Ostschweizer Kultur-Ticker
«Krach am Bach» findet statt +++ Die «Zehn Gebote Vol. 2» zügeln nach Bern +++ Wiederaufnahme von «Smith & Wesson» in der Kellerbühne

Die Ostschweizer Kulturszene ist lebendig und vielfältig. In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

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Dienstag, 22. Juni – 15:54 Uhr

Openair in Tägerwilen «Krach am Bach » findet statt

Zuletzt fand das Openair am Bodensee 2019 statt.

Zuletzt fand das Openair am Bodensee 2019 statt.

Bild: Krach am Bach

(pd/vpr) Das Openair-Festival «Krach am Bach» in Tägerwilen feiert am 25. und 26. Juni sein 20-jähriges Bestehen in gewohnter Umgebung, der Tägerwiler Badi am Thurgauer Seerhein.

Die Bar ist ab 14 Uhr geöffnet, am Abend gibt es Live-Musik. Fünf Bands werden unter freiem Himmel spielen. Der Eintritt ist kostenlos, auf Kollektenbasis. 2020 musste das Festival coronabedingt abgesagt werden.

Das Openair feiert am 26. Juni sein 20-jähriges Bestehen.

Quelle: Facebook
Dienstag, 22.Juni – 14:14 Uhr

Die «Zehn Gebote Vol. 2» der St.Galler Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin ziehen nach Bern

Noch befinden sich die Sandsteintafeln des Kunstwerks «Die zehn Gebote Vol.2» der Brüder Riklin in Zürich, in wenigen Tagen werden sie aber nach Bern transportiert.

Noch befinden sich die Sandsteintafeln des Kunstwerks «Die zehn Gebote Vol.2» der Brüder Riklin in Zürich, in wenigen Tagen werden sie aber nach Bern transportiert.

Bild: Ennio Leanza / KEYSTONE

(pd/vpr) Die Kunstinstallation «Zehn Gebote Vol. 2» der St.Galler Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin werden zu Fuss von Zürich nach Bern transportiert. Die zehn Sandsteinplatten mit je einem eingemeisselten Gebot der Künstler entstanden im Juli 2020 vor dem Kloster St. Gallen. Die Riklin-Brüder meisselten in zehn Tagen die Gebote in die massiven Steinplatten. Wenig später versenkten sie das Kunstwerk im Zürcher Finanzdistrikt, womit sie nach Eigenaussagen am gängigen Wirtschaftsdenken rütteln wollten. Aus Gewässerschutzgründen wurde das Künstlergeschwisterpaar jedoch schon kurze Zeit zur Entfernung der Sandsteinplatten aufgefordert. Daraufhin begaben sie sich auf die Suche nach einem neuen Kunstasyl auf ihren sozialen Plattformen.

Zu Fuss sollen die rund 100 Kilometer nach Bern mitsamt der Steinplatten zurückgelegt werden.

Zu Fuss sollen die rund 100 Kilometer nach Bern mitsamt der Steinplatten zurückgelegt werden.

Bild: PD

Von 25 Bewerbungen erhielt das Museum für Kommunikation den Zuschlag. Lange Zeit verhinderte das Coronavirus eine Überführung nach Bern, in der Zwischenzeit entstand die Idee zum ungewöhnlichen Kunsttransport.

Das rund eine Tonne schwere Kunstwerk wird vom 28. Juni bis zum 9. Juli in zehn Tagen nach Bern zum Museum für Kommunikation transportiert, die beiden Künstler suchen aktuell via sozialer Medien nach Freiwilligen zur «Gebotsschiebung».

Dienstag, 22. Juni – 11:33 Uhr

Wiederaufnahme «Smith & Wesson» in der Kellerbühne

Das Theaterstück «Smith & Wesson» von Alessandro Baricco ist eine Eigenproduktion in der Kellerbühne St. Gallen.

Das Theaterstück «Smith & Wesson» von Alessandro Baricco ist eine Eigenproduktion in der Kellerbühne St. Gallen.

Bild: Urs Bucher

(pd/vpr) Von Mittwoch, 23.Juni bis So., 27. Juni kehrt die Inszennierung Smith & Wesson, über die wir bereits berichteten, nochmals für fünf Vorstellungen auf die Kellerbühne St.Gallen zurück. Bereits 2020 wurde das Stück in St.Gallen gespielt, der erste Lockdown verhinderte jedoch weitere Vorstellungen.

In dem Stück trifft ein idealistisches Trio, bestehend aus einem Leichenfischer, einem Erfinder und einer Journalistin bei den Niagarafällen aufeinander – zu dritt wollen sie der Welt eine unvergessliche Geschichte liefern und zu Helden werden.

Aktuell gibt es für alle Vorstellungen noch freie Plätze, die auf der Homepage der Kellerbühne reserviert werden können.

Wiederaufnahme «Smith & Wesson» von Alessandro Baricco:
Kellerbühne St.Gallen, St.Georgen-Str. 3. Vorstellungen: Mittwoch, 23. bis Sonntag, 27. Juni, Beginn werktags um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr.

Dienstag, 22.Juni – 10:21 Uhr

Ortsmuseum Flawil zeigt ältesten Film St.Gallens

Im Familienarchiv der Firmenbesitzer Schiess wurde der mutmasslich älteste Kurzfilm des Kanton St.Gallen entdeckt.

Im Familienarchiv der Firmenbesitzer Schiess wurde der mutmasslich älteste Kurzfilm des Kanton St.Gallen entdeckt.

Bild: Ortsmuseum Flawil

(pd/vpr) Am Donnerstag, 1. Juli, zeigt der Ortsverein Flawil historische Filme, die bei den letzten Räumungsarbeiten in der einstigen Weberei Habis Textil AG entdeckt wurden.

Der Film «Die Baumwolle in unserer Nationalen Industrie – In den Fabriken der Habisreutinger-Ottiker A.-G., Flawil» dürfte 1927 entstanden sein. Die Aufnahmen sind einzigartige film- und industriegeschichtliche Zeitdokumente. Sie geben eindrückliche Einblicke in die Arbeitswelt vor fast hundert Jahren in der damaligen Spinnerei Letten, Glattfelden, und in der Weberei in Flawil. Sie zeigen die Schritte der Baumwollverarbeitung vom Rohstoff bis zum Tuch.

Eine der beiden Filmrollen aus dem Familienarchiv der Firmenbesitzer Schiess.

Eine der beiden Filmrollen aus dem Familienarchiv der Firmenbesitzer Schiess.

Bild: Ortsverein Flawil

Darüberhinaus haben die Nachfahren der Firmenbesitzer Schiess im Familienarchiv zwei Kurzfilme entdeckt. Darunter befindet sich der mutmasslich älteste Film aus dem Gebiet des Kantons St.Gallen. Das Ortsmuseum Flawil hat dieses historische Filmmaterial als Schenkung in seine Sammlung erhalten. Die Filme konnten digitalisiert und damit vor der weiteren chemischen Zersetzung gerettet werden.

Filmvorführung mit Einführung von Brigitte Paulowitz, Filmrestauratorin und Leiterin Sammlung Verein Lichtspiel / Kinemathek, Bern: Donnerstag 1. Juli ab 18.00 Uhr im Zwingli-Saal der reformierten Kirchgemeinde Lindenstrasse 6a, Flawil.

Montag, 21. Juni – 15:55 Uhr

Audiostream vereint Kultur und Fussball

Was haben das Theater und der Fussballplazu gemeinsam? Herausfinden kann man es im Stadttalk der Alten Fabrik Rapperswil.

Was haben das Theater und der Fussballplazu gemeinsam? Herausfinden kann man es im Stadttalk der Alten Fabrik Rapperswil.

Bild: Fotolia

(pd/vpr) Kultur und Fussball haben einiges gemeinsam – zumindest im Freitags-Audio Stream der Alten Fabrik in Rapperswil. Der Audiostream «Stadttalk» mit der Regisseurin Barbara Schlumpf und dem FC Rapperswil-Jona Trainer Stefan Flühmann (heute Sportchef) ist ab sofort noch bis zum 8.Juli online zu hören. Ab dem 27.August wird er wieder live vor Publikum stattfinden.

Regisseurin Barbara Bürer

Regisseurin Barbara Bürer

Bild: Doris Franconi

Was verbindet die Arbeit einer Regisseurin und eines Trainers? Können sie das Spiel noch beeinflussen, wenn es läuft? Worin unterscheidet sich das Passspiel beim Fussball und beim Schauspiel? Braucht es auf dem Spielplatz klare Hierarchien? Dies und vieles mehr ist im Gespräch zu hören. Man erfährt von Niederlagen und Preisen. Der Stadttalk ist ganz dem Spiel gewidmet. Es werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Fussballspiel und Theater entdeckt. Es geht um Energie, Gefühl, Publikum und das Goal-Feeling der Aufführungen auf der Bühne und dem Sportplatz.

Montag, 21. Juni – 11:01 Uhr

«Auf nach Alang!»: Das Ostschweizer Theater «Café Fuerte »tourt durch die Region

Tobias Fend und Jeanne Devos spielen das einzig verbliebene Paar auf einem Kreuzfahrtschiff.

Tobias Fend und Jeanne Devos spielen das einzig verbliebene Paar auf einem Kreuzfahrtschiff.

Bild: PD

(pd/vpr) Mit ihrem neuen Stück «Auf nach Alang!» geht die freie Ostschweizer Theatergruppe Café Fuerte auf Tour durch die Ostschweiz und Vorarlberg. Ab dem 27. Juni wird mit der Vorstellung in Gais die Ostschweiz bespielt. Die genauen Tourneedaten finden Sie auf der Homepage des Theaters.

Danielle Fend-Strahm, Regisseurin.

Danielle Fend-Strahm, Regisseurin.

Bild: Lisa Jenny

Die Ausserrhoder Regisseurin Danielle Fend-Strahm führt Regie, Jeanne Devos und Tobias Fend sind in den Hauptrollen zu sehen.

«Auf nach Alang!» ist ein Stück über Einsamkeit und Gemeinsamkeit und eine Kritik an der Schnelllebigkeit unserer Zeit. Die beiden Darsteller spielen die letzten verbliebenen Passagiere auf einem Kreuzfahrtschiff. Wo vorher der Spassfaktor den Alltag bestimmt hat, regiert von einem Moment auf den anderen die Angst.

Erster Termin in der Ostschweiz: Sonntag, 27. Juni Gais, Gasthaus Oberer Gäbris, 20.30 Uhr. Tickets und Einreisebestimmungen finden Sie auf der Homepage des Theaters Café Fuerte.

Gasthaus Oberer Gäbris

Freitag, 18. Juni – 18:29 Uhr

Jessica Jurassica performt im Historischen und Völkerkundemuseum

Die Medienkünstlerin und Autorin Jessica Jurassica tritt am Mittwoch im Historischen und Völkerkundemuseum mit einer Performance auf.

Die Medienkünstlerin und Autorin Jessica Jurassica tritt am Mittwoch im Historischen und Völkerkundemuseum mit einer Performance auf.

Bild: PD

(pd/vre) Ungewöhnliche Gäste treten am kommenden Mittwoch im Rahmen der Ausstellung «Klug und Kühn – Frauen schreiben Geschichte» im Historischen und Völkerkundemuseum im St.Galler Stadtpark auf. Jessica Jurassica und Claude präsentieren dann eine Spoken-Noise-Performance. Dabei verweben sich gemäss Ankündigung gesprochenes Wort und elektronischer Lärm zur mehrdimensionalen Erzählstunde. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist begrenzt; daher ist eine Anmeldung unter 071 242 06 42 erwünscht.

Jessica Jurassica aus dem Appenzellerland ist Newcomerin, Punk, Rebellin, Feministin und Autorin in einem. Eben hat sie ihren ersten Roman vorgelegt. Und jetzt performt sie zusammen mit Claude im Museum. «Plastiq» tönt nach Kraut, Garage, Sirenengesängen, und nie stellt sich die Frage nach ihrer Sprache: «Plastiq» ist einfach da. Jessica Jurassica erzählt im literarischen Narrativ und bearbeitet ihre Stimme mit Toneffekten. Performance-Partnerin Claude Bühler bedient Synthesizer und Sequenzer.

Freitag, 18. Juni – 11:45 Uhr

Klangperformance vor dem Stellwerk am Bahnhof Heerbrugg und ein Rundgang durchs Jüdische Viertel in Hohenems

Blick in die aktuelle Kunstausstellung im Stellwerk Heerbrugg.

Blick in die aktuelle Kunstausstellung im Stellwerk Heerbrugg.

Bild: Martin Preisser

(pd/rbe) Im Stellwerk in Heerbrugg hat der Kanton St.Gallen derzeit seinen Kulturraum S4 eingerichtet. Heute und morgen finden im Rahmen der Kunstausstellung weitere Veranstaltungen statt. Heute Freitag, 18. Juni, 18.45 und 19.45 Uhr, laden Sandro Heule (Modulbass) und Claude Bühler (Synthesizer) draussen vor dem Stellwerk zu einer Klangperformance mit dem Titel «Modulare Gleisarbeit». Die Beiden werden gemäss Ankündigung «zwischen Grillen, Grill und Güterwagen» zwei kurze Konzerte geben, zeitlich abgestimmt auf den Zugfahrplan (das Stellwerk befindet sich gleich am Bahnhof).

Morgen Samstag, 19. Juni, 11–15 Uhr, können Interessierte dann «Grenzüberschreitend denken, Hohenems entdecken»: So lautet der Titel einer Führung durch das Jüdische Viertel Hohenems mit einem Gespräch mit Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums. Treffpunkt für die Führung ist um 11 Uhr vor dem Museum an der Schweizerstrasse 5 in Hohenems. Treffpunkt für das Gespräch mit Hanno Loewy ist um 14 Uhr, ebenfalls vor dem Museum.

Ausstellung bis 4. Juli, Stellwerk am Bahnhof Heerbrugg;
Öffnungszeiten: Do/Fr, 16–20 Uhr, Sa/So, 12–16 Uhr.

Donnerstag, 17. Juni – 17:45 Uhr

Neugestaltetes Museum Gais eröffnet wieder

Blick in das renovierte Museum Gais.

Blick in das renovierte Museum Gais.

Bild: Tourismus Gais

(pd/rbe) Am Sonntag, 20. Juni, 14-17 Uhr, öffnet das Museum Gais wieder seine Türen. In den vergangenen Monaten ist es renoviert und umgebaut worden. Neu soll es ein breites Spektrum an Ausstellungsinhalten, Betrachtungs­weisen und Kunstsparten ermöglichen.

Die Dauerausstellung im Obergeschoss hat ausschliesslich die Ortschaft Gais zum Thema. Im Untergeschoss befinden sich die Wechselausstellungen. Aktuell kann man dort in Klanginstallationen des Gaiser Künstlers Sven Bösiger hineinhören. Zu sehen sind weiter Graslandschaften von Christian Schwager und Illustrationen von Pascale Osterwalder.

Das Museum hat seine Öffnungszeiten angepasst und ist neu jeden Sonntagnachmittag von 14 bis 17 Uhr für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

Donnerstag, 17. Juni – 14:54 Uhr

Tanz-, Theater- und Musikperformance aus dem Quartierbahnhof St.Gallen-Bruggen

Die Tänzerin Elenita Queiroz.

Die Tänzerin Elenita Queiroz.

Bild: Benjamin Manser (13. November 2020)

(pd/rbe) Aus dem Bahnhof Bruggen wird am Sonntag, 20. Juni, 20 Uhr, ein ungewöhnlicher Livestream übertragen. Es ist die vierte Folge der Serie «Leftover» der Tänzerin Elenita Queiroz. Angekündigt wird ein «szenisches Experiment; ein Abenteuer, bei dem das Zufällige das Schlüsselwort ist und das Endergebnis ein Rätsel».

Zusammen der Schauspielerin Boglárka Horváth, der Tänzerin Mara Natterer, dem Musiker Raoul Nagel und der Sängerin Valérie Maerten wird Elenita Queiroz im Quartierbahnhof eine Performance aufführen, mit Tanz-, Theater- und Musikelelementen.

Das Projekt «Leftover» ist eine Auseinandersetzung mit dem kreativen Prozess und möchte die Null-Abfall-Philosophie auf die Kunst anwenden und auf die Bühne bringen. «Leftover» ist gemäss Projektbeschrieb eine Plattform der Improvisation mit Bewegung, Worten und Klängen. Elenita Queiroz und ihre Künstlergruppe sind dabei jeweils an verschiedenen Orten präsent, jede Folge von «Leftover» wird von einem anderen Standort aus übertragen.

Der Livestream ist am Sonntag, 20. Juni, ab 20 Uhr unter diesem Link verfügbar.
Wer das Projekt «Leftover» unterstützen und sich am Crowdfunding beteiligen möchte, kann dies unter diesem Link tun.

Donnerstag, 17. Juni – 11:22 Uhr

Übergabe der Werkbeiträge des Kantons St.Gallen

Gruppenfoto der Empfängerinnen und Empfänger der Werkbeiträge mit der Regierungsrätin Laura Bucher (2. Reihe links) im Posthof der Hauptpost.

Gruppenfoto der Empfängerinnen und Empfänger der Werkbeiträge mit der Regierungsrätin Laura Bucher (2. Reihe links) im Posthof der Hauptpost.

Bild: Reinhard Tobler

(pd/vpr) Am Donnerstag, 16. Juni, konnten die ausgezeichneten Kulturschaffenden ihre kantonalen Werkbeiträge in Empfang nehmen. Die Preise wurden von der Regierungsrätin und Kulturministerin Laura Bucher vergeben. Auf dem Gruppenfoto zu sehen sind:

Von links hintere Reihe: Nico Kast, Matthias Tschopp, Nicolà Borrer, Benjamin Amiel, Franziska Braegger, Vanja Vukelic, Felix Stöckle, Thomas Kuratli, Felix Boekamp, Laura Vogt und André Meier. Von links mittlere Reihe: Regierungsrätin Laura Bucher, Till Forrer, Annina Arter, Hella Immler, Morena Barra und Elio Ricca. Von links vorderste Reihe: Lika Nüssli, Katalin Deér, Barbara Signer, Birgit Widmer, Maya Olah und Charles Uzor.

Nicht auf dem Foto zu sehen sind: Beni Bischof, Nina Keel und Roland Brauchli.

Die Personen sind in folgenden Kategorien ausgewählt worden:
Angewandte Kunst und Design:
Benjamin Amiel/Nicolà Borrer, Zürich – Annina Arter, Zürich – Nico Kast, St.Gallen – Lika Nüssli, St.Gallen
Bildende Kunst: Morena Barra, St.Gallen – Beni Bischof, Widnau – Felix Boekamp, St.Gallen – Katalin Deér, St.Gallen – Felix Stöckle, Biel – Birgit Widmer, Gais.
Geschichte und Gedächtnis: Nina Keel, St.Gallen .
Literatur:
Maya Olah, Zürich – Laura Vogt, Flawil.
Musik: Thomas Kuratli, Paris – André Meier, St.Gallen – Elio Rica, St.Gallen – Matthias Tschopp, Zürich – Charles Uzor, St.Gallen – Vanja Vukelic, Zillis.
Theater/Tanz: Franziska Braegger Shirts, Freiburg im Breisgau – Hella Immler, St.Gallen.

Einen Atelieraufenthalt in Rom erhalten Till Forrer, Zürich und Barbara Signer, Zürich. Nach Berlin reist Roland Brauchli, London.

Donnerstag, 17. Juni – 10:55 Uhr

«Climate-Paintings» in der Kunsthalle Ziegelhütte

Triptychon «Sonne folgt Regen» von Ty Waltinger.

Triptychon «Sonne folgt Regen» von Ty Waltinger.

Bild: PD/Peter Podperra

(pd/gen) Zinkweiss, Zitronengelb, Karminrot, Elfenbeinschwarz. Dies sind nur ein paar der historischen Farbpigmente, die der österreichische Künstler Ty Waltinger für das oben abgebildete Triptychon «Sonne folgt Regen» verwendet hat. Schon seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit der künstlerisch-wissenschaftlichen Erforschung historischer Farbpigmente: Unter anderem verfügt Waltinger heute über eine der umfangreichsten Sammlungen wertvoller und seltener Mineralpigmente.

«Dried Blue», 2020.

«Dried Blue», 2020.

Bild: PD/Peter Podperra

Aus der Forschung und der Sammlung zu Naturpigmenten hat Ty Waltinger mehrere Werkreihen entwickelt. Er setzt sie dem Wetter aus und lässt damit Umwelteinflüsse Teil seines Schaffens werden. Waltingers «Climate Paintings» sind vom 20. Juni bis 19. September im Erdgeschoss der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell zu sehen. Die Eröffnung findet am 19. Juni von 11 bis 17 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. Zur Ausstellung erscheint Ende Juli 2021 eine Publikation im Verlag Steidl, Göttingen.

Mittwoch, 16. Juni – 19:29 Uhr

Kino zum Hören im Roxy Romanshorn

Trailer zum Spielfilm «Von Fischen und Menschen».

Quelle: Vimeo

(pd/gen) Das Kino Roxy in Romanshorn gehört schweizweit zu den ersten Kinos, die Filme mit Audiodeskription anbieten. Diese akustische Bildbeschreibung hilft Blinden und Sehbehinderten, der Handlung eines Films zu folgen und ermöglicht ihnen damit ein gemeinsames Kinoerlebnis mit Menschen ohne Beeinträchtigung. Am Mittwoch, 23. Juni, ist um 19.30 Uhr der Schweizer Spielfilm «Von Fischen und Menschen» mit Sarah Spale in der Hauptrolle in einer Fassung mit Audiodeskription verfügbar. Diese kann auf der App von Mobile Connect mitgehört werden.

Mittwoch, 16. Juni – 19:19 Uhr

«Mittelmeer-Monologe» in der Grabenhalle St.Gallen

Diese Schauspielerinnen und Schauspieler des Maxim-Theaters geben Geflüchteten eine Stimme.

Diese Schauspielerinnen und Schauspieler des Maxim-Theaters geben Geflüchteten eine Stimme.

Bild: PD/Ursula Markus

(pd/gen) Regisseur Michael Ruf ist Spezialist für dokumentarisches Theater. Seine Stücke basieren auf verdichteten Interviews mit Betroffenen. In «Mittelmeer-Monologe» gibt er sowohl Geflüchteten, als auch Aktivistinnen und Aktivisten, die sich in der Seenotrettung engagieren, eine Stimme.

Das transkulturelle Zürcher Maxim-Theater führt das Stück am Freitag, 18.6., um 19.30 Uhr in der Grabenhalle St. Gallen auf. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte (Anmeldung über kathsg.ch). Es ist eine Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen Flüchtlingstags, der an die 44 000 Menschen erinnert, die seit 1993 beim Versuch gestorben sind, nach Europa zu flüchten. Die meisten ertranken im Mittelmeer.

Mittwoch, 16. Juni – 18:16 Uhr

Kinder und Jugendliche für St.Galler Tanztheater gesucht

Der Elefant auf Rädern ist Sinnbild der etwas anderen Tanztheatergruppe in St.Gallen.

Der Elefant auf Rädern ist Sinnbild der etwas anderen Tanztheatergruppe in St.Gallen.

Bild: Elefanten auf Rädern

(pd/vpr) Die Tanztheatergruppe «Elefant auf Rädern» sucht Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren aus der gesamten Ostschweiz, die Lust am Theater in einer gemischten Gruppe haben. Die Leiterin, Kunsttherapeutin Susanna Benenati, ermöglicht in ihrer Gruppe Kindern und Jugendlichen mit und ohne Handicap, über das Mittel des Theaterspiels Gemeinsames zu erschaffen und Berührungsängste abzubauen.

Kinder ab 5 Jahren können alleine oder in Begleitung einer erwachsenen Person dabei sein. Das Tanztheater richtet sich in seinem Angebot an alle, die sich gerne bewegen und mit dem Körper ausdrücken und offen für verschiedenartige Menschen sind.

Die Proben finden jeweils montags von 16.30 bis 18 Uhr in der Nähe des St.Galler Hauptbahnhofs statt. Informationen erhalten Sie bei der Leiterin, Susanna Benenati.

Dienstag, 15. Juni – 15:00 Uhr

Vortrag über erste organisierte Frauenbewegung 1832

Der Weg zum Frauenstimmrecht in St.Gallen war ein langer. Den Grundstein für Frauenbewegungen setzten Pariserinnen erstmals 1832.

Der Weg zum Frauenstimmrecht in St.Gallen war ein langer. Den Grundstein für Frauenbewegungen setzten Pariserinnen erstmals 1832.

Bild: Frauenarchiv Ostschweiz

(pd/vpr) Am Donnerstag, 17. Juni, um 20 Uhr lädt das Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte St. Gallen zu einem Vortrag ein. Als Referentin ist die Geschichtsprofessorin Caroline Arni der Universität Basel zu Gast. Sie wird im Historischen und Völkerkundemuseum über das Thema «Wie im 19. Jahrhundert ein feministisches ‹Wir› entstand» referieren.

Die erste organisierte Frauenbewegung gründete sich 1832.

Die erste organisierte Frauenbewegung gründete sich 1832.

Bild: Wikipedia

Eine Gruppe von Frauen gründete in Paris im Umfeld der frühsozialistischen Bewegung 1832 eine Zeitschrift mit dem Titel «La femme libre». Diese Frauen gelten in der Forschung als erste organisierte Frauenbewegung – und sie waren Arbeiterinnen. Sie schufen ein feministisches «Wir», das nicht – wie es oft missverstanden wird – eine gemeinsame Identität aller Frauen behauptet, sondern die konkreten Lebenssituationen von Frauen zum Ausgangspunkt von Politik macht.
Pandemiebedingt ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Dienstag, 15. Juni – 10:33 Uhr

Ausstellung zu Frauen und Brauchtum in Urnäsch

Die Frauen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung «Intensive Zeiten – Frauen und Brauchtum» im Brauchtumsmuseum Urnäsch.

Die Frauen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung «Intensive Zeiten – Frauen und Brauchtum» im Brauchtumsmuseum Urnäsch.

Bild: Urs Bucher

(pd/gen) Anlässlich des 50 Jahr-Jubiläums des Frauenstimm- und Wahlrechts widmet sich das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch vom 19. Juni bis 24. Oktober dem Thema «Frauen und Brauchtum». In den Hauptrollen des Brauchtums Appenzell Ausserrhodens sind Männer. Im Hintergrund verrichten die Frauen grundlegende Tätigkeiten. Schon bei den Vorbereitungen unterstützen sie die Männer nach Kräften. An den Brauchtumstagen übernehmen sie zu den eigenen Aufgaben in Haus und Hof die Arbeiten der Männer sowie das zusätzliche Bewirten von Chläusen, Sennen oder anderen Gästen.

Acht Urnäscherinnen erzählen von ihrer Arbeit und wie sie diese Tage erleben. Ihre Porträts zeigen auf, wie wichtig das leidenschaftliche Engagement der Frauen für das Fortbestehen des Brauchtums als lebendiges Kulturerbe ist.

Vernissage 19.6., 14 Uhr; Zwei Protagonistinnen erzählen: 14. Juli 2021, 14 Uhr mit Käthi Diem, 25. August 2021, 14 Uhr mit Judith Eugster; Öffentliche Führung: 5. September 2021, 14 Uhr mit Ursula Karbacher; Finissage 24. Oktober 2021, 14 Uhr.

Montag, 14. Juni – 18:08 Uhr

Steinacher Musikfestspiele zeigen «Lupina – die Legende vom Bodensee »

«Lupina – die Legende vom Bodensee» wird von den Veranstaltern als unheimlich heimeliges Singspiel beschrieben.

«Lupina – die Legende vom Bodensee» wird von den Veranstaltern als unheimlich heimeliges Singspiel beschrieben.

Bild: Steinacher Musikfestspiele

(pd/vpr) Vom 11. bis zum 28. August finden die zweiten Steinacher Musikfestspiele in im Festspielpark Weidenhof in Steinach statt. Gezeigt wird «Lupina – die Legende vom Bodensee». Auf dem Gelände hinter der Remise Weidenhof wird das Singspiel im Chapiteau des Cirque de Loin auf die Bühne gehen. Gespielt werden mindestens zwölf Vorstellungen, jeweils von Mittwoch bis Samstag.

An den Steinacher Musikfestspielen 2019 zog die Produktion «Wasserland – ein Sommernachts-Sturm» 5900 Besucher an. Die 14 Vorstellungen waren ausgebucht, die Projektgruppe erhielt die Auszeichnung Oberthurgauer des Jahres. Eine Kerngruppe aus Darstellern, Organisatoren und Künstlern entschloss siech, ein entsprechendes Nachfolgeprojekt aufzugleisen. Der Nachfolger sollte auf längere Sicht angelegt sein und in einem stetigen Rhythmus in Steinach stattfinden.

Zusammen mit den beiden Ostschweizer Kulturunternehmen «Cirque de Loin »und «Theater jetzt» ist das neue musikalische Stück – wieder unter Einbezug von Laien aus der Gemeinde – für den Sommer 2021 entstanden.

Das Team der «Lupina»-Produktion fand sich nach den Steinacher Musikfestspielen 2019 zusammen.

Das Team der «Lupina»-Produktion fand sich nach den Steinacher Musikfestspielen 2019 zusammen.

Bild: Steinacher Musikfestspiele

Ein Rahmenprogramm mit Workshops, Konzerten und gastronomischen Angeboten ist über die gesamte Dauer von drei Wochen auf dem Weidenhof in Steinach geplant. Die Vorpremiere findet am 12. August, die Premiere am 13. August statt. Ab dem 15. Juni startet der Ticketvorverkauf.

Montag, 14. Juni – 15:30 Uhr

Öffentliche Werkstattwoche und Partitur im Kult-X

Micha Stuhlmann 2019 an der Premiere des Tanzstückes «Ich esse Deinen Schatten», ebenfalls im Kult-X Kreuzlingen.

Micha Stuhlmann 2019 an der Premiere des Tanzstückes «Ich esse Deinen Schatten», ebenfalls im Kult-X Kreuzlingen.

Bild: Dieter Langhart

(pd/vpr) Das interdisziplinäre Musiktheater von Micha Stuhlmann zeigt am Donnerstag, 24. Juni und Freitag, 25. Juni, um jeweils 20 Uhr seine Partitur nach einer öffentlichen Werkstattwoche im Kult-X in Kreuzlingen.

Micha Stuhlmanns Musiktheater wurde im Rahmen der Ausschreibung «Kosmos Musik Thurgau» ausgewählt. Im Frühsommer 2022 feiert das Freilichtspiel im Schreckenmoos, Kreuzlingen seine Uraufführung. Zuvor finden sich die Mitglieder in einer gemeinsamen Werkstatt im Kult-X in Kreuzlingen zusammen.

Sieben Tage lang spielen, experimentieren, forschen vier Kunstschaffende an einem gemeinsamen Thema: Was bewegt uns als Mensch ins Leben hinein und was hinaus? Am Ende der gemeinsamen Werkstattwoche steht eine Partitur, die an zwei Abenden der Öffentlichkeit unter dem Namen «Chronik eines Aussterbens oder der innere Klang» gezeigt wird.

Impressionen der Performance, die der Veranstalter als «Mysterienspiel mit der Natur »bezeichnet.

Quelle: Vimeo

Die öffentliche Werkstattwoche im Kult-X in Kreuzlingen kann in der Zeit vom 20. Juni bis Mittwoch, 23. Juni frei von jeweils 15 Uhr bis 17 Uhr besucht werden. Die Performance 1 findet am 24.Juni um 20 Uhr, die Performance 2 am 25. Juni um 20 Uhr statt.

Montag, 10. Juni – 14:02 Uhr

Begegnung mit Gerhard Steidl im Kunstmuseum Appenzell

Gerhard Steidl gibt im Kunstmuseum Appenzell an zwei Tagen Auskunft zur Entstehung der Bücher.

Gerhard Steidl gibt im Kunstmuseum Appenzell an zwei Tagen Auskunft zur Entstehung der Bücher.

Bild: Ralph Ribi
Die Steidl Buchkultur titelt ihr Programm mit «Zaubern auf weissem Papier».

Die Steidl Buchkultur titelt ihr Programm mit «Zaubern auf weissem Papier».

Bild: Kunstmuseum Appenzell

(pd/vpr) Der Gestalter, Verleger und Drucker Gerhard Steidl ist anlässlich der von ihm kuratierten Ausstellung «Zaubern auf weissem Papier – Die Steidl Buchkultur» im Kunstmuseum Appenzell an zwei Abenden bei einer Dialogsveranstaltung vor Ort. In einem jeweils 90-minütigen Dialog am Freitag, 2. Juli um 19 Uhr sowie am Samstag, 3. Juli um 10.30 Uhr gibt er Auskunft, wie aus der Idee eines Künstlers ein Buch entsteht.

»Zaubern auf weissem Papier – Die Steidl-Buchkultur« ist Teil einer Ausstellungsreihe zum «Kulturerbe Buch», die noch bis zum 19. September im Kunstmuseum Appenzell gezeigt wird.

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, eine vorherige Anmeldung via Email ist erforderlich.

Kunstmuseum Appenzell, Freitag, 2. Juli um 19 Uhr, Samstag, 3. Juli 10.30 Uhr.

Montag, 14. Juni – 11:32 Uhr

Theaterfahrt auf dem Untersee

Die «Odysee am Untersee» ist eine moderne komdiantische Variante des Epos von Homer.

Die «Odysee am Untersee» ist eine moderne komdiantische Variante des Epos von Homer.

Bild: Kulturpool Untersee

(pd/vpr) Das Theaterstück «Odyssee am Untersee» feiert am 19. Juni Premiere auf dem Untersee. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Haus zur Glocke Steckborn, dem Hesse Museum Gaienhofen und dem Vinorama Museum Ermatingen. Es versteht sich als Mehrspartenprojekt mit Literatur, Theater, Tanz, Gesang, Performance - all das auf dem Schiff.

Das Stück behandelt komödiantisch die Irrfahrten des Odysseus, die auf einem Ausflugsschiff auf dem Untersee sowie dessen Ufern spielen. Auf dem Ausflugsschiff «Alet» werden die Spielorte Steckborn, Gaienhofen und Ermatingen verbunden.

Das Ausflugsschiff Alet wird zur Theaterbühne.

Das Ausflugsschiff Alet wird zur Theaterbühne.

Bild: Steckborn.ch

Vier Vorstellungen des an Homers Epos angelehnten Stückes finden im Juni statt. Bei jedem Wetter, sofern der grenzüberschreitende Schiffsverkehr nicht wieder eingestellt wird, sind Vorführungen am 19. und 20., sowie am 25. und 26 . Juni geplant. Beginn ist um 17 Uhr im Haus zur Glocke in Steckborn, Schluss gegen 21 Uhr im Vinorama Ermatingen. Es gibt noch wenige freie Plätze. Tickets über das Haus zur Glocke, Reservation erforderlich.

Montag, 14. Juni – 10:02 Uhr

Roman Rutishauser auf Ostschweiztournee mit Musikcontainer

Der Künstler Roman Rutishauser öffnet seinen Container mit dem Programm «Schramm - der Tontainer» für die Öffentlichkeit.

Der Künstler Roman Rutishauser öffnet seinen Container mit dem Programm «Schramm - der Tontainer» für die Öffentlichkeit.

Bild: Tobias Garcia

(pd/vpr) Der St. Galler Künstler und Musiker Roman Rutishauser tourt mit einem Schiffscontainer, den er in ein Klangkabinett umgewandelt hat, durch verschiedenen Ostschweizer Gemeinden. Das Programm «Schramm – der Tontainer» startet vom 14. bis 19. Juni im Lattich in St.Gallen.

Der Künstler vor seinem Container.

Der Künstler vor seinem Container.

Bild: PD

Rutishauser lädt Erwachsene, Kinder, Familien, Schulklassen sowie zufällige Passanten ein, selbst zu experimentieren und in ungewohnte Klanglandschaften einzutauchen. Dabei können sich Besucher sowohl mit dem Künstler zusammen als auch alleine musikalisch ausprobieren. Auch ein musikalisches Coaching und gemeinsames Improvisieren mit anderen Musikern bietet Rutishauser in seinem Container an.

Weitere Stationen der Tour durch die Ostschweiz, die bis November andauern wird, sind Wil, Trogen, Teufen, Flawil, Stein (AR), Altstätten, St.Margarethen. Tourdetails erfahren Sie auf der Homepage von Roman Rutishauser.

Spielzeiten vom 14. bis 19. Juni in St.Gallen im Lattich, Güterbahnhofstrasse: Premiere Montag 17 Uhr bis 19.30, Dienstag 9 bis 12 Uhr, Mittwoch 9 bis 12 Uhr, Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, Kollekte.

Freitag, 11. Juni – 18:23 Uhr

Die Kunstateliers der Stiftung Sitterwerk öffnen wieder

Emma McCormick-Goodhart ist eine der Gastkünstlerinnen der Stiftung Sitterwerk in St.Gallen.

Emma McCormick-Goodhart ist eine der Gastkünstlerinnen der Stiftung Sitterwerk in St.Gallen.

Bild: Stiftung Sitterwerk

(pd/vpr) Am Donnerstag, 17. Juni von 16–20 Uhr lädt die Stiftung Sitterwerk in St.Gallen nach langer coronabedingter Pause ohne Anlässe zu einem offenen Ateliertag ein.

Drei Gastkünstlerinnen und Gastkünstler, die in den letzten Monaten in den Atelierräumen aktiv waren, präsentieren ihre Arbeiten.

Die Künstler beantworten vor Ort Fragen zu ihren Werken.

Die Künstler beantworten vor Ort Fragen zu ihren Werken.

Bild: Stiftung Sitterwerk

Dazu gehören Michel Auder, der seine hier entstandenen Filme aus der Kunstgiesserei-Produktion zeigt. Daniel Gustav Cramer, der eine Installation seiner Bücher in der Kunstbibliothek präsentiert, sowie Emma McCormick-Goodhart, die das Magazin für eine Kunstintervention nutzte.

Aufgrund der aktuellen Situation wird es keine Verpflegung geben. In den Innenräumen gilt strikte Maskenpflicht. Die Stiftung Sitterwerk bittet ihre Gäste ausserdem, sich im Vorfeld zu testen sowie bei Krankheitssymptomen auf den Anlass zu verzichten. Aktuelle Programmhinweise und -änderungen finden Sie auf dem Instagramaccount des Sitterwerks.

Freitag, 11. Juni – 16:23 Uhr

Spoken Noise Performance mit Claude und Jessica Jurassica

Die Ausstellungsreihe «Klug und Kühn» des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen widmet sich der Geschichte, die Frauen schrieben.

Die Ausstellungsreihe «Klug und Kühn» des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen widmet sich der Geschichte, die Frauen schrieben.

Bild: Historisches und Völkerkundemuseum St.Gallen

(pd/vpr) Am Mittwoch, 23. Juni um 20 Uhr präsentieren die Künstlerinnen Claude alias Claude Bühler und Jessica Jurassica eine Spoken Noise Performance im Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen.

Die Sound- und Performancekünstlerinnen Claude und Jessica Jurassica.

Die Sound- und Performancekünstlerinnen Claude und Jessica Jurassica.

Bild: PD

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellungsreihe «Klug und kühn: Frauen schreiben Geschichte» statt. Die Ausstellung des Archivs für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz läuft noch bis zum 19. September inklusive umfangreichem Rahmenprogramm.

Bereits im Rahmen des «Salon Vert» im Frauenpavillon der Stadt St.Gallen haben die beiden Künstlerinnen und Musikerinnen gemeinsam gearbeitet.

Historisches und Völkerkundemuseum, Museumstrasse 50, St. Gallen.
Vorherige Anmeldung via Email erforderlich.

Freitag, 11. Juni – 14:17 Uhr

Autorinnengespräch zum Saison-Ende im Theaterhaus Thurgau

Die Schauspielerin Boglárka Horváth stellt im Stück sowohl Tochter als auch Mutter mit Hilfe zweier Gipsköpfe dar.

Die Schauspielerin Boglárka Horváth stellt im Stück sowohl Tochter als auch Mutter mit Hilfe zweier Gipsköpfe dar.

(pd/vpr) Heute Freitag, 11. Juni und morgen, Samstag, 12. Juni findet das letzte Gastspiel der Saison im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden statt. Das Stück «Herzzeitlose» von der Thurgauer Autorin und Psychotherapeutin Margit Koemeda wird an beiden Abenden um 20.15 Uhr aufgeführt. Am Samstag ist die Autorin für ein Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung anwesend.

Die Bar ist geöffnet. Im Theaterhaus gilt weiterhin Maskenpflicht und eine reduzierte Belegung der Sitzplätze, weshalb zu einer vorherigen Reservierung geraten wird.

Boglárka Horváth in dem Stück «Herzzeitlose».

Quelle: Youtube
Freitag, 11. Juni – 11:33 Uhr

Ungewohnte Sinnesreize in der Kunsthalle Ziegelhütte

Der St.Galler Komponist und Künstler Alfons Karl Zwicker.

Der St.Galler Komponist und Künstler Alfons Karl Zwicker.

Bild: PD

(pd/rbe) Unter dem Titel «Anatomie des Klangs - ein synästhetisches Erleben» lädt die Kunsthalle Ziegelhütte an diesem Wochenende zu einer Aktion, die Musik und Kunst verbindet. Der St.Galler Komponist und Künstler Alfons Karl Zwicker vereine dabei verschiedene Kunstformen, heisst es in einer Mitteilung.

In drei Aufführungsteilen sollen musikalische Werke im Zusammenspiel mit Kunstwerken und Installationen verschmelzen. Beteiligt sind Saxophon, Geige, Akkordeon, Flügel, Schlagzeug, ein Bassbariton, sieben Musikerinnen und Musiker sowie ein Dirigent. Angekündigt wird ein «überraschendes Gesamtkunstwerk» und eine «faszinierende Begegnung».

Die Aufführungen finden am Samstag 12. Juni, 17–20 Uhr und am Sonntag, 13. Juni, 14–17 Uhr statt. Mehr Infos und Ticketbestellung unter diesem Link.

Freitag, 11. Juni – 10:04 Uhr

Neue Ausstellung im St.Galler Kunstschaufenster Hiltibold

Die Hiltibold-Initiantinnen Marianne Rinderknecht (links) und Anita Zimmermann vor der Mauer ihres Kunstschaufensters an der St.Galler Goliathgasse.

Die Hiltibold-Initiantinnen Marianne Rinderknecht (links) und Anita Zimmermann vor der Mauer ihres Kunstschaufensters an der St.Galler Goliathgasse.

Bild: Michel Canonica (25. April 2021)

(pd/rbe) Im Kunstschaufenster Hiltibold an der St.Galler Goliathgasse eröffnet kommende Woche eine neue Ausstellung. Die Vernissage findet am Donnerstag, 17. Juni, um 18 Uhr statt.

Zu sehen sind ab 17. Juni Werke der beiden Künstlerinnen Fabienne Lussmann und Irene Düring. Bis 15. Juni stellen im Kunstschaufenster noch Gilgi Guggenheim sowie Germann/Lorenzi aus.

Donnerstag, 10. Juni – 18:56 Uhr

Uraufführung für vier Violinen in der Lokremise St.Gallen

Das Gioia-Quartett setzt sich aus vier Musikerinnen des Sinfonieorchesters zusammen.

Das Gioia-Quartett setzt sich aus vier Musikerinnen des Sinfonieorchesters zusammen.

Bild: PD

(pd/gen) Am Sonntag, 13. Juni, kommt in der Lokremise St.Gallen im Rahmen der Reihe «Sonntags um 5» das Quartett für vier Violinen «Quatuor pour quatre violons» zur Uraufführung. Komponiert wurde es von Stéphane Fromageot, Kapellmeister am Theater St.Gallen. Das sonntägliche Kammermusik-Programm unter dem Titel «Carnaval de Venise» beginnt um 17 Uhr und wird vom Gioia-Quartett bestritten. Es setzt sich aus Musikerinnen des Sinfonieorchester St.Gallen zusammen. Sie spielen ausserdem Richard Hofmanns Quartett für 4 Violinen op. 98, von Charles Dancla «Le Carnaval de Venise» und Grażyna Bacewicz' «Quartet for four violins».

Donnerstag, 10. Juni – 16:23 Uhr

Kleintheater «Parfin de siècle» in St.Gallen öffnet wieder

Matthias Flückiger, künstlerischer Leiter am Kleintheater «Parfin de Siècle» St.Gallen.

Matthias Flückiger, künstlerischer Leiter am Kleintheater «Parfin de Siècle» St.Gallen.

Bild: Michel Canonica

(pd/vpr) Am Sonntag, 13. Juni öffnet das Kleintheater «Parfin de siècle» in St. Gallen. Um 11 und 17 Uhr machen zwei szenischen Lesungen nach monatelanger, coronabedingter Zwangspause den Anfang.

Der künstlerische Leiter Matthias Flückiger liest aus Joseph Roths «Die Legende vom heiligen Trinker». Als zweiten Text präsentiert Flückinger mit Claire Pasquier am Piano Xavier de Maistres Kabinettstück «Die Reise um mein Zimmer».

Im Theater gelten die von Bund und Kanton vorgegebenen Corona-Verhaltensregeln. Die Platzzahl ist auf 35 Plätze beschränkt ist. Eine vorherige Reservation wird daher dringend empfohlen.

Der Eintritt ist frei, es gibt die Möglichkeit einer Kollekte.

Donnerstag, 10. Juni – 14:54 Uhr

Matriarchale Völker: Ausstellung in der Denkbar St.Gallen

Die wenigen verbliebenen Matriarchate der Erde zeichnen sich durch nicht-hierarchische Strukturen aus.

Die wenigen verbliebenen Matriarchate der Erde zeichnen sich durch nicht-hierarchische Strukturen aus.

Bild: Maria Haas

(pd/vpr) Da die eigentlich in Wien geplante Ausstellung wegen der Coronapandemie abgesagt werden musste, ist St.Gallen der erste Ort, an dem die Fotografin Maria Haas Werke aus ihrem Buch «Matriarchinnen» zeigt.

Vom 15.- 26. Juni zeigt die Denkbar in St.Gallen in einer Ausstellung die Werke der Wiener Künstlerin, die sich in den vergangenen Jahren intensiv mit matriarchalen Gesellschaften auseinandergesetzt und die grössten existierenden Matriarchate besucht und dokumentiert hat.

Die Vernissage mit Gespräch findet am Dienstag, 15. Juni um 18 Uhr statt. Die Künstlerin wird bei dieser Gelegenheit von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen berichten. Da die Platzzahl beschränkt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Maria Haas in einem Beitrag von Arte TV.

Quelle: Vimeo
Donnerstag, 10. Juni – 11:36 Uhr

Kanton St.Gallen vergibt Werkbeiträge sowie Atelieraufenthalte in Rom und in Berlin

Auch die St.Galler Künstlerin Lika Nüssli gehört zu jenen, die einen Werkbeitrag erhalten.

Auch die St.Galler Künstlerin Lika Nüssli gehört zu jenen, die einen Werkbeitrag erhalten.

Bild: Andrea Stalder

(pd/vpr) Der Kanton St.Gallen hat aufgrund der Corona-Pandemie 2021 mehr Geld für Werkbeiträge und Auslandaufenthalte zur Verfügung gestellt. So können mehr St.Galler Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Sparten mit Beiträgen gefördert werden.

Der St. Galler Künstler Felix Boekamp erhält einen Beitrag in der Sparte bildende Kunst.

Der St. Galler Künstler Felix Boekamp erhält einen Beitrag in der Sparte bildende Kunst.

Bild: Michel Canonica

Die 24 Namen Kunstschaffenden, die einen Beitrag an ihr Vorhaben oder einen Aufenthalt in Rom oder Berlin erhalten, wurden nun bekannt gegeben.

Je einen Werkbeitrag in der Sparte angewandte Kunst und Design erhalten Benjamin Amiel und Nicolà Borrer (Rheineck/Zürich) für ihr Möbelprojekt, Annina Arter (Zürich) für die Weiterentwicklung von gewobenen Wand-Suchbildern sowie Nico Kast (St.Gallen) und Lika Nüssli (St.Gallen), die beide je an einem Graphic Novel-Projekt arbeiten.

Die St.Galler Filmemacherin Morena Barra erhält einen Beitrag in der Sparte Bildende Kunst.

Die St.Galler Filmemacherin Morena Barra erhält einen Beitrag in der Sparte Bildende Kunst.

Bild: Arthur Gamsa

In der Sparte bildende Kunst sind es die in der Stadt St.Gallen wohnhaften Künstlerinnen und Künstler Morena Barra mit einem Videoprojekt in und um Neapel, Felix Boekamp mit dem Labyrinth der Gefühle und Katalin Deér mit der neu ausgerichteten Weiterführung ihrer Arbeiten in den Raum. Zudem sind es in derselben Sparte Beni Bischof (Widnau) mit einem Vorhaben zu wechselnden Kombinationen von Malerei und Text und Felix Stöckle (Biel) mit einem experimentellen Keramik-Papierofen-Vorhaben sowie Birgit Widmer (Gais) mit einer künstlerischen Recherche zum Prozess der Eisschmelze.

Der Rheintaler Künstler Beni Bischof gehört zu den Geförderten.

Der Rheintaler Künstler Beni Bischof gehört zu den Geförderten.

Bild: Urs Bucher

Als einzige in der Sparte Geschichte und Gedächtnis erhält Nina Keel (St.Gallen) für ihre Recherche zu St.Galler Architektinnen einen Werkbeitrag. In der Sparte Literatur sind es die zwei Schriftstellerinnen Maya Olah (Zürich) und Laura Vogt (Flawil), die beide an je einem Roman-Projekt arbeiten.

Die Werkbeiträge der Sparte Musik gehen an sehr verschieden ausgeprägte Vorhaben: Thomas Kuratli (Paris) arbeitet an einer Komposition zum Thema Totentanz und André Meier (St.Gallen) an einer Forschungs- und Kompositionsarbeit. Elio Ricca wird sich auf sein erstes Soloprojekt konzentrieren und Charles Uzor auf seine Komposition «Exhibition für Ensembles, afrikanische Skulpturen und Masken». Beide letztgenannten leben in St.Gallen.

Weitere zwei Werkbeiträge gehen einerseits an den Jazzmusiker Matthias Tschopp (Zürich) mit dem Vorhaben «Saxophon und Modular Processing», andererseits an die junge E-Bassistin Vanja Vukelic (Zillis), die drei verschiedene Projekte in den Fokus stellt.

Das Musikerduo Elio Ricca wird in der Sparte Musik gefördert.

Das Musikerduo Elio Ricca wird in der Sparte Musik gefördert.

Bild: PD
Hella Immler erhält den Beitrag aus der Kategorie Tanz und Theater.

Hella Immler erhält den Beitrag aus der Kategorie Tanz und Theater.

Bild: PD

Schliesslich können Franziska Braegger Shirts (Freiburg im Breisgau) sowie Hella Immler (St.Gallen) aus der Sparte Theater und Tanz je einen Werkbeitrag für ihre Bühnenprojekte entgegennehmen. Erstere arbeitet an einer szenischen Fassung über Sophie-Taeuber, letztere betitelt das Vorhaben «Fake News oder Die Kunst der Lüge», das auf Fellinis Buch der Träume basiert.

Einen dreimonatigen Rom-Aufenthalt erhalten Barbara Signer (Zürich) und Till Forrer (Zürich). Während Signer ihren Blick auf die Bedeutung des Tors richtet, wird Forrer sich verschiedenen fotografischen Projekten widmen. Und schliesslich wird Roland Brauchli (London) im nächsten Frühjahr drei Monate in Berlin in der dortigen Druckwerkstatt Bethanien verbringen.

Donnerstag, 10. Juni – 10:25 Uhr

Weihern Openair vom 15.-18. September mit Patent Ochsner

Festival am Weiher: Blick auf das Gelände des Weihern Openairs im Familienbad Dreilinden in der Stadt St.Gallen.

Festival am Weiher: Blick auf das Gelände des Weihern Openairs im Familienbad Dreilinden in der Stadt St.Gallen.

Bild: Benjamin Manser (13. September 2019)

(pd/rbe) Letztes Jahr fiel es aus, dieses Jahr wird das Weihern Openair in St.Gallen wieder stattfinden. Vom 15.-18. September werden im Familienbad Dreilinden Bands auftreten. Das Festival dauert neu vier statt drei Tage, wie die Veranstalter mitteilen.

Auf der Bühne stehen bekannte Schweizer Künstler wie Patent Ochsner, Pegasus sowie Lo & Leduc. Patent Ochsner treten gleich zweimal auf, am 15. und 16. September. Als Vorbands stehen gemäss Mitteilung jeweils regionale Musikerinnen und Musiker auf der Bühne: Der Bündner Liedermacher Kaufmann, die St.Galler Popmusikerin Joya Marleen, die Appenzeller Singer-Songwriterin Riana sowie der St.Galler Rapper Rapture Boy. «So soll einerseits aufstrebenden Künstler/innen eine prominente Plattform geboten und andererseits die Schweizer Musikszene nach dieser schwierigen Zeit unterstützt und ins Zentrum gestellt werden», schreiben die Veranstalter.

Die Kapazität des Festivals beträgt 1000 Besucherinnen und Besucher. Der Vorverkauf startet am 28. Juni unter www.weihern.ch.

Donnerstag, 10. Juni – 09:35 Uhr

Sommerfestival «Kultur verrussen» in Lichtensteig

Zum Festival «Kultur verrussen» in Lichtensteig gehört auch eine Sommerbar.

Zum Festival «Kultur verrussen» in Lichtensteig gehört auch eine Sommerbar.

Bild: Hanes Sturzenegger

(pd/gen) Im Städtchen Lichtensteig ist im Sommer etwas los. Während Open Airs wie das Kulturfestival angesichts der Coronaeinschränkungen kapitulieren, ­organisiert das Rathaus für Kultur vom 1. bis 18. Juli unter dem Titel «Kultur verrussen» ein ­attraktives Programm unter ­freiem Himmel mit Konzerten, Spoken Word und einem Kunstspaziergang.

Für die Kinder ist der Basler Zirkus Fahraway mit Livemusik, Artistik und Handwerk zu Gast. Ausserdem gibt es auf dem Rathausplatz eine Sommerbar. Musikerinnen und Musiker wie der Thurgauer Jan Geiger aka Klebeband, Mischgewebe oder Riana aus Appenzell treten auf. Über 20 Ostschweizer Kunstschaffende zeigen ihre Werke an so ungewöhnlichen Orten wie Tiefgaragen, Bus­haltestellen oder im Polizeige­bäude.

Donnerstag, 10. Juni – 09:29 Uhr

St.Galler Schauspieler ist neuer Präsident von Szene Schweiz

Schauspieler Matthias Albold.

Schauspieler Matthias Albold.

Bild: PD

(pd/gen) Der St.Galler Schauspieler Matthias Albold ist neuer Präsident von Szene Schweiz, dem Berufsverband Darstellende Künste. «Mit Matthias Albold hat Szene Schweiz eine starke Stimme gefunden, mit dessen Engagement wir rechnen können», schreibt der Verband in einer Mitteilung.

Seit 2000 ist Albold festes Mitglied des Schauspielensembles am Theater St.Gallen. Der Deutsch-Schweizerische Doppelbürger ist Vater von vier Kindern und betreibt mit seiner Frau in St.Gallen ein Gewürze- und Spezialitätengeschäft.

Mittwoch, 9. Juni – 17:49 Uhr

Städtekampagne von Schweiz Tourismus mit Museumsdirektorin Monika Jagfeld

Die Wartehalle auf dem Bohl in St.Gallen ist eines von insgesamt drei Projekten, welche der Stararchitekt Santiago Calatrava in St.Gallen realisiert hat.

Die Wartehalle auf dem Bohl in St.Gallen ist eines von insgesamt drei Projekten, welche der Stararchitekt Santiago Calatrava in St.Gallen realisiert hat.

Bild: Schweiz Tourismus

Museumsdirektorin Monika Jagfeld wirbt für Städtekampagne von Schweiz Tourismus

(pd/vpr) Unter dem Motto «Lust auf St.Gallen» macht Schweiz Tourismus auf die künstlerische Seite der Stadt St. Gallen aufmerksam. In dem Internetauftritt führt die Direktorin des Museums im Lagerhaus, Monika Jagfeld auf zahlreichen Stationen wie dem Kunstschaufenster Hiltibold, der Kunstzone in der Lokremise, dem roten Platz und anderen durch die «vielfältige Kunstmetropole des Ostens», wie es auf der Tourismusseite heisst.

Der Rote Platz in St.Gallen aus der Vogelperspektive

Der Rote Platz in St.Gallen aus der Vogelperspektive

Bild: Schweiz Tourismus / Giglio Pasqua

Bedeutende Künstler der Schweiz wie Roman Signer oder Pipilotti Rist stammen aus der Ostschweiz, und auch das Kunstangebot in den Museen und den öffentlichen Plätzen der Stadt ist vielfältig, wie Jagfeld auf ihrem Rundgang dokumentiert.

Sie macht auf ihrem Videorundgang im virtuellen Spaziergang darauf aufmerksam, wieviel St. Gallen in Sachen zeitgenössischer Kunst zu bieten hat.

Ein Kunstrundgang mit Monika Jagfeld durch St.Gallen.

Quelle:Youtube
Mittwoch, 9. Juni – 13:55 Uhr

Kinderlieder-Streamingplattform mit St.Galler Beteiligung

Der St.Galler Liedermacher Marius Tschirky hat die Plattform Liederladen.ch mitentwickelt.

Der St.Galler Liedermacher Marius Tschirky hat die Plattform Liederladen.ch mitentwickelt.

Bild: Daniel Ammann

(pd/rbe) 3500 Kinderlieder und ein paar hundert Hörgeschichten finden sich auf der neuen Kindermusik-Streamingplattform Liederladen.ch. Es handelt sich damit um eine der grössten Sammlungen des Schweizer Kinderlieder-Kulturguts der letzten Jahrzehnte, wie es in einer Mitteilung heisst. Man findet nicht nur Klassiker wie «Deet äne am Bergli» oder «Roti Röösli» oder Lieder der Schlieremer Chind. Auch das breite Liedsortiment bekannter Namen wie Roland Zoss, Christian Schenker, Silberbüx, Andrew Bond, Linard Bardill, Roland Schwab sowie Marius Tschirky und die Jagdkapelle kann online durchsucht und durchstöbert werden.

Der St.Galler Liedermacher Marius Tschirky hat die Plattform mitentwickelt. Der Liederladen sei typisch schweizerisch:

«Die kleinen Musiker wehren sich gegen die Ausbeutung durch die Tech-Giganten.»

Im Vergleich zu grossen Streaming-Anbietern wie Spotify sollen die bisher 20 beteiligten Künstlerinnen und Künstler nämlich mehr Geld erhalten, wenn ihre Lieder gehört werden. Ziel sei eine «angemessene Entlöhnung», heisst es in der Mitteilung.

Der Liederladen richte sich in erster Linie an alle Personen, die mit Kindern arbeiten, musizieren und singen, also konkret Kitas, Kindergärten und Schulen. Der bekannte Kinderliedermacher Andrew Bond, der für die Umsetzung der Plattform verantwortlich war, sagt: «Aber auch Familien mit Kindern und alle Musikinteressierten sind natürlich herzlich eingeladen, durch die unzähligen Lieder und Alben zu stöbern.»

Mittwoch, 9. Juni – 9:50 Uhr

Machina Imaginis – Kontakt: Ausstellung im Architekturforum Ostschweiz, St.Gallen

2020 stellte das Kollektiv in Bologna im Museum «Paratissima» aus.

2020 stellte das Kollektiv in Bologna im Museum «Paratissima» aus.

Bild: Paratissima

(pd/vpr) Das Künstlerkollektiv «Machina Imaginis» zeigt seine aktuellen Werke im Architekturforum Ostschweiz vom 11. Juni bis 4. Juli 2021 in St.Gallen. Die Ausstellung «Kontakt» wird am Donnerstagabend, 10. Juni, um 18.30 Uhr eröffnet.

«Machina Imaginis», so der Name des Künstlerkollektivs dreier junger St.Galler, verfolgt mit seinen Werken das Ziel, mit ihren Maschinen und Installationen die Vorstellungskraft zu aktivieren. Mit Farbe, Licht und Ton sollen Stimmungen erzeugt werden. Die Maschinen sollen von den Besuchern angefasst und ausprobiert werden: Tasten, Schalter und Drehregler lösen visuelle und akustische Signale aus, sind somit nicht nur Kunstwerk, sondern auch Spielzeug und werden für Performances eingesetzt. Anlässlich der Eröffnung wird das Kollektiv eine der Maschinen im Rahmen einer Performance aktivieren.

Rote Knöpfe, die leuchten und die man drücken darf – in der Ausstellung «Kontakt» ist Interaktion ausdrücklich erlaubt.

Rote Knöpfe, die leuchten und die man drücken darf – in der Ausstellung «Kontakt» ist Interaktion ausdrücklich erlaubt.

Bild: Kulturförderung St.Gallen

Das Kunstkollektiv besteht aus den Künstlern Jonathan Owadja, Marie Malou und Marcel Siegwart. Sie sind alle drei in der Stadt St.Gallen aufgewachsen und haben sich vor wenigen Jahren zusammengetan, um gemeinsam künstlerisch zu arbeiten. Ihre Werke wurden bereits in Zürich, Bern, Luzern, Bologna, Turin und Venedig gezeigt. Auch in St.Gallen waren die Maschinen schon zu sehen. Eine von ihnen ist im Kunstvermittlungslabor des Kunstmuseums St.Gallen installiert. 2020 hat das Kollektiv einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten.

Donnerstag, 8. Juni 18:48 Uhr

Ausstellung im Kulturpavillon der Psychiatrie St.Gallen Nord

«Zwischen I», ein Werk der Künstlerin Annina Thomann aus dem Jahr 2013.

«Zwischen I», ein Werk der Künstlerin Annina Thomann aus dem Jahr 2013.

Bild: Ralph Ribi

Die St.Galler Künstlerin Annina Thomann stellt vom 18. Juni bis 18. Juli im Kulturpavillon der Psychiatrie St.Gallen Nord aus. Am Eröffnungsabend der Ausstellung «wieder...» ist die Künstlerin selbst vor Ort. Ausserdem wird um 18 Uhr der Hackbrettmusiker Elias Menzi das musikalische Rahmenprogramm bestreiten.

Die Künstlerin Annina Thomann ist gebürtige St.Gallerin.

Die Künstlerin Annina Thomann ist gebürtige St.Gallerin.

Bild: Ralph Ribi

Annina Thomann verwendet standardisiertes Baumaterial wie Pissoirs als Ausgangsstoff für formale und räumliche Experimente. Die Entfremdung des ursprünglichen Materials gehört bei ihren Werken zum Grundkonzept. Für die Ausstellung «wieder…» entstanden zwei neue Werkserien.

Kulturpavillon der Psychiatrie St.Gallen Nord, Zürcherstrasse 30, Wil. Öffnungszeiten: jeweils Samstag und Sonntag von 14.00 - 17.00 Uhr.

Dienstag, 8. Juni – 16:33 Uhr

Feministische Aktionstage und Wiedereröffnung des Palace in St.Gallen

Die Schweizerinnen Second Daughter (rechts) und Terror Tanga (links) singen und rappen am Wiedereröffnungsabend im Palace St.Gallen.

Die Schweizerinnen Second Daughter (rechts) und Terror Tanga (links) singen und rappen am Wiedereröffnungsabend im Palace St.Gallen.

Bild: Palace St.Gallen

(pd/vpr) Im Rahmen der Feministischen Aktionstage St.Gallen treten am Samstag, 12. Juni, im Palace St.Gallen gleich zwei Künstlerinnen am Teamfeminist9000-Abend auf. Das Event ist gleichzeitig die Wiedereröffnung des Palace nach neunmonatiger, pandemiebedingter Schliessung.

Die Sängerin Second Daughter verbindet Soul-Synthpop mit feministischen Empowermenttexten. Die Rapperin Terror Tanga kombiniert Elemente aus Soul, R’n’B und schnörkellosem Rap. Die Rapperin aus Basel setzt sich mit ihren ehrlichen Texten und variantenreichen Beats in der männlichen Domäne des Raps durch.

Rapperin Terror Tanga mit ihrer Single «Call Me».

Quelle: Youtube

Das Format «Teamfeminist 9000» ist speziell vom Palace St.Gallen zur Unterstützung von Frauen, die in der Musikbranche tätig sind, geschaffen worden. Da wichtige Positionen in der Musikindustrie nach wie vor überwiegend männlich besetzt sind, hat «Teamfeminist 9000» das Ziel, diese Strukturen diverser zu machen und Frauen den Zugang zum nötigen Know-How zu vereinfachen. Es hat sich hierfür eine spezielle feministisch organisierte Gruppe innerhalb des Palace gebildet.

Im Palace gilt eine allgemeine Masken- und Sitzpflicht und die Kapazität ist auf 80 Sitzplätze begrenzt. Die Veranstalter empfehlen, vor der Veranstaltung ein Ticket zu reservieren. Bei Bedarf kann dies sehr unkompliziert wieder storniert werden.

Palace St.Gallen, Zwinglistrasse 2, Einlass: 20 Uhr, Konzertbeginn: 20.30 Uhr.

Dienstag, 8. Juni – 11:08 Uhr

Festival Sur Le Lac als Bestseller: Zweite Tranche von 500 Tickets ebenfalls innert einer Stunde verkauft

Im bewusst übersichtlich gehaltenen und idyllisch hoch über dem Bodensee gelegenen Gelände des Festivals Sur Le Lac.

Im bewusst übersichtlich gehaltenen und idyllisch hoch über dem Bodensee gelegenen Gelände des Festivals Sur Le Lac.

Bild: Urs Bucher
(10.8.2019)

pd/vre) Das Sur Le Lac auf der «Höhe» bei Eggersriet bleibt ein Bestseller: Bisher wurden in zwei Tranchen 300 und 500 Tickets für das Festival vom 13./14. September in den Verkauf gebracht. Und beide Male - letztmals gestern Montag - waren sie innert einer knappen Stunde weg. Wenn es die Situation rund ums Coronavirus erlaubt, sollen am 28. Juni und 19. Juli weitere Tickets im Internet angeboten werden. Ob und wann das geschieht, ist kurz zuvor im Newsletter des Festivals zu erfahren.

Komplett ist jetzt auch das Programm der 14. Durchführung des Sur Le Lac-Festivals. Trotz vielen Unsicherheiten sei es gelungen, ein breites Programm mit vielen aufregenden Künstlerinnen und Künstlerin auf die Beine zu stellen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Das Programm soll «die Vielfalt der Schweizer Musikszene abseits des radiokonformen Mainstreams» abbilden. Weiter finden sich darin «internationale, innovative Künstlerinnen und Künstler, die die bestehenden Genres kreativ vermischen und ausreizen».

Die Bühne des Musikfestivals Sur Le Lac auf der «Höhe» bei Eggersriet. Ab diesem Jahr wird hier neu an zwei Tagen ein Vollprogramm geboten.

Die Bühne des Musikfestivals Sur Le Lac auf der «Höhe» bei Eggersriet. Ab diesem Jahr wird hier neu an zwei Tagen ein Vollprogramm geboten.

Bild: Urs Bucher
(10.8.2019)

Der Verein, der das Festival Sur Le Lac seit 2008 auf die Beine stellt, ist eine Nonprofit-Organisation. Die Veranstaltung will «ein unabhängiges Festival mit einer klaren Ausrichtung» sein. Zum Konzept gehören viel ehrenamtliche Handarbeit und ein Programm abseits des Mainstreams. Insgesamt rund 300 freiwillige Helferinnen und Helfer machen das Festival durch ihre Arbeit erst möglich. Den kulinarischen Bereich dominieren Produkte aus der Region, die vom Verein selber «zu möglichst fairen Preisen» angeboten werden.

Zum Musikfestival Sur Le Lac im Internet.

Dienstag, 8. Juni – 11:00 Uhr

Jugendtheater U21 präsentiert: «Peace Garden – now!»

Die Grünfläche beim Lattich Areal in St.Gallen wird vom 18. bis 20. Juni zur Bühne des Jugendtheaters U21.

Die Grünfläche beim Lattich Areal in St.Gallen wird vom 18. bis 20. Juni zur Bühne des Jugendtheaters U21.

Bild: Gruenatelier St. Gallen

(pd/vpr) Das St.Galler Jugendtheater U21 präsentiert am 18. und 19. Juni um 20 Uhr und am 20. Juni um 15 Uhr seine Eigenproduktion «Peace Garden – now!».

Der Theaterpädagoge Adrian Strazza leitet das Jugendtheater U21.

Der Theaterpädagoge Adrian Strazza leitet das Jugendtheater U21.

Bild: Benjamin Manser

Das Stück haben vier Jugendliche selbst entwickelt, zusammen mit dem Theaterpädagogen Adrian Strazza. Es wird im Freien auf der Grünfläche von «Urbanes Grün Atelier», zwischen dem Güterbahnhof und dem Schlosserweg in St. Gallen, in der Nachbarschaft zum Lattich Areal aufgeführt.

Diese Grünfläche stellt eine Zwischenwelt dar. Die drei Hauptfiguren der Geschichte sind verstorben und der Tod wird nun entscheiden, wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt.

Es besteht keine Reservierungspflicht, der Eintritt ist auf Kollektenbasis.

Dienstag 8. Juni – 09:55 Uhr

Vortrag und Tipps zu Hildegard von Bingen bei Lesung in St.Gallen

Annette Heizmann ist Theologin, Autorin und Religionspädagogin aus Tübingen.

Annette Heizmann ist Theologin, Autorin und Religionspädagogin aus Tübingen.

Bild: Literaturhaus Wyborada

(pd/vpr) Die Theologin und Autorin Annette Heizmann liest am Mittwoch, 9. Juni, im Festsaal Katharinen in St. Gallen aus ihrem Buch «Der Hildegard-Code». Darin beschreibt sie die jahrhundertealte Lebensweisheit der Hildegard von Bingen und gibt praktische Ratschläge. Mit musikalischer Begleitung durch die Singer-Songwriterin Elke Voltz.

Annette Heizmans Buch und Ratgeber «Der Hildegard Code».

Annette Heizmans Buch und Ratgeber «Der Hildegard Code».

Bild: Patmos Verlag

Annette Heizmann ist ausgewiesene Hildegard von Bingen Expertin und beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Körpererfahrung, gesunde Ernährung, Selbstannahme und dem Leben im Einklang mit der Natur. Durch ihre Kenntnis der Originalschriften der Heiligen und in zeitgenössischer Sprache erschliesst Annette Heizmann die Lebensweisheit der Hildegard von Bingen für Menschen heute.

Die Platzzahl ist begrenzt, vorherige Anmeldung via E-Mail im Literaturhaus Wyborada ist erforderlich. Bei schönem Wetter wird es im Anschluss an die Veranstaltung im schönen Innenhof des ehemaligen Klosters und im Kreuzgang bei einem Apéro Gelegenheit zu einem Austausch mit der Autorin und der Musikerin geben.

Ort: Festsaal Katharinen St. Gallen, Katharinengasse 11

Montag, 7. Juni – 20:41 Uhr

Klingendes Komponistenporträt von und mit Carl Rütti

Oberägeri: Der Organist Carl Rütti ist schon seit 40 Jahren bei der katholischen Pfarrei Oberägeri angestellt. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. Februar 2020)

Oberägeri: Der Organist Carl Rütti ist schon seit 40 Jahren bei der katholischen Pfarrei Oberägeri angestellt. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. Februar 2020)

Stefan Kaiser/ Zuger Zeitung

(pd/bk.) Auf Einladung des Vereins St. Galler Orgelfreunde spielt am Mittwoch, 9. Juni, 19.30 Uhr, der Komponist und Organist Carl Rütti (Jg. 1949) aus seinem umfangreichen Schaffen. Er führt in einige seiner Werke ein und spielt diese anschliessend an der Orgel der Kirche St.Laurenzen. Zu hören sein wird unter anderem das «Einsiedler Salve» von 2017.

Carl Rütti wirkt als Organist in Oberägeri ZG. Als Gymnasiast hat er im Kloster Engelberg auf der 4-manualigen Goll-Orgel seine ersten Toccaten geübt und kleine Stücke komponiert. Später studierte er am Konservatorium Zürich Klavier und Orgel, nicht aber Komposition – denn seine Klangvorstellungen gingen zu sehr von Jazz und Blues aus, was nicht dem damaligen atonalen Zeitgeist entsprach. Andere wichtige Inspirationen für Rüttis musikalisches Schaffen waren das Werk von Olivier Messiaen sowie der englische Chorgesang. Gelegentlich stiftet ihn sogar Vogelgezwitscher zu einem neuen Stück an. Die musikalische Aussage steht bei ihm an erster Stelle - sei es in religiösen Bezügen, sei es mit politischen Anliegen wie dem Klimawandel.

Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen wird um eine Anmeldung an sekretariat@ofsg.org gebeten.

Montag, 7. Juni – 15:11 Uhr

Musikfestival «Ante» mit fünf Ostschweizer Acts in Winterthur

Auch der Appenzeller Singer-Songwriter Marius Bear tritt beim «Ante» in Winterthur auf.

Auch der Appenzeller Singer-Songwriter Marius Bear tritt beim «Ante» in Winterthur auf.

Bild: PD

(pd/vpr) Die neue Konzertreihe «Ante» in Winterthur feiert diesen Sommer Premiere. Als Openairfestival präsentiert sie vom 30. Juni bis 10. Juni 16 Schweizer Musikerinnen und Musiker, die auf dem Bäumli, der Aussichtsplattform auf dem Goldenberg in Winterthur, auftreten werden.

Auch Panda Lux sind live auf dem neuen Festival «Ante» vertreten.

Auch Panda Lux sind live auf dem neuen Festival «Ante» vertreten.

Bild: PD

Darunter sind fünf grosse Ostschweizer Musikacts. Am 1. Juli wird der Appenzeller Musiker Marius Bear unter den Bäumen der Openairbühne zu sehen sein. Am selben Abend tritt auch die Singer-Songwriterin-Sängerin Femi Luna, aus Herisau auf.

Am 2. Juli ist der Ausserrhoder Popsänger Benjamin Amaru zu sehen, der während der Pandemie gleich zwei Musikalben produzierte.

Crimer, der Balgacher Pop-Sänger, ist live am 9. Juli zu sehen.

Crimer, der Balgacher Pop-Sänger, ist live am 9. Juli zu sehen.

Bild: Reto Martin

Am 7. Juli kommt die Pop-Band Panda Lux aus Rorschach ans Festival, zwei Tage später, am 9. Juli, tritt der Elektropop-Sänger Crimer auf der Freiluftbühne auf.

Die Tickets sind ab sofort auf der Homepage des Konzertveranstalters buchbar. Über das Schutzkonzept vor Ort informieren die Veranstalter in der zweiten Junihälfte ebenfalls online.

Montag, 7. Juni – 14:13 Uhr

Kunstintervention mit Claude Bühler an den «Feministischen Aktionstagen»

Die Künstlerin Claude Bühler setzt sich an den feministischen Aktionstagen mit dem Bestand der Frauenbibliothek Wyborada auseinander.

Die Künstlerin Claude Bühler setzt sich an den feministischen Aktionstagen mit dem Bestand der Frauenbibliothek Wyborada auseinander.

Bild: Ralph Ribi

(pd/vpr) Im Rahmen der Feministischen Aktionstage setzt sich die St. Galler Künstlerin Claude Bühler am 12. Juni von 13 bis 16 Uhr in der Frauenbibliothek Wyborada mit dem Buch «Häutungen» von Verena Stefan auseinander. Dabei nimmt die St. Galler Künstlerin auch Bezug auf gesamten Bestand der Frauenbibliothek Wyborada – ihr Augenmerk jedoch liegt auf dem Roman von Verena Stefan.

Claude Bühler lebt und arbeitet als Künstlerin, Kuratorin und kulturelle Aktivistin in St.Gallen und Bonstetten. Sie beschäftigt sich in ihrer Kunst zunehmend mit gesellschaftskritischen und feministischen Themen. Seit 2019 gestaltet sie zusammen mit anderen Künstlerinnen den «Salon Vert» , einen Ort, der Musikerinnen und in der Musikbranche tätigen Frauen als Experimentierraum dienen soll.

Die Kunstintervention findet von 13 bis 16 Uhr statt, es sind maximal sechs Personen im Raum erlaubt und es besteht Maskenpflicht. Der Eintritt ist frei.

Reservierungen und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Frauenbibliothek Wyborada .

Montag, 7. Juni – 10:36 Uhr

Tisch-Aktion von Max Bottini

Bild: Kunstmuseum Olten

(pd/vpr) Der Ostschweizer Künstler Max Bottini, hat in Olten eine partizipative Kunstaktion geplant. Am Samstag, 19. Juni, von 18.30 Uhr bis 20 Uhr sind Oltenerinnen und Oltener eingeladen, an einer langen Tafel auf der Holzbrücke über der Aare Platz zu nehmen und sich beim gemeinsamen Znacht kennenzulernen.

Für den Thurgauer Künstler Max Bottini spielen das Kochen und Essen als künstlerisches Thema seit vielen Jahren eine Rolle.

Für den Thurgauer Künstler Max Bottini spielen das Kochen und Essen als künstlerisches Thema seit vielen Jahren eine Rolle.

Bild: Donato Caspari

Die Aare teilt die Stadt in zwei unterschiedliche Hälften: Im Westen das historisch gewachsene «alte» Olten und die grossen Neubauquartiere, im Osten die von der Industrialisierung und vom Verkehr geprägten Stadtteile mit den grossen Bildungsinstitutionen. Max Bottini, der im Thurgauischen Bürglen geboren wurde, beabsichtigt mit seinem Projekt, Menschen von beidseits der Aare an einem zentralen Ort zusammen zu bringen, um den Austausch zu fördern. Es ist der Ausstellung «Dere schöne Aare naa» des Kunstmuseums Oltens angegliedert.

Bereits Ende 2019 erregte Bottini mit seiner Brotkunstaktion, in der er Kunstwerke in Brotlaiben zum Kauf anbot, für Aufsehen. Wir berichteten darüber in unserem Blatt.

Montag, 7. Juni – 09:34 Uhr

Zwei Saisonabschlusskonzerte der «Gesellschaft für Musik und Literatur» Kreuzlingen

Saxophonist Daniel Schnyder spielt sein Programm «Händel in Harlem ».

Saxophonist Daniel Schnyder spielt sein Programm «Händel in Harlem ».

Bild: Gemeinschaft für Musik und Literatur Kreuzlingen

(pd/vpr) Am Sonntag, 13. Juni, sowie Sonntag, 4. Juli, präsentiert die Gesellschaft für Musik und Literatur in Kreuzlingen zwei Abschlusskonzerte zum Ende der Saison.

Daniel Schnyder am Saxophon, Adam Taubitz an der Violine und Domenico Catalano an der Bassposaune präsentieren am Sonntag, 13. Juni, um 19.30 Uhr ihr vom Jazz inspiriertes Programm «Händel in Harlem». Seit 1992 lebt Schnyder in New York City und beschäftigt sich zu gleichen Teilen mit Jazz, klassischer und aussereuropäischer Musik. Sein Stil reflektiert Einflüsse der Neuen Musik ebenso wie Stilmittel und Techniken der alten Musik, ethnischen Musik und der jazzverwandten Musikstile. Bei schönem Wetter findet das Konzert im Atrium der Pädagogische Maturitätsschule Kreuzlingen, bei schlechtem Wetter im Kult-X Kreuzlingen statt. Der Eintritt ist frei.

Georgina Pletea, Nachwuchspianistin aus Rumänien.

Georgina Pletea, Nachwuchspianistin aus Rumänien.

Bild: GMS Kreuzlingen

Am 4. Juli um 19.30 Uhr gibt die rumänische Pianistin Georgina Pletea ein Klavierrezital im Kult-X in Kreuzlingen.

Bereits im Alter von 16 Jahren konzertierte Georgiana Pletea an der Rumänisches Athenäum mit dem philharmonischen Orchester Bukarests. Weitere Konzerterfahrung sammelte sie beim Nationalen Musikfest Remember Enescu in Kronstadt, beim Internationalen Musikfest Chopin 200 oder dem World Music Concert in der City Hall Brisbane in Australien. Im Rahmen der Abschlusskonzerte der Musikakademie Basel trat sie 2015 erfolgreich mit dem Sinfonieorchester Basel auf.

Der Ticketvorverkauf per Email startet am 20. Juni.

Freitag, 4. Juni – 16:20 Uhr

Christine Lauterburg und Doppelbock in St.Gallen

Die Band Doppelbock und Christine Lauterburg mit ihrem Instrumentenrepertoire.

Die Band Doppelbock und Christine Lauterburg mit ihrem Instrumentenrepertoire.

Bild: Ho / AAR

(pd/vpr) Am Sonntag, 27. Juni tritt die Sängerin und Jodlerin Christine Lauterburg mit der Band Doppelbock im Rahmen der Konzertreihe Klein aber fein in St.Gallen auf.

Zeitgemässe Schweizer Volksmusik beschreibt am ehesten den Stil der Band Doppelbock. Sie selbst nennen ihre Musik mit Schwyzerörgeli, Geige, Drehleier, Halszither, Sackpfeife, Trümpi und Getrommel «Living Urban Swiss Folkmusic». In Kooperation mit Doppelbock sind bereits drei Musikalben entstanden. Christine Lauterburg ist 2021 mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet worden.

Nach aktuellem Stand ist die Anzahl der Gäste auf 30 Personen beschränkt, Ticketreservierungen können ab sofort per Mail vorgenommen werden.

Christine Lauterburg im «Echo der Zeit», SRF2.

Quelle: Youtube

Christine Lauterburg & Doppelbock, Centrum DKMS, Auf dem Damm 17, St.Gallen. Einlass: 16.30 Uhr, Beginn: 17 Uhr.

Freitag, 4. Juni – 15:31 Uhr

Kunstperformance «The Fool» in Heiden

Die Künstlerin Johanna Kotlaris begibt sich in die Rolle des Narren.

Die Künstlerin Johanna Kotlaris begibt sich in die Rolle des Narren.

Bild: Dunant Museum

(pd/vpr) Im Rahmen der Ausstellung «Schau@Veranda 24/7 Let me get concrete» im Dunant Plaza in Heiden baut die Künstlerin Johanna Kotlaris die textbasierte Kunstinstallation an der Verandafront mit einer Performance aus. Diese findet am Sonntag, 6. Juni um 15.15 Uhr statt.

In der Performance «The Fool: the Original Form of Things» spielt die Künstlerin die Konflikte des Ichs mit dem Du in der Rolle des Narren nach. Die Performance ist in englischer Sprache.

Schau@Veranda, Dunant Plaza, Kirchplatz 9, Heiden, keine Anmeldung erforderlich.

Freitag, 4. Juni – 14:12 Uhr

Künstler und Erfinder: Ausstellungseröffnung 150 Jahre Carl August Liner

Skizze Carl August Liners zu seinem Prototyp einer motorbetriebenen Kleinmähmaschine, die auch in hügeligem Gebiet Bergwiesen mähen können sollte.

Skizze Carl August Liners zu seinem Prototyp einer motorbetriebenen Kleinmähmaschine, die auch in hügeligem Gebiet Bergwiesen mähen können sollte.

Bild: Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell

(pd/vpr) Die Kunsthalle Ziegelhütte eröffnet am Sonntag, 6. Juni die Ausstellung «150 / 75 Carl August Liner – Erfinder und Politiker». Carl August Liner war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der bedeutendste Genre- und Landschaftsmaler des Appenzellerlandes. Er rief eine spezifische Form der Schweizer Heimatkunst ins Leben – naturverbunden, detailverliebt und retrospektiv. Neben seiner Haupttätigkeit als Maler und Zeichner war Liner ausserdem als Landwirt, Kulturpolitiker und Erfinder tätig.

Vor 150 Jahren wurde Carl August Liner in St. Gallen geboren, 1946 starb er in Appenzell.

Vor 150 Jahren wurde Carl August Liner in St. Gallen geboren, 1946 starb er in Appenzell.

Bild: Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell

Die Ausstellung zeigt die 15 Erfindungen, welche Liner sowohl beim kaiserlichen Patentamt Berlin, wie auch beim Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum im Bern anmeldete, darunter befand sich beispielsweise 1925 die Motorkleinmähmaschine, eine Mähmaschine, mit der eine Person ohne grossen körperlichen Aufwand in hügeligem Gelände die Bergwiesen mähen könnte.

Ergänzt wird die Ausstellung der Dokumente, Fotografien, Gemälde und Zeichnungen Liners durch eine Intervention des Künstlers Thomas Stüssi, der aus Appenzeller Milch Kunststoff herstellt.

Die Kunsthalle Ziegelhütte verzichtet pandemiebedingt auf eine Vernissage und lädt stattdessen zum Eröffnungstag am 6. Juni von 11 bis 17 Uhr ein.

Freitag, 4. Juni – 11:02 Uhr

Musik machen mit der Living Session Band in St.Gallen

Bei der Living Session Band ist jeder willkommen, der Lust auf Musik hat.

Bei der Living Session Band ist jeder willkommen, der Lust auf Musik hat.

Bild: Museum im Lagerhaus

(pd/vpr) Am Samstag, 5. Juni, um 14 Uhr können Besucher des St.Galler Museums im Lagerhaus sich bei einer Live-Jam-Session im Musikmachen ausprobieren. Die Living Session Band unter Leitung des Wiler Musikers Renato Müller lädt zum Improvisieren ein. Maximal vier Personen können teilnehmen, eine Anmeldung via Email ist erforderlich.

Die Living Session Band ist aus dem therapeutischen Musikatelier des Ateliers Living Museum der Psychiatrischen Klinik Wil entstanden. In den Musiktherapien des Ateliers ergeben sich immer wieder spezielle Sessions und neue Zusammensetzungen der Bandmitglieder. Die Living Session Band tritt dementsprechend in immer wieder geänderter Formation bei diversen klinik-internen wie externen Anlässen auf, wie wir in unserem Blatt berichteten.

Der Effekt des gemeinsamen Musizierens, wie die Förderung sozialer Kompetenzen, Schulung des Gehörs und Rhythmik, aber auch einfach der Spass an der Musik wird als therapieunterstützendes Mittel eingesetzt.

Freitag, 4. Juni – 10:30 Uhr

Ausserrhoden fördert die Kultur mit 230'000 Franken

(pd/rbe) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden unterstützt auf Empfehlung des Kulturrates sechs Projekte im Umfang von 139'050 Franken aus dem Kulturfonds, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Berücksichtigt werden dabei zwei Theaterprojekte, zwei Musikfestivals, die kantonsübergreifende Kunstausstellung «Heimspiel» sowie die Ostschweizer Kulturvermittlungsplattform «kklick». Die Projekte seien «ausgesprochen vielfältig und versprechen ein bereicherndes kulturelles Jahr in und um Appenzell Ausserrhoden».

Zudem hat das Ausserrhoder Departement Bildung und Kultur von November 2020 bis März 2021 insgesamt 51 kulturelle Gesuche behandelt. 39 davon wurden gemäss Mitteilung gewährt und mit total 92'326 Franken unterstützt.

Eine Liste aller geförderten Projekte mit zusätzlichen Infos wird in der aktuellen Ausgabe des Ausserrhoder Kulturblattes «Obacht» publiziert. Das Heft widmet sich diesmal dem Appenzeller Wald und enthält auch einen Bericht über die Tätigkeit des Ausserrhoder Kulturamts im vergangenen Jahr.

Interessierte können das Heft «Obacht» per Mail an kultur@ar.ch beziehen oder online unter www.obacht.ch lesen.

Donnerstag, 3. Juni – 18:28 Uhr

St.Galler Kostüme an der Staatsoper Hamburg

Die Kostüme zum Stück «Beethoven-Projekt II» entwarf der Modedesigner Albert Kriemler.

Die Kostüme zum Stück «Beethoven-Projekt II» entwarf der Modedesigner Albert Kriemler.

Bild: Staatsoper Hamburg

(pd/vpr) Der St.Galler Chefdesigner des Luxus-Modelabels Akris, Albert Kriemler, kleidete die Tänzerinnen und Tänzer des aktuellen Balletts Beethoven-Projekt II an der Staatsoper Hamburg ein.

Die Inszenierung feierte am 29. Mai Premiere und ist eine Kooperation mit dem Choreografen John Neumeier, der Kriemler seit 2008 immer wieder als Kostümbildner seiner Stücke gewinnen konnte.

Das Beethoven-Projekt II, eine Ballett-Hommage an den grossen Komponisten.

Quelle: Youtube
Donnerstag, 3. Juni – 17:27 Uhr

Drei Schlossmediale-Konzerte gehen online

«Viele kleine Dinge machen grosse Berge», Konzert vom 29. Mai in der Recyclinganlage Buchs.

«Viele kleine Dinge machen grosse Berge», Konzert vom 29. Mai in der Recyclinganlage Buchs.

Bild: Benjamin Manser

(pd/vpr) Wer ein Schlossmediale-Konzert verpasst hat oder die Veranstaltung nochmals aus anderer Perspektive nachschauen und -hören möchte, hat an diesem Wochenende die Möglichkeit dazu. Die kompletten Aufzeichnungen von drei Schlossmediale-Abenden sind auf dem Youtube-Kanal des Schloss Werdenberg abrufbar.

Zu sehen sind das Eröffnungskonzert «Eines Tages alltäglich» mit Musik auf Alltagsgegenständen von Elena Mendoza am 4. Juni, über welches wir berichteten. Ausserdem ist das Konzert in der riesigen Halle der Eggenberger Recycling AG «Viele kleine Dinge machen grosse Berge» am 5. Juni streambar, welches wir ebenfalls besuchten. Das schottisch-schweizerische Harfenkonzert «Schloss im Schloss» ist am 6. Juni ebenfalls online zu sehen.

Die Konzerte sind jeweils ab 20 Uhr auf der Website und auf dem Youtubekanal des Schlosses Werdenberg abrufbar.

Donnerstag, 3. Juni – 14:18 Uhr

Thurgauerin gewinnt Kunstwettbewerb mit schwimmendem Thron aus Marmor

Veronika Dierauers «Thron» gehört zu den vier Gewinnerprojekten, die an der Bahnhofstrasse von Martigny realisiert werden.

Veronika Dierauers «Thron» gehört zu den vier Gewinnerprojekten, die an der Bahnhofstrasse von Martigny realisiert werden.

Bild: PD

(pd/gen) Die Thurgauerin Veronika Dierauer hat mit ihrem Kunstprojekt «Thron» den «Concours Avenue de la gare» in Martigny gewonnen. Das Werk der in Kaltbach lebenden Bildhauerin gehört zu den vier siegreichen Projekten, die realisiert und in der Bahnhofstrasse von Martigny aufgestellt werden. Insgesamt waren 92 Projekte eingegangen. Für die Realisation erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner je 100'000 Franken. Die Kunstwerke werden 2022 aufgestellt.

Veronika Dierauer.

Veronika Dierauer.

Reto Martin

Dierauers Entwurf spielt mit den Gegensätzen. Er besteht aus einem Sessel, dessen Design an jenes eines billigen, aufblasbaren Plastikstuhl erinnert und den man leicht zum Platzen bringen kann. Tatsächlich wird der Sessel aber aus edlem Carrara-Marmor hergestellt werden.

Die Sitzgelegenheit schwimmt scheinbar auf einem ovalen Wasserbecken, ist jedoch fest verankert und kann auch bestiegen werden. Auch hier entsteht Irritation: Wie ist es möglich, dass ein Sessel aus Stein nicht untergeht? Dierauer sieht ihren «Thron» als Einladung zum Träumen:

«Der Thron ist ein Symbolbild für die Phantasien aller Träume. Er lädt ein, sich draufzusetzen und zu träumen.»

Auch wenn die Realität hart sei wie der Marmor, solle das Träumen möglich sein, schreibt die Künstlerin.

Donnerstag, 3. Juni – 11:59 Uhr

Kulturstiftung Thurgau lädt Publikum am 2. Juli zur Abstimmung

Am 2. Juli darf das Publikum entscheiden, wer den Thurgauer Förderpreis erhält.

Am 2. Juli darf das Publikum entscheiden, wer den Thurgauer Förderpreis erhält.

Bild: Arthur Gamsa

(pd/vpr) Die Kulturstiftung Thurgau lädt am 2. Juli von 17 bis 20 Uhr zum Finale des neuen Kulturförderprojekts «Ratartouille» ins Theaterhaus Thurgau in Weinfelden ein. Der Förderpreis ist mit 100'000 Franken dotiert.

Aufgrund der Covid-Einschränkungen besteht im Theaterhaus Thurgau eine eine begrenzte Platzzahl. Interessierte können sich zwischen dem 8. und 25. Juni per E-Mail mit Angabe des Vornamens und Namens für eine Teilnahme anmelden. Übersteigt die Anzahl Anmeldungen die Platzzahl, werden die Plätze ausgelost. Die Kulturstiftung informiert rechtzeitig über die definitive Anmeldung.

Der Bewerbungsfrist für Kulturschaffende mit Thurgaubezug endete im Februar 2021, wir berichteten in unserem Blatt über das neue Kulturförderungsprojekt. Seit Mai stehen die drei Finalisten fest. Sie hatten in den letzten zwei Monaten nun die Möglichkeit, an ihren eingereichten Projektvorschlägen zu arbeiten:

  • Das Projekt Thurgau Fix der Künstlerin und Kulturvermittlerin Christine Müller Stalder sowie des Literaturwissenschafters Thomas Studer sieht ein Kulturfestival vor, das sich über fünf Wochenenden erstrecken und den ganzen Thurgau abdecken soll. Spartenübergreifende Aktionen widmen sich sogenannten Megatrends, wie Gender-Gap, Mobilität, New Work und Globalisierung. Am «Iss eine Kiwi»-Tag beispielsweise, kann die im Thurgau einzigarte Fruchtmischung aus Apfel und Kiwi erlebt und mit Expertinnen, wie einer Fermentiererin über Globalisierung diskutiert werden. In einer umfangreichen Mischung aus Workshops, Musikauftritten, Kulinarik, Vorträgen oder Ausstellungen sollen gesellschaftlich relevanten Themen einfach zugänglich gemacht werden.
  • Ein neunköpfiges Team um den Musikwissenschafter Andri Uetz und Galeristen Adrian Bleisch will mit dem Projekt Kultur im Tankkeller die ehemalige Mosterei Egnach drei Monate lang in ein kulturelles Zentrum verwandeln. Im Zeitraum vom 5.3.2022 bis zum 28.5.2022 sollen die Räumlichkeiten der Mosterei jeweils von Donnerstag bis Sonntag genutzt werden. Dazu wird ein Bistro als lokaler Treffpunkt betrieben. Regionale und nationale Kulturschaffende aus diversen Sparten werden eingeladen, die Räume zu bespielen. Das Untergeschoss soll als Kunstausstellungsraum fungieren, der für das Publikum kostenfrei zugänglich ist. Im Erd- und Obergeschoss sind kulturelle Veranstaltungen geplant. 
  • Das Projekt Promenaden, mit dem Kunstraum Kreuzlingen als Trägerschaft, plant orts- wie generationenübergreifende Kulturspaziergänge. Initiatoren sind der Projektleiter Reto Müller und der Kurator Richard Tisserand. In den geplanten Formaten Promenaden, Bummel und Mitfahrgelegenheit werden Orte, an denen keine Kultur vermutet wird kulturell erschlossen. So berichten zum Beispiel die Künstler Jessica Jurassica, Daif und Jeremias Heppeler auf einem Parkplatz in Tobel von ihrer Sommerresidenz in der Komturei. Im Anschluss wird der Gemeindepräsident zu einer Skulptur im Kreisel Rede und Antwort stehen. Zu den teils vom Kuratorium organisierten, teils selbst organisierten Kulturtreffs, soll via App eine Mitfahrgelegenheit auch schwer erreichbare Orte für jede und jeden zugänglich zu machen.
Kulturvermittler Richi Küttel.

Kulturvermittler Richi Küttel.

Bild: Urs Bucher

Am Freitag, 2. Juli 2021 wird der Poetry-Slammer und Kulturvermittler Richi Küttel durch den Abend führen. Details zum Wahlverfahren werden an der Publikumsveranstaltung bekannt gegeben. Zuschauer können an diesem Abend direkt Fragen an die Bewerber stellen.

Donnerstag, 3.Juni – 10:54 Uhr

Sur le Lac-Festival erhöht Ticketkontingent

Seit 2008 findet auf der Eggersrieter Höhe das «Sur le lac Open Air» Festival statt.

Seit 2008 findet auf der Eggersrieter Höhe das «Sur le lac Open Air» Festival statt.

Bild: Ralph Ribi

(pd/vpr) Wie die Veranstalter via Instagram verkünden, sind ab dem 7. Juni, 19 Uhr weitere 500 Tickets für das Musikfestival Sur le Lac in Eggersriet erhältlich. Das Festival findet am 13. und 14. August 2021 statt.

Sofern es die Situation erlaubt, werden am 28. Juni und 19. Juli je ein weiteres Kontingent freigeschaltet.

Unter den auftretenden Musikern befinden sich unter anderem die Schweizer Band Batbait und der St.Galler Liedermacher Manuel Stahlberger, der zusammen mit Bit-Tuner auftritt.

Das komplette Festivalprogramm finden Sie auf der Seite des Veranstalters.

Donnerstag, 3. Juni – 10:00 Uhr

Musique am Berg auf der Schwägalp findet statt

Nachwuchsmusiker Donatien Bachmann eröffnet das Festival am 6.Juni.

Nachwuchsmusiker Donatien Bachmann eröffnet das Festival am 6.Juni.

Bild: Ariel Leuenberger

(pd/vpr) Nach mehrmaligem Verschieben findet nun das klassische Kleinfestival Musique am Berg am Sonntag, 6. Juni ab 11 Uhr statt.

Zum fünften Mal findet das kleine, frankophone Musikfestival auf der Schwägalp am Fusse des Säntis statt. Musique am Berg möchte jungen Künstlerinnen und Künstlern, die mit ihrem musikalischen Schaffen kurz vor dem Durchbruch sind eine Auftrittsmöglichkeit bieten.

Um 11 Uhr eröffnet der Fagottist Donatien Bachmann mit einem Streichertrio das Konzert. Um 14.30 Uhr geht es weiter mit Chansons von Les Chouettes & Miriam Sutter.

Musique am Berg gewährt freien Eintritt mit Kollekte unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzeptes.
Anmeldungen für Sitzplätze im Konzertsaal des Hotels auf der Schwägalp sind auf der Website des Veranstalters möglich.

Mittwoch, 2. Juni – 18:00 Uhr

Kanton St.Gallen lanciert Filmwettbewerb

Dreharbeiten zum Film «Saitenstich» in der St.Galler Altstadt im vergangenen Jahr.

Dreharbeiten zum Film «Saitenstich» in der St.Galler Altstadt im vergangenen Jahr.

Bild: Tobias Sutter

(pd/vpr) Die Filmkommission des Kantons St.Gallen schreibt im Sommer zum dritten Mal einen Treatment-Wettbewerb aus. Ein Treatment bietet eine Übersicht über die Filmhandlung und dient daher als wichtiger Schritt zwischen Exposé und Drehbuch.
Gesucht werden spannende Filmideen mit St.Galler Bezug für die Entwicklung von Treatments.

Der Wettbewerb steht allen professionellen Filmschaffenden offen. Die Geschichte muss, so die einzige Teilnahme-Bedingung, ein bedeutendes St.Galler Thema behandeln oder im Kantonsgebiet spielen. Die von der Jury ausgewählten Gewinnerinnen und Gewinner erhalten je 15'000 Franken für das Schreiben des Treatments.

Die Jury setzt sich aus den aktuellen Mitgliedern der Filmkommission zusammen. Die Bewerbungsfrist endet am 20. Oktober 2021.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Kantons St.Gallen.

Mittwoch, 2. Juni – 16:55 Uhr

Szene Open Air in Lustenau plant Ausgabe 2021

Das Szene Open Air soll in diesem Sommer wieder stattfinden.

Das Szene Open Air soll in diesem Sommer wieder stattfinden.

Bild: Fabienne Engbers

(pd/rbe) Während die meisten Festivalveranstalter hierzulande weiter zittern, ob sie ihre Open Airs diesen Sommer durchführen können, gibt es aus Vorarlberg positive Nachrichten zu vermelden. Das Szene Open Air in Lustenau soll stattfinden, teilen die Veranstalter mit. «Wir haben die Planungen fürs Szene Open Air 21 (Richtig: einundzwanzig!) wieder aufgenommen!»

Die neuesten Meldungen der Behörden würden einen «Sommer wie damals» in Aussicht stellen, also ohne Abstand und Kapazitätseinschränkungen. «Wir geben nun Tag und Nacht alles, um euch, unter Berücksichtigung der geltenden Gesundheitsvorschriften, ein unvergessliches Szene Open Air zu organisieren.»

Das Szene Open Air ist vom 29. bis 31. Juli am Alten Rhein in Lustenau geplant, gleich über der Schweizer Grenze.

Mittwoch, 2. Juni –14:30 Uhr

Modeschau auf Toggenburger Sesselilift

Bereits im vergangenen Herbst fand auf dem Sessellift der Wolzenalpbahn eine Modeschau von Livia Rita statt.

Bereits im vergangenen Herbst fand auf dem Sessellift der Wolzenalpbahn eine Modeschau von Livia Rita statt.

Bild: PD

(pd/gen) Nach vergangenem Herbst zeigt die Toggenburger Musikerin, Designerin und Künstlerin Livia Rita bereits zum zweiten Mal ihre neueste Art-Fashion-Kollektion auf dem Sesselillift der Wolzenalpbahn in Krummenau.

Livia Rita selbst und weitere Performerinnen und Performer präsentieren am Samstag, 5. Juni, von 12 bis 14 Uhr die fantasievollen Kreationen unter dem Titel «Creature Metamorphosis – how to become an otherworldy revolutionary». Die luftige Performance ist absolut coronakonform: Die Performenden und Zuschauenden schweben gemeinsam durch die Lüfte, Mindestabstand und frische Bergluft sind garantiert. Die Modeschau wird live gestreamt. Für den Link muss man sich anmelden.

Mittwoch, 2. Juni – 11:24 Uhr

Podium zu Religion und Klimagerechtigkeit im Kloster Fischingen

Die Klimawanderung Klimaspuren macht mit einer Ausstellung Halt im Kloster Fischingen.

Die Klimawanderung Klimaspuren macht mit einer Ausstellung Halt im Kloster Fischingen.

Bild: Madlaina Janett

(pd/vpr) Im Rahmen der schweizweiten Klimawanderung Klimaspuren veranstaltet die Zeitschrift Neue Wege eine Veranstaltung zum Thema Klimagerechtigkeit - benediktinische Spuren. Sie findet am 12. Juni um 17.30 Uhr im Kloster Fischingen statt.

Vom Kloster Fischingen wandern die Klimaaktiven weiter bis Wetzikon.

Vom Kloster Fischingen wandern die Klimaaktiven weiter bis Wetzikon.

Bild: Klimaspuren.ch

Klimaspuren ist eine öffentliche Wanderung und führt vom 1. Juni bis zum 12. Juli von llanz nach Genf. Unterwegs gibt es gut fünfzig Anlässe gegen die Klimakatastrophe. Im Benediktinerkloster Fischingen geht es um globale Klimagerechtigkeit und um die Frage, wie religiöse Traditionen zur Bewahrung der Schöpfung und eine gerechtere Welt inspirieren können.

Podiumsgäste sind der Prior des Klosters Pater Gregor Brazerol, Matthias Dörnenburg von Fastenopfer und Jeannine Kosch, Oblatin im Kloster Fahr.

Anmeldungen vorab auf der Homepage der Veranstalter möglich.

Dienstag, 1. Juni – 17:20 Uhr

Podcast-Serie von Thomas Beck widmet jedem Sinn eine Folge

Auch dem Tastsinn hat Thomas Beck eine Podcastfolge gewidmet.

Auch dem Tastsinn hat Thomas Beck eine Podcastfolge gewidmet.

Bild: Paul Schwarzl

(pd/vpr) Der Liechtensteiner Schauspieler Thomas Beck hat in der Coronazeit einen Podcast mit dem Titel «Sinnvoll -Gedanken über die menschlichen Sinne» produziert. In Koproduktion mit dem TAK Theater Liechtenstein ging er dem Tast-, Geschmack-, Geruchs-, Hör- und Sehsinn nach und fragte sich, welche Rolle sie in einer persönlichen Begegnung spielen.

Thomas Beck

Thomas Beck

Bild: TAK Liechtenstein

Am Donnerstag, 3. Juni 2021, 18 Uhr, startet die erste Episode: «Die sechs Sinne».

Mit literarischen und musikalischen Gedanken und in diversen Gesprächen mit Menschen aus Liechtenstein untersucht Thomas Beck die Rolle der menschlichen Sinne.

Die weiteren Termine sind auf der Homepage von Thomas Beck zu finden.

Dienstag, 1. Juni – 11:30 Uhr

Nationales Projekt für szenisches Schreiben zeigt Abschlusspräsentation in der Lokremise

Die diesjährigen Nachwuchsdramaturgen des Projekts «Dramenprozessor».

Die diesjährigen Nachwuchsdramaturgen des Projekts «Dramenprozessor».

Bild: Katja Azzati

(pd/vpr) Am Freitag, den 4. Juni feiert das schweizweite Förderprojekt Dramenprozessor um 18 Uhr seine Abschlusspräsentation in der Lokremise St.Gallen. Das Projekt fördert seit 2001 Theaterautorinnen und -autoren.

Während eines Jahres erarbeiteten die ausgewählten Autorinnen und Autoren in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachleuten aus den Bereichen Regie, Schreiben, Schauspiel und Dramaturgie ein aufführungsreifes Theaterstück. Die Autorinnen und Autoren erhalten dadurch die Chance, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und sich ein Netzwerk zu aufzubauen.

Die Autorinnen und Autoren der Spielzeit 2020/2021 sind: Fiona Schreier, Matteo Emilio Baldi, Alexander Stutz und Kim de l’Horizon.

Höhepunkt der Arbeit ist am Ende die Abschlusspräsentation, eine szenischen Lesung von neun Theaterstücken in St. Gallen. Mehr als fünfzig Autorinnen und Autoren haben das alle zwei Jahre durchgeführte Programm bereits absolviert. Am Sonntag, 6. Juni wird die Präsentation im Theater Winkelwiese in Zürich wiederholt.

Dienstag, 1. Juni – 09:50 Uhr

Das Kleinkunsttheater 111 in St.Gallen ist wieder da

Szene aus dem Stück «Eine Kuh macht Mühe»aus der letzten Spielzeit.

Szene aus dem Stück «Eine Kuh macht Mühe»aus der letzten Spielzeit.

Bild: Theater 111

(pd/vpr) Das Theater 111 in St.Gallen startet nach sieben Monaten coronabedingter Zwangspause am Samstag, 5. Juni, mit neuem Programm. Nachdem es im September 2020 in seine achte Spielzeit gestartet war, schlossen sich im November schon wieder die Türen der Kleinkunstbühne in St.Gallen- St.Fiden. Die Spielzeit werde in den Sommer hinein verlängert, um doch noch einiges von dem erlebbar zu machen, was in der Zwischenzeit geschaffen wurde, teilten die Veranstalter mit.

Das Manesse-Quartett.

Das Manesse-Quartett.

Bild: PD

Am Eröffnungsabend zeigt das Quartett Manesse sein italienisches Musikprogramm Chi va piano – wer langsam geht mit Stücken von unter anderem Giuseppe Verdi und Texten von Giovanni Boccaccio. Wegen der reduzierten Platzzahl spielen sie zwei Mal, um 18 Uhr und 20 Uhr.

Der Schwager und Konsorten bei der Plattentaufe 2020 im Theater 111.

Der Schwager und Konsorten bei der Plattentaufe 2020 im Theater 111.

Quelle: PD

Am 17. bis 21. Juni folgt das Stück Sie ist unsterblich - Platon, gefolgt von «Monolog eines Virus». Am Sonntag, 21. Juni, mit einer Podiumsdiskussion von Prof. Pietro Vernazza von der Infektiologie des Kantonsspital St. Gallen.

Der Schwager & Konsorten ist eine vierköpfige Band aus St.Gallen. Am 26. Juni treten die vier Musiker mit deutschen Texten um 20.30 Uhr auf. Ihre Musik ist ein Spagat zwischen Singer-Songwriter und Indie-Rock.

Reservation: www.theater111.ch, info@theater111.ch, 071 222 10 59