Ostschweizer Kultur-Ticker
Werkstattbericht zu jüdischem Arbeitslager +++ Rapper Reezy beehrt das St.Galler Nachtleben +++ Konzertprogramm auf Fazioli-Flügel

Die Ostschweizer Kulturszene ist lebendig und vielfältig. In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

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Rückmeldungen und Infos an: ostschweizerkultur@chmedia.ch

Freitag, 21. Januar – 19:17 Uhr

Zum Holocaust Gedenktag: Werkstattbericht im Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte zu jüdischem Arbeitslager in der Schweiz

Christine und Rolf Werner beim Sportplatz der Reihenhaussiedlung Bruggenmatt in Bonstetten, wo von 1943 bis 45 das Arbeitslager für jüdische Flüchtlinge stand.

Christine und Rolf Werner beim Sportplatz der Reihenhaussiedlung Bruggenmatt in Bonstetten, wo von 1943 bis 45 das Arbeitslager für jüdische Flüchtlinge stand.

Bild: Bernhard Schneider

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages sind Christine und Rolf Werner zu Gast im Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz. Am Donnerstag, 27. Januar, berichten sie um 19 Uhr über ihre historischen Nachforschungen zum Arbeitslager für jüdische Flüchtlinge in Bonstetten, das von 1943 bis 1945 betrieben wurde.

Anfang 2019 erkundigte sich der während des Zweiten Weltkriegs in die Schweiz geflüchtete Kunstpädagoge Arno Stern bei der Gemeinde Bonstetten nach dem Arbeitslager, in welchem er einst interniert war. Stern ist der bisher einzig bekannte, überlebende Zeitzeuge. Seine Nachfrage gab den Anstoss zu Rolf und Christine Werners Recherchen und dem darauf basierenden Buch «Zuflucht Schweiz im 2. Weltkrieg», das 2021 erschienen ist. Es zeichnet nicht nur ein Bild vom Leben und Arbeiten im Lager, sondern zeigt auch die Hintergründe der Schweizerischen Flüchtlingspolitik in den Kriegsjahren auf. (pd/gen)

Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz, Florastrasse 6, St.Gallen. Anmeldung unter archiv@frauenarchivostschweiz.ch

Freitag, 21. Januar – 16:50 Uhr

Rapper Reezy tritt im St.Galler Ivy Club auf

Bild: Imago

Am Samstag, 22. Januar, beehrt einer der gehyptesten Deutschrapper das St.Galler Nachtleben: Reezy, bekannt durch Hits wie «Sandmann» oder «My Little Sunshine», tritt im Ivy Club an der Bahnhofstrasse 10 auf. Der Club öffnet seine Türen um 23 Uhr.

Aufgewachsen ist Reezy in den Strassen der Frankfurter Nordweststadt. Seit dem Zeitpunkt seiner Geburt ist er «pausenlos von Musik umgeben», wie er erzählt. Das Produzieren hat er sich mit Hilfe verschiedener Youtube-Tutorials selber beigebracht. Im März 2019 veröffentlichte er das Debütalbum «Teenager Forever», im Juni 2020 kam der Nachfolger «Weisswein & Heartbreaks», mit welchem er es auf Platz zehn in den deutschen Charts schaffte. (wec)

Video: Youtube

Tickets sind an der Abendkasse erhältlich (ab 21 Jahren und 2G+)

Freitag, 21. Januar – 14:36 Uhr

Verein «Opus 278» mit Konzertprogramm 2022 auf Fazioli-Flügel

Claire Pasquier vom Verein «Opus 278» mit dem Fazioli-Flügel.

Claire Pasquier vom Verein «Opus 278» mit dem Fazioli-Flügel.

Bild: Nik Roth

Der Verein «Opus 278» startet in seine zweite Saison und hat für 2022 ein abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammengestellt. Es beginnt am Samstag, 29. Januar, um 18.30 Uhr im Lagerhaus St.Gallen mit einem Konzert auf dem Fazioli-Konzertflügel, den der Verein dank vieler Sponsorinnen und Sponsoren in erwerben konnte. Die amerikanische Pianistin Rachel Naomi Kudo spielt Bach, Schumann und Schubert. Sie gewann beim Internationalen Bach-Wettbewerb 2018 in Leipzig den ersten Preis.

Zum Programm: «Kleine putzige Dinger» nannte Robert Schumann eine Reihe kurzer Klavierstücke, von denen er 13 zu den be­rühmten Kinderszenen zusammenfasste. In ihrer Mitte steht die Nummer 7, die «Träumerei», die bald zum Inbegriff des romantischen Klavierstücks werden sollte. Die amerikanische Pianistin Rachel Naomi Kudo stellt in ihrem Programm den Kinderszenen zwei weitere Stücke gegenüber: die Klaviersonate Nr. 17 von Franz Schubert. Und Johann Sebastian Bachs Toccata in D-Dur BWV 912.

«Opus 278» wurde im 2020 von der Pianistin Claire Pasquier, dem Schauspieler Matthias Flückiger und dem Architekten Georg Streule gegründet. Der Verein organisiert Aufführungen mit Pianistinnen und Pianisten, Solistinnen und Solisten und mit verschiedenen Kammerorchestern, welche nach dem Vorbild der ehemaligen Hauskonzerte in kleinerem Rahmen durch- und aufgeführt werden. Die Konzerte finden im St.Galler Lagerhaus, im Raum der ehemaligen Tanzschule Wingling statt (tagsüber Büro von GSI Architekten). (pd/gen)

Freitag, 21. Januar – 11:48 Uhr

Theater St.Gallen zeigt Max Frischs «Biedermann und die Brandstifter» anstelle von «M»

Die aktuelle Coronasituation zwingt das Theater St.Gallen zu einer Änderung im Spielplan. Anstelle von «M» nach dem Filmklassiker von Fritz Lang kommt im April der Welterfolg «Biedermann und die Brandstifter» von Max Frisch auf die Bühne. «Die speziellen Anforderungen der Pandemie verunmöglichen es, das erarbeitete Konzept der Produktion ‹M› wie geplant umzusetzen», heisst es in einer Medienmitteilung.

Regie und Ausstattung bleiben auch bei «Biedermann und die Brandstifter» in den Händen von Christina und Franziska Rast. Auch bezüglich der Terminplanung ändert sich nichts. Premiere ist am Freitag, 8. April, 19.30 Uhr im Um!bau.

Freitag, 21. Januar – 10:09 Uhr

Mehr Ostschweizerinnen auf Wikipedia: St.Galler Bibliothek Wyborada bietet Schreibwerkstatt an

Die Arboner Autorin Ruth Erat gehört zum Wikipedia-Schreibteam der Bibliothek Wyborada.

Die Arboner Autorin Ruth Erat gehört zum Wikipedia-Schreibteam der Bibliothek Wyborada.

Bild: Ralph Ribi

Frauen sind im Online-Lexikon Wikipedia nicht nur als Schreibende, sondern auch inhaltlich untervertreten. Chris Regn und Daniela Brugger vom kollaborativen Projekt Who writes his_tory! führen deshalb am Sonntag, 23. Januar, von 10 bis 16 Uhr im Studio der Bibliothek Wyborada in St.Gallen eine Schreibwerkstatt für Wikipedia-Einträge durch.

Wikipedia.org ist an Zugriffen gemessen die sechstgrösste Website der Welt und eine der wichtigsten Quellen für unser kollektives Wissen. Obwohl sie eigentlich allen offensteht, sind neun von zehn Autorinnen und Autoren weiss und männlich. Dies führt dazu, dass die Kriterien dafür, was als relevantes Wissen gilt, fast ausschliesslich von dieser Gruppe definiert werden. Nur wenn mehr Frauen an Wikipedia mitschreiben, kann sich das ändern.

In der Schreibwerkstatt werden Fragen rund um Wikipedia beantwortet und erste Schritte zum Erstellen und Editieren von Beiträgen aufgezeigt. Ziel ist das Erstellen von Einträgen zu wichtigen Frauen aus der Ostschweiz.

Im Anschluss können sich die Schreibenden immer wieder mit Fragen ans Wybo-Wiki-Schreibteam (Karin K. Bühler und Ruth Erat) wenden. Je nach Bedarf ist es auch möglich, dass sich eine Schreibgruppe formiert, die sich regelmässig im Studio zum Schreiben trifft. (pd/gen)

Covid: Zertifikatspflicht 2G, Anmeldung erforderlich: bibliothek@wyborada.ch Details zur Durchführung werden den Teilnehmenden per Mail mitgeteilt.

Donnerstag, 20. Januar – 18:20 Uhr

Die Bregenzer Festspiele trauern um Tenor Rafael Rojas

Rafael Rojas (1962–2022).

Rafael Rojas (1962–2022).

Bild: PD

Der aus Mexiko stammende Tenor Rafael Rojas verstarb am 18. Januar im Alter von 59 Jahren. Rojas zählt weltweit zu den herausragenden Opernsängern seiner Zeit, mehrfach trat er bei den Bregenzer Festspielen auf. Zuletzt begeisterte er im Sommer 2021 das Festspielpublikum in der Titelpartie der Oper im Festspielhaus «Nero».

«Wir sind bestürzt und tieftraurig über den plötzlichen Tod von Rafael», lässt sich Elisabeth Sobotka, Intendantin der Bregenzer Festspiele, in einer Medienmitteilung zitieren.

«Mit grosser Leidenschaft und grosser Stimme verzauberte er uns und sein Publikum. Seiner Familie und seinen Freunden gilt unser Beileid.»

Rojas trat an den grossen Opernhäusern auf nahezu allen Kontinenten auf. Im Sommer 1999 gab er sein Europadebüt bei den Bregenzer Festspielen als Gustavo in «Ein Maskenball» auf der Seebühne. Nach der Sommersaison 2000 in derselben Inszenierung kehrte er viele Male zurück an den Bodensee, so als Rodolfo in «La Bohème» 2001 sowie als Calaf in «Turandot» 2015 und 2016. Ausserdem trat er bei einem Orchesterkonzert mit den Wiener Symphonikern und im Rahmen der Reihe Musik & Poesie auf. (pd/wec)

Donnerstag, 20. Januar – 13:52 Uhr

Wegen der Coronapandemie: Nordklang-Festival findet auch in diesem Jahr nicht statt, Organisationsteam prüft neue Form für 2023

Immer ein Markenzeichen des Nordklang-Festivals sind unkonventionelle musikalische Begegnungen wie jene des Rätoromanen Tumasch (rechts) und des Grönländers Gerth Lyberth im Pfalzkeller.

Immer ein Markenzeichen des Nordklang-Festivals sind unkonventionelle musikalische Begegnungen wie jene des Rätoromanen Tumasch (rechts) und des Grönländers Gerth Lyberth im Pfalzkeller.

Bild: Benjamin Manser (14.2.2020)

Das achtköpfige Organisationsteam des St.Galler Nordklang-Festivals hat entschieden: Der für 11. und 12. Februar geplante Anlass kann aufgrund der aktuellen Coronasituation und der resultierenden Planungsunsicherheit nicht stattfinden. Der Entscheid sei klar gefallen, heisst es dazu in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit grossem Bedauern, aber ersatzlos müsse auch in diesem Jahr aufs Festival verzichtet werden.

Leicht gemacht haben sich die Organisatorinnen und Organisatoren den Entscheid nicht: In den vergangenen Tagen und Wochen habe man immer wieder abgewogen, die Entwicklung der Lage beobachtet und sich auch umorganisiert. Zudem habe man in regem Kontakt mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Norden gestanden. Geprüft wurden auch verschiedene Varianten für die Durchführung, unter anderem ein Minifestival mit beschränkter Publikumskapazität ins Auge gefasst:

«Letztendlich sind wir aber zum Schluss gekommen, dass derzeit nicht der richtige Zeitpunkt ist, um überhaupt ein Festival mit Hunderten von Leuten durchzuführen.»

Es erscheint dem Organisationsteam zurzeit riskant, «bedenkenlos» ein Festival durchzuführen: «Wir wollen das Risiko nicht eingehen, unser Publikum sowie unsere Musikerinnen und Musiker einer Gefahr auszusetzen. Die aktuelle epidemiologische Lage und die damit verbundenen Unsicherheiten verunmöglichen eine sorgfältige Planung und Durchführung.»

Der Finne Antti Paalanen trat am Nordklang-Festival 2018 in der Grabenhalle auf.

Der Finne Antti Paalanen trat am Nordklang-Festival 2018 in der Grabenhalle auf.

Bild: Benjamin Manser (24.2.2018)

Das schmerze. Vor allem wegen den «wunderbaren Künstlerinnen und Künstlern, die die Pandemie mit ihrer Musik für einen Moment hätten vergessen machen sollen». Die Bands seien bereit gewesen; viele seien auch heiss auf ihren Auftritt. Ihnen abzusagen sei ein herber Dämpfer. Das OK hofft auch auf das Verständnis der in der Vergangenheit stets zahlreichen und treuen Gäste. Es glaubt gemäss Mitteilung fest daran, im kommenden Jahr wieder ein Nordklang-Festival durchführen zu können.

Man werde die Zeit nutzen und sich im Team überlegen, wie die Zukunft des Nordklang-Festivals aussehen könnte - mit oder ohne Pandemie. Ziel sei es, einen Anlass zu konzipieren, der auch «die Wogen einer Pandemie überstehen» könne. Wie das aussehen und wann das stattfinden könnte, ist jetzt Gegenstand von Diskussionen. Als Termin für die nächste Ausgabe des St.Galler Nordklang-Festivals peilen die Organisatorinnen und Organisatoren aber den 10. und 11. Februar 2023 an. (pd/vre)

Donnerstag, 20. Januar – 11:51 Uhr

Marius Bear verschiebt Album-Tournee

Der Appenzeller Sänger Marius Bear wird wegen seiner rauhen Stimme auch «Joe Cocker der Schweiz» genannt.

Der Appenzeller Sänger Marius Bear wird wegen seiner rauhen Stimme auch «Joe Cocker der Schweiz» genannt.

Bild: PD

Fans von Marius Bear müssen sich gedulden: Das dritte Album «Boys Do Cry» des Appenzeller Singer-Songwriters erscheint nicht wie angekündigt am 4. Februar, sondern erst am 25. März. Auch die geplante Album-Tournee verschiebt sich: Sie startet neu am Donnerstag, 24. März mit einem Heimspiel im Casino Herisau. Die geplanten Deutschland-Auftritte im Februar wurden abgesagt. (pd/wec)

Infos zu den neuen Konzertdaten gibt es hier.

Mittwoch, 19. Januar – 16:23 Uhr

J. S. Bach-Stiftung St.Gallen sagt Kantatenkonzert im Januar ab

Kantatenkonzert der Bachstiftung in der Kirche Trogen: im Januar wird es nicht stattfinden.

Kantatenkonzert der Bachstiftung in der Kirche Trogen: im Januar wird es nicht stattfinden.

Bild: Jelena Gernert

Die für den 21. Januar geplante Aufführung der Kantate BWV 16 «Herr Gott, Dich loben wir» in der Evangelischen Kirche Trogen wird ersatzlos gestrichen und auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Entscheid fiel «nach reiflicher Überlegung und schweren Herzens», wie die Bachstiftung St.Gallen mitteilt: «Die Corona-Pandemie hat eine derartige Dynamik entfesselt, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit mit namhaften Vakanzen bei den Mitwirkenden rechnen müssten, darunter Positionen, die möglicherweise nur schwer ersetzbar wären.»

Auch wolle man Kompromisse bei der Besetzung und Ansteckungen unter den Mitwirkenden vermeiden, den Chor nicht mit Masken singen lassen. Von den Kantatenkonzerten werden jeweils Ton-/Bildaufnahmen gemacht und Videos über die Online-Plattform Bachipedia verbreitet. «Man muss der Krankheit nicht auf diese Weise ein Denkmal setzen.»

Das Jahr 2022 sei nun «schon reichlich befrachtet mit Doppelaufführungen im Zuge der Aufholjagd aus dem Coronajahr 2020», daher die Verschiebung auf unbestimmte Zeit. Ob das Februarkonzert stattfinden wird, soll in der letzten Januarwoche entschieden werden.

Mittwoch, 19. Januar – 15:07 Uhr

Offenes Atelier im Sitterwerk mit der St.Galler Künstlerin Nora Rekade

Die St.Galler Künstlerin Nora Rekade ist noch bis Ende Januar Gast im Atelier der Stiftung Sitterwerk in St.Gallen.

Die St.Galler Künstlerin Nora Rekade ist noch bis Ende Januar Gast im Atelier der Stiftung Sitterwerk in St.Gallen.

Bild: Nik Roth

Die St.Galler Künstlerin Nora Rekade ist von Anfang November bis Ende Januar im Atelier der Stiftung Sitterwerk in St.Gallen zu Gast. Nun öffnet sie ihr Atelier am Mittwoch, 26. Januar, von 16 bis 20 Uhr für Besucherinnen und Besucher. Rekades Arbeiten entstehen meist aus Erinnerungssplittern oder Gedankenfragmenten. Es sind alltägliche Situationen, die sie bewegen: ein Satz irgendwo, ein Song, eine Situation, Gedanken, die sie nicht mehr loslassen. Scheinbare Beiläufigkeiten werden wie in einem Katalysator zu Bildern von weiterreichender Bedeutung, zu Metaphern für innere Zustände. Noras Arbeiten wirken aus der Intuition entstanden und vermögen trotz ihrer Reduktion kollektive Erinnerungen hervorzurufen. (pd/gen)

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen findet das offene Atelier unter der vom Bund vorgegebenen 2G-Regel statt. Zusätzlich gilt in allen Innenräumen eine FFP2-Maskenpflicht.

Dienstag, 18. Januar – 17:17 Uhr

Cellistin Fatima Dunn tritt in Steckborn auf

Fatima Dunn wird auf der Bühne zum «One Woman Orchestra».

Fatima Dunn wird auf der Bühne zum «One Woman Orchestra».

Bild: PD / Solothurner Zeitung

Am Freitag, 21. Januar, um 20.15 Uhr, tritt die Cellistin und Singer-Songwriterin Fatima Dunn im Phönix Theater Steckborn auf. Die Musikerin mit irischen Wurzeln wird auf der Bühne zum «One Woman Orchestra»: Mit Cello, ihrer Stimme und einer Loopstation legt sie verschiedene Klangschichten übereinander und verwebt diese zu poetischen, sphärischen Songs. Am Konzert spielt Fatima Dunn Songs aus ihrem neusten Album «Abigstärn». Es ist ihr erstes Werk, welches komplett in Mundart verfasst wurde. (pd/wec)

Video: Youtube

Infos und Tickets unter www.phoenix-theater.ch

Montag, 17. Januar – 18:12 Uhr

Gastspiel und «Wiener Abend» am Theater Konstanz

Die Chansonnière und Kabarettistin Sandra Kreisler.

Die Chansonnière und Kabarettistin Sandra Kreisler.

Bild: Simone Hofmann

Im Januar und Anfang Februar blickt das Theater Konstanz nach Österreich – und in die österreichische Seele. Zunächst hat am 21. Januar, 20 Uhr, Elfriede Jelineks «Das Licht im Kasten» im Grossen Haus Premiere: Ein Stück über Kaufrausch und Mode als Metapher der Vergänglichkeit, mit verzweifeltem und ziemlich schwarzem Humor. Regie führt Susanne Schmelcher.

Am 5. Februar gastieren Sandra Kreisler und Andreas Kohl um 20 Uhr mit «KREISLERismen» im Foyer der Spiegelhalle: einem Kabarettprogramm mit Chansons von Georg (und Sandra) Kreisler – witzig, bissig, zeitlos und zeitkritisch.

Der Musiker Rudolf Hartmann.

Der Musiker Rudolf Hartmann.

Bild: Ilja Mess
Schauspieler Odo Jergisch.

Schauspieler Odo Jergisch.

Bild: Ilja Mess

Einen Tag später, am 6. Februar, folgen Ensemblemitglied Odo Jergisch und der Musiker Rudolf Hartmann, ebenfalls um 20 Uhr im Spiegelhallenfoyer. Sie bringen dort den Wiener Abend «Zwetschgenröster sind kein Kompott» auf die Bühne. Literarisch unterstützt von berühmten Kaffeehausliteraten wie Egon Friedell und Friedrich Torberg und Kabarettisten wie Helmut Qualtinger und Carl Merz machen sich die beiden auf die Suche nach der österreichischen Seele – zwischen Gemütlichkeit und Schmäh, Raunzen und Todessehnsucht.

Wienerische, weinerliche und wunderbare Melodien dürfen nicht fehlen. Doris Happl, Chefdramaturgin am Theater Konstanz, hat das Programm zusammengestellt.

Montag, 17. Januar – 14:24 Uhr

Vorarlberger Landestheater verlängert Vertrag mit Stephanie Gräve

Stephanie Gräve, seit 2018 Intendantin des Vorarlberger Landestheaters Bregenz.

Stephanie Gräve, seit 2018 Intendantin des Vorarlberger Landestheaters Bregenz.

Bild: Arthur Gamsa

Der bestehende Vertrag von Stephanie Gräve, Intendantin des Vorarlberger Landestheaters wird bis Sommer 2028 verlängert. Gräve, 1968 in Duisburg geboren, übernahm die Intendanz in Bregenz zur Spielzeit 2018/2019 und führt das Theater nunmehr in der vierten Saison. Seither steht das Haus für anspruchsvolles und engagiertes zeitgenössisches Theater mit überregionaler Strahlkraft, ist gut vernetzt und zeigt zu den Eigenproduktionen zahlreiche Gastspiele und Koproduktionen.

Nach einem Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie begann Gräve 1995 als Dramaturgin am Theater Oberhausen. 1999 wechselte sie ans Schlosstheater Moers, das sie gemeinsam mit Johannes Lepper bis 2003 leitete. Im Anschluss war sie am Theater Bonn tätig, zunächst als Dramaturgin, später als Chefdramaturgin des Schauspiels. Als stellvertretende künstlerische Direktorin und Kuratorin für spartenübergreifende und internationale Projekte arbeitete sie von 2012 bis 2015 am Theater Basel, in der Spielzeit 2015/16 als Schauspieldirektorin in Bern. Sie war als Lehrbeauftragte an Universitäten, in verschiedenen Jurys und im Vorstand des Internationalen Theaterinstituts tätig; seit 2017 ist sie Vorstandsmitglied von art but fair.

«Stephanie Gräve ist es gelungen, das Haus zu öffnen und eine neue Publikumsschicht für das Programm am Vorarlberger Landestheater zu begeistern», begründet Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink die Vertragsverlängerung. In der gegenwärtig herausfordernden Zeit wolle man ein Zeichen von Kontinuität und Stabilität setzen und freue sich auf weitere spannende Jahre der Zusammenarbeit.

Stephanie Gräves aktueller Vertrag läuft bis Ende Juni 2023. Nun wurde eine Verlängerung um weitere fünf Jahre bis Juni 2028 vereinbart. (pd/bk.)

Montag, 17. Januar – 10:21 Uhr

Ausstellung zu Leben und Werk des Künstler Ernst Kreidolf in Kreuzlingen

«Bei den Gnomen und Elfen» von Ernst Kreidolf.

«Bei den Gnomen und Elfen» von Ernst Kreidolf.

Bild: PD

Die Ausstellung «Ernst Kreidolf - Querbeet» im Museum Rosenegg in Kreuzlingen vermittelt einen Überblick über die Vita und das Werk des bekannten Malers und Bilderbuchkünstlers Ernst Kreidolf. Die Vernissage findet am Freitag, 21, Januar um 18 Uhr statt. Anna Lehninger wird in das Leben und Werk des Künstlers einführen.

Ernst Kreidolf (1863 -1956) verbrachte seine Kindheit und Jugend auf dem Bauernhof seiner Grosseltern in Tägerwilen nahe Kreuzlingen. Das ländliche Umfeld prägte den sensiblen Knaben und förderte seine Liebe zu Fauna und Flora, die sich schon früh in seinen Bildern nachvollziehen lässt.

Kreidolf, der in Konstanz eine Ausbildung zum Lithografen absolvierte und in München Malerei studierte, verfügte über eine präzise Beobachtungsgabe, die er in seinen Portrait-, Pflanzen- und Tierstudien detailgetreu umsetzte. Inspiriert durch ausgedehnte Aufenthalte in den Alpen entstanden zahlreiche Landschaftsdarstellungen, in denen er zum Teil auch märchenhafte Motive integrierte. Kreidolf besass eine phantasievolle und poetische Seite, die vor allem in seinen selbst gedichteten und liebevoll gestalteten Bilderbüchern zum Vorschein kam.

Im Museum Rosenegg sind zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle, Gemälde und Grafiken zu sehen, aber auch diverse Archivalien und einige von Kreidolfs Bilderbüchern. Ausgestellt sind auch persönliche Gegenstände aus dem Nachlass des Künstlers, darunter seine Staffelei.

Zeitgleich wird in der Städtischen Wessenberg-Galerie in Konstanz vom 29.01.-17.04.2022 die Ausstellung «Wachsen – Blühen – Welken. Ernst Kreidolf und die Pflanzen» gezeigt. (pd/gen)

Ernst Kreidolf – Querbeet, Museum Rosenegg, Kreuzlingen, 23.1. bis 17.4.; Um Anmeldung wird gebeten (Teilnehmerbegrenzung): info@museumrosenegg.ch sowie 071 672 8151.

Freitag, 14. Januar – 19:49 Uhr

Chansonnier Michael von der Heide ist zu Gast in der Talksendung «Focus» auf SRF 3

Michael von der Heide ist zu Gast in der Talk-Sendung «Focus» auf SRF 3.

Michael von der Heide ist zu Gast in der Talk-Sendung «Focus» auf SRF 3.

Bild: PD

Eigentlich wollte er in seinem Heimatdorf Amden katholischer Priester werden – wegen der tollen Gewänder. Heute ist Michael von der Heide weit gereister Chansonnier und Musiker, der sich zum 50. Geburtstag ein Konzert in ebendiesem Bergdorf schenkte. Er ist am Montag, 17. Januar, um 20 Uhr zu Gast in der Sendung «Focus» bei Kathrin Hönegger auf Radio SRF 3.

Als Kind sah er eines Abends im «Frottée-Pischi» den Auftritt seines grossen Idols Paola Felix – sie sang «Cinéma» – und da wusste er, dass sein Leben der Bühne gehören würde. Statt in schicke Kostüme steigt Michael von der Heide seit der Pandemie auch wieder in weisse, weite Hosen: Er kehrte zurück in seinen gelernten Pflegeberuf. Dabei schiebt er Nachtschicht, darf mit Kinderliedern dementen Patientinnen und Patienten eine Freude machen oder Menschen in den Tod begleiten: «Das hat vieles relativiert.» Ein Gespräch über die Vergänglichkeit und die Liebe auf den ersten Blick – oder Song. (pd/gen)

Freitag, 14. Januar – 14:21 Uhr

Riklin & Schaub treten mit ihrem neuen Programm auf

Roman Riklin und Daniel Schaub.

Roman Riklin und Daniel Schaub.

Bild: PD

Nach «Freddie – die Mundartshow», einer Hommage an Queen-Sänger Freddie Mercury, sind die beiden Songwriter und Multi-Instrumentalisten Roman Riklin und Daniel Schaub wieder mit ihrem Programm «Was wäre, wenn» unterwegs. Am Freitag, 14. Januar, um 20 Uhr, treten sie im Kult-X in Kreuzlingen auf. Es folgen weitere Aufführungen in der Ostschweiz.

Video: Youtube

Riklin und Schaub sind bekannt als Mitglieder des Trios Heinz de Specht, das sich 2019 nach über 700 Auftritten auflöste. In ihrem ersten Duo-Programm, welches 2020 Premiere feierte, begleiten sich die beiden musikalischen Geschichtenerzähler mit E-Gitarre, Cello, Wurlitzer-Piano, Mandoline und Synthie-Bass. Gleichzeitig spielen sie dazu mit den Füssen Schlagzeug. Immer wieder werden auch Videoclips eingesetzt und ermöglichen so multimediale Songerlebnisse. (pd/wec)

Freitag, 14. Januar – 12:14 Uhr

Ausserrhoder Newcomerband Sort of Sad veröffentlicht neue Single

Elija Walz, Paula Schindler und Gian Trüb bilden zusammen die Band Sort of Sad.

Elija Walz, Paula Schindler und Gian Trüb bilden zusammen die Band Sort of Sad.

Bild: PD

Lange war es still um das Electropop-Trio Sort Of Sad, bestehend aus Elija Walz, Paula Schindler und Gian Trüb. Nun melden sich die drei Ausserrhoder, die beim BandXOst-Wettbewerb 2020 den zweiten Platz erreichten, mit ihrer neuen Single «Out Of My Head» zurück.

Im Song geht es um Worte, die sich anfühlen wie Wellen, und um die Angst, in der eigenen Gedankenflut zu ertrinken. Inhaltlich regt der Track zum Nachdenken, aber auch zum Tanzen an.

Die neue Single «Out Of My Head».

Video: Youtube

Die Ausserrhoder Band hat sich soundtechnisch verändert, wie sie selbst schreibt: «Die Studiozeit, die uns durch das Preisgeld ermöglicht wurde, hat definitiv unseren Horizont erweitert. Wir haben uns an neue Schaffungsprozesse herangetastet und frische Ideen und Harmonien ausprobiert.» (pd/wec)

Freitag, 14. Januar – 10:41 Uhr

Eröffnung des Tanzfestivals Steps in St.Gallen mit der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen

Der Tanzchef des Theaters St.Gallen, Kinsun Chan (links), und der Choreograf Martin Zimmermann eröffnen mit ihrem Stück «Wonderful World» das Tanzfestival Steps.

Der Tanzchef des Theaters St.Gallen, Kinsun Chan (links), und der Choreograf Martin Zimmermann eröffnen mit ihrem Stück «Wonderful World» das Tanzfestival Steps.

Bild: Basil Stücheli

Vom 28. April bis 22. Mai 2022 bringt die 18. Ausgabe des Tanzfestival Steps den zeitgenössischen Tanz in alle Landesteile der Schweiz. Neun Compagnien bespielen schweizweit 36 Bühnen – und für einmal auch zwei Hotels.

Das Festival wird am 28. April 2022 mit der Uraufführung von «Wonderful World», der ersten Zusammenarbeit der Choreografen Kinsun Chan und Martin Zimmermann, in der Lokremise St. Gallen eröffnet. Chan leitet seit der Spielzeit 2019/20 die Tanzkompanie des Theaters St.Gallen. Zimmermann ist ein wichtiger Kopf der internationalen zeitgenössischen Tanz- und Zirkusszene und Preisträger des Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring 2021.

Die Choreografen gehen in «Wonderful World» der Frage nach, was mit der Gesellschaft passiert, wenn sie aus dem Gleichgewicht gerät. Ort des Geschehens ist eine instabile Bühne, die durch die kleinste Bewegung kippt und den Tänzerinnen und Tänzern wortwörtlich den Boden unter den Füssen wegzieht. Die Bühne wird zum Symbol für unsere sich stetig verändernde Welt. Im Spiel mit lebensgrossen Puppen werfen die 16 Ensemblemitglieder der Tanzkompanie des Theater St. Gallen die Frage auf, wer wessen Marionette ist. (pd/gen)

Programm in St.Gallen: 28.4.-1.5. Martin Zimmermann / Kinsun Chan mit «Wonderful World»; 4.5. Cie. La Ronde mit «8»; 6.5. Annie Hanauer / LAC / Teatro Danzabile mit «A space for all our tomorrows»; 22.5. CocoonDance mit «RUNthrough»,

Programm im Phoenixtheater Steckborn: 6.5., Cie. La Ronde mit «8»; 19.5., Portraits in Otherness mit «L’Héritière / Duende / BABAE».

Am 13. Januar 2022 startet der Kartenverkauf bei See Tickets.

Donnerstag, 13. Januar – 19:06 Uhr

Ausstellungsprogramm 2022 der Museen im Appenzellerland

Hansjörg Rekade «Ich sehe was, was Du nicht siehst, 2010».

Hansjörg Rekade «Ich sehe was, was Du nicht siehst, 2010».

Bild: Hanspeter Schiess

Die Museen des Appenzellerlandes haben ihre Sonderausstellungen für das Jahr 2022 bekannt gegeben. Folgende drei Ausstellungsankündigungen klingen besonders vielversprechend:

Ab dem 19. März mit Hansjörg Rekade eine vielseitig engagierte Persönlichkeit im Museum für Lebensgeschichten in Speicher mit einer Ausstellung geehrt. Der 2015 verstorbene Speicherer war Cartoonist, Grafiker, Zeichenlehrer und Gemeinderat. Unter dem Titel «Der Kunst verpflichtet» sind unter anderem seine eigenwilligen künstlerischen Arbeiten zu sehen, die sich durch farbenfrohe und schalkhafte Elemente auszeichnen.

Mit der Ausstellung «Geflickt. Vom Wiederherstellen und Reparieren» erforscht das Museum Appenzell ab dem 12. März 2022 ein ebenso altes wie zeitgemässes Thema: Vom provisorischen Notbehelf bis zur professionellen Reparatur, die Bandbreite der Wiederherstellungsarbeiten ist gross. Der Modedesignstudent Morris Manser hat 2021 für seine Bachelorarbeit Recherchen im Museum Appenzell betrieben. Ab dem Frühsommer wird seine daraus entstandene Kollektion in einer kleinen Sonderschau im Textilsaal gezeigt.

Ab dem 3. April zeigen das Kunstmuseum Appenzell und die Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell die Ausstellung «R.A.W. or the sirens of Titan». Inspiriert vom gleichnamigen humanistischen Science-Fiction-Roman des Autors Kurt Vonnegut entwickeln zehn zeitgenössische Künstlerinnen in je einem Ausstellungsraum poetische, kritische, surreale, interaktive, multimediale Wirklichkeitsbilder. (pd/gen)

Donnerstag, 13. Januar – 10:58 Uhr

Goldacher Kabarettist Renato Kaiser hilft dem St.Galler Steueramt

Der Goldacher Kabarettist Renato Kaiser.

Der Goldacher Kabarettist Renato Kaiser.

Bild: PD

Ab sofort kann man die Steuererklärung im Kanton St.Gallen vollständig elektronisch einreichen. Um diese Neuerung bekannt zu machen, hat das Steueramt den Goldacher Kabarettisten Renato Kaiser engagiert. Wie das Steueramt in einer Mitteilung schreibt, zeige Kaiser in zwei Kurzvideos «unterhaltsam und mit einer Prise Humor» auf, wie einfach die elektronische Einreichung der Steuererklärung sei. Doch obwohl sich Kaiser, der Träger des Salzburger Stiers ist, alle Mühe gibt, gelingt es ihm nur bedingt, die trockene Materie aufzulockern. Aber er ist jung und brauchte offenbar das Geld. (pd/gen)

Donnerstag, 13. Januar – 10:18 Uhr

Schauspielpremiere «Die Mitte der Welt» des Theaters St.Gallen verschoben

Die Premiere der nächsten Schauspielproduktion des Theaters St.Gallen «Die Mitte der Welt» ist um zwei Wochen verschoben worden. Sie findet neu am Mittwoch, 9. Februar 2022, 20 Uhr in der Lokremise statt. Die Einführungsmatinee wurde neu auf Sonntag, 30. Januar 2022, 11 Uhr, ebenfalls in der Lokremise gelegt.

Die Mitte der Welt ist ein Schauspiel nach dem Roman von Andreas Steinhöfel in einer Fassung von Martin Pfaff. Die Produktion für Jugendliche ab 15 Jahren handelt vom Erwachsenwerden, vom Anderssein und von der ersten Liebe. Im Mittelpunkt steht Phil, der seinen Weg durch Liebeswirren und Familienchaos sucht. (pd/gen)

Donnerstag, 13. Januar – 10:00 Uhr

Thurgauer Regierungsrat unterstützt Theaterwerkstatt Gleis 5 in Frauenfeld

«So ein Chaos», die neuste Produktion der Theaterwerkstatt Gleis 5 für Kinder ab 6 Jahren mit Hund Monty und Schauspieler Simon Engeli.

«So ein Chaos», die neuste Produktion der Theaterwerkstatt Gleis 5 für Kinder ab 6 Jahren mit Hund Monty und Schauspieler Simon Engeli.

Bild: PD

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau unterstützt dieder Theaterwerkstatt Gleis 5 aus Frauenfeld für die Programmation des Hauses 2022 mit einem Beitrag von 120’000 Franken aus dem Lotteriefonds. Wie der Regierungsrat in einer Mitteilung schreibt, habe sich die Theaterwerkstatt als attraktiver Anziehungspunkt für Theaterbesucherinnen und -besucher aus dem ganzen Kanton Thurgau etabliert.

Mit Eigenproduktionen und ausgewählten Gastspielen hätten sich die Theaterschaffenden neben den bestehenden Anbietern gut positioniert. Die Theaterwerkstatt sei zudem eine willkommene Probestätte für interne und externe Produktionen, da Proberäume im Kanton Thurgau für freie (Theater-)Gruppen rar seien. Die Verantwortlichen strebten 2022 eine weitere grosse Umstrukturierung und Professionalisierung des Betriebs an, um ihr breites Programm auch künftig gewährleisten zu können, neue Zielgruppen zu erschliessen sowie ihre Arbeit programmatisch, finanziell und personell gezielter steuern zu können.

Die Theaterwerkstatt Gleis 5 führt in Frauenfeld in der ehemaligen Lokremise am Bahnhof ein Haus für zeitgenössisches Theater. Das Programm besteht aus Eigenproduktionen und Gastspielen, wobei die Palette von Ensemble- und Solostücken über Kinder- und Puppentheaterproduktionen bis zu Musik- und Open-Air-Produktionen reicht.

Hinter der Theaterwerkstatt Gleis 5 stehen mit Simon Engeli, Giuseppe Spina und Rahel Wohlgensinger drei profilierte Thurgauer Theaterschaffende. Ergänzt wird das Leitungsteam durch die Ostschweizer Theaterschaffenden Noce Noseda und Joe Sebastian Fenner sowie die Konstanzer Kulturschaffende Judith Zwick. Die Theaterwerkstatt Gleis 5 wird seit ihrem Bestehen 2011 mit viel Eigeninitiative und Eigenmitteln geführt. (pd/gen)

Mittwoch, 12. Januar – 17:50 Uhr

Folktronica-Duo The Upper Strata spielt in der Kunsthalle Ziegelhütte Songs über Heimat und Zugehörigkeit

Regula und Jonny Sanchez sind das Duo The Upper Strata.

Regula und Jonny Sanchez sind das Duo The Upper Strata.

Bild: PD

Regula Sanchez' Wurzeln liegen im Appenzellerland. Nach hunderten von Konzerten in den USA, tritt sie am Freitag, 21. Januar, um 20 Uhr mit ihrem Musikprojekt The Upper Strata in ihrer Heimat Appenzell, in der Kunsthalle Ziegelhütte auf. Dies im Rahmen der Gruppenausstellung Heimspiel. Zusammen mit Jonny Sanchez erkundet Regula Sanchez immer neue Musikgattungen: von Singer-Songwriter über Blues, R&B, Jazz und Indie-Electro.

Das Folktronica-Duo, das in Basel lebt, vermischt akustisches Songwriting mit elektronischen Beats und verwobenen Gesangsharmonien. Das letzte, 2020 erschienene Album Luap Elk ist inspiriert durch das Leben und Werk der Künstlers Paul Klee. The Upper Strata hat insgesamt acht Alben und zwei EP’s veröffentlicht. Am Konzert stellt das Duo Lieder vor, die sich mit dem Thema Heimat, Zugehörigkeit und Spielfreude befassen. (pd/gen)

Türöffnung 19.00 Uhr - Barbetrieb - Ausstellung bis vor Konzertbeginn offen - Eintritt frei - Kollekte

Mittwoch, 12. Januar – 12:23 Uhr

Die Rheintaler Autorin Jolanda Spirig erzählt in Bregenz von der Ostschweizer Textilgeschichte

Die Belegschaft der Jacob-Rohner-Schifflistickerei in Rebstein, 1901.

Die Belegschaft der Jacob-Rohner-Schifflistickerei in Rebstein, 1901.

Bild: PD

Die Rheintaler Autorin Jolanda Spirig ist am Freitag, 21. Januar, im Vorarlbergmuseum in Bregenz zum Gespräch eingeladen. Die Reihe «freitags um 5 – Landesgeschichte im Gespräch» wird von Markus Barnay moderiert.

Vorarlbergs Entwicklung zum «Textilland» im 19. und 20. Jahrhundert wäre ohne die Impulse aus der Schweiz und ohne die Schweizer Zwischenhändler, die «Fergger», nur schwer vorstellbar. Und doch weiss man dort nur wenig über die Textilindustrie in der Schweiz. Jolanda Spirig hat sich intensiv damit auseinandergesetzt. Ihre Recherchen über die Textildynastie Jacob Rohner hat sie im Buch «Sticken und Beten» verarbeitet. Das Gespräch, das um 17 Uhr beginnt, wirft einen literarischer Blick aus der Schweiz auf die Geschichte der Textilindustrie. (pd/gen)

Der Eintritt ist frei. Es gelten der 2G-Nachweis und eine FFP2-Maskenpflicht.

Dienstag, 11. Januar – 20:00 Uhr

Zweiter «Ost Süd Slam» in St. Gallen

Die Bündner Slampoetin Piera Cadruvi.

Die Bündner Slampoetin Piera Cadruvi.

Bild: PD/Stefanie Rohner

Bis kurz vor der Pandemie beehrte die St.Galler Lesebühne «Tatwort» mit den Slam-Veteranen Richi Küttel, Etrit Hasler und dem Autor Ralph Weibel die Süd Bar am Oberen Graben in St. Gallen. Nach fast zweijähriger Absenz kehrt Bühnenliteratur dahin zurück: In Form von Poetry-Slam und mit neuem Team. Der zweite «Ost Süd Slam» findet am Sonntag, 16. Januar, um 19 Uhr statt.

Der Event wird von den Ostschweizer Slam Poetinnen und Poeten Fabian Engeler, Piera Cadruvi, Pierre Lippuner, Stefan Weisskopf und Stefanie Rohner in Zusammenarbeit mit der Süd Bar organisiert und durchgeführt. Dabei soll der Event, als Kontrastpunkt zum grossen Slam in der Grabenhalle, eine offene Bühne für Newcomerinnen und Newcomer sowie Experimente bieten. Moderiert wird der Anlass von Piera Cadruvi und der Voralbergerin Ines Strohmaier, während sich Olivia Elger, Caterina John, Marius Portmann, Jay Man, Gregor Stäheli, Moët Liechti, Myriam Steinbrecher und Leva Siedler im Wettbewerb die Stirn bieten. (pd/wec)

Dienstag, 11. Januar – 13:34 Uhr

Offene Ateliers und digitale Künstlerinnengespräche

Im Rahmen der «Heimspiel»-Ausstellung geben am 15. und 16. Januar 2022 über 80 Kunstschaffende aus den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, St.Gallen und Thurgau sowie den Ländern Vorarlberg und Fürstentum Liechtenstein Einblick in ihre Ateliers und ihr aktuelles Schaffen.

Bildhauerin Katharina Fitz

Bildhauerin Katharina Fitz

Bild: PD

Die Projektleiterinnen des Heimspiels 2021, Nina Keel und Anna Vetsch, führen im Rahmen der offenen Ateliers zwei Künstlerinnengespräche durch. Aufgrund der aktuellen Lage werden die beiden Ateliergespräche im Vorfeld digital aufgenommen und zum 15. Januar hin auf www.heimspiel.tv online geschaltet. Das eine Gespräch findet mit der Bildhauerin Katharina Fitz statt, die in Nottingham lebt. Das andere führen die Projektleiterinnen mit der Fotografin Susann Albrecht aus St.Gallen. (pd/wec)

Die Adressen aller offenen Ateliers sind unter heimspiel.tv/offeneateliers zu finden. Die Ateliers können an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr unter Einhaltung der aktuell geltenden Covid-Massnahmen (2G + Maskenpflicht) frei besichtigt werden.

Montag, 10. Januar – 17:54 Uhr

Julie with Strings in der Romanshorner Konzertreihe Klangreich

Die Harfenistin Julie Campiche improvisiert und experimentiert gerne.

Die Harfenistin Julie Campiche improvisiert und experimentiert gerne.

Bild: Gerald Langer

Dass Jazz- und Rockmusiker Streicher in ihre Bands integrieren, ist heutzutage keine Besonderheit mehr. Julie Campiche, Ausnahmeharfenistin aus der Romandie, sucht jedoch in ihrem neusten Projekt eine besondere Klangfarbe und Flexibilität. Deshalb arbeitet sie mit einem Streichtrio, das mit Viola, Cello und Kontrabass unerwartet dunkel und körperhaft klingt, und mit Musikern, die gleichermassen mit Klassik und Jazz vertraut sind. Zu hören sind Julie with Strings am Sonntag, 16. Januar, in der Alten Kirche Romanshorn.

Julie Campiche war bereits 2013 mit der Band «Orioxy» und 2018 im Trio mit Eric Longsworth in der Romanshorner Konzertreihe Klangreich zu Gast. Mittlerweile zählt die improvisierende Harfenistin zu den interessantesten und international erfolgreichsten Musikerinnen und Musikern der Romandie.

Sonntag, 16. Januar, 17 Uhr, Alte Kirche Romanshorn. Es gilt 2G. Information und Reservation unter klangreich.ch

Montag, 10. Januar – 17:12 Uhr

Teater Pero aus Schweden spielt für Kinder ab 3 im TAK Schaan

Das Teater Pero spielt «Astons Steine».

Das Teater Pero spielt «Astons Steine».

Bild: pd

Aston ist ein kleiner Hund, der leidenschaftlich gerne Steine sammelt. Dabei ist es egal, ob sie gross oder klein sind, leicht oder schwer. Die einen Steine sind traurig, andere frieren – Aston kümmert sich liebevoll um jeden einzelnen und trägt sie alle nach Hause. Irgendwann wird das Haus jedoch zu voll und Astons Eltern versuchen, seine Sammelleidenschaft zu bremsen.

Nach dem Bilderbuch von Lotta Geffenblad zeigt das Teater Pero aus Schweden «Astons Steine» für ein Familienpublikum ab 3 Jahren am Sonntag, 16. Januar 2022 um 16 Uhr im TAK. Die Geschichte erzählt in deutscher Sprache mit viel Musik und auf herzerwärmende Weise von der Fähigkeit, auch die kleinsten Dinge im Leben zu schätzen.

Beim Marburger Theaterfestival KUSS wurde «Astons Steine» mit dem ersten Preis ausgezeichnet. «Ohne zu belehren, zeigt dieses berührende Stück den liebevollen und geduldigen Umgang miteinander in einer Familie, wie sie sich jeder wünscht», so begründete die siebenköpfige Jury aus Kindern und Erwachsenen ihren Entscheid. (pd/bk.)

Sonntag, 16. Januar, 16 Uhr, TAK Schaan. Tickets und Infos: TAK VVK per Email und Telefon, Mo-Fr 13:30-18 Uhr, Abendkasse 1h vor Vorstellungsbeginn, Tel. +423 237 59 69, vorverkauf@tak.li. Tagesaktuelle Informationen auf www.tak.li.

Montag, 10. Januar – 16:27 Uhr

Studer/Ganz-Preis für ein unveröffentlichtes Prosadebüt ausgeschrieben

Die 2005 gegründete Studer/Ganz-Stiftung fördert in der Schweiz angehende Autorinnen und Autoren. 2022 schreibt die Stiftung in der Deutschschweiz zum neunten Mal einen Preis für das beste unveröffentlichte Prosadebütmanuskript aus. Einsendeschluss ist am 15. Juni 2022, die Jury gibt am 30. September ihren Entscheid bekannt.

Gesucht werden in allen Teilen unveröffentlichte deutschsprachige Romane, Erzählungen und Novellen (keine Textsammlungen) von Autorinnen und Autoren, die noch keine eigene Buchpublikation (ausgenommen Lyrik) vorweisen und das Schweizer Bürgerrecht besitzen oder ihren Wohnsitz in der Schweiz haben.

Zwischen Einsendeschluss und Information der Stiftung über den Juryentscheid kann das Manuskript nicht mehr zurückgezogen werden, das heisst, es besteht eine Sperrfrist für einen Verlags- und/oder Agenturvertrag. Das ausgezeichnete Manuskript wird mit CHF 5000 prämiert und im Lenos Verlag veröffentlicht – voraussichtlich im Frühjahr 2023. (pd/bk.)

Details zum Vorgehen im Flyer und unter studerganzstiftung.ch

Montag, 10. Januar – 14:37 Uhr

Brass Quintett bei Sonntags um 5 in der Tonhalle St.Gallen

Das Brass Quintett des Sinfonieorchesters St.Gallen: Andreas Aichinger, Gregory Flynn, Karl Schimke, Alain Pasquier und Enrico Cerpelloni (v.l.)

Das Brass Quintett des Sinfonieorchesters St.Gallen: Andreas Aichinger, Gregory Flynn, Karl Schimke, Alain Pasquier und Enrico Cerpelloni (v.l.)

Bild: pd

Sonst sitzen sie in den hinteren Reihen des Sinfonieorchesters St.Gallen, geben füllig Boden oder setzen festliche Klang-Glanzlichter. Für die Reihe Sonntags um 5 haben sich Gregory Flynn, Andreas Aichinger, Enrico Cerpelloni, Alain Pasquier und Karl Schimke nun zum Brass Quintett zusammengetan und schwungvolle Musik aus Amerika einstudiert.

«Street Song» ist das Programm am Sonntag, 16. Januar, in der Tonhalle St.Gallen überschrieben: Das titelgebende Stück von Michael Tilson Thomas verbindet drei Songs in einem weiten harmonischen Feld: Es pendelt hin und her zwischen Mittelalter und Gegenwart sowie zwischen Ost und West.

Andrew Sorgs «Voices in Da Fan» entlockt den Instrumenten ungewöhnliche, teils perkussive Klänge. Schwungvoll ist Leonard Bernsteins «Dance Suite for Brass Quintet», in der jeder der eigensinnigen Tänze einem engen Freund gewidmet ist. Mit vier witzigen, für dieselbe Besetzung arrangierten Songs von Charles Ives beginnt das Konzert.

In der Reihe Sonntags um 5 erweitern Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchesters St.Gallen in wechselnden Besetzungen ihr Kammermusik-Repertoire und präsentieren die klangliche Vielfalt ihrer Instrumente. (pd/bk.)

16. Januar, 17 Uhr, Tonhalle St.Gallen (Covid-Zertifikatspflicht)

Montag, 10. Januar – 11:47 Uhr

Michael Fehr und Thomas Kunst lesen im Literaturhaus Thurgau

Autor Michael Fehr liest im Literaturhaus Thurgau.

Autor Michael Fehr liest im Literaturhaus Thurgau.

Bild: PD

Gleich zu Beginn des neuen Jahrs stellt das Literaturhaus Thurgau in Gottlieben zwei Autoren vor: Michael Fehr am Donnerstag, 13. Januar, um 19.30 Uhr und Thomas Kunst am Sonntag, 16. Januar, um 11 Uhr.

Michael Fehr liest aus seinen Band «super light». Er vereint existenzielle Texte, die auf die Essenz reduziert sind. Der 40-Jährige leuchtet das Spektrum des Allzumenschlichen und Zwischenmenschlichen genüsslich, aber präzise aus: Einer brät eine Katze, die sich in seine Wohnung verirrt hat. Einer schiesst ein volles Magazin aus einer Maschinenpistole durch das Fenster. Es wird geplündert, eine Bank überfallen, gemordet, geraucht und irgendwann dann doch noch eine Flasche Bourbon getrunken.

Thomas Kunst.

Thomas Kunst.

Bild: Franziska Reck

Thomas Kunst erzählt in «Zandschower Klinken» von einer solidarischen Gemeinschaft, die sich am eigenen Schopf aus der Misere zieht – trotzig und stur, frei und eigensinnig. Er entwirft eine Utopie in unserer globalisierten Gegenwart und findet dafür eine Sprache von bezwingender Musikalität.

«Bengt Claasen sitzt im Auto, sein ganzes Hab und Gut im Kofferraum. Vor sich, auf dem Armaturenbrett, liegt das Halsband seiner verstorbenen Hündin. Dort, wo es herunterfällt, will er anhalten und ein neues Leben beginnen.» Für einen Auszug aus «Zandschower Klinken» erhielt Thomas Kunst den Niederösterreich Literaturpreis 2018. «Zandschower Klinken» stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2021. (pd/gen)

Es gelten die Covid-Bestimmungen des BAG, Covid-Zertifikat G2 und Maskenpflicht. Reservationen unter www.literaturhausthurgau.ch oder +41 71 669 34 80

Freitag, 7. Januar – 19:37 Uhr

St.Galler Museum im Lagerhaus präsentiert drei neue Kurzfilme über Art Brut, Outsider Art und Naive Kunst

Ausstellungsansicht aus der Doppelausstellung «Übermütter und Linda Naeff, Matricule II» im Museum im Lagerhaus 2020.

Ausstellungsansicht aus der Doppelausstellung «Übermütter und Linda Naeff, Matricule II» im Museum im Lagerhaus 2020.

Bild: Ralph Ribi

Im St.Galler Museum im Lagerhaus werden Werke von Kunstschaffenden gesammelt und ausgestellt, die sich abseits des etablierten Kunstbetriebs bewegen. Es sind meist Autodidaktinnen und Autodidakten, die manchmal eine psychische Beeinträchtigung besitzen und sich häufig am Rande der Gesellschaft bewegen. Die Kunst, die sie schaffen, wird als Art Brut, Outsider Art oder Naive Kunst bezeichnet.

Ahmad Al Rayyan und Mirjam Kradolfer haben 2020/2021 während des Kulturlockdowns ein Praktikum im Museum im Lagerhaus absolviert. In dieser Zeit haben die beiden Kunstschaffenden drei animierte und Kurzfilme entwickelt, in denen fantasie- und humorvoll Art Brut, Outsider Art und Naive Kunst erklärt werden. Die Animationsfilme sind absolut sehenswert und sehr gut gemacht.

Das Museum im Lagerhaus kündigt in seinem Newsletter ausserdem die beiden Sonderausstellungen an, die 2022 zu sehen sein werden. Die eine ist dem in Speicher aufgewachsenen Hans Krüsi (1920-1995) gewidmet, einem der berühmtesten Schweizer Naiven überhaupt. Die andere Schau zeigt die Selbstporträts der autodidaktischen Fotografin Lene Marie Fossen aus Norwegen. (pd/gen)

Freitag, 7. Januar – 16:06 Uhr

Sonntagskonzert in der Kartause Ittingen

Das in Wien beheimatete Minetti Quartett.

Das in Wien beheimatete Minetti Quartett.

Bild: PD

Am Sonntag, 16. Januar, um 11.30 Uhr konzertiert das österreichische Minetti Quartett zusammen mit den beiden Hornisten Tobias Huber und Robert Teutsch in der Remise der Kartause Ittingen. Das Konzert verspricht Schalk und Witz.

Die Hornisten Tobias Huber und Robert Teutsch.

Die Hornisten Tobias Huber und Robert Teutsch.

Bild: PD

Das Programm der Matinee wird von zwei Werken Ludwig van Beethovens umrahmt, dem Streichquartett A-Dur und dem Sextett für Streichquartett und zwei Hörner Es-Dur. Es zeigt den jungen Komponisten, der an der Schwelle zur Meisterschaft ein spezielles Klangmedium erprobt, sich intensiv mit Haydn und Mozart auseinandersetzt und dabei zum eigenen Idiom findet.

An zweiter Stelle steht ein echtes Kuriosum: Ein musikalischer Spass KV 522 von Mozart, der hier in genialer Manier «falsche Musik» präsentiert. Danach erklingt Joseph Haydns Streichquartett Es-Dur. (pd/wec)

Infos unter www.kartause.ch

Freitag, 7. Januar – 11:30 Uhr

Bewegliche Kunstwerke in der Galerie vor der Klostermauer

Werner Angst stellt in seinem Wiler Atelier kinetische Objekte her.

Werner Angst stellt in seinem Wiler Atelier kinetische Objekte her.

Bild: PD

Die Galerie vor der Klostermauer an der Zeughausgasse in St. Gallen eröffnet das Ausstellungsjahr 2022 mit Arbeiten des Wiler Werk- und Zeichnungslehrers Werner Angst. Vom 14. Januar bis 6. Februar sind kinetische Objekte zu sehen, die Geschichten erzählen. Die Vernissage findet am Freitag, 14. Januar von 17 bis 20 Uhr statt.

Mit Draht, endlos und an einem Stück, begann Werner Angst, geboren 1964, während seiner Ausbildung an der Höheren Schule für Kunst und Gestaltung in Zürich Geschichten zu gestalten. Später entstanden daraus kinetische Objekte – kleine bewegliche Kunstwerke aus Draht und Eisen – fein, filigran, poetisch. (pd/gen)

Galerie vor der Klostermauer St.Gallen, Vernissage 14.1., 17 bis 20 Uhr, Einführung: Helga Giger, Saxophon: Orima Sauder.

Freitag, 7. Januar – 10:15 Uhr

Covid-Finanzhilfe für Kultur soll weitergeführt werden

Die St. Galler Regierung legt für die Weiterführung der Finanzhilfen im Kulturbereich im Jahr 2022 einen Nachtrag zum kantonalen Umsetzungsgesetz vor. Der Kantonsrat wird darüber in der Februarsession beraten. Die Fortführung der Finanzhilfen sei «aufgrund der in hohem Masse angespannten und existenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation der Kulturakteurinnen und -akteure und der allgemeinen epidemiologischen Entwicklung der letzten Wochen dringlich», heisst es in einer Medienmitteilung. Nur so könne eine nachhaltige Schädigung der St.Galler Kulturlandschaft verhindert und die kulturelle Vielfalt erhalten werden.

Für Schäden zwischen dem 1. November 2020 und dem 31. Dezember 2021 haben Kulturunternehmen und Kulturschaffende bis zum 30. November 2021 insgesamt 492 Gesuche für Ausfallentschädigungen eingereicht. Daneben wurden 53 Gesuche für Beiträge an Transformationsprojekte eingereicht. Laut Mitteilung haben sich die Ausfallentschädigungen sowohl bei den Kulturschaffenden als auch bei den Kulturunternehmen als wirksame Abfederungsmassnahme erwiesen.

Die Beiträge an Transformationsprojekte werden gemäss Mitteilung auch im Jahr 2022 ein zentrales Instrument sein, um einen gezielten Strukturwandel in der Kulturbranche anzuschieben und zu fördern. Die Beteiligung des Kantons an den Unterstützungsmassnahmen soll deshalb fortgeführt und die Massnahmen gleichbleibend gemäss den vom Kantonsrat gesetzten kulturpolitischen Prioritäten beibehalten werden. (sk/wec)

Donnerstag, 7. Januar – 19:14 Uhr

Dok-Film des Frauenfelders Iwan Schuhmacher über die Künstlerin Zilla Leutenegger wird bei SRF ausgestrahlt

Die Künstlerin Zilla Leutenegger bei der Arbeit.

Die Künstlerin Zilla Leutenegger bei der Arbeit.

Bild: PD

Zilla Leutenegger ist eine der medial vielfältigsten Schweizer Künstlerinnen. Sie kombiniert Zeichnungen mit Malerei oder Fotografie, mit bewegtem Bild, mit räumlichen Elementen und mit Tönen. Während drei Jahren begleitete der Frauenfelder Filmemacher Iwan Schumacher die Künstlerin mit der Kamera und war unmittelbar bei der Entstehung ihrer poetischen Werke dabei. Er zeigt ausserdem auf, was es heisst Kunst in Zeiten von Corona zu produzieren. Nun wir Schumachers Dokumentarfilm «Zilla» am Sonntag, 9. Januar, um 12 Uhr in der SRF-Sendung «Sternstunde Kunst» ausgestrahlt. (pd/gen)

Donnerstag, 7. Januar – 11:29 Uhr

Das Theater St. Gallen führt das Tanzstück «The Banquet» auf

Szene aus dem Tanzstück «The Banquet».

Szene aus dem Tanzstück «The Banquet».

Bild: PD

Als erste Premiere des neuen Jahres steht am 15. Januar, 19 Uhr, die Uraufführung des neuen Tanzstücks «The Banquet» auf dem Programm des Theaters St. Gallen. Kinsun Chan, der Leiter der Tanzkompanie, liess sich dafür inspirieren vom uralten Ritual des sich Versammelns um einen Tisch, der auch als Verbindungselement zwischen den verschiedenen Generationen und Lebensaltern eine wichtige Rolle spielt.

Ausgehend vom berühmten Shakespeare-Monolog «Die ganze Welt ist eine Bühne» folgt die Choreografie den dort aufgezeigten sieben Lebensabschnitten und zeigt, wie der Mensch mit den Herausforderungen und Freuden der einzelnen Lebensphasen umgeht, vom Kleinkind über die Teenagerzeit und die Reife des Lebens bis zur sogenannten zweiten Kindheit des hohen Alters.

Als Bühnenbild fungiert ein vielfältig einsetzbarer Tisch, der sich im Lauf des Abends immer wieder verwandelt und verschiedene Funktionen annimmt. Die Kostüme orientieren sich an prägenden Erlebnissen und Assoziationen der verschiedenen Lebensalter. Beim Sounddesign hat Kinsun Chan mit Tiffany Butt zusammengearbeitet. Es erklingt eine reizvolle Mischung aus Barockmusik von Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Jean-Marie Leclair und Jean-Baptiste Senaillée sowie Musik des britischen Electronic-Künstlers Aphex Twin. (pd/wec)

Uraufführung «The Banquet», 15. Januar, 19 Uhr, Um!bau St. Gallen. Weitere Infos unter: www.theatersg.ch

Donnerstag, 6. Januar – 10:42 Uhr

Trio Artemis spielt Astor Piazzolla in Kreuzlingen

Trio Artemis mit (v.l.) Bettina Macher, Myriam Ruesch und Katja Hess.

Trio Artemis mit (v.l.) Bettina Macher, Myriam Ruesch und Katja Hess.

Bild: PD

Wie kaum ein anderer Komponist begleitet Astor Piazzolla (1921–1992) das Thurgauer Trio Artemis seit den Anfängen vor über 25 Jahren. Immer wieder haben sich die drei Musikerinnen mit dem Begründer des Tango Nuevo auseinandergesetzt. Zu Piazzollas hundertstem Geburtstag widmen sie ihm nun ein eigenes Programm – gemeinsam mit dem international renommierten Bandoneonisten Marcelo Nisinman. Am Sonntag, 9. Januar, treten sie damit um 17 Uhr im Kult-X Kreuzlingen auf. Zusammen feiern sie das vielschichtige Werk Piazzollas, dem es gelang, den Tango in die Moderne zu führen. Spielerisch verband er die argentinische Volksmusik mit Elementen des Folk, des Jazz und der Klassik. So liess er sich etwa von den Werken Johann Sebastian Bachs inspirieren. (pd/gen)

Eintritt frei, Kollekte. Barbetrieb ab 16 Uhr.

Mittwoch, 5. Januar – 20:45 Uhr

«Einfache Projektionen» mit Trickfilm der Rorschacherin Michaela Müller

Die Trickfilmerin Michaela Müller lebt in Rorschach.

Die Trickfilmerin Michaela Müller lebt in Rorschach.

Bild: Mareycke Frehner

In der sechsten Ausgabe von «Einfache Projektionen» ist vom 5. bis 17. Januar der Kurzfilm «Airport» der Rorschacherin Michaela Müller von 2017 zu sehen. Ab dem Eindunkeln bis um Mitternacht wird er im Schaufenster des Ladenlokals an der Linsebühlstrasse 25 in St.Gallen projiziert. «Airport» setzt sich aus über 5000 auf Glas gemalten Einzelbildern zusammen, die digital abfotografiert und dann als Trickfilm montiert wurden. Der Trickfilm geht der speziellen Stimmung an Flughäfen nach. An diesen stark reglementierten Orten des Transits zwischen Städten und Kontinenten sind Menschen eng nebeneinander, aber doch ist jede und jeder für sich.

Die Reihe «Einfache Projektionen» ist ein Format der Kunsthistorikerinnen Anna Vetsch und Nina Keel. Sie haben 2016 das Kunstprojekt Stadtprojektionen lanciert. Dabei projizieren sie Videokunst an Wände und Hausfassaden eines St.Galler Stadtquartiers. Mit «Einfache Projektionen» wollen sie im Gegensatz dazu mit den gezeigten Filmen Bezüge zu einem einzelnen, spezifischen Ort herstellen. (pd/vre)

Mittwoch, 5. Januar – 14:18 Uhr

Der St.Galler Autor Richard Butz stellt sein Buch «Ich hätte grosse Lust auf einen Spaziergang» vor

Richard Butz hat ein Buch mit literarischen Spaziergängen veröffentlicht.

Richard Butz hat ein Buch mit literarischen Spaziergängen veröffentlicht.

Bild: Hannes Thalmann

Am Montag, 10. Januar, lädt die Stadtbibliothek St.Gallen um 10 Uhr zu einer Matinée mit Richard Butz ein. Der Journalist und Autor stellt im Raum für Literatur sein Werk «Ich hätte grosse Lust auf einen Spaziergang» vor. Butz wird die Matinée-Gäste im Raum für Literatur auf einige literarische Streifzüge durch die Stadt St.Gallen mitnehmen und die dazugehörigen Häuser, Personen und Plätze in Text und Bild vorstellen. Ausserdem wird er von seinen ausführlichen Recherchen in Bibliotheken und Archiven berichten und wie daraus der Schuber mit den neun Heften entstanden ist. Mit diesen lassen sich die einzelnen St.Galler Quartiere literarisch entdecken. Der Titel «Ich hätte grosse Lust auf einen Spaziergang…» ist ein Zitat von Niklaus Meienberg. (pd/gen)

Dienstag, 4. Januar – 20:24 Uhr

Grimm-Märchen als Papiertheater im Schloss Frauenfeld

Das Märchen «Tischlein deck dich» kommt als Papiertheater zur Verfügung.

Das Märchen «Tischlein deck dich» kommt als Papiertheater zur Verfügung.

Bild: PD

«Tischlein deck dich» gehört zu den bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm. Im 19. Jahrhundert entstand eine Fassung für das Papiertheater, eine Miniaturbühne, die bis heute nicht an Faszination verloren hat. Obwohl nur aus Papier, wirken Kulissen und Figuren dank raffiniertem Spiel mit der Perspektive erstaunlich lebendig.

Das Kulturvermittlerpaar Bettina und Dani Duttweiler hat diese alte Märchenfassung aufgepeppt und bringt sie im Schloss Frauenfeld auf die Bühne. Die Vorführung findet am Sonntag, 9. Januar, um 14 Uhr statt und ist geeignet für Kinder von 5 bis 8 Jahren. (pd/gen)

Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung über Museumswebsite erforderlich: historisches-museum.tg.ch

Dienstag, 4. Januar – 16:12 Uhr

Literaturhaus Wyborada präsentiert Lesung mit Judith Keller und Sebastian Ryser

Autorin Judith Keller.

Autorin Judith Keller.

Bild: Ayse Yavas

Das St.Galler Literaturhaus Wyborada eröffnet sein Programm 2022 mit einem kühnen Text, der «souverän auf der Grenze zwischen Nouveau Roman und Sesamstrasse balanciert», wie es in einer Mitteilung heisst.

Sebastian Ryser.

Sebastian Ryser.

Bild: Benjamin Manser

Es geht um den ersten Roman «Oder» der jungen Autorin Judith Keller. Sie stellt ihn in Form einer dialogischen Lesung vor. Ihr Lesepartner ist der St.Galler Puppenspieler und Regisseur Sebastian Ryser. Ryser und Keller lesen am Donnerstag, 13. Januar, um 19 Uhr im Bistro des Figurentheaters St.Gallen. Der Anlass wird von Anya Schutzbach moderiert, der Leiterin des Literaturhauses.

Ryser und Keller stellen die beiden Protagonistinnen von «Oder» vor – Alice und Charli, zwei schwierige Töchter, deren Leben schlecht erzählt sei, wie sie selbst finden. Also nehmen sie das Heft selbst in die Hand und begeben sich auf die Suche nach ihrem Autor. Damit wird «Oder?» zum Logbuch einer seltsamen Reise, die von den Luchswiesen über den Peloponnes und wieder zurück in die Fantasiewelt Oerlikon führt. (pd/gen)

Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Dienstag, 4. Januar – 10:07 Uhr

Neujahrkonzert mit Geiger Gilles Apap in der Kunsthalle Ziegelhütte

Der Geiger Gilles Apap tritt in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell auf.

Der Geiger Gilles Apap tritt in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell auf.

Bild: C. Richard Boulestreau

Sein Auftritt musste wegen der Pandemie bereits zwei Mal verschoben werden. Nun klappt es endlich und Geiger Gilles Apap wird am 7. Januar um 20 Uhr in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell mit seinem Quartett Colors of Invention ein Neujahrskonzert geben. Apap verschmilzt die verschiedensten musikalischen Stilbereiche und spielt Werke des klassischen Standardrepertoires ebenso wie Jazz und Volksmusik aus aller Welt. Das im Jahr 2000 gegründete Quartett Colors of Invention hat die unkonventionelle Besetzung Violine, Akkordeon, Bass und Zymbal. Neben Apap spielen: Myriam Lafargue, Philippe Noharet und Ludovit Kovacz. Zum Repertoire gehören Arrangements von Vivaldi über Ravel und Kreisler bis hin zu traditionellen Volksmelodien und Zigeunerweisen. (pd/gen)

Montag, 3. Januar – 15:10 Uhr

Märchenhafter Jahresauftakt im Figurentheater St.Gallen

«Einmal Schneewittchen, bitte» heisst es beim Theater Anna Rampe: Der Apfel ist eine der Hauptzutaten.

«Einmal Schneewittchen, bitte» heisst es beim Theater Anna Rampe: Der Apfel ist eine der Hauptzutaten.

Bild: Daniel Wagner

Man nehme einen schönen Prinzen, ein einsames Mädchen, sieben verzückte, verrückte Zwerge, eine böse Stiefmutter, ein bisschen Magie, eine Menge Neid, eine grosse Portion Freundschaft, einen vergifteten Apfel und ein Happy End: So ungefähr müsste das Rezept für «Einmal Schneewittchen, bitte» aussehen, das in der Märchenapotheke «Pacco & Co.» von einem warmherzigen Hund und seiner stürmischen Assistentin zusammengestellt wird. Am ersten Januarwochenende gastiert die mit dem Ikarus 2018 ausgezeichnete Co-Produktion des Theaters Anna Rampe und des Theaters Zitadelle im Figurentheater St.Gallen.

Aus den bekannten Zutaten des Grimm-Märchens macht die Berliner Puppenspielerin Anna Wagner-Fregin im Stück für Kinder ab 4 etwas Neues, Überraschendes. Hund Pacco ist der eigentliche Held, die Prinzessin spielt gern Fussball, die sieben Zwerge sprechen in verschiedenen Mundarten. Aber das Happy End ist garantiert. (pd/bk.)

8. Januar, 14.30 Uhr, 9. Januar, 11 Uhr + 14.30 Uhr, Figurentheater St.Gallen. Ab 4 Jahren, Dauer ca. 50 Minuten.

Montag, 3. Januar – 14:28 Uhr

Galgevögel verschieben ihren Auftritt im Eisenwerk Frauenfeld

Fast berühmt und fast zurück auf der Bühne: Die Frauenfelder Mundart-Band Galgevögel.

Fast berühmt und fast zurück auf der Bühne: Die Frauenfelder Mundart-Band Galgevögel.

Bild: pd

«Endlich e Hit» heisst das aktuelle Programm der Frauenfelder Mundart-Band Galgevögel, die eigentlich schon als aufgelöst galt. Dann aber konnten es die fünf Musiker doch nicht lassen; sie haben zusammen mit Paul Steinmann einen eigenwillig-witzigen Abend kreiert. Damit sollte das Neue Jahr auf der Bühne des Eisenwerks eingeläutet werden; nun aber ist den Galgevögel die pandemische Situation zu brenzlig. Der lang ersehnte Hit muss noch ein bisschen warten: Die auf 7./8. und 9. Januar geplanten Vorstellungen werden in den Herbst verschoben – auf den 21. und 23. September.

Der Sänger und Keyboarder Jürgen Waidele (links) mit Musikerfreunden - im Eisenwerk werden sie zu fünft sein.

Der Sänger und Keyboarder Jürgen Waidele (links) mit Musikerfreunden - im Eisenwerk werden sie zu fünft sein.

Bild: pd

Jürgen Waidele dagegen, der Sänger und Keyboarder vom Bodensee, trotzt Corona. Zusammen mit seinen Musikerfreunden Alexander Friedrich (Schlagzeug), Peter Keller (Bass), Arno Haas (Saxofon) und Ed Schwarz (Gitarre) gastiert Waidele am 6. Januar ab 19 Uhr in der Kulturbeiz, als Einheizer fürs neue Jahr. Waidele steht für Jazz, Soul, Rock und Schlager, für Groove, Dance & Fun mit An-und Aussage, für handgemachte Livemusik. (pd/bk.)

Montag, 3. Januar – 13:50 Uhr

Russische Virtuosenstücke in der Tonhalle St.Gallen

Die ukrainische Pianistin Anna Fedorova.

Die ukrainische Pianistin Anna Fedorova.

Bild: Marco Borggreve

Im ersten Tonhallekonzert des neuen Jahres erklingen mit dem verträumt-melodienreichen 2. Klavierkonzert und dem jazzigen 4. Klavierkonzert von Sergei Rachmaninov gleich zwei Virtuosenstücke des russischen Spätromantikers. Zudem erhält das Publikum einen exklusiven Einblick in das neueste CD-Projekt des Sinfonieorchesters St.Gallen. Zusammen mit der ukrainischen Pianistin Anna Fedorova und unter der Leitung von Chefdirigent Modestas Pitrenas spielt es eine zweite CD mit Klaviermusik von Sergei Rachmaninov ein, nachdem 2020 bereits eine CD mit dem 1. Klavierkonzert und Werken für Klavier solo erschienen ist.

Neben den beiden Klavierkonzerten stehen in den beiden Konzerten am Freitag, 7. Januar, 19.30 Uhr und Sonntag, 9. Januar, 17 Uhr, die von der ungarischen Volksmusiktradition inspirierten «Tänze aus Galanta» von Zoltán Kodály auf dem Programm. (pd/bk.)



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