Ostschweizer Kultur-Ticker
Eröffnung der Sammelausstellung «Das Klima streikt» in Walenstadt +++ Kulturpunkt Flawil startet Online-Konzertreihe +++ Phönix Theater in Steckborn wieder offen

Die Ostschweizer Kulturszene ist lebendig und vielfältig. In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

Merken
Drucken
Teilen

Rückmeldungen und Infos an: ostschweizerkultur@chmedia.ch

Montag, 19. April 17:13 Uhr

Der St. Galler Künstler Leo Brunschwiler ist ab dem 2. Mai in der Sammelausstellung «Das Klima streikt» in Walenstadt zu sehen

Bei der Ausstellung im Museum Bickel in Walenstadt stellen zehn Kunstschaffende Werke zum Thema Klimawandel aus.

Bei der Ausstellung im Museum Bickel in Walenstadt stellen zehn Kunstschaffende Werke zum Thema Klimawandel aus.

Bild: Museum Bickel
Leo Brunschwiler, Künstler aus St.Gallen

Leo Brunschwiler, Künstler aus St.Gallen

Bild: Nik Roth

(pd/vpr) Am 2. Mai startet das Museum Bickel in Walenstadt die Sammelausstellung «Das Klima streikt», die bis zum 13. Juni dauert. Von Mikroplastik bis Gletscherschmelze setzten sich zehn Kunstschaffende mit Klima-Themen auseinander, unter ihnen ist auch der St. Galler Künstler Leo Brunschwiler.

Brunschwiler ist am Eröffnungssonntag von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr , sowie am 16. Mai von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr vor Ort. Der Künstler zeigt unter anderem bisher unveröffentlichte Ausstellungsstücke aus der Serie «Rotschwänzchen, sinkende Schiffe und Touristen» aus den Jahren 2019 / 2020.

Bild aus der Serie «Rotschwänzchen» von Leo Brunschwiler.

Bild aus der Serie «Rotschwänzchen» von Leo Brunschwiler.

Bild: Leo Brunschwiler

Die Ausstellung hätte im Frühling 2020 stattfinden sollen, damals als Kooperation mit dem Kunstraum Egg. Die Verschiebung hat den Kunstschaffenden Zeit gegeben, weitere Arbeiten zu schaffen und die Auseinandersetzung mit dem Thema zu vertiefen.

Neben Brunschwiler stellen neun weitere Kunstschaffende aus: Chrigu Barmettler, Felix Brunner, Eva Gallizzi, Florence Iff, Doris Naef, Ruth Maria Obrist, Daniella Tuzzi, Gregor Vogel, Andreas Weber.

Über Begleitanlässe und allfällige Aktualisierungen informiert die Website des Museum Bickel.

Montag, 19. April – 13:45 Uhr

Kulturpunkt Flawil startet heute mit neuem Konzert-Format

Die Musikerinnen und Musiker der ersten Serie von «No live but life».

Die Musikerinnen und Musiker der ersten Serie von «No live but life».

Bild: Kulturpunkt Flawil

(pd/vpr) Unter dem Motto «no live but life» will der Kulturpunkt Flawil Musikerinnen und Musikern eine Möglichkeit zur Überbrückung bieten. Die Idee: an sechs aufeinanderfolgenden, verlängerten Wochenenden treffen jeweils vier Musikerinnen und Musiker, die sich vorher nicht kannten, zum gemeinsamen Schaffen aufeinander, am Ende gestalten sie ein gemeinsames Streaming-Konzert.

Ananda Geissberger vom Kulturpunkt Flawil.

Ananda Geissberger vom Kulturpunkt Flawil.

Bild: Lisa Jenny

Wir sprachen über das aussergewöhnliche Konzertformat bereits mit dem Programmverantwortlichen Ananda Geissberger in unserem Blatt.

Den Auftakt bestimmen vier Musiker, wie sie diverser kaum sein könnten: Die südafrikanische Sängerin Nongoma Ndlovu, der tibetanische Hardrock- und Traditionsmusiker Loten Namling, der Rheintaler Alphornspieler und Rhytmuskünstler Enrico Lenzin sowie der westafrikanische Gitarrenkünstler Mamoudou Doumbouya bilden das erste Musikerquartett der «No live but life»-Session.

Auch der Rheintaler Musiker Enrico Lenzin residierte ein verlängertes Wochenende lang in Flawil.

Quelle: YouTube

Es werden Einblicke in das gemeinsame musikalische Schaffen, sowie Persönliches über die Musikerinnen und Musiker online zu sehen sein. Höhepunkt und Abschluss der jeweiligen Wochenenden in der Residenz ist dann ein Konzert. Dieses wird jeweils Montags um 20.30 Uhr über Livestream zu verfolgen sein.

Livestream am Montag, 19. April, 20.30 Uhr, unter kulturpunkt-flawil.ch (kostenlos bzw. mit freiwilliger Kollekte).

Montag, 19. April – 10:24 Uhr

Das Phönix Theater in Steckborn öffnet wieder

Am 8. Mai startet das Phönixtheater mit der Uraufführung des Stückes «Herzzeitlose».

Am 8. Mai startet das Phönixtheater mit der Uraufführung des Stückes «Herzzeitlose».

Bild: Timon Furrer

(pd/vpr) Das Phönix Theater in Steckborn nimmt seinen Spielbetrieb wieder auf. Den Auftakt gibt das Stück «Herzzeitlose» am 8. Mai.

Boglárka Horváth, Schauspielerin aus St. Gallen.

Boglárka Horváth, Schauspielerin aus St. Gallen.

Bild: Timon Furrer

Das Stück «Herzzeitlose», das von der Kellerbühne St.Gallen im November 2020 uraufgeführt worden ist, geht 2021 durch den Thurgau auf Tournee. In «Herzzeitlose» reflektiert eine junge Frau, gespielt von Boglárka Horváth die Beziehung zu ihrer Mutter.

Das Stück wurde von der Thurgauer Autorin Margit Koemedad geschrieben, die als Psychotherapeutin in Ermatingen und Zürich lebt und arbeitet.

Das Phönix Theater in Steckborn am Untersee.

Das Phönix Theater in Steckborn am Untersee.

Quelle: Phönix Theater

Das Phönixtheater hat sein Foyer zur Gewährleistung der Abstandsregelungen mit einem Marrokanischen Königszelt erweitert. Das Tragen einer Schutzmaske in allen Räumen des Theaters obligatorisch. Im Foyer und im Foyerzelt dürfen Essen und Getränke nur an einem Sitzplatz konsumiert werden.

Im Gegensatz zur letzten Spielzeit dürfen auch Gästegruppen nicht mehr ohne Abstand sitzen, wie der Veranstalter mitteilt. Im Theatersaal wird durch das Reservierungssytem automatisch ein Platz zwischen den Gästen frei gelassen.

Die aktuellen Vorführungen sowie Ticketreservationen finden sie auf der Website des Phönix Theaters Steckborn.

Montag, 19. April – 09:45 Uhr

Das 28. Internationale Bachfest in Schaffhausen kann durchgeführt werden

Das Eröffnungskonzert gibt am 12. Mai in zweimaliger Ausführung die Deutsche Hofmusik .

Das Eröffnungskonzert gibt am 12. Mai in zweimaliger Ausführung die Deutsche Hofmusik .

Bild: ZvG

(pd/vpr) Das 28. Internationale Bachfest Schaffhausen kann vom 12. bis 16. Mai 2021 als «Bachfest im Kleinen» durchgeführt werden.

Wie die Veranstalter mitteilen, wurde das Programm an die Bundesratsbeschlüsse angepasst. Entsprechend werden die meisten Konzerte doppelt angeboten und maximal 90 Minuten dauern. Trotz der Konzertdoppelung käme es bereits jetzt zu Ticketengpässen aufgrund der Vielzahl an Vorreservierungen. Die Veranstalter haben sich deshalb dazu entschlossen, sämtliche Plätze neu zuzuteilen, wobei Besucherinnen und Besuchern mit Vorreservierungen Vorzug gegeben würde.

Das Eröffnungskonzert gibt das Ensemble der Deutschen Hofmusik mit der passenden Kantate Johann Sebastian Bachs:
«Entfliehet, verschwindet, entweichet ihr Sorgen», am Mittwoch, 12. Mai um 17 Uhr sowie um 20 Uhr in der Stadtkirche St.Johann in Schaffhausen.

Anstelle des Konzerts «Bach und Vivaldi» findet das Konzert «Nevermind, Mr. Bach» am Samstag, den 15.Mai in der Stadtkirche Stein am Rhein um 11 Uhr und um 14 Uhr statt.

Konzerthighlight am 15. Mai: «Nevermind, Mr. Bach».

Quelle: YouTube

Auf ein Festivalzentrum, Kinderprogramm, das barocke Festmahl, Einführungsveranstaltungen, Busfahrten zu den Konzertorten und Abendkasse müsse dieses Jahr verzichtet werden.

Das komplette Veranstaltungsprogramm sowie Ticketreservierungen sind ab sofort auf der Website des Veranstalters einzusehen.

Freitag, 16. April – 15:43 Uhr

Kabarettabend mit Stefan Waghubinger auf Vögelinsegg

Der österreichische Kabarettist Stefan Waghubinger.

Der österreichische Kabarettist Stefan Waghubinger.

Bild: Gero Gröschel

(pd/vpr) Am 16. Mai tritt der österreichische Kabarettist Stefan Waghubinger mit seinem neuen Bühnenprogramm «Ich sag‘s jetzt nur zu Ihnen» im Kleintheater Kul-Tour auf Vögelinsegg in Speicher auf.

Die Veranstalter planen für den Abend drei mögliche Varianten, da das Kleintheater gleichzeitig auch Restaurant und somit von den Covid-19-Beschränkungen doppelt betroffen ist. Die Theaterveranstaltung werde in jedem Fall stattfinden, heisst es in eine Mitteilung der Veranstalter. Ob die Verköstigung draussen, drinnen oder gar nicht stattfinden wird, steht aktuell noch nicht fest.

Stefan Waghubinger beschreibt sich und sein Bühnenprogramm als «österreichisches Nörgeln mit deutscher Gründlichkeit». In seinem vierten Soloprogramm läuft er gegen Türen, begegnet Plüschelefanten, antiken Göttern und sich selbst beim Monopoly.

Fernsehauftritt des österreichischen Kabarettisten Stefan Waghubinger.

Quelle: YouTube
Freitag, 16. April – 15:28 Uhr

Experimentieren im Kunstmuseum Liechtenstein

Ernst Ludwig Kirchner, Stilleben mit Orangen und Tulpen, 1909, Hilti Art Foundation.

Ernst Ludwig Kirchner, Stilleben mit Orangen und Tulpen, 1909, Hilti Art Foundation.

Bild: PD/Hilti Art Foundation.

(pd/gen) Das Kunstmuseum und die Kunstschule Liechtenstein laden mit einer neuen Veranstaltungsreihe dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden. Drei Donnerstagabende verbinden die Kunstbetrachtung in der Ausstellung «Hauptsache Malerei. Werke aus der Hilti Art Foundation» mit eigenem Experimentieren in den Räumen der Kunstschule.

An drei Abenden setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit Werken der Malerei auseinander. Gemeinsam mit Judith Näscher, Kunstvermittlerin, Maltherapeutin und Lehrende an der Kunstschule Liechtenstein, und Susanne Kudorfer, Leiterin der Kunstvermittlung am Kunstmuseum Liechtenstein, betrachten sie Werke aus der Sammlung der Hilti Art Foundation.

In der Kunstschule Liechtenstein wird am zweiten Abend mit Farben und Untergründen gearbeitet. Der letzte Abend findet wieder im Kunstmuseum statt. Dort bringen die Teilnehmenden das Gesehene mit ihren eigenen Experimenten zusammen und gestalten einen gemeinsamen Abschluss.

Die Veranstaltungsreihe, bestehend aus drei Terminen, kann nur als solche gebucht werden. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Termine: Donnerstag, 22. April 2021, Treffpunkt: Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation; Donnerstag, 29. April 2021, Treffpunkt: Kunstschule Liechtenstein, Churerstrasse 60, Nendeln; Donnerstag, 6. Mai 2021
Treffpunkt: Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation
Dauer: jeweils 17.30–19.30 Uhr; Kosten: CHF 45.– für alle drei Termine, inkl. Eintritte und Material; Anmeldung: buchungen@kunstmuseum.li

Freitag, 16. April – 14:33 Uhr

Kulturzentrum Gare de Lion in Wil gibt noch kein grünes Licht für Livepublikum

Der Vorstand des Wiler Kulturzentrums Gare de Lion wurde vom Bundesratsentscheid überrascht.

Der Vorstand des Wiler Kulturzentrums Gare de Lion wurde vom Bundesratsentscheid überrascht.

Bild: Tobias Garcia

(vpr) Das Kulturzentrum Gare de Lion in Wil zögert, seine Veranstaltungen live und mit Publikum durchzuführen. Wie der Betriebsleiter Mike Sarbach auf Anfrage schreibt, sei man sehr vom Entscheid des Bundesrates überrascht: «Die Zahlen sprechen doch eigentlich eine andere Sprache.»

Mike Sarbach, Betriebsleiter Gare de Lion in Wil.

Mike Sarbach, Betriebsleiter Gare de Lion in Wil.

Bild: PD

Die ursprünglich als reiner Stream geplanten Veranstaltungen, wie die Vorlesung Gare Literature am 6. Mai mit dem Rapperswiler Autor Frédéric Zwicker würden «allenfalls zusätzlich mit Publikum durchgeführt.» Dasselbe gelte für den OJK Jazz Jam und die Comedy-Veranstaltung Gare Comedy am 21. Mai.

Drei mögliche Szenarien kann sich der Betriebsleiter zur Durchführung vorstellen. Mike Sarbach erklärt auf Nachfrage: Der Künstler sei in jedem Fall auf der Bühne des Gare de Lion anwesend. Entweder mit Livepublikum und zusätzlichem Onlinepublikum, das sich via Livestream einschalte. In der zweiten Version sei ausschliesslich Livepublikum anwesend. Die dritte Variante liefe wie bisher ab: Ganz ohne Livepublikum, sondern ausschliesslich digital zugeschalteten Gästen. Eine Zwitter-Veranstaltung, also mit sowohl Gästen vor Ort, als auch digital zugeschaltet, wäre Sarbachs bevorzugte Variante.

Frédéric Zwicker, Autor aus Rapperswil.

Frédéric Zwicker, Autor aus Rapperswil.

Bild: Michel Canonica

Sollte man sich dafür entscheiden, hiesse das für die Veranstaltungen: Keine Konsumation im Innenbereich, keine Pause, Sitzpflicht, Maskenpflicht. «Die eigentliche Herausforderung für uns ist, dass wir aktuell eigentlich kein Budget für die Durchführung von defizitären Veranstaltungen haben und auf Ausfallentschädigung durch den Kanton angewiesen sind», ergänzt Sarbach.

Parallel haben die ersten Arbeiten für eine Aussenbar begonnen. Sobald die Temperaturen und das Wetter mitspielen, werde man den Betrieb Donnerstag bis Samstag bei gutem Wetter starten.

Programmänderungen und die aktuellen Rahmenbedingungen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auf der Website des Gare de Lion.

Freitag, 16. April – 14:13 Uhr

Wiedereröffnungs-Konzert mit dem Ensemble Vitrail im Kloster Fischingen

Bild: Kloster Fischingen

(pd/vpr) Das Quintett «Ensemble Vitrail» spielt live am 23. April in der Bibliothek des Klosters Fischingen.

Das klassische Blechbläser-Quintett besteht seit 2016 aus internationalen Musikern, die sich während des Studiums in der Schweiz kennen gelernt haben. Im April 2017 wurde das Ensemble beim «Concours international des Rencontres Internationales de Cuivre» in Belgien als Landesvertreter der Schweiz ausgezeichnet.

Vor Ort besteht Maskenpflicht, die Tickets sind entsprechend des Saalumfangs limitiert und ab sofort buchbar.

Freitag, 16. April – 11:49 Uhr

Thurgauer DJ Nora en Pure spielt Freiluftkonzert über Rheintalschlucht

Die Thurgauer DJane Nora en Pure.

Die Thurgauer DJane Nora en Pure.

Bild: PD

(pd/vpr) Die südafrikanisch-schweizerische DJane Nora en Pure aus dem Thurgau spielte zu Ostern ein Technokonzert inmitten der Graubündner Rheinschlucht von einer Aussichtsplattform aus. Für den aussergewöhnlichen Auftritt, der über zwei Stunden von einer Drohne dokumentiert wurde, erhielt die Musikerin auf ihren sozialen Kanälen bereits Tausende Likes.

Die DJane Nora En Pure streamte zwei Stunden Technosound über der Rheinschlucht in Graubünden.

Bild:YouTube

Die Musikerin, die mit gebürtigem Namen Daniela Niederer heisst, spielte seit 2013 auf grossen Festivalbühnen wie dem Coachella in Kalifornien, und vermisse das Auftreten, wie sie gegenüber «FM1-Today» sagt.

Bereits im Juni 2020 wagte sie ein aussergewöhnliches Konzertformat: In Gstaad legte sie zwei Stunden auf einem Gletscher auf - das Video wurde 3,5 Millionen mal geklickt.

Freitag, 16. April – 10:47 Uhr

Appenzeller Kulturlandsgemeinde 2021 «alles bleibt anders» findet statt

Die «Kulturlandsgemeinde» ist ein jährlich stattfindendes Festival, das sowohl den Austragungsort als auch das gesellschaftliche Thema, dem es gewidmet ist, jedes Jahr wechselt.

Die «Kulturlandsgemeinde» ist ein jährlich stattfindendes Festival, das sowohl den Austragungsort als auch das gesellschaftliche Thema, dem es gewidmet ist, jedes Jahr wechselt.

Bild: Kulturlandsgemeinde

(pd/vpr) Unter dem Titel «alles bleibt anders» findet die Kulturlandsgemeinde des Kantons Appenzell Ausserrhoden statt. Das Festival wird am Sonntag 9. Mai 2021, im Zeughaus Teufen sowie online durchgeführt: «Je nach Möglichkeiten, die Corona zulässt», heisst es von Seiten der Veranstalter.

Seit 2005 lädt die Kulturlandsgemeinde in Appenzell Ausserrhoden Gäste ein, die Denkanstösse zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen oder kulturellen Themen liefern sollen. Künstler, Politiker, Schriftsteller sowie Gäste aus anderen Bereichen regen in Debatten, künstlerischen Interventionen und über die Disziplinen hinweg zu Diskussionen an.

Zu den diesjährigen Gästen zählen unter anderem die gebürtige Appenzeller Schriftstellerin Dorothee Elmiger. Sie wird eine Impuls-Sonntagsrede halten.

Dorothee Elmiger, Schriftstellerin aus Appenzell.

Dorothee Elmiger, Schriftstellerin aus Appenzell.

Bild: Corinne Glanzmann

Die Permakulturdesignerin und Leiterin des Kulturbüros St.Gallen, Judith Stokvis, wird über die Vorteile von Permakultur philosophieren sowie einen kleinen Garten direkt am Zeughaus Teufen anlegen.

Judith Stokvis, Leiterin Kulturbüro St.Gallen.

Judith Stokvis, Leiterin Kulturbüro St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi

Drei Neffen und eine Nichte des Schweizer Comic-Künstlers Freddy Gaffa werden stellvertretend für ihren Onkel in einer interaktiven Video-Show gemeinsam mit dem Publikum Bildmaterial in ein Magazin verwandeln. Dieses wird im Anschluss an den digitalen Workshop analog produziert und veröffentlicht.

Dario Forlin, St.Galler Comiczeichner wird einer von drei Vertretern des Comic-Künstlers Freddy Gaffa sein.

Dario Forlin, St.Galler Comiczeichner wird einer von drei Vertretern des Comic-Künstlers Freddy Gaffa sein.

Bild: Urs Bucher

2021 solle auf dem Festival zum ersten Mal nicht nach Antworten gesucht, sondern Fragen aufgeworfen werden, die festgehalten und am Ende in einer Flaschenpost versendet werden sollen. Diese wird dann als Echo auf das Pandemiejahr ein Jahr später, am 7. und 8. Mai 2022, geöffnet.

Der aktuelle Stand des Festivals ist auf der Website einzusehen.

Freitag, 16. April – 09:59 Uhr

Auch das Figurentheater St.Gallen nimmt seinen Spielbetrieb wieder auf: Märchen mit der Fussballfee und Theatereinstieg für die Kleinsten

Mit dem Kurzstück «Der goldene Fuss» nimmt das Figurentheater am kommenden Mittwoch seinen Spielbetrieb wieder auf.

Mit dem Kurzstück «Der goldene Fuss» nimmt das Figurentheater am kommenden Mittwoch seinen Spielbetrieb wieder auf.

Bild: PD

(pd/vre) Nach Theater und Konzert, Kellerbühne und Kinok kündigt eine weitere Säule des Kulturbetriebs der Stadt St.Gallen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs an: Das Figurentheater startet am kommenden Mittwoch mit dem Kurzstück «Der goldene Fuss». Bis auf weiteres gilt gemäss Angaben im Internetauftritt im Saal an der Lämmlisbrunnenstrasse 34 ein Publikumslimit von 35 Personen.

Speziell zur Wiedereröffnung holt das Figurentheater die Neuinszenierung von «Der goldene Fuss» aus der Reihe «Geschichtenkaffee» vom Theater-Bistro auf die grosse Bühne. Das Kurzstück eignet sich für Kinder ab sechs Jahren. Der Eintritt dazu am kommenden Mittwoch, 14.30 Uhr, ist gratis; es wird eine Kollekte eingesammelt. Und eine Reservation ist gemäss Newsletter für den Besuch auch nicht nötig.

«Zippel Zappel 4»: Die Eigenproduktion für Kinder ab drei Jahren wird am Wochenende vom 24. und 25. April im Figurentheater gezeigt.

«Zippel Zappel 4»: Die Eigenproduktion für Kinder ab drei Jahren wird am Wochenende vom 24. und 25. April im Figurentheater gezeigt.

Bild: PD

Fortgesetzt wird das Programm im Figurentheater dann mit einer Eigenproduktion in der «Reihe für die Kleinen». Das Stück «Zippel Zappel 4» eignet sich für Kinder ab drei Jahren. Zu sehen ist es am Samstag, 24. April, 14.30 Uhr sowie am Sonntag, 25. April, 11 und 14.30 Uhr. Tickets reservieren kann man über die Internetseite des Figurentheaters St.Gallen. Dort finden sich auch Detailinformationen zu den Stücken.

Freitag, 16. April – 09:28 Uhr
Der Kabarettist Thomas Götz bei einem seiner Live-Auftritte im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden.

Der Kabarettist Thomas Götz bei einem seiner Live-Auftritte im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden.

Bild: Donato Caspari

Kabarettist Thomas Götz spielt trotz Lockerung «Ergötzliches» nicht live

(pd/vpr) Der Frauenfelder Kabarettist Thomas Götz wird mit seinem Bühnenprogramm «Ergötzliches» trotz Theateröffnungen nicht wieder live im Theaterhaus Thurgau auftreten. Der Künstler selbst erklärt seine Entscheidung in einer Medienmitteilung:

«Da nur ein Drittel des Platzangebots ausgeschöpft werden darf, stehen Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis.»

Seit Februar produziert er gemeinsam mit Filmemacher Daniel Felix die TV- und Online-Show «Ergötzliches Compact» auf Tele D, als Ersatz für die ausgefallenen Live-Auftritte. Am 26. April wird bereits die fünfte Folge ausgestrahlt.

Das Ersatzprogramm wird bis auf Weiteres im digitalen und TV-Rahmen fortgeführt.

Donnerstag, 15. April – 16:02 Uhr

Kellerbühne St.Gallen startet den Livebetrieb am 22. April – mit Kabarettist Lorenz Keiser und 49 Plätzen pro Vorstellung

Kabarettist Lorenz Keiser gibt in seinem neuen Programm «Wobisch?!» Auskunft über alle wichtigen Fragen des Lebens.

Kabarettist Lorenz Keiser gibt in seinem neuen Programm «Wobisch?!» Auskunft über alle wichtigen Fragen des Lebens.

Bild: PD

(pd/vre) Auch die Kellerbühne St.Gallen reagiert rasch auf die Lockerung der Anti-Corona-Massnahmen durch den Bundesrat. Sie nimmt ihren Spielbetrieb am Donnerstag, 22. April, wieder auf. In den Verkauf kommt dabei ein Drittel der Sitzplätze im Keller unter dem Restaurant Drahtseilbähnli: Es sind genau 49, einer weniger als maximal angeboten werden dürfen.

Gestartet wird mit dem neuen Programm «Wobisch?!»von Kabarettist Lorenz Keiser. Es steht kommende Woche viermal auf dem Programm, nämlich am 22., 23. und 24. April, je 20 Uhr, sowie am 25. April, 17 Uhr. Das aktuelle Programm der Kellerbühne wie auch Tickets im Vorverkauf gibt's wie üblich im Internet.

Donnerstag, 15. April – 14:38 Uhr

Thurgauer Regierungsrat erhöht einmalig den Kredit für den Ankauf von bildender Kunst

Werke von Cécile Wick wurden für die Kunstsammlung des Kantons Thurgau erworben. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Zürich.

Werke von Cécile Wick wurden für die Kunstsammlung des Kantons Thurgau erworben. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Zürich.

Bild: Ralph Ribi

(pd/gen) Aufgrund der Coronapandemie und den dadurch erschwerten und verringerten Ausstellungsmöglichkeiten für Thurgauer Künstlerinnen und Künstler hat der Thurgauer Regierungsrat entschieden, den Rahmenkredit 2021 für den Ankauf von bildender Kunst einmalig um 50 000 Franken auf insgesamt 150 000 Franken zu erhöhen. Mit dieser Massnahme können Thurgauer Kunstschaffende zusätzlich unterstützt werden.

Gemäss Kulturkonzept des Kantons Thurgau 2019-2022 gewährt der Regierungsrat der Ankaufskommission für bildende Kunst einen jährlichen Rahmenkredit von 100 000 Franken aus dem Lotteriefonds für Ankäufe von Werken Thurgauer Kunstschaffender.

2020 wurden für 90 300 Franken Werke von Othmar Eder, Renate Flury, Co Gründler, Reto Müller, Karin Schwarzbeck und Cécile Wick für die kantonale Sammlung erworben.

Donnerstag, 15. April – 10:03 Uhr

Bühne frei: Das Theater St.Gallen nimmt am 20. April den Spielbetrieb auf

Grund zur Freude hat das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen. Nach fünf Monaten Spielpause kann der Spielbetrieb ab dem 20. April wieder aufgenommen werden.

Grund zur Freude hat das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen. Nach fünf Monaten Spielpause kann der Spielbetrieb ab dem 20. April wieder aufgenommen werden.

Bild: Toni Suter

(pd/rbe) Beim Theater St.Gallen zeigt man sich erfreut über die Lockerungen: «Nach vier Monaten ohne Konzerte und Theatervorstellungen vor Publikum eröffnen die neuesten Beschlüsse des Bundesrats endlich wieder Perspektiven für den Kulturbetrieb», heisst es in einer Medienmitteilung.

Die Genossenschaft Konzert und Theater St.Gallen freue sich über diesen positiven Entscheid. «Sie hat Verständnis für die erneute Begrenzung der Besucherzahl, bedauert jedoch, dass dabei wie schon im Herbst unabhängig von der Saalgrösse die starre Limite von maximal 50 Personen pro Vorstellung gilt.»

Die Theaterbesucherinnen und -besucher dürfen sich jedenfalls auf einen Premierenreigen freuen. Am 20. April startet das Schauspiel «König Lear» im Theaterprovisorium. Darauf folgen am 23. April das Tanzstück «Cinderella» und am 8. Mai die Oper «Florencia en el Amazonas». Die Produktion «Die Orestie (revisited)» in der Lokremise feiert gemäss Mitteilung am 27. April Premiere.

Schutzkonzept in Theater und Kinos

Konzerte und Veranstaltungen dürfen laut Bundesratsentscheid vom 14. April unter folgenden Voraussetzungen stattfinden:

- Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden.

- Die Gesamtbesucherzahl ist in Innenräumen auf 50 beschränkt. Zusätzlich gilt eine Maximalauslastung von einem Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts.

- Im gesamten Veranstaltungsraum besteht eine Maskenpflicht.

- Es gelten die allgemeinen Hygieneaufforderungen.

Den aktuellen Spielplan, Ticketreservierungen und das Schutzkonzept im Detail finden Sie auf der Homepage des Theaters St.Gallen.

Donnerstag, 15. April – 09:41 Uhr

Swiss Press Award für Buchser Fotografen Gian Ehrenzeller

Das Siegerbild: Radprofi Stefan Küng, der sich auf dem Hometrainer in Frauenfeld auf die Tour de Suisse vorbereitet.

Das Siegerbild: Radprofi Stefan Küng, der sich auf dem Hometrainer in Frauenfeld auf die Tour de Suisse vorbereitet.

Bild: Gian Ehrenzeller

(pd/vpr) Der gebürtige Buchser Pressefotograf Gian Ehrenzeller hat den Swiss Press Award gewonnen. In der Kategorie Sportfotografie wurde er als zweitbester Schweizer Fotograf ausgezeichnet.

Gian Ehrenzeller, Keystone-Fotograf aus Buchs.

Gian Ehrenzeller, Keystone-Fotograf aus Buchs.

Bild: Gaetan Bally

Seine Aufnahme des Frauenfelder Radprofis Stefan Küng, der im Homeoffice auf dem Standrad anstatt auf der Strasse trainiert, überzeugte die Juroren. Die Preisverleihung wird am 28. April stattfinden.

Ehrenzeller arbeitete zwei Jahre lang für den «Werdenberger & Obertoggenburger», ehe er zur Agentur Keystone-SDA wechselte. Der 34-Jährige wohnt heute in Valens. Bei Keystone deckt er thematisch Graubünden und die Ostschweiz ab.

Mittwoch, 14. April – 17:14 Uhr

Streaming-Konzert des Trio Eclipse in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell

Violoncello, Klavier und Klarinette: Das Trio Eclipse.

Violoncello, Klavier und Klarinette: Das Trio Eclipse.

Bild: Nikolaj Lund

(pd/vpr) Am 16. April streamt die Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell im Rahmen seiner Reihe «Ringofenkonzerte» ein Konzert des Ensembles Trio Eclipse.

Die Ringofen Konzerte gehen in eine weitere Runde.

Die Ringofen Konzerte gehen in eine weitere Runde.

Bild: Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell

Das Trio Eclipse ist Preisträger der Osaka International Chamber Music Competition 2017 sowie des Kammermusik Wettbewerbs des Migros Kulturprozent 2019. Die drei jungen Musiker interpretieren am Piano, Cello und Klarinette sowohl Werke von Max Bruch und Johannes Brahms als auch Arrangements von George Gershwin.

Das Konzert ist gratis und wird am Freitag ab 20 Uhr für eine Woche auf der Homepage zur Verfügung zu stehen.

Mittwoch, 14. April – 14:28 Uhr

Opernpremiere von «Die menschliche Stimme» im Theater Liechtenstein

Eine Oper in nur einem Akt: «Die menschliche Stimme» im Theater Liechtenstein.

Eine Oper in nur einem Akt: «Die menschliche Stimme» im Theater Liechtenstein.

Bild: Theater Liechtenstein

(pd/vpr) Mit einer limitierten Besucherzahl von zehn Zuschauern feiert das Theater Liechtenstein in Schaan diesen Freitag, 16. April, die Premiere der Oper «Die menschliche Stimme».

Die Oper mit nur einem einzigen Akt wurde komponiert von Francis Poulenc. Schon 1959 wurde das Drama in Paris uraufgeführt. Das Stück beschreibt, wie eine Frau trotz modernder Kommunikationsmittel vereinsamt. Das Telefonat steht hier als Symbol für physische Abwesenheit und verbindendes Instrument zugleich. Dieser Widerspruch wird auch der Protagonistin zum Verhängnis.

Die Zürcher Mezzosopranistin Valerie Arias.

Die Zürcher Mezzosopranistin Valerie Arias.

Bild: Bluebirdproductions

Die Sopranistin Valerie Arias bestreitet gemeinsam mit dem Pianisten
Giancarlo Prossimo
das Abendprogramm. Die Premiere am 16. April ist bereits ausverkauft, vier weitere Vorstellungstermine stehen aber bereits fest und sind auf der Homepage des Theaters buchbar.

Mittwoch, 14. April – 10:10 Uhr

Lichtershow «Light Ragaz» 2021 findet statt

Die Lichtershow erstreckt sich über einen Kilometer in der Taminaschlucht.

Die Lichtershow erstreckt sich über einen Kilometer in der Taminaschlucht.

Bild: Light Ragaz

(pd/vpr) Die Lichtinstallationen-Schau «Light Ragaz» kehrt vom 13. Mai bis 16. Oktober in die Taminaschlucht zurück. Auf einem Licht-Rundgang, der sich über einen Kilometer Länge erstreckt, können die Besucher Lichtprojektionen in der Taminaschlucht bei Bad Ragaz betrachten und an einzelnen Stationen auch selbst aktiv werden. So kann beispielsweise das eigene Gesicht an eine 80 Meter hohe Felswand projiziert werden.

Die Show wurde 2021 neu überarbeitet.

Die Show wurde 2021 neu überarbeitet.

Bild: Light Ragaz
Die Felswände dienen als natürliche Leinwand.

Die Felswände dienen als natürliche Leinwand.

Bild: Light Ragaz

Die Lichtinstallationen wurden vom Zürcher Künstlerkollektiv Projektil überarbeitet. Unter den elf Lichtinstallationen befinden sich nun auch Stationen, bei denen der Besucher durch Berührungen das Licht bewegen kann. Ausserdem haben die Besucher im Pumpraum mit einem Wasser-Piano die Möglichkeit, Projektion und Musik mitzugestalten.

Die Light Ragaz findet zum vierten Mal statt. Mit einer Besucher-Begrenzung und da es sich um eine Freiluftveranstaltung handelt, sind die Verantwortlichen zuversichtlich, die Light Ragaz am 13. Mai eröffnen zu können. Der Ticketverkauf läuft.

Eindrücke aus der Taminaschlucht 2019.

Quelle:YouTube
Dienstag, 13. April – 14:13 Uhr

Jungkünstlerin Lina Maria Sommer stellt in Arbon aus

Die Aardorfer Künstlerin Lina Maria Sommer.

Die Aardorfer Künstlerin Lina Maria Sommer.

Bild:Tobias Garcia

(pd/vpr) Lina Maria Sommer eröffnet am 17. April ihre Ausstellung mit dem Titel «A - B - Z» in der Galerie Adrian Bleisch in Arbon. Es ist nach «2 - 1 - 0» die zweite Einzelausstellung der gebürtigen Aadorferin.

Lina Maria Sommers grossformatige Malerei auf der Jungkunst 2020.

Lina Maria Sommers grossformatige Malerei auf der Jungkunst 2020.

Bild:Tobias Garcia

Die 27-jährige nahm im letzten Herbst als einzige Ostschweizerin an der Kunstmesse Jungkunst in Winterthur teil, wir berichteten darüber in unserem Blatt. Ihre Arbeiten umfassen sowohl Aquarell- oder Kohlezeichnungen in Grossformat, aber auch Verbindungen von Lyrik und Malerei in Postkartengrösse.

Tusche, Aquarell, Asche und Pflanzen sind Elemente die Sommer in ihren Bildern verarbeitet.

Tusche, Aquarell, Asche und Pflanzen sind Elemente die Sommer in ihren Bildern verarbeitet.

Bild: Galerie Bleisch

Ihrer aktuelle Ausstellung beinhaltet ausserdem verkohlte und eingeäscherte Blumen und Heilpflanzen, womit die Künstlerin das Thema Vergänglichkeit aufgreift.

Die Ausstellung dauert von 17. April bis 15. Mai 2021. Die Vernissage findet am 17. April in der Galerie Bleisch statt.

Dienstag, 13. April – 10:56 Uhr

Virtuelles Künstlerin-Gespräch mit Claudia Comte

Künstlerin Claudia Comte

Künstlerin Claudia Comte

Bild: Kunsthaus Dornbirn

(pd/vpr) Zum Abschluss ihrer Ausstellung The Sea of Darkness im Kunstraum Dornbirn steht die Künstlerin Claudia Comte am Mittwoch 14. April um 17:00 Uhr via Zoom ihrem Onlinepublikum Rede und Antwort.

Ansischt der seit Dezember 2020 laufenden Ausstellung «The Sea of Darkness» im Kunstraum Dornbirn.

Ansischt der seit Dezember 2020 laufenden Ausstellung «The Sea of Darkness» im Kunstraum Dornbirn.

Bild: Gunnar Meier

Die 37-jährige Künstlerin aus dem Kanton Waadt begeht an diesem Abend mit Thomas Häusle, Leiter des Kunstraums Dornbirn, die Ausstellung und führt ein Gespräch zu den Exponaten von «The Sea of Darkness». Virtuelle Besucherinnen und Besucher können sich, ähnlich wie in einer Finissage, mit der Künstlerin über ihre Eindrücke austauschen und Fragen stellen.

Die Ausstellung im Vorarlberger Kunstraum Dornbirn läuft seit dem 3.Dezember 2020 und endet am 18. April 2020.

Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an andrea.fink@kunsraumdornbirn.at ist erforderlich. Die Teilnehmenden erhalten anschliessend den Link zur Zoom-Veranstaltung.

Montag, 12. April – 16:02 Uhr

Thurgau vergibt sechs Mal 25'000 Franken Fördergeld

Die sechs Auserwählten Kunstschaffenden von links oben nach rechts unten: Der Regisseur Fabian Alder, die bildende Künstlerin Claudia Bühler, der bildende Künstler Pablo Walser, der bildende Künstler Daniel v. Keller, die Fotografin Susanne Hefti sowie die Musikerin Jasmin Albash.

Die sechs Auserwählten Kunstschaffenden von links oben nach rechts unten: Der Regisseur Fabian Alder, die bildende Künstlerin Claudia Bühler, der bildende Künstler Pablo Walser, der bildende Künstler Daniel v. Keller, die Fotografin Susanne Hefti sowie die Musikerin Jasmin Albash.

Bilder: SGT, Melk Imboden, PD

(pd/vpr) Die sechs Künstlerinnen und Künstler der Thurgauer Förderbeiträge 2021 stehen fest. Die Förderbeiträge sind mit je 25'000 Franken dotiert. Dieses Jahr werden die Förderbeiträge an Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Bildende Kunst, Theater und Musik vergeben. Die Jury wählte aus 50 Bewerbungen folgende sechs Thurgauer Kulturschaffende aus:

Die in Altnau aufgewachsene Sängerin Jasmin Albash setzt sich für mehr weibliche Präsenz im Musikgeschäft auf ihrem YouTubekanal ein.

Der bildende Künstler Pablo Walser aus Kreuzlingen erhielt bereits 2019 den Adolf-Dietrich-Förderpreis.

Susanne Hefti wurde in Sulgen geboren. 2019 Sie veröffentlichte unter anderem einen Bildband zu ihrem zweijährigen Mazedonienaufenthalt mit dem Titel «Skopje Walkie Talkie».

Der Theaterregisseur Fabian Alder stammt aus Weinfelden, wohin er nach jahrelanger Tätigkeit am Theater Wien 2019 zurückkehrte.

Die Künstlerin Claudia Bühler kehrte nach ihrem Studium der Fotografie in Berlin in die Ostschweiz zurück. Sie wirkte hier besonders in St.Gallen an verschiedenen Projekten und Installationen mit.

Der bildende Künstler Daniel von Keller publizierte 2019 für die Kunstreihe «Facetten» der Kulturstiftung ein Werk, in dem er 6143 Kieselsteine einzeln fotografierte.

Jedes Jahr vergibt das Kulturamt des Kantons Thurgau Förderbeiträge an Kulturschaffende aus dem Kanton, deren Vorhaben die Jury als unterstützenswert erachtet.

Montag, 12. April – 12:03 Uhr

Musiker Crimer plant Tourauftakt 2021 in St. Gallen

Crimer am Sommernachtsfest Romanshorn 2019.

Crimer am Sommernachtsfest Romanshorn 2019.

Bild: Reto Martin

(pd/vpr) Der Rheintaler Musiker Crimer plant, seine nächste Tour im Winter mit einem Konzert im St. Galler Palace zu starten. Gegenüber dem «Rheintaler» verriet der Songwriter aus Balgach, den 12.November als Startpunkt anzupeilen.

Ob die Konzerte zur «Fake Nails Tour 21/22» tatsächlich durchgeführt werden, sei zwar ungewiss, sagt der 31-Jährige. Aber die festgelegten Daten würden ihn dennoch motivieren:

«Wir – die Bandmitglieder und ich – haben etwas, auf das wir uns freuen können, auch etwas zum Vorbereiten. »

Zuletzt trat der Sänger im Sommer 2020 am Kulturfestival auf, wir berichteten darüber in unserem Blatt.

Den zweiten Lockdown überbrückte er unter anderem mit Karaoke-Streaming in Kooperation mit «20 Minuten». Grösstenteils empfand der Musiker dies aber als frustrierend: «Man hockt vor dem Handy, singt zu Hause sitzend in den Bildschirm hinein – es war befremdend, weil keine Stimmung aufkommt, es hat nichts mit einem Konzert zu tun. Die Zuschauerinnen und Zuschauer fühlen wohl dasselbe.»

Crimers Single «I want you to know» erschien im März 2021.

Quelle:YouTube

2018 wurde Crimer an den Swiss Music Awards als «Best Talent» ausgezeichnet. 2020 schaffte es sein letzter Radioerfolg «Eyes Off Me» in die Airplaycharts. Am 9. April erschien Crimers Song «Home Alone» heraus als Vorgeschmack auf sein nächstes Album «Fake Nails».

Crimer, 12. November 2021 im Palace, St. Gallen, Eintritt: 20 Uhr, Kosten: 30 Franken. Tickets sind bestellbar auf der Homepage des Palace.

Montag, 12. April – 10:16 Uhr

Ausstellung zu kunstvollen Buchreihen in St.Galler Elektroladen

Auch Graphic Novels zu Klassikern der Literatur gehören zur Ausstellung «Die Idee des Seriellen».

Auch Graphic Novels zu Klassikern der Literatur gehören zur Ausstellung «Die Idee des Seriellen».

Bild:

(pd/vpr) Die Kantonsbibliothek Vadiana präsentiert im ehemaligen Elektroladen Schubiger in St.Gallen die Ausstellung «Die Idee des Seriellen». Gezeigt werden anspruchsvoll gestaltete Buchreihen aus unabhängigen deutschsprachigen Verlagshäusern, besonders auch aus den Bücherbeständen aus dem St.Galler Zentrum für das Buch.

Impression der ausgestellten Buchserien der Vadiana Bibliothek.

Quelle: YouTube
Felix Boekamp, Mitinitiant des «Chambre directe – Schubiger»

Felix Boekamp, Mitinitiant des «Chambre directe – Schubiger»

Bild: Arthur Gamsa
Joachim Bitter, Bibliothekar aus St.Gallen.

Joachim Bitter, Bibliothekar aus St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi

Die Ausstellung präsentiert unter anderem Arbeiten des US-Comiczeichners Robert Crumb über den elsässischen Zeichner und Kinderbuchillustrator Tomi Ungerer, bis hin zur Illustratorin Ulrike Steinke aus Deutschland.

Das Spektrum reicht vom Kinderbuch bis zum Fachbuch über erotische Kunst und umfasst illustrierte Gedichtbände ebenso wie naturkundliche Bücher gezeigt.

Ausstellungsmacher sind der St. Galler Künstler Felix Boekamp sowie der St. Galler Bibliothekar Joachim Bitter, die ihre erste Gemeinschaftsarbeit präsentieren. Die Idee des «Chambre directe - Schubiger» ist, bewusst Kunst an einem Ort zu zeigen, an dem man diese nicht erwarten würde: in einem ehemaligen Elektrofachgeschäft an der Rorschacherstrasse.

Freitag, 9. April – 19:35 Uhr

Appenzeller Kantone finanzieren Beratungsangebot für Bühnenkünstlerinnen und -künstler

Die Appenzeller Singer-Songwriterin Riana in ihrem Übungsraum.

Die Appenzeller Singer-Songwriterin Riana in ihrem Übungsraum.

Bild: Sascha Erni

(pd/rbe) Viele Musikerinnen, Theaterschaffende und andere Bühnenkünstler sind nicht fest und Vollzeit angestellt, sondern wechseln zwischen freischaffender oder selbständiger Arbeit und Teilzeitpensen. Daraus «ergibt sich oft ein löchriges Flickwerk der Vorsorge», wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der Kantone Appenzell Inner- und Ausserrhoden heisst. Die Coronakrise bringe ans Licht, wie prekär die soziale Sicherheit von Kulturschaffenden sei.

Mit einem neuen Beratungsangebot möchten die zwei Appenzeller Kantone helfen, diese Situation zu verbessern. Auf dem nationalen Online-Portal www.sein-oder-nichtsein.ch finden Bühnenkünstlerinnen und -künstler Informationen zu ihrer sozialen Sicherheit, konkret zu Themen wie Altersvorsorge, Arbeitslosigkeit, Steuern, Sozialversicherungen, Selbständigkeit, Budgetierung oder Familienrecht.

Kulturschaffende, die vertieften Rat benötigen, können sich an so genannte Ambassadors wenden, die eine kostenlose Besprechung anbieten. Die beiden Appenzeller Kantone teilen sich gemäss Mitteilung die Kosten für eine solche Ambassadorin.

Freitag, 9. April – 16:53 Uhr

«Appenzeller Magazin» verleiht erstmals Kulturpreis

Die nominierten Appenzellerinnen und Appenzeller: Jeanne Devos, Werner Frischknecht und Peter Preisig (oberer Reihe, von links nach rechts) sowie Silvio Signer und Manuela Stieger (unten).

Die nominierten Appenzellerinnen und Appenzeller: Jeanne Devos, Werner Frischknecht und Peter Preisig (oberer Reihe, von links nach rechts) sowie Silvio Signer und Manuela Stieger (unten).

Bild: Appenzeller Magazin

(pd/vpr) Erstmals verleiht das «Appenzeller Magazin» zusammen mit der Frieda-und-Ulrich-Steingruber-Stiftung den Kulturpreis «Di goldig Bechue». Der Preis soll das gesellschaftliche oder kulturelle Engagement von fünf Appenzeller Persönlichkeiten ehren.

Die Redaktion des «Appenzeller Magazins» hat folgende fünf Personen nominiert: Schauspielerin Jeanne Devos aus Heiden, den Herisauer Kulturingenieur Werner Frischknecht, Schellenschmied Peter Preisig aus Herisau, Kulturveranstalter Silvio Signer aus Appenzell und Organisatorin Manuela Stieger aus Trogen.

Der Preis ist mit 5'000 Franken dotiert. Die Siegerin oder den Sieger küren die Leserinnen und Leser des «Appenzeller Magazins». Die Stimmzettel befinden sich in der aktuellen Ausgabe. Die Gewinner werden in der Juniausgabe bekannt gegeben.

Freitag, 9. April – 14:43 Uhr

Entscheidende Tage für das Sandskulpturen-Festival in Rorschach

2019 fand das Sandskulpturen-Festival an der Rorschacher Seepromenade zuletzt statt.

2019 fand das Sandskulpturen-Festival an der Rorschacher Seepromenade zuletzt statt.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd/rtl) Urs Koller, Initiant des Sandskulpturen-Festivals in Rorschach, ist nach wie vor gewillt, im August die 22. Ausgabe des Festivals auf die Beine zu stellen. «In den kommenden Tagen stehen Gespräche mit den wichtigsten Sponsoren an. Ausserdem muss mit den Künstlerinnen und Künstlern die Einreise in die Schweiz geregelt werden», sagt Koller.

Urs Koller, Initiator des Sandskulpturen-Festivals in Rorschach.

Urs Koller, Initiator des Sandskulpturen-Festivals in Rorschach.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Sollte beides positiv ausfallen, so stünde einer Durchführung des international beachteten Anlasses vom 14. August bis 21. September nichts im Weg. In den kommenden Wochen will Koller Genaueres bekannt geben. Auch das Thema des Festivals müsse der Veranstalter noch festlegen. Klar sei nur, dass es sicher nichts mit Corona zu tun habe, wie er gegenüber unserer Zeitung sagt.

Zahlreiche Künstler, die bereits in Rorschach auf Sand gebaut haben, deponierten ihr Interesse an einer Teilnahme beim Festivalleiter. Hier liegt aber auch einer der Knackpunkte bei der Organisation, zumal nicht absehbar ist, ob die im August geltenden Bestimmungen eine Einreise aus Holland, Russland, Litauen oder den USA zulassen. Aus diesen Ländern kommt das Gros der Carver, wie Sandkünstler auch genannt werden.

Das Sandskulpturen-Festival in Rorschach lockt seit über 20 Jahren Publikum aus dem In- und Ausland an das Bodenseeufer.

Freitag, 9. April – 11:55 Uhr

Stadt St.Gallen vergibt acht Werkbeiträge im Gesamtwert von 80'000 Franken

Der Musiker Bill Bühler (hier mit Sängerin Melanie Danuser von Mischgewebe) ist einer jener Künstler, die von der Stadt St.Gallen einen Werkbeitrag erhalten.

Der Musiker Bill Bühler (hier mit Sängerin Melanie Danuser von Mischgewebe) ist einer jener Künstler, die von der Stadt St.Gallen einen Werkbeitrag erhalten.

Bild: Nik Roth (4. Juni 2020)

(pd/rbe) Jedes Jahr unterstützt die Stadt St.Gallen mehrere Kulturschaffende dabei, konkrete Projekte zu entwickeln und umzusetzen. In diesem Jahr vergibt die städtische Kulturförderung acht solcher Werkbeiträge im Wert von je 10'000 Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Unterstützt werden sechs Einzelkünstlerinnen und -künstler sowie zwei Künstlerpaare.

Dies sind die Preisträger:

  • Bill Bühler: Der Pop- und Experimentalmusiker ist vom Duo Mischgewebe bekannt sowie als Sänger der Band The Harbs. Er studiert Komposition in Sound Arts an der Hochschule in Bern. Mit dem Projektbeitrag möchte er gemäss Mitteilung ein Konzeptalbum in Form einer Doppel-LP verwirklichen.
  • Marc Jenny: Der Kontra- und E-Bassist spielt in den Formationen Kimm Trio, The Robots, Stimmsaiten und Knöppel. Mit dem Werkbeiträg plant Jenny, sein erstes Soloprogramm zu erarbeiten. 
  • Rita Kappenthuler und Nathan Federer: Die beiden bildenden Künstler arbeiten mit der Technik der Camera Obscura und haben dafür eine grosse Kamerabox gebaut. Mit dieser wollen sie zu Land und zu Wasser nach Island reisen und gemäss Mitteilung «mit der dortigen besonderen Lichtsituation arbeiten».
  • Jiri Makovec: Der Fotograf und Filmemacher beobachtet gerne Alltagsszenen. Mit dem Werkbeitrag plant er, angelehnt an den Schweizer Film «Reisender Krieger» von Christian Schocher, filmische Ortserkundungen für eine Doku-Fiktion.
  • Karsten Redmann: Der freie Autor arbeitet unter anderem im OK des St.Galler Literaturfestivals Wortlaut mit. Aktuell schreibt er an einem Roman über einen Menschen mit klar strukturiertem, getaktetem Alltag. 
  • Nora Rekade: Die Arbeiten der bildenden Künstlerin entstehen oft aus Erinnerungssplittern und Gedankenfragmenten, inspiriert zum Beispiel von einem Satz, einem Song oder einer Situation. Mit dem Werkbeitrag möchte Rekade ihre Arbeit auf grössere Formate und auf Leinwand weiterentwickeln.
  • Juliette Rosset: Die Künstlerin und Musikerin hat bei einem Aufenthalt in Rom ihr Interesse für Keramik entdeckt. Mit dem Werkbeitrag wird gemäss Mitteilung «die künstlerische Qualität der keramischen Arbeiten Rossets anerkannt».
  • Linus Stiefel und Mindaugas Matulis: Die zwei freischaffenden Künstler arbeiten mit verschiedensten Medien, Stiefel vor allem mit Video und Musik, Matulis mit Fotografien. Der Werkbeitrag unterstützt ihr gemeinsames Kunstprojekt Mendog&Stevil, das Fotografie, Malerei, Performance und Musik vereint. 

Insgesamt hat die städtische Kulturförderung 41 Bewerbungen beurteilt. Davon stammen gemäss Mitteilung 20 aus der bildenden und angewandten Kunst, elf aus der Musik, vier aus Tanz und Theater, drei aus dem interdisziplinären Bereich, zwei aus der Literatur sowie eine aus dem Film.

Freitag, 9. April – 10:25 Uhr

Erstes Soloprogramm des Thurgauer Comedians Kiko

Hinter dem Comedian Kiko verbirgt sich der Hefenhofener Frank Cabrera Hernández.

Hinter dem Comedian Kiko verbirgt sich der Hefenhofener Frank Cabrera Hernández.

Bild: Reto Martin

(pd/gsc) Der Thurgauer Comedian Kiko alias Frank Cabrera Hernández hat sein erstes Soloprogramm mit dem Namen «Solo» auf die Beine gestellt. In Hefenhofen aufgewachsen, ist der gebürtige Dominikaner nun schon seit über zehn Jahren als Kiko in der Comedy-Szene unterwegs.

Spätestens seit er vor drei Jahren den Young Talents Award gewann, ist der Thurgauer in der Schweiz für Comedyfans kein Unbekannter mehr. In seinem ersten Solo-Programm «Solo» erzählt der Comedian nun unter anderem von bizarren Erlebnissen als Uhrenverticker in Hongkong und Manager der jamaikanischen Bobmannschaft zwischen 2012 und 2018.

Eine Kostprobe des Comedians auf seinem Youtube-Kanal.

Quelle: Youtube

Auch ihm hat die Coronapandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht, wie er in der «Schweizer Illustrierten» schildert. Auf die Frage, wann Lachen ihm schon geholfen habe, antwortet der 34-Jährige: «Immer. Wenn alles Murphy's-Law-mässig schiefgeht, ich getestet werde, kann ich nur noch lachen.»

Im Mai plant Kiko gemäss Homepage die nächsten Auftritte, unter anderem am 11. Mai in der St.Galler Kellerbühne. Ob die Auftritte stattfinden können, wird voraussichtlich mit dem nächsten Bundesratentscheid am 14. April klar.

Freitag, 9. April – 09:30 Uhr

Schubertiade sagt erste Konzertreihe bis 2. Mai ab

(pd/rbe) Die Veranstalter der Schubertiade in Hohenems sagen die vom 28. April bis 2. Mai geplanten Konzerte ab. Grund sei die Coronapandemie und die damit verbundenen Umstände wie Einreisebeschränkungen, geschlossene Hotels, Ausgangssperre ab 20 Uhr, wie es in einer Mitteilung heisst. Diese «verhindern leider die Durchführung der ersten Schubertiade-Konzertreihe».

Noch sind aber nicht alle Konzerte abgesagt, wie es weiter heisst. Derzeit sei noch unbekannt, ob und unter welchen Bedingungen die Konzerte vom 26. bis 31. Mai in Hohenems und jene vom 19. bis 27. Juni in Schwarzenberg werden stattfinden können.

Donnerstag, 8. April – 15:38 Uhr

Das St. Galler Elektro-Duo Paraphon veröffentlicht am 9. April erste Single

Michelle Zanivan und Yves Eggenberger sind zusammen das Duo Paraphon.

Michelle Zanivan und Yves Eggenberger sind zusammen das Duo Paraphon.

Bild: PD

(pd/vpr) Bisher mit der Indieband «Vie & We» unterwegs, setzen Yves Eggenberger und Michelle Zanivan aus St.Gallen nun zu musikalisch neuen Ufern über. Fortan zu zweit, unter dem neuem Namen Paraphon und im neuen Genre der elektronischen Musik veröffentlichen die beiden diesen Freitag, 9. April, ihre Debütsingle «Video Game».

Das Cover zur ersten Singleauskopplung «Video Game».

Das Cover zur ersten Singleauskopplung «Video Game».

Bild: PD

Auf die Single soll am 2. Juli auch das erste Album «Commercial Break» folgen. Das Duo existiert gemäss eigener Aussage für und wegen seiner Liebe zu Synthesizern. Der Liebe und Nostalgie zu Video- und Konsolenspielen wie «Super Mario» widmen sie ihre erste Single. Im dazugehörigen Musikvideo werden Tanz und Game miteinander vereint: «Es wird getanzt, weil der Konsolen-Controller das so instruiert.»

Zu hören gibt es «Video Game» ab dem 9. April auf dem Spotify-Kanal der Band, einen Vorgeschmack liefern die beiden schon heute auf Soundcloud.

Donnerstag, 08. April – 09:56 Uhr

Erfolgreicher E-Cinema-Start von Milo Raus «Das neue Evangelium»

Filmszene aus «Das neue Evangelium».

Filmszene aus «Das neue Evangelium».

Quelle: Vinca Film

(pd/vpr) Einen erfolgreichen Start seines Kinofilmes «Das neue Evangelium» konnte der St.Galler Regisseur Milo Rau am Osterwochenende feiern. Insgesamt wurde das neu inszenierte Passionsspiel in der Deutschschweiz und der Romandie über die vier Tage 2272 mal gestreamt. Zwar startete der Film nur im digitalen Kinosaal, es sind aber über 40 Kinos in den beiden Landesteilen an den Einnahmen beteiligt.

Der St. Galler Regisseur Milo Rau.

Der St. Galler Regisseur Milo Rau.

Bild: Sabine Gudath

2020 wurde der Film des St. Gallers mit dem Schweizer Filmpreis als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Das neue Evangelium kann noch bis 1. September während 24 Stunden gestreamt werden. Sobald die Kinos wieder geöffnet sind, ist der Film auch auf der grossen Leinwand zu sehen.

Quelle:Youtube
Mittwoch, 7. April – 14:15 Uhr

«Kunst macht Schule» im Kunstmuseum St.Gallen

Schüler gestalten beim Kunstprojekt «Kunst macht Schule» unter anderem aus alten Computerteilen ein Kunstwerk.

Schüler gestalten beim Kunstprojekt «Kunst macht Schule» unter anderem aus alten Computerteilen ein Kunstwerk.

Bild: Kunstmuseum St.Gallen

(pd/vpr) Unter Anleitung von Kunstexperten wurden Schülerinnen und Schüler aus insgesamt acht Ostschweizer Schulklassen selbst zu Künstlern. Von August bis Dezember 2020 interpretierten sie ausgewählte Ausstellungsstücke des St.Galler Kunstmuseums in ihrer Schule neu.

Beim Kunstprojekt wurde gestanzt, gemalt und geklebt.

Beim Kunstprojekt wurde gestanzt, gemalt und geklebt.

Bild: Kunstmuseum St.Gallen

Die Ergebnisse sind nun in der Ausstellung «Kunst macht Schule #3: Gestalten im Schulzimmer – Ausstellen im Museum» vom 10. April bis zum 2. Mai im Kunstmuseum St.Gallen zu sehen .

So wurden beispielsweise unter Anleitung des Steckborner Künstlers Andy Guhl gebrauchte Laptops und Tastaturen auseinander geschraubt, bemalt und nach eigenem Geschmack neu zusammengestellt.

Klangkünstler Andy Guhl aus Steckborn.

Klangkünstler Andy Guhl aus Steckborn.

Bild: Urs Bucher

Ein dreidimensionales riesiges Wimmelbild entstand mit Unterstützung der St.Galler Künstlerin Hannah Raschle, ausgehend von einem Altmeistergemälde aus dem 15. Jahrhundert.

In der Ausstellung ab 10. April werden die Arbeiten in Gegenüberstellung mit den Originalen aus der Sammlung im Kirchhoferhaus gegenüber dem Kunstmuseum präsentiert.

Beteiligt waren Schüler von der ersten Primar- bis zur Oberstufe aus Abtwil, Altstätten, Dreien, Haag, Rapperswil-Jona, St.Peterzell, Stein AR und Wittenbach.

Mittwoch, 7. April – 13:43 Uhr

Buchmultiples im Kunstmuseum Appenzell

Gerhard Steidl (links) zusammen mit dem berühmten Fotografen Robert Frank, anlässlich seiner Ausstellung in der Kunsthalle Ziegelhütte 2016.

Gerhard Steidl (links) zusammen mit dem berühmten Fotografen Robert Frank, anlässlich seiner Ausstellung in der Kunsthalle Ziegelhütte 2016.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd/gen) Der Göttinger Verleger Gerhard Steidl hat die Idee des Buchs als Multiple perfektioniert. Seit mehr als 50 Jahren besteht sein Verlag und hat neben dem Literatur-, Sachbuch- und Fotografieprogramm über 500 Buchmultiples veröffentlicht, oft in nicht-limitierten Auflagen.

Buch-Multiple der Künstlerin Davanita Singh.

Buch-Multiple der Künstlerin Davanita Singh.

Bild: PD

Die Ausstellung « Zaubern auf weissem Papier» im Kunstmuseum Appenzell, die mit zwei Eröffnungstagen am Samstag und Sonntag, 24. und 25. April 2021 aufgeht, zeigt bedeutende Buchmultiples aus fünf Dekaden, unter anderem von Andy Warhol, Karl Lagerfeld und Davanita Singh.

Jedes Objekt wird begleitet von ausführlichen Erläuterungen von Gerhard Steidl. Dieser gibt Auskunft über Buchherstellung, Gestaltung, Papier, Druck und Bindung. Die Besucher erwartet so eine visuelle, auf das buchmacherische Handwerk gerichtete Schulung und ein Einblick in eine besondere, immer analoge Buchkultur.

«Zaubern auf weissem Papier. Die Steidl Buchkultur», Kunstmuseum Appenzell, 25. April bis 19. September 2021. Eröffnungstage am Samstag und Sonntag, 24. und 25. April 2021 ab 11 Uhr.

Dienstag, 6. April – 16:28 Uhr

Zentrum für das Buch stellt im St.Galler Kunstraum «Chambre directe Schubiger» aus

Der Künstler Felix Boekamp kuratiert die «Chambre directe Schubiger».

Der Künstler Felix Boekamp kuratiert die «Chambre directe Schubiger».

Bild: Arthur Gamsa

(pd/gen) Die St.Galler Kantonsbibliothek Vadiana präsentiert im Kunstraum «Chambre directe Schubiger» an der Rorschacherstrasse Buchreihen und Bücher in serieller Darstellung. Vom 17. April bis 13. Juni werden anspruchsvoll gestaltete Bücher unabhängiger Verlage aus dem deutschsprachigen Raum gezeigt. Dabei werden besonders die Bestände des St.Galler Zentrums für das Buch berücksichtigt. Kuratiert wird die Ausstellung vom Künstler Felix Boekamp, der den Kunstraum auch betreibt.

Vom 2. April bis 27. April ist im Schaufenster der «Chambre direkte Schubiger» ausserdem die Installation «Wenn man Eierkuchen backen will so muss man Eier zerbrechen» zu sehen.

Eröffnung 17. April, 12-20 Uhr, Anmeldung erforderlich. Chambre directe Schubiger, Rorschacherstrasse 112, St.Gallen. Ausstellung bis 13. Juni 2021. An den übrigen Tagen Besichtigung nach Absprache mit dem Kurator Felix Boekamp: felix.boekamp@gmx.de /076 748 95 68

Dienstag, 6. April – 12:28 Uhr

Festival Kleiner Frühling in Appenzell im Zeichen Ggrosser Frauen

Der Kunstpavillon von Muda Mathis und Sus Zwick am Buch- und Kunstfestival Kleiner Frühling in Appenzell.

Der Kunstpavillon von Muda Mathis und Sus Zwick am Buch- und Kunstfestival Kleiner Frühling in Appenzell.

Bild: Benjamin Manser (Appenzell, 8. Juni 2019)

(pd/gen) Vor dem Hintergrund von 50 Jahren Frauenstimmrecht in der Schweiz und 30 Jahren Innerrhoder Landsgemeinde mit Frauenbeteiligung gehören die Bühnen des Buch- und Kunstfestivals «Kleiner Frühling» an Pfingsten 2021 den Frauen. Vom 21. bis 24. Mai lesen Autorinnen und Innerrhoder Leserinnen vor, erzählen Verlegerinnen von ihrer Arbeit, diskutieren Philosophinnen, intervenieren Künstlerinnen und musizieren Musikerinnen, kochen Freundinnen und fahren Frauen Rapid.

Der für den 9. April geplante Auftakt mit der Appenzeller Autorin Dorothee Elmiger und der Literaturvermittlerin Marion Regenscheit kann leider nicht stattfinden. Das Gespräch wird am Festival einen Platz finden.

Das Programm des «Kleinen Frühlings» wurde unter Berücksichtigung von pandemiebedingten Vorsichtsmassnahmen organisiert: Mobile Bühnen bringen Autorinnen auf die Dorfplätze, die Positionen von 15+1 Künstlerinnen bleiben in Hinterhöfen und Durchgängen bis am 6. Juni im Dorf frei zugänglich, das Rahmenprogramm mit Gesprächen, Vorträgen und Musik findet vor kleinem Publikum im Bücherladen, im Treibhaus oder im Freien statt.

Die Kinder lesen am Samstag ihre selber geschriebenen Geschichten vor; am Pfingstsonntag gibt es eine Sternstunde mit Musik, in der Kulturstation machen Kunstschaffende eine Auslegeordnung zum Innerrhoder Frauenstimmrecht und am Pfingstmontag werden Lieblingsspeisen legendärer Frauen zusammen mit literarischen Häppchen serviert.

Das Buch Kunst Fest «Kleiner Frühling» ist eine Veranstaltung des Vereins Kulturstation Appenzell. Informationen, Tickets und Festivalpässe gibt es unter www.kleiner-fruehling.ch und im Bücherladen Appenzell.

Dienstag, 6. April – 10:34 Uhr

Zweite Ausgabe von Einfache Projektionen im St.Galler Linsebühl

Anna Vetsch, links, und Nina Keel organisieren seit 2016 die Stadtprojektionen und neu auch die Einfachen Projektionen.

Anna Vetsch, links, und Nina Keel organisieren seit 2016 die Stadtprojektionen und neu auch die Einfachen Projektionen.

Bild: Benjamin Manser (St.Gallen, 11. September 2020)

(pd/gen) Seit fünf Jahren organisieren die jungen Kunsthistorikerinnen Anna Vetsch und Nina Keel einmal jährlich die Stadtprojektionen. In verschiedenen Quartieren der Stadt St.Gallen projizieren sie Kunst an Wände und Fassaden.

Nun haben Keel und Vetsch mit Einfache Projektionen ein neues Format entwickelt. Im Ladenlokal an der Linsebühlstrasse 25 zeigen sie 2021 verschiedene Projektionen mit Bezug zum Ort und seinen Geschichten. Insgesamt sind sechs bis acht Projektionen geplant. Veranstaltungen gibt es keine. Die Projektionen sind von Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht zu sehen.

Mit «Presto, Perfekt Sound», einer Arbeit der niederländischen Videokünstlerin Manon de Boer ist vom 6. bis 19. April die zweite Einfache Projektion zu sehen. Für den Film hat der Violinist George van Dam eine Sonate des ungarischen Komponisten Béla Bartok sechsmal hintereinander gespielt. Danach bat Manon de Boer den Musiker, aus den sechs Aufnahmen jene Tonsequenzen zu nehmen, die er für die besten hält und das Stück zu einer perfekten Aufnahme zusammenzusetzen.

Der Schwerpunkt der Videoarbeit liegt bei der Tonspur, die sehr harmonisch verläuft. Im Gegensatz dazu stehen die harten Schnitte der Bildsequenzen. Die Kamera hält auf das Gesicht des Violinisten. Dadurch rücken seine Emotionen während des Spiels in den Vordergrund.

«Presto, Perfect Sound» nimmt direkt Bezug auf das Ladenlokal an der Linsebühlstrasse 25 und dessen Nutzung: Christopher Lüthi betreibt hier seit über 25 Jahren jeweils dienstags ein Geigenbau-Atelier.

Donnerstag, 1. April – 19:44 Uhr

Volksmusik-Datenbank des Roothuus Gonten online

Roothuus Gonten, Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik.

Roothuus Gonten, Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik.

Bild: Urs Bucher

(pd/gen) Die Datenbank des Roothuus Gonten, des Appenzeller und Toggenburger Zentrums für Volksmusik, ist ab sofort unter volksmusik.ch online. Aktuell sind mehr als 1900 Bücher, etwa 2000 Personen und Personengruppen, 700 Tonträger mit 4400 einzeln verzeichneten Tracks, sowie 220 handgeschriebene Notenalben mit 1400 Notenblättern verzeichnet. Dazu kommen 1700 Fotos und Bilder. Die Datenerfassung geht laufend weiter.

Der grosse Vorteil dieser Datenbank seien die zahlreichen Verknüpfungen, schreibt das Roothuus Gonten in einer Mitteilung. So könne man bei einem Notenblatt nicht nur den Namen des Komponisten sehen, sondern beim Anklicken seines Namens öffne sich die Datei mit seinem Lebenslauf und der Liste seiner Werke. Beim Anklicken eines Werkes führt ein Link zu den Tonträgern oder den Notenhandschriften. Zahlreiche weitere Querbezüge seien möglich und grösstenteils schon verwirklicht.

Donnerstag, 1. April – 16:38 Uhr

Thurgauer veröffentlicht mit Band Flyde 1980er-Jahre-Pop-Album

Der Thurgauer Vincent Hofstetter und der Berliner Lukas Przybilla bilden zusammen das Duo Flyde.

Der Thurgauer Vincent Hofstetter und der Berliner Lukas Przybilla bilden zusammen das Duo Flyde.

Bild: PD

(pd/vpr) Bereits 2018 veröffentlichte die Band Flyde ihr Debütalbum, nun ist am 26. März als Vorgeschmack zum neuen Album die Single «Colourblind» erschienen. Das dazugehörige Album «Symbiose» ist ebenfalls für das Jahr 2021 angekündigt.

Die Single «Colourblind» der Thurgau-Berlin-Band Flyde.

Die Single «Colourblind» der Thurgau-Berlin-Band Flyde.

Quelle: PD

Die neue Single sowie das neue Album werden unter dem Label Waterfall Music erscheinen, bei dem das Duo seit Januar diesen Jahres unter Vertrag ist.

Ganz autark, ohne Plattenlabel oder grosses Studio hat das Duo, bestehend aus dem Thurgauer Musiker Vincent Hofstetter und seinem Bandkollegen Lukas Przybilla 2018 das Debütalbum «Flyde» aufgenommen.

Popmusik, die stark beeinflusst ist von 1980er-Jahre-Popmusik wie Tears for Fears, David Bowie, Peter Gabriel, Phil Collins, Joy Division oder Fleetwood Mac, wie Przybilla gegenüber dem Musikmagazin «Untoldency» beschreibt.

«Follow» erschien auf dem Debütalbum «Flyde».

Quelle: YouTube
Donnerstag, 1. April – 14:15 Uhr

Goldene Ostereier suchen im Liechtensteinischen Landesmuseum

Dieses mit Schneewittchen-Motiven bemalte Hühnerei ist Teil der Ausstellung «Es war einmal… Eier erzählen Geschichten» im Liechtensteinischen Landesmuseum.

Dieses mit Schneewittchen-Motiven bemalte Hühnerei ist Teil der Ausstellung «Es war einmal… Eier erzählen Geschichten» im Liechtensteinischen Landesmuseum.

Bild: PD

(pd/gen) Im Liechtensteinischen Landesmuseum in Vaduz gibt es am Ostersonntag ein spezielles Angebot für Familien mit Kindern ab fünf Jahren. Mit einem Quiz kann man sich in der Ostereier-Ausstellung «Es war einmal… Eier erzählen Geschichten» auf die Suche nach den sechs goldenen Eiern machen. Zum Schluss gibt es eine süsse Belohnung. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 1. April – 13:40 Uhr

Profichor des Theaters St.Gallen singt a cappella

Der Profichor des Theaters St.Gallen hat ein A-cappella-Programm einstudiert.

Der Profichor des Theaters St.Gallen hat ein A-cappella-Programm einstudiert.

Bild: Jos Schmid

(pd/gen) Der Berufschor des Theaters St.Gallen ist seit einem Jahr nicht mehr vor Publikum aufgetreten. Nun melden sich die rund zwanzig Sängerinnen und Sänger mit einem A-cappella-Konzert zurück. Es wird am Montag, 5. April, um 19 Uhr per Livestream übertragen. Der Theaterchor singt Werke von Edward Elgar, Matthias Heeps, Jón Leifs, György Ligeti, Olivier Messiaen, Arvo Pärt und Pjotr I. Tschaikowsky. Nach der Ausstrahlung bleibt der Stream während 48 Stunden online verfügbar.

Donnerstag, 1. April – 12:00 Uhr

IG Kultur Ost kritisiert geplante «Innovationsbremse» des Kantons St.Gallen

(pd/rbe) Der Kanton St.Gallen schafft derzeit eine gesetzliche Grundlage, damit vom Bund beschlossenen Unterstützungsmassnahmen für Kulturunternehmen und -schaffende bis Ende Jahr umgesetzt werden können. Bisher beruhten die kantonalen Unterstützungsmassnahmen auf der Notverordnung des Bundes und dann auf einem Beschluss der St.Galler Regierung. Die IG Kultur Ost begrüsst die Absicht der vorberatenden Kommission des Kantonsrats, Ausfallentschädigungen und Transformationsprojekte in ein reguläres Gesetz zu überführen, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

Weiter lobt die IG Kultur Ost die Absicht der vorberatenden Kommission, Kulturschaffende mit Einkommen bis 3'450 Franken zu 100 Prozent zu entschädigen. Auf Unverständnis stösst hingegen der Vorschlag der St.Galler Regierung, diesen Passus wieder aus dem Gesetz zu streichen. 80 Prozent von wenig seien zu wenig: «Die Streichung dieses sinnigen Vorschlags bringt die Betroffenen in arge Bedrängnis. Es geht um prekäre Lebenssituationen unterhalb des Existenzminimums.»

Im Zusammenhang mit den so genannten Transformationsprojekten schreibt die IG Ost von einer «Innovationsbremse». Darunter fallen Beiträge, die an Kulturunternehmen gehen, die sich aufgrund der Pandemie neu ausrichten müssen. Das Interesse an diesen Transformationsbeiträgen ist gemäss IG Kultur Ost gross. Sie würden die Kulturunternehmen fit für die Zukunft machen.

Deshalb sei der vorgeschlagene Deckel der Transformationsprojektgelder auf 10 Prozent der ausbezahlten Ausfallentschädigungen bis maximal 2 Millionen eine unnötige Innovationsbremse für die Kreativwirtschaft: «Sie beschränkt das Potenzial, welches durch Transformationsbeiträge freigesetzt werden könnte. Der Kanton St.Gallen droht im interkantonalen Vergleich kulturell abgehängt zu werden.»

Donnerstag, 1. April – 10:46 Uhr

Festival Sur le Lac in drei Minuten ausverkauft

Open Air Sur le Lac oberhalb Eggersriet im Sommer 2019.

Open Air Sur le Lac oberhalb Eggersriet im Sommer 2019.

Bild: Urs Bucher

(pd/vpr) Das Kontingent von 300 Tickets des zweitägigen Sur le Lac-Festivals im August 2021 war mit Bekanntgabe der ersten sieben Bands innerhalb von drei Minuten ausverkauft.

Die ersten angekündigten Bands des Festivals am 13. und 14. August in Eggersriet stehen fest: Quinze Quinze aus Frankreich , Sorry und PVA aus Grossbritannien, sowie die Ostschweizer Manuel Stahlberger & Bit-Tuner, ausserdem Meril Wubslin, Amami und Batbait aus der Schweiz.

Das Festival findet jährlich auf der Eggersrieter Höhe, mit Blick auf den Bodensee statt. Zuletzt fand es coronabedingt 2019 statt.

Die Organisatorinnen und Organisatoren zeigen sich zuversichtlich, das Festival veranstalten zu können. Unklar ist bisher, wie viele Zuschauer kommen dürfen. Bei positiver Entwicklung der Coronasituation hofft der Verein Sur le Lac, weitere Tickets in den Vorverkauf geben zu können. In einer Stellungnahme bekräftigt der Vereinsvorstand seinen Entscheid: «Auch wenn wir alle im Moment noch etwas Geduld brauchen, ist es schön, etwas aktuell utopisch Anmutendes wie ein Festival zu planen.»

Manuel Stahlberger und Bit-Tuner sind als Ostschweizer in Eggersriet vertreten.

Quelle:YouTube
Mittwoch, 31. März – 17:58 Uhr

Kabarettist Simon Enzler spielt mit Bassist Daniel Ziegler ein Grümpelturnier

Der Innerrhoder Kabarettist Simon Enzler.

Der Innerrhoder Kabarettist Simon Enzler.

Bild: Tobias Garcia (23. September 2020)

(pd/rbe) «Das lassen wir uns nicht nehmen», sagt der Ausserrhoder Bassist Daniel Ziegler, bevor er zum Grümpelturnier antritt und den ersten Ball kickt. Der Ausserrhoder Bassist spielt gegen den Innerrhoder Kabarettisten Simon Enzler – und die beiden nehmen das Wort «Grümpel» etwas zu wörtlich, wie ihr Videobeitrag zeigt, den sie für das Projekt «Open Stage» online gestellt haben.

«Open Stage» ist ein Projekt von Swisscom blue. Das Unternehmen möchte damit gemäss Mitteilung Kulturschaffende unterstützen und ihnen eine Bühne bieten «in Zeiten, in denen ihre Auftritte abgesagt werden». Jeweils zehn Kulturschaffende aus den Sparten Comedy, Musik und Kurzfilm wurden von Branchenvertretern Anfang März bestimmt. Anschliessend hatten sie drei Wochen Zeit, ihre Beiträge einzureichen. 30 Videoclips sind nun online.

Neben Simon Enzler und Daniel Ziegler macht aus der Ostschweiz auch der St.Galler Musiker Roman Riklin bei der Initiative mit, ebenfalls in der Sparte Comedy. Zusammen mit seinem Bühnenpartner Daniel Schaub – beide waren einst Teil des Trios Heinz de Specht, jetzt sind sie Riklin & Schaub – hat Riklin einen amüsanten Videoclip online gestellt. Wer schon immer einmal sehen wollte, wie Riklin ein Sofa aus dem Möbelmarkt zusammenbaut, ist hier richtig.

Ab sofort kann man auf der Webseite für seinen Favoriten abstimmen. Das Online-Voting entscheidet, wer die Förderbeiträge von 15'000 Franken gewinnt.

Mittwoch, 31. März – 17:00 Uhr

Sur le Lac-Festival plant mit 300 Besuchern

Das Sur le Lac-Festival oberhalb von Eggersriet mit schönster Aussicht auf den Bodensee.

Das Sur le Lac-Festival oberhalb von Eggersriet mit schönster Aussicht auf den Bodensee.

Bild: Ralph Ribi (Eggersriet, 10. August 2018)

(gen) Letztes Jahr musste das Sur le Lac in Eggersriet wegen der Pandemie abgesagt werden. 2021 ist der Verein, der das Open Air organisiert, jedoch fest entschlossen, es durchzuführen. Es findet am Wochenende des 13. und 14. August statt. Vorerst und ab sofort sind jedoch nur 300 Tickets erhältlich. Sobald es die Situation erlaubt, wird das Kontingent erhöht. Zu normalen Zeiten besuchen das Sur le Lac rund 2000 Musikbegeisterte.

Erste Bands haben die Organisatoren bereits bekannt gegeben. Aus der Ostschweiz sind Manuel Stahlberger & Bit-Tuner angekündigt. Als weitere Schweizer Bands werden Meril Wubslin, Batbait und Amami auftreten. Auch Bands aus dem Ausland sind programmiert: Sorry und PVA aus Grossbritannien und Quinze Quinze aus Frankreich.

Mittwoch, 31. März – 15:29 Uhr

Lord Kesseli spielt Pianokonzert auf Radio X Basel

Seit der Pandemie vermehrt am Klavier: Der St. Galler Musiker Dominik Kesseli alias Lord Kesseli.

Seit der Pandemie vermehrt am Klavier: Der St. Galler Musiker Dominik Kesseli alias Lord Kesseli.

Bild: Michel Canonica

(pd/vpr) Der St.Galler Musiker Dominik Kesseli alias Lord Kesseli spielt heute sein zweites Pianokonzert, «Piano Sessions 2». Es ist live ab 21 Uhr im Radiosender Radio X Basel zu hören.

Unter dem Motto «Culture is not Cancelled» veranstaltet Radio X die Radio-X-Sessions, Dominik Kesseli wird dort Stücke aus seinem im kommenden Mai erscheinenden Soloalbum «Tell me when you’re empty» präsentieren.

Bereits im letzten November wandelte Kesseli Stücke seiner Band Lord Kesseli & the Drums fürs Piano um und spielte diese aus dem leeren Salzhaus in Winterthur für den Sender Radio Stadtfilter.

Zusammen mit seinem Bandkollegen Michael Gallusser tritt der Schlagzeuger seit 2014 als Lord Kesseli & The Drums auf, 2018 veröffentlichten sie ihr zweites Album.

«Wie Lord Kesseli And The Drums Songs tönen, wenn man sie auf ihre Essenz reduziert», kündigt Radio X die Veranstaltung auf seiner Homepage an.

Lord Kesseli & The Drums

Quelle: YouTube
Mittwoch, 31. März – 15:07 Uhr

Schweizer Vorlesetag mit prominenten Ostschweizern

Beim diesjährigen Vorlesetag finden die meisten Lesungen online statt.

Beim diesjährigen Vorlesetag finden die meisten Lesungen online statt.

Bild: PD

(pd/gen) Am 26. Mai 2021 findet der Schweizer Vorlesetag (www.schweizervorlesetag.ch) statt. Er wird von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten als Botschafterinnen und Botschafter unterstützt. Aus der Ostschweiz sind der Moderator und Journalist Marco Fritsche und der ehemalige Fussballprofi Tranquillo Barnetta beteiligt. Der Vorlesetag ist eine Initiative des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM).

Am Schweizer Vorlesetag schenken dieses Jahr zum vierten Mal Freiwillige Vorlesefreude. Wer gerne vorliest, ist dazu eingeladen, eine eigene Vorleseaktion zu planen und Kindern und Jugendlichen vorzulesen: zu Hause, im Kindergarten, in einer Schulklasse, in der Bibliothek, im Familienzentrum, in der Spielgruppe oder an einem ganz anderen Ort.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage empfiehlt das SIKJM vor allem Vorleseaktionen mit wenigen Personen zu planen, wenn möglich im Freien und gegebenenfalls mit Schutzkonzept. Ideal sind in der gegenwärtigen Situation Vorleseaktionen im kleinen Kreis: mit den eigenen Kindern, mit dem Götti- oder Gottikind, mit den Grosskindern oder mit den Nachbarskindern. Gemeinsam feiern alle Beteiligten das Vorlesen als starkes Erlebnis, das Nähe schafft und Bildungschancen eröffnet.

Auf der Website www.schweizervorlesetag.ch können Privatpersonen, schulische Institutionen und weitere Organisationen ab sofort ihre (digitalen) Vorleseaktionen anmelden und mit etwas Glück eines von fünf Bücherpaketen gewinnen.

Mittwoch, 31. März – 09:00 Uhr

Kontroverse Diskussion um Jessica Jurassicas ersten Roman auf SRF 2 Kultur

Die Ausserrhoder Autorin Jessica Jurassica hat ihren ersten Roman veröffentlicht. Sie tritt nur unter Pseudonym und mit Sturmmaske auf.

Die Ausserrhoder Autorin Jessica Jurassica hat ihren ersten Roman veröffentlicht. Sie tritt nur unter Pseudonym und mit Sturmmaske auf.

Bild: PD

(pd/gen) Die Ausserrhoderin Jessica Jurassica wurde spätestens mit ihrer erotischen Fan-Fiction »Die verbotenste Frucht im Bundeshaus« mit dem Schweizer Bundesrat Alain Berset in der Hauptrolle zum geheimen Star, nicht nur in den sozialen Netzwerken. Die 1993 geborene Autorin tritt nur mit Sturmmaske und unter Pseudonym auf.

Nun ist bei Lector Books mit «Das Ideal des Kaputten» Jurassicas erster, autobiografisch geprägter Roman erschienen. Er beginnt in einer Hängematte. Eine junge Frau verbringt darin viel Zeit. Sie gibt sich Erinnerungen hin an einen Selbsterfahrungstrip in Südamerika, der sie psychisch an Grenzen gebracht hat. Sie erzählt von ihrem Leben im Sex-und Drogenrausch und von der Suche nach sich selbst.

In der Sendung «LIteratur im Gespräch» von Kontext auf SRF 2 Kultur wurde Jessica Jurassicas Buch unter Literaturkritikerinnen kontrovers diskutiert. Literaturredaktor Julian Schütt ist ganz angetan, Sieglinde Geisel findet Jurassicas Ton konventioneller als andere ihrer Texte. Sie war enttäuscht vom Roman und fand ihn etwas harmlos. Esther Schneider hingegen fand es spannend, wie Jurassica als junge Frau mit den Themen Sexualität und Drogen umgeht.

Dienstag, 30. März – 19:23 Uhr

Live-Stream Vernissage zur Ausstellung «Märchen, Sagen und Symbole»

Deutsches Märchenbuch aus der Sammlung des Liechtensteinischen Landesmuseums, Leipzig 1847.

Deutsches Märchenbuch aus der Sammlung des Liechtensteinischen Landesmuseums, Leipzig 1847.

Bild: Liechtensteinisches Landesmuseum

(pd/gen) Mit einer gross angelegten Ausstellung stellt das Liechtensteinische Landesmuseum erstmalig die Themen Märchen, Mythen, Legenden, Fabeln und Sagen und deren Symbolik vor. Auch wird die Sagenwelt Liechtensteins vorgestellt. Die Ausstellung dauert vom 1. April bis 12. September. Darin werden Spuren verfolgt, die sich durch die Erzählungen von Menschen verschiedener Kulturen ziehen. Diese Spuren beginnen tief in der Steinzeit und verbreiten sich zu einem frühen Zeitpunkt und finden sich heute wieder in der modernen Welt der Fantasy-Erzählungen und Filme. Sie entfalten sich in den Mythen, Sagen, Fabeln, Legenden der Antike und führen in die Welt unserer Märchen, welche zunächst nur mündlich tradiert worden sind.

Vernissage per Livestream Mittwoch, 31. März, von 18-18.45 Uhr. Begrüssung durch Rainer Vollkommer, Direktor des Liechtensteinischen Landesmuseum und Manuel Frick, Minister für Gesellschaft und Kultur. Wolfgang Wettengel, Kurator der Ausstellung, führt in das Thema ein. Anschliessend virtueller Einblick in die Ausstellung.

Dienstag, 30. März – 18:52 Uhr

Kantonale Museen im Thurgau über Ostern geöffnet

Ansicht aus der aktuellen Ausstellung «Jenseits aller Regeln» über Aussenseiterkunst im Thurgauer Kunstmuseum.

Ansicht aus der aktuellen Ausstellung «Jenseits aller Regeln» über Aussenseiterkunst im Thurgauer Kunstmuseum.

Bild: Kevin Roth

(red) Über die Ostertage bieten die Museen des Kantons Thurgau ein vielfältiges Angebot, wie diese in einer Mitteilung schreiben. Im Naturmuseum und im Museum für Archäologie, beide in Frauenfeld, haben sich über die Osterfeiertage zahlreiche Hasen versteckt, die es aufzuspüren gilt. Die vergnügliche Hasensuche führt Kinder und Eltern bis in die hintersten Museumsecken und zu spannenden Ausstellungsobjekten. Beide Museen sind über die Osterfeiertage täglich von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Gleiches gilt für das Historische Museum. Im Schloss Frauenfeld gibt es einen Rätselspass. Auch die Sonderausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» im Alten Zeughaus Frauenfeld ist täglich von 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum haben am Gründonnerstag von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Von Karfreitag bis Ostermontag sind die beiden Museen in der Kartause Ittingen jeweils von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Dienstag, 30. März – 10:30 Uhr

Mediengruppe Bitnik programmiert russischen Bot für Menschen

Domagoj Smoljo und Carmen Weisskopf vom Kunstkollektiv «Mediengruppe Bitnik».

Domagoj Smoljo und Carmen Weisskopf vom Kunstkollektiv «Mediengruppe Bitnik».

Bild: Ralph Ribi

(pd/vpr) Das Künstlerduo Mediengruppe Bitnik ist dafür bekannt, Digitales künstlerisch in die reale Welt zu transformieren. Das jüngste Werk des St. Gallers Domagoj Smoljo und der Zürcherin Carmen Weisskopf ist nun ein russischer Bot für Menschen.

Seine menschliche Identität zu bestätigen bei Newsletter-Anmeldungen und Online-Käufen geschieht fast automatisch. Wie aber wäre es, als Bot weiter zu surfen und wenn schon als Bot, wieso nicht als russischer? Wer die Browser-Erweiterung der Mediengruppe Bitnik via Twitter herunterlädt, kann, so versprechen die Digitalkünstler, sehen, was sonst nur ein Bot im Internet zu sehen bekommt.

Hinter der künstliches Intelligenz eines Bots, das sich vom englischen Wort Robot ableitet, versteht man ein Computerprogramm, das weitgehend automatisch sich wiederholende Aufgaben abarbeitet, ohne auf Interaktion mit einem menschlichen Benutzer angewiesen zu sein. Bei Online-Wettervorhersagen, Suchmaschinenabfragen oder in den sozialen Medien begegnet man ihnen und benutzt sie täglich.

Domagoj Smoljo

Domagoj Smoljo

Bild: Ralph Ribi

In ihrer Kunst beschäftigen sich die zwei Digitalkünstler immer wieder mit künstlicher Intelligenz. So zum Beispiel auch bei ihrer Arbeit «Random Darknet Shopper», wie wir in unserem Blatt berichteten.

Sie liessen hierfür einen Bot im Darknet einkaufen. Die Onlinekäufe– von Kleidung, Zigaretten und Schuhen gingen an den Absender - die Kunsthalle St. Gallen. Als 2015 auch Drogen geliefert wurden, kam es zum Strafprozess, das Künstlerduo wurde letztendlich freigesprochen. Der Fall erlangte internationale Medienaufmersamkeit.

Montag, 29. März – 12:50 Uhr

Appenzeller Volkskunde Museum zu Ostern länger offen

Das Appenzeller Volkskundemuseum zeigt unter anderem einen originalen Webstuhl.

Das Appenzeller Volkskundemuseum zeigt unter anderem einen originalen Webstuhl.

Bild: Urs Baumann
Samstagnachmittag live beim Prozess des Käsens zusehen im Appenzeller Volkskundemuseum.

Samstagnachmittag live beim Prozess des Käsens zusehen im Appenzeller Volkskundemuseum.

Bild: Appenzeller Volkskundemuseum

(pd/vpr) Viele Museen haben an den Osterfeiertagen geschlossen. Nicht so das Appenzeller Volkskundemuseum in Stein (AR). Das Museum hat ab dem 1. April an sämtlichen Feiertagen geöffnet. Die Öffnungszeiten wurden von Dienstag bis Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr verlängert.

Neben den aktuellen Ausstellungen zum Appenzeller Kalender «Himmel und Erde – 300 Jahre Appenzeller Kalender» findet am Samstagnachmittag, 3. April, das Öffentliche Käsen statt.

Das Traditionshandwerk «Weben oder Sticken» kann jeweils live am Freitag-, Samstag- und Sonntagnachmittag von 13 bis 17 Uhr im Museum erlebt werden.

Montag, 29. März – 10:29 Uhr

Vortrag über Farbwerte im Architekturforum Ostschweiz

Fabforscher Axel Venn erklärt, was wir mit Gelb, Türkis und Grau kommunizieren wollen.

Fabforscher Axel Venn erklärt, was wir mit Gelb, Türkis und Grau kommunizieren wollen.

Bild: Axel Venn

(pd/vpr) Heute abend referieren Axel Venn, Trend- und Farbforscher aus Berlin, sowie Katrin Trautwein, Chemikerin und Farbspezialistin aus Uster, im Livestream aus dem Architekturforum Ostschweiz St. Gallen über den Farbwert. Moderatorin ist die Zürcher Philosophin Susanne Brauer. Die Veranstaltung wird ab 19.30 Uhr live gestreamt.

Axel Venn sagt: «Farben sprechen nicht nur unsere Sprache. Ihre Zugangs-und ihre Versteckenskapazität sind universaler als wir denken.»

Wieso wir welche Farbe wählen, was wir damit ausdrücken und wann: Zu diesen und weiteren Fragen rund um die bestehenden 10 Millionen Farbtöne informieren die beiden Referenten.

Der Livestream ist auf der Homepage des Architekturforums Ostschweiz ab 19.30 frei geschaltet.

Quelle: Youtube
Freitag, 26. März – 18:41 Uhr

Ausserrhodische Kulturstiftung schreibt diesjährige Werkbeiträge und Artist-in-Residence-Stipendien aus

Der Künstler Christian Hörler aus Wald (hier in seiner Ausstellung 2016 in der Kunsthalle Ziegelhütte) war 2020 einer der Preisträger.

Der Künstler Christian Hörler aus Wald (hier in seiner Ausstellung 2016 in der Kunsthalle Ziegelhütte) war 2020 einer der Preisträger.

Bild: Michel Canonica

(pd/rbe) Ab sofort können sich Künstlerinnen und Künstler wieder für einen Werkbeitrag oder ein Artist-in-Residence-Stipendium bei der Ausserrhodischen Kulturstiftung bewerben. Mit den Werkbeiträgen möchte es die Stiftung gemäss Mitteilung Kulturschaffenden erleichtern, sich während einer gewissen Zeit ausschliesslich ihrer künstlerischen Arbeit zu widmen. Mit den Artist-in-Residence-Stipendien fördert die Stiftung zusammen mit dem Kanton «projektbezogene Aufenthalte an selbst gewählten Orten, die für die künstlerische Auseinandersetzung sinnvoll sind».

Angesprochen sind Kulturschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst und Architektur, Angewandte Kunst und Design, Literatur, Spoken Word, Tanz und Theater sowie Musik und Film. Sie müssen in Appenzell Ausserrhoden wohnen, das Bürgerrecht des Kantons besitzen oder einen besonderen Bezug zum Kanton nachweisen.

Anmeldung und Bewerbung mit detaillierten Unterlagen bis 30. Juni unter www.ar-kulturstiftung.ch oder per Post an: Ausserrhodische Kulturstiftung, Sekretariat, Martina Montanus, Postfach, 9053 Teufen.

Freitag, 26. März – 18:06 Uhr

Erstes Ostschweizer Art Drive-In eröffnet in Altstätten

Auf der Allmend in Altstätten wurden Skulpturen von Silvan Köppel, Simon Kness, Jürg Jenny und Kuspi aufgestellt.

Auf der Allmend in Altstätten wurden Skulpturen von Silvan Köppel, Simon Kness, Jürg Jenny und Kuspi aufgestellt.

Bild: PD

(pd/gen) Auf der Allmend Rheintal in Altstätten wird morgen Samstag, 27. März, um 17 Uhr, ein Skulpturenpark von regionalen Kunst- und Kulturschaffenden eröffnet. Aufgestellt wurden Werke von Silvan Köppel, Simon Kness, Jürg Jenny und Kuspi. Die Ausstellung ist als Art Drive-In konzipiert, kann also mit dem Auto befahren werden. Initiiert wurde das Projekt von Eisenplastiker Silvan Köppel. Um 20 Uhr wird er in einer Performance mit seiner brennenden Eisengiraffe durch die Ausstellung fahren.

Die befahrbare Freiluftausstellung solle insbesondere auch die prekäre Lage der Kunst- und Kulturszene aufzeigen und der Bevölkerung in der Coronazeit wieder neue Perspektiven und Zuversicht vermitteln, wie die Veranstalter in einer Mitteilung schreiben. In den kommenden Wochen und Monaten, sobald sich die Pandemie-Lage wieder verbessert, sollen im Skulpturenpark schutzkonzeptgerecht auch Kunst- und Kulturveranstaltungen stattfinden.

Freitag, 26. März – 17:14 Uhr

«Rock am Weier» in Wil ist abgesagt

Auch 2021 wird es kein Festival am Wiler Stadtweier geben. Die Pandemie lässt dies nicht zu.

Auch 2021 wird es kein Festival am Wiler Stadtweier geben. Die Pandemie lässt dies nicht zu.

Bild: PD

(PD/rbe) Die Veranstalter des «Rock am Weier» in Wil haben heute ihr Sommerfestival abgesagt. Eine Durchführung sei aufgrund der nicht absehbaren Entwicklung der Pandemie nicht möglich.

Es sei unklar, ab wann und in welcher Form Grossveranstaltungen wieder durchgeführt werden können, sagt Mediensprecher Marc Bislin. Die Planungsunsicherheit sei schlicht zu gross. Die erhofften positiven Effekte der Impfkampagne dürften für das «Rock am Weier», das Mitte Juni über die Bühne gegangen wäre, zu spät kommen.

Grosse Einbussen muss das «Rock am Weier» laut Marc Bislin keine befürchten. Da das Open Air ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern organisiert werde, seien die Fixkosten minim.

Das Datum für die nächste Ausgabe steht schon fest. Das «Rock am Weier» 2022 findet am 17. und 18. Juni statt.

Freitag, 26. März – 14:27 Uhr

Frühlingskurs für Neun- bis Zwölfjährige: Den Lieblingssong zum Musikvideo verarbeiten

Der Musikvideo-Workshop der St.Galler Stadtbibliothek Katharinen ist für Kinder von neun bis zwölf Jahren gedacht.

Der Musikvideo-Workshop der St.Galler Stadtbibliothek Katharinen ist für Kinder von neun bis zwölf Jahren gedacht.

Bild: PD

(sk/vre) Die Stadtbibliothek Katharinen in St.Gallen bietet in den Frühlingsferien einen zweitägigen Musikvideo-Workshop für Kinder von neun bis zwölf Jahren an. Im Kurs haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ein Musikvideo mit ihrem Lieblingssong zu produzieren. Sie lernen dabei, mit einer modernen Software zur Videobearbeitung umzugehen.

Der Workshop findet in den Frühlingsferien, nämlich am 19. und 20. April, jeweils von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr statt. Teilnehmen können maximal zwölf Personen. Anmeldungen sind im Internet oder direkt in der Bibliothek möglich. Die Anmeldefrist läuft bis 12. April, die Kursgebühr beträgt fünf Franken pro Person.

Freitag, 26. März – 10:21 Uhr

Zwei Liederabende des St.Galler Musiktheaters im Stream

Die Reihe «Lieder im März» streamt am Samstag- und Sonntagabend aus der Tonhalle St. Gallen.

Die Reihe «Lieder im März» streamt am Samstag- und Sonntagabend aus der Tonhalle St. Gallen.

Bild: Theater St.Gallen

(pd/vpr) Das Theater- und Sinfonieorchester St.Gallen hat ein Liederprogramm mit dem Titel Lieder im März zusammengestellt, das an diesem Wochenende via Stream angesehen und angehört werden kann.

Die Solistinnen und Solisten haben drei Liedprogramme zusammengestellt, die inhaltlich Kompositionen aus drei Kontinenten vereinen: Deutschland und Finnland aus Europa, sowie den USA und Russland. Der erste Teil wurde bereits am 18. März gestreamt.

Am Freitag, 26. März folgt ab 19.00 Uhr der zweite Teil der Frühlingsabende mit dem Motto «Frühlingswasser». Dafür wurden russische wie deutsche Kompositionen von unter anderem Sergei Rachmaninow, Franz Schubert und Pjotr I. Tschaikowsky ins Programm aufgenommen.

Das Musiktheaterensemble St.Gallen bei den Aufnahmen in der Tonhalle.

Das Musiktheaterensemble St.Gallen bei den Aufnahmen in der Tonhalle.

Bild: Theater St. Gallen

Am Sonntag, 28. März, rundet ab 20 Uhr der dritte Märzabend «Diamant auf dem Märzschnee» mit finnischen Komponisten wie Toivo Kuula und Jean Sibelius die Serie ab. Den musikalischen Kontrast stellen US-amerikanische Lieder von Marc Blitzstein, Samuel Barber und Christopher Berg dar.

Die einzelnen Streams bleiben jeweils 48 Stunden auf der Homepage des Theater St.Gallen, die Tickets sind kostenlos.

Donnerstag, 25. März – 19:01 Uhr

Individuelle Kunstvermittlung im Fotomuseum Winterthur

Installation des Künstlerduos Eva & Franco Mattes.

Installation des Künstlerduos Eva & Franco Mattes.

Bild: Eva & Franco
Fotomontage «Half Cat» von Eva & Franco Mattes

Fotomontage «Half Cat» von Eva & Franco Mattes

Foto: Delfino Sisto

(pd/vpr) Im Fotomuseum Winterthur stehen an den Wochenenden Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler für Fragen und Gespräche zur aktuellen Ausstellung «Dear imaginary audience» des Künstlerduos Eva und Franco Mattes zur Verfügung.

Die Installation «Ceiling Cat» spielt mit den Mitteln optischer Täuschung.

Die Installation «Ceiling Cat» spielt mit den Mitteln optischer Täuschung.

Bild: Jeff McLane

Zurzeit finden zwar keine offiziellen Ausstellungsführungen statt, Expertinnen und Experten vermitteln jedoch während individueller Einführungen zu einzelnen Werken oder zur Ausstellung ihr Wissen. Sie stehen den Museumsbesucherinnen und -besuchern am 27. und 28. März sowie den darauffolgenden Wochenenden zwischen 12 Uhr und 15 Uhr Red und Antwort. In diesem Zeitraum sind sie in den Ausstellungsräumlichkeiten unterwegs.

Donnerstag, 15. April – 15:20 Uhr

Eröffnungsausstellung «bereit zu tragen» in der Kunsthalle Arbon

Wie gerade abgelegt wirkt diese Installation des Zürcher Künstlers Reto Boller.

Wie gerade abgelegt wirkt diese Installation des Zürcher Künstlers Reto Boller.

Bild: Kunsthalle Arbon

(pd/vpr) Die Ausstellung des Zürcher Installationskünstlers Reto Boller feiert am Samstag, 27. März von 13 bis 17 Uhr in der Kunsthalle Arbon Eröffnung. Er unterteilt die Kunsthalle dabei in einen leeren, weissen Raum, den er «White Cube» nennt, sowie einen Lagerraum voller Werke. Diese sind installiert, als wären sie «bereit zu tragen», wie der Ausstellungstitel andeutet.

«Spiesgesellen» von Reto Boller

«Spiesgesellen» von Reto Boller

Bild: Kunsthalle Arbon

Die Objekte spielen auf das Sich-Inszenieren durch Kleidung und Mode an. Der Künstler ist bekannt dafür, Alltagsgegenstände zweckzuentfremden. Während Boller sich früher mit experimenteller Malerei beschäftigte, entwickelt er heute vor allem raumgreifende Arbeiten.

Öffnungszeiten am Vernissagetag: 13 bis 17 Uhr. Die Kunsthalle Arbon empfiehlt eine vorherige Anmeldung, es besteht Maskenpflicht, die Besucheranzahl in der Halle ist beschränkt.

Donnerstag, 25. März – 12:11 Uhr

Digitaler Freiwilligen-Anlass mit Komiker Renato Kaiser

Renato Kaiser ist Slam Poet, Satiriker und Komiker.

Renato Kaiser ist Slam Poet, Satiriker und Komiker.

Bild: Aissa Tripodi

(pd/vpr) Am heutigen Donnerstag lädt die Schweizer Caritas zum Live-Stream mit dem Komiker und Satiriker Renato Kaiser ein. Der Auftritt des gebürtigen Goldachers ist öffentlich und via Zoom oder Youtube für alle zugänglich.

Anlass der Veranstaltung ist eine Danksagung an alle 4'700 Freiwilligen, die sich in ihrer Freizeit bei der Caritas Schweiz im Coronajahr engagiert haben.

Am Anlass kann ab 19 Uhr per Zoom oder zeitgleich auf Youtube teilgenommen werden.

Renato Kaiser tritt heute Abend online auf.

Quelle:YouTube
Donnerstag, 25. März – 09:39 Uhr

Onlinekurs mit der St. Galler Künstlerin Lika Nüssli

Mit Lika Nüssli von daheim allein und doch mit vielen zeichnen.

Mit Lika Nüssli von daheim allein und doch mit vielen zeichnen.

Bild: Viola Priss

(pd/vpr) Am 6. April von 18 bis 19 Uhr, lädt die St. Galler Illustratorin Lika Nüssli dazu ein, mit ihr zu zeichnen. Die Veranstaltung «Zeichnen mit...Lika Nüssli» des Kunstvereins St. Gallen findet via Zoom statt.

Bild: Herbert Weber

Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Der Kurs zielt nicht auf das Erlernen spezieller Zeichenfertigkeiten. Vielmehr sollen die Teilnehmer Gelegenheit haben, aus dem Moment heraus und assoziativ zu zeichnen, wie Nüssli auf ihrer Homepage schreibt. Was daraus entsteht, kann, wer mag, per Bildschirm mit der Gruppe teilen.

Der Kurs findet coronabedingt nicht wie üblich im Kunstmuseum St. Gallen statt. Anmeldung über anmelden@kunstverein.sg.

Mittwoch, 24. März – 14:22 Uhr

Jungautorin Luna Levey liest «auf Distanz» im Live-Stream

Autorin Luna Levay aus Hohenems.

Autorin Luna Levay aus Hohenems.

Bild: Louis Girardelli

(pd/vpr) Die österreichische Nachwuchsautorin Luna Levay liest am Dienstag, 30. März, um 20 Uhr im Rahmen der Online-Reihe «Lesungen auf Distanz» aus ihren Texten. Der Name der Lesung lautet «lückenhaft/liebenswürdig/legendär».

Aktuell studiert Levay Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften an der Universität Konstanz. Sie verfasst Lyrik, Prosa, Kurzgeschichten, Essays und gibt Schreibworkshops.

Die Online-Lesung ist die vorerst letzte des Streaming-Angebots «Lesungen auf Distanz». Es wurde von der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz gemeinsam mit dem Autorenverband «Literatur Vorarlberg» initiiert.

Am 30. März um 20 Uhr, online via Youtube

Streaming-Reihe «Lesungen auf Distanz».

Quelle: YouTube
Dienstag, 23. März – 14:04 Uhr

Jazzmusiker Peter Roth mit neuem Quintett im Live-Stream

Der Toggenburger Musiker Peter Roth.

Der Toggenburger Musiker Peter Roth.

Bild: PD

(pd/vpr) Doppelte Premiere im Kulturzentrum Eisenwerk in Frauenfeld. Zum Einen wird am 1. April «Vom Zauberklang der Dinge» das erste live gestreamte Konzert aus dem thurgauischen Theater sein. Zum Anderen wird der Auftritt die Bühnenpremiere für die neu formierte Band um den Jazzmusiker Peter Roth, «Peter Roth's beyond blue» bedeuten.

Das Quintett um Peter Roth präsentiert Songs von Bob Dylan und Peter Roth selbst nach Texten von Rumi und Hildegard von Bingen. Stilistisch bewegen sich die Musiker zwischen klassischem Jazz und modaler Musik.

Peter Roth ist freischaffender Musiker, Komponist, Chorleiter, Mitinitiant der Klangwelt Toggenburg.

Das Konzert wird am 1. April ab 20:00 Uhr via YouTube-Kanal des Eisenwerks gestreamt.

Dienstag, 23. März – 09:16 Uhr

Grafikpreis für das erste Buch des Thurgauer Saatgut-Verlags

Das Buch von Willi Tobler, illustriert mit Gemälden Adolf Dietrichs, hat in der Sparte Kinder- und Jugendbuch den IMCA of Excellence erhalten: Ausgezeichnet wird es für sein Konzept und die grafische Gestaltung.

Das Buch von Willi Tobler, illustriert mit Gemälden Adolf Dietrichs, hat in der Sparte Kinder- und Jugendbuch den IMCA of Excellence erhalten: Ausgezeichnet wird es für sein Konzept und die grafische Gestaltung.

Bild: Saatgut Verlag

(pd/bk.) Der Start ist dem neu gegründeten Thurgauer Verlag Saatgut mit der ersten Publikation gut gelungen. Nicht nur war Willi Toblers für Kinder und Junggebliebene erzähltes Kunstbuch «Ich hätte mit keinem König getauscht. Das Leben des Malers Adolf Dietrich» schnell ausverkauft – letzte Exemplare gibt es derzeit nur noch vereinzelt im Buchhandel und im Shop des Kunstmuseums Thurgau.

Blick ins ausgezeichnete Kunstbuch für Kinder und Erwachsene.

Blick ins ausgezeichnete Kunstbuch für Kinder und Erwachsene.

Das grossformatige Buch, das die Lebensgeschichte des Künstlers ebenso wie die Lebensverhältnisse in einem Dorf am Untersee entlang von Gemälden Adolf Dietrichs anschaulich macht, wurde nun auch mit einem ICMA Award of Excellence in der Kategorie Children's and Young People Books ausgezeichnet. Die Jury anerkennt mit der Auszeichnung Gestaltung und Konzept des Buches. Der ICMA-Award (International Creative Media Award) ist ein weltweiter Wettbewerb und würdigt herausragendes Grafikdesign.

Zu hoffen ist jetzt auf eine Neuauflage des opulenten Bildbandes. Und auf viele vorlesende Kunstliebhaber, die gutes Buchdesign zu schätzen wissen.

Willi Tobler: Ich hätte mit keinem König getauscht. Das Leben des Malers Adolf Dietrich. Für Kinder ab 9 und Erwachsene. Saatgut 2020, 126 Seiten, Fr. 39.–

Montag, 22. März – 18:32 Uhr

Keenan Ahrends Trio spielt live in St. Galler Kulturinitiative «Klein aber fein» noch vor der Sommerpause

Das Keenan Ahrends Trio

Das Keenan Ahrends Trio

Bild: PD

(pd/vpr) Alle geplanten Lesungen und Konzerte der St.Galler Kulturinitiative «klein aber fein» mussten für das erste Halbjahr 2021 gestrichen werden. Eine Ausnahme ist aber laut Angaben der Veranstalter gesichert: Am Sonntag, 30.Mai tritt das südafrikanische Keenan Ahrends Trio im Musiksaal des Centrums der Diözesanen Kirchenmusikschule St.Gallen auf.

Quelle: YouTube

Das Trio, eingeladen von der Universität Basel, wird sich nach der Einreise in die Schweiz zuerst in Quarantäne begeben.
Für den einmaligen Auftritt wird die Platzzahl stark beschränkt sein, Reservationen werden ab sofort entgegengenommen. Abhängig von den Corona-Bedingungen wird ein weiteres Konzert im Juni vor der Sommerpause stattfinden.

Reservation: kontakt@kleinaberfein.ch

Montag, 22. März – 17:00 Uhr

Veranstaltungen für maximal zehn Personen im Kunstmuseum Liechtenstein

Die Ausstellung «What do we want to keep? Werke aus der Sammlung» im Kunstmuseum Liechtenstein.

Die Ausstellung «What do we want to keep? Werke aus der Sammlung» im Kunstmuseum Liechtenstein.

Bild: Stefan Altenburger
«Schminktischlein» von Pipilotti Rist.

«Schminktischlein» von Pipilotti Rist.

Bild: Stefan Altenburger

(pd/vpr) Rund um die aktuellen Ausstellungen bietet das Kunstmuseum Liechtenstein diese Woche diverse Führungen und Aktivitäten für jeweils bis zu zehn Teilnehmer an. Die Künstlerin Beate Frommelt führt am Mittwoch, 24. März bis zu zehn Teilnehmende ab 14 Jahren durch die Ausstellung «What do we want to keep? Werke aus der Sammlung». Danach können sich die Besucher austauschen und selbst im Atelier gestaltend aktiv werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, eine Anmeldung ist jedoch obligatorisch.

Werk aus der Sammelausstellung vom Künstler André Thomkins.

Werk aus der Sammelausstellung vom Künstler André Thomkins.

Bild: Stefan Altenburger

Jeweils am letzten Donnerstag im Monat lädt das 30-minütige Kurzführungsformat «Take Away» zu einer kunstgefüllten Mittagspause ein: So auch am Donnerstag, 25. März um 12.30 Uhr.

Am Donnerstagabend schliesst sich eine öffentliche Führung durch die Ausstellung «Hauptsache Malerei. Werke aus der Hilti Art Foundation» an.

Drei Workshops zur Vertiefung der Ausstellungsthemen stehen am Samstag, 27. März ab 14 Uhr zur Auswahl. Die Sammelausstellung «What do we want to keep» wird von Kunstvermittlerin Susanne Kudorfer um 14 Uhr in einer Sprechstunde zugänglicher gemacht, um 15 Uhr gibt es den Workshop «Spiel mit dem Zufall» mit Kunstvermittlerin Klara Frick, um 16 Uhr schliesst sich online der Workshop «Körper – Mass und Druck» mit Sophia Hamann und Heiderose Hildebrand aus Wien an.

Montag, 22. März – 11:50 Uhr

Sechsjähriger aus Schmerikon führt in den Top 5 der Schweizer Podcast-Charts

Theo Salis liebt Tiere - das hört man in seinem ersten Schweizer Kinderpodcast, den er zusammen mit Papa Gianfranco produziert.

Theo Salis liebt Tiere - das hört man in seinem ersten Schweizer Kinderpodcast, den er zusammen mit Papa Gianfranco produziert.

Bild: PD

(pd/vpr) Der jüngste Podcaster der Schweiz kommt aus dem Kanton St.Gallen. Der 6-jährige Theo Salis aus Schmerikon wurde im Coronajahr mit seiner Podcastreihe «Theo erzählt», in der er spannende Geschichten aus der Tierwelt erzählt, zum Podcaststar. Wie er auf seinem Instagram-Account stolz berichtet, macht er das so erfolgreich, dass er inzwischen mit zwei Formaten in der Top 5 der Apple-Podcast-Charts vertreten ist.

Der Bub berichtet gemeinsam mit Vater Gianfranco über die Tiere, die er selbst am interessantesten findet. In der Sendung SRF-«Kulturplatz» vom 13. März erzählen Vater und Sohn, wie ihnen während des ersten Lockdowns die Idee zur Podcast-Serie kam, die es in dieser Form «von Kind zu Kind» zuvor noch nicht gab. Zwar ist Vater Gianfranco selbst als Podcaster tätig, im Kinderpodcast spielt er inzwischen aber nur noch die Moderatorenrolle. Star der Sendung ist ganz klar Sohn Theo.

Da Theo von Tieren begeistert ist und alles an Wissen über sie aufsaugt, lag auf der Hand, dass es um sie auch im Podcasts des Schülers gehen werde. Wer schon immer wissen wolle, was genau im Beutel der Kängurus passiert und weshalb das Nilpferd mit seinem riesigen Maul nur blufft, erfährt hier mehr. Die Klickzahlen zeigen, dass seine Begeisterung ansteckt: Die Folge über den Bär wurde allein über tausend Mal geklickt. Insgesamt hat er bereits die Marke von 16'000 Aufrufen geknackt.

Auch das Frauenfelder Museum startete mit dem Junior-Zoologen 2020 eine Kooperation: Theo Salis berichtete in zehn Episoden auch über zehn dort ausgestellte Tiere und wurde somit zum wahrscheinlich jüngsten Museumsführer der Schweiz.

Montag, 22. März – 09:46 Uhr

Die Nominierten der Thurgauer Kulturförderung «Ratartouille» stehen fest

So bunt wie der französische Gemüseeintopf Ratatouille waren auch die eingegangenen Bewerbungen des Thurgauer Ideenwettbewerbs «Ratartouille».

So bunt wie der französische Gemüseeintopf Ratatouille waren auch die eingegangenen Bewerbungen des Thurgauer Ideenwettbewerbs «Ratartouille».

Bild: Getty

(pd/vpr) Die Nominierten stehen fest. Drei von insgesamt siebzehn Bewerbungen hat die vierköpfige Jury des Thurgauer Kulturförderprogrammes «Ratartouille» nun für die zweite Runde des Kreativwettbewerbs 2021 ausgewählt. «Ratartouille», benannt nach dem französischen Gemüseeintopf, löst die bisherigen kantonalen Förderformate «Tanz:now», «Werkschau Thurgau» und die «Frauenfelder Lyriktage ab». Die Ausschreibung richtete sich an Kulturschaffende aller Couleur.

Stefan Wagner , Beauftragter der Kulturstiftung des Kantons Thurgau, begleitet das neue Mehrspartenprojekt «Ratartouille».

Stefan Wagner , Beauftragter der Kulturstiftung des Kantons Thurgau, begleitet das neue Mehrspartenprojekt «Ratartouille».

Bild: Andrea Stalder

Der erste Projektkandidat trägt den Namen «Abschlussball Mosterei Egnach»: Das Projekt will die ehemalige Mosterei Egnach in ein temporäres Kulturzentrum umwandeln, in dem verschiedene Veranstaltungen, Kunstinstallationen in Kombination mit Gastronomie einen kulturellen Ort auf dem Land kreiren sollen. Die Projektidee stammt unter anderem von dem Galeristen Adrian Bleisch, dem Musikwissenschaftler Andrin Uetz und Pascal Leuthold ist in den Startblöcken.

In dem Projekt «Promenaden» soll in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzlingen für ein generationendurchmischtes Publikum auf Ausflügen, Besuchen und in Veranstaltungen durch den kulturellen Thurgau gesorgt werden. Initianten sind die beiden Künstler und Betreiber des Kunstraums Kreuzlingen Richard Tisserand und Reto Müller

Hinter dem dritten Kandidat namens «Thurgau 9’000 (AT)» steht die Idee ein Festival von jeweils zehn Tagen im Thurgau ins Leben zu rufen. Sowohl bekannten als auch unbekannten Akteuren verschiedener Disziplinen soll hier Raum gegeben werden, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Das Projekt von der im Thurgau aufgewachsene Künstlerin und Kunstvermittlerin Christine Müller Stalder sowie dem Kulturwissenschaftler Thomas Studer eingereicht.

Die Bewerbungen werden nun bis Ende Mai weiterentwickelt und mit je 5000 Franken unterstützt. Ende Juni werden die weiter ausgearbeiteten Bewerbungen auf der Website der Kulturstiftung veröffentlicht. Am 2. Juli 2021, wird das Publikum den Sieger küren und somit entscheiden, welches der Projekte realisiert und mit 100'000 Franken prämiert werden wird. An der Publikumswahl können alle Interessierten teilnehmen, Ort und Zeit der Veranstaltung werden auf der Homepage der Kulturstiftung rechtzeitig mitgeteilt.

Freitag, 19. März – 18:25 Uhr

St.Galler Rapper CRF und Beatproduzent John Sarastro veröffentlichen erstes gemeinsames Album

Cover des Albums «Letzte Zuflüchte» mit John Sarastro (links) und CRF.

Cover des Albums «Letzte Zuflüchte» mit John Sarastro (links) und CRF.

Bild: PD

(pd/rbe) Da haben sich Zwei gefunden. Sagen sie jedenfalls selber. Der Exilbündner Beatproduzent John Sarastro und der St.Galler Rapper CRF haben ihr erstes gemeinsames Album veröffentlicht. «Letzte Zuflüchte» heisst es, und es sei sozusagen ein Spätwerk, wie es im Pressetext heisst: «Hätten die beiden sich schon früher gekannt, wäre das bestimmt nicht ihr erstes gemeinsames Album.»

Vor drei Jahren haben sie sich zum ersten Mal getroffen und seither «zwischen ihren diversen Projekten» an diesem Album gebastelt. John Sarastro produziert sonst gerne Beats für verschiedene US-amerikanische Rapper, während CRF mit seiner Crew Bungle Brothers aktiv ist sowie als Solokünstler mit verschiedenen Künstlern zusammenarbeitet.

Jetzt ist «Letzte Zuflüchte» fertig. Entstanden sind zwölf meist gutgelaunt klingende Songs, die sich zumindest im Titel mehrheitlich ums Essen drehen: «Esszimmertisch», «Rührei», «Sandwiches» und «Thaiimbiss». In ihrem Videoclip zu «Thaiimbiss» sieht man die beiden auch in der Küche bei der Arbeit. Die hochdeutschen Reime von CRF sind inhaltlich aber breit gefächert und handeln von Konsumwahn und der Einsamkeit auf Parties bis zu Science-Fiction-Kurzgeschichten und Gedächtniskontrollchips.

Die Wortwitze jagen sich, zwischendurch blitzt aber auch Gesellschaftskritik auf. Etwa dann, wenn CRF von seinem «Magenweltgeschwür» erzählt. Das alles unterlegt John Sarastro mit entspannt wippenden Hip-Hop-Rhythmen. Das Album ist auf Bandcamp erhältlich.

Freitag, 19. März – 17:39 Uhr

Dokumentarfilm über Trogener Künstlerin Sophie Taeuber-Arp auf SRF

Sophie Taeuber-Arp war eine Dadaistin der ersten Stunde.

Sophie Taeuber-Arp war eine Dadaistin der ersten Stunde.

Bild: pd/Stiftung Arp e.V.

(pd/gen) Morgen, 20. März, eröffnet im Kunstmuseum Basel die grosse Retrospektive «Gelebte Abstraktion» der in Trogen aufgewachsenen Künstlerin Sophie Taeuber-Arp. Die Ausstellung wird nach Basel auch im Museum of Modern Art (MoMA) in New York und in der Tate Modern in London zu sehen sein. Aus Anlass der Ausstellungseröffnung zeigt die Sendung «Sternstunde Kunst» auf SRF 1 morgen Samstag, 20. März, um 9.35 Uhr den 2012 erschienenen Dokumentarfilm «Die bekannte Unbekannte» von Marina Rumjanzewa. Darin werden Leben und Werk der 1889 geborenen Sophie Taeuber-Arp umfassend vorgestellt.

Taeuber-Arp ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und eine Pionierin der Abstraktion. Malerin, Tänzerin, Dadaistin der ersten Stunde, später Architektin und Verlegerin – Sophie Taeuber-Arps interdisziplinäres Werk reicht von der bildenden Kunst über den Tanz bis zum Design. Von der Kunstwelt wurde die Künstlerin erst lange nach ihrem tragischen Tod 1943 entdeckt. Nun erlebt das Schaffen der Schweizerin einen eigentlichen Triumph: Ihr Werk wird einer internationalen Öffentlichkeit vorgestellt.

Freitag, 19. März – 16:29 Uhr

Theater St.Gallen zeigt sich enttäuscht über Beschlüsse des Bundesrats

Veranstaltungen mit Publikum bleiben bis auf weiteres verboten, auch im Provisorium des Theaters St.Gallen.

Veranstaltungen mit Publikum bleiben bis auf weiteres verboten, auch im Provisorium des Theaters St.Gallen.

Bild: Michel Canonica (2. Juli 2021)

(pd/rbe) Der Bundesrat hat heute Nachmittag entschieden, dass es vorerst keine Lockerungen der Pandemiemassnahmen gibt. Auch die Theater bleiben bis auf weiteres geschlossen, Vorstellungen mit Publikum bleiben verboten. «Das Theater und das Sinfonieorchester St.Gallen bedauern diesen Entscheid», heisst es in einer Mitteilung, «da gemäss ihrer Einschätzung unzweifelhaft ist, dass Theater- und Konzertvorstellungen unter den praktizierten Schutzmassnahmen sowohl für das Publikum wie für die Ausführenden ein sehr geringes Ansteckungsrisiko darstellen».

Damit sei die Hoffnung für den Moment zunichte gemacht, «nach einem zaghaften Saisonstart und einem erneuten mehrmonatigen Lockdown endlich wieder Kultur live anstatt ausschliesslich über Online-Kanäle vermitteln zu dürfen». Die Proben und Arbeiten in den technischen Abteilungen würden wie bisher weiterlaufen, heisst es in der Mitteilung. Über weitere Online- und Streamingprojekte, die Neuterminierung von Produktionen sowie den Fortgang der aktuellen Spielzeit werde man hoffentlich bald orientieren können.

Freitag, 19. März – 14:17 Uhr

Frühlingshafter Stream aus dem Kult-X Kreuzlingen

Vier Jahreszeiten, vertont und via Stream von zu Hause anzuhören. Am Samstag spielt die Thurgauer Violonistin Cécile Vonderwahl.

Vier Jahreszeiten, vertont und via Stream von zu Hause anzuhören. Am Samstag spielt die Thurgauer Violonistin Cécile Vonderwahl.

Bild: Peter Straub

(pd/vpr) Samstag, der 20. März, steht ganz im Zeichen des Frühlings im Kulturzentrum Kult-X in Kreuzlingen. Die vier Jahreszeiten werden von jungen Musikerinnen und Musikern, die sich noch in Ausbildung befinden, neu interpretiert. Eine Konzertreihe soll dem Nachwuchs die Möglichkeit eines Live-Konzerts vor Publikum bieten, auch zu Zeiten von Covid-19.

Bei dem Projekt sind vier Konzertabende zu je einer Jahreszeit geplant. Den Beginn mit Werken zum Thema Frühling macht am Samstag, 20. März, die in Landschlacht aufgewachsene junge Geigerin Cécile Vonderwahl, die gleichzeitig auch Initiantin der Kooperation ist.

Im Samstagsprogramm reihen sich Ludwig van Beethovens «Frühlingssonate» an Streichquartette von Antonin Dvořák und Franz Xaver Richter. Ab 20 Uhr auf dem Kult-X-Youtube-Kanal zu sehen.

Vier Jahreszeiten im Stream des Kult-X in Kreuzlingen.

Bild: YouTube