Ostschweizer Kultur-Ticker
Bassist Mich Gerber im Eisenwerk +++ Kultur für Kinder im Museum Rosenegg +++ Literarisch-musikalische Matinée

Die Ostschweizer Kulturszene ist lebendig und vielfältig. In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

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Donnerstag, 5. August - 10:50 Uhr

Soundmagie mit Bass und Loop: Mich Gerber spielt im Eisenwerk Frauenfeld

Mich Gerber erweitert die Klangwelt des Kontrabasses.

Mich Gerber erweitert die Klangwelt des Kontrabasses.

Bild: Franziska Frutiger

(pd/sig) Das Eisenwerk Frauenfeld füllt das Sommerloch mit Live-Musik: Vom 5. bis zum 21. August gibt es jeden Donnerstag, Freitag und Samstag um 20 Uhr ein Open-Air-Konzert in der Gartenbeiz des Eisenwerks.
Am 12. August bringt der Bassist Mich Gerber Soundlandschaften aus Bassklängen in den Garten des Kulturlokals. Dazu nutzt er nur seinen E-Kontrabass und ein Live-Sampling-Looping-System. Er arbeitet sich spielerisch durch die Bandbreite seines Instruments: groovige Basslines verwandeln sich in gestrichene Melodien und werden zu harmonischen Vielklängen.

Video: Youtube

Gerber streift die Welt der Obertöne und reichert sie mit Perkussivem, Geräuschhaftem an. Seine Klänge sind inspiriert von Saiteninstrumenten aus aller Welt und vom gemeinsamen Spiel mit Musikerinnen und Musikern anderer Kulturen: Es verschwimmen Grenzen zwischen Klassik und Jazz und zwischen Orient und Okzident.

Mit dabei hat er unter anderem Tracks aus seinem neusten Album «Shoreline», das er gemeinsam mit dem Perkussionisten Andi Pupato aufgenommen hat. Erschienen ist es 2018 bei Irascible Music. Seine innovative Ein-Mann-Band beschreibt Gerber selbst als «solo-akustisches Bass-Orchester».

Reservation für das Konzert mit einem Gratis-Tickets erforderlich (Ticketino).

Mittwoch, 4. August – 09:32 Uhr

Alles für die Katz: Das Museum Rosenegg in Kreuzlingen bietet am 18. August zwei Kinderaktionen an

«Auf leisen Pfoten» können die Kinder die Ausstellung rund um die Katze erforschen.

«Auf leisen Pfoten» können die Kinder die Ausstellung rund um die Katze erforschen.

Bild: Museum Rosenegg

(pd/sig) Im Museum Rosenegg in Kreuzlingen dreht sich alles um die Katze. Im Mittelpunkt steht die Wanderausstellung «Die Katze - unser wildes Haustier». Sie folgt den Spuren der samtigen Pfoten und wirft einen Blick in die Vergangenheit der Vierbeiner. Wie haben die Katzen vor 11‘000 Jahren die Menschen gefunden? Wieso haftet ihnen an, übernatürlich oder gar ein schlechtes Omen zu sein? Landen sie wirklich aus höchster Höhe immer unverletzt auf ihren Pfoten?

Am 18. August um 14 Uhr lädt das Museum zu einer Führung für Kinder durch die Katzenausstellung ein. Gemeinsam mit der Museumspädagogin Franziska Dürst sind die Kinder forschend und rätselnd im Museum unterwegs. Das Angebot richtet sich an Kinder von 6 bis 10 Jahren.

Heidy Brenneis gibt den Kindern Tipps zum Malen.

Heidy Brenneis gibt den Kindern Tipps zum Malen.

Bild: Museum Rosenegg

Im Anschluss daran dürfen die Kinder selber kreativ werden. Im Workshop «Katzen malen» können gemeinsam mit Heidy Brenneis Holzkatzen bemalt und gestaltet werden. Ausserdem lernen die Kinder das chinesische Legespiel Tangram kennen, bei dem mit bunten Holztafeln verschiedene Figuren gelegt werden können. Der Workshop findet am 18. August von 15.20 bis 16.20 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird um Anmeldung gebeten.

Anmeldung über die Webseite des Museums: www.museumrosenegg.ch. Kosten für die Führung oder den Workshop: 5.- pro Kind.

Dienstag, 4. August – 09:20 Uhr

Buchvernissage mit Trompete in der Kirchenmusikschule

Der Autor Ivo Ledergerber liest aus seinem neuen Gedichtband.

Der Autor Ivo Ledergerber liest aus seinem neuen Gedichtband.

Bild: Ralph Ribi

(pd/sig) Literatur und Musik verbinden will das Veranstaltungsformat «Kleinaberfein». Am Sonntag, 29. August um 10.30 Uhr, treffen die Worte des Lyrikers Ivo Ledergerber die Töne von Michael Neff. Die Lesung mit Musik findet im Konzertsaal des Centrums der Diözesanen Kirchenmusikschule in St.Gallen statt.

Ivo Ledergerber, der St.Galler Lyriker und Verleger, stellt seine neuste Publikation vor: Er liest aus einer neuen Gedichtreihe, die er in elf Atelierheften gesammelt hat. Der Sammelband beinhaltet neben Poesie auch Fotos und Bilder. Musikalisch gestaltet wird die Lesung von Michael Neff mit Naturtrompete und Flügelhorn.

Vor zwei Jahren ist der letzte Gedichtband Ledergerbers im Waldgutverlag erschienen. Darin verarbeitet er aktuelles Geschehen in Poesie, in nachdenkliche Alltagsgrübeleien, sinniert über die Vergänglichkeit und betrachtet bizarre Szenen unter dem Mikroskop. Nach einem Besuch an den Dreiweihern schreibt er:

Dreiweihern

Auf dem Balken über dem Pissoir
eine tote Fliege
auf dem Rücken
die Beine gereckt
betend
voller Inbrunst
schöner ist nicht
für diesen Sommer zu danken

Eintritt zur Vernissage und Lesung ist frei. Eine Reservation per E-Mail ist erwünscht: kontakt@kleinaberfein.sg
Die Atelierhefte sind an der Matinée und im Buchhandel erhältlich.

Montag, 2. August – 11:23 Uhr

Die Tänzerin Bettina Castaño Sulzer bringt den Flamenco ins Appenzellerland

Bettina Castaño kombiniert spanischen Tanz mit Appenzeller Volksmusik.

Bettina Castaño kombiniert spanischen Tanz mit Appenzeller Volksmusik.

Bild: Thomas Wehrli

(pd/sig) Flamenco mit den Appenzeller Alderbuebe, Flamenco zu barocker Kirchenmusik, Flamenco vor dem Taj Mahal in Indien. Bettina Castaño Sulzer tanzt mit den Kulturen und ihre Sprache dafür sind klappernde Absätze, rauschende Röcke und Castagnetten.

In den kommenden Wochen ist die Tänzerin in verschiedenen Formationen im Appenzellerland zu erleben. Sie tanzt mit den Alderbuebe, dem Duo Boeschoten und ihrem Partner, dem Gitarristen El Espina:

  • 7. August im Lindensaal Heiden: «Flamenco & Appenzell»
    Bettina Castaño und Alder Buebe
  • 12. August um 20.15 Uhr im Bären in Hundwil (mit Abendessen ab 18 Uhr, Anmeldung unter 071 333 13 44 oder an ezadvokat@bluewin.ch): «Flamenco & Appenzell»
    Bettina Castaño und Alder Buebe
  • 20. August um 19.30 Uhr im Lindensaal Teufen: «Danzas Flamencas»
    Bettina Castaño& Duo Boeschoten
  • 21. August um 18 Uhr beim Badi-Fest in Herisau
    Bettina Castaño und El Espina (Gitarre) 
  • 8. Januar 2022 in der alten Stuhlfabrik in Herisau: «Flamenco & Appenzell»
    Bettina Castaño und Alder Buebe
Bettina Castaño tanzt im August in Heiden, Hundwil und Teufen.

Bettina Castaño tanzt im August in Heiden, Hundwil und Teufen.

Bild: Urs Bucher

Ihre Faszination für den Flamenco begann mit dem Kinderbuch «Globi in Spanien» - nach der Matura in Trogen zog es Castaño Sulzer dann direkt in die andalusische Hauptstadt. In Sevilla besuchte sie während einem Romanistik-Studium nachts Flamencoclubs, wo sie eine alte spanische Zigeunerin traf, die sie kostenlos unterrichtete. Später erhielt sie Unterricht bei dem berühmten Tänzer Manolo Marin, der ihr den Namen «Castaño» gab.

Die Idee zum Crossover kam ihr, als sie 1996 den kantonalen Kulturpreis von Appenzell Ausserrhoden erhielt: Ihre spanische Band einfliegen zu lassen wäre zu teuer gewesen, also entschloss sie sich kurzerhand zu Appenzeller Streichmusik zu tanzen. Obwohl Castaño seit ihrer Ausbildung in Sevilla lebt, zieht es sie immer wieder zurück zu ihren Wurzeln in die Ostschweiz. Sie ist Leiterin des Flamencoprojekts Schweiz und Produzentin von über 50 Bühnenprogrammen.

Montag, 2. August – 09:15 Uhr

«Shared Reading» in der Bibliothek Hauptpost

Judith Meier von der Bibliothek St. Gallen organisiert die Lesereihe «Shared Reading».

Judith Meier von der Bibliothek St. Gallen organisiert die Lesereihe «Shared Reading».

BIld: Tobias Garcia (7. Mai 2021)

(sk/evw) Am Donnerstag, 5. August, findet um 19 Uhr das «Shared Reading – an Worten wachsen» zum ersten Mal vor Ort in der Bibliothek Hauptpost statt. Gemäss einer Medienmitteilung der Stadt St.Gallen hat es für die erste Durchführung noch freie Plätze, bis Ende Jahr gibt es acht weitere Termine. Diesen Frühling hat Judith Meier, Bibliothekarin und ausgebildete Shared-Reading-Facilitator, die etwas andere Lesegruppe für die Stadtbibliothek St.Gallen lanciert. Bis zu den Sommerferien trafen sich Teilnehmende unterschiedlichen Alters coronabedingt vorerst im virtuellen Raum. Das neue Angebot der Stadtbibliothek St.Gallen fand sofort Zuspruch.

Judith Meier schickte den Teilnehmenden die Texte per Mail zu, mit der Bitte, sie nicht vorher zu lesen. «Shared Reading» basiert auf der Idee des gemeinsamen kreativen Lesens von Geschichten und Gedichten in einer Gruppe, die Worte auf sich wirken zu lassen und sich über das Gelesene sowie Gehörte auszutauschen. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, sind dabei keine literarischen Vorkenntnisse nötig. Judith Meier freut sich, «Shared Reading» ab dem 5. August regelmässig vor Ort in der Bibliothek Hauptpost anzubieten. Abwechslungsweise werden sie und Andrea Gerster die Leseleitung übernehmen.

Bis Ende Jahr wird «Shared Reading» insgesamt an neun Abenden stattfinden. Da die Zahl der Teilnehmenden pro Abend auf zehn Personen beschränkt ist, wird eine Anmeldung über die Webseite www.bibliosg.ch bis jeweils am Vorabend der Veranstaltung empfohlen. Der Eintritt ist kostenlos.

Freitag, 30. Juli – 17:15 Uhr

Neues auf die Ohren: Rock-EP von The Bad Egg

Rocken im Wohnzimmer: Philipp Eggenberger (an der Gitarre) mit Sängerin Luana Jil, Produzent Rolf Bürgis und Bassist Dušan Prusák.

Rocken im Wohnzimmer: Philipp Eggenberger (an der Gitarre) mit Sängerin Luana Jil, Produzent Rolf Bürgis und Bassist Dušan Prusák.

Bild: Oliver Bartenschlager

(pd/rbe) «Supa-space-fuckin-freak-blues-rock »: So nennt der St.Galler Singer-Songwriter Philipp Eggenberger seine Musik selber. Unter seinem Künstlernamen The Bad Egg hat er heute eine neue EP veröffentlicht. «A Night In Gale» bewegt sich mit seinen knackig verzerrten Gitarren zwischen Classic, Alternative und Industrial Rock. Dazu kommen die düsteren Texte Eggenbergers.

The Bad Egg ist ein Soloprojekt. Die neue EP mit ihren sechs Songs hat Eggenberger aber zusammen mit drei Gastmusikerinnen und -musikern verwirklicht: Der Rheintaler Sängerin Luana Juli, dem St.Galler Jazzmusiker Dušan Prusák und dem Thurgauer Produzenten Rolf Bürgis.

Die Lieder sind grösstenteils während des Lockdowns entstanden – ohne dass die vier Bandmitglieder sich persönlich getroffen haben. Dennoch «spürt man die Intimität, die das Werk verbindet», heisst es im Begleittext.

«A Night In Gale» ist heute auf allen digitalen Kanälen erschienen. Im September erscheint die EP zudem auf Vinyl in einer auf 200 Stück limitieren Auflage.

Plattentaufe: 2. Oktober, Treppenhaus, Rorschach

Freitag, 30. Juli – 14:47 Uhr

Noch mehr Neues auf die Ohren: die dritte Single von Catalyst ist erschienen

Dominic Curseri (links) und Ramon Wehrle veröffentlichen im Oktober ihr Debütalbum «A normal Day».

Dominic Curseri (links) und Ramon Wehrle veröffentlichen im Oktober ihr Debütalbum «A normal Day».

Bild: Ladina Bischof

(pd/sig) Das St.Galler Rock-Duo Catalyst steht mit seinem Debütalbum in den Startlöchern. Es soll am 8. Oktober bei Radicalis Music erscheinen. Das Duo mit dem Sänger und Gitarristen Dominic Curseri und dem Schlagzeuger Ramon Wehrle hat 2016 den «bandXost»-Musikwettbewerb gewonnen. Seitdem haben sie zwei Kurzplatten aufgenommen, jetzt ist die Zeit reif für ein ganzes Album. «A normal Day» wird es heissen: Alltäglich soll dieser Tag aber keinesfalls werden, sondern ziemlich ereignisreich.

Anhören kann man sich jetzt bereits drei Singles des neuen Albums. Nach «Church on a Beach» und «Jolene »ist jetzt auch der Albumtrack Nummer drei «The Name» auf allen Streaming-Diensten (Spotify, Apple Music, Youtube) verfügbar. Wehrle und Curseri vereinen in ihrer Musik verschiedene Subgenres der Rockmusik. In der neuen Single wird das Tempo gedrosselt - mal klingt der Song nach Indie, dann wieder nach progressivem Rock.

Die Musiker spielen selbst die Hauptrollen im Musikvideo von «The Name».

Video: Youtube

Live ist das Duo mit seinen neuen Tracks diesen Sommer mehrmals zu erleben: Morgen Samstag, 31. Juli, spielen die zwei Musiker am «Chlingen Air» in Kirchberg, am 21. August in Wohlen im Aargau, am 2. Oktober in Bulle im Kanton Freiburg und am 30. Oktober in der Grabenhalle St.Gallen.

Freitag, 30. Juli – 11:45 Uhr

Das See-Burgtheater in Kreuzlingen zeigt Zusatzvorstellung von «Die Schweizermacher» am 8. August

Das Musical beschäftigt sich mit Heimat und Zugehörigkeit.

Das Musical beschäftigt sich mit Heimat und Zugehörigkeit.

Bild: Mario Gaccioli

(pd/sig) Seit dem 15. Juli spielt das Ensemble des See-Burgtheaters in Kreuzlingen die Komödie «Die Schweizermacher» als Musical. Bevor das Stück am 11. August zum letzten Mal über die Bühne geht, wird am Sonntag, 8. August um 20.30 Uhr eine Zusatzvorstellung gezeigt.

Die Filmkomödie «Die Schweizermacher» nimmt sich einem brisanten Thema mit viel Humor an. Im Zentrum des Geschehens stehen die Fremdenpolizisten Max Bodmer und sein Lehrling Moritz Fischer: Tagtäglich gehen sie ihrer hehren Aufgabe nach, Fremde, die eingebürgert werden wollen, auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. So observieren die beiden Beamten den sozialistischen Italiener Francesco Grimolli, die Balletttänzerin Milena Vakulic mit jugoslawischen Wurzeln und das deutsche Arztehepaar Gertrud und Helmut Starke. Es kommt, wie es kommen muss: Moritz Fischer verliebt sich in Milena - die Empörung ist gross. Bodmer verweigert der Tänzerin das Einbürgerungsrecht, und Moritz beginnt die Mechanismen der Einbürgerungspolitik zu hinterfragen.

In «Die Schweizermacher» im See-Burgtheater wird auch getanzt und gesungen.

In «Die Schweizermacher» im See-Burgtheater wird auch getanzt und gesungen.

Bild: Mario Gaccioli

Das See-Burgtheater zeigt das Stück als Musical - die Themen des Schweiz-Seins und Schweiz-Werdens werden tanzend und singend besprochen. Die Musik und Liedtexte stammen von Markus Schönholzer, Regie führt Leopold Huber.

Tickets für die Zusatzvorstellung sind auf www.see-burgtheater.ch/tickets erhältlich oder telefonisch unter 071 670 14 00 (Montag bis Samstag. 10 bis 14 Uhr)

Donnerstag, 29. Juli – 10:40 Uhr

Letzte Chance für eine Teilnahme bei «bandXost»: Anmeldeschluss ist am 28. August

Die Band «No More Honey» stand im Finale des letztjährigen «bandXost»-Wettbewerbs.

Die Band «No More Honey» stand im Finale des letztjährigen «bandXost»-Wettbewerbs.

Bild: PD

(pd/sig) Noch bis 28. August können sich Ostschweizer Bands für den Musikcontest «bandXost» anmelden. Bereits zwei Drittel der Plätze sind vergeben, aber ein paar sind noch frei, wie es in einer Mitteilung heisst. Auch Acts, die bereits in vergangenen Jahren mitgemacht haben, dürfen sich erneut anmelden.

Der Fördercontest «bandXost» ermöglicht Nachwuchsmusikerinnen und -musikern aus allen Stilrichtungen, Bühnenerfahrung zu sammeln. Nach neun Qualifikationskonzerten in der ganzen Region dürfen die Finalisten in der Grabenhalle St.Gallen auftreten. Die Jury besteht aus bekannten Musikerinnen, Veranstaltern und Produzentinnen. Da der Wettbewerb auch als Networking-Plattform fungiert, sind beim Finale viele Vertreterinnen und Vertreter aus dem Musikbusiness anwesend.

Zu gewinnen gibt es Förderpreise im Wert von über 14‘000 Franken. Die Top 3 werden zudem mit Studiozeit, aktiver Konzertvermittlung, PR-Arbeit und Coachings unterstützt. Auf die Siegerband warten zusätzliche Medienauftritte sowie eine Konzerttour mit rund einem Dutzend Festivalauftritten (unter anderem beim Quellrock Openair in Bad Ragaz, beim Clanx Festival Appenzell und beim Weihern Openair in St. Gallen).

Anmeldung bis zum 28. August unter: www.bandxost.ch

Mittwoch, 28. Juli – 13:32 Uhr

Die Strandfestwochen in Rorschach starten am Mittwoch, 28. Juli

Die «Dead Flowers» sind 2016 aus einem spontanen Jam am Wiler Weiher entstanden.

Die «Dead Flowers» sind 2016 aus einem spontanen Jam am Wiler Weiher entstanden.

Bild: Cyrill Schlauri

(pd/sig) Musik hören und die Bodenseekulisse in der Abendsonne geniessen: Das bieten die Strandfestwochen in Rorschach. Auf der Hafenbühne am Seeufer treten vom 28. 7 bis zum 14. 8 Bands unter freiem Himmel auf.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 28. 7, ab 20 Uhr das Duo «Rich & Lea». Die Herisauer Sängerin und der Luzerner Gitarrist bringen jazzige Klänge auf die Hafenbühne. Mal heiter und losgelöst, mal sanft und schwermütig. In ihren Eigenkompositionen wollen sie besondere Momente einfangen.

Rich Harpur und Lea von Mentlen spielen auch Eigenkompositionen.

Video: Youtube

Am Donnerstag, 29. 7., spielt der Musiker «Silentbass» ab 20 Uhr als Ein-Mann-Band - mit dabei hat er nur seinen Bass und eine Loopstation. Bassläufe, Klangeffekte und orchestrale Melodien schichtet er zu einer Soundlandschaft. Durch den Loop bleibt seine Musik stets im Fluss, ohne sich in Monotonie zu verlieren.

Am Mittwoch, 4. August, treten die «Dead Flowers» mit Cowboystiefeln und Latzhosen in Rorschach am Bodensee auf. Die Wiler Band besteht aus Paddy Hollenstein (Ukulele und Gitarre), Chantal Breitenmoser (Bass, Harfe und Gesang) und Laura John (Geige, Mandoline, Vocals) und covert Folk-, Blues- und Bluegrass-Songs.

Mittwoch, 28. Juli – 10:05 Uhr

Die Schlossfestspiele Hagenwil zeigen die Komödie «Mirandolina»

Die Pächterin Mirandolina wickelt ihre Gäste um den Finger.

Die Pächterin Mirandolina wickelt ihre Gäste um den Finger.

Bild: Oliver Gerber

(pd/sig) Die Schlossfestspiele Hagenwil bringen uns hochsommerliches Italien-Flair in die verregneten Sommerferien: Ab dem 4. August spielt das Schauspielensemble der Schlossfestspiele die Komödie «Mirandolina». Die Geschichte folgt der jungen Gasthofpächterin Mirandolina (dargestellt von Bigna Körner), die mit klimpernden Wimpern und forschen Sprüchen ihre Gäste reihenweise um den Verstand bringt.

Der Innenhof des Wasserschlosses wird im August zum italienischen Gasthof.

Der Innenhof des Wasserschlosses wird im August zum italienischen Gasthof.

Foto: Nana Do Carmo

Im Gasthof von Mirandolina treffen die unterschiedlichsten Figuren aufeinander, darunter der wohlhabende Conte Albafiorita, zwei Schauspielstudentinnen und der leicht machoide «Frauenfeind» Cavaliere Ripafratta. Es entbrennt ein Intrigenspiel voll Irrungen und Wirrungen.

Der Regisseur Florian Rexer bringt Carlo Goldonis Stück in einer Mundart- und Hochdeutsch-Fassung auf die Bühne und lädt damit den temperamentvollen Süden ins Wasserschloss ein. Das Theater ist für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.

Da die Schlossfestspiele im Innenhof des Wasserschlosses stattfinden, werden je nach Wetter warme Kleider empfohlen. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr, die Festwirtschaft ist ab 19 Uhr geöffnet.

Tickets gibt es auf Ticketino. Mehr Infos zur Besetzung auf www.schlossfestspiele-hagenwil.ch

Dienstag, 27. Juli – 08:58 Uhr

«Literatur am Tisch» lädt zum Gespräch mit der Autorin Zora del Buono ein

(pd/sig) Sich gemeinsam verköstigen und dabei über ein Buch reden. Leserinnen und Leser im Gespräch mit der Autorin oder dem Autor, ehrlich, direkt und auf Augenhöhe. Das will Gallus Frei-Tomic mit seiner Veranstaltungsreihe «Literatur am Tisch» ermöglichen.

Am Donnerstag, 29. 7, ist die Autorin Zora del Buono zum Essen, Reden und Lesen eingeladen. Der offene Austausch mit del Buono findet um 18 Uhr im alten Speisesaal der Kartause Ittingen statt. Mit dabei hat sie ihr Buch «Die Marschallin», das letztes Jahr im C. H. Beck Verlag erschienen ist.

Am Donnerstag um 20 Uhr liest Del Buono aus ihrem Roman.

Am Donnerstag um 20 Uhr liest Del Buono aus ihrem Roman.

Bild: PD

Es ist ein Familienroman vor historischer Kulisse: Zora del Buono hat von ihrer Grossmutter nicht nur den Vornamen geerbt, sondern auch ein altes Familienverhängnis, denn die alte Zora war in einen Raubmord verwickelt. In Italien kämpfte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Radiologieprofessor Pietro Del Buono, erbittert gegen den Faschismus unter Mussolini. Del Buono porträtiert ihre Grossmutter als herrische, temperamentvolle Frau, die zu einer Zeit territorialer und ideologischer Kämpfe versucht ihren Platz zu finden. Den Monolog des Buchs schreibt die alte Zora und erzählt ihre Geschichte selbst zu Ende.

Im Anschluss an das Gespräch um 20 Uhr liest die Autorin aus ihrem Buch - bei schönem Wetter findet die Lesung im grossen Kreuzgarten in Warth statt.

Reservation für «Literatur am Tisch» und die Lesung erforderlich unter: www.literaturhausthurgau.ch

Montag, 26. Juli – 10:38 Uhr

«Zwischenwelten» jetzt auf DVD und Video-on-Demand

Der Film «Zwischenwelten» folgt den Spuren alternativer Heilmethoden.

Der Film «Zwischenwelten» folgt den Spuren alternativer Heilmethoden.

Bild: PD

(pd/sig) Der Herisauer Regisseur Thomas Karrer nimmt uns mit auf eine Reise durchs Appenzellerland: Er folgt in seinem Dokumentarfilm «Zwischenwelten» den Spuren von Geistheilern und Naturpraktikerinnen. 2020 war der Film in den Kinos zu sehen; bald kann man sich auch zu Hause in die wunderlichen «Zwischenwelten» entführen lassen. Ab dem 30. Juli ist die Dokumentation auf DVD und als Video-on-Demand (unter anderem auf Filmingo und Artfilm) erhältlich.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es in Appenzell Ausserrhoden ein Gesetz, das liberal und offen gegenüber alternativer Medizin ist. Im katholischen Innerrhoden praktizieren sogar mehr Gebetsheiler als Hausärzte. Die Naturheilpraktik arbeitet mit selbstgemachten Tinkturen und Salben, nutzt Homöopathie, heilt mit Energien und bietet Alternativen zur Schulmedizin. Die Heilerinnen verschreiben keine Chemie, sondern nutzen die Kraft der Pflanzen und die Kraft des Glaubens. Sie verfolgen unterschiedliche Methoden: Gerhard Kügl aus Ruggell arbeitet als Aurachirurg, Niklaus Nauer als Gebetsheiler in Grub, Susanne Schiesser aus Frauenfeld als Geistheilerin.

Video: Youtube

Der Film «Zwischenwelten» nimmt die Rolle des Beobachters ein, sucht nach Antworten und hinterfragt das Rätsel des Heilens. Mit Symbolbildern und Makroaufnahmen will der Film sein Publikum selbst zum Nachdenken über Gesundheit und Heilung anregen. Vor allem aber lässt er die Naturheilpraktikerinnen und Heiler zu Wort kommen.

«Der Patient soll sich nicht mit der Krankheit, sondern mit der Gesundheit auseinandersetzen. Nur so kann Heilung passieren», sagt André Peter aus Heiden, einer der acht Protagonisten. Die DVD enthält als Bonus-Material zusätzliche Interviews mit den Protagonisten und Protagonistinnen der Dokumentation.

Freitag, 23. Juli – 15:50 Uhr

Das Kleintheater Zeltainer bringt «Einer flog über das Kuckucksnest» auf die Bühne

Zeltainer-Chef Martin Sailer lanciert die vierte Eigenproduktion des Kleintheaters.

Zeltainer-Chef Martin Sailer lanciert die vierte Eigenproduktion des Kleintheaters.

Bild: Benjamin Manser

(pd/sig) In Unterwasser, im obersten Toggenburg, steht ein Zirkuszelt. Regelmässig finden darin Konzerte, Kabarettabende und Stand-up-Comedy statt: Jetzt probt der Zeltainer-Theaterverein darin für seine vierte Eigenproduktion. Nach «Die Schweizermacher» (2015), «Der Besuch der alten Dame» (2017) und «Adams Äpfel» (2019) hat sich die Theatercrew nichts Geringeres als den Literatur- und Filmklassiker «Einer flog übers Kuckucksnest» vorgenommen. Die Premiere wird im Zeltainer in Unterwasser am 6. August um 20 Uhr stattfinden. Danach folgen noch fünf Aufführungen.

Regie führt der freischaffende Theaterpädagoge und Regisseur Daniel Koller. Die Zeltainer-Inszenierung von «Einer flog übers Kuckucksnest» hält sich inhaltlich nah an die Stückvorlage von Dale Wassermann, wird jedoch in einer schweizerdeutschen Fassung aufgeführt. Die Schauspielerinnen und Schauspieler der Produktion sind alle theaterbegeisterte Laien, die seit 2015 ein fixes Team bilden. Auch im Bereich Bühnenbild, Kostüm und Maske helfen vorwiegend Freiwillige.

Regisseur Daniel Koller probt mit den Laiendarstellern fleissig für die Premiere am 6. August.

Regisseur Daniel Koller probt mit den Laiendarstellern fleissig für die Premiere am 6. August.

Bild: PD

Die Tragikomödie spielt in einer psychiatrischen Anstalt und erzählt von Machtmissbrauch und einem menschenverachtenden System. Der Protagonist Patrick McMurphy wird zu Beginn der Handlung in eine Psychiatrie eingewiesen; er will einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe entgehen und simuliert deshalb eine psychische Erkrankung. Schnell erkennt er die zweifelhaften Methoden der Oberschwester Ratched, welche die Insassen bei jeder eigenständigen Äusserung mit Medikamenten und Elektroschocks ruhigstellt. McMurphy beginnt ihre Anordnungen zu boykottieren und animiert die Mitinsassen zur Gegenwehr. Daniel Koller zieht in seiner Inszenierung Parallelen vom klinischen Gefängnis zu einem totalitären Regime und gibt der Handlung dadurch eine politische Gewichtung.

Das Bühnenbild im Zeltainer besteht aus hunderten weissen Harassen, die eine Art Gitterstruktur bilden. Dazu verstärkt kaltes Neonlicht die beklemmende Atmosphäre. Das Stück schwebt immer zwischen Komik und bitterem Ernst - die richtige Balance zu finden, ist nicht einfach. «Dem Publikum sollte auch mal das Lachen im Hals stecken bleiben», sagt Koller.

Die Aufführungen finden zwischen dem 6. und 14. August statt. Tickets gibt es auf der Webseite von Zeltainer.

Freitag, 23. Juli – 12:49 Uhr

Endlich wieder tanzen: Das Open-Air Bütschwil findet am 30. und 31. Juli statt

Pop mit Tiefgang: Am Samstag, 31. 7, singen Steiner & Madleina und Joya Marleen.

Pop mit Tiefgang: Am Samstag, 31. 7, singen Steiner & Madleina und Joya Marleen.

Bild: PD

(pd/sig) Am kommenden Wochenende darf endlich wieder unter freiem Himmel zu guter Musik getanzt werden: Das Openair Bütschwil findet am 30. und 31. Juli statt. Am Freitagabend steigt eine Party mit dem Indie-Folk-Duo Kids of Adelaide und DJ Ceekay im Festzelt.

Für Samstag sind bekannte Schweizer Namen im Line-Up angekündigt. Gut vertreten ist nachdenkliche Popmusik mit dem Zürcher Pop-Duo Steiner & Madlaina und der St.Galler Singer-Songwriterin Joya Marleen. Für schweizerdeutsche Gute-Laune-Musik und Ferienvibes sorgt der Reggae-Sänger Dodo mit seinen Hits «Hippie-Bus» und «Zürimaa». Und den Abschluss des Open Airs machen die Electro-Sounds von Sensu und Cella bis 2 Uhr.

Video: Youtube

Eintritt nur mit Covid-Zertifikat. Es gibt ein Schnelltestcenter auf dem Festspielgelände. Tickets sind auf Eventfrog erhältlich.

Freitag, 23. Juli – 09:19 Uhr

Das Museum Bickel in Walenstadt zeigt Malerei von und aus der Walensee-Region

Carla Hohmeisters Werke (links) stehen im Dialog mit den Bildern von Karl Bickel (rechts).

Carla Hohmeisters Werke (links) stehen im Dialog mit den Bildern von Karl Bickel (rechts).

Bild: PD

(pd/sig) Eine felsige Bergkulisse, imposante Wasserfallkaskaden, ein Weindörfchen mit mediterranem Klima - der Walensee am Fuss der Churfirsten war und ist Inspiration vieler Künstlerinnen und Künstler. Die Sommerausstellung des Museums Bickel in Walenstadt zeigt vom 30. Juli bis zum 12. September Malerei im Kontext des Walensees. Sie fokussiert sich dabei auf den Namensgeber des Museums, Karl Bickel. Knapp 60 Jahre verbrachte der Maler und Briefmarkenstecher Bickel auf der abgelegenen Alp Schrina-Hochrugg hoch über dem Walensee. Der Blick auf das stille Gewässer im Schatten der Bergkette prägte eine Reihe von Ölbildern.

Hohmeister spielt mit Kontrasten zwischen Warm und Kalt, Hell und Dunkel.

Hohmeister spielt mit Kontrasten zwischen Warm und Kalt, Hell und Dunkel.

Bild: PD

In der Ausstellung steht der Künstler im Dialog mit Werken von Patrick Kaufmann und Carla Hohmeister. Ecken und Kanten, Kontraste und expressive Farbstimmungen sind die Sprache von Hohmeister. Ihre Motive sind neben den Churfirsten auch der Pizol oder der Klöntalersee. Die 48-jährige Künstlerin ist mit ihrem Werk «Gesichtspunkt» auch bei der «Bad Ragartz»-Skulpturenausstellung vertreten.

Eigene Erinnerungen an den Walensee inspirierten den gebürtigen Liechtensteiner Patrick Kaufmann zu seinen Kunstwerken. Für zwölf Jahre arbeitete er in einem Atelier in der alten Spinnerei Murg und lernte den See von seinem selbstgebauten Boot aus kennen. In seinen Ölmalereien spiegeln sich innere Räume und Gedanken, die aber farblich an die Bergkulissen Hohmeisters erinnern. Die Spannung zwischen Rot und und Blau verleiht seinen Bildern eine dreidimensionale Wirkung.

Das Museum Bickel in Walenstadt hat jeweils am Freitag, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Vernissage von «Malerei rund um den Walensee» findet am Freitag, 30. Juli, um 18.30 Uhr statt.

Donnerstag, 22. Juli – 15:15 Uhr

Die Wienerin Lylit singt Club-Pop in der Poolbar in Feldkirch

Lylit experimentiert mit einem Stilmix aus Pop, Soul und Elektro.

Lylit experimentiert mit einem Stilmix aus Pop, Soul und Elektro.

Bild: PD

(pd/sig) Im alten Hallenbad in Feldkirch wird wieder gesungen, getanzt und gefeiert: Das zweite Wochenende des Festivals bringt Pop-Sound nach Vorarlberg.

Am Freitag, 23. Juli, singt die österreichische Sängerin und Komponistin Lylit auf der Terrasse der Poolbar: Dabei hat sie innige Popsongs aus ihrem Album «Inward Outward» und der EP «Aurora». Zur Popstimme mischen sich Soulklänge und Elemente aus der elektronischen Musik, manchmal tanzbar, manchmal nach Innen gerichtet. Als Vorband tritt der Österreicher Clemens Bäre, alias Doppelfinger auf.

Die Wiener Sängerin tritt am Freitag, 23. Juli in der Poolbar auf.

Video: Youtube

Als Highlight der Festivalwoche wird der Popstar Milow für Samstag, 24. Juli, angekündigt. Der Belgier, der mit seinem Song «Ayo Technology» 2008 einen Welthit landete, singt ein Open-Air-Konzert im Reichenfeldpark. Er lockt mit Sommervibes, Gitarrensound und eingängigen Songs. Anfang 2022 soll seine neue Platte auf den Markt kommen – die bisher erschienenen Singles «Whatever it takes» und «ASAP» versprechen leichtfüssigen Gute-Laune-Sound.

Mehr Infos zum Programm und Vorverkauf unter www.poolbar.at. Eintritt nur mit Covid-Zertifikat.

Donnerstag, 22. Juli – 12:30 Uhr

Kunsthandwerksmarkt in der Dornbirner Innenstadt

Der Dornbirner Marktplatz lädt zum Flanieren und Stöbern ein.

Der Dornbirner Marktplatz lädt zum Flanieren und Stöbern ein.

Bild: Matthias Rhomberg

(pd/sig) In Dornbirn gibt es am Freitag, dem 30. Juli, «Bsundrigs» zu bestaunen. Von 9 bis 17 Uhr findet in der Innenstadt der Kunsthandwerksmarkt statt. Allerhand Kreative zeigen ihre handgefertigten Produkte. Es gibt Schönes für den Garten, Dekoratives fürs Zuhause, Schmuck, Seifen & Badezusätze, Gewürze, Taschen, Grusskarten und Geschenke. Die Organisatoren des Marktes empfehlen einen Rundgang durch Dornbirn: Man beginnt am Marktplatz, schlendert entlang der Schulgasse bis zum Pfarrpark und gönnt sich zum Abschluss einen Eiskaffee in einem der Gastgärten. Der Markt findet bei jeder Witterung statt.

Donnerstag, 22. Juli – 08:56 Uhr

Kunst im und um den Honnerlag’schen Doppelpalast in Trogen

Der Doppelpalais ist der Hauptdarsteller der Kunstausstellung.

Der Doppelpalais ist der Hauptdarsteller der Kunstausstellung.

Bild: PD

(pd/sig) «Surprise I sur prise» nennt sich die Kunstausstellung, die an vier Wochenenden im Juli und August im Honnerlag’schen Doppelpalais und Garten in der Nideren 4 in Trogen stattfindet. Insgesamt 12 Künstlerinnen und Künstler präsentieren im Palais und seinen Aussenanlagen ihre Werke. Die Ausstellung ist vom 24. Juli bis zum 15. August immer am Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet. An vier Sonntagen ab dem 25. Juli findet zudem ab 13 Uhr eine Lyriklesung mit Poetinnen und Poeten aus Basel und Bern statt.

Die Idee zur Ausstellung entstand aus der Zusammenarbeit von Salome Lippuner, einer Bewohnerin des Doppelpalais und der Galerie Mäder aus Basel. Der fast 250-jährige Honnerlag’sche Doppelpalast ist von diversen Kunstwerken umgeben:

Ein Wandbild von Christian Schoch schmückt das Gartenhäuschen.

Ein Wandbild von Christian Schoch schmückt das Gartenhäuschen.

Bild: PD

Im grossen Garten stehen zwei Skulpturen des in Herisau geborenen Plastikers Ludwig Stocker, bunte Blumenskulpturen aus Plexiglas der Baslerin Elisabeth Stalder bewegen sich leise im Wind, und die Würfelhäuser von Adalbert Fässler aus Appenzell sind auf dem Garagendach installiert.

An der Aussenwand des Gartenhäuschens sind Werke des Aargauers Christian Schoch ausgestellt und in der begehbaren Stechpalme nebenan hängen japanische Lackarbeiten von Salome Lippuner.

Mittwoch, 21. Juli – 18:50 Uhr

Eine Woche Tanz in Trogen: Im Choreo-Lab kann man Profitänzerinnen über die Schulter schauen

Das «Choreo-Lab» ist Ort für Austausch und Experimente.

Das «Choreo-Lab» ist Ort für Austausch und Experimente.

Bild: PD

(pd/sig) Eine Woche lang tanzen, forschen und proben 20 Tänzerinnen und Tänzer im «Choreo-Lab» von Tanzplan Ost in Trogen. In Form eines Laboratoriums oder einer Spielwiese sollen Räume für Austausch, Experimente und Bewegungsrecherchen geöffnet werden. Begleitet von der Zürcher Choreografin Jessica Huber erproben die Teilnehmenden verschiedene Methoden und entwickeln Bewegungsmaterial und choreografische Sequenzen.

Am Mittwoch, 28. Juli, öffnet das «Choreo-Lab» von 16 bis 18 Uhr seine Türen für die Öffentlichkeit und lädt auf einen Rundgang durch die choreografischen Studios ein. Treffpunkt und Beginn der Laborführung ist der Landsgemeindeplatz Trogen. Am Freitag, 30. Juli, stellen die Bewegungskünstlerinnen und -künstler ihre Forschungsergebnisse in einer performativen Präsentation vor: Sie findet von 19 bis 21 Uhr im Kronensaal Trogen statt.

Mittwoch, 21. Juli – 16:15 Uhr

Die Sammlung Würth in Rorschach zeigt Fotografien von Barbara Dombrowski

Die Künstlerin will mit ihren Fotos zeigen, dass der Klimawandel uns alle betrifft.

Die Künstlerin will mit ihren Fotos zeigen, dass der Klimawandel uns alle betrifft.

Bild: Barbara Dombrowski

(pd/sig) Auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam machen und zum Dialog über grosse Fragen einladen - das will die Hamburger Fotografin Barbara Dombrowski mit ihrer Ausstellung «Tropic Ice_Dialog between Places affected by Climate Change». Das Foto-Kunstprojekt zur Klimakrise ist ab dem 30. Juli in der Sammlung Würth in Rorschach zu sehen. Das Forum Würth lädt am Tag der Eröffnung um 18 Uhr zum Gespräch mit der Künstlerin ein.

Dombrowski bereiste für ihre Fotos alle fünf Kontinente.

Dombrowski bereiste für ihre Fotos alle fünf Kontinente.

Bild: Barbara Dombrowski

Zehn Jahre widmete sich Barbara Dombrowski den Fotografien zum Klimawandel: Dafür bereiste sie alle fünf Kontinente und trat mit indigenen Völkern in Kontakt, für welche die Auswirkungen des Klimawandels in den verschiedenen Klimazonen besonders spürbar sind.

Ihre fotografische Dokumentation führte sie in einem ersten Schritt nach Ost-Grönland und in den Amazonas-Regenwald in Ecuador. Danach folgten Begegnungen mit den Massai in Tansania, mongolischen Nomaden und Nomadinnen in der Wüste Gobi und der mikronesischen Bevölkerung auf dem Inselatoll Kiribati.

Anmeldung für das Podiumsgespräch (30. Juli, 18 Uhr) bis 27. Juli 2021 per Mail an rorschach@forum-wuerth.ch.

Mittwoch, 21. Juli – 11:10 Uhr

Die Konzertreihe «5x Bach um 5» bringt barocke Klänge in den Thurgau und nach Schaffhausen

Das Projekt «5x Bach um 5» fand letztes Jahr zum ersten Mal statt.

Das Projekt «5x Bach um 5» fand letztes Jahr zum ersten Mal statt.

Bild: PD

(pd/sig) Zu viel Bach geht nicht – dachte sich die Dirigentin Annedore Neufeld und lancierte 2020 die Konzertreihe «5x Bach um 5». An fünf Orten im Kanton Schaffhausen und Thurgau fand an fünf Tagen in Folge ein Konzert statt (Johann Sebastian Bach immer mit auf dem Programm, versteht sich). Das Konzertformat findet diesen Sommer zum zweiten Mal statt. Vom 4. bis zum 8. August sind in Rheinau, St. Katharinental, Diessenhofen, Stein am Rhein und Schaffhausen jeweils um 17 Uhr Konzerte zu hören. Das Konzept sieht vor, die Konzerte mit einer Schifffahrt über den Rhein zu verbinden – in Rheinau werde gemäss Mitteilung auch eine Schifffahrt zum Rheinfall organisiert. Die Konzerte sind von Werkeinführungen und einem Apéro umrahmt.

Annedore Neufeld leitet und dirigiert die Konzerreihe.

Annedore Neufeld leitet und dirigiert die Konzerreihe.

Bild: PD

Die musikalische Leitung und Dirigat übernimmt erneut Annedore Neufeld. Zu hören sind bekannte Stimmen der barocken Szene: Es singen unter anderem Miriam Feuersinger, Margot Oitzinger, Sebastian Myrus, Tobias Knaus, Georg Poplutz. Begleitet werden sie wechselnd vom Zürcher Barockorchester, dem Schaffhauser Barockensemble und dem Bodensee-Barockorchester. Auf dem Programm steht neben vier Bachkantaten und Bachs Magnificat auch Musik von Christoph Graupner und Giovanni Battista Pergolesi.

Tickets sind Online erhältlich oder in den Poststellen Schaffhausen, Herblingen, Neuhausen, Thayngen, Diessenhofen und Stein am Rhein. Das Abonnement für alle fünf Konzerte kostet CHF 200.–, Bestellung per Mail an info@5xbach.ch.

Dienstag, 20. Juli – 18:00 Uhr

Das Zeppelin-Museum Friedrichshafen verteilt Bastelpakete und bietet Familienführungen an

«Wie wird ein Zeppelin konstruiert?» Kinder dürfen bei den Führungen ihre eigenen Fragen mitbringen.

«Wie wird ein Zeppelin konstruiert?» Kinder dürfen bei den Führungen ihre eigenen Fragen mitbringen.

Bild: PD

(pd/sig) Für die Sommerferien hat sich das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen eine besondere Aktion für Familien ausgedacht: Sie verteilen kostenlose Bastelpakete zum Thema «Kunst», geeignet für Kinder ab acht Jahren. Die Pakete beinhalten eine Anleitung zur eigenen Herstellung von Farben und beantwortet die Frage, warum Bilder im Museum noch genau so farbig leuchten wie vor 100 Jahren. Sie können am Dienstag, 27. 7. und am Mittwoch, 28. 7., zwischen 15.30 bis 16.30 Uhr beim Museumseingang abgeholt werden.

«Technik und Kunst» ist das Thema der Führung am 25. Juli.

«Technik und Kunst» ist das Thema der Führung am 25. Juli.

Bild: PD

Ebenfalls auf Familien ausgerichtet ist die Führung «Geschichten vom Fliegen» am Freitag, 23.7, von 13 bis 14 Uhr. Kinder können ihre eigenen Fragen zum Fliegen und zu den Zeppelinen mitbringen.

Für erwachsene Zeppelin-Fans bietet das Museum am 25. 7. eine Ausstellungsführung zum Thema «Technik und Kunst» an. Die Besucherinnen und Besucher erkunden dabei die rekonstruierten Innenräume des Zeppelins LZ 129 Hindenburg und lernen etwas über die historischen Hintergründe der Zeit der grossen Luftschiffe.

Die zweite Ausstellung des Zeppelinmuseums setzt sich mit der Bedeutung der Institution «Staat» auseinander - Nationalstaaten verlieren an Bedeutung, gleichzeitig erstarkt der Nationalismus. Internationale Künstlerinnen und Künstler reflektieren über Staatszerfall, rechtslibertäre Ideologien und Ideen einer flexiblen Staatsbürgerschaft, die sich an Abo- beziehungsweise Streaming-Portalen orientiert. Eine Führung durch die Ausstellung «Beyond States. Über die Grenzen von Staatlichkeit» findet am Sonnag, 25. 7., um 15 Uhr statt.

Anmeldungen für die Führungen unter: +497541 3801-25 oder anmeldung@zeppelin-museum.de

Dienstag, 20. Juli – 10:50 Uhr

Das Kunstmuseum Thurgau veranstaltet Origami-Workshop

Die Papierflieger-Skulptur von Joëlle Allet steht vor dem Kunstmuseum.

Die Papierflieger-Skulptur von Joëlle Allet steht vor dem Kunstmuseum.

Bild: PD

(pd/sig) Auf der Wiese vor dem Kunstmuseum Thurgau in Warth weist die Skulptur «Paperplane» der Künstlerin Joëlle Allet auf die aktuelle Ausstellung «Über den Wolken – Anleitungen zum Abheben» hin. Was wie ein überdimensionaler Papierflieger aussieht, besteht aus wetterfestem Aluminium.

In einem Workshop am Mittwochnachmittag, 28. Juli 2021, können Erwachsene und Kinder unter der Anleitung von Joëlle Allet selbst Papierobjekte in vielfältigen Farben und Grössen falten. Die Flugobjekte werden abschliessend auch auf ihre Flugtauglichkeit getestet. Das Museum ist am 28. Juli von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Eine Anmeldung für den Workshop ist erforderlich: sekretariat.kunstmuseum@tg.ch

Montag, 19. Juli – 18:10 Uhr

In der Komturei Tobel findet vom 2. bis 8. August eine Kulturwoche statt

Als «LebenSexpertin» tritt Monica Romer in der Komturei Tobel auf.

Als «LebenSexpertin» tritt Monica Romer in der Komturei Tobel auf.

Bild: PD

(pd/sig) Unter dem Titel «Nur Kultur» findet in der Komturei Tobel vom 2. bis 8. August eine Kulturwoche unter freiem Himmel statt. Der Verein «Nur Kultur» wurde im Februar 2021 ins Leben gerufen, um Kulturschaffenden wieder Perspektiven zu bieten.

Die Kulturwoche in der Komturei Tobel bietet ein abwechslungsreiches Programm.

Die Kulturwoche in der Komturei Tobel bietet ein abwechslungsreiches Programm.

Bild: PD

Ein- und ausgeläutet wird die Kulturwoche mit gemeinsamem Singen. Bei «Nur zäme singe» ist das Publikum eingeladen, gemeinsam mit Christian Menzi, Monika Romer und ihrer Band bekannte Musikhits zu schmettern. Musikalische Vorkenntnisse braucht es keine. Am ersten und letzten Tag der Kulturwoche gibt es im Keller des Hauptgebäudes ausserdem eine visuell-akustische Installation der Künstlerin Martina Kaufmann.

Am Dienstag, 3. August, zeigt Conny Dierauer-Jahn einen Ausschnitt aus ihrem Musik-Loop-Programm; Lebenstipps gibt die Kabarettistin Monika Romer den Zuschauerinnen und Zuschauern am 4. und 5. August mit ihrem Programm «LebenSexpertin». Und am Freitag, 6. August, verzaubert das Basler Duo «Domenico» das Publikum mit echter Magie.

Tickets und Infos zum Programm unter: www.nurkultur.ch

Montag, 19. Juli – 13:10 Uhr

Die Sammlung Würth in Rorschach stellt Künstlerporträts aus

Das Gesicht hinter dem Werk: Monique Jacot fotografierte Jean Tinguely.

Das Gesicht hinter dem Werk: Monique Jacot fotografierte Jean Tinguely.

Bild: Fotostiftung Schweiz

(pd/sig) Was für ein Gesicht verbirgt sich hinter der nachdenklichen Malerei «Beständigkeit der Erinnerung»? Was für eine Persönlichkeit hinter dem beweglichen Fasnachts-Brunnen in Basel? Diesen Fragen will die neue Ausstellung «Art Faces» der Sammlung Würth in Rorschach nachgehen. Mit Künstlerporträts - unter anderem von Salvador Dalí und Jean Tinguely - will das Forum Würth den persönlichen Zugang zu den Werken ermöglichen. Die Sammlung der Fotografien stammt von François und Jaqueline Meyer. Viele der Fotos sind in New York der 1970er-Jahre entstanden. Der Fokus der Porträts liegt auf der Beziehung von Kunstschaffenden und ihrem Werk.

Die Künstlerin Niki de Saint Phalle steht vor Monique Jacots Kamera.

Die Künstlerin Niki de Saint Phalle steht vor Monique Jacots Kamera.

Bild: Fotostiftung Schweiz

Eine Besonderheit der Ausstellung in Rorschach sei, dass sich originale Werke einiger dieser Künstlerinnen und Künstler in parallel laufenden Ausstellungen wie «Lust auf mehr – Neues aus der Sammlung Würth zur Kunst nach 1960» und im Skulpturengarten rund um das Würth Haus anschauen lassen. Unter den Porträtierten spiegeln sich viele Kunstschaffende der Sammlung Würth, darunter Pablo Picasso, Georges Braque, Sonia Delaunay, Niki de Saint Phalle und Andy Warhol.

Die Vernissage findet am Sonntag, 25. Juli, statt - es sprechen der Geschäftsführer, die Direktorin und der Sammler und Fotograf der «Art Faces» François Meyer. Musikalisch umrahmt wird der Anlass vom «Trio Ströiner».

Anmeldung zur Vernissage bis zum 21. Juli per E-Mail an rorschach@forum-wuerth.ch
Der Eintritt ins Forum Würth ist frei. Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 18 Uhr.

Montag, 19. Juli – 08:36 Uhr

Museen im Appenzellerland bieten Sommerprogramm für die ganze Familie

Neun Museen im Appenzellerland lassen Kinder selbst kreativ werden.

Neun Museen im Appenzellerland lassen Kinder selbst kreativ werden.

Bild: PD

(pd/sig) Im Rahmen des Programms «Kultursommer Familie» bieten neun Appenzeller Museen insgesamt 18 Veranstaltungen an. Sie sind gemäss Mitteilung besonders auf Familien mit Kindern von 4 bis 12 Jahren ausgerichtet und finden während der Sommermonate Juli und August statt.

Die Museen schicken ihre kleinen Besucher auf Abenteuer und lassen sie selbst kreativ werden: Im Brauchtumsmuseum Urnäsch muss ein Schatz gefunden werden, für die Entdeckungstour durch Heiden braucht man detektivischen Spürsinn, und eine digitale Schnitzeljagd durch Trogen führt auf die Spuren eines Spinnerbubs. Im Atelier der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell lassen sich selber Farben herstellen und damit auf Leinwand und Papier malen. Und im Figurentheater-Museum können die Kinder unter Anleitung aus einer Schuhschachtel ihr eigenes Kleintheater basteln.

Die Aktivitäten sind für Kinder kostenlos, für Begleitpersonen gilt der Museumseintritt. Programm und Anmeldung unter:
www.museen-im-appenzellerland.ch/veranstaltungen/kultursommer

Freitag, 16. Juli 2021 – 17:54 Uhr

Live-Tango im Kirchhoferhaus in St.Gallen

Das Tango-Orchester Bandonegro aus Polen.

Das Tango-Orchester Bandonegro aus Polen.

Bild: PD

(pd/rbe) Am Samstag, 17. Juli, wird im historischen Saal des Kirchhoferhauses in St.Gallen Tango gespielt und getanzt. Das Orchester Bandonegro aus Polen tritt auf, gemäss Mitteilung zählen die Musiker europaweit zu den besten Tangointerpreten. Organisiert wird der Anlass von der St.Galler Tangoschule Rafael Herbas.

Das Konzert, zu dem Tanzen erlaubt und erwünscht ist, beginnt um 20 Uhr und kostet 40 Franken. Getanzt und gespielt wird bis Mitternacht. Wer möchte, kann zwischen 19 und 20 Uhr zusätzlich eine Tangostunde besuchen.

Eine Reservation ist gemäss Webseite nicht möglich, ebenso wenig gibt es einen Vorverkauf. Einlass erhalten nur Personen mit einem Covid-Zertifikat.

Freitag, 16. Juli 2021 –14:00 Uhr

Die Konzertreihe «Bachkantaten in Vorarlberg» führt am Wochenende zwei Konzerte auf

Sie sind die Köpfe hinter der Kantaten-Reihe: Miriam Feuersinger (Sopran) und Thomas Platzgummer (Violoncello)

Sie sind die Köpfe hinter der Kantaten-Reihe: Miriam Feuersinger (Sopran) und Thomas Platzgummer (Violoncello)

Bild: PD

(pd/sig) Die Grenzen sind wieder offen und Vorarlberg lockt mit barocken Klängen. Am Wochenende spielen die Musiker und Musikerinnen der «Bachkantaten in Vorarlberg» zwei Werke des wohl fleissigsten Kantaten-Schöpfers des Barocks: Johann Sebastian Bach. Die Konzerte finden am Samstag, 17. Juli, in der Stadtpfarrkirche St.Gallus Bregenz und am Sonntag, 18. Juli, in der Domkirche St.Nikolaus Feldkirch statt, jeweils um 18 Uhr.

Es wird festlich: Zur Aufführung gebracht werden das Himmelfahrtsoratorium «Lobet Gott in seinen Reichen» BWV 11 und die Kantate BWV 129 «Gelobet sei der Herr, mein Gott». Beide sind gross besetzt mit vier Gesangssolisten, Trompeten, Pauken, Traversflöten, Oboen, Streichern und Continuo. Es singen Miriam Feuersinger (Sopran), Lea Müller (Alt), Daniel Schreiber (Tenor) und Sebastian Myrus (Bass).

Echt Barock: Die Bachkantaten in Vorarlberg spielen immer auf historischen Instrumenten.

Video: Youtube

Tickets sind online erhältlich. Eintritt nur mit Covid-Zertifikat.

Freitag, 16. Juli 2021 – 11:30 Uhr

Das Zelt des Rigolo-Tanztheaters hat Totalschaden erlitten

Der Rigolo-Palais wurde vom Unwetter zerstört.

Der Rigolo-Palais wurde vom Unwetter zerstört.

Bild: PD

(pd/sig) Das Unwetter das in der Nacht von Montag auf Dienstag über Zürich fegte, hat das Guggach Quartier mit dem Zeltplatz des Tanztheaters Rigolo aus Wattwil mit voller Wucht getroffen. Gemäss einer Mitteilung des Theaters wurde niemand verletzt, aber das Zelt erlitt Totalschaden.

Die 26 Zeltbögen seien eingedrückt, die Blache zerrissen, und die Requisiten auf der Bühne sind überschwemmt. Die zehn verbleibenden Aufführungen des Tanzspektakels «Sospiri» in Zürich müssen abgesagt werden. Der finanzielle Schaden durch die Kosten des Wiederaufbaus und die abgesagten Vorstellungen treffe das Tanztheater schwer, teilt das Rigolo-Team mit.

Um das Rigolo-Tanztheater in der schwierigen Lage zu unterstützen, kann das bereits gekaufte Ticket der ausgefallenen Aufführungen gespendet werden.

Freitag, 16. Juli 2021 – 08:45 Uhr

Das Künstlerkollektiv «Streunender Hund» eröffnet Ausstellung in Bühler

Die Ausstellung findet an der Dorfstrasse 22 und 26 in Bühler statt.

Die Ausstellung findet an der Dorfstrasse 22 und 26 in Bühler statt.

Bild: Claudio Weder

(pd/sig) «Verborgene Blumen blühen am Schönsten» beziehungsweise «Hidden Flowers bloom most beautifully» heisst die neue Ausstellung in Bühler. Sie ist als Kooperation des Appenzeller Künstlerkollektivs «Streunender Hund» und Kulturschaffenden von der schottischen Insel Shetland entstanden. Zu sehen ist die Ausstellung vom 31. Juli bis zum 27. August an der Dorfstrasse 22 und 26 in Bühler.

Die Idee zum Dialog initiierte der Künstler Wassili Widmer, der in Gais und Glasgow wohnt. In der künstlerischen Auseinandersetzung erforschen die Kunstschaffenden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrem kulturellen Umfeld. Eine Kernfrage dabei ist, ob die zeitgenössische Kunst gezwungen ist, in die Städte abzuwandern, weil dort die kulturellen Drehscheiben sind.

Die Ausstellung findet sowohl in Bühler/AR als auch in Lerwick/Shetland statt.

Die Ausstellung findet sowohl in Bühler/AR als auch in Lerwick/Shetland statt.

Bild: PD

Die Ausstellung ist sowohl in Bühler als auch in Lerwick/Shetland zu sehen. Sie besteht jeweils zur Hälfte aus lokaler und «eingereister» Kunst. Die Dialoge zwischen den Kunstschaffenden sind in Form eines Archivs in die Ausstellungen integriert.

Die Vernissage findet am 31. Juli ab 17 Uhr statt. Sie wird von einem Konzert der Jazzmusikerin Gabriela Krapf musikalisch umrahmt.

Donnerstag, 15. Juli 2021 – 18:30 Uhr

Das Trio Meridian bringt Musik aus aller Welt auf die Sommerbühne im Warteggpark Rorschacherberg

Musik aus aller Welt im Warteggpark Rorschacherberg am Sonntag, 18. Juli.

Musik aus aller Welt im Warteggpark Rorschacherberg am Sonntag, 18. Juli.

Bild: PD

(pd/sig) Am Sonntag, 18. Juli, lädt das Trio Meridian ein auf eine musikalische Reise rund um die Welt - aber ganz ohne Reisestrapazen, Klimaschäden und Corona-Ärger. Thomas Kuster (Flöten), Marcus Untersee (Holz-Akkordeon) und Dani Untersee (Kontrabass) spielen um 20 Uhr multikulturelle Strassenmusik auf der Sommerbühne im Warteggpark in Rorschacherberg.

Das Trio Meridian besteht aus Flöte, Akkordeon und Kontrabass.

Das Trio Meridian besteht aus Flöte, Akkordeon und Kontrabass.

Bild: PD

Von jiddisch, transsilvanisch über brasilianisch zu mexikanisch sei alles dabei - «nicht pur authentisch, aber immer mit Herz und einer echten Prise Rorschach», sagen die Musiker. Gegen den kleinen Hunger und Durst bietet das Park-Café Häppchen und Getränke vor und nach dem Konzert.

Tickets sind zum Reservierungszweck kostenlos auf Eventfrog erhältlich. Es gibt eine Kollekte.

Donnerstag, 15. Juli 2021 – 16:30 Uhr

Die Onlineplattform «Support your local Artist» präsentiert Kunstmarkt in Rorschach

Die gelernte Grafikerin Talinolou stellt Linolschnitte her.

Die gelernte Grafikerin Talinolou stellt Linolschnitte her.

Bild: PD

(pd/sig) Am Samstag, 17. 7., findet von 11 bis 17 Uhr der Kunstmarkt der Onlineplattform «Support your local Artist» im Zeltwerk Rorschach statt. Zu erwerben gibt es diverse Kunstwerke, Poster, Accessoires und Postkarten von lokalen Künstlern und Künstlerinnen. Das offene Zelt steht am Chabisplatz in Rorschach und soll als «Treffpunkt für Erfrischung und Horizonte» dienen. Die Idee ist, die Sichtbarkeit von lokalen Gastroangeboten und Kunstschaffenden zu erhöhen.

Die Künstlerin Celine Geser illustriert Kinderbücher.

Die Künstlerin Celine Geser illustriert Kinderbücher.

Bild: PD

Bei dem Kunstmarkt werden unter anderem Werke vom St.Galler Illustrator Dominik Rüegg alias Drü Egg, von der Ostschweizerin Ursula Hitz und der Illustratorin Carmen Saguer aus Lichtenstein angeboten. Neben dem Kunstmarkt finden verschiedene Workshops mit den Kunstschaffenden statt: Man kann Postkarten malen, Keramik in 3D drucken oder Einblick in den Siebdruck erhalten. Für Kinder gibt es ein Malatelier.

Donnerstag, 15. Juli 2021 – 15:56 Uhr

Finissage im Forum Würth Rorschach mit portugiesischer Kunst, Musik und Kulinarik

Portugal ist an der Finissage der Ausstellung «José de Guimarães – Vom Künstler zum Anthropologen» im Forum Würth künstlerisch, kulinarisch und musikalisch zu erleben.

Portugal ist an der Finissage der Ausstellung «José de Guimarães – Vom Künstler zum Anthropologen» im Forum Würth künstlerisch, kulinarisch und musikalisch zu erleben.

Bild: PD

(pd/gen) Mit einer besonderen Finissage geht am Sonntag, 18. Juli, die Foyer-Ausstellung «José de Guimarães – Vom Künstler zum Anthropologen» im Forum Würth in Rorschach zu Ende. Dies als kleiner Trost für die aufgrund von Corona gestrichene Vernissage. Das Forum Würth ist am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. José de Guimarães ist einer der bekanntesten Künstler Portugals. In den farbenfrohen Werken des 81-Jährigen spiegelt sich seine Beschäftigung mit der afrikanischen und mexikanischen Kultur.

Im Finissage-Angebot sind portugiesischen Spezialitäten von Nata Café und traditionelle portugiesische Klänge, dargeboten vom Musiktrio «Gro». Um 14 Uhr und um 15 Uhr finden kostenlose Führungen statt. Das Forum Würth bittet um Anmeldung zu den Führungen bis zwei Tage vor der Veranstaltung unter rorschach@forum-wuerth.ch

Mittwoch, 14. Juli 2021 – 16:45 Uhr

Der Open-Air-Sommer im Kinok in der Lokremise St.Gallen startet

Cary Grant muss sich in «I Was a Male War Bride» als Kriegsbraut tarnen.

Cary Grant muss sich in «I Was a Male War Bride» als Kriegsbraut tarnen.

Bild: PD

(pd/sig) Von «Männern am Rande des Nervenzusammenbruchs» wimmle es nur so in der Filmgeschichte, sagt das Kinok St.Gallen und will diese These mit 15 Filmbeispielen bei ihrem Sommer-Open-Air belegen. Die Herren der Schöpfung werden in allerlei Katastrophen getrieben – und wir schauen ihnen genüsslich dabei zu. Zum Open-Air-Start versucht der Stadtneurotiker Woody Allen als frisch geschiedener New Yorker Komiker aus seiner Sinnkrise zu finden, Cary Grant tarnt sich als Kriegsbraut und schlägt sich durch einen Behördendschungel und Mads Mikkelsen kämpft als Gymnasiallehrer mit seiner Midlife-Crisis.

Das Openair-Kino-Wochenende:

  • Donnerstag, 15.7. | 21.45 Uhr – Annie Hall
  • Freitag, 16.7. | 21.45 Uhr – I Was a Male War Bride
  • Samstag, 17.7. | 21.45 Uhr – Drunk

Woody Allen spielt in Annie Hall den Komiker Alvy Singer.

Video: Youtube

Sollte das Open Air aufgrund schlechtem Wetters nicht stattfinden können, werden die Filme im Kinosaal gezeigt.

Das Kinok-Premierenprogramm dreht sich hingegen um Frauen in Nöten: Zu sehen sind ab dem 15.7. das neapolitanische Familiendrama «Lacci» und die Komödie «La boda de Rosa».

Reservationen unter www.kinok.ch oder telefonisch unter 071 245 80 72

Mittwoch, 14. Juli 2021 – 12:29 Uhr

Tanznacht und Rap-Konzert mit Di-Meh im Palace St.Gallen

In der Zwischensaison lädt das Palace zum Tanzen ein.

In der Zwischensaison lädt das Palace zum Tanzen ein.

Bild: Ralph Ribi (23. Oktober 2020)

(pd/sig) Das Palace St.Gallen weiss, wie sehr uns nach der langen Corona-Zwangspause das Tanzen fehlt: Am 17. Juli darf endlich wieder das Tanzbein geschwungen, die Frisur geschüttelt und im Takt mit dem Fuss gewippt werden. Es gibt eine «Hey Hey Bar» und für den passenden Sound sorgen die Haus-DJs Wayne Champagne, Kutschenfahrt und Problemattrappe. Türöffnung ist um 22 Uhr.

Der Westschweizer Rapper Di-Meh tritt am 23. Juli im Palace auf

Video: Youtube

Am Freitag, 23. Juli, heizt dann der Genfer Rapper Di-Meh dem Palace ein. Er präsentiert sein Debüt-Soloalbum «Mektoub», das deftigen Trap, Humor und Pop-Instinkt verspricht. Die Energie seiner Tracks sprüht auch über den Röstigraben Funken. Das Konzert beginnt um 22 Uhr, Einlass ist um 21 Uhr.

Tickets für Di-Meh sind online erhältlich. Eintritt bei beiden Veranstaltungen nur mit Covid-Zertifikat.

Mittwoch, 14. Juli 2021 – 09:40 Uhr

Das Kunsthaus Bregenz eröffnet die Ausstellung von Anri Sala

Die Billboards an der Seestrasse zeigen Fotografien von Anri Sala.

Die Billboards an der Seestrasse zeigen Fotografien von Anri Sala.

Bild: PD

(pd/sig) Das Kunsthaus Bregenz öffnet am Freitag, 16. Juli, die Türen zur Ausstellung von Anri Sala. Die Eröffnung findet von 15 bis 20 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. Am Samstag um 11 Uhr lädt das Kunsthaus zum Künstlergespräch mit Anri Sala ein.

Salas Kunst ist ein visuell-akustisches Raumerlebnis - es beinhaltet Film, Musik und Narration. Inhaltlich beschäftigt sich Sala in seinen Werken oft mit der Verflechtung von Zeit und Raum. Einblick in Salas Werk bieten die Billboards entlang der Bregenzer Seestrasse. Dort zeigt Sala bearbeitete Fotografien aus dem Fenster eines Flugzeugs.

Ausstellungseröffnung: 16. Juli, 15 bis 20 Uhr (kostenlos), Kunsthaus Bregenz.
Regulärer Eintritt: 11 Euro, mit Ermässigung 9 Euro. Ticket-Vorverkauf Online.

Dienstag, 13. Juli 2021 –17:17 Uhr

Sandra Nater verlässt das Volkskunde-Museum Stein per Ende Jahr

Sandra Nater, Noch-Geschäftsführerin Appenzeller Volkskundemuseum Stein.

Sandra Nater, Noch-Geschäftsführerin Appenzeller Volkskundemuseum Stein.

Bild: Claudio Weder

(pd/sig) Sandra Nater, langjährige Geschäftsführerin des Volkskunde-Museums in Stein, wird ihr Arbeitsverhältnis per 31. Dezember auflösen. Nach 16-jähriger Führungstätigkeit hat sie sich entschieden, sich beruflich neu zu orientieren. «Nun ist es für mich Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen», lässt sich Sandra Nater aus einer Medienmitteilung zitieren. Und weiter: «Der Entscheid ist mir alles andere als leicht gefallen, steckte ich doch immer volles Herzblut, riesige Begeisterung und grosses Engagement in meinen Job – dies immer mit dem Blick für unser Museum.»

Sandra Nater ist seit dem 1. Dezember 2005 als Geschäftsführerin tätig. «Während ihrer langjährigen Tätigkeit konnte sie zusammen mit ihrem Team mit viel Engagement das Museum gestalten, weiterentwickeln und die Museumslandschaft im Appenzellerland bereichern», heisst es in der Mitteilung. Die Verwaltung hat nun einen Personalausschuss gebildet, der sich mit der Lösung der Nachfolge von Sandra Nater befasst.

Dienstag, 13. Juli 2021 – 14:50 Uhr

Der SRF 3-Musiksommer sendet für ein Wochenende aus Kreuzlingen

Joya Marleen singt live bei SRF 3 in Kreuzlingen.

Joya Marleen singt live bei SRF 3 in Kreuzlingen.

Bild: TBM

(pd/sig) Das Sendestudio SRF 3 reist durch die Deutschschweiz und baut an fünf Wochenenden in fünf verschiedenen Städten sein Live-Studio auf. Vom 15. bis zum 17. Juli senden die Moderatorinnen Rika Brune und Kathrin Hönegger aus dem Hafen von Kreuzlingen. Auf dem Radioprogramm steht vor allem Live-Musik mit vielversprechenden Talenten. Mit dabei sind die Singer-Songwriterin Joya Marleen aus St.Gallen, die im Juni zum SRF Best Talent gekürt wurde und der Best Talent-Jahressieger Crimer aus Balgach.

Moderiert wird der Musiksommer in Kreuzlingen von Rika Brune und Kathrin Hönegger. Im Anschluss an die Sendungen wird jeweils bis Mitternacht ein Live-Konzert vergangener Sommerfestivals ausgestrahlt.

Dienstag, 13. Juli 2021 – 12:52 Uhr

Das Schweizer Klaviertrio spielt vier Konzerte in der Kunsthalle Ziegelhütte

Martin Lucas Staub, Angela Golubeva und Joël Marosi spielen Beethoven in Appenzell.

Martin Lucas Staub, Angela Golubeva und Joël Marosi spielen Beethoven in Appenzell.

Bild: PD

(pd/sig) Eine geballte Ladung beethovenscher Musikgewalt: Das Schweizer Klaviertrio will an einem Wochenende (Donnerstag 15.7., bis Sonntag, 18.7.,) sämtliche Klaviertrios von Ludwig van Beethoven zur Aufführung bringen. Es spielen Martin Lucas Staub (Klavier), Angela Golubeva (Violine) und Joël Marosi (Violoncello). Die Konzerte finden jeweils um 17.30 Uhr in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell statt.

Zwei der Klaviertrios werden alternativ zur Violine mit der Klarinette als Oberstimme gespielt. Der Klarinettist Fabio Di Càsola ergänzt dabei das Schweizer Klaviertrio. Das Konzept des Konzerts sieht vor, einen Überblick über die gesamte Entwicklung von Beethovens Musiksprache zu bieten. Die Musikerinnen und Musiker spielen Trios aus seinem Jugendwerk in Bonn, aus seiner klassischen Schaffensperiode bis hin zu seinem Spätwerk an der Schwelle zur Romantik. Die Werke sind in den Konzerten nicht chronologisch geordnet, sondern haben eine Mischung aus frühen und späten Kompositionen zusammengestellt. Damit sollen direkte Vergleiche zwischen Beethovens Schaffensphasen ermöglicht werden.

Das Schweizer Klaviertrio spielt Beethovens Gesamtwerk für Klaviertrio.

Video: Youtube

Im ersten Konzert am Donnerstag, 15.7., um 17.30 Uhr werden das Klaviertrio in B-Dur op. 11 «Gassenhauer», die Variationen in Es-Dur op. 44 und das Klaviertrio in B-Dur op. 97 «Erzherzogstrio» interpretiert.

Tickets können per Mail an info@kunsthalleziegelhuette.ch oder telefonisch unter: 071 788 18 60 bestellt werden. Für unter 30-Jährige gelten reduzierte Eintrittspreise (15.- statt 35.-).

Dienstag, 13. Juli 2021 – 09:47 Uhr

Der Vorverkauf für das Theaterfestival Nordart in Stein am Rhein ist gestartet

Der St. Galler Manuel Stahlberger tritt am 17. August um 20 Uhr auf der Klosterbühne auf.

Der St. Galler Manuel Stahlberger tritt am 17. August um 20 Uhr auf der Klosterbühne auf.

Bild: Michael Schoch

(pd/sig) Das Nordart Theaterfestival in Stein am Rhein macht sich bereit für zehn Tage Bühnenkunst: Vom 11. bis zum 21. August wird auf vier Bühnen wieder gezaubert, rezitiert, erzählt, gewitzelt und musiziert. Der Ticket-Vorverkauf hat bereits begonnen. Das Theaterfestival hat sich dieses Jahr selbst übertroffen und zeigt mit einem vielfältigen Programm die ganze Farbigkeit der Kleinkunst:

Das Kleinkunst Festival findet vom 11. bis zum 21. August in Stein am Rhein statt.

Video: Youtube

Das Festivalprogramm umfasst nicht weniger als 35 Künstler und Künstlerinnen und 23 Produktionen: Der Philosokomiker Peter Spielbauer versucht mit Humor und Poesie den abstrusen Umstand zu erklären, dass wir auf einer Kugel sitzen und durchs Weltall fliegen. Der St.Galler Manuel Stahlberger beschäftigt mit seinem eigenen Schatten, dem Rampenlicht und dem Versuch von Glamour, verpackt in Liedern, Geschichten und Bildern. Und Lisa Christ, die Jungsegler-Gewinnerin 2019, fragt sich, ob sie zwischen schwangeren Freundinnen, stehengebliebenen Junggesellen und politisierenden Mitbewohnerinnen nun endgültig aus ihrer Jugend herausgewachsen ist und was es noch zum Frausein braucht.

Tickets gibt es auf der Webseite von Nordart oder unter 079 364 48 22 von Montag bis Samstag von 10.00 bis 14.00.

Montag, 12. Juli 2021 – 15:25 Uhr

Die Fahnen des Künstlers Gili Avissar schmücken die Rheinbrücke in Konstanz

Die Fahnen an der alten Rheinbrücke stehen für kulturelle Vielfalt.

Die Fahnen an der alten Rheinbrücke stehen für kulturelle Vielfalt.

Bild: PD

(pd/sig) Seit zwei Wochen flattern sie wieder: Die Kunstflaggen des israelischen Künstlers Gili Avissar zieren wieder die Rheinbrücke in Konstanz. Die Fahnen waren 2015 Teil der Kunstausstellung «Meeting Point» im Rahmen des Jubiläums von «600 Jahre Konstanzer Konzil» und wurden nach der Ausstellung von der Stadt erworben. Sechs Jahre später dürfen sie nun wieder von der Rheinbücke über den Seerhein flattern.

Die Installation besteht aus 16 verschiedenen Flaggen. Sie repräsentieren keine Länder, Interessensgruppen oder politische Meinungen, sondern sind rein fiktiv. Gewöhnliche Farben und Attribute werden dekonstruiert und die Elemente neu zusammen gesetzt. Die Fahneninstallation soll für kulturelle Vielfalt und Bedeutungsoffenheit stehen.

Montag, 12. Juli 2021 – 09:29 Uhr

Zwölf Schopfe im Hochmoor von Gais werden im September wieder zum Klingen gebracht

12 Schopfe in Gais werden ab September mit Klanginstallationen bespielt.

12 Schopfe in Gais werden ab September mit Klanginstallationen bespielt.

Bild: Mareycke Frehner

(sig/pd) Das alle zwei Jahre stattfindende Festival «Klang Moor Schopfe» geht vom 2. bis zum 12. September in die dritte Runde. Erneut werden die zwölf Schopfe in der Moorlandschaft von Gais mit Klanginstallationen von diversen Künstlern und Künstlerinnen bespielt. Die bunten Klangwelten sind dann täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Patrick Kessler, Musiker und Initiator des Festivals konnte wieder renommierte Namen für sein Klangfestival gewinnen. Mit dabei sind unter anderem die japanische Performerin Rie Nakajima, die mit Alltagsobjekten Klang erzeugt; der Berliner Klangkünstler und Musiker Alva Noto und die Wiener Videokünstlerin Billy Roisz.

Renommierte Kunstschaffende zeigen ihre Klangkunst in den Hochmooren von Gais

Renommierte Kunstschaffende zeigen ihre Klangkunst in den Hochmooren von Gais

Bild: TBM

Aber auch Schweizer Kunstschaffende lassen im September die Appenzeller Schopfe erklingen: Darunter das Architekten-Musiker-Duo Cod.Act, das für seine kinetischen Klangskulpturen 2019 mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet wurde; die in Bern lebende Komponistin und Klangforscherin Cathy van Eck und der Künstler und Wissenschaftler Marcus Maeder, der Natur- und Klimaphänomene hörbar werden lässt.

Um den Zugang zu den künstlerischen Arbeiten zu erleichtern, bietet das Festival ein reichhaltiges Rahmenprogramm. Es beinhaltet Konzerte, eine Video Night, Podcasts, Klangspaziergänge und Gespräche mit den Künstlern und Künstlerinnen. Eröffnet wird das Festival am 2. September mit einem Konzert des experimentellen Kontrabassisten Barry Guy.

Mehr Informationen unter: www.klangmoorschopfe.ch

Freitag, 9. Juli 2021 – 10:00 Uhr

Die Theaterwerkstatt Gleis 5 in Frauenfeld zeigt ab dem 20. August «Moby Dick»

Giuseppe Spina, Suramira Vos und Florian Steiner proben «Moby Dick».

Giuseppe Spina, Suramira Vos und Florian Steiner proben «Moby Dick».

Bild: PD

(sig/pd) Die Theaterwerkstatt Gleis 5 geht auf Walfang im Naturmuseum: Ab dem 20. August spielt das dreiköpfige Ensemble den amerikanischen Literaturschlager «Moby Dick» im Innenhof des Naturmuseums in Frauenfeld. Zur Zeit proben Giuseppe Spina, Suramira Vos und Florian Steiner die Erzählung um den jungen Matrosen Ismael und seinen rachsüchtigen Kapitän Ahab. Man darf auf einen «Moby Dick» in neuem Gewand gespannt sein. Das ergibt sich allein durch die Zusammensetzung des Ensembles: Im Roman von Hermann Melville wimmelt es von vielen sonderbaren Figuren, die Theaterwerkstatt bricht diese Dichte auf drei Akteure herunter.

«Moby Dick» ist in dieser Fassung keine reine Abenteuergeschichte mehr, sondern nimmt sich Zeit für die Figuren und ihre Beziehungen zueinander. Auch der klassische Erzählstrang erfährt eine neue Dramaturgie. Er folgt nicht geradlinig der Chronologie, sondern verbindet mit Liedern, Geräuschen und Live-Projektionen verschiedene Zeitpunkte der Geschichte miteinander.

«Moby Dick» findet vom 20. bis zum 29. August im Museumshof in Frauenfeld statt.

«Moby Dick» findet vom 20. bis zum 29. August im Museumshof in Frauenfeld statt.

Bild: PD

Die Theaterwerkstatt Gleis 5 will mit «Moby Dick» der Sehnsucht nach Neuem, Grenzenlosen nachkommen und dem Publikum die Möglichkeit bieten, dem Alltag für ein paar Seemeilen zu entkommen.

Die Aufführungen finden vom 20. bis zum 22. 8 und vom 24. bis 29. 8 jeweils um 20.30 Uhr im Innenhof des Natur- und Archäologiemuseums Thurgau in Frauenfeld statt. Tickets Online erhältlich. Eintritt nur mit Covid-Zertifikat.

Donnerstag, 8. Juli 2021 – 14:58 Uhr

Das Jahresprogramm 2021 vom Kunstmuseum St.Gallen erhält zwei Auszeichnungen

Das Programmheft spielt mit der willkürlichen Zusammensetzung typografischer Elemente.

Das Programmheft spielt mit der willkürlichen Zusammensetzung typografischer Elemente.

Bild. PD
Das Programmheft wurde für seinen gestalterischen Mut mit zwei Preisen ausgezeichnet.

Das Programmheft wurde für seinen gestalterischen Mut mit zwei Preisen ausgezeichnet.

Bild: PD

(pd/sig) Das Programmheft des Kunstmuseums St.Gallen räumt Preise ab: Gleich zwei renommierte Auszeichnungen bekommt das Heft mit dem Jahresprogramm von 2021. Gestaltet wurde es vom Unternehmen TGG Hafen Senn Stieger aus St.Gallen. Für jede Ausstellung des Museums ist im Heft eine Doppelseite mit Titel und Bild gestaltet. Die Seiten werden gefaltet in das ungebundene Heft gelegt, was zu einer überraschenden Kombination von Typografie und Bild führt. Damit werden die Elemente immer neu zusammengestellt und können dem Heft sogar als Miniposter entnommen werden.

Ausgezeichnet wurde das Heft bei den European Design Awards mit der höchsten Kategorie Gold und vom Type Directors Club, der als einer der renommiertesten Wettbewerbe im Bereich Typografie gilt. Das Programmheft 2021 des Kunstmuseums wird im Jahrbuch des Clubs «The World’s Best Typography» publiziert und in diversen Ausstellungen gezeigt.

Donnerstag, 8. Juli 2021 – 11:28 Uhr

Das Schaufenster Hiltibold im St. Galler Stadtzentrum stellt neue Werke aus

Die Vitrinen von Hiltibold an der Goliathgasse in St.Gallen bieten Kunst mitten in der Stadt.

Die Vitrinen von Hiltibold an der Goliathgasse in St.Gallen bieten Kunst mitten in der Stadt.

Foto: Urs Bucher

(pd/dh) In den beiden Schaufenstern Hiltibold an der Magnihalde in St.Gallen ist ein Wechsel angesagt. Bis zum 10. August sind Werke von Clemens Waibel und Nora Rekade in den Vitrinen in der Stützmauer zu sehen. Die Vernissage findet am Donnerstag, 8. Juli, um 18 Uhr an der Goliathgasse 15 statt.

Die neuen Werke lösen das Ölgemälde «Tapis» von Fabienne Lussmann und die Installation «Fil rouge» von Irene Düring ab. Sie waren bis zum 6. Juni ausgestellt.

Donnerstag, 8. Juli 2021 – 10:06 Uhr

Die Dommusik St.Gallen gibt im August Orgelkonzerte in der Mittagspause

Im August finden an vier Samstagen Orgelkonzerte in der Kathedrale St.Gallen statt.

Im August finden an vier Samstagen Orgelkonzerte in der Kathedrale St.Gallen statt.

Foto: Michel Canonica

(pd/sig) Die Dommusik St.Gallen lädt im August an vier Samstagen zu einer musikalischen Mittagspause ein. Insgesamt vier Organisten musizieren jeweils von 11.30 bis 12 Uhr in der Kathedrale St. Gallen. Die Konzerte finden am 7., 14., 21., und 28. August statt – es spielen Jürgen Geiger, Christian Bischof, Stefano Manfredini und Esteban Elizondo. Das detaillierte Programm finden Sie auf der Webseite der Dommusik.

Mittwoch, 7. Juli 2021 – 16:30 Uhr

Das Festival «Jungkunst» kündigt die ersten Künstlerinnen und Künstler an

Die Künstlerin Milena Naef aus Lömmenschwil stellt bei «Jungkunst» aus.

Die Künstlerin Milena Naef aus Lömmenschwil stellt bei «Jungkunst» aus.

Bild: PD

(pd/sig) Vom 28. bis zum 31. Oktober findet das 15. Jungkunst-Festival in der Halle 53 in Winterthur statt. Seit heute sind die ersten Kunstschaffenden bekannt, die bei «Jungkunst» ausstellen werden. Das Programm beinhaltet dieses Jahr gemäss Mitteilung mehr Installationen und Videoarbeiten. Gleich mehrere Künstlerinnen reflektieren ihre Rolle als Frau in der Gesellschaft und beschäftigen sich mit feministischen Inhalten. Auch spielen die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Konsum und Popkultur eine zentrale Rolle.

Naefs Installationen sind vom 28. bis 31. Oktober in der Halle 53 in Winterthur zu sehen.

Naefs Installationen sind vom 28. bis 31. Oktober in der Halle 53 in Winterthur zu sehen.

Bild: PD

Mit dabei ist die Künstlerin Milena Naef aus Lömmenschwil im Kanton St.Gallen. In ihrem Schaffen steht die Choreografie des menschlichen Körpers mit seiner Umgebung im Vordergrund. Der Mensch hat die Fähigkeit, Material zu formen und gestalten und ist dabei auch in einem ständigen physischen Prozess. Die Künstlerin zeigt somit eine interaktive Erkundung unseres Körpers als Kunstmaterial.

«Jungkunst» sucht für Oktober noch nach Helfern und Helferinnen. Es braucht noch Freiwillige in den Bereichen Barbetrieb, Verpflegung, Kasse und Infrastruktur. Melden kann man sich direkt auf der Webseite von «Jungkunst».

Dienstag, 6. Juli 2021 – 16:30 Uhr

Die St.Galler Bibliothek Wyborada geht vom 10. Juli bis zum 15. August in die Sommerpause

Anya Schutzbach vom Literaturhaus Wyborada gibt Lesetipps für die Sommerferien.

Anya Schutzbach vom Literaturhaus Wyborada gibt Lesetipps für die Sommerferien.

Bild: Ralph Ribi

(sig/pd) Wer sich für den Sommer noch mit Lesestoff eindecken will, muss sich beeilen: Die St.Galler Bibliothek Wyborada ist vom 10. Juli bis zum 15. August geschlossen. Die Leiterin des Literaturhauses Anya Schutzbach empfiehlt als Sommerlektüre «Identitti» von Mithu Sanyal (Hanser Verlag), «Der Wod »von Silvia Tschui (Rowohlt) und «Im Wir und Jetzt» von Priya Basil (Suhrkamp).

Im Juli und August finden auch keine Veranstaltungen des Literaturhauses statt. Eröffnet wird die neue Saison am 27. August mit einer Lesung von Klaus Reichert. Er liest aus seinem Buch "Fleisch ist mir nicht Wurst", das im Juli 2020 bei der Harper Collins Verlagsgruppe erschienen ist. Es ist ein aufrüttelnd-humorvolles Plädoyer für Fleischkonsum mit Mass und Anspruch. Die Moderation übernimmt der Metzgerssohn Richi Küttel.

Platzanzahl für die Lesung begrenzt, Anmeldung an: literaturhaus@wyborada.ch

Dienstag, 6. Juli 2021 – 11:19 Uhr

Museen der Kartause Ittingen bieten während zwei Wochen Kurzführungen und Kreativworkshops an

Die Ittinger Museen bieten ein Sommerferienprogramm für Klein und Gross.

Die Ittinger Museen bieten ein Sommerferienprogramm für Klein und Gross.

Bild: PD

(sig/pd) Ferienzeit ist Museumszeit. Deshalb bieten das Ittinger Museum und das Kunstmuseum Thurgau vom 19. bis zum 31. Juli besondere Aktivitäten an. Von Montag bis Samstag jeweils um 14, 15 und 16 Uhr laden die Kuratorin, der Museumsdirektor oder die Kulturvermittlerin zu geführten Rundgängen ein. Raritäten und Highlights aus den zwei Kunstsammlungen werden gemeinsam betrachtet und besprochen.

Für die experimentierfreudigen Kunstliebhaber hat das Atelier geöffnet. Die Museumsbesucher dürfen selbst kreativ werden und ihrem Schöpfergeist freien Lauf lassen. Material, Anregungen und Instruktionen stehen bereit, Vorkenntnisse sind keine nötig.

Wer keine Impulse von aussen benötigt, geht nach Lust und Interesse durch die aktuellen Ausstellungen: «Jenseits aller Regeln – Das Phänomen der Aussenseiterkunst», «Über den Wolken – Anleitungen zum Abheben» oder« Thurgauer Köpfe – Ein Bankierssohn pflügt um». Zu allen Ausstellungen stehen Audioguides bereit.

Anmeldung zu den Kurzführungen erforderlich, unter 058 345 10 60, sekretariat.kunstmuseum@tg.ch oder an der Museumskasse.

Dienstag, 6. Juli 2021 – 09:50 Uhr

Das Bundesamt für Kultur unterstützt die Stiftsbibliothek St. Gallen von 2023 bis 2026 mit Betriebsbeiträgen

Die Stiftsbibliothek St. Gallen wird ab 2023 finanziell unterstützt.

Die Stiftsbibliothek St. Gallen wird ab 2023 finanziell unterstützt.

Bild: Nik Roth

(pd/sig) Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat sich für 16 Museen entschieden, die es gemäss einer Mitteilung des BAK in den Jahren 2023 bis 2026 mit einem jährlichen Betriebsbeitrag unterstützen wird. Die Stiftsbibliothek St. Gallen erhält als einziges Museum der Ostschweiz die staatliche Finanzhilfe. Erfolglos blieb die Bewerbung des Textilmuseums St. Gallen. Auswahlkriterien waren die Qualität der musealen Arbeit und eine innovative Vermittlungsarbeit für ein breites Publikum. Zudem sollten die Sammlungen von besonderer Bedeutung für das Schweizer Kulturerbe sein.

Das Gesamtbudget für die Betriebsbeiträge des BAK belaufen sich auf 6,3 Millionen Franken pro Jahr. Die jeweilige finanzielle Unterstützung beträgt je nach Expertenurteil zwischen 5 bis 7 Prozent des Betriebsaufwands - die Stiftsbibliothek wird jährlich mit 180'000 Franken unterstützt.

Montag, 5. Juli 2021 – 17:10 Uhr

Die St. Galler Festspiele zeigen Extravorstellung der Festspieloper «Notre Dame» am Samstag

Die Festspieloper «Notre Dame» auf dem Klosterplatz: Am kommenden Samstag gibt es eine Zusatzvorstellung.

Die Festspieloper «Notre Dame» auf dem Klosterplatz: Am kommenden Samstag gibt es eine Zusatzvorstellung.

Bild: T + T Fotografie

(pd/sig) Die diesjährige Festspieloper «Notre Dame» von Franz Schmid begeistert das Publikum: Aufgrund grosser Nachfrage setzt das Theater St. Gallen für kommenden Samstag, 10. Juli eine weitere Vorstellung an. Sie findet ab 21 Uhr auf dem Klosterhof statt und wird die Dernière der Opernproduktion sein.

Nachdem die Aufführung vergangenen Samstag buchstäblich ins Wasser fiel, sehen die Prognosen für den Termin der Extravorstellung besser aus. Die Aussichten auf eine stimmige Dernière der 16. St. Galler Festspiele sind gut.

Tickets online erhältlich oder an der Billettkasse des Theaters St. Gallen: 071 242 06 06, kasse@theatersg.ch

Montag, 5. Juli 2021 – 13:40 Uhr

Das Kinok verlost Tickets für die Vorstellung von «Spagat» am 6. Juli

(pd/sig) Das Kino in der Lokremise verlost für den Kinofilm "Spagat" am 6. Juli um 20 Uhr dreimal zwei Freitickets. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch mit dem Regisseur Christian Johannes Koch statt, es moderiert der Historiker Matthias Fässler.

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, sendet bis Montag, 5. Juli, 24 Uhr ein E-Mail an kinok@kinok.ch mit dem Betreff «Wettbewerb: Spagat». Die Gewinner werden bis Dienstag, 12 Uhr, per Mail informiert.

Masha Demiri als Ulyana im Spielfilm «Spagat»

Masha Demiri als Ulyana im Spielfilm «Spagat»

Bild: PD

«Spagat», das Spielfilmdebut von Christian Johannes Koch, ist ein intimes Drama, das politische Fragen aufwirft. Im Mittelpunkt steht die Schweizer Lehrerin Marina, die eine heimliche Affäre mit dem ukrainischen Arbeiter Artem beginnt. Er und seine Tochter Ulyana, die eine Karriere als Kunstturnerin anstrebt, leben seit Jahren ohne Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz. Als Ulyana des Diebstahls beschuldigt wird, hat das nicht nur für sie und ihren Vater, sondern auch für Marina weitreichende Konsequenzen. In den Hauptrollen spielen Alexey Serebryakov und die bereits aus «Wolkenbruch» und «Die göttliche Ordnung» bekannte Rachel Braunschweig.

Montag, 5. Juli 2021 – 10:30 Uhr

Saisonschluss im Eisenwerk Frauenfeld mit Country-Konzert und Finissage

Americana-Musik im Eisenwerk mit «Suzie Candell and the Screwdrivers »

Americana-Musik im Eisenwerk mit «Suzie Candell and the Screwdrivers »

Bild: PD

(sig/pd) Es verspricht fulminant zu werden: Das Eisenwerk in Frauenfeld lädt ein zum Abschlusskonzert und zur Finissage am 10. Juli. Für den würzigen, amerikanischen Sound sorgen «Suzie Candell and the Screwdrivers». Die sechsköpfige Band zeichnet sich durch einen hörfälligen Mix aus Pop, Country, Blues und Folk aus. Mit dreistimmigen Harmonie-Gesängen, E-Gitarre, Pedal-Steel, Schlagzeug und Bass interpretieren die Musiker und Musikerinnen Coversongs und Eigenkompositionen. Das Konzert findet um 20.30 Uhr statt, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist auf Grund der Corona-Massnahmen erforderlich.

Wen Candells Americana-Musik nicht ins Eisenwerk lockt, der interessiert sich vielleicht für das leisere Parallelprogramm: Von 16 bis 20 Uhr öffnet die Ausstellung «unending hollow _ cached debris» zum letzten Mal ihre Türen. Die abstrakt anmutenden Kunstwerke stammen von den letztjährigen Gewinnern des Thurgauer Nachwuchsstipendiums. Konrad Hanke und Maximilian Stühlen haben sich während ihrer einmonatigen Atelierzeit von Mitte Mai bis Mitte Juni mit digitalen Überresten beschäftigt. Für die Finissage ist eine Platzreservation erwünscht.

Gartenkonzerte unter Platanen

Gartenkonzerte unter Platanen

Bild: PD

Das Eisenwerk hat wenig Urlaub nötig: Nach Saisonschluss geht es bereits am 5. August weiter mit der Konzertreihe «Sommerloch». Drei Wochen lang findet jeden Donnerstag, Freitag und Samstag um 20 Uhr im Garten des Eisenwerks ein Open-Air Konzert statt. Das Programm lockt mit bekannten Stimmen und vielversprechenden Newcomern.

Freitag, 2. Juli 2021 – 20:43 Uhr

Projekt «Promenaden» bekommt 100'000 Franken von der Thurgauer Kulturstiftung

Reto Müller (links) und Richard Tisserand gewinnen mit ihrem Projekt «Promenaden» den Wettbewerb «Ratartouille» der Thurgauer Kulturstiftung.

Reto Müller (links) und Richard Tisserand gewinnen mit ihrem Projekt «Promenaden» den Wettbewerb «Ratartouille» der Thurgauer Kulturstiftung.

Bild: Kevin Roth (7. Juni 2021)

(rbe) Die Thurgauer Kulturstiftung geht mit ihrer Kulturförderung neue Wege. Statt einer Fachjury entscheidet die Bevölkerung, wer die diesjährigen Fördergelder bekommt. Am Freitag stellten sich die drei Finalisten mit ihren Projekten im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden der Öffentlichkeit. Die 50 Anwesenden konnten per Stimmzettel entscheiden, wer den Wettbewerb «Ratartouille» gewinnt und damit 100'000 Franken von der Thurgauer Kulturstiftung erhält.

Die Publikumswahl ergab: Das Projekt «Promenaden» überzeugte die meisten Anwesenden und landete auf Platz 1. Die Initianten Reto Müller und Richard Tisserand wollen mit ihrem Projekt kulturelle Spaziergänge und Wanderungen organisieren. Das Publikum bestimmt das Programm, das Gesellschaftliche soll im Vordergrund stehen, so die Idee.

Auf dem zweiten Platz landete das Projekt «Kultur im Tankkeller», das Musikwissenschafter Andrin Uetz und der Projektmanager Pascal Leuthold präsentierten. Sie wollen die stillgelegte Mosterei Egnach mit kulturellen Anlässen beleben.

Am wenigsten Stimmen holte das Projekt «Thurgau fix» der Kunstvermittlerin Christine Müller Stalder. Sie wollte globale Megatrends auf die Region herunterbrechen und mehrere Festivalwochenenden veranstalten.

Freitag, 2. Juli – 19:36 Uhr

250 Kühe in der Galerie Macelleria d'Arte in St.Gallen

«Kuhfarm» lautet der Titel der Ausstellung in der St.Galler Galerie Macelleria d'Arte.

«Kuhfarm» lautet der Titel der Ausstellung in der St.Galler Galerie Macelleria d'Arte.

Bild: PD

(pd/gen) An den Wänden der Galerie Macelleria d'Arte in St.Gallen ist eine ganze Kuhparade zu sehen. 250 Kühe in allen Farben, gedruckt auf Holz, Stoff, Papier und vieles mehr, füllen die Galerie, die direkt am Roten Platz liegt, bis in den hintersten Winkel. Galerist und Künstler Francesco Bonanno widmet dem Schweizer Nationaltier, das auch das Markenzeichen seiner Galerie ist, unter dem Titel «Kuhfarm» eine ganze Ausstellung. Die Eröffnung findet am 2. Juli ab 18 Uhr statt, die Laudatio hält der Appenzeller Kabarettist Simon Enzler. Die Ausstellung dauert bis Ende August.

Macelleria d'Arte, Raiffeisenplatz 6, St.Gallen.

Freitag, 2. Juli – 17:39 Uhr

Stadt St.Gallen vergibt einen Anerkennungs- und vier Förderpreise: Zwei Institutionen, ein Projekt, eine Band und ein Einzelkünstler ausgezeichnet

Lea Aeple gehört zum Kernteam der St.Galler Buchhandlung Comedia, die den Anerkennungspreis der Stadt St.Gallen 2021 erhält.

Lea Aeple gehört zum Kernteam der St.Galler Buchhandlung Comedia, die den Anerkennungspreis der Stadt St.Gallen 2021 erhält.

Bild: Ralph Ribi
Basil Kehl, rechts, und Lukas Senn von der St. Galler Band Dachs.

Basil Kehl, rechts, und Lukas Senn von der St. Galler Band Dachs.

Bild: Benjamin Manser

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen zeichnet dieses Jahr zwei Kulturinstitutionen, ein Kulturprojekt, eine Band und einen Kunstschaffenden mit einem Anerkennungs- und vier Förderungspreisen aus. Den Anerkennungspreis erhält die 1982 als Alternative zu den grossen Buchhandlungen gegründete Genossenschaftsbuchhandlung Comedia. Die Förderpreise gehen ans Projekt der Chornacht, den Verlag Jungle Books, die Band Dachs (Basil Kehl und Lukas Senn) und Theatermann Oliver Kühn (Gründer «Theater jetzt»).

Der Anerkennungspreis ist mit 20‘000 Franken dotiert und wird an Personen oder Institutionen vergeben, die sich mit ihrem kulturellen Wirken besondere Verdienste um die Stadt erworben haben. Die vier Förderungspreise sind mit je 10‘000 Franken dotiert. Die Verleihung der fünf Preise findet zeitgleich mit der Vergabe der Werkbeiträge im Rahmen einer öffentlichen Feier am Montag, 15. November, 18.30 Uhr im Kulturzentrum Palace in St.Gallen statt.

Freitag, 2. Juli – 14:19 Uhr

Das Kunstzeughaus Rapperswil-Jona sammelt Aluminiumdeckeli für Kunstinstallation

Joghurtdeckeli, angeordnet wie Fischschuppen: Das Kunstwerk «Big Fish» von Mirko Baselgia.

Joghurtdeckeli, angeordnet wie Fischschuppen: Das Kunstwerk «Big Fish» von Mirko Baselgia.

Bild: Kunstzeughaus

(pd/sig) In der bevorstehenden Einzelausstellung im Kunstzeughaus Rapperswil-Jona mit Mirko Baselgia sollen rund 220'000 Deckeli aus Aluminium eine Hauptrolle spielen. Sie werden im Verlauf der Ausstellung die Aussenhülle der Robinson-Bibliothek im Obergeschoss einkleiden. Bei der Entstehung des Reliefs «Bigger Fish» können die Bewohnerinnen und Bewohner der Region Rapperswil-Jona mit Aluminiumdeckeli mitwirken. Die Beteiligung ist einfach: das Joghurt-, Mascarpone- oder Ricottadeckeli abschlecken, waschen und dem Kunstzeughaus zusenden oder am Empfang des Museums abgeben.

Der Künstler Mirko Baselgia

Der Künstler Mirko Baselgia

Bild: Martin Toengi

Mirko Baselgia arbeitet mit dem, was da ist. Er kreiert seine Kunst mit naturbelassenen Fundstücken, traditionellen Techniken oder recycelten Materialien. Er legt sich auf kein Medium, keine Formensprache fest, sondern entwickelt jedes Werk von Grund auf neu. Kunst und Natur, Mensch und Tier – alle können Protagonisten sein.

Vom Joghurtdeckel zum Kunstwerk.

Vom Joghurtdeckel zum Kunstwerk.

Bild: Chris Iseli

Die öffentliche Vernissage der Ausstellung mit dem Titel «)in(out)till sundown» findet am Sonntag, 29. August, im Kunstzeughaus statt. Parallel dazu wird mit «Artefix Kultur und Schule» eine Kindervernissage durchgeführt und die Videoinstallation der jungen Künstlerin Amélie Bargetzi im Seitenwagen eröffnet.

Mittwoch, 30. Juni – 15:30 Uhr

Unter-30-Jährige können für 30 Franken zum Glöckner von Notre Dame

Die Festspielbühne auf dem St.Galler Klosterplatz.

Die Festspielbühne auf dem St.Galler Klosterplatz.

Bild: Toni Suter/T+t Fotografie

(pd/rbe) Das Theater St.Gallen bietet auch dieses Jahr wieder eine Jugendaktion zu den Festspielen an. Am Mittwoch, 7. Juli, haben junge Menschen unter 30 Jahren die Gelegenheit, für nur 30 Franken die Festspieloper «Notre Dame» im St.Galler Klosterhof anzuschauen. Es handelt sich gemäss Mitteilung um einen Einheitspreis, der unabhängig ist von der Sitzkategorie.

Für Besucherinnen und Besucher, die im Rahmen der Jugendaktion ein Ticket gebucht haben, beginnt der Opernabend um 20 Uhr mit einem Rundgang über die Festspielbühne. Die Vorstellung beginnt um 21 Uhr. Tickets können an der Theaterkasse gekauft werden, ebenso per E-Mail an kasse@theatersg.ch, unter Telefon 071 242 06 06, an der Abendkasse sowie am Schalter von St.Gallen-Bodensee Tourismus in der Bankgasse.

Montag, 14. Juni – 18:08 Uhr

Steinacher Musikfestspiele zeigen «Lupina – die Legende vom Bodensee »

«Lupina – die Legende vom Bodensee» wird von den Veranstaltern als unheimlich heimeliges Singspiel beschrieben.

«Lupina – die Legende vom Bodensee» wird von den Veranstaltern als unheimlich heimeliges Singspiel beschrieben.

Bild: Steinacher Musikfestspiele

(pd/vpr) Vom 11. bis zum 28. August finden die zweiten Steinacher Musikfestspiele in im Festspielpark Weidenhof in Steinach statt. Gezeigt wird «Lupina – die Legende vom Bodensee». Auf dem Gelände hinter der Remise Weidenhof wird das Singspiel im Chapiteau des Cirque de Loin auf die Bühne gehen. Gespielt werden mindestens zwölf Vorstellungen, jeweils von Mittwoch bis Samstag.

An den Steinacher Musikfestspielen 2019 zog die Produktion «Wasserland – ein Sommernachts-Sturm» 5900 Besucher an. Die 14 Vorstellungen waren ausgebucht, die Projektgruppe erhielt die Auszeichnung Oberthurgauer des Jahres. Eine Kerngruppe aus Darstellern, Organisatoren und Künstlern entschloss sich, ein entsprechendes Nachfolgeprojekt aufzugleisen. Der Nachfolger sollte auf längere Sicht angelegt sein und in einem stetigen Rhythmus in Steinach stattfinden.

Zusammen mit den beiden Ostschweizer Kulturunternehmen «Cirque de Loin »und «Theater jetzt» ist das neue musikalische Stück – wieder unter Einbezug von Laien aus der Gemeinde – für den Sommer 2021 entstanden.

Das Team der «Lupina»-Produktion fand sich nach den Steinacher Musikfestspielen 2019 zusammen.

Das Team der «Lupina»-Produktion fand sich nach den Steinacher Musikfestspielen 2019 zusammen.

Bild: Steinacher Musikfestspiele

Ein Rahmenprogramm mit Workshops, Konzerten und gastronomischen Angeboten ist über die gesamte Dauer von drei Wochen auf dem Weidenhof in Steinach geplant. Die Vorpremiere findet am 12. August, die Premiere am 13. August statt. Ab dem 15. Juni startet der Ticketvorverkauf.