Ostschweizer Kultur-Ticker
St.Galler Richi Küttel neu im Vorstand des Schweizer Autorenverbands +++ Thurgauer Starkurator schrieb seinen ersten Text über Roman Signer +++ Norbert Möslang performt in Arbon

Die Ostschweizer Kulturszene ist lebendig und vielfältig. In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

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Rückmeldungen und Infos an: ostschweizerkultur@chmedia.ch

Freitag, 14. Mai – 11:10 Uhr

St.Galler Slam-Poet Richi Küttel neu im Vorstand des Verbands Autorinnen und Autoren der Schweiz

Der St.Galler Slam-Poet und Kulturvermittler Richi Küttel.

Der St.Galler Slam-Poet und Kulturvermittler Richi Küttel.

Bild: Benjamin Manser (4. Januar 2017)

(pd/rbe) Im Vorstand des Verbands Autorinnen und Autoren der Schweiz ist es zu einem Wechsel mit St.Galler Beteiligung gekommen. An der 19. Generalversammlung des gesamtschweizerischen Berufsverbands der Autorinnen und Autoren und literarischen Übersetzer trat der St.Galler Etrit Hasler als Vizepräsident zurück. Neu wurde Richi Küttel in den Vorstand gewählt, wie es in einer Mitteilung heisst:

«Mit Richi Küttel als neu gewähltes Vorstandsmitglied sind die Spoken-Word-Poeten weiterhin im strategischen Gremium des Berufsverbands vertreten.»

Küttel tritt seit 1998 als Spoken-Word-Poet auf. Zudem ist er Geschäftsführer der Wirkpunkt GmbH und arbeitet für die St.Galler-Ausserrhoder Geschäftsstelle der Ostschweizer Kulturvermittlungsplattform Kklick. Schliesslich verwaltet Küttel den Raum für Literatur in der St.Galler Hauptpost im Auftrag der Kantonbibliothek.

An der Versammlung des Autorenverbands wurde zudem Anita Capaul, Verlagsleiterin der Chasa Editura Rumantscha, für ihren Einsatz für die rätoromanische Literatur mit der Auszeichnung «Plume de paon» geehrt: «Seit der Gründung der Chasa Editura Rumantscha vor zehn Jahren engagiert sich Anita Capaul mit Leidenschaft und Umsicht für die Verbreitung von neuer rätoromanischer Literatur, auch über die Sprachgrenze hinaus.»

Mittwoch, 12. Mai – 19:01 Uhr

Thurgauer Starkurator schrieb seinen ersten Text über Roman Signer

Hans Ulrich Obrist, der bekannteste Kurator der Welt, ist im Thurgau aufgewachsen.

Hans Ulrich Obrist, der bekannteste Kurator der Welt, ist im Thurgau aufgewachsen.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

(pd/gen) Der erste Text, den der Thurgauer Starkurator Hans Ulrich Obrist jemals veröffentlicht hat, war ein Artikel in der Kunstzeitschrift «Parkett» über den St.Galler Künstler Roman Signer. Darauffolgend hat der künstlerische Direktor der Serpentine Galleries in London noch oft mit «Parkett» zusammengearbeitet. 2017 wurde die Kunstzeitschrift eingestellt, die unter anderem von der Kuratorin Bice Curiger herausgegeben wurde.

Nun hat Obrist für die noch bestehende Online-Plattform seine Lieblingseditionen von Werken zusammengestellt, die Parkett im Laufe der Jahre herausgegeben hat. Darunter Meret Oppenheims Handschuhe oder Louise Bourgeois «Aquarell The Maternal Man».

In einem kurzen Youtube-Video erklärt Hans Ulrich Obrist, was ihm «Parkett» als junger Mann bedeutet hat. Unter diesem Link findet man alle Texte, die Obrist jemals für die Zeitschrift geschrieben hat.

Mittwoch, 12. Mai – 16:56 Uhr

Norbert Möslang performt in der Kunsthalle Arbon

Der St.Galler Soundtüftler und Künstler Norbert Möslang tritt an der Finissage in der Kunsthalle Arbon auf.

Der St.Galler Soundtüftler und Künstler Norbert Möslang tritt an der Finissage in der Kunsthalle Arbon auf.

Bild: Michel Canonica

(pd/gen) Der St.Galler Soundtüftler und Künstler Norbert Möslang tritt an der Finissage der Ausstellung «bereit zu tragen» des Zürcher Künstlers Reto Boller in der Kunsthalle Arbon auf. Die Soundperformance findet, am Sonntag, 16. Mai, um 16 Uhr statt.

Norbert Möslang, von welchen die kontrovers diskutierte binäre Uhr am St.Galler Hauptbahnhof stammt, ist Pionier des sogenannten «Hardware Hacking». Mit seinen Projekten hat er Auftritte rund um den Globus. In der Kunsthalle Arbon wird am internationalen Museumstag in und mit Reto Bollers Installation experimentelle Klangräume eröffnen. Das Publikum ist auf 40 Personen begrenzt. Eine Reservation wird deshalb dringend empfohlen. Der Eintritt ist frei.

Vor Ort gelten die Abstandsregeln und Maskenpflicht.

Mittwoch, 12. Mai – 13:58 Uhr

Ausstellungseröffnung mit der St. Galler Künstlerin Lika Nüssli

Flavio Hodel und Lika Nüssli in ihrer Gartenkunst-Installation.

Flavio Hodel und Lika Nüssli in ihrer Gartenkunst-Installation.

Bild: PD

(pd/vpr) Lika Nüssli eröffnet heute, am 12. Mai die Doppel-Ausstellung «Begegnung ist ein Garten» im Kunstraum Oxyd in Winterthur. Mit dem Künstler Flavio Hodel gestaltete sie die Räumlichkeiten des Oxyds wie einen Fantasie-Garten, in dem Kultur und Natur aufeinandertreffen. Auch die beiden Kunstschaffenden treffen aufeinander und eröffnen heute gemeinsam ihre Ausstellung mit einer Vernissage von 14 bis 20 Uhr.

Im Rahmen der Ausstellung, die bis zum 6. Juni dauert, sind verschiedene Arten des Aufeinandertreffens geplant. Ein Auftritt der St. Galler Band Mischgewebe am 21. Mai, ein Gespräch mit einer Paartherapeutin am 30. Mai, sowie einem abschliessenden Dialog der beiden Ausstellenden am 6. Juni. Die Daten können noch im Zuge eventueller Lockerungen variieren oder ergänzt werden. Aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage des Oxyd.

Mittwoch, 12. Mai – 09:57 Uhr

Freies Atelier in der St.Galler Reithalle

Künstlerinnen und Künstler können sich bei der Stadt St.Gallen um das freie Atelier bewerben.

Künstlerinnen und Künstler können sich bei der Stadt St.Gallen um das freie Atelier bewerben.

Bild: Britta Gut

(pd/vpr) Die Stadt St. Gallen vermietet ab 1. September ein freies Atelier in der Reithalle. Das Atelier ist 26,6 Quadratmeter gross und kostet 130 Franken inklusive Nebenkosten pro Monat.

Eingang zu den Proberäumen und Ateliers in der St.Galler Reithalle.

Eingang zu den Proberäumen und Ateliers in der St.Galler Reithalle.

Bild: Stadt St.Gallen

Die Mietdauer ist für drei Jahre befristet und kann zweimal verlängert werden. Bewerbungen mit Angaben zu Person und Ausbildung sowie einer Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit können bis zum 30. Juni an kultur@stadt.sg.ch eingereicht werden. Eine spezielle Arbeitsgruppe beurteilt anschliessend die Bewerbungen.

Bewerberinnen und Bewerber mit Wohnort in St.Gallen werden laut Ausschreibung vorrangig behandelt.

Dienstag, 11. Mai – 11:11 Uhr

Simone Kappeler erhält Thurgauer Kulturpreis

Die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler.

Die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler.

Bild: Andrea Stalder

(pd/gen) Der diesjährige Kulturpreis des Kantons Thurgau geht an die Fotografin Simone Kappeler aus Frauenfeld. Mit dem Preis, der mit 20 000 Franken dotiert ist, würdigt der Regierungsrat das langjährige Schaffen der Fotografin, wie er in einer Mitteilung schreibt. Sie könne sie als eine der bedeutsamsten und seit bald fünfzig Jahren tätigen fotografischen Chronistinnen des Thurgaus gelten.

Simone Kappeler, 1952 in Frauenfeld geboren, zähle zu den wichtigsten Schweizer Fotokünstlerinnen ihrer Generation. Schon als Jugendliche habe sie in der Fotografie ein Ausdrucksmittel gefunden, mit dem sie der Magie und Realität der Bilder nachspüren konnte.

Im Zentrum ihres Schaffens stand und steht die analoge Fotografie, bei der die durch einen chemischen Prozess hervorgerufene Erscheinung des Bildes immer wieder neu provoziert und bewundert wird. Die Fotografin experimentiert mit allen Möglichkeiten der Kamera, des Filmmaterials und des Fotopapiers, die sie bis an die Grenzen des technisch Machbaren auslotet. Ihre Motive findet Simone Kappeler auf ihren zahlreichen Reisen, aber vor allem auch in ihrem Alltag, beim Durchstreifen der Landschaften des Thurgaus und der Hügelzüge des Thur- und Rheintals sowie in den Wäldern, Seen und Blumenwiesen der Ostschweiz.

Der mit 20 000 Franken dotierte Thurgauer Kulturpreis wird am Montag, 4. Oktober 2021, um 19.30 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Feier im Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen durch Regierungsrätin Monika Knill, Chefin des Departements für Erziehung und Kultur, übergeben. Die Laudatio hält der Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaftler Bernd Stiegler.

Mit dem Thurgauer Kulturpreis, der seit 1986 vergeben wird, spricht der Regierungsrat seinen Dank und seine Anerkennung aus für ausserordentliche kulturelle Leistungen von Privaten und von Institutionen, die das kulturelle Leben im Kanton in besonderer Weise bereichern.

Dienstag, 11. Mai – 08:37 Uhr

Comedian Kiko heute in der Kellerbühne St. Gallen

Der Comedian Kiko tourt derzeit mit seinem ersten Solobühnenprogramm.

Der Comedian Kiko tourt derzeit mit seinem ersten Solobühnenprogramm.

Bild: Daniel Pochetti

(pd/vpr) Der gebürtige Amriswiler Comedian Kiko kommt mit seinem Programm Kiko Solo heute, 11. Mai, um 20 Uhr in die Kellerbühne St.Gallen.

Kiko, alias Frank Cabrera Hernandez, erzählt selbstironisch Geschichten aus seinem Alltag und seinen abstrusen Erlebnissen als Uhrenverkäufer in Hongkong oder Trainer der jamaikanischen Bobmannschaft.

Kiko erzählt auf SRF aus seinem Leben.

Quelle: YouTube

Kiko wurde 2018 bei den Swiss Comedy Awards als «Newcomer des Jahres» ausgezeichnet und kann jetzt sein im Lockdown fertig gestelltes Soloprogramm endlich auf der Bühne präsentieren.

Zum derzeitigen Zeitpunkt sind noch wenige Tickets vorhanden. Reservierungen sind auf der Homepage des Veranstalters möglich.

Montag, 10. Mai – 16:08 Uhr

Die Wettbewerbsprogramme der Kurzfilmtage kommen ins Kino

Filmbeitrag des Schweizer Wettbewerbs «Aus dem Abseits».

Filmbeitrag des Schweizer Wettbewerbs «Aus dem Abseits».

Bild: Internationale Kurzfilmtage Winterthur

(pd/ vpr) Ab dem 11. Mai sind die Wettbewerbsprogramme der 24. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur schweizweit in den Kinos zu sehen. Dabei kann das Publikum seinen Favoriten wählen, abstimmen und diesem zum Gewinn des Publikumspreises, dotiert mit CHF 10' 000 Franken, verhelfen. Die Kurzfilmtage bieten dieses Jahr ausserdem die «Shorts at home» an, den hauseigenen Kurzfilmplayer, auf dem man bis Oktober 2021 Kurzfilme zu einem aktuellen Thema kostenlos zuhause geniessen kann.

Gezeigt werden die Kurzfilme des Internationalen Wettbewerbs, des Schweizer Wettbewerbs sowie die Programme Sparks. Im Kanton Zürich kommt mit den Züri Shorts zusätzlich das lokale Kurzfilmschaffen auf die Kinoleinwand.

Schauen, abstimmen und zuhause weiterschauen: Das Format der diesjährigen internationalen Kurzfilmtage Winterthur.

Schauen, abstimmen und zuhause weiterschauen: Das Format der diesjährigen internationalen Kurzfilmtage Winterthur.

Bild: Andrin Fretz

Im Internationalen Wettbewerb werden der in Cannes mit der Palme d'Or ausgezeichnete Kurzspielfilm «I Am Afraid to Forget Your Face» von Sameh Alaa und «A Lack of Clarity» von Stefan Kruse Jørgensen gezeigt.

Im Schweizer Wettbewerb wird unter anderem der in Venedig uraufgeführte und vielfach ausgezeichnete Kurzfilm «Das Spiel» von Roman Hodel, «To Be There» von Nefeli Chrysa Avgeris sowie der mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichneten und für die Berlinale Shorts nominierten Kurzfilm «Deine Strasse» von Güzin Kar zu sehen sein.

Szene aus dem Kurzfilm «Das Spiel» von Roman Hodel.

Szene aus dem Kurzfilm «Das Spiel» von Roman Hodel.

Bild: Internationale Kurzfilmtage Winterthur

Die Programme Sparks I & II sollen als Einstieg in die Welt des Kurzfilms dienen und präsentieren ein breites Spektrum filmischer Highlights aus den Einreichungen der 24. Festivalausgabe.

Alle Filme des Internationalen und Schweizer Wettbewerbs sind nominiert für den Publikumspreis, dotiert mit CHF 10' 000. Am Ende jeder Vorstellung kann das Publikum für den Lieblingsfilm stimmen. Die Daten und Zeiten der Kinovorstellungen sind hier ersichtlich: kurzfilmtage.ch/programm. Die 25. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur finden vom 9. bis 14. November 2021 in Winterthur statt.

Montag, 10. Mai – 15:39 Uhr

Konzertbühne «Klein aber fein» in St.Gallen öffnet wieder

Der Jazzgitarrist Kennan Ahrend aus Johannesburg spielt vor kleinem Publikum.

Der Jazzgitarrist Kennan Ahrend aus Johannesburg spielt vor kleinem Publikum.

Bild: Klein aber fein

(pd/vpr) In der Kulturstätte «Klein aber fein» in St.Gallen finden ab dem 30. Mai wieder Livekonzerte statt.

Das Keenan Ahrends Trio um den Jazzgitarristen Keenan Ahrend gibt am 30. Mai um 17 Uhr den Auftakt. Die Musiker aus Südafrika sind eine persönliche Entdeckung der «Klein aber Fein»-Leitung. Bereits im letzten Jahr sollte ein Konzert stattfinden, nun wird es realisiert.
Ahrend ist in seiner Heimat eine namhafte Jazzgrösse, wie die Veranstalter mitteilen. Er spielt in verschiedenen Konstellationen, mit zahlreichen Musikern seines Landes auf internationalen Bühnen.

Aufgrund der geltenden Coronaregelungen ist das Ticketkontingent stark begrenzt. Zum derzeitigen Stand sind noch zehn Plätze verfügbar, es gilt das Prinzip «first come, first serve», auch Wartelistenplätze sind buchbar.

Sollten sich die Corona-Beschränkungen noch vor dem Konzert ändern, informieren und bestätigen die Veranstalter entsprechend.

Keenan Ahrend Trio, Klein aber fein, Diözesane Kirchenmusikschule, Auf dem Damm 17 / Gallusplatz (Eingang neben Drogerie), 9000 St.Gallen. Einlass: 16.30 Uhr, Konzertbeginn: 17 Uhr. Tickets unter kontakt@kleinaberfein.sg

Montag, 10. Mai – 10:06 Uhr

Jazzfestival Schaffhausen findet statt

Der St. Galler Jazzgitarrist Peter Eigenmann tritt am 26. Mai beim Festival auf.

Der St. Galler Jazzgitarrist Peter Eigenmann tritt am 26. Mai beim Festival auf.

Bild: Jazzfestival Schaffhausen

(pd/vpr) Vom 26. bis 29. Mai findet in Schaffhausen zum 32. Mal das Schaffhauser Jazzfestival statt. Wie die Veranstalter berichten, wird es in diesem Jahr eine Livevariante mit Publikum, sowie ein Live-Stream Angebot geben. Es werde darüber hinaus darauf gehofft, bis Mitte Mai mehr als die bisher erlaubten 50 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Konzerte lassen zu können.

Die live gestreamten Konzerte und das interaktive Live-Magazin ist frei zugänglich um eine möglichst grosse Reichweite zu ermöglichen. Jeden Abend werden im Magazin Interviews und Live-Talks in Konzertpausen gestreamt. Stattfinden wird das Festival an drei Orten in Schaffhausen: Dem Kulturzentrum Kammgarn, dem Sorell Hotel Rüden, sowie dem Tap Tab Musikraum.

Festivalprogramm:

Zum Auftakt am Mittwoch, 26. Mai spielt der Genfer Schlagzeuger Arthur Hnatek. Ebenfalls aus der Romandie und mit einem selbst gebastelten Schlagwerk kommt Béatrice Graf. Den Eröffnungsabend abschliessen wird der legendäre Ostschweizer Gitarrist Peter Eigenmann mit seinem Nonet.

Das Arthur Hnatek Trio gibt den Auftakt zum Festival.

Das Arthur Hnatek Trio gibt den Auftakt zum Festival.

Bild: Schaffhausen Jazzfestival

Am Donnerstag, 27. Mai geht es weiter mit dem Trio Esche. Das Geschwisterpaar Laura und Luzius Schuler lotet mit Lisa Hoppe Kammermusik und Improvisation aus. Der Kontrabassist Christian Weber lässt breite musikalische Interessen in einem Soloset nachklingen. Ein Beitrag aus der Minimal-Jazzszene der Schweiz kommt vom KALI Trio.

Der Kontrabassist Christian Weber spielt in Schaffhausen ein Soloset.

Der Kontrabassist Christian Weber spielt in Schaffhausen ein Soloset.

Bild: Michelle Ettlin

Am 28. Mai geht es weiter mit Lisette Spinnler & Christoph Stiefel. Das Piano-Gesangs-Duo spielt aufgrund der Besucherbeschränkungen gleich zwei Mal am Freitagabend. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern zeigen junge Jazzerinnen und Jazzer unter dem Programmpunkt «Young Generation – Part One» eine Auswahl von Bachelor- und Masterprojekten der Hochschule Luzern. Die Band Bubaran um den Posaunisten Andreas Tschopp übersetzt die Klangwelt indonesischer Gamelan-Orchester in den Jazzkosmos.

Die Band Buburan um den Posaunisten Andreas Tschopp spielen am Freitagabend.

Die Band Buburan um den Posaunisten Andreas Tschopp spielen am Freitagabend.

Bild: Tatjana Rüegsegger

Die Sängerin Irina Ungureanu, in Bukarest geboren, interpretiert mit ihrem Quintett Grünes Blatt rumänische Volksmusik auf neue Art und Weise. Später präsentiert Kontrabassist Heiri Känzig Werke aus seiner langjährigen Arbeit. In seinem neusten Projekt Voyager 4 bittet er nebst dem Trompeter Matthieu Michel und der Sängerin Veronika Stalder auch den Oudspieler Amin Mraihi auf die Bühne.

Die Band Grünes Blatt interpretiert rumänische Volkslieder neu.

Die Band Grünes Blatt interpretiert rumänische Volkslieder neu.

Bild: Jazzfestival Schaffhausen

Zum Abschluss am Samstag, den 29. Mai erfolgt die Albumtaufe «Alternate Reality» der zu den Young Cats zählenden Truppe Woodoism um den Posaunisten Florian Weiss. Als letzte Band des Festivals spielen Greenwoman, zusammengesetzt aus dem Pianisten Malcolm Braff, Claire Huguenin am Gesang und dem österreichischen Schlagzeuger Lukas König, ausserdem werden die Hochschulabsolventen ein weiteres Mal die Bühne bespielen mit «Young Generation – Part Two».

Die jeweiligen Spielorte und Zeiten finden die auf der Homepage des Jazzfestival Schaffhausen. Eine vorherige Ticketreservierung ist zwingend erforderlich, es gibt keine Abendkasse.

Freitag, 7. Mai – 19:00 Uhr

«Fabrik-Stream» aus Rapperswil-Jona: Die Alte Fabrik stellt eine Videoanleitung für bastelfreudige Kinder online

Kunstvermittlerin Rilana Schmid zeigt, wie's geht.

Kunstvermittlerin Rilana Schmid zeigt, wie's geht.

Screenshot: rbe

(pd/rbe) Malstifte, Schere, Leim, etwas Bastelmaterial: Mehr braucht es nicht, um der Videoanleitung von Rilana Schmid zu folgen. Die Kunstvermittlerin bietet im so genannten «Fabrik-Stream» aus der Alten Fabrik in Rapperswil-Jona ein Kinder-Kunst-Labor für Zuhause an. Klein und Gross können entweder einen eigenen Wunschbaum oder ihre eigenen Wünsche zeichnen oder aber die Unterlagen auf der Webseite als Vorlage verwenden.

Im Video erfahren Kinder, wie sie aus einem Wunschbaum ganz einfach einen Stiftehalter oder einen Pflanzentopf machen können. Im Anschluss an die Videoanleitung erfährt man ausserdem Näheres über die Arbeit der Kunstvermittlerin Rilana Schmid.

Freitag, 7. Mai – 18:11 Uhr

Schlossfestspiele Hagenwil finden vom 4. August bis 4. September statt

Regisseur Florian Rexer (links) und Präsident Karl Spiess sind startklar.

Regisseur Florian Rexer (links) und Präsident Karl Spiess sind startklar.

Bild: Kevin Roth

(pd/rbe) Die Schlossfestspiele Hagenwil finden in diesem Jahr statt, vom 4. August bis 4. September. «Regisseur Florian Rexer und Präsident Karl Spiess sind startklar», heisst es in einer Mitteilung der Veranstalter. Der Vorverkauf für die Theateraufführungen im Hof des Wasserschlosses bei Amriswil ist gestartet, online sind ab sofort Tickets erhältlich.

Aufgeführt wird dieses Jahr einerseits «Mirandolina», eine Komödie in drei Akten. Anderseits ist das Kindertheater «Des Kaisers neue Kleider» nach dem Märchen von Hans Christian Andersen zu sehen. Zu jeder Aufführung sind wegen Corona rund 120 Personen zugelassen. Dies entspricht etwa zwei Drittel der normalen Kapazität.

Mit diesen Vorstellungen wolle man nicht zuletzt ein Zeichen für die Kultur und Kunstschaffende setzen, heisst es weiter: «Theater ist möglich – trotz und inmitten der Pandemie».

Freitag, 7. Mai – 12:11 Uhr

«Jenseits»-Kunstausstellung im Stellwerk Heerbrugg

Die Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten zum Thema «Jenseits» im Stellwerk Heerbrugg.

Die Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten zum Thema «Jenseits» im Stellwerk Heerbrugg.

Bild: Stellwerk Heerbrugg

(pd/vpr) Am 7. Mai beginnt die Ausstellung der Reihe Kulturraum S4 im Stellwerk Heerbrugg mit dem Titel «Was ist jenseits? Und wozu?» Der Kulturraum S4 hat diesen Frühsommer im Stellwerk Heerbrugg Gastrecht.

«Together» von der Künstlerin Claude Bühler.

«Together» von der Künstlerin Claude Bühler.

Bild: Claude Bühler

Der Kulturraum S4 möchte kulturell und historisch bedeutsamen Orten und Situationen rund um den Säntis – entlang der Rundlinie S4 der Südostbahn SOB – im Dialog mit zeitgenössischem Kunstschaffen eine neuartige Sichtbarkeit geben.

In Heerbrugg präsentieren verschiedene Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten. Die St.Galler Künstlerin Claude Bühler dokumentiert mit der Installation «we are together in this» den Versuch, in einem selbstkonstruierten Daheim als Ort der Sehnsucht und Utopie im Coronajahr 2020 in einem abgelegenen Bauernhof zu leben.

«Birds» von Tamara Janes.

«Birds» von Tamara Janes.

Bild: Tamara Janes

Die ganz alltägliche und nicht kontrollierbare Bilderflut steht im Fokus des Schaffens von Tamara Janes. Sie interessiert sich für das, was die technisch immer perfekteren Bilder mit unserer Wahrnehmung machen, und wie wir lernen damit umzugehen. Von einem Werkaufenthalt in New York hat sie Scans von Bildern aus der «Public Library Picture Collection» mitgebracht und in rund 90 Instagram-Stories überlagert.

Unbenanntes Werk aus Leinen von Priska Rita Oeler.

Unbenanntes Werk aus Leinen von Priska Rita Oeler.

Bild: Egon Hungerbuehler

Bei Priska Rita Oeler stehen Raum und Malerei im Zentrum. Die Künstlerin arbeitet dafür bevorzugterweise mit Leinen. Die Eigenschaften von Leinen im Rohzustand nutzt sie, um unterschiedliche Bereiche wie Licht und Schatten, Fläche und Wölbung, Kante und Fransen aufeinander treffen zu lassen.

Miro Schawalder hat gemeinsam mit Florian Wegelin und Elias Gross den Hörspaziergang «Grenzschleusen im Rheinvorland» entwickelt, der seit 2020 auf der anderen Seite der Landesgrenze zu erleben ist. Im Stellwerk geben sie Einblick in den Entstehungsprozess. Spuren bekommen Stimmen. Es geht um NS-Zwangsarbeit, Hochwasserschutz und Flucht und führt von der Rheingrenze in den Steinbruch bis in die Ukraine.

Weitere Informationen und Tickets finden Sie auf der Homepage des Stellwerk Heerbrugg. Öffnungszeiten: 7. Mai bis 4. Juli: Donnerstag und Freitag: 16 Uhr bis 20 Uhr Samstag und Sonntag: 12 Uhr bis 16 Uhr und nach Vereinbarung.

Freitag, 7. Mai – 09:01 Uhr

Tanzprojekt Décadanse in der Offenen Kirche St.Gallen

Im Tanzprojekt« Décadanse» arbeiten Profi- und Laientänzer zusammen.

Im Tanzprojekt« Décadanse» arbeiten Profi- und Laientänzer zusammen.

Bild: Pinion & Crown

(pd/vpr) Das Tanzprojekt Décadanse findet im Rahmen des Tanzfests St.Gallen am 9. Mai um 18 bis 19 Uhr in der Offenen Kirche St.Gallen statt. Das Projekt wurde von dem zeitgenössischen Tanzensemble Pinion & Crown erarbeitet.

Es setzt sich thematisch mit der Figur der Frau und den vier Elementen Erde, Feuer, Luft, Wasser auseinander. Ausserdem mit Elementen traditioneller Tänze aus verschiedenen Ländern. So zeigen die Tänzerinnen und Tänzer eine Kombination aus zeremoniellem, rituellem Tanz und Volkstanz mit zeitgenössischem Tanz.

Profi- und Laientänzerinnen aus der Region arbeiten dabei zusammen und haben das Bewegungsmaterial für das Tanzstück gemeinsam erlernt.

«Décadanse» in Aktion.

Quelle: YouTube

Aufgrund der beschränkten Platzzahl in der Offenen Kirche wird diese Aufführung zusätzlich um 18 Uhr auf der Homepage des Tanzfests St.Gallen live gestreamt. Vor Ort muss eine Gesichtsmaske getragen werden.

Donnerstag, 6. Mai – 17:27 Uhr

Live & Online: Klassikkonzert in der Lokremise St.Gallen

Am Klavier ist Daria Kovaleva zu sehen und hören.

Am Klavier ist Daria Kovaleva zu sehen und hören.

Bild: Cosmokultur

(pd/vpr) Am 9. Mai findet um 17 Uhr in der Lokremise St.Gallen das dritte Postscriptum-Konzert der Konzertreihe Zwei Brücken im Live-Stream-Format statt. Es wird das Quartett « Ende der Zeit» des französischen Komponisten Oliver Messiaen für Violine, Violoncello, Klarinette und Piano.

Die Musiker in Aktion, in der Lokremise St.Gallen.

Die Musiker in Aktion, in der Lokremise St.Gallen.

Bild: Cosmokultur

Die am Programm beteiligten Musiker sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und treten mit dem Orchester der Wiener Staatsoper, den Wiener Symphonikern, dem Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchester sowie an einigen Wiener Bühnen auf: Die Violonistin Sophie Heinrich, Christoph Moser an der Klarinette, Ion Storojenko am Violoncello, Daria Kovaleva am Klavier. Die Künstlerische Leitung hat Mikheil Menabde inne.

Das Konzert ist sowohl live vor Ort als auch per Stream auf dem Youtubekanal der Lokremise gratis zu sehen.

Die Konzertreihe Zwei Brücken im Stream der Lokremise St.Gallen.

Quelle: YouTube

Informationen und Tickets erhalten Sie unter 076 208 33 03 oder cosmokultur@hotmail.com.

Donnerstag, 6. Mai – 15:55 Uhr

Crowdfunding für neue Kultur-mit-Znacht-Anlässe in St.Gallen

Im St.Galler Pfalzkeller sollen ab Oktober Veranstaltungen mit kulinarischer Begleitung stattfinden.

Im St.Galler Pfalzkeller sollen ab Oktober Veranstaltungen mit kulinarischer Begleitung stattfinden.

Bild: PD

Unter dem Titel «Dinner & Show» soll, nach mehr als einem Jahr kultureller und kulinarischer Abstinenz, ab Oktober eine neue Eventreihe im St.Galler Pfalzkeller gestartet werden. Die Veranstalter haben für ihre «Showreihe gegen das kulturelle Aushungern» via Crowdfundig einen Spendenaufruf gestartet.

Andreas Michael Roth (links) und Peter John Farrowski, Initianten des «Dinner & Show»-Projekts.

Andreas Michael Roth (links) und Peter John Farrowski, Initianten des «Dinner & Show»-Projekts.

Bild: PD

Hinter der Idee des kulturellen Znacht-Anlasses steckt «Ein Drei-Gänge-Menü vom Feinsten begleitet von namhaften Künstlern und das Ganze in einer spektakulären Location, dem Pfalzkeller in St.Gallen», teilen die Initianten Andreas Michael Roth und Peter John Farrowski mit. Die beiden sind selbst als Musiker, Sänger und Schauspieler tätig. Ab Herbst 2021 sollen so Konzerte, Theater, Comedy, Kabarett oder Musicals kulinarisch im Pfalzkeller begleitet werden.

Ausserdem soll es eine Young Talent Stage geben, die laut Veranstaltern jungen aufstrebenden Musicalstudenten die Möglichkeit geben soll, ihr Können vor Publikum zu zeigen.

Kabarett, Theater, Comedy, Musical und mehr soll bei «Dinner & Show» geboten werden.

Kabarett, Theater, Comedy, Musical und mehr soll bei «Dinner & Show» geboten werden.

Bild: PD

Die Preise sollen moderat gehalten werden, um einem möglichst breiten Publikum Zutritt zu den Veranstaltungen zu verschaffen. Entsprechend habe man sich zum Crowdfunding entschlossen, heisst es. Die Premiere mit einem Tribut an den verstorbenen deutschen Jazzmusiker Roger Cicero ist für den 2. Oktober geplant.

Weitere Infos sowie den Link zur Crowdfunding-Aktion finden Sie auf der Homepage der Veranstalter.

Donnerstag, 6. Mai – 15:05 Uhr

Neue Arbeit Roman Signers in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell

Die Kunsthalle Ziegelhütte bietet in der Ausstellung «App'n'Cell Now» über 70 Appenzeller Kunstschaffenden eine Plattform.

Die Kunsthalle Ziegelhütte bietet in der Ausstellung «App'n'Cell Now» über 70 Appenzeller Kunstschaffenden eine Plattform.

Bild: Tobias Garcia

(pd/gen) Am 3. Mai 2021 hat der Künstler Roman Signer mit vier Explosionen die letzte Phase der Ausstellung «App’n’Cell Now» eingeleitet. Die Arbeit «Vier Sterne», die den grossen Skulpturensaal der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell in ein Widerbild des Universums verwandelt, ist bis einschliesslich Pfingstmontag, 24. Mai 2021, begehbar.

Roman Signer.

Roman Signer.

Bild: Michel Canonica

Über 70 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler aus dem Appenzellerland haben im Rahmen von «App'n'Cell Now» seit November 2020 die Kunsthalle als ästhetischen Kraftort umgestaltet.

In der letzten Wirkphase sind ferner Arbeiten von Walter Angehrn, Martin Benz, David Berweger, Mark Staff Brandl, Luzia Broger, Karin Karinna Bühler, Anna Diehl, Regula Engeler, Gabriela Falkner, Jochen Heilek, Christian Hörler, Marc Norbert Hörler, Spallo Kolb, Pascal Lampert, Fabienne Lussmann, Christian Meier, Brenda Osterwalder, Lisa Schiess, Fridolin Schoch und Thomas Stüssi erlebbar.

Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell, Di-Fr 10-12, 14-17 Uhr; Sa & So 11-17 Uhr.Öffentliche Führung geleitet von Kunstvermittlerin Christine Musits, So, 9. Mai 2021, um 14.00 Uhr – eine Anmeldung ist erforderlich unter: 071 788 18 60 oder info@kunsthalleziegelhuette.ch

So, 9. Mai 2021 um 14.00 Uhr – eine Anmeldung ist erforderlich unter: 071 788 18 60 oder info@kunsthalleziegelhuette.ch

Rapperswiler Autor Frédéric Zwicker liest im Gare de Lion in Wil

Frédéric Zwicker, Jungautor aus Rapperswil liest am 6. Mai aus seinem zweiten Roman «Radost».

Frédéric Zwicker, Jungautor aus Rapperswil liest am 6. Mai aus seinem zweiten Roman «Radost».

Bild: Michel Canonica

(pd/vpr) Der Autor Frédéric Zwicker aus Rapperswil liest im Gare de Lion in Wil aus seinem zweiten Roman «Radost».

In seinem dritten Roman nimmt Zwicker seine Leser mit auf einen Velo-Roadtrip von der Schweiz nach Sansibar und zurück. Eine Mischung aus Abenteuerroman und Fantasy mit Tiefe, faszinierend besonders auch für Rad-Fans.

Bereits 2017 erhielt Zwicker den Kulturförderpreis der Kulturstiftung der Stadt St.Gallen.

Frédéric Zwicker, Lesung, Gare de Lion, Türöffnung 19.45 Uhr, Start 20.30 Uhr. Eine Vorreservierung ist zwingend erforderlich.

Donnerstag, 6. Mai – 13:45 Uhr

50'000 Franken für die Operette Sirnach

Die Operette Sirnach, hier mit dem Stück« Ball im Savoy».

Die Operette Sirnach, hier mit dem Stück« Ball im Savoy».

Bild: Franco Baumgartner

(pd/vpr) Die Regierung des Kantons Thurgau hat der Operette Sirnach für die Produktion «Im weissen Rössl» einen Beitrag von 50'000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt. Anfang 2022 sind insgesamt 23 Aufführungen geplant.

Die Operette Sirnach produziert seit 1955 im Dreijahresrhythmus eine Operette. Die künstlerische Leitung sowie die Regie und Bühnenbild übernimmt der Regisseur und Schauspieler Giuseppe Spina. Bereits zum zweiten Mal hat Andreas Signer die musikalische Leitung inne. Das Musikerensemble besteht aus regionalen Laiensängerinnen und -sängern sowie einem 26-köpfigen Orchester.

Die insgesamt 23 Aufführungen finden zwischen dem 15. Januar und dem 2. April 2022 im Dreitannensaal in Sirnach statt. Die Kosten der gesamten Operettenproduktion 2022 belaufen sich auf 943 000 Franken und bewegen sich somit im Rahmen der Vorjahre. Aufgrund der Bedeutung der Operette Sirnach – die Theatergesellschaft wurde 1995 für ihre Operettenaufführungen auch mit dem Thurgauer Kulturpreis ausgezeichnet – hat der Regierungsrat einen Beitrag von 50' 000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt.

Donnerstag, 6. Mai – 11:21 Uhr

24. Pink-Apple Filmfestival in Frauenfeld

Hollywoodstar Ingrid Bergmann bei der Kostümprobe mit René Hubert.

Hollywoodstar Ingrid Bergmann bei der Kostümprobe mit René Hubert.

Bild: Cinémathèque Suisse

(pd/vpr) Das 24. Pink Apple Filmfestival findet als Kurzversion vom 7. bis 9. Mai 2021 in Zürich und Frauenfeld statt.

Im Zentrum des 24. Pink Apple Filmfestivals stehen die Sportwelt mit Blick auf trans- und intersexuelle Menschen, das 50. Jubiläum der Einführung des schweizweiten Stimm- und Frauenwahlrechts, 40 Jahre Aids/HIV sowie eine Retrospektive zu René Hubert.

René Hubert entwarf die Kostüme im Hollywoodfilm «The Fan».

René Hubert entwarf die Kostüme im Hollywoodfilm «The Fan».

Bild: PD

Das Fokusprogramm «René Hubert: Ein Freudenfest der Kostüme» stellt einen deutlichen Bezug zu Frauenfeld her. Der gebürtige Frauenfelder Filmkostümbildner hat wie kaum ein anderer Schweizer in Hollywood Karriere gemacht. Er entwarf über 40 Jahre lang die Roben für rund 200 Spielfilme und kleidete die grössten Filmstars seiner Zeit ein – etwa Gloria Swanson, Marlene Dietrich, Vivien Leigh oder Ingrid Bergman. Für die Kostüme in «Désirée» und «The Visit» wurde er für den Oscar nominiert. Daneben arbeitete der homosexuelle Künstler für zahlreiche Theater sowie als Interior- und Modedesigner.

Am So, 9. Mai, 15.45 Uhr, zeigen die Veranstalter im Frauenfelder Kino Cinema Luna den Film «The Fan» aus dem Jahr 1949 von Otto Preminger als Public Viewing. Die Vorstellung wird durch eine bebilderte Einführung des Pink-Apple-Mitglieds Christian Wapp begleitet. Er hat den in Vergessenheit geratenen René Hubert wiederentdeckt, ist bei Recherchen auf den Hubert-Nachlass-Besitzer Rolf Ramseier gestossen und hat die Hubert-Werkschau im Museum für Gestaltung initiiert.

«My Name is Bagdad», die Geschichte einer emanzipierten Teenagerin in der brasilianischen Stadt São Paulo.

«My Name is Bagdad», die Geschichte einer emanzipierten Teenagerin in der brasilianischen Stadt São Paulo.

Bild: Pink Apple Festival

Weitere filmische Höhepunkte, die in Frauenfeld ihre Schweizer Premiere feiern, sind an diesem Wochenende unter anderem das neuseeländische Drama «Rurangi», der österreichische Spielfilm «Erik & Erika», das Kurzfilmprogramm «Jung, queer sucht», der brasilianische Coming-of-Age-Film «Breaking Fast», die israelische Tragikkomödie «Sublet», das brasilianische Teenage-Skate-Drama «My name is Bagdad» sowie «La Nave del Olvido» aus Chile.

24. Pink Apple Filmfestival vom 7.-9. Mai in Zürich und in Frauenfeld:
Das gesamte Vorstellungsprogramm sowie Tickets finden Sie auf der Homepage des Veranstalters. Es wird empfohlen, die Tickets im Vorfeld online zu kaufen. Gemäss der Verordnungen des Bundesrates gilt eine maximale Saalauslastung von 30 Prozent pro Kinovorstellung. Ticketpreis pro Vorstellung: 16 Franken.

Donnerstag , 6. Mai – 10:19 Uhr

Livia Rita inszeniert Soloausstellung in der Kunsthalle Wil

Die Künstlerin Livia Rita wurde 1992 im Toggenburg geboren.

Die Künstlerin Livia Rita wurde 1992 im Toggenburg geboren.

Bild: PD

(pd/vpr) Die Toggenburger Künstlerin, Sängerin, Designerin und Choreographin Livia Rita präsentiert ihre erste Soloausstellung «Futura Arthouse» in der Kunsthalle Wil. Sie startet am 6. Mai und dauert bis zum 6. Juni. In diesem Monat wird in der mutimedial inszenierten Ausstellung nicht nur Kunst zu sehen, sondern auch Livia Ritas selbst produziertes Pop-Debütalbum zu hören sein.

Die Art Fashion Show von Livia Rita auf der Wolzenalp 2020.

Die Art Fashion Show von Livia Rita auf der Wolzenalp 2020.

Bild: PD

Die Musik dient Livia Rita auch zur Umsetzung ihrer Performative Art, also der Umsetzung von Kunst in Bewegung und Aktion, mit der sie auch die Eröffnung am 8. Mai begleiten wird. Von 16 Uhr bis 21 Uhr wird man Rita via Live-Stream bei einer installativen Performance zusehen können.

Neben dem realen Ausstellungsraum findet «Futura Arthouse» parallel auch auf virtueller Ebene statt. Mit Virtual-Reality-Brillen betreten die Besucher einen Raum, voller Klanginstallationen, in dem sie Livia Ritas Arbeiten virtuell erleben und mit ihnen in Interaktion treten können. Es soll mit Zukunftsszenarien, verschiedenen Identitäten, Realitäten und Zeitlichkeiten gespielt werden können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Kunsthalle Wil.

Mittwoch, 5. Mai – 14:38 Uhr

Jessica Jurassica liest in St.Gallen aus «Das Ideal des Kaputten»

Jessica Jurassica

Jessica Jurassica

Bild: Zvg / Aargauer Zeitung

(pd/vpr) Jessica Jurassica, die Kunstfigur aus dem Appenzellerland, liest am Donnerstag, 6. Mai, aus ihrem neuen Buch «Das Ideal des Kaputten». Sie wird ab 19.30 Uhr im Jugendkulturraum Flon ihre Buchvernissage feiern, organisiert durch das Literaturhaus Wyborada in St.Gallen. Der Berner Schriftsteller Kris Schneeberger moderiert den Abend.

Die sonst für medienwirksame Trotzigkeit bekannte Jessica Jurassica zeigt sich in ihrem Debütroman eher verletzlich, geht manchmal tief und bleibt manchmal banal. Eine ausführliche Buchbesprechung haben wir vor kurzem publiziert. Bekannt wurde Jessica Jurassica 2020 mit ihrem Kurzroman «Die verbotenste Frucht im Bundeshaus», in dem sie eine junge Journalistin Sex mit Bundesrat Alain Berset haben liess.

Jurassica, die nie ohne ihre Sturmmaske in der Öffentlichkeit zu sehen ist, ist auch als Musikerin, Spoken-Word- Performerin, Künstlerin und Kolumnistin für verschiedene Schweizer Medien tätig. Kunst, Musik, Drogen, Sex und Feminismus sind die dominierenden Themen ihrer Texte.

Da die Platzzahl begrenzt ist, wird um Voranmeldung gebeten.

Dienstag, 4. Mai – 17:20 Uhr

Einführung in den Film über den Ostschweizer van Gogh

Der Schauspieler Elio Germano erhielt für seine Darstellung des Aussenseiterkünstlers Antonio Ligabue an der Berlinale den Silbernen Bären.

Der Schauspieler Elio Germano erhielt für seine Darstellung des Aussenseiterkünstlers Antonio Ligabue an der Berlinale den Silbernen Bären.

Bild: PD

(pd/gen) 2019 widmete das St.Galler Museum im Lagerhaus Antonio Ligabue, dem wohl bekanntesten italienischen Aussenseiterkünstler, die erste repräsentative Ausstellung in der Schweiz. Die Leiterin des Museums, Monika Jagfeld, führt nun am Mittwoch,5. Mai, um 20 Uhr in den Biopic «Volevo nascondermi» ein.

Ligabue, 1899 als unehelicher Sohn einer italienischen Gastarbeiterin in Zürich geboren, verbringt eine schwierige Kindheit bei Pflegeeltern in der Ostschweiz. Mit 19 Jahren wird er nach Italien zwangsausgewiesen.

Filmplakat von «Volevo nascondermi».

Filmplakat von «Volevo nascondermi».

Bild: PD

Zurückgezogen und der Sprache nicht mächtig lebt er am Po-Ufer in bitterer Armut, bis ihn der Bildhauer Renato Marino Mazzacurati bei sich aufnimmt. Regie führt Giorgio Diritti, Elio Germano spielt den kognitiv beeinträchtigen Antonio Ligabue. Für seine Interpretation des lange Zeit geplagten, später umjubelten Künstlers wurde er an der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Dienstag, 4. Mai – 15:43 Uhr

Skulpturenausstellung «Bad Ragartz» startet

Auch der Künstler Ottmar Hörl ist mit seinen «Weltanschauungsmodellen» (links im Bild) auf der «Bad Ragartz» vertreten.

Auch der Künstler Ottmar Hörl ist mit seinen «Weltanschauungsmodellen» (links im Bild) auf der «Bad Ragartz» vertreten.

Bild: Bad Ragartz

(pd/vpr) 83 Künstler, 16 Länder, 400 Kunstwerke sind auf der Skulpturenausstellung «Bad Ragartz» ab dem 8. Mai bis zum 31. Oktober zu sehen.

Die nunmehr 8. Schweizerische Triennale der Skulptur stellt in Bad Ragaz, Vaduz und erstmals auch in Valens im Taminatal eine Skulpturenlandschaft aus. Ergänzend findet im Alten Bad Pfäfers das Festival der Kleinskulpturen statt.

Das Werk «Blow Up» von Stephan Marienfeld ist ebenfalls auf der Skulpturenausstellung zu sehen.

Das Werk «Blow Up» von Stephan Marienfeld ist ebenfalls auf der Skulpturenausstellung zu sehen.

Bild: PD

Der Skulpturenparcours erstreckt sich über elf Kilometer und ist somit Europas grösste Freiluft-Skulpturenausstellung. Trotz der Coronaeinschränkungen können zahlreiche Führungen stattfinden. Es gibt kurze und ausgedehnte Spaziergänge, ebenso Abendführungen und Vollmondführungen. Die Skulpturenausstellung ist gratis. Die Eröffnungsfeierlichkeiten mussten coronabedingt abgesagt werden.

Aus der Ostschweiz werden sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer verteten sein. Aus dem Thurgau stellen Kathrin Severin, Christian Lippuner und Veronika Dierauer aus, aus Graubünden zu sehen ist Kunst von Sonja Knapp, Franziska John, Rene Düsel und Markus Leto Meyle (SG) sind aus St. Gallen vertreten.

Dienstag, 4. Mai – 13:32 Uhr

Lidija Burčak liest in Herisau aus ihren Tagebüchern

Die Künstlerin und Autorin Lidija Burčak.

Die Künstlerin und Autorin Lidija Burčak.

Bild: Alte Stuhlfabrik Herisau

(pd/vpr) Am 5. Mai liest die Autorin Lidija Burčak in der Alten Stuhlfabrik in Herisau aus ihrem Programm «Lidja liest Leben».

Burčak schreibt seit ihrem siebten Lebensjahr Tagebuch. Diese waren niemals für die Öffentlichkeit gedacht. Doch Dinge ändern sich. An die Einfachheit und Herausforderung, ein Mensch zu sein, würden ihre Texte erinnern, schreibt Lidija Burčak auf ihrer Homepage. Das Alltägliche festzuhalten hat sie sich zur Maxime gemacht:

«..write diary every day, something will turn out.»

Die Lesung beginnt um 20 Uhr, Tickets sind online erhältlich, da die Saalkapazitäten beschränkt sind.

Dienstag, 4. Mai – 11:55 Uhr

Onlinekurs mit der St. Galler Künstlerin Beatrice Dörig

Der Online-Zeichenworkshop vom Kunstverein St. Gallen findet via Zoom, und ist für alle Interessierten offen.

Der Online-Zeichenworkshop vom Kunstverein St. Gallen findet via Zoom, und ist für alle Interessierten offen.

Bild: Tobias Garcia
Beatrice Dörig, Künstlerin.

Beatrice Dörig, Künstlerin.

Bild: Urs Bucher

(pd/vpr) Heute, am 4. Mai von 18 bis 19 Uhr, lädt die St. Galler Illustratorin Beatrice Dörig dazu ein, mit ihr zu zeichnen. Die Veranstaltung «Zeichnen mit...Beatrice Dörig» des Kunstvereins St. Gallen findet via Zoom, nicht wie üblich im Kunstmuseum St. Gallen statt.

Für die persönlichen Kreativstunden zu Hause hat die Künstlerin eine Playlist erstellt. Ausserdem hat sie eine Zeichnung für den Kunstverein umgesetzt.

«Infinity »von Beatrice Dörig.

«Infinity »von Beatrice Dörig.

Bild: Kunstverein St.Gallen

Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Der Kurs zielt nicht auf das Erlernen spezieller Zeichenfertigkeiten ab. Vielmehr sollen die Teilnehmer Gelegenheit erhalten, aus dem Moment heraus und assoziativ zu zeichnen, heisst es auf der Homepage des Kunstvereins. Was daraus entsteht, kann, wer mag, per Bildschirm mit der Gruppe teilen. Anmeldung über anmelden@kunstverein.sg.

Dienstag, 4. Mai – 10:36 Uhr

Die Thurgauer Pianistin Simone Keller spielt mit Hörtäuschungen

Simone Keller, hier in der Tonhalle St.Gallen.

Simone Keller, hier in der Tonhalle St.Gallen.

Bild: Lisa Jenny

(pd/bk.) Ursprünglich hätte die Pianistin Simone Keller im Rahmen des Internationalen Bodenseefestivals 2020 mit einem Klavierrezital zum Festivalthema «Über Grenzen» auftreten sollen. Für das Konzert am 9. Mai in der Evangelischen Kirche Romanshorn hat die in der Nähe von Weinfelden aufgewachsene Musikerin ihr Programm dem neuen Festivalthema «glauben & wissen» angepasst und sich mit Lara Stanic (Elektronik) zusammengetan.

Unter dem Motto «Was kann man noch glauben?» erweitert sie ihr Rezital mit Stücken, die gezielt und kreativ mit Hörtäuschungen und Wahrnehmungsphänomenen spielen. Zu hören sind Werke von Ruth Crawford Seeger, Julie Herndon, Jessie Marino, Lara Stanić, Jasna Veličković, Philip Bartels, François Couperin und György Ligeti.

Simone Keller ist unter anderem Preisträgerin der Internationalen Bodenseekonferenz. Sie zählt zu den engagiertesten Musikern ihrer Generation und ist regelmässiger Gast beim Musikkollegium Winterthur und zahlreichen anderen Kammerorchestern der Schweiz. Mit eigenen Projekten ist sie international aktiv.

Sonntag 9. Mai, 17 Uhr, Evangelische Kirche Romanshorn

Montag, 3. Mai – 15:39 Uhr

Schubertiade Schwarzenberg sagt Konzerte im Mai und Juni ab

(pd/bk.) Schubert muss warten, bis auf weiteres: Die Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems, eines der bedeutendsten Festival für Liedgesang und Kammermusik, sagt wegen der unsicheren Lage und der schwierigen Reisebedingungen nun auch die Konzertzyklen im Mai und Juni ab. Die beiden Reihen vom 26. bis 31. Mai 2021 und vom 19. bis 27. Juni 2021 seien kaum planbar; zudem müsste man bei einer Saalbelegung von maximal 50 Prozent zu viele Stammgäste ausladen.

Die Schubertiade reagiert mit der Absage zum einen auf die Einschränkungen des Kulturbetriebes in Vorarlberg, zum anderen auf die Tatsache, dass Konzertbesucher aus Süddeutschland bei der Heimreise in Quarantäne müssten - oder aufgrund der aktuell dort geltenden Ausgangssperre ab 22 Uhr nur Nachmittagskonzerte hören könnten.

Schubertiade-Geschäftsführer Gerd Nachbauer

Schubertiade-Geschäftsführer Gerd Nachbauer

Bild: Bernd Hofmeister / VN

«Wir hoffen zuversichtlich auf eine günstige Entwicklung der durch die Pandemie verursachten Situation im Laufe der nächsten Monate», schreibt Schubertiade-Geschäftsführer Gerd Nachbauer im Newsletter des Festivals. Der nächste Zyklus ist für Ende August geplant: vom 21. bis 29.8. in Schwarzenberg, unter anderem mit dem Meisterkurs Liedgesang von Brigitte Fassbaender. Der Bariton Andrè Schuen und Daniel Heide am Klavier werden an drei Abenden die grossen Liedzyklen von Schubert interpretieren - «Die schöne Müllerin», «Die Winterreise» und «Schwanengesang».

Informationen zum weiteren Programm auf der Website der Schubertiade.

Montag, 3. Mai – 10:03 Uhr

Geschichtsreise und Meerespoesie im Literaturhaus Thurgau

Michael Kleeberg liest am 6. Mai aus dem Roman «Glücksritter. Recherche über meinen Vater.»

Michael Kleeberg liest am 6. Mai aus dem Roman «Glücksritter. Recherche über meinen Vater.»

Bild: Lothar Köthe / WOZLZB

(pd/vpr) Das Literaturhaus Thurgau in Gottlieben präsentiert in der ersten Maiwoche gleich zwei Lesungen. Der Schriftsteller Michael Kleeberg ist am 6. Mai mit seinem Roman «Glücksritter. Recherche über meinem Vater» zu Gast. Der zuletzt mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnete Autor hat in seinem neuen Werk eine geschichtliche Reise durch Deutschland mit einer Reise nach Innen kombiniert. Wie die Einstellungen der Elterngeneration das heutige Deutschland prägen, untersucht er in seinem introspektiven Roman.

Die Lesung beginnt um 19:30 Uhr am Donnerstag, 6. Mai.

Die Aktuelle Orte-Ausgabe beinhaltet die Lyrik der Vorlesenden.

Die Aktuelle Orte-Ausgabe beinhaltet die Lyrik der Vorlesenden.

Bild: Literaturhaus Thurgau

Viviane Egli, Erwin Messmer und Cyrill Stieger laden mit Lyrik und Prosatexten am 9. Mai zur einer Sontagsmatinee ein. Partiell wurden die Texte eigens für die Literaturzeitschrift «Orte» verfasst. In der Ausgabe mit dem Namen «Du blaust mir in die Seele» findet sich ihre Lyrik rund um den Bodensee, die ihre intensive Verbindung mit dem Bodensee widerspiegelt.

Die drei ausgewählten Dichterinnen und Dichter stellen am Sonntag ihre Texte vor und geben im Anschluss Auskunft zu ihren privaten Zugängen zur Bodenseeregion.

Die Lesung findet am 9. Mai um 11 Uhr statt. Wegen der Platzbeschränkung wird um Reservation unter www.literaturhausthurgau.ch oder +41 71 669 34 80 gebeten.

Freitag, 30. April – 19:48 Uhr

Ausstellungsreihe mit vier Ostschweizer Architektinnen startet

Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Nina Keel präsentiert in ihrem neuen Kunstraum Installationen von vier Architektinnen.

Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Nina Keel präsentiert in ihrem neuen Kunstraum Installationen von vier Architektinnen.

Bild: Nik Roth

(pd/gen) Die Ostschweizer Architektinnen Eva Lanter, Katia Rudnicki sowie Michelle Bont & Milena Clalüna sind als Siegerinnen des Open Calls «Frauen bauen!» hervorgegangen. 2021 geht das Büro für Baukultur (BfB) mit dem mehrteiligen Projekt «Frauen bauen!» in eine einjährige Pilotphase. Das BfB richtet über das Jahr hinweg einen konzentrierten Blick auf Frauen in der Architektur. Rebekka Ray, Nina Keel und Ueli Vogt, die das BfB initiiert haben, wollen verschiedene neue Formate der Baukultur-Vermittlung entwickeln und erproben.

Die vier ausgewählten Architektinnen zeigen im Mai, Juli und August 2021 im Rahmen der Ausstellungsreihe «Immersion » raumgreifende Installationen im Espace Nina Keel. Der neue Ausstellungsraum für zeitgenössische Positionen der Architektur und Kunst an der Linsebühlstrasse 25 in St.Gallen wird von der jungen St.Galler Kunsthistorikerin Nina Keel betrieben. Er ist Teil der Pilotphase des BfB.

Eva Lanter macht vom 1. bis 29. Mai den Auftakt der Ausstellungsreihe und zeigt «Isolation brute». Ihre Installation rückt farbige Dämmplatten, die normalerweise hinter einem Verputz oder einer vorgehängten Fassadenkonstruktion verschwinden, in ein neues Licht und betont ihr gestalterisches Potenzial. Die Vernissage findet Vernissage am Samstag, 1. Mai von 14 bis 17 Uhr statt.

Eva Lanter studierte an der Universität Liechtenstein und an der ETH Zürich Architektur. Seit 2017 betreibt sie zusammen mit Patrick Britt das Architekturbüro «Batiments».

1. bis 29. Mai, Öffnungszeiten: Do, 17-19 Uhr Fr, 15-18 Uhr oder nach Vereinbarung.

Freitag, 30. April – 17:11 Uhr

Premiere von «Das kleine Pony» im Eisenwerk Frauenfeld

Szenenbild aus dem Stück «Das kleine Pony» mit den Schauspielern Susanne Odermatt und Julius Griesenberg.

Szenenbild aus dem Stück «Das kleine Pony» mit den Schauspielern Susanne Odermatt und Julius Griesenberg.

Bild: PD

(pd/rbe) Im Eisenwerk in Frauenfeld wird wieder Theater gespielt, für jeweils 22 Besucherinnen und Besucher pro Vorstellung. Im Mai folgen nun weitere Veranstaltungen, wie es in einer Mitteilung heisst. Darunter die Premiere des Stücks «Das kleine Pony» des spanischen Autors Paco Bezerra mit der Frauenfelder Schauspielerin Susanne Odermatt.

Schon im April 2020 hätte die Premiere stattfinden sollen, seither wurde sie mehrfach verschoben. Nun steht aber das Datum der Schweizer Erstaufführung fest: Freitag, 28. Mai, 20 Uhr. Eine Reservation unter 052 721 99 26 wird empfohlen, denn wiederum sind nur 22 Besucher zugelassen.

Freitag, 30. April – 16:16 Uhr

Innerrhoder Kunststiftung schreibt Werkbeiträge 2021 aus

(pd/rbe) Die Innerrhoder Kunststiftung verleiht dieses Jahr wiederum Werkbeiträge in der Höhe von insgesamt 10'000 Franken. Beitragsberechtigt sind gemäss Mitteilung Kunstschaffende, die in Appenzell Innerrhoden wohnen oder einen anderen Bezug zum Kanton haben. Der Besitz des Innerrhoder Bürgerrechts genügt nicht, wie es explizit heisst.

Bis 31. August können sich Kunstschaffende bewerben. Per Post an Innerrhoder Kunststiftung, Sekretariat, Hauptgasse 51, 9050 Appenzell. Per Mail an ottilia.doerig@ed.ai.ch sowie online unter www.ai.ch/werkbeitrag.

Die Werkbeiträge sind gemäss Mitteilung nicht als Auszeichnung für erbrachte Leistungen gedacht. Sie sollen vielmehr «künstlerisch interessante, eigenständige und realisierbare Projekte in den Bereichen Bildende Kunst, neue Medien und Performance» fördern.

Frühere Preisträgerinnen und Preisträger waren beispielsweise Haviva Jacobson, Luzia Broger, Stefan Inauen, Christian Meier, Jeannice Keller, Roswitha Gobbo und im Jahr 2019 Christian Hörler.

Freitag, 30. April – 10:19 Uhr

Kulturlandsgemeinde startet Vorverkauf

Die Kulturlandsgemeinde 2021 findet in und um das Zeughaus Teufen und im Netz statt.

Die Kulturlandsgemeinde 2021 findet in und um das Zeughaus Teufen und im Netz statt.

Bild: Michel Canonica

(pd/gen) Die Kulturlandsgemeinde findet statt, jedoch kleiner als gewohnt. Am Sonntag, 9. Mai, gibt es in und um das Zeughaus Teufen mehrere Programmpunkte zum Thema «Alles bleibt anders». Pro Anlass dürfen 50 Personen teilnehmen. Der Vorverkauf für die Plätze vor Ort ist eröffnet. Tickets kann man hier bestellen.

Die Appenzeller Autorin hält an der Kulturlandsgemeinde die Sonntagsrede.

Die Appenzeller Autorin hält an der Kulturlandsgemeinde die Sonntagsrede.

Bild: Gaetan Bally/KEY

Folgende Veranstaltungen werden per Livestream in Zusammenarbeit mit arttv.ch übertragen:

  • 11 Uhr Sonntagsrede der Appenzeller Autorin Dorothee Elmiger. Die in Appenzell aufgewachsene, vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin stellt sich den drängenden Fragen unserer Zeit. Dorothee Elmiger war mit ihrem Roman «Aus der Zuckerfabrik» 2020 für den Schweizer wie auch den Deutschen Buchpreis nominiert.
  • 14 Uhr «Change. Now. Always. Never Stop» der Kulturkosmonauten und Kosmonautinnen. Junge Menschen denken nach, sammeln Ideen, entwickeln Fragen und setzen sie zusammen mit den Kulturschaffenden Ann Katrin Cooper, Kay Kysela, Tobi Spori, Pamela Dürr und Luca Schmid in Texte, Gesten, Choreografien und Filmszenen um.
  • 16 Uhr Lecture Performance mit dem Theologen Rolf Bossart und dem Künstler Thomas Stüssi zum Thema «Verschwörung und Wahrheit II». Sie stellen ihre Beschreibungs- und Erklärungsversuche zur Faszination von Verschwörungserzählungen  zur Diskussion.
Christian Hörler erläutert in Rundgängen seine Skulptur im Aussenraum.

Christian Hörler erläutert in Rundgängen seine Skulptur im Aussenraum.

Bild: Michel Canonica

Der Künstler Christian Hörler, der in Wald lebt und arbeitet, betreibt im Zeughaus für ein Jahr ein offenes Laboratorium. Momentan arbeitet er an einer Skulptur im Aussenraum, die rechtzeitig zum 9. Mai fertig sein wird. In halbstündigen Rundgängen wird er den Besucherinnen und Besuchern der Kulturlandsgemeinde einen Einblick in seinen künstlerischen Arbeitsprozess geben.

Die Grafiker des Gaffa-Magazins verwandeln mit dem Publikum unter Anleitung eines Moderators Bildmaterial in ein Kulturlandsgemeinde-Fanzines. Der Zugang zur interaktiven Video-Show wird kurzfristig auf kulturlandsgemeinde.ch veröffentlicht.

Das vollständige Programm, Reservationen für die Führungen mit Christian Hörler und die Permakultur-Sprechstunden sind hier zu finden.

Donnerstag, 29. April – 17:46 Uhr

Kurzfristige Spielplanänderung im Theater St.Gallen

Das aktuelle Tanzstück Cinderella entfällt am 1. Mai.

Das aktuelle Tanzstück Cinderella entfällt am 1. Mai.

Bild: Gregory Batardon

(pd/vpr) Wie das Theater St. Gallen mitteilt, muss der Spielplan verletzungsbedingt kurzfristig geändert werden. Die Premiere des Doppelabends «TraumAlpTraum » in der Lokremise vom kommenden Mittwoch, 5. Mai, wird auf Donnerstag, 20. Mai verschoben. Aus dem gleichen Grund entfällt die Vorstellung des Tanzstücks «Cinderella »vom Samstag, 1. Mai, im Umbau des Theaters.

Den aktuellen Spielplan sowie Ticketreservationen sind auf der Homepage des Theater St.Gallen einsehbar.

Donnerstag, 29. April – 15:57 Uhr

Zwei Mal Kabarett in der St.Galler Kellerbühne

Dei Zürcher Kabarettistin Anet Corti tritt mit ihrem neuen Bühnenprogramm «Echt?» auf.

Dei Zürcher Kabarettistin Anet Corti tritt mit ihrem neuen Bühnenprogramm «Echt?» auf.

Bild: PD

(pd/vpr) Heute, am 29. April, betritt die Schweizer Kabarettistin Anet Corti die Bühne des St. Galler Kleintheater Kellerbühne. Um 20 Uhr startet ihr Programm «Echt?» in dem sie satirisch die Leichtgläubigkeit des Menschen karikiert.

Sarah Hakenberg, Kabarettistin aus Ostwestfalen.

Sarah Hakenberg, Kabarettistin aus Ostwestfalen.

Bild: Fabian Stuertz

Am Sonntag, 2. Mai, setzt Sarah Hakenberg mit ihrem Programm «Dann kam lange nichts», die kabarettistische Liste fort. Die Ostwestfälin nimmt in ihrem Chanson-Kabarett sowohl wahnsinnig gewordene Mütter als auch die Unsinnigkeit von Kreuzfahrten genauer unter die Lupe, wie der Veranstalter mitteilt. Einlass ist um 17 und um 20 Uhr.

Für beide Veranstaltungen gibt es noch Tickets. Informationen zu den Corona-Schutzmassnahmen vor Ort und Verkauf finden sie auf der Homepage des Veranstalters.

Donnerstag, 29. April – 15:37 Uhr

Denkmalpflege St.Gallen lanciert Fotowettbewerb

Thema des diesjährigen Wettbewerbes ist das Handwerk in der Baukultur.

Thema des diesjährigen Wettbewerbes ist das Handwerk in der Baukultur.

Bild: Denkmalpflege Schweiz

(pd/gen) Zu den Europäischen Tagen des Denkmals am 11. und 12. September 2021 schreibt die kantonale Denkmalpflege St. Gallen einen Fotowettbewerb aus.

Touristen beim Fotografieren in der St. Galler Stiftskirche.

Touristen beim Fotografieren in der St. Galler Stiftskirche.

Bild: Benjamin Manser

Gesucht sind Bilder zum Thema «Konstruktion und Handwerk». Eine Fachjury prämiert die Eingaben und stellt die besten 50 Bilder in einem Taschenbuch zusammen. Zusätzlich werden die zehn besten Bilder im öffentlichen Raum ausgestellt. Die ersten drei Plätze erhalten ein attraktives Preisgeld. Infos: www.denkmalpflege.sg.ch