Ostschweizer Kultur-Ticker
Die Thurgauer Pianistin Simone Keller spielt mit Hörtäuschungen +++ Schubertiade Schwarzenberg sagt Konzerte im Mai und Juni ab +++ Poesie und Geschichte im Literaturhaus Thurgau

Die Ostschweizer Kulturszene ist lebendig und vielfältig. In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

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Rückmeldungen und Infos an: ostschweizerkultur@chmedia.ch

Dienstag, 4. Mai – 10:36 Uhr

Die Thurgauer Pianistin Simone Keller spielt mit Hörtäuschungen

Simone Keller, hier in der Tonhalle St. Gallen.

Simone Keller, hier in der Tonhalle St. Gallen.

Bild: pd

(pd/bk.) Schon letztes Jahr hätte die Ursprünglich hätte die Pianistin Simone Keller im Rahmen des Internationalen Bodenseefestivals 2020 mit einem Klavierrezital zum Festivalthema «Über Grenzen» auftreten sollen. Für das Konzert am 9. Mai in der Evangelischen Kirche Romanshorn hat die in der Nähe von Weinfelden aufgewachsene Musikerin ihr Programm dem neuen Festivalthema «glauben & wissen» angepasst und sich mit Lara Stanic (Elektronik) zusammengetan.

Unter dem Motto «Was kann man noch glauben?» erweitert sie ihr Rezital mit Stücken, die gezielt und kreativ mit Hörtäuschungen und Wahrnehmungsphänomenen spielen. Zu hören sind Werke von Ruth Crawford Seeger, Julie Herndon, Jessie Marino, Lara Stanić, Jasna Veličković, Philip Bartels, François Couperin und György Ligeti.

Simone Keller ist unter anderem Preisträgerin der Internationalen Bodenseekonferenz. Sie zählt zu den engagiertesten Musikern ihrer Generation und ist regelmässiger Gast beim Musikkollegium Winterthur und zahlreichen anderen Kammerorchestern der Schweiz. Mit eigenen Projekten ist sie international aktiv.

Sonntag 9. Mai, 17 Uhr, Evangelische Kirche Romanshorn

Montag, 3. Mai – 15:39 Uhr

Schubertiade Schwarzenberg sagt Konzerte im Mai und Juni ab

(pd/bk.) Schubert muss warten, bis auf weiteres: Die Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems, eines der bedeutendsten Festival für Liedgesang und Kammermusik, sagt wegen der unsicheren Lage und der schwierigen Reisebedingungen nun auch die Konzertzyklen im Mai und Juni ab. Die beiden Reihen vom 26. bis 31. Mai 2021 und vom 19. bis 27. Juni 2021 seien kaum planbar; zudem müsste man bei einer Saalbelegung von maximal 50 Prozent zu viele Stammgäste ausladen.

Die Schubertiade reagiert mit der Absage zum einen auf die Einschränkungen des Kulturbetriebes in Vorarlberg, zum anderen auf die Tatsache, dass Konzertbesucher aus Süddeutschland bei der Heimreise in Quarantäne müssten - oder aufgrund der aktuell dort geltenden Ausgangssperre ab 22 Uhr nur Nachmittagskonzerte hören könnten.

Schubertiade-Geschäftsführer Gerd Nachbauer

Schubertiade-Geschäftsführer Gerd Nachbauer

Bild: Bernd Hofmeister / VN

«Wir hoffen zuversichtlich auf eine günstige Entwicklung der durch die Pandemie verursachten Situation im Laufe der nächsten Monate», schreibt Schubertiade-Geschäftsführer Gerd Nachbauer im Newsletter des Festivals. Der nächste Zyklus ist für Ende August geplant: vom 21. bis 29.8. in Schwarzenberg, unter anderem mit dem Meisterkurs Liedgesang von Brigitte Fassbaender. Der Bariton Andrè Schuen und Daniel Heide am Klavier werden an drei Abenden die grossen Liedzyklen von Schubert interpretieren - «Die schöne Müllerin», «Die Winterreise» und «Schwanengesang».

Informationen zum weiteren Programm auf der Website der Schubertiade.

Montag, 3. Mai – 10:03 Uhr

Geschichtsreise und Meerespoesie im Literaturhaus Thurgau

Michael Kleeberg liest am 6. Mai aus dem Roman «Glücksritter. Recherche über meinen Vater.»

Michael Kleeberg liest am 6. Mai aus dem Roman «Glücksritter. Recherche über meinen Vater.»

Bild: Lothar Köthe / WOZLZB

(pd/vpr) Das Literaturhaus Thurgau in Gottlieben präsentiert in der ersten Maiwoche gleich zwei Lesungen. Der Schriftsteller Michael Kleeberg ist am 6. Mai mit seinem Roman «Glücksritter. Recherche über meinem Vater» zu Gast. Der zuletzt mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnete Autor hat in seinem neuen Werk eine geschichtliche Reise durch Deutschland mit einer Reise nach Innen kombiniert. Wie die Einstellungen der Elterngeneration das heutige Deutschland prägen, untersucht er in seinem introspektiven Roman.

Die Lesung beginnt um 19:30 Uhr am Donnerstag, 6. Mai.

Die Aktuelle Orte-Ausgabe beinhaltet die Lyrik der Vorlesenden.

Die Aktuelle Orte-Ausgabe beinhaltet die Lyrik der Vorlesenden.

Bild: Literaturhaus Thurgau

Viviane Egli, Erwin Messmer und Cyrill Stieger laden mit Lyrik und Prosatexten am 9. Mai zur einer Sontagsmatinee ein. Partiell wurden die Texte eigens für die Literaturzeitschrift «Orte» verfasst. In der Ausgabe mit dem Namen «Du blaust mir in die Seele» findet sich ihre Lyrik rund um den Bodensee, die ihre intensive Verbindung mit dem Bodensee widerspiegelt.

Die drei ausgewählten Dichterinnen und Dichter stellen am Sonntag ihre Texte vor und geben im Anschluss Auskunft zu ihren privaten Zugängen zur Bodenseeregion.

Die Lesung findet am 9. Mai um 11 Uhr statt. Wegen der Platzbeschränkung wird um Reservation unter www.literaturhausthurgau.ch oder +41 71 669 34 80 gebeten.

Freitag, 30. April – 19:48 Uhr

Ausstellungsreihe mit vier Ostschweizer Architektinnen startet

Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Nina Keel präsentiert in ihrem neuen Kunstraum Installationen von vier Architektinnen.

Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Nina Keel präsentiert in ihrem neuen Kunstraum Installationen von vier Architektinnen.

Bild: Nik Roth

(pd/gen) Die Ostschweizer Architektinnen Eva Lanter, Katia Rudnicki sowie Michelle Bont & Milena Clalüna sind als Siegerinnen des Open Calls «Frauen bauen!» hervorgegangen. 2021 geht das Büro für Baukultur (BfB) mit dem mehrteiligen Projekt «Frauen bauen!» in eine einjährige Pilotphase. Das BfB richtet über das Jahr hinweg einen konzentrierten Blick auf Frauen in der Architektur. Rebekka Ray, Nina Keel und Ueli Vogt, die das BfB initiiert haben, wollen verschiedene neue Formate der Baukultur-Vermittlung entwickeln und erproben.

Die vier ausgewählten Architektinnen zeigen im Mai, Juli und August 2021 im Rahmen der Ausstellungsreihe «Immersion » raumgreifende Installationen im Espace Nina Keel. Der neue Ausstellungsraum für zeitgenössische Positionen der Architektur und Kunst an der Linsebühlstrasse 25 in St.Gallen wird von der jungen St.Galler Kunsthistorikerin Nina Keel betrieben. Er ist Teil der Pilotphase des BfB.

Eva Lanter macht vom 1. bis 29. Mai den Auftakt der Ausstellungsreihe und zeigt «Isolation brute». Ihre Installation rückt farbige Dämmplatten, die normalerweise hinter einem Verputz oder einer vorgehängten Fassadenkonstruktion verschwinden, in ein neues Licht und betont ihr gestalterisches Potenzial. Die Vernissage findet Vernissage am Samstag, 1. Mai von 14 bis 17 Uhr statt.

Eva Lanter studierte an der Universität Liechtenstein und an der ETH Zürich Architektur. Seit 2017 betreibt sie zusammen mit Patrick Britt das Architekturbüro «Batiments».

1. bis 29. Mai, Öffnungszeiten: Do, 17-19 Uhr Fr, 15-18 Uhr oder nach Vereinbarung.

Freitag, 30. April – 17:11 Uhr

Premiere von «Das kleine Pony» im Eisenwerk Frauenfeld

Szenenbild aus dem Stück «Das kleine Pony» mit den Schauspielern Susanne Odermatt und Julius Griesenberg.

Szenenbild aus dem Stück «Das kleine Pony» mit den Schauspielern Susanne Odermatt und Julius Griesenberg.

Bild: PD

(pd/rbe) Im Eisenwerk in Frauenfeld wird wieder Theater gespielt, für jeweils 22 Besucherinnen und Besucher pro Vorstellung. Im Mai folgen nun weitere Veranstaltungen, wie es in einer Mitteilung heisst. Darunter die Premiere des Stücks «Das kleine Pony» des spanischen Autors Paco Bezerra mit der Frauenfelder Schauspielerin Susanne Odermatt.

Schon im April 2020 hätte die Premiere stattfinden sollen, seither wurde sie mehrfach verschoben. Nun steht aber das Datum der Schweizer Erstaufführung fest: Freitag, 28. Mai, 20 Uhr. Eine Reservation unter 052 721 99 26 wird empfohlen, denn wiederum sind nur 22 Besucher zugelassen.

Freitag, 30. April – 16:16 Uhr

Innerrhoder Kunststiftung schreibt Werkbeiträge 2021 aus

(pd/rbe) Die Innerrhoder Kunststiftung verleiht dieses Jahr wiederum Werkbeiträge in der Höhe von insgesamt 10'000 Franken. Beitragsberechtigt sind gemäss Mitteilung Kunstschaffende, die in Appenzell Innerrhoden wohnen oder einen anderen Bezug zum Kanton haben. Der Besitz des Innerrhoder Bürgerrechts genügt nicht, wie es explizit heisst.

Bis 31. August können sich Kunstschaffende bewerben. Per Post an Innerrhoder Kunststiftung, Sekretariat, Hauptgasse 51, 9050 Appenzell. Per Mail an ottilia.doerig@ed.ai.ch sowie online unter www.ai.ch/werkbeitrag.

Die Werkbeiträge sind gemäss Mitteilung nicht als Auszeichnung für erbrachte Leistungen gedacht. Sie sollen vielmehr «künstlerisch interessante, eigenständige und realisierbare Projekte in den Bereichen Bildende Kunst, neue Medien und Performance» fördern.

Frühere Preisträgerinnen und Preisträger waren beispielsweise Haviva Jacobson, Luzia Broger, Stefan Inauen, Christian Meier, Jeannice Keller, Roswitha Gobbo und im Jahr 2019 Christian Hörler.

Freitag, 30. April – 10:19 Uhr

Kulturlandsgemeinde startet Vorverkauf

Die Kulturlandsgemeinde 2021 findet in und um das Zeughaus Teufen und im Netz statt.

Die Kulturlandsgemeinde 2021 findet in und um das Zeughaus Teufen und im Netz statt.

Bild: Michel Canonica

(pd/gen) Die Kulturlandsgemeinde findet statt, jedoch kleiner als gewohnt. Am Sonntag, 9. Mai, gibt es in und um das Zeughaus Teufen mehrere Programmpunkte zum Thema «Alles bleibt anders». Pro Anlass dürfen 50 Personen teilnehmen. Der Vorverkauf für die Plätze vor Ort ist eröffnet. Tickets kann man hier bestellen.

Die Appenzeller Autorin hält an der Kulturlandsgemeinde die Sonntagsrede.

Die Appenzeller Autorin hält an der Kulturlandsgemeinde die Sonntagsrede.

Bild: Gaetan Bally/KEY

Folgende Veranstaltungen werden per Livestream in Zusammenarbeit mit arttv.ch übertragen:

  • 11 Uhr Sonntagsrede der Appenzeller Autorin Dorothee Elmiger. Die in Appenzell aufgewachsene, vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin stellt sich den drängenden Fragen unserer Zeit. Dorothee Elmiger war mit ihrem Roman «Aus der Zuckerfabrik» 2020 für den Schweizer wie auch den Deutschen Buchpreis nominiert.
  • 14 Uhr «Change. Now. Always. Never Stop» der Kulturkosmonauten und Kosmonautinnen. Junge Menschen denken nach, sammeln Ideen, entwickeln Fragen und setzen sie zusammen mit den Kulturschaffenden Ann Katrin Cooper, Kay Kysela, Tobi Spori, Pamela Dürr und Luca Schmid in Texte, Gesten, Choreografien und Filmszenen um.
  • 16 Uhr Lecture Performance mit dem Theologen Rolf Bossart und dem Künstler Thomas Stüssi zum Thema «Verschwörung und Wahrheit II». Sie stellen ihre Beschreibungs- und Erklärungsversuche zur Faszination von Verschwörungserzählungen  zur Diskussion.
Christian Hörler erläutert in Rundgängen seine Skulptur im Aussenraum.

Christian Hörler erläutert in Rundgängen seine Skulptur im Aussenraum.

Bild: Michel Canonica

Der Künstler Christian Hörler, der in Wald lebt und arbeitet, betreibt im Zeughaus für ein Jahr ein offenes Laboratorium. Momentan arbeitet er an einer Skulptur im Aussenraum, die rechtzeitig zum 9. Mai fertig sein wird. In halbstündigen Rundgängen wird er den Besucherinnen und Besuchern der Kulturlandsgemeinde einen Einblick in seinen künstlerischen Arbeitsprozess geben.

Die Grafiker des Gaffa-Magazins verwandeln mit dem Publikum unter Anleitung eines Moderators Bildmaterial in ein Kulturlandsgemeinde-Fanzines. Der Zugang zur interaktiven Video-Show wird kurzfristig auf kulturlandsgemeinde.ch veröffentlicht.

Das vollständige Programm, Reservationen für die Führungen mit Christian Hörler und die Permakultur-Sprechstunden sind hier zu finden.

Donnerstag, 29. April – 17:46 Uhr

Kurzfristige Spielplanänderung im Theater St.Gallen

Das aktuelle Tanzstück Cinderella entfällt am 1. Mai.

Das aktuelle Tanzstück Cinderella entfällt am 1. Mai.

Bild: Gregory Batardon

(pd/vpr) Wie das Theater St. Gallen mitteilt, muss der Spielplan verletzungsbedingt kurzfristig geändert werden. Die Premiere des Doppelabends «TraumAlpTraum » in der Lokremise vom kommenden Mittwoch, 5. Mai, wird auf Donnerstag, 20. Mai verschoben. Aus dem gleichen Grund entfällt die Vorstellung des Tanzstücks «Cinderella »vom Samstag, 1. Mai, im Umbau des Theaters.

Den aktuellen Spielplan sowie Ticketreservationen sind auf der Homepage des Theater St.Gallen einsehbar.

Donnerstag, 29. April – 15:57 Uhr

Zwei Mal Kabarett in der St.Galler Kellerbühne

Dei Zürcher Kabarettistin Anet Corti tritt mit ihrem neuen Bühnenprogramm «Echt?» auf.

Dei Zürcher Kabarettistin Anet Corti tritt mit ihrem neuen Bühnenprogramm «Echt?» auf.

Bild: PD

(pd/vpr) Heute, am 29. April, betritt die Schweizer Kabarettistin Anet Corti die Bühne des St. Galler Kleintheater Kellerbühne. Um 20 Uhr startet ihr Programm «Echt?» in dem sie satirisch die Leichtgläubigkeit des Menschen karikiert.

Sarah Hakenberg, Kabarettistin aus Ostwestfalen.

Sarah Hakenberg, Kabarettistin aus Ostwestfalen.

Bild: Fabian Stuertz

Am Sonntag, 2. Mai, setzt Sarah Hakenberg mit ihrem Programm «Dann kam lange nichts», die kabarettistische Liste fort. Die Ostwestfälin nimmt in ihrem Chanson-Kabarett sowohl wahnsinnig gewordene Mütter als auch die Unsinnigkeit von Kreuzfahrten genauer unter die Lupe, wie der Veranstalter mitteilt. Einlass ist um 17 und um 20 Uhr.

Für beide Veranstaltungen gibt es noch Tickets. Informationen zu den Corona-Schutzmassnahmen vor Ort und Verkauf finden sie auf der Homepage des Veranstalters.

Donnerstag, 29. April – 15:37 Uhr

Denkmalpflege St.Gallen lanciert Fotowettbewerb

Thema des diesjährigen Wettbewerbes ist das Handwerk in der Baukultur.

Thema des diesjährigen Wettbewerbes ist das Handwerk in der Baukultur.

Bild: Denkmalpflege Schweiz

(pd/gen) Zu den Europäischen Tagen des Denkmals am 11. und 12. September 2021 schreibt die kantonale Denkmalpflege St. Gallen einen Fotowettbewerb aus.

Touristen beim Fotografieren in der St. Galler Stiftskirche.

Touristen beim Fotografieren in der St. Galler Stiftskirche.

Bild: Benjamin Manser

Gesucht sind Bilder zum Thema «Konstruktion und Handwerk». Eine Fachjury prämiert die Eingaben und stellt die besten 50 Bilder in einem Taschenbuch zusammen. Zusätzlich werden die zehn besten Bilder im öffentlichen Raum ausgestellt. Die ersten drei Plätze erhalten ein attraktives Preisgeld. Infos: www.denkmalpflege.sg.ch

Donnerstag, 29. April – 09:02 Uhr

Klangwelt Toggenburg startet Festivaljahr

2019 wurde ein Wasserreservoir zum Konzertraum für das Toggenburger Klangfestival umfunktioniert.

2019 wurde ein Wasserreservoir zum Konzertraum für das Toggenburger Klangfestival umfunktioniert.

Bild: Felix Keller / Aargauer Zeitung

(pd/vpr) Die Klangwelt Toggenburg, das jährlich stattfindende Musikfestival präsentiert 2021 ein völlig neues Format. Weniger klassische Konzertformate, dafür mehr Performances, Installationen, Klang- und Videokunst sowie die Einbindung von Natur und Umwelt, soll es laut Angaben der Veranstalter geben.

Festivalleiter Christian Zehnder.

Quelle: YouTube

Das üblicherweise zwei Wochen dauernde Klangfestival wird im Covid-19-Jahr von Pfingsten bis November laufen. Daher wird auch die «Klangwelt Toggenburg» umbenannt in das «Festivaljahr Toggenburg».

Den Auftakt machen Simone und Simone, ein Duo, das erstmals gemeinsam Musik macht und aus zwei komplett gegensätzlichen Genres stammt. Die eine, Simone Felber, ist leidenschaftliche Naturjodlerin, hingegen ist Simone Aubert im Punk und Dark Wave daheim. Wie es klingt, wenn die beiden fünf Tage gemeinsam Musik gemacht haben, ist am 21. Mai im Dömli in Ebnat-Kappel in einem gemeinsamen Konzert zu hören.

Auch die Thurwasserfälle in Unterwasser sind eine Kulisse der Klangwelt Toggenburg.

Auch die Thurwasserfälle in Unterwasser sind eine Kulisse der Klangwelt Toggenburg.

Bild: Sabine Camedda

Weiterer Mai-Termin ist die Zwischentonschau vom 21. bis 23. Mai. Auf dem Areal der Propstei, dem ehemaligen Kloster in Alt St. Johann, und bei den Thurfällen in Unterwasser, werden Schweizer Künstlerinnen und Künstler Klanginstallationen,«Lauschlust» im Klostergarten, Lesungen zum Seismischen Rauschen und andere ungewöhnliche Musikinstallationen präsentieren, teils live, teilweise via Stream.

Klangwelt Toggenburg, Festivaljahr 2021: 21. Mai - 6. November 2021. Das komplette Programm, Schutzkonzept sowie Ticketreservierungen finden sich auf der Website des Veranstalters.

Mittwoch, 28. April – 16:25 Uhr

Das Theater St.Gallen feiert mit Doppelabend zum Thema «Traumalptraum» in der Lokremise Premiere

Träume, Alpträume und Erwachen sind der Stoff des neuen Tanztheaterstücks TraumAlpTraum des Theater St. Gallen.

Träume, Alpträume und Erwachen sind der Stoff des neuen Tanztheaterstücks TraumAlpTraum des Theater St. Gallen.

Quelle: Theater St.Gallen

(pd/vpr) Gleich zwei Tanzstücke zeigt das Theater St.Gallen am 5. Mai in der St.Galler Lokremise. Die Choreographen Dimo Kirilov Milev und Ihsan Rustem wurden vom Theater einladen, Stücke rund um das Thema Traum zu entwickeln. Daraus entstanden ist ein Doppelabend mit dem Titel «TraumAlpTraum».

Dimo Kirilov Milev, Choreograph des Theater St.Gallen.

Dimo Kirilov Milev, Choreograph des Theater St.Gallen.

Bild: Theater St.Gallen

Die Tänzerinnen und Tänzer des St. Galler Theaterensembles seien bei der Entwicklung der Stücke über den eigentlichen Tanz hinaus beteiligt gewesen, heisst es seitens des Theaters.

Ausgehend von Alptraumerfahrungen der Tanzkompanie, hat der bulgarische Choreograf Dimo Kirilov Milev sechs Kapitel konzipiert, die einen Bogen vom Fantastischen zum Realistischen spannen und durch surreale Elemente verbunden sind. Die Bühne hat Kinsun Chan gestaltet, der Leiter der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen.

Premiere: Mittwoch, 5. Mai 2021, 20 Uhr, Lokremise St.Gallen. Tickets sind auf der Website des Theaters St.Gallen zu reservieren.

Dienstag, 27. April – 13:41 Uhr

Yoga, Kurzführung und Austausch im Kunstmuseum Liechtenstein

Sport in inspirierender Atmosphäre: in Vaduz ist das am 29. April möglich.

Sport in inspirierender Atmosphäre: in Vaduz ist das am 29. April möglich.

Bild: Kunstmuseum Liechtenstein

(pd/vpr) Das Kunstmuseum Liechtenstein lädt noch diese Woche zu diversen Aktivitäten rund um die aktuellen Ausstellungen ein. Jeweils zehn Teilnehmende können sich vom 28. bis 29. April zu den Aktivitäten anmelden.

«Gemeinsam aktiv im Museum» ist der Titel der Veranstaltungsreihe im Kunstmuseum Liechtenstein.

«Gemeinsam aktiv im Museum» ist der Titel der Veranstaltungsreihe im Kunstmuseum Liechtenstein.

Bild: Kunstmuseum Liechtenstein

Am 28. April können sich Museumsgäste gemeinsam mit der Künstlerin Beate Frommelt einzelne Kunstwerke aus der Sammlung Regina Marxers ansehen. Im Anschluss findet man sich in der Gruppe zusammen, tauscht sich aus und wird selbst aktiv. Das Angebot richtet sich an Über-14-Jährige mit oder ohne Kunstvorkenntnissen und dauert von 14.00 – 16.30 Uhr. Kosten: 10 Franken.

Klara Frick, Künstlerin aus Liechtenstein.

Klara Frick, Künstlerin aus Liechtenstein.

Bild: Julius Wilhelm Steckmeister

Klara Frick veranstaltet am 29. April um 12.30 Uhr eine Kurzführung mit dem Titel «Take Away» durch die Ausstellung der in Vaduz lebenden und arbeitenden Künstlerin Regina Marxer. Die Führung dauert 30 Minuten und findet jeweils am letzten Donnerstag eines Monats statt.

Die Hilti Art Foundation lädt am 29. April zu «Yoga mit Picasso» ein. Zwischen den Gemälden leitet Delia Krattinger eine Yogastunde an. Sie beginnt um 18 Uhr. Im Anschluss bis 20 Uhr kann die Ausstellung noch in aller Ruhe besichtigt werden. In den Museumsräumlichkeiten gilt Maskenpflicht. Kosten: 15 Franken.

Für alle Veranstaltungen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Dienstag, 27. April – 11:03 Uhr

Livekonzert zum InternationalenTag des Jazz im Kult-X

Claude Diallo und andere Jazzmusiker spielen live auf der Bühne im Kreuzlinger Kult-X.

Claude Diallo und andere Jazzmusiker spielen live auf der Bühne im Kreuzlinger Kult-X.

Bild: Michel Canonica

(pd/vpr) Anlässlich des Internationalen Jazztages lädt das Kult-X am Freitag, 30. April, 35 Personen zu einem Jazzkonzert nach Kreuzlingen ein. Zwar wird das Konzert in erster Linie als Live-Stream ausgestrahlt, durch die Lockerungen der Regierung dürfen aber 35 Personen beim Live-Stream-Event vor Ort sein.

Im ersten Set spielt der italienische Jazzmusiker Dado Moroni zusammen mit dem St. Galler Musiker Claude Diallo vierhändig auf zwei Flügeln. Im zweiten Set stossen Rosario Bonaccorso am Kontrabass und Massimo Buonanno am Schlagzeug dazu.

Claude Diallo Situation live 2018.

Quelle: YouTube

Der St. Galler Claude Diallo lebt heute in Trogen, wo er unter anderem mit dem Ostschweizer Jazz Kollektiv regelmässige Jazz-Jam-Sessions in der Ostschweiz organisiert. Mit seinem Trio Claude Diallo Situation ist er in vielen Ländern der Welt zu Gast und hat bereits diverse internationale und nationale Preise für sein Schaffen erhalten.

Live-Stream Event «Jazz mit Dado Moroni
und Claude Diallo Situation», Freitag, 30.April, 20.30 Uhr, Kult-X Kreuzlingen.
Tickets sind auf der Website des Veranstalters buchbar.

Dienstag, 27. April – 09:29 Uhr

Uni Zürich verleiht Rudolf Lutz Ehrendoktorwürde

Rudolf Lutz, Organist, Dirigent, Komponist und Leiter der Johann Sebastian Bach Stiftung.

Rudolf Lutz, Organist, Dirigent, Komponist und Leiter der Johann Sebastian Bach Stiftung.

Bild: Jelena Gernert

(pd/vpr) Rudolf Lutz, dem künstlerischen Leiter der Johann Sebastian Bach Stiftung St.Gallen, ist der Ehrendoktortitel der Theologischen Fakultät der Universität Zürich verliehen worden. Gewürdigt werden damit seine Verdienste um die Vermittlung von Musik und Wort in der Gesamtaufführung des Vokalwerks von Johann Sebastian Bach, heisst es in der Mitteilung. Auch sein langjähriger Einsatz zur Vermittlung geistlicher Musik in der Schweiz und im Ausland werde damit gewürdigt.

Die Ehrenverleihung wurde am 24. April digital durchgeführt. Die Fakultäten der Universität Zürich vergaben dabei sieben Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Industrie die Ehrendoktorwürde.

Im Juni 2020 hielt Lutz einen Workshop zur Bachkantate BWV 54: «Bach erklärt».

Quelle: YouTube
Montag, 26. April – 17:25 Uhr

Simon Deckert liest live aus seinem Debütroman «Siebenmeilenstiefel»

Der St. Galler Autor Simon Deckert.

Der St. Galler Autor Simon Deckert.

Bild: Benjamin Manser

(pd/vpr) Der aus Liechtenstein stammende und in St. Gallen lebende Schriftsteller Simon Deckert liest am 9. Mai aus seinem Debütroman «Siebenmeilenstiefel». Der 31-Jährige eröffnet damit das Frühlingsprogramm der Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur mit einer Sofalesung im Kulturraum Pool in St. Gallen.

Der erste Roman Simon Deckerts: Siebenmeilenstiefel.

Der erste Roman Simon Deckerts: Siebenmeilenstiefel.

Bild: PD

Der Roman handelt von den Geschwistern Andrea und Michl, die aufbrechen um sich auf die nach Freiheit, Glück und ihrem eigenen Lebensentwurf zu begeben. Deckert ist im Vorarlberg geboren und studierte am Literaturinstitut in Biel. Neben seiner Schreibtätigkeit arbeitet der Autor ausserdem am St.Galler Figurentherater.

Die Ticketanzahzur Lesung ist begrenzt, eine vorherige Reservation ist erforderlich. Durch den Abend führt die Moderatorin Hanna Widmer.

Montag, 26. April – 14:57 Uhr

Theater Jetzt tourt mit «Trainingslager» durch den Thurgau

Unter dem Motto Endlich die Ostschweiz verstehen tourt das Kammermusical Traininslager durch den Thurgau.

Unter dem Motto Endlich die Ostschweiz verstehen tourt das Kammermusical Traininslager durch den Thurgau.

Bild: Theater jetzt

(pd/vpr) Das Kammermusical «Trainingslager» des Theater Jetzt aus Sirnach spielt an drei Abenden im Thurgau vor begrenztem Publikum. Gestartet wird am 29. April im Frauenfelder Dreiegg um 20 Uhr. Der zweite Termin ist der 6. Mai im Gemeindezentrum Dreitannen in Sirnach. Im Torkel Schloss Grünenstein in Balgach ist der dritte Auftritt für den 8. Mai geplant.

Endlich die Ostschweiz verstehen – an drei Abenden haben Theatergäste dazu die Möglichkeit.

Endlich die Ostschweiz verstehen – an drei Abenden haben Theatergäste dazu die Möglichkeit.

Bild: Theater jetzt

In dem Kammermusical geht es, laut Veranstaltern, darum der Spezies Ostschweizerin und Ostschweizer auf die Spur zu kommen. Was ist Klischee und was wahr? Die Schauspieler Oliver Kühn und Martina Flück verwandeln in musikalischer Begleitung des Gitarristen Sandro Schneebeli die Ostschweiz für einen Abend zum olympischen Dorf. Der Untertitel «Endlich die Ostschweiz verstehen» wird zum sportlichen Versprechen des Theater Jetzt. Wir berichteten von der ausverkauften Premiere im November 2020.

Mehr Infos zum Stück sowie Ticketreservation auf der Website des Veranstalters.

Montag, 26. April – 13:45 Uhr

Artist-Talk mit Rose Ehemann Museum im Lagerhaus

Kunst im Dialog mit seinen Gästen, das soll im Museum im Lagerhaus ermöglicht werden.

Kunst im Dialog mit seinen Gästen, das soll im Museum im Lagerhaus ermöglicht werden.

Bild: Museum im Lagerhaus

(pd/vpr) Am Dienstag, 27. April, 18 bis 19 Uhr findet ein Artist Talk im Museum im Lagerhaus in St. Gallen statt. Als Teil der aktuellen Doppel-Ausstellung im Museum ist die Leiterin des Living Museum Wils, Rose Ehemann vor Ort.

Sie wird mit der Künstlerin Antje Kruhl zu ihrem künstlerischen Werdegang, künstlerischen Schwerpunkten und ihrer Motivation in der Kunst sprechen. Anschliessend befragt Sarah Bischof die Living Museum Wil Künstlerin Corina Scheuniger zu ihrem künstlerischen Wirken sowie der Verbindung von Kunst und Heilung, heisst es von Seiten des Veranstalters.

Auch den Arbeitsplatz im Museum im Lagerhaus konnten die Kunstschaffenden des Living Museum Wils selbst gestalten.

Auch den Arbeitsplatz im Museum im Lagerhaus konnten die Kunstschaffenden des Living Museum Wils selbst gestalten.

Bild: Michel Canonica

Im Living Museum haben Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, während oder nach eines psychiatrischen Klinikaufenthaltes ihr künstlerisches Potenzial zu erforschen. Unter dem Motto «Tagträume» stellen die Kunstschaffenden ihre sogenannte Aussenseiterkunst noch bis zum 21. Juli in der Davidstrasse aus. Das Besondere: Die Künstlerinnen und Künstler sind im Laufe der Ausstellungsdauer vor Ort künstlerisch an ihren Arbeitstischen tätig und bereit, Auskunft zu geben. Wir berichteten darüber in unserem Blatt.

Weitere Informationen auf der Website des« Museum im Lagerhaus St. Gallen.»

Montag, 26. April – 09:18 Uhr

Ausstellungseröffnung im Espace Nina Keel

Dämmaterial kommt meist in Pastelltönen daher. Architektin Eva Lanter interpretiert Isolationsstoffe neu.

Dämmaterial kommt meist in Pastelltönen daher. Architektin Eva Lanter interpretiert Isolationsstoffe neu.

Bild: Nina Keel

(pd/vpr) Am 1. Mai eröffnet die Architekturausstellung «Immersion» im Espace Nina Keel in St. Gallen. Mit der Architektin und Künstlerin Eva Lanter beginnt die Ausstellungsreihe. Isolation brute ist der Name ihrer ausgestellten Werke, die Isolationsmaterial aus seinem Schattendasein als Zweckmittel im Bauprozess befreien wollen.

Eva Lanter interpretiert Dämmplatten neu, indem sie verschiedenfarbige Platten in kleinere Elemente schneidet und damit Wände und Decke vollständig auskleidet. Somit gestaltet sie den Innenraum mit Innendämmungsmaterial.

Lanter integriert auch das Fischgrätmuster am Boden des Ateliers.

Lanter integriert auch das Fischgrätmuster am Boden des Ateliers.

Bild: Nina Keel

Lanter liess sich für Isolation Brute vom Mailänder Architekten Gio Ponti und von postmoderner Architektur inspirieren. Die St.Gallerin stellte im vergangenen Sommer an der Haldenstrasse 23 in St.Gallen das New Nail House, ein Mehrfamilienhaus, fertig.

«Immersion», Espace Nina Keel, Linsebühlstrasse 25, 9000 St. Gallen.
Ausstellungseröffnung 1. Mai, 14-17 Uhr. Die Ausstellung dauert bis 28. Mai 2021.

Freitag, 23. April – 19:59 Uhr

«Shared Reading»: Die Online-Lesegruppe der Stadtbibliothek St.Gallen startet nächsten Donnerstag

(pd/mas) Am kommenden Donnerstag, 29. April 2021, treffen sich Interessierte zum ersten Mal zu «Shared Reading – an Worten wachsen» – ein neues Angebot der Stadtbibliothek St.Gallen. An vier Abenden wird die Veranstaltung online durchgeführt. Später werden sich die Teilnehmenden in der Bibliothek Hauptpost austauschen, heisst es in einer Mitteilung.

Bis zu den Sommerferien finden die «Shared-Reading»-Abende online statt: jeweils Donnerstag, 29. April, 20. Mai, 10. Juni und 1. Juli 2021, 18.30 – 20.00 Uhr. Die Anmeldung ist bis am Vortag der Veranstaltung möglich, über die Webseite der Bibliothek Hauptpost. Die Teilnehmenden erhalten die Texte und den Zoom-Link am Vormittag der Veranstaltung. Die Teilnahme ist kostenlos.

«Shared Reading» basiert auf der Idee des gemeinsamen kreativen Lesens von Geschichten und Gedichten in einer Gruppe. Dabei sind keine literarischen Vorkenntnisse nötig. Eine Geschichte oder ein Gedicht werden von den Teilnehmenden abwechslungsweise vorgelesen. Ziel ist es, dass Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen sich austauschen und die wohltuende Wirkung von Literatur erfahren. «Shared Reading» wird nicht nur in Bibliotheken und Schulen angeboten, sondern auch in Gefängnissen, Krankenhäusern und Altersinstitutionen. «Shared Reading» wurde in England entwickelt und hat inzwischen auch in Deutschland und der Schweiz Fuss gefasst.

Judith Meier, Bibliothekarin in der Bibliothek Hauptpost, hat sich letzten Sommer zur Shared-Reading-Facilitatorin ausbilden lassen. Sie wählt für jeden Abend verschiedene Geschichten und auch Gedichte aus.

Flyer Shared Reading 2021.pdf

Freitag, 23. April – 16:25 Uhr

Im Appenzellerland Bücher auf Bänken entdecken

Raus, entdecken und lesen im Appenzellerland.

Raus, entdecken und lesen im Appenzellerland.

Bild: Bibliothek Speicher Trogen

(pd/vpr) Anlässlich des heutigen internationalen Tag des Buches hat die Bibliothek Speicher-Trogen sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Auf diversen öffentlichen Bänken, im Wartebereich der Appenzellerbahn, auf Dorfplätzen und Wanderwegen, liegt ausgewählte Literatur regendicht verpackt aus und lädt zum Verweilen und Schmökern ein.

Buch als Weggefährte - der 23. April ist der internationale Tag des Buches.

Buch als Weggefährte - der 23. April ist der internationale Tag des Buches.

Bild: Kantonsbibliothek Vadiana

Die Weglektüre in und um Speicher, Speicherschwendi und Trogen darf sogar mitgenommen werden, wie der Veranstalter auf seiner Website bekanntgibt.

Die St. Galler Autorin Natacha Ruedin hat zum Wiboradajahr Texte über die Heilige der Bücher und Bibliotheken geschrieben.

Die St. Galler Autorin Natacha Ruedin hat zum Wiboradajahr Texte über die Heilige der Bücher und Bibliotheken geschrieben.

Bild: Ralph Ribi

Für Sonnenscheue gibt es ausserdem anlässlich des Festtages eine Online-Buchtaufe. Die Autorin Natacha Ruedin-Royon liest zum ersten Mal aus Ihrem Gedichtband «Weihergespräche. Siebzehn Annäherungen an Wiborada von St.Gallen» vor, wir haben darüber in unserem Blatt berichtet. Sie eröffnet damit das Projekt der St.Galler Kirchen «Wiborada 2021». Der Link ist seit heute auf der Website des Veranstalters, der Kantonsbibliothek Vadiana abrufbar.

Freitag, 23. April – 12:06 Uhr

St.Galler Buchgestalterin Krispin Heé erhält Jan-Tschichold-Preis

Die St.Galler Buchgestalterin Krispin Heé erhält den vom Bundesamt für Kultur verliehenen Jan-Tschichold-Preis.

Die St.Galler Buchgestalterin Krispin Heé erhält den vom Bundesamt für Kultur verliehenen Jan-Tschichold-Preis.

Bild: Urs Jaudas

(pd/gen) Der Jan-Tschichold-Preis geht in diesem Jahr an die gebürtige St.Gallerin Krispin Heé. Die 41-Jährige lebt heute in Zürich und Berlin und arbeitet als selbständige Grafikerin. Mit dem Jan-Tschichold-Preis zeichnet das Bundesamt für Kultur (BAK) seit 1997 hervorragende Leistungen in der Buchgestaltung aus. Die Auszeichnung ist mit 25 000 Franken dotiert.

Von Krispin Heé gestaltete Bücher.

Von Krispin Heé gestaltete Bücher.

Bild: PD/Tim Wetter

Krispin Heés Bücher wurden schon mehrfach als «schönste Schweizer Bücher» ausgezeichnet. Sie stünden für eine Buchgestaltung, die visuell sehr vielfältig und in der Umsetzung immer präzis sei, schreibt das BAK in einer Mitteilung. Heés Bücher zeugten von einer starken künstlerischen Leitung, die dennoch respektvoll mit den Inhalten umgehe und auf persönliche Effekte verzichte, um die Identität eines Projekts zu unterstreichen.

Das BAK hat ausserdem die 19 Bücher bekannt gegeben, die aus dem Wettbewerb «Die schönsten Schweizer Bücher» hervorgegangen sind. Im jährlich durchgeführten Wettbewerb werden hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung und ‑produktion ausgezeichnet. Die Aufmerksamkeit wird insbesondere auf Werke gerichtet, die zeitgenössische Tendenzen zum Ausdruck bringen.

Unter den 19 schönsten Schweizer Büchern sind auch zwei von den St.Galler Grafikern Samuel Bänziger, Rosario Florio und Larissa Kaspar gestaltete Publikationen. Auf Platz acht sind sie mit dem im Mailänder Verlag Kaleidoscope erschienenen Ausstellungskatalog «Giger Sorayama» vertreten. In der Ausstellung und im Buch werden erstmals Werke des japanischen Künstlers Hajime Sorayama und des Schweizer Künstlers HR Giger zusammengebracht.

Rahel Kraft stellte ihr Künstlerbuch «Paradoxical Creatures» in einer Klangperformance vor.

Rahel Kraft stellte ihr Künstlerbuch «Paradoxical Creatures» in einer Klangperformance vor.

Bild: PD

Auf Platz zwölf sind Bänziger, Florio und Kasper mit der von der Thurgauer Kulturstiftung herausgegebenen Publikation «Paradoxical Creatures» gelandet. Das Künstlerbuch der Thurgauerin Rahel Kraft ist im St.Galler Verlag Jungle Books erschienen. Er wird von Samuel Bänziger, Rosario Florio, Olivier Hug and Larissa Kasper geführt.

Die Verleihung des Jan-Tschichold-Preises an Krispin Heé findet am 24. Juni 2021 im Rahmen der Vernissage der Ausstellung «Die schönsten Schweizer Bücher 2020» im Helmhaus in Zürich statt. Die Ausstellung ist vom 24. bis 27. Juni zu sehen. Anschliessend wird sie an weiteren Orten in der Schweiz gezeigt.

Donnerstag, 22. April – 15:18 Uhr

Jazz, Folk und Comedy im Juniprogramm des TAK Schaan

Das Jazz-Duo Liv Toldo und Pirmin Schaedler sind am 28.April auf der grossen Bühne des TAK live zu sehen.

Das Jazz-Duo Liv Toldo und Pirmin Schaedler sind am 28.April auf der grossen Bühne des TAK live zu sehen.

Bild: Theater am Kirchplatz

(pd/vpr) Das Theater am Kirchplatz (TAK) in Schaan präsentiert ein buntes Juni-Veranstaltungsprogramm. Beginnend mit einem musikalischen Abend am Dienstag, 27. April, präsentiert Suzie Candell, zusammen mit Roger Szedalik, Beth Wimmer und Mike Bischof Folk, Rock, Country und Blues vor 50 Gästen im Publikum.

Die Singer-Songwriterinnen Suzie Candall (2. v. l.) und Beth Wimmer (3. v. l.) liefern zusammen mit den Gitarristen Roger Szedalik (links) und Mike Bischof (rechts) ein Folk-Rock-Konzert.

Die Singer-Songwriterinnen Suzie Candall (2. v. l.) und Beth Wimmer (3. v. l.) liefern zusammen mit den Gitarristen Roger Szedalik (links) und Mike Bischof (rechts) ein Folk-Rock-Konzert.

Bild: TAK Schaan

Als Liv Toldo Jazz Duo bringen Liv Toldo und Pirmin Schädler Jazzballaden, Blues und Swing am Mittwoch, 28. April auf die Bühne in Schaan.

Moritz Schaedler, Comedian aus Liechtenstein.

Moritz Schaedler, Comedian aus Liechtenstein.

Bild: Nadja Stäubli
Jane Mumford, schweizerisch-britische Kabarettistin.

Jane Mumford, schweizerisch-britische Kabarettistin.

Bild: TAK Schaan

Moritz Schädler und Jane Mumford steuern mit dem Kabarettprogramm «Comedy aus der Grossstadt vor kleinem Publikum» den humoristischen Teil zur Aprilwoche auf der Liechtensteiner Bühne bei. Schädler als Liechtensteiner und Mumford als Halbschweizerin/ Halbengländerin bezeichnen sich selbst als unexotische Exoten, die sich in ihrem Programm mit Sarkasmus den Themen Wahnsinn, Liebe und Tod annehmen.

Die Zuschauerzahl ist pro Veranstaltung auf 50 Personen begrenzt, eine vorherige Reservation ist erforderlich.

Donnerstag, 22. April – 14:05 Uhr

Bodenseefestival 2021 abgesagt – Ersatzkonzert mit Pianistin Simone Keller

Das Bodenseefestival kann dieses Jahr nicht in seiner ursprünglichen Art stattfinden.

Das Bodenseefestival kann dieses Jahr nicht in seiner ursprünglichen Art stattfinden.

Bild: Bodenseefestival

(pd/vpr) Das Internationale Bodenseefestival wurde gestern offiziell abgesagt. Einzelne Veranstaltungen werden aufgezeichnet oder live gestreamt. Die geplante Veranstaltung mit der Pianistin Simone Keller soll allerdings am 9. Mai in der evangelischen Kirche Romanshorn live als Anlass in der Romanshorner Konzertreihe Klangreich stattfinden.

Die Pianistin Simone Keller hat ihr Konzertprogramm dem Festivalmotto angepasst.

Die Pianistin Simone Keller hat ihr Konzertprogramm dem Festivalmotto angepasst.

Bild: Bodenseefestival

Simone Keller hat ihr Konzertprogramm «Über Grenzen» den Umständen und dem diesjährigen Motto des Bodenseefestivals «Glauben und Wissen» angepasst. Ihr Konzert beinhaltet nun auch Stücke, die ganz gezielt mit Hörtäuschungen und Wahrnehmungsphänomenen spielen. Die aus Weinfelden stammende Musikerin Simone Keller ist Mitglied zahlreicher internationaler Ensembles und wurde unter anderem beim Europäischen Klassik-Festival Ruhr ausgezeichnet.

Aufgrund der vielen internationalen Gäste, welche die fast 60 Veranstaltungen aus Musik, Theater, Tanz und Literatur in 25 Orten rund um den Bodensee gestalten, entschieden sich die Veranstalter gegen die diesjährige Durchführung des Musikfestivals. Die Planungsunsicherheit sei zu gross, wie es in einer Mitteilung heisst.

Ein Portrait der Pianistin Simone Keller im SRF.

Quelle: YouTube

Der Eintritt zum Konzert am 9. Mai ist frei, Kollekte wird erbeten. Es besteht eine vorherige Reservationspflicht. Nähere Informationen finden sie auf der Website des Bodenseefestivals und der Reihe Klangreich.

Donnerstag, 22. April – 12:08 Uhr

Clownin Gardi Hutter eröffnet die Saison in der Kleberei Rorschach

Gardi Hutter in der Rolle der Hanna.

Gardi Hutter in der Rolle der Hanna.

Bild: Stadttheater Lanenthal

(pd/vpr) Die Kleinkunstbühne Kleberei in Rorschach hat ihr Juniprogramm bekannt gegeben. Den Auftakt gibt die vielfach prämierte Altstätter Bühnenkünstlerin und Clownin Gardi Hutter mit «Trotz allem - Gardi Hutter» am Freitag, 4. Juni um 19.30 Uhr.

Erst diesen März veröffentlichte die für ihre Bühnenfigur Hanna berühmte Künstlerin ihre Biografie, wir berichteten darüber in unserem Blatt.

Der Vorverkauf für die Veranstaltung startet im Mai, die Ticketanzahl ist begrenzt.

Gardi Hutter in Heiden, 2019.

Quelle: YouTube
Mittwoch, 21. April – 18:02 Uhr

Lorenz Keiser und Anet Corti treten auf der Kellerbühne auf

Lorenz Keiser startet mit seinem Programm am 22.4. in der St.Galler Kellerbühne.

Lorenz Keiser startet mit seinem Programm am 22.4. in der St.Galler Kellerbühne.

Bild: Zvg / WOZLZB

(pd/dh) Beim St.Galler Kleintheater Kellerbühne läuft ab morgen Donnerstag der Spielbetrieb wieder an. Den Auftakt macht Kabarettist Lorenz Keiser mit seinem Programm «Wobisch?!» Die neumodische Telefonbegrüssung Wobisch?! nervt ihn. Dabei gäbe es genügend andere Fragen zu klären. Etwa: Sollen wir getrocknete Heuschrecken kaufen? Oder: Und sollte man die Ausgangssperre für gewisse Leute nicht besser verlängern? Einmal mehr redet Lorenz Keiser komisch und treffend schamlos über alle grossen Fragen der Welt.

Die Kabarettistin Anet Corti jongliert mit Wahrheiten.

Die Kabarettistin Anet Corti jongliert mit Wahrheiten.

Bild: Mario Heller / KUL

Ab Mittwoch, 28. April, übernimmt Kabarettistin Anet Corti. Sie jongliert in ihrem neuen Programm «Echt?» mit Wahrheiten und weniger grossen Wahrheiten und testet satirisch-humorvoll unsere Leichtgläubigkeit und unseren Hang zum Schönreden. sie geht der Frage nach «Was und wem kann man noch glauben?»

Insgesamt sind je vier Abendvorstellungen in der Kellerbühne geplant. Mehr Informationen und Tickets unter www.kellerbuehne.ch

Lorenz Keiser im Comedy Showcase des SRF.

Quelle:YouTube
Mittwoch, 21. April – 16:29 Uhr

«Die Orestie» wird in der Lokremise St.Gallen erstaufgeführt

Wie wollen wir leben und wer wollen wir sein? Historischer Stoff, zeitgenössisch interpretiert am Theater St.Gallen.

Wie wollen wir leben und wer wollen wir sein? Historischer Stoff, zeitgenössisch interpretiert am Theater St.Gallen.

Bild: Tanja Dorendorf

(pd/vpr) Tragisch ist nicht nur der Stoff, den das Theater St.Gallen am kommenden Dienstag, 27.April in der Lokremise erstmals auf die Bühne bringt. Aischylos‘ Trilogie «Die Orestie (revisited)», in einer Fassung von Martin Pfaff feiert mit einem ganzen Jahr Verspätung Premiere. Das Stück sollte ursprünglich im grossen Haus erstaufgeführt werden. Wegen der Pandemie und der Sanierung des Theaters, kam es nicht dazu.

Martin Pfaff, Regisseur.

Martin Pfaff, Regisseur.

Bild: Hanspeter Schiess

Der historische Theaterstoff um Sühne, Vergeltung, Ehebruch und Mord wird von Pfaff an das aktuelle Zeitgeschehen angepasst. Die Frage, wie wir leben wollen und was wirklich von Wert ist, stellt sich nach einem Jahr der Coronapandemie noch drängender und erscheint in einem neuen Licht.

Doch weil jeder Tragödie auch ein wenig Komik zugrunde liegt, sieht auch der Regisseur die zeitliche wie räumliche Verschiebung mit einem Schmunzeln, wie er in einer Medienmitteilung bekanntgibt: «Der feierliche Echo-Raum des Grossen Hauses wird jetzt eingetauscht gegen die Intimität der Lokremise. Die Vorteile des Raumwechsels bestehen darin, dass ich einen oft auch augenzwinkernden, selbstironischen Blick auf «Die Orestie» habe. Das ist im Kontext der modernen Dramatik sehr gut aufgehoben.»

Premiere: Dienstag, 27. April 2021, 20 Uhr, Lokremise St.Gallen, weitere acht Vorstellungen sind bereits terminiert. Tickets und weitere Informationen finden sich auf der Website des Theaters St.Gallen.

Mittwoch, 21. April – 08:40 Uhr

Künstler Ficht Tanner stellt im Museum für Lebensgeschichten Speicher aus

Ficht Tanner in der Ausstellung «Gestickte Gedanken» im Museum im Lagerhaus St.Gallen vor neun Jahren.

Ficht Tanner in der Ausstellung «Gestickte Gedanken» im Museum im Lagerhaus St.Gallen vor neun Jahren.

Bild: Hanspeter Schiess (St.Gallen, 23. März 2012)

(pd/gen) Die aktuelle Ausstellung des Museums für Lebensgeschichten im Hof in Speicher ist mit Ficht Tanner einer Persönlichkeit gewidmet, die musikalisch und gestalterisch konsequent ihren ganz eigenen Weg gegangen ist.

Ficht Tanner ist 1952 in Trogen geboren und dort, bis er acht Jahre alt war, in einer Welt aufgewachsen, die sich ihm – im besten Sinne des Wortes – einprägte. «Zurück nach Hause heisst zurück zu mir» wurde während der Zeit, in der er ausserhalb des Appenzellerlandes lebte, zu seinem Leitgedanken. Auf seinem Weg zurück und danach durchs Leben geleitet und begleitet haben ihn, so Ficht, «zwei Wegweiser – die Musik und die Stickerei».

Beide dieser kreativen Betätigungsfelder waren vielleicht bereits früh vorgezeichnet: Zu Fichts ersten Erinnerungen gehört er selbst «als singendes Kind, etwa vier Jahre alt, das die Klänge seines eigenen Gesangs als Farben und Formen gesehen hat». Diese Gabe ist ihm erhalten geblieben. Sie sollten im späteren Leben zu Fortsetzungen verschiedenster und prägender Art führen, die in der Ausstellung des Museums für Lebensgeschichten dokumentiert sind: von der ersten Schüler-Band zum Appenzeller Space Schöttl. Und von frühen Zeichnungen hin zu grossformatigen Stickereien.

Bis 12. Dezember 2021; Führungen durch die Ausstellung mit Ficht Tanner: Dienstag, 15. Juni 2021, 17.00 Uhr, Dienstag, 27. September 2021, 17.00 Uhr.

Dienstag, 20. April – 19:10 Uhr

St.Gallerin Jiajia Zhang stellt in Winterthurer Coalmine aus

Fotografin, Architektin, Künstlerin: Jiajia Zhang aus St.Gallen.

Fotografin, Architektin, Künstlerin: Jiajia Zhang aus St.Gallen.

Bild: Michel Canonica

(pd/vpr) Am 22. April eröffnet die Einzelausstellung der St. Galler Künstlerin Jiajia Zhang in der Coalmine in Winterthur. Unter dem Titel «If every day were a holiday, towns would be more mysterious» stellt die Fotografien, Installationen und Objekte bis zum 22. Juli im Raum für Fotografie aus.

Eines der Ausstellungsstücke von Zhangs aktueller Austellung.

Eines der Ausstellungsstücke von Zhangs aktueller Austellung.

Bild: Coalmine

Sie habe versucht die Themen Zeit, Rückzug, Rausgehen und Absagen gerade angesichts der aktuellen Pandemie künstlerisch greifbar zu machen, wie die Künstlerin in einer Medienmitteilung erklärt.

Das Wegfallen vermeintlicher Gewissheiten und das Ende einer Epoche der Beschleunigung, umkreise Zhang in ihrer Ausstellung mittels Fotografie, Film und einem installativen Setting, heisst es von Seiten der Veranstalter.

Die ausgebildete Architektin lebte und arbeitete bis vor wenigen Jahren in St.Gallen, heute lebt sie in Zürich.

Öffentliche Führungen
20. Mai und 17. Juni jeweils um 18.30 Uhr auf Anmeldung

Dienstag, 20. April – 15:32 Uhr

Theater St.Gallen präsentiert Psycho-Krimi für Bildschirm und Kopfhörer

Diana Dengler in der Rolle der Fahrlehrerin Renate, in deren Alltag sich das mysteriöse Unfallopfer einnistet.

Diana Dengler in der Rolle der Fahrlehrerin Renate, in deren Alltag sich das mysteriöse Unfallopfer einnistet.

Bild: Jos Schmid

(pd/gen) Das Stück Schleifpunkt der Hausautorin des Theaters St.Gallen Maria Ursprung hat eine lange Geschichte. In den Monaten des Lockdowns wurde es umgearbeitet und neu konzipiert als Online-Projekt, erzählt für Bildschirm und Kopfhörer. Das Werk, eine Koproduktion des Theaters St.Gallen mit dem Theater Marie Aarau, dem Theater Winkelwiese Zürich und der Bühne Aarau, erlebt am Mittwoch, 21. April 2021, 20 Uhr seine Online-Premiere.

Im Stück geht es um die Fahrlehrerin Renate, die jäh aus ihrem Alltag gerissen wird, als sie – mit ihrer Tochter auf dem Beifahrersitz – eine Frau anfährt. Die beiden bringen die Bewusstlose zu sich nach Hause. Zwischen Renate und dem mysteriösen Unfallopfer entwickelt sich ein Psychokrimi, in den auch die Tochter und der Polizist hineingezogen werden. Die Unbekannte nistet sich im Leben von Renate ein.

Maria Ursprung untersucht das Unheimliche im Alltäglichen und bringt in «Schleifpunkt» eine akkurate kleinbürgerliche Ordnung ins Wanken. In einer lakonischen Kunstsprache, mit feinem, skurrilem Humor, ringen die Figuren um alte Gewissheiten, das soziale Miteinander und ihre Rolle im Leben.

In der Adaption als digitales Projekt für Kopfhörer und Bildschirm kommt das Publikum ganz nahe an die Schauspielerinnen und Schauspieler und ihre Figuren heran. Regie führt Olivier Keller, der seit 2012 Leitungsmitglied und Regisseur beim Theater Marie ist. Es spielen Diana Dengler, Tabea Buser und Matthias Albold vom Schauspielensemble des Theaters St.Gallen sowie die freie Schauspielerin Judith Cuénod.

Stream-Vernissage: Mittwoch, 21. April 2021, 20 Uhr, Das Video bleibt bis 21. Mai 2021 online abrufbar. Um das Video streamen zu können, ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Die Preisstufen (15 - 35 Euro) werden nach dem Einloggen angezeigt. Der Eintrittspreis kann selbst bestimmt werden. Dauer 75 min.

Montag, 19. April – 17:13 Uhr

Der St. Galler Künstler Leo Brunschwiler ist ab dem 2. Mai in der Sammelausstellung «Das Klima streikt» in Walenstadt zu sehen

Bei der Ausstellung im Museum Bickel in Walenstadt stellen zehn Kunstschaffende Werke zum Thema Klimawandel aus.

Bei der Ausstellung im Museum Bickel in Walenstadt stellen zehn Kunstschaffende Werke zum Thema Klimawandel aus.

Bild: Museum Bickel
Leo Brunschwiler, Künstler aus St.Gallen

Leo Brunschwiler, Künstler aus St.Gallen

Bild: Nik Roth

(pd/vpr) Am 2. Mai startet das Museum Bickel in Walenstadt die Sammelausstellung «Das Klima streikt», die bis zum 13. Juni dauert. Von Mikroplastik bis Gletscherschmelze setzten sich zehn Kunstschaffende mit Klima-Themen auseinander, unter ihnen ist auch der St. Galler Künstler Leo Brunschwiler.

Brunschwiler ist am Eröffnungssonntag von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr , sowie am 16. Mai von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr vor Ort. Der Künstler zeigt unter anderem bisher unveröffentlichte Ausstellungsstücke aus der Serie «Rotschwänzchen, sinkende Schiffe und Touristen» aus den Jahren 2019 / 2020.

Bild aus der Serie «Rotschwänzchen» von Leo Brunschwiler.

Bild aus der Serie «Rotschwänzchen» von Leo Brunschwiler.

Bild: Leo Brunschwiler

Die Ausstellung hätte im Frühling 2020 stattfinden sollen, damals als Kooperation mit dem Kunstraum Egg. Die Verschiebung hat den Kunstschaffenden Zeit gegeben, weitere Arbeiten zu schaffen und die Auseinandersetzung mit dem Thema zu vertiefen.

Neben Brunschwiler stellen neun weitere Kunstschaffende aus: Chrigu Barmettler, Felix Brunner, Eva Gallizzi, Florence Iff, Doris Naef, Ruth Maria Obrist, Daniella Tuzzi, Gregor Vogel, Andreas Weber.

Über Begleitanlässe und allfällige Aktualisierungen informiert die Website des Museum Bickel.

Montag, 19. April – 13:45 Uhr

Kulturpunkt Flawil startet heute mit neuem Konzert-Format

Die Musikerinnen und Musiker der ersten Serie von «No live but life».

Die Musikerinnen und Musiker der ersten Serie von «No live but life».

Bild: Kulturpunkt Flawil

(pd/vpr) Unter dem Motto «no live but life» will der Kulturpunkt Flawil Musikerinnen und Musikern eine Möglichkeit zur Überbrückung bieten. Die Idee: an sechs aufeinanderfolgenden, verlängerten Wochenenden treffen jeweils vier Musikerinnen und Musiker, die sich vorher nicht kannten, zum gemeinsamen Schaffen aufeinander, am Ende gestalten sie ein gemeinsames Streaming-Konzert.

Ananda Geissberger vom Kulturpunkt Flawil.

Ananda Geissberger vom Kulturpunkt Flawil.

Bild: Lisa Jenny

Wir sprachen über das aussergewöhnliche Konzertformat bereits mit dem Programmverantwortlichen Ananda Geissberger in unserem Blatt.

Den Auftakt bestimmen vier Musiker, wie sie diverser kaum sein könnten: Die südafrikanische Sängerin Nongoma Ndlovu, der tibetanische Hardrock- und Traditionsmusiker Loten Namling, der Rheintaler Alphornspieler und Rhytmuskünstler Enrico Lenzin sowie der westafrikanische Gitarrenkünstler Mamoudou Doumbouya bilden das erste Musikerquartett der «No live but life»-Session.

Auch der Rheintaler Musiker Enrico Lenzin residierte ein verlängertes Wochenende lang in Flawil.

Quelle: YouTube

Es werden Einblicke in das gemeinsame musikalische Schaffen, sowie Persönliches über die Musikerinnen und Musiker online zu sehen sein. Höhepunkt und Abschluss der jeweiligen Wochenenden in der Residenz ist dann ein Konzert. Dieses wird jeweils Montags um 20.30 Uhr über Livestream zu verfolgen sein.

Livestream am Montag, 19. April, 20.30 Uhr, unter kulturpunkt-flawil.ch (kostenlos bzw. mit freiwilliger Kollekte).

Montag, 19. April – 10:24 Uhr

Das Phönix Theater in Steckborn öffnet wieder

Am 8. Mai startet das Phönixtheater mit der Uraufführung des Stückes «Herzzeitlose».

Am 8. Mai startet das Phönixtheater mit der Uraufführung des Stückes «Herzzeitlose».

Bild: Timon Furrer

(pd/vpr) Das Phönix Theater in Steckborn nimmt seinen Spielbetrieb wieder auf. Den Auftakt gibt das Stück «Herzzeitlose» am 8. Mai.

Boglárka Horváth, Schauspielerin aus St. Gallen.

Boglárka Horváth, Schauspielerin aus St. Gallen.

Bild: Timon Furrer

Das Stück «Herzzeitlose», das von der Kellerbühne St.Gallen im November 2020 uraufgeführt worden ist, geht 2021 durch den Thurgau auf Tournee. In «Herzzeitlose» reflektiert eine junge Frau, gespielt von Boglárka Horváth die Beziehung zu ihrer Mutter.

Das Stück wurde von der Thurgauer Autorin Margit Koemedad geschrieben, die als Psychotherapeutin in Ermatingen und Zürich lebt und arbeitet.

Das Phönix Theater in Steckborn am Untersee.

Das Phönix Theater in Steckborn am Untersee.

Quelle: Phönix Theater

Das Phönixtheater hat sein Foyer zur Gewährleistung der Abstandsregelungen mit einem Marrokanischen Königszelt erweitert. Das Tragen einer Schutzmaske in allen Räumen des Theaters obligatorisch. Im Foyer und im Foyerzelt dürfen Essen und Getränke nur an einem Sitzplatz konsumiert werden.

Im Gegensatz zur letzten Spielzeit dürfen auch Gästegruppen nicht mehr ohne Abstand sitzen, wie der Veranstalter mitteilt. Im Theatersaal wird durch das Reservierungssytem automatisch ein Platz zwischen den Gästen frei gelassen.

Die aktuellen Vorführungen sowie Ticketreservationen finden sie auf der Website des Phönix Theaters Steckborn.

Montag, 19. April – 09:45 Uhr

Das 28. Internationale Bachfest in Schaffhausen kann durchgeführt werden

Das Eröffnungskonzert gibt am 12. Mai in zweimaliger Ausführung die Deutsche Hofmusik .

Das Eröffnungskonzert gibt am 12. Mai in zweimaliger Ausführung die Deutsche Hofmusik .

Bild: ZvG

(pd/vpr) Das 28. Internationale Bachfest Schaffhausen kann vom 12. bis 16. Mai 2021 als «Bachfest im Kleinen» durchgeführt werden.

Wie die Veranstalter mitteilen, wurde das Programm an die Bundesratsbeschlüsse angepasst. Entsprechend werden die meisten Konzerte doppelt angeboten und maximal 90 Minuten dauern. Trotz der Konzertdoppelung käme es bereits jetzt zu Ticketengpässen aufgrund der Vielzahl an Vorreservierungen. Die Veranstalter haben sich deshalb dazu entschlossen, sämtliche Plätze neu zuzuteilen, wobei Besucherinnen und Besuchern mit Vorreservierungen Vorzug gegeben würde.

Das Eröffnungskonzert gibt das Ensemble der Deutschen Hofmusik mit der passenden Kantate Johann Sebastian Bachs:
«Entfliehet, verschwindet, entweichet ihr Sorgen», am Mittwoch, 12. Mai um 17 Uhr sowie um 20 Uhr in der Stadtkirche St.Johann in Schaffhausen.

Anstelle des Konzerts «Bach und Vivaldi» findet das Konzert «Nevermind, Mr. Bach» am Samstag, den 15.Mai in der Stadtkirche Stein am Rhein um 11 Uhr und um 14 Uhr statt.

Konzerthighlight am 15. Mai: «Nevermind, Mr. Bach».

Quelle: YouTube

Auf ein Festivalzentrum, Kinderprogramm, das barocke Festmahl, Einführungsveranstaltungen, Busfahrten zu den Konzertorten und Abendkasse müsse dieses Jahr verzichtet werden.

Das komplette Veranstaltungsprogramm sowie Ticketreservierungen sind ab sofort auf der Website des Veranstalters einzusehen.

Freitag, 16. April – 15:43 Uhr

Kabarettabend mit Stefan Waghubinger auf Vögelinsegg

Der österreichische Kabarettist Stefan Waghubinger.

Der österreichische Kabarettist Stefan Waghubinger.

Bild: Gero Gröschel

(pd/vpr) Am 16. Mai tritt der österreichische Kabarettist Stefan Waghubinger mit seinem neuen Bühnenprogramm «Ich sag‘s jetzt nur zu Ihnen» im Kleintheater Kul-Tour auf Vögelinsegg in Speicher auf.

Die Veranstalter planen für den Abend drei mögliche Varianten, da das Kleintheater gleichzeitig auch Restaurant und somit von den Covid-19-Beschränkungen doppelt betroffen ist. Die Theaterveranstaltung werde in jedem Fall stattfinden, heisst es in eine Mitteilung der Veranstalter. Ob die Verköstigung draussen, drinnen oder gar nicht stattfinden wird, steht aktuell noch nicht fest.

Stefan Waghubinger beschreibt sich und sein Bühnenprogramm als «österreichisches Nörgeln mit deutscher Gründlichkeit». In seinem vierten Soloprogramm läuft er gegen Türen, begegnet Plüschelefanten, antiken Göttern und sich selbst beim Monopoly.

Fernsehauftritt des österreichischen Kabarettisten Stefan Waghubinger.

Quelle: YouTube
Freitag, 16. April – 15:28 Uhr

Experimentieren im Kunstmuseum Liechtenstein

Ernst Ludwig Kirchner, Stilleben mit Orangen und Tulpen, 1909, Hilti Art Foundation.

Ernst Ludwig Kirchner, Stilleben mit Orangen und Tulpen, 1909, Hilti Art Foundation.

Bild: PD/Hilti Art Foundation.

(pd/gen) Das Kunstmuseum und die Kunstschule Liechtenstein laden mit einer neuen Veranstaltungsreihe dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden. Drei Donnerstagabende verbinden die Kunstbetrachtung in der Ausstellung «Hauptsache Malerei. Werke aus der Hilti Art Foundation» mit eigenem Experimentieren in den Räumen der Kunstschule.

An drei Abenden setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit Werken der Malerei auseinander. Gemeinsam mit Judith Näscher, Kunstvermittlerin, Maltherapeutin und Lehrende an der Kunstschule Liechtenstein, und Susanne Kudorfer, Leiterin der Kunstvermittlung am Kunstmuseum Liechtenstein, betrachten sie Werke aus der Sammlung der Hilti Art Foundation.

In der Kunstschule Liechtenstein wird am zweiten Abend mit Farben und Untergründen gearbeitet. Der letzte Abend findet wieder im Kunstmuseum statt. Dort bringen die Teilnehmenden das Gesehene mit ihren eigenen Experimenten zusammen und gestalten einen gemeinsamen Abschluss.

Die Veranstaltungsreihe, bestehend aus drei Terminen, kann nur als solche gebucht werden. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Termine: Donnerstag, 22. April 2021, Treffpunkt: Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation; Donnerstag, 29. April 2021, Treffpunkt: Kunstschule Liechtenstein, Churerstrasse 60, Nendeln; Donnerstag, 6. Mai 2021
Treffpunkt: Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation
Dauer: jeweils 17.30–19.30 Uhr; Kosten: CHF 45.– für alle drei Termine, inkl. Eintritte und Material; Anmeldung: buchungen@kunstmuseum.li

Freitag, 16. April – 14:33 Uhr

Kulturzentrum Gare de Lion in Wil gibt noch kein grünes Licht für Livepublikum

Der Vorstand des Wiler Kulturzentrums Gare de Lion wurde vom Bundesratsentscheid überrascht.

Der Vorstand des Wiler Kulturzentrums Gare de Lion wurde vom Bundesratsentscheid überrascht.

Bild: Tobias Garcia

(vpr) Das Kulturzentrum Gare de Lion in Wil zögert, seine Veranstaltungen live und mit Publikum durchzuführen. Wie der Betriebsleiter Mike Sarbach auf Anfrage schreibt, sei man sehr vom Entscheid des Bundesrates überrascht: «Die Zahlen sprechen doch eigentlich eine andere Sprache.»

Mike Sarbach, Betriebsleiter Gare de Lion in Wil.

Mike Sarbach, Betriebsleiter Gare de Lion in Wil.

Bild: PD

Die ursprünglich als reiner Stream geplanten Veranstaltungen, wie die Vorlesung Gare Literature am 6. Mai mit dem Rapperswiler Autor Frédéric Zwicker würden «allenfalls zusätzlich mit Publikum durchgeführt.» Dasselbe gelte für den OJK Jazz Jam und die Comedy-Veranstaltung Gare Comedy am 21. Mai.

Drei mögliche Szenarien kann sich der Betriebsleiter zur Durchführung vorstellen. Mike Sarbach erklärt auf Nachfrage: Der Künstler sei in jedem Fall auf der Bühne des Gare de Lion anwesend. Entweder mit Livepublikum und zusätzlichem Onlinepublikum, das sich via Livestream einschalte. In der zweiten Version sei ausschliesslich Livepublikum anwesend. Die dritte Variante liefe wie bisher ab: Ganz ohne Livepublikum, sondern ausschliesslich digital zugeschalteten Gästen. Eine Zwitter-Veranstaltung, also mit sowohl Gästen vor Ort, als auch digital zugeschaltet, wäre Sarbachs bevorzugte Variante.

Frédéric Zwicker, Autor aus Rapperswil.

Frédéric Zwicker, Autor aus Rapperswil.

Bild: Michel Canonica

Sollte man sich dafür entscheiden, hiesse das für die Veranstaltungen: Keine Konsumation im Innenbereich, keine Pause, Sitzpflicht, Maskenpflicht. «Die eigentliche Herausforderung für uns ist, dass wir aktuell eigentlich kein Budget für die Durchführung von defizitären Veranstaltungen haben und auf Ausfallentschädigung durch den Kanton angewiesen sind», ergänzt Sarbach.

Parallel haben die ersten Arbeiten für eine Aussenbar begonnen. Sobald die Temperaturen und das Wetter mitspielen, werde man den Betrieb Donnerstag bis Samstag bei gutem Wetter starten.

Programmänderungen und die aktuellen Rahmenbedingungen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auf der Website des Gare de Lion.

Freitag, 16. April – 14:13 Uhr

Wiedereröffnungs-Konzert mit dem Ensemble Vitrail im Kloster Fischingen

Bild: Kloster Fischingen

(pd/vpr) Das Quintett «Ensemble Vitrail» spielt live am 23. April in der Bibliothek des Klosters Fischingen.

Das klassische Blechbläser-Quintett besteht seit 2016 aus internationalen Musikern, die sich während des Studiums in der Schweiz kennen gelernt haben. Im April 2017 wurde das Ensemble beim «Concours international des Rencontres Internationales de Cuivre» in Belgien als Landesvertreter der Schweiz ausgezeichnet.

Vor Ort besteht Maskenpflicht, die Tickets sind entsprechend des Saalumfangs limitiert und ab sofort buchbar.

Freitag, 16. April – 11:49 Uhr

Thurgauer DJ Nora en Pure spielt Freiluftkonzert über Rheintalschlucht

Die Thurgauer DJane Nora en Pure.

Die Thurgauer DJane Nora en Pure.

Bild: PD

(pd/vpr) Die südafrikanisch-schweizerische DJane Nora en Pure aus dem Thurgau spielte zu Ostern ein Technokonzert inmitten der Graubündner Rheinschlucht von einer Aussichtsplattform aus. Für den aussergewöhnlichen Auftritt, der über zwei Stunden von einer Drohne dokumentiert wurde, erhielt die Musikerin auf ihren sozialen Kanälen bereits Tausende Likes.

Die DJane Nora En Pure streamte zwei Stunden Technosound über der Rheinschlucht in Graubünden.

Bild:YouTube

Die Musikerin, die mit gebürtigem Namen Daniela Niederer heisst, spielte seit 2013 auf grossen Festivalbühnen wie dem Coachella in Kalifornien, und vermisse das Auftreten, wie sie gegenüber «FM1-Today» sagt.

Bereits im Juni 2020 wagte sie ein aussergewöhnliches Konzertformat: In Gstaad legte sie zwei Stunden auf einem Gletscher auf - das Video wurde 3,5 Millionen mal geklickt.

Freitag, 16. April – 10:47 Uhr

Appenzeller Kulturlandsgemeinde 2021 «alles bleibt anders» findet statt

Die «Kulturlandsgemeinde» ist ein jährlich stattfindendes Festival, das sowohl den Austragungsort als auch das gesellschaftliche Thema, dem es gewidmet ist, jedes Jahr wechselt.

Die «Kulturlandsgemeinde» ist ein jährlich stattfindendes Festival, das sowohl den Austragungsort als auch das gesellschaftliche Thema, dem es gewidmet ist, jedes Jahr wechselt.

Bild: Kulturlandsgemeinde

(pd/vpr) Unter dem Titel «alles bleibt anders» findet die Kulturlandsgemeinde des Kantons Appenzell Ausserrhoden statt. Das Festival wird am Sonntag 9. Mai 2021, im Zeughaus Teufen sowie online durchgeführt: «Je nach Möglichkeiten, die Corona zulässt», heisst es von Seiten der Veranstalter.

Seit 2005 lädt die Kulturlandsgemeinde in Appenzell Ausserrhoden Gäste ein, die Denkanstösse zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen oder kulturellen Themen liefern sollen. Künstler, Politiker, Schriftsteller sowie Gäste aus anderen Bereichen regen in Debatten, künstlerischen Interventionen und über die Disziplinen hinweg zu Diskussionen an.

Zu den diesjährigen Gästen zählen unter anderem die gebürtige Appenzeller Schriftstellerin Dorothee Elmiger. Sie wird eine Impuls-Sonntagsrede halten.

Dorothee Elmiger, Schriftstellerin aus Appenzell.

Dorothee Elmiger, Schriftstellerin aus Appenzell.

Bild: Corinne Glanzmann

Die Permakulturdesignerin und Leiterin des Kulturbüros St.Gallen, Judith Stokvis, wird über die Vorteile von Permakultur philosophieren sowie einen kleinen Garten direkt am Zeughaus Teufen anlegen.

Judith Stokvis, Leiterin Kulturbüro St.Gallen.

Judith Stokvis, Leiterin Kulturbüro St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi

Drei Neffen und eine Nichte des Schweizer Comic-Künstlers Freddy Gaffa werden stellvertretend für ihren Onkel in einer interaktiven Video-Show gemeinsam mit dem Publikum Bildmaterial in ein Magazin verwandeln. Dieses wird im Anschluss an den digitalen Workshop analog produziert und veröffentlicht.

Dario Forlin, St.Galler Comiczeichner wird einer von drei Vertretern des Comic-Künstlers Freddy Gaffa sein.

Dario Forlin, St.Galler Comiczeichner wird einer von drei Vertretern des Comic-Künstlers Freddy Gaffa sein.

Bild: Urs Bucher

2021 solle auf dem Festival zum ersten Mal nicht nach Antworten gesucht, sondern Fragen aufgeworfen werden, die festgehalten und am Ende in einer Flaschenpost versendet werden sollen. Diese wird dann als Echo auf das Pandemiejahr ein Jahr später, am 7. und 8. Mai 2022, geöffnet.

Der aktuelle Stand des Festivals ist auf der Website einzusehen.

Freitag, 16. April – 09:59 Uhr

Auch das Figurentheater St.Gallen nimmt seinen Spielbetrieb wieder auf: Märchen mit der Fussballfee und Theatereinstieg für die Kleinsten

Mit dem Kurzstück «Der goldene Fuss» nimmt das Figurentheater am kommenden Mittwoch seinen Spielbetrieb wieder auf.

Mit dem Kurzstück «Der goldene Fuss» nimmt das Figurentheater am kommenden Mittwoch seinen Spielbetrieb wieder auf.

Bild: PD

(pd/vre) Nach Theater und Konzert, Kellerbühne und Kinok kündigt eine weitere Säule des Kulturbetriebs der Stadt St.Gallen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs an: Das Figurentheater startet am kommenden Mittwoch mit dem Kurzstück «Der goldene Fuss». Bis auf weiteres gilt gemäss Angaben im Internetauftritt im Saal an der Lämmlisbrunnenstrasse 34 ein Publikumslimit von 35 Personen.

Speziell zur Wiedereröffnung holt das Figurentheater die Neuinszenierung von «Der goldene Fuss» aus der Reihe «Geschichtenkaffee» vom Theater-Bistro auf die grosse Bühne. Das Kurzstück eignet sich für Kinder ab sechs Jahren. Der Eintritt dazu am kommenden Mittwoch, 14.30 Uhr, ist gratis; es wird eine Kollekte eingesammelt. Und eine Reservation ist gemäss Newsletter für den Besuch auch nicht nötig.

«Zippel Zappel 4»: Die Eigenproduktion für Kinder ab drei Jahren wird am Wochenende vom 24. und 25. April im Figurentheater gezeigt.

«Zippel Zappel 4»: Die Eigenproduktion für Kinder ab drei Jahren wird am Wochenende vom 24. und 25. April im Figurentheater gezeigt.

Bild: PD

Fortgesetzt wird das Programm im Figurentheater dann mit einer Eigenproduktion in der «Reihe für die Kleinen». Das Stück «Zippel Zappel 4» eignet sich für Kinder ab drei Jahren. Zu sehen ist es am Samstag, 24. April, 14.30 Uhr sowie am Sonntag, 25. April, 11 und 14.30 Uhr. Tickets reservieren kann man über die Internetseite des Figurentheaters St.Gallen. Dort finden sich auch Detailinformationen zu den Stücken.

Freitag, 16. April – 09:28 Uhr
Der Kabarettist Thomas Götz bei einem seiner Live-Auftritte im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden.

Der Kabarettist Thomas Götz bei einem seiner Live-Auftritte im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden.

Bild: Donato Caspari

Kabarettist Thomas Götz spielt trotz Lockerung «Ergötzliches» nicht live

(pd/vpr) Der Frauenfelder Kabarettist Thomas Götz wird mit seinem Bühnenprogramm «Ergötzliches» trotz Theateröffnungen nicht wieder live im Theaterhaus Thurgau auftreten. Der Künstler selbst erklärt seine Entscheidung in einer Medienmitteilung:

«Da nur ein Drittel des Platzangebots ausgeschöpft werden darf, stehen Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis.»

Seit Februar produziert er gemeinsam mit Filmemacher Daniel Felix die TV- und Online-Show «Ergötzliches Compact» auf Tele D, als Ersatz für die ausgefallenen Live-Auftritte. Am 26. April wird bereits die fünfte Folge ausgestrahlt.

Das Ersatzprogramm wird bis auf Weiteres im digitalen und TV-Rahmen fortgeführt.

Donnerstag, 15. April – 16:02 Uhr

Kellerbühne St.Gallen startet den Livebetrieb am 22. April – mit Kabarettist Lorenz Keiser und 49 Plätzen pro Vorstellung

Kabarettist Lorenz Keiser gibt in seinem neuen Programm «Wobisch?!» Auskunft über alle wichtigen Fragen des Lebens.

Kabarettist Lorenz Keiser gibt in seinem neuen Programm «Wobisch?!» Auskunft über alle wichtigen Fragen des Lebens.

Bild: PD

(pd/vre) Auch die Kellerbühne St.Gallen reagiert rasch auf die Lockerung der Anti-Corona-Massnahmen durch den Bundesrat. Sie nimmt ihren Spielbetrieb am Donnerstag, 22. April, wieder auf. In den Verkauf kommt dabei ein Drittel der Sitzplätze im Keller unter dem Restaurant Drahtseilbähnli: Es sind genau 49, einer weniger als maximal angeboten werden dürfen.

Gestartet wird mit dem neuen Programm «Wobisch?!»von Kabarettist Lorenz Keiser. Es steht kommende Woche viermal auf dem Programm, nämlich am 22., 23. und 24. April, je 20 Uhr, sowie am 25. April, 17 Uhr. Das aktuelle Programm der Kellerbühne wie auch Tickets im Vorverkauf gibt's wie üblich im Internet.

Donnerstag, 15. April – 14:38 Uhr

Thurgauer Regierungsrat erhöht einmalig den Kredit für den Ankauf von bildender Kunst

Werke von Cécile Wick wurden für die Kunstsammlung des Kantons Thurgau erworben. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Zürich.

Werke von Cécile Wick wurden für die Kunstsammlung des Kantons Thurgau erworben. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Zürich.

Bild: Ralph Ribi

(pd/gen) Aufgrund der Coronapandemie und den dadurch erschwerten und verringerten Ausstellungsmöglichkeiten für Thurgauer Künstlerinnen und Künstler hat der Thurgauer Regierungsrat entschieden, den Rahmenkredit 2021 für den Ankauf von bildender Kunst einmalig um 50 000 Franken auf insgesamt 150 000 Franken zu erhöhen. Mit dieser Massnahme können Thurgauer Kunstschaffende zusätzlich unterstützt werden.

Gemäss Kulturkonzept des Kantons Thurgau 2019-2022 gewährt der Regierungsrat der Ankaufskommission für bildende Kunst einen jährlichen Rahmenkredit von 100 000 Franken aus dem Lotteriefonds für Ankäufe von Werken Thurgauer Kunstschaffender.

2020 wurden für 90 300 Franken Werke von Othmar Eder, Renate Flury, Co Gründler, Reto Müller, Karin Schwarzbeck und Cécile Wick für die kantonale Sammlung erworben.

Donnerstag, 15. April – 10:03 Uhr

Bühne frei: Das Theater St.Gallen nimmt am 20. April den Spielbetrieb auf

Grund zur Freude hat das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen. Nach fünf Monaten Spielpause kann der Spielbetrieb ab dem 20. April wieder aufgenommen werden.

Grund zur Freude hat das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen. Nach fünf Monaten Spielpause kann der Spielbetrieb ab dem 20. April wieder aufgenommen werden.

Bild: Toni Suter

(pd/rbe) Beim Theater St.Gallen zeigt man sich erfreut über die Lockerungen: «Nach vier Monaten ohne Konzerte und Theatervorstellungen vor Publikum eröffnen die neuesten Beschlüsse des Bundesrats endlich wieder Perspektiven für den Kulturbetrieb», heisst es in einer Medienmitteilung.

Die Genossenschaft Konzert und Theater St.Gallen freue sich über diesen positiven Entscheid. «Sie hat Verständnis für die erneute Begrenzung der Besucherzahl, bedauert jedoch, dass dabei wie schon im Herbst unabhängig von der Saalgrösse die starre Limite von maximal 50 Personen pro Vorstellung gilt.»

Die Theaterbesucherinnen und -besucher dürfen sich jedenfalls auf einen Premierenreigen freuen. Am 20. April startet das Schauspiel «König Lear» im Theaterprovisorium. Darauf folgen am 23. April das Tanzstück «Cinderella» und am 8. Mai die Oper «Florencia en el Amazonas». Die Produktion «Die Orestie (revisited)» in der Lokremise feiert gemäss Mitteilung am 27. April Premiere.

Schutzkonzept in Theater und Kinos

Konzerte und Veranstaltungen dürfen laut Bundesratsentscheid vom 14. April unter folgenden Voraussetzungen stattfinden:

- Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden.

- Die Gesamtbesucherzahl ist in Innenräumen auf 50 beschränkt. Zusätzlich gilt eine Maximalauslastung von einem Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts.

- Im gesamten Veranstaltungsraum besteht eine Maskenpflicht.

- Es gelten die allgemeinen Hygieneaufforderungen.

Den aktuellen Spielplan, Ticketreservierungen und das Schutzkonzept im Detail finden Sie auf der Homepage des Theaters St.Gallen.

Donnerstag, 15. April – 09:41 Uhr

Swiss Press Award für Buchser Fotografen Gian Ehrenzeller

Das Siegerbild: Radprofi Stefan Küng, der sich auf dem Hometrainer in Frauenfeld auf die Tour de Suisse vorbereitet.

Das Siegerbild: Radprofi Stefan Küng, der sich auf dem Hometrainer in Frauenfeld auf die Tour de Suisse vorbereitet.

Bild: Gian Ehrenzeller

(pd/vpr) Der gebürtige Buchser Pressefotograf Gian Ehrenzeller hat den Swiss Press Award gewonnen. In der Kategorie Sportfotografie wurde er als zweitbester Schweizer Fotograf ausgezeichnet.

Gian Ehrenzeller, Keystone-Fotograf aus Buchs.

Gian Ehrenzeller, Keystone-Fotograf aus Buchs.

Bild: Gaetan Bally

Seine Aufnahme des Frauenfelder Radprofis Stefan Küng, der im Homeoffice auf dem Standrad anstatt auf der Strasse trainiert, überzeugte die Juroren. Die Preisverleihung wird am 28. April stattfinden.

Ehrenzeller arbeitete zwei Jahre lang für den «Werdenberger & Obertoggenburger», ehe er zur Agentur Keystone-SDA wechselte. Der 34-Jährige wohnt heute in Valens. Bei Keystone deckt er thematisch Graubünden und die Ostschweiz ab.

Mittwoch, 14. April – 17:14 Uhr

Streaming-Konzert des Trio Eclipse in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell

Violoncello, Klavier und Klarinette: Das Trio Eclipse.

Violoncello, Klavier und Klarinette: Das Trio Eclipse.

Bild: Nikolaj Lund

(pd/vpr) Am 16. April streamt die Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell im Rahmen seiner Reihe «Ringofenkonzerte» ein Konzert des Ensembles Trio Eclipse.

Die Ringofen Konzerte gehen in eine weitere Runde.

Die Ringofen Konzerte gehen in eine weitere Runde.

Bild: Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell

Das Trio Eclipse ist Preisträger der Osaka International Chamber Music Competition 2017 sowie des Kammermusik Wettbewerbs des Migros Kulturprozent 2019. Die drei jungen Musiker interpretieren am Piano, Cello und Klarinette sowohl Werke von Max Bruch und Johannes Brahms als auch Arrangements von George Gershwin.

Das Konzert ist gratis und wird am Freitag ab 20 Uhr für eine Woche auf der Homepage zur Verfügung zu stehen.

Mittwoch, 14. April – 14:28 Uhr

Opernpremiere von «Die menschliche Stimme» im Theater Liechtenstein

Eine Oper in nur einem Akt: «Die menschliche Stimme» im Theater Liechtenstein.

Eine Oper in nur einem Akt: «Die menschliche Stimme» im Theater Liechtenstein.

Bild: Theater Liechtenstein

(pd/vpr) Mit einer limitierten Besucherzahl von zehn Zuschauern feiert das Theater Liechtenstein in Schaan diesen Freitag, 16. April, die Premiere der Oper «Die menschliche Stimme».

Die Oper mit nur einem einzigen Akt wurde komponiert von Francis Poulenc. Schon 1959 wurde das Drama in Paris uraufgeführt. Das Stück beschreibt, wie eine Frau trotz modernder Kommunikationsmittel vereinsamt. Das Telefonat steht hier als Symbol für physische Abwesenheit und verbindendes Instrument zugleich. Dieser Widerspruch wird auch der Protagonistin zum Verhängnis.

Die Zürcher Mezzosopranistin Valerie Arias.

Die Zürcher Mezzosopranistin Valerie Arias.

Bild: Bluebirdproductions

Die Sopranistin Valerie Arias bestreitet gemeinsam mit dem Pianisten
Giancarlo Prossimo
das Abendprogramm. Die Premiere am 16. April ist bereits ausverkauft, vier weitere Vorstellungstermine stehen aber bereits fest und sind auf der Homepage des Theaters buchbar.

Mittwoch, 14. April – 10:10 Uhr

Lichtershow «Light Ragaz» 2021 findet statt

Die Lichtershow erstreckt sich über einen Kilometer in der Taminaschlucht.

Die Lichtershow erstreckt sich über einen Kilometer in der Taminaschlucht.

Bild: Light Ragaz

(pd/vpr) Die Lichtinstallationen-Schau «Light Ragaz» kehrt vom 13. Mai bis 16. Oktober in die Taminaschlucht zurück. Auf einem Licht-Rundgang, der sich über einen Kilometer Länge erstreckt, können die Besucher Lichtprojektionen in der Taminaschlucht bei Bad Ragaz betrachten und an einzelnen Stationen auch selbst aktiv werden. So kann beispielsweise das eigene Gesicht an eine 80 Meter hohe Felswand projiziert werden.

Die Show wurde 2021 neu überarbeitet.

Die Show wurde 2021 neu überarbeitet.

Bild: Light Ragaz
Die Felswände dienen als natürliche Leinwand.

Die Felswände dienen als natürliche Leinwand.

Bild: Light Ragaz

Die Lichtinstallationen wurden vom Zürcher Künstlerkollektiv Projektil überarbeitet. Unter den elf Lichtinstallationen befinden sich nun auch Stationen, bei denen der Besucher durch Berührungen das Licht bewegen kann. Ausserdem haben die Besucher im Pumpraum mit einem Wasser-Piano die Möglichkeit, Projektion und Musik mitzugestalten.

Die Light Ragaz findet zum vierten Mal statt. Mit einer Besucher-Begrenzung und da es sich um eine Freiluftveranstaltung handelt, sind die Verantwortlichen zuversichtlich, die Light Ragaz am 13. Mai eröffnen zu können. Der Ticketverkauf läuft.

Eindrücke aus der Taminaschlucht 2019.

Quelle:YouTube
Dienstag, 13. April – 14:13 Uhr

Jungkünstlerin Lina Maria Sommer stellt in Arbon aus

Die Aardorfer Künstlerin Lina Maria Sommer.

Die Aardorfer Künstlerin Lina Maria Sommer.

Bild:Tobias Garcia

(pd/vpr) Lina Maria Sommer eröffnet am 17. April ihre Ausstellung mit dem Titel «A - B - Z» in der Galerie Adrian Bleisch in Arbon. Es ist nach «2 - 1 - 0» die zweite Einzelausstellung der gebürtigen Aadorferin.

Lina Maria Sommers grossformatige Malerei auf der Jungkunst 2020.

Lina Maria Sommers grossformatige Malerei auf der Jungkunst 2020.

Bild:Tobias Garcia

Die 27-jährige nahm im letzten Herbst als einzige Ostschweizerin an der Kunstmesse Jungkunst in Winterthur teil, wir berichteten darüber in unserem Blatt. Ihre Arbeiten umfassen sowohl Aquarell- oder Kohlezeichnungen in Grossformat, aber auch Verbindungen von Lyrik und Malerei in Postkartengrösse.

Tusche, Aquarell, Asche und Pflanzen sind Elemente die Sommer in ihren Bildern verarbeitet.

Tusche, Aquarell, Asche und Pflanzen sind Elemente die Sommer in ihren Bildern verarbeitet.

Bild: Galerie Bleisch

Ihrer aktuelle Ausstellung beinhaltet ausserdem verkohlte und eingeäscherte Blumen und Heilpflanzen, womit die Künstlerin das Thema Vergänglichkeit aufgreift.

Die Ausstellung dauert von 17. April bis 15. Mai 2021. Die Vernissage findet am 17. April in der Galerie Bleisch statt.

Dienstag, 13. April – 10:56 Uhr

Virtuelles Künstlerin-Gespräch mit Claudia Comte

Künstlerin Claudia Comte

Künstlerin Claudia Comte

Bild: Kunsthaus Dornbirn

(pd/vpr) Zum Abschluss ihrer Ausstellung The Sea of Darkness im Kunstraum Dornbirn steht die Künstlerin Claudia Comte am Mittwoch 14. April um 17:00 Uhr via Zoom ihrem Onlinepublikum Rede und Antwort.

Ansischt der seit Dezember 2020 laufenden Ausstellung «The Sea of Darkness» im Kunstraum Dornbirn.

Ansischt der seit Dezember 2020 laufenden Ausstellung «The Sea of Darkness» im Kunstraum Dornbirn.

Bild: Gunnar Meier

Die 37-jährige Künstlerin aus dem Kanton Waadt begeht an diesem Abend mit Thomas Häusle, Leiter des Kunstraums Dornbirn, die Ausstellung und führt ein Gespräch zu den Exponaten von «The Sea of Darkness». Virtuelle Besucherinnen und Besucher können sich, ähnlich wie in einer Finissage, mit der Künstlerin über ihre Eindrücke austauschen und Fragen stellen.

Die Ausstellung im Vorarlberger Kunstraum Dornbirn läuft seit dem 3.Dezember 2020 und endet am 18. April 2020.

Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an andrea.fink@kunsraumdornbirn.at ist erforderlich. Die Teilnehmenden erhalten anschliessend den Link zur Zoom-Veranstaltung.

Montag, 12. April – 16:02 Uhr

Thurgau vergibt sechs Mal 25'000 Franken Fördergeld

Die sechs Auserwählten Kunstschaffenden von links oben nach rechts unten: Der Regisseur Fabian Alder, die bildende Künstlerin Claudia Bühler, der bildende Künstler Pablo Walser, der bildende Künstler Daniel v. Keller, die Fotografin Susanne Hefti sowie die Musikerin Jasmin Albash.

Die sechs Auserwählten Kunstschaffenden von links oben nach rechts unten: Der Regisseur Fabian Alder, die bildende Künstlerin Claudia Bühler, der bildende Künstler Pablo Walser, der bildende Künstler Daniel v. Keller, die Fotografin Susanne Hefti sowie die Musikerin Jasmin Albash.

Bilder: SGT, Melk Imboden, PD

(pd/vpr) Die sechs Künstlerinnen und Künstler der Thurgauer Förderbeiträge 2021 stehen fest. Die Förderbeiträge sind mit je 25'000 Franken dotiert. Dieses Jahr werden die Förderbeiträge an Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Bildende Kunst, Theater und Musik vergeben. Die Jury wählte aus 50 Bewerbungen folgende sechs Thurgauer Kulturschaffende aus:

Die in Altnau aufgewachsene Sängerin Jasmin Albash setzt sich für mehr weibliche Präsenz im Musikgeschäft auf ihrem YouTubekanal ein.

Der bildende Künstler Pablo Walser aus Kreuzlingen erhielt bereits 2019 den Adolf-Dietrich-Förderpreis.

Susanne Hefti wurde in Sulgen geboren. 2019 Sie veröffentlichte unter anderem einen Bildband zu ihrem zweijährigen Mazedonienaufenthalt mit dem Titel «Skopje Walkie Talkie».

Der Theaterregisseur Fabian Alder stammt aus Weinfelden, wohin er nach jahrelanger Tätigkeit am Theater Wien 2019 zurückkehrte.

Die Künstlerin Claudia Bühler kehrte nach ihrem Studium der Fotografie in Berlin in die Ostschweiz zurück. Sie wirkte hier besonders in St.Gallen an verschiedenen Projekten und Installationen mit.

Der bildende Künstler Daniel von Keller publizierte 2019 für die Kunstreihe «Facetten» der Kulturstiftung ein Werk, in dem er 6143 Kieselsteine einzeln fotografierte.

Jedes Jahr vergibt das Kulturamt des Kantons Thurgau Förderbeiträge an Kulturschaffende aus dem Kanton, deren Vorhaben die Jury als unterstützenswert erachtet.

Montag, 12. April – 12:03 Uhr

Musiker Crimer plant Tourauftakt 2021 in St. Gallen

Crimer am Sommernachtsfest Romanshorn 2019.

Crimer am Sommernachtsfest Romanshorn 2019.

Bild: Reto Martin

(pd/vpr) Der Rheintaler Musiker Crimer plant, seine nächste Tour im Winter mit einem Konzert im St. Galler Palace zu starten. Gegenüber dem «Rheintaler» verriet der Songwriter aus Balgach, den 12.November als Startpunkt anzupeilen.

Ob die Konzerte zur «Fake Nails Tour 21/22» tatsächlich durchgeführt werden, sei zwar ungewiss, sagt der 31-Jährige. Aber die festgelegten Daten würden ihn dennoch motivieren:

«Wir – die Bandmitglieder und ich – haben etwas, auf das wir uns freuen können, auch etwas zum Vorbereiten. »

Zuletzt trat der Sänger im Sommer 2020 am Kulturfestival auf, wir berichteten darüber in unserem Blatt.

Den zweiten Lockdown überbrückte er unter anderem mit Karaoke-Streaming in Kooperation mit «20 Minuten». Grösstenteils empfand der Musiker dies aber als frustrierend: «Man hockt vor dem Handy, singt zu Hause sitzend in den Bildschirm hinein – es war befremdend, weil keine Stimmung aufkommt, es hat nichts mit einem Konzert zu tun. Die Zuschauerinnen und Zuschauer fühlen wohl dasselbe.»

Crimers Single «I want you to know» erschien im März 2021.

Quelle:YouTube

2018 wurde Crimer an den Swiss Music Awards als «Best Talent» ausgezeichnet. 2020 schaffte es sein letzter Radioerfolg «Eyes Off Me» in die Airplaycharts. Am 9. April erschien Crimers Song «Home Alone» heraus als Vorgeschmack auf sein nächstes Album «Fake Nails».

Crimer, 12. November 2021 im Palace, St. Gallen, Eintritt: 20 Uhr, Kosten: 30 Franken. Tickets sind bestellbar auf der Homepage des Palace.

Montag, 12. April – 10:16 Uhr

Ausstellung zu kunstvollen Buchreihen in St.Galler Elektroladen

Auch Graphic Novels zu Klassikern der Literatur gehören zur Ausstellung «Die Idee des Seriellen».

Auch Graphic Novels zu Klassikern der Literatur gehören zur Ausstellung «Die Idee des Seriellen».

Bild:

(pd/vpr) Die Kantonsbibliothek Vadiana präsentiert im ehemaligen Elektroladen Schubiger in St.Gallen die Ausstellung «Die Idee des Seriellen». Gezeigt werden anspruchsvoll gestaltete Buchreihen aus unabhängigen deutschsprachigen Verlagshäusern, besonders auch aus den Bücherbeständen aus dem St.Galler Zentrum für das Buch.

Impression der ausgestellten Buchserien der Vadiana Bibliothek.

Quelle: YouTube
Felix Boekamp, Mitinitiant des «Chambre directe – Schubiger»

Felix Boekamp, Mitinitiant des «Chambre directe – Schubiger»

Bild: Arthur Gamsa
Joachim Bitter, Bibliothekar aus St.Gallen.

Joachim Bitter, Bibliothekar aus St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi

Die Ausstellung präsentiert unter anderem Arbeiten des US-Comiczeichners Robert Crumb über den elsässischen Zeichner und Kinderbuchillustrator Tomi Ungerer, bis hin zur Illustratorin Ulrike Steinke aus Deutschland.

Das Spektrum reicht vom Kinderbuch bis zum Fachbuch über erotische Kunst und umfasst illustrierte Gedichtbände ebenso wie naturkundliche Bücher gezeigt.

Ausstellungsmacher sind der St. Galler Künstler Felix Boekamp sowie der St. Galler Bibliothekar Joachim Bitter, die ihre erste Gemeinschaftsarbeit präsentieren. Die Idee des «Chambre directe - Schubiger» ist, bewusst Kunst an einem Ort zu zeigen, an dem man diese nicht erwarten würde: in einem ehemaligen Elektrofachgeschäft an der Rorschacherstrasse.

Freitag, 9. April – 19:35 Uhr

Appenzeller Kantone finanzieren Beratungsangebot für Bühnenkünstlerinnen und -künstler

Die Appenzeller Singer-Songwriterin Riana in ihrem Übungsraum.

Die Appenzeller Singer-Songwriterin Riana in ihrem Übungsraum.

Bild: Sascha Erni

(pd/rbe) Viele Musikerinnen, Theaterschaffende und andere Bühnenkünstler sind nicht fest und Vollzeit angestellt, sondern wechseln zwischen freischaffender oder selbständiger Arbeit und Teilzeitpensen. Daraus «ergibt sich oft ein löchriges Flickwerk der Vorsorge», wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der Kantone Appenzell Inner- und Ausserrhoden heisst. Die Coronakrise bringe ans Licht, wie prekär die soziale Sicherheit von Kulturschaffenden sei.

Mit einem neuen Beratungsangebot möchten die zwei Appenzeller Kantone helfen, diese Situation zu verbessern. Auf dem nationalen Online-Portal www.sein-oder-nichtsein.ch finden Bühnenkünstlerinnen und -künstler Informationen zu ihrer sozialen Sicherheit, konkret zu Themen wie Altersvorsorge, Arbeitslosigkeit, Steuern, Sozialversicherungen, Selbständigkeit, Budgetierung oder Familienrecht.

Kulturschaffende, die vertieften Rat benötigen, können sich an so genannte Ambassadors wenden, die eine kostenlose Besprechung anbieten. Die beiden Appenzeller Kantone teilen sich gemäss Mitteilung die Kosten für eine solche Ambassadorin.

Freitag, 9. April – 16:53 Uhr

«Appenzeller Magazin» verleiht erstmals Kulturpreis

Die nominierten Appenzellerinnen und Appenzeller: Jeanne Devos, Werner Frischknecht und Peter Preisig (oberer Reihe, von links nach rechts) sowie Silvio Signer und Manuela Stieger (unten).

Die nominierten Appenzellerinnen und Appenzeller: Jeanne Devos, Werner Frischknecht und Peter Preisig (oberer Reihe, von links nach rechts) sowie Silvio Signer und Manuela Stieger (unten).

Bild: Appenzeller Magazin

(pd/vpr) Erstmals verleiht das «Appenzeller Magazin» zusammen mit der Frieda-und-Ulrich-Steingruber-Stiftung den Kulturpreis «Di goldig Bechue». Der Preis soll das gesellschaftliche oder kulturelle Engagement von fünf Appenzeller Persönlichkeiten ehren.

Die Redaktion des «Appenzeller Magazins» hat folgende fünf Personen nominiert: Schauspielerin Jeanne Devos aus Heiden, den Herisauer Kulturingenieur Werner Frischknecht, Schellenschmied Peter Preisig aus Herisau, Kulturveranstalter Silvio Signer aus Appenzell und Organisatorin Manuela Stieger aus Trogen.

Der Preis ist mit 5'000 Franken dotiert. Die Siegerin oder den Sieger küren die Leserinnen und Leser des «Appenzeller Magazins». Die Stimmzettel befinden sich in der aktuellen Ausgabe. Die Gewinner werden in der Juniausgabe bekannt gegeben.

Freitag, 9. April – 14:43 Uhr

Entscheidende Tage für das Sandskulpturen-Festival in Rorschach

2019 fand das Sandskulpturen-Festival an der Rorschacher Seepromenade zuletzt statt.

2019 fand das Sandskulpturen-Festival an der Rorschacher Seepromenade zuletzt statt.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd/rtl) Urs Koller, Initiant des Sandskulpturen-Festivals in Rorschach, ist nach wie vor gewillt, im August die 22. Ausgabe des Festivals auf die Beine zu stellen. «In den kommenden Tagen stehen Gespräche mit den wichtigsten Sponsoren an. Ausserdem muss mit den Künstlerinnen und Künstlern die Einreise in die Schweiz geregelt werden», sagt Koller.

Urs Koller, Initiator des Sandskulpturen-Festivals in Rorschach.

Urs Koller, Initiator des Sandskulpturen-Festivals in Rorschach.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Sollte beides positiv ausfallen, so stünde einer Durchführung des international beachteten Anlasses vom 14. August bis 21. September nichts im Weg. In den kommenden Wochen will Koller Genaueres bekannt geben. Auch das Thema des Festivals müsse der Veranstalter noch festlegen. Klar sei nur, dass es sicher nichts mit Corona zu tun habe, wie er gegenüber unserer Zeitung sagt.

Zahlreiche Künstler, die bereits in Rorschach auf Sand gebaut haben, deponierten ihr Interesse an einer Teilnahme beim Festivalleiter. Hier liegt aber auch einer der Knackpunkte bei der Organisation, zumal nicht absehbar ist, ob die im August geltenden Bestimmungen eine Einreise aus Holland, Russland, Litauen oder den USA zulassen. Aus diesen Ländern kommt das Gros der Carver, wie Sandkünstler auch genannt werden.

Das Sandskulpturen-Festival in Rorschach lockt seit über 20 Jahren Publikum aus dem In- und Ausland an das Bodenseeufer.

Freitag, 9. April – 11:55 Uhr

Stadt St.Gallen vergibt acht Werkbeiträge im Gesamtwert von 80'000 Franken

Der Musiker Bill Bühler (hier mit Sängerin Melanie Danuser von Mischgewebe) ist einer jener Künstler, die von der Stadt St.Gallen einen Werkbeitrag erhalten.

Der Musiker Bill Bühler (hier mit Sängerin Melanie Danuser von Mischgewebe) ist einer jener Künstler, die von der Stadt St.Gallen einen Werkbeitrag erhalten.

Bild: Nik Roth (4. Juni 2020)

(pd/rbe) Jedes Jahr unterstützt die Stadt St.Gallen mehrere Kulturschaffende dabei, konkrete Projekte zu entwickeln und umzusetzen. In diesem Jahr vergibt die städtische Kulturförderung acht solcher Werkbeiträge im Wert von je 10'000 Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Unterstützt werden sechs Einzelkünstlerinnen und -künstler sowie zwei Künstlerpaare.

Dies sind die Preisträger:

  • Bill Bühler: Der Pop- und Experimentalmusiker ist vom Duo Mischgewebe bekannt sowie als Sänger der Band The Harbs. Er studiert Komposition in Sound Arts an der Hochschule in Bern. Mit dem Projektbeitrag möchte er gemäss Mitteilung ein Konzeptalbum in Form einer Doppel-LP verwirklichen.
  • Marc Jenny: Der Kontra- und E-Bassist spielt in den Formationen Kimm Trio, The Robots, Stimmsaiten und Knöppel. Mit dem Werkbeiträg plant Jenny, sein erstes Soloprogramm zu erarbeiten. 
  • Rita Kappenthuler und Nathan Federer: Die beiden bildenden Künstler arbeiten mit der Technik der Camera Obscura und haben dafür eine grosse Kamerabox gebaut. Mit dieser wollen sie zu Land und zu Wasser nach Island reisen und gemäss Mitteilung «mit der dortigen besonderen Lichtsituation arbeiten».
  • Jiri Makovec: Der Fotograf und Filmemacher beobachtet gerne Alltagsszenen. Mit dem Werkbeitrag plant er, angelehnt an den Schweizer Film «Reisender Krieger» von Christian Schocher, filmische Ortserkundungen für eine Doku-Fiktion.
  • Karsten Redmann: Der freie Autor arbeitet unter anderem im OK des St.Galler Literaturfestivals Wortlaut mit. Aktuell schreibt er an einem Roman über einen Menschen mit klar strukturiertem, getaktetem Alltag. 
  • Nora Rekade: Die Arbeiten der bildenden Künstlerin entstehen oft aus Erinnerungssplittern und Gedankenfragmenten, inspiriert zum Beispiel von einem Satz, einem Song oder einer Situation. Mit dem Werkbeitrag möchte Rekade ihre Arbeit auf grössere Formate und auf Leinwand weiterentwickeln.
  • Juliette Rosset: Die Künstlerin und Musikerin hat bei einem Aufenthalt in Rom ihr Interesse für Keramik entdeckt. Mit dem Werkbeitrag wird gemäss Mitteilung «die künstlerische Qualität der keramischen Arbeiten Rossets anerkannt».
  • Linus Stiefel und Mindaugas Matulis: Die zwei freischaffenden Künstler arbeiten mit verschiedensten Medien, Stiefel vor allem mit Video und Musik, Matulis mit Fotografien. Der Werkbeitrag unterstützt ihr gemeinsames Kunstprojekt Mendog&Stevil, das Fotografie, Malerei, Performance und Musik vereint. 

Insgesamt hat die städtische Kulturförderung 41 Bewerbungen beurteilt. Davon stammen gemäss Mitteilung 20 aus der bildenden und angewandten Kunst, elf aus der Musik, vier aus Tanz und Theater, drei aus dem interdisziplinären Bereich, zwei aus der Literatur sowie eine aus dem Film.

Freitag, 9. April – 10:25 Uhr

Erstes Soloprogramm des Thurgauer Comedians Kiko

Hinter dem Comedian Kiko verbirgt sich der Hefenhofener Frank Cabrera Hernández.

Hinter dem Comedian Kiko verbirgt sich der Hefenhofener Frank Cabrera Hernández.

Bild: Reto Martin

(pd/gsc) Der Thurgauer Comedian Kiko alias Frank Cabrera Hernández hat sein erstes Soloprogramm mit dem Namen «Solo» auf die Beine gestellt. In Hefenhofen aufgewachsen, ist der gebürtige Dominikaner nun schon seit über zehn Jahren als Kiko in der Comedy-Szene unterwegs.

Spätestens seit er vor drei Jahren den Young Talents Award gewann, ist der Thurgauer in der Schweiz für Comedyfans kein Unbekannter mehr. In seinem ersten Solo-Programm «Solo» erzählt der Comedian nun unter anderem von bizarren Erlebnissen als Uhrenverticker in Hongkong und Manager der jamaikanischen Bobmannschaft zwischen 2012 und 2018.

Eine Kostprobe des Comedians auf seinem Youtube-Kanal.

Quelle: Youtube

Auch ihm hat die Coronapandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht, wie er in der «Schweizer Illustrierten» schildert. Auf die Frage, wann Lachen ihm schon geholfen habe, antwortet der 34-Jährige: «Immer. Wenn alles Murphy's-Law-mässig schiefgeht, ich getestet werde, kann ich nur noch lachen.»

Im Mai plant Kiko gemäss Homepage die nächsten Auftritte, unter anderem am 11. Mai in der St.Galler Kellerbühne. Ob die Auftritte stattfinden können, wird voraussichtlich mit dem nächsten Bundesratentscheid am 14. April klar.

Freitag, 9. April – 09:30 Uhr

Schubertiade sagt erste Konzertreihe bis 2. Mai ab

(pd/rbe) Die Veranstalter der Schubertiade in Hohenems sagen die vom 28. April bis 2. Mai geplanten Konzerte ab. Grund sei die Coronapandemie und die damit verbundenen Umstände wie Einreisebeschränkungen, geschlossene Hotels, Ausgangssperre ab 20 Uhr, wie es in einer Mitteilung heisst. Diese «verhindern leider die Durchführung der ersten Schubertiade-Konzertreihe».

Noch sind aber nicht alle Konzerte abgesagt, wie es weiter heisst. Derzeit sei noch unbekannt, ob und unter welchen Bedingungen die Konzerte vom 26. bis 31. Mai in Hohenems und jene vom 19. bis 27. Juni in Schwarzenberg werden stattfinden können.

Donnerstag, 8. April – 15:38 Uhr

Das St. Galler Elektro-Duo Paraphon veröffentlicht am 9. April erste Single

Michelle Zanivan und Yves Eggenberger sind zusammen das Duo Paraphon.

Michelle Zanivan und Yves Eggenberger sind zusammen das Duo Paraphon.

Bild: PD

(pd/vpr) Bisher mit der Indieband «Vie & We» unterwegs, setzen Yves Eggenberger und Michelle Zanivan aus St.Gallen nun zu musikalisch neuen Ufern über. Fortan zu zweit, unter dem neuem Namen Paraphon und im neuen Genre der elektronischen Musik veröffentlichen die beiden diesen Freitag, 9. April, ihre Debütsingle «Video Game».

Das Cover zur ersten Singleauskopplung «Video Game».

Das Cover zur ersten Singleauskopplung «Video Game».

Bild: PD

Auf die Single soll am 2. Juli auch das erste Album «Commercial Break» folgen. Das Duo existiert gemäss eigener Aussage für und wegen seiner Liebe zu Synthesizern. Der Liebe und Nostalgie zu Video- und Konsolenspielen wie «Super Mario» widmen sie ihre erste Single. Im dazugehörigen Musikvideo werden Tanz und Game miteinander vereint: «Es wird getanzt, weil der Konsolen-Controller das so instruiert.»

Zu hören gibt es «Video Game» ab dem 9. April auf dem Spotify-Kanal der Band, einen Vorgeschmack liefern die beiden schon heute auf Soundcloud.

Donnerstag, 08. April – 09:56 Uhr

Erfolgreicher E-Cinema-Start von Milo Raus «Das neue Evangelium»

Filmszene aus «Das neue Evangelium».

Filmszene aus «Das neue Evangelium».

Quelle: Vinca Film

(pd/vpr) Einen erfolgreichen Start seines Kinofilmes «Das neue Evangelium» konnte der St.Galler Regisseur Milo Rau am Osterwochenende feiern. Insgesamt wurde das neu inszenierte Passionsspiel in der Deutschschweiz und der Romandie über die vier Tage 2272 mal gestreamt. Zwar startete der Film nur im digitalen Kinosaal, es sind aber über 40 Kinos in den beiden Landesteilen an den Einnahmen beteiligt.

Der St. Galler Regisseur Milo Rau.

Der St. Galler Regisseur Milo Rau.

Bild: Sabine Gudath

2020 wurde der Film des St. Gallers mit dem Schweizer Filmpreis als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Das neue Evangelium kann noch bis 1. September während 24 Stunden gestreamt werden. Sobald die Kinos wieder geöffnet sind, ist der Film auch auf der grossen Leinwand zu sehen.

Quelle:Youtube
Mittwoch, 7. April – 14:15 Uhr

«Kunst macht Schule» im Kunstmuseum St.Gallen

Schüler gestalten beim Kunstprojekt «Kunst macht Schule» unter anderem aus alten Computerteilen ein Kunstwerk.

Schüler gestalten beim Kunstprojekt «Kunst macht Schule» unter anderem aus alten Computerteilen ein Kunstwerk.

Bild: Kunstmuseum St.Gallen

(pd/vpr) Unter Anleitung von Kunstexperten wurden Schülerinnen und Schüler aus insgesamt acht Ostschweizer Schulklassen selbst zu Künstlern. Von August bis Dezember 2020 interpretierten sie ausgewählte Ausstellungsstücke des St.Galler Kunstmuseums in ihrer Schule neu.

Beim Kunstprojekt wurde gestanzt, gemalt und geklebt.

Beim Kunstprojekt wurde gestanzt, gemalt und geklebt.

Bild: Kunstmuseum St.Gallen

Die Ergebnisse sind nun in der Ausstellung «Kunst macht Schule #3: Gestalten im Schulzimmer – Ausstellen im Museum» vom 10. April bis zum 2. Mai im Kunstmuseum St.Gallen zu sehen .

So wurden beispielsweise unter Anleitung des Steckborner Künstlers Andy Guhl gebrauchte Laptops und Tastaturen auseinander geschraubt, bemalt und nach eigenem Geschmack neu zusammengestellt.

Klangkünstler Andy Guhl aus Steckborn.

Klangkünstler Andy Guhl aus Steckborn.

Bild: Urs Bucher

Ein dreidimensionales riesiges Wimmelbild entstand mit Unterstützung der St.Galler Künstlerin Hannah Raschle, ausgehend von einem Altmeistergemälde aus dem 15. Jahrhundert.

In der Ausstellung ab 10. April werden die Arbeiten in Gegenüberstellung mit den Originalen aus der Sammlung im Kirchhoferhaus gegenüber dem Kunstmuseum präsentiert.

Beteiligt waren Schüler von der ersten Primar- bis zur Oberstufe aus Abtwil, Altstätten, Dreien, Haag, Rapperswil-Jona, St.Peterzell, Stein AR und Wittenbach.

Mittwoch, 7. April – 13:43 Uhr

Buchmultiples im Kunstmuseum Appenzell

Gerhard Steidl (links) zusammen mit dem berühmten Fotografen Robert Frank, anlässlich seiner Ausstellung in der Kunsthalle Ziegelhütte 2016.

Gerhard Steidl (links) zusammen mit dem berühmten Fotografen Robert Frank, anlässlich seiner Ausstellung in der Kunsthalle Ziegelhütte 2016.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd/gen) Der Göttinger Verleger Gerhard Steidl hat die Idee des Buchs als Multiple perfektioniert. Seit mehr als 50 Jahren besteht sein Verlag und hat neben dem Literatur-, Sachbuch- und Fotografieprogramm über 500 Buchmultiples veröffentlicht, oft in nicht-limitierten Auflagen.

Buch-Multiple der Künstlerin Davanita Singh.

Buch-Multiple der Künstlerin Davanita Singh.

Bild: PD

Die Ausstellung « Zaubern auf weissem Papier» im Kunstmuseum Appenzell, die mit zwei Eröffnungstagen am Samstag und Sonntag, 24. und 25. April 2021 aufgeht, zeigt bedeutende Buchmultiples aus fünf Dekaden, unter anderem von Andy Warhol, Karl Lagerfeld und Davanita Singh.

Jedes Objekt wird begleitet von ausführlichen Erläuterungen von Gerhard Steidl. Dieser gibt Auskunft über Buchherstellung, Gestaltung, Papier, Druck und Bindung. Die Besucher erwartet so eine visuelle, auf das buchmacherische Handwerk gerichtete Schulung und ein Einblick in eine besondere, immer analoge Buchkultur.

«Zaubern auf weissem Papier. Die Steidl Buchkultur», Kunstmuseum Appenzell, 25. April bis 19. September 2021. Eröffnungstage am Samstag und Sonntag, 24. und 25. April 2021 ab 11 Uhr.

Dienstag, 6. April – 16:28 Uhr

Zentrum für das Buch stellt im St.Galler Kunstraum «Chambre directe Schubiger» aus

Der Künstler Felix Boekamp kuratiert die «Chambre directe Schubiger».

Der Künstler Felix Boekamp kuratiert die «Chambre directe Schubiger».

Bild: Arthur Gamsa

(pd/gen) Die St.Galler Kantonsbibliothek Vadiana präsentiert im Kunstraum «Chambre directe Schubiger» an der Rorschacherstrasse Buchreihen und Bücher in serieller Darstellung. Vom 17. April bis 13. Juni werden anspruchsvoll gestaltete Bücher unabhängiger Verlage aus dem deutschsprachigen Raum gezeigt. Dabei werden besonders die Bestände des St.Galler Zentrums für das Buch berücksichtigt. Kuratiert wird die Ausstellung vom Künstler Felix Boekamp, der den Kunstraum auch betreibt.

Vom 2. April bis 27. April ist im Schaufenster der «Chambre direkte Schubiger» ausserdem die Installation «Wenn man Eierkuchen backen will so muss man Eier zerbrechen» zu sehen.

Eröffnung 17. April, 12-20 Uhr, Anmeldung erforderlich. Chambre directe Schubiger, Rorschacherstrasse 112, St.Gallen. Ausstellung bis 13. Juni 2021. An den übrigen Tagen Besichtigung nach Absprache mit dem Kurator Felix Boekamp: felix.boekamp@gmx.de /076 748 95 68

Dienstag, 6. April – 12:28 Uhr

Festival Kleiner Frühling in Appenzell im Zeichen Ggrosser Frauen

Der Kunstpavillon von Muda Mathis und Sus Zwick am Buch- und Kunstfestival Kleiner Frühling in Appenzell.

Der Kunstpavillon von Muda Mathis und Sus Zwick am Buch- und Kunstfestival Kleiner Frühling in Appenzell.

Bild: Benjamin Manser (Appenzell, 8. Juni 2019)

(pd/gen) Vor dem Hintergrund von 50 Jahren Frauenstimmrecht in der Schweiz und 30 Jahren Innerrhoder Landsgemeinde mit Frauenbeteiligung gehören die Bühnen des Buch- und Kunstfestivals «Kleiner Frühling» an Pfingsten 2021 den Frauen. Vom 21. bis 24. Mai lesen Autorinnen und Innerrhoder Leserinnen vor, erzählen Verlegerinnen von ihrer Arbeit, diskutieren Philosophinnen, intervenieren Künstlerinnen und musizieren Musikerinnen, kochen Freundinnen und fahren Frauen Rapid.

Der für den 9. April geplante Auftakt mit der Appenzeller Autorin Dorothee Elmiger und der Literaturvermittlerin Marion Regenscheit kann leider nicht stattfinden. Das Gespräch wird am Festival einen Platz finden.

Das Programm des «Kleinen Frühlings» wurde unter Berücksichtigung von pandemiebedingten Vorsichtsmassnahmen organisiert: Mobile Bühnen bringen Autorinnen auf die Dorfplätze, die Positionen von 15+1 Künstlerinnen bleiben in Hinterhöfen und Durchgängen bis am 6. Juni im Dorf frei zugänglich, das Rahmenprogramm mit Gesprächen, Vorträgen und Musik findet vor kleinem Publikum im Bücherladen, im Treibhaus oder im Freien statt.

Die Kinder lesen am Samstag ihre selber geschriebenen Geschichten vor; am Pfingstsonntag gibt es eine Sternstunde mit Musik, in der Kulturstation machen Kunstschaffende eine Auslegeordnung zum Innerrhoder Frauenstimmrecht und am Pfingstmontag werden Lieblingsspeisen legendärer Frauen zusammen mit literarischen Häppchen serviert.

Das Buch Kunst Fest «Kleiner Frühling» ist eine Veranstaltung des Vereins Kulturstation Appenzell. Informationen, Tickets und Festivalpässe gibt es unter www.kleiner-fruehling.ch und im Bücherladen Appenzell.

Dienstag, 6. April – 10:34 Uhr

Zweite Ausgabe von Einfache Projektionen im St.Galler Linsebühl

Anna Vetsch, links, und Nina Keel organisieren seit 2016 die Stadtprojektionen und neu auch die Einfachen Projektionen.

Anna Vetsch, links, und Nina Keel organisieren seit 2016 die Stadtprojektionen und neu auch die Einfachen Projektionen.

Bild: Benjamin Manser (St.Gallen, 11. September 2020)

(pd/gen) Seit fünf Jahren organisieren die jungen Kunsthistorikerinnen Anna Vetsch und Nina Keel einmal jährlich die Stadtprojektionen. In verschiedenen Quartieren der Stadt St.Gallen projizieren sie Kunst an Wände und Fassaden.

Nun haben Keel und Vetsch mit Einfache Projektionen ein neues Format entwickelt. Im Ladenlokal an der Linsebühlstrasse 25 zeigen sie 2021 verschiedene Projektionen mit Bezug zum Ort und seinen Geschichten. Insgesamt sind sechs bis acht Projektionen geplant. Veranstaltungen gibt es keine. Die Projektionen sind von Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht zu sehen.

Mit «Presto, Perfekt Sound», einer Arbeit der niederländischen Videokünstlerin Manon de Boer ist vom 6. bis 19. April die zweite Einfache Projektion zu sehen. Für den Film hat der Violinist George van Dam eine Sonate des ungarischen Komponisten Béla Bartok sechsmal hintereinander gespielt. Danach bat Manon de Boer den Musiker, aus den sechs Aufnahmen jene Tonsequenzen zu nehmen, die er für die besten hält und das Stück zu einer perfekten Aufnahme zusammenzusetzen.

Der Schwerpunkt der Videoarbeit liegt bei der Tonspur, die sehr harmonisch verläuft. Im Gegensatz dazu stehen die harten Schnitte der Bildsequenzen. Die Kamera hält auf das Gesicht des Violinisten. Dadurch rücken seine Emotionen während des Spiels in den Vordergrund.

«Presto, Perfect Sound» nimmt direkt Bezug auf das Ladenlokal an der Linsebühlstrasse 25 und dessen Nutzung: Christopher Lüthi betreibt hier seit über 25 Jahren jeweils dienstags ein Geigenbau-Atelier.

Donnerstag, 1. April – 19:44 Uhr

Volksmusik-Datenbank des Roothuus Gonten online

Roothuus Gonten, Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik.

Roothuus Gonten, Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik.

Bild: Urs Bucher

(pd/gen) Die Datenbank des Roothuus Gonten, des Appenzeller und Toggenburger Zentrums für Volksmusik, ist ab sofort unter volksmusik.ch online. Aktuell sind mehr als 1900 Bücher, etwa 2000 Personen und Personengruppen, 700 Tonträger mit 4400 einzeln verzeichneten Tracks, sowie 220 handgeschriebene Notenalben mit 1400 Notenblättern verzeichnet. Dazu kommen 1700 Fotos und Bilder. Die Datenerfassung geht laufend weiter.

Der grosse Vorteil dieser Datenbank seien die zahlreichen Verknüpfungen, schreibt das Roothuus Gonten in einer Mitteilung. So könne man bei einem Notenblatt nicht nur den Namen des Komponisten sehen, sondern beim Anklicken seines Namens öffne sich die Datei mit seinem Lebenslauf und der Liste seiner Werke. Beim Anklicken eines Werkes führt ein Link zu den Tonträgern oder den Notenhandschriften. Zahlreiche weitere Querbezüge seien möglich und grösstenteils schon verwirklicht.

Donnerstag, 1. April – 16:38 Uhr

Thurgauer veröffentlicht mit Band Flyde 1980er-Jahre-Pop-Album

Der Thurgauer Vincent Hofstetter und der Berliner Lukas Przybilla bilden zusammen das Duo Flyde.

Der Thurgauer Vincent Hofstetter und der Berliner Lukas Przybilla bilden zusammen das Duo Flyde.

Bild: PD

(pd/vpr) Bereits 2018 veröffentlichte die Band Flyde ihr Debütalbum, nun ist am 26. März als Vorgeschmack zum neuen Album die Single «Colourblind» erschienen. Das dazugehörige Album «Symbiose» ist ebenfalls für das Jahr 2021 angekündigt.

Die Single «Colourblind» der Thurgau-Berlin-Band Flyde.

Die Single «Colourblind» der Thurgau-Berlin-Band Flyde.

Quelle: PD

Die neue Single sowie das neue Album werden unter dem Label Waterfall Music erscheinen, bei dem das Duo seit Januar diesen Jahres unter Vertrag ist.

Ganz autark, ohne Plattenlabel oder grosses Studio hat das Duo, bestehend aus dem Thurgauer Musiker Vincent Hofstetter und seinem Bandkollegen Lukas Przybilla 2018 das Debütalbum «Flyde» aufgenommen.

Popmusik, die stark beeinflusst ist von 1980er-Jahre-Popmusik wie Tears for Fears, David Bowie, Peter Gabriel, Phil Collins, Joy Division oder Fleetwood Mac, wie Przybilla gegenüber dem Musikmagazin «Untoldency» beschreibt.

«Follow» erschien auf dem Debütalbum «Flyde».

Quelle: YouTube
Donnerstag, 1. April – 14:15 Uhr

Goldene Ostereier suchen im Liechtensteinischen Landesmuseum

Dieses mit Schneewittchen-Motiven bemalte Hühnerei ist Teil der Ausstellung «Es war einmal… Eier erzählen Geschichten» im Liechtensteinischen Landesmuseum.

Dieses mit Schneewittchen-Motiven bemalte Hühnerei ist Teil der Ausstellung «Es war einmal… Eier erzählen Geschichten» im Liechtensteinischen Landesmuseum.

Bild: PD

(pd/gen) Im Liechtensteinischen Landesmuseum in Vaduz gibt es am Ostersonntag ein spezielles Angebot für Familien mit Kindern ab fünf Jahren. Mit einem Quiz kann man sich in der Ostereier-Ausstellung «Es war einmal… Eier erzählen Geschichten» auf die Suche nach den sechs goldenen Eiern machen. Zum Schluss gibt es eine süsse Belohnung. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 1. April – 13:40 Uhr

Profichor des Theaters St.Gallen singt a cappella

Der Profichor des Theaters St.Gallen hat ein A-cappella-Programm einstudiert.

Der Profichor des Theaters St.Gallen hat ein A-cappella-Programm einstudiert.

Bild: Jos Schmid

(pd/gen) Der Berufschor des Theaters St.Gallen ist seit einem Jahr nicht mehr vor Publikum aufgetreten. Nun melden sich die rund zwanzig Sängerinnen und Sänger mit einem A-cappella-Konzert zurück. Es wird am Montag, 5. April, um 19 Uhr per Livestream übertragen. Der Theaterchor singt Werke von Edward Elgar, Matthias Heeps, Jón Leifs, György Ligeti, Olivier Messiaen, Arvo Pärt und Pjotr I. Tschaikowsky. Nach der Ausstrahlung bleibt der Stream während 48 Stunden online verfügbar.

Donnerstag, 1. April – 12:00 Uhr

IG Kultur Ost kritisiert geplante «Innovationsbremse» des Kantons St.Gallen

(pd/rbe) Der Kanton St.Gallen schafft derzeit eine gesetzliche Grundlage, damit vom Bund beschlossenen Unterstützungsmassnahmen für Kulturunternehmen und -schaffende bis Ende Jahr umgesetzt werden können. Bisher beruhten die kantonalen Unterstützungsmassnahmen auf der Notverordnung des Bundes und dann auf einem Beschluss der St.Galler Regierung. Die IG Kultur Ost begrüsst die Absicht der vorberatenden Kommission des Kantonsrats, Ausfallentschädigungen und Transformationsprojekte in ein reguläres Gesetz zu überführen, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

Weiter lobt die IG Kultur Ost die Absicht der vorberatenden Kommission, Kulturschaffende mit Einkommen bis 3'450 Franken zu 100 Prozent zu entschädigen. Auf Unverständnis stösst hingegen der Vorschlag der St.Galler Regierung, diesen Passus wieder aus dem Gesetz zu streichen. 80 Prozent von wenig seien zu wenig: «Die Streichung dieses sinnigen Vorschlags bringt die Betroffenen in arge Bedrängnis. Es geht um prekäre Lebenssituationen unterhalb des Existenzminimums.»

Im Zusammenhang mit den so genannten Transformationsprojekten schreibt die IG Ost von einer «Innovationsbremse». Darunter fallen Beiträge, die an Kulturunternehmen gehen, die sich aufgrund der Pandemie neu ausrichten müssen. Das Interesse an diesen Transformationsbeiträgen ist gemäss IG Kultur Ost gross. Sie würden die Kulturunternehmen fit für die Zukunft machen.

Deshalb sei der vorgeschlagene Deckel der Transformationsprojektgelder auf 10 Prozent der ausbezahlten Ausfallentschädigungen bis maximal 2 Millionen eine unnötige Innovationsbremse für die Kreativwirtschaft: «Sie beschränkt das Potenzial, welches durch Transformationsbeiträge freigesetzt werden könnte. Der Kanton St.Gallen droht im interkantonalen Vergleich kulturell abgehängt zu werden.»

Donnerstag, 1. April – 10:46 Uhr

Festival Sur le Lac in drei Minuten ausverkauft

Open Air Sur le Lac oberhalb Eggersriet im Sommer 2019.

Open Air Sur le Lac oberhalb Eggersriet im Sommer 2019.

Bild: Urs Bucher

(pd/vpr) Das Kontingent von 300 Tickets des zweitägigen Sur le Lac-Festivals im August 2021 war mit Bekanntgabe der ersten sieben Bands innerhalb von drei Minuten ausverkauft.

Die ersten angekündigten Bands des Festivals am 13. und 14. August in Eggersriet stehen fest: Quinze Quinze aus Frankreich , Sorry und PVA aus Grossbritannien, sowie die Ostschweizer Manuel Stahlberger & Bit-Tuner, ausserdem Meril Wubslin, Amami und Batbait aus der Schweiz.

Das Festival findet jährlich auf der Eggersrieter Höhe, mit Blick auf den Bodensee statt. Zuletzt fand es coronabedingt 2019 statt.

Die Organisatorinnen und Organisatoren zeigen sich zuversichtlich, das Festival veranstalten zu können. Unklar ist bisher, wie viele Zuschauer kommen dürfen. Bei positiver Entwicklung der Coronasituation hofft der Verein Sur le Lac, weitere Tickets in den Vorverkauf geben zu können. In einer Stellungnahme bekräftigt der Vereinsvorstand seinen Entscheid: «Auch wenn wir alle im Moment noch etwas Geduld brauchen, ist es schön, etwas aktuell utopisch Anmutendes wie ein Festival zu planen.»

Manuel Stahlberger und Bit-Tuner sind als Ostschweizer in Eggersriet vertreten.

Quelle:YouTube
Mittwoch, 31. März – 17:58 Uhr

Kabarettist Simon Enzler spielt mit Bassist Daniel Ziegler ein Grümpelturnier

Der Innerrhoder Kabarettist Simon Enzler.

Der Innerrhoder Kabarettist Simon Enzler.

Bild: Tobias Garcia (23. September 2020)

(pd/rbe) «Das lassen wir uns nicht nehmen», sagt der Ausserrhoder Bassist Daniel Ziegler, bevor er zum Grümpelturnier antritt und den ersten Ball kickt. Der Ausserrhoder Bassist spielt gegen den Innerrhoder Kabarettisten Simon Enzler – und die beiden nehmen das Wort «Grümpel» etwas zu wörtlich, wie ihr Videobeitrag zeigt, den sie für das Projekt «Open Stage» online gestellt haben.

«Open Stage» ist ein Projekt von Swisscom blue. Das Unternehmen möchte damit gemäss Mitteilung Kulturschaffende unterstützen und ihnen eine Bühne bieten «in Zeiten, in denen ihre Auftritte abgesagt werden». Jeweils zehn Kulturschaffende aus den Sparten Comedy, Musik und Kurzfilm wurden von Branchenvertretern Anfang März bestimmt. Anschliessend hatten sie drei Wochen Zeit, ihre Beiträge einzureichen. 30 Videoclips sind nun online.

Neben Simon Enzler und Daniel Ziegler macht aus der Ostschweiz auch der St.Galler Musiker Roman Riklin bei der Initiative mit, ebenfalls in der Sparte Comedy. Zusammen mit seinem Bühnenpartner Daniel Schaub – beide waren einst Teil des Trios Heinz de Specht, jetzt sind sie Riklin & Schaub – hat Riklin einen amüsanten Videoclip online gestellt. Wer schon immer einmal sehen wollte, wie Riklin ein Sofa aus dem Möbelmarkt zusammenbaut, ist hier richtig.

Ab sofort kann man auf der Webseite für seinen Favoriten abstimmen. Das Online-Voting entscheidet, wer die Förderbeiträge von 15'000 Franken gewinnt.