerin kennenlernt, findet er neue Zugänge zu dem Werk und beginnt es zunehmend zu verteidigen. Der Monolog wird in der Lokremise in der Ausstellung des amerikanischen Künstlers Michael Williams aufgeführt.

Video: Youtube

In «Gun Love» spielt die Schauspielerin Anna Blumer das Mädchen Pearl, das mit ihrer Mutter im Auto vor einer Wohnwagensiedlung lebt. Mit dem gewaltsamen Tod der Mutter ändert sich ihr Leben schlagartig und plötzlich steckt sie mitten im Waffenschmuggelgeschäft. Das Stück des Theaters St.Gallen wird am 2., 9. und 16. Oktober sowie am 25. November im Kunstmuseum gezeigt.

Tickets für NippleJesus vor Ort erhältlich (20 Franken inklusive Museumseintritt). Tickets für Gun Love online unter: www.theatersg.ch

Dienstag, 28. September – 10:18 Uhr

Der Autor Michael Hugentobler stellt seinen Roman «Feuerland» in Gottlieben vor

Michael Hugentobler ist mit «Feuerland» für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Michael Hugentobler ist mit «Feuerland» für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Bild: Britta Gut

(pd/sig) Was passiert, wenn sich ein Wissenschaftler plötzlich als Hüter eines Grals versteht? Was, wenn dieser Gral ein unheimlich wertvolles Buch ist – das letzte Tor zu einer untergehenden Welt? Und was, wenn der Wissenschaftler weiss, dass er diesen Schatz nicht beschützen kann?

Das Buch «Feuerland» des Zürcher Autors und Journalisten Michael Hugentobler ist für den Schweizer Buchpreis 2021 nominiert. Am Donnerstag, 30. September um 19.30 Uhr, stellt Hugentobler seinen Roman im Literaturhaus Thurgau in Gottlieben vor.

In Feuerland geht es um ein besonderes Buch.

In Feuerland geht es um ein besonderes Buch.

Bild: PD

Feuerland erzählt die Geschichte eines besonderen Buches: Thomas Bridges wächst als Ziehsohn eines britischen Missionars am südlichen Ende Südamerikas auf. Fasziniert von der Sprache des Volkes der Yamana, beginnt er, ihre Wörter aufzuschreiben. Diese wertvolle Sammlung wird ihm Jahrzehnte später gestohlen und fällt dem deutschen Völkerkundler Ferdinand Hestermann in die Hände.

Er spürt, dass er einen Schatz in den Händen hält und verschreibt ihm sein Leben. Als in den 1930er Jahren die Nationalsozialisten beginnen, Bibliotheken zu plündern, begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um das Buch in Sicherheit zu bringen.

Reservationen unter www.literaturhausthurgau.ch oder +41 71 669 34 80

Dienstag, 28. September – 09:20 Uhr

Abschiedskonzert für Annedore Neufeld: Der Oratorienchor Kreuzlingen singt Puccinis «Messa di Gloria»

Der Oratorienchor Kreuzlingen verabschiedet sich von Dirigentin Annedore Neufeld.

Der Oratorienchor Kreuzlingen verabschiedet sich von Dirigentin Annedore Neufeld.

Bild: PD

(pd/sig) Es wird ein Abschied mit Sang und Klang: Der Oratorienchor Kreuzlingen singt zum letzten Mal unter der Leitung von Annedore Neufeld. Aufgeführt wird am Sonntag, 3. Oktober um 17 Uhr, Puccinis mitreissende «Messa di Gloria». In der Kirche St. Stefan in Kreuzlingen-Emmishofen musiziert neben dem Oratorienchor die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, als Solisten sind Michael Feyfar (Tenor) und Matthias Horn (Bariton) zu hören.

Gerade einmal 21 Jahre alt war Giacomo Puccini, als er die «Messa di Gloria» 1880 als Abschlussarbeit seines Musikstudiums in Lucca komponierte. Die Uraufführung des Werks war ein grosser Erfolg, das Oratorium wurde aber zu Puccinis Lebzeiten nie mehr aufgeführt. Die Messa blieb sein einziges grosses Orchester- und Chorwerk, da sich Puccini nach dem Studium seinem Traum widmete, als Opernkomponist in Richard Wagners Fussstapfen zu treten. Nach mehreren Misserfolgen wurde er mit seiner Oper «Manon Lescaut» weltberühmt.

Annedore Neufeld übernimmt neu den Bachchor Zürich.

Annedore Neufeld übernimmt neu den Bachchor Zürich.

Bild: Benjamin Manser

Das oratorische Werk sprüht vor jugendlicher Frische, besonders im längsten Satz des Werkes, dem Gloria. Hier und da hört man in der Emotionalität der Tonsprache schon den späteren Opernkomponisten.

Die Dirigentin Annedore Neufeld beendet mit dem Konzert ihre gut zehnjährige die Zusammenarbeit mit dem Oratorienchor Kreuzlingen. Im September hat sie die Stelle als musikalische Leiterin des Zürcher Bachchors übernommen.

Informationen zum Konzert und Ticket-Vorverkauf: www.oratorienchor-kreuzlingen.ch

Montag, 27. September – 15:34 Uhr

Christoph Stiefel und das Inner Language Trio jazzt im Kult-Bau St.Gallen

Die Jazzmusiker Christoph Stiefel, Lukas Traxel und Tobias Backhaus (von links nach rechts).

Die Jazzmusiker Christoph Stiefel, Lukas Traxel und Tobias Backhaus (von links nach rechts).

Bild: PD

(pd/sig) Zum 60. Geburtstag des Pianisten Christoph Stiefel erschien Anfang September die neue CD des Inner Language Trio «Chutes and Ladders». Neben Stiefel gehören der Bassist Lukas Traxel und der Drummer Tobias Backhaus zum Jazz-Trio. Am 30. September um 20 Uhr stellen die Musiker ihr neues Album im Kult-Bau in St.Gallen vor.

Gemeinsam zelebrieren sie die Intensität des Moments und die rhythmische Energie. Im neuen Repertoire rücken die klassischen Jazztraditionen wieder stärker in den Fokus.

Das Inner Language Trio spielt «Salomon's Dream».

Video: Youtube

Christoph Stiefel ist mit dem Inner Language Trio schon seit vielen Jahren unterwegs - die Schwäbische Zeitung nannte ihn einst ein «Dickschiff des europäischen Jazz». Er wählt seine Mitspieler nach den aktuellen künstlerischen Herausforderungen aus. Gemeinsam will das Trio nicht nur Lebensfreude transportieren, sondern auch das Publikum mit ruhigen Stücken an intimen Stimmungen teilhaben lassen.

Tickets online unter www.gambrinus.ch erhältlich.



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