Ostschweizer Kultur-Ticker
10 Jahre Fukushima-Katastrophe: SRF-Kulturplatz berichtet über den Ausserrhoder Fotoreporter Dominic Nahr +++ Das Theater Café Fuerte spielt «Pakete Pakete» openair in Hittisau +++ Heute live aus dem Palace St. Gallen: «Carbonschuhgespräch» mit Hans Fässler und Julia Kubik

Die Ostschweizer Kulturszene ist lebendig und vielfältig. In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

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Rückmeldungen und Infos an: ostschweizerkultur@chmedia.ch

Dienstag, 16. März – 17:04 Uhr

10 Jahre Fukushima-Katastrophe: Bericht über den Ausserrhoder Fotoreporter Dominic Nahr im SRF-Kulturplatz

Kriegsfotograf Dominic Nahr aus Appenzell-Ausserrhoden.

Kriegsfotograf Dominic Nahr aus Appenzell-Ausserrhoden.

Bild: Roland Schmid
Die Stille nach dem Reaktorunglück, eingefangen auf Fotografien von Dominic Nahr.

Die Stille nach dem Reaktorunglück, eingefangen auf Fotografien von Dominic Nahr.

Bild: Dominic Nahr

(pd/vpr) Er war 2011 als einer der ersten vor Ort, einen Tag nach dem Reaktorunglück im japanischen Atomkraftwerk Fukushima: Der Ausserrhoder Fotoreporter Dominic Nahr dokumentierte die Katastrophe auch aus der evakuierten rote Zone, die nur zehn Kilometer vom Atomkraftwerk Fukushima Daiichi entfernt ist.

Fukushima nach der Katastrophe 2011.

Fukushima nach der Katastrophe 2011.

Bild: Dominic Nahr

Anlässlich des Gedenktages an die nukleare Katastrophe vor zehn Jahren berichtete SRF in der Sendung «Kulturplatz» vom 10. März über den Einsatz des gebürtigen Heideners. Bis 2018 hat der heute 38-Jährige die Menschen und Landschaften vor Ort dokumentiert. Nun nutzt der Fotograf laut SRF die coronabedingt reisefreie Zeit, um seine Fotografien in Buchform zu veröffentlichen.

Dienstag, 16. März – 15:18 Uhr

Das Theater Café Fuerte spielt «Pakete Pakete» openair in Hittisau

In Zeiten von COVID-19 sind die Arbeitsbedingungen von Paketzustellerinnen und Paketzustellern prekärer denn je.

In Zeiten von COVID-19 sind die Arbeitsbedingungen von Paketzustellerinnen und Paketzustellern prekärer denn je.

Bild: Screenshot Cafefuerte.ch

(pd/vpr) «Ab 25. März spielen wir wieder. Open Air, mit Abstand und dem guten Gefühl endlich wieder gemeinsam einen Abend zu verbringen. Auch wenn er etwas früher beginnt», so meldet sich das Ausserrhoder Theaterensemble «Café Fuerte» auf seiner Homepage den Theaterfreunden zurück.

Das Stück «Pakete Pakete » von Tobias Fend lag seit November auf Eis. Nun stehen die ersten Termine für die ersten Vorführungen im Freien fest: Sie werden vom 25. bis 28. März jeweils um 18 Uhr stattfinden, auf dem
Parkplatz Gasthof Krone in Hittisau.

Das tragikkomische Stück «Pakete, Pakete» lässt Paketzustellerinnen und Paketzusteller zu Protagonisten werden und scheut dabei unbequeme Themen nicht. Es geht um Ausbeutung, erbärmliche Arbeitsbedingungen, unverschämte Kunden und den Bestellwahn in Pandemiezeiten.

Weitere Informationen zum Stück finden Sie hier.

Dienstag, 16. März – 14:37 Uhr

Heute live aus dem Palace St. Gallen: «Carbonschuhgespräch» mit Hans Fässler und Julia Kubik

Hans Fässler von seiner kabarettistischen Seite als Autor des Werks «Nicht ohne meinen Carbonschuh.»

Hans Fässler von seiner kabarettistischen Seite als Autor des Werks «Nicht ohne meinen Carbonschuh.»

Bild: Ralph Streule
Hans Fässler liest aus seinem noch nicht veröffentlichten Buch «Nicht ohne meinen Carbonschuh.»

Hans Fässler liest aus seinem noch nicht veröffentlichten Buch «Nicht ohne meinen Carbonschuh.»

Bild: PD

(pd/vpr) Der Historiker und Politaktivist Hans Fässler liest heute im Rahmen der Diskussionsreihe «Erfreuliche Universität» live im Palace St.Gallen aus seinem kabarettistischen Werk «Nicht ohne meinen Carbonschuh. Eine Toggenburger Passion».

Die Moderation übernimmt die Autorin und diesjährige Förderpreisträgerin der Stadt St. Gallen Julia Kubik.

Das voraussichtlich im Ammann-Verlag verfolgt den Weg des Ausnahmesportlers Simon Ammann aus Unterwasser. In 14 Kapiteln geht es um Spitzensport, Medien, Sponsoren und die zunehmende Tristesse im oberen Toggenburg. Corona-bedingt sind bisher nur zwei Lesungen zustande gekommen: in der Kellerbühne und in der B-Post, beide Veranstaltungen waren ausverkauft, die heutige Lesung aber kann dank Live-Stream ab 20:15 Uhr von unbegrenzt vielen Gäste via Youtube mitverfolgt werden.

«Erfreuliche Universität»: jeden Dienstag ab 20.15 Uhr als Livestream auf dem Palace-YouTube-Kanal.

Dienstag, 16. März – 10:06 Uhr

Ausflug ins Glarnerland mit dem St. Galler Literaturhaus Wyborada

Auf den Spuren eines Justizskandals: das Anna-Göldi-Museum in Glarus.

Auf den Spuren eines Justizskandals: das Anna-Göldi-Museum in Glarus.

Bild: pd

(pd/bk.) Aufgehoben ist nicht aufgeschoben: Einen nachträglichen Ausflug anlässlich des Internationalen Frauentags bietet das St. Galler Literaturhaus Wyborada am Samstag, 20. März – auf den Spuren von Anna Göldi, hingerichtet 1782. Sie war eine der letzten Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden. Das Urteil rief europaweit Empörung hervor.

Open Air und mit einem Besuch im Anna Göldi Museum in Glarus forscht die Veranstaltung einem nahezu unfassbaren Frauenschicksal und Justizskandal nach. Zu den historischen Stätten und durchs Museum führt der Schriftsteller Walter Hauser, Autor des Buches «Der Justizmord an Anna Göldi», erschienen im Limmat Verlag. An- und Heimreise sind individuell, Treffpunkt ist um 11.30 Uhr vor dem Anna Göldi Museum Glarus, Fabrikstrasse 9.

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 18. März per E-Mail an literaturhaus@wyorada.ch. Es können maximal 15 Personen teilnehmen, auch Nichtmitglieder sind willkommen.

Dienstag, 16. März – 09:40 Uhr

Theater St. Gallen streamt «Lieder im März» aus der Tonhalle

Stéphane Fromageot, Studienleiter am Theater St.Gallen: zusammen mit den Korrepetitorinnen und Korrepetitoren hat er den Klavierpart bei «Lieder im März» übernommen.

Stéphane Fromageot, Studienleiter am Theater St.Gallen: zusammen mit den Korrepetitorinnen und Korrepetitoren hat er den Klavierpart bei «Lieder im März» übernommen.

(pd/bk.) Bereits die Titel wecken Frühlingsgefühle: «Himmel über dem Dach» – «Frühlingswasser» – «Diamant auf dem Märzschnee» sind die drei Liederabende mit Mitglieder des Musiktheaterensembles überschrieben, die das Theater St. Gallen ab Donnerstag, 18. März, aus der Tonhalle streamt. Begleitet werden die Solistinnen und Solisten von Studienleiter und Kapellmeister Stéphane Fromageot, von Roberto Forno, Roxana Ionescu-Beck und Miho Tanaka am Klavier.


In jedem der knapp einstündigen Programme sind wie in einem Frühlingsstrauss Werke verschiedener Komponisten vereint, zwischen denen sich reizvolle Beziehungen ergeben. So stehen im ersten Liederreigen Der Himmel über dem Dach französische Komponisten und Lyriker im Mittelpunkt: Francis Poulenc, Reynaldo Hahn, Eva Dell'Aqua beispielsweise. Die Texte stammen von Pierre de Ronsard, Paul Verlaine, Paul Valéry – neben der Frühlingslust dürfte da auch die Sehnsucht nach Paris, das Fernweh spürbar werden. Die Streams bleiben jeweils 48 Stunden lang verfügbar.

Donnerstag 18.3., 20 Uhr («Der Himmel über dem Dach», mit Tatjana Schneider, Jennifer Panara, Riccardo Botta, David Maze; Klavier: Stéphane Fromageot, Roberto Forno) –26.3., 20 Uhr («Frühlingswasser»; mit Tatjana Schneider, Nik Kevin Koch, David Maze; Klavier: Stéphane Fromageot, Roberto Forno, Miho Tanaka) – 28.3., 19 Uhr («Diamant auf dem Märzschnee»; mit Jennifer Panara, David Maze, Shea Owens, Sam Taskinen; Klavier: Stéphane Fromageot, Roxana Ionesco-Beck, Roberto Forno).

Montag, 15. März – 11:41 Uhr
Das Jungspund Theater Festival findet dieses Jahr in alternativer Form statt.

Das Jungspund Theater Festival findet dieses Jahr in alternativer Form statt.

Bild: PD

Jungspund Festival St. Gallen feiert am 20. März den «Welttag des Theaters für junges Publikum» in Aktionen für Zuhause

(pd/vpr) Am 20. März findet der Welttag des Theaters für ein junges Publikum statt. Normalerweise hätte das Jungspundfestival diesen Anlass im Figurentheater St. Gallen gefeiert, 2021 hat es sich dafür verschiedene Aktionen für «Theater für Zuhause» einfallen lassen.

Auf Entdeckungsreise gehen mit Spielzeugen: «Maschas Wunderkammer».

Auf Entdeckungsreise gehen mit Spielzeugen: «Maschas Wunderkammer».

Bild: Screenshot Figurentheater.ch

«Theater für Zuhause» ist eine schweizweite Initiative mit Akteurinnen und Akteuren aus der Kinder- und Jugendtheaterszene. Die Idee entstand während des ersten Lockdowns. In verschiedenen kleinen Formaten sollen Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und deren Familien spielerisch und kreativ Zugang zum Schauspielen und Inszenieren bekommen, etwa im Entdecken, Beschreiben und abschliessenden Darstellen einer Wolke, oder mit kleinen inspirierenden Filmen wie «Maschas Wunderkammer».

Wie stelle ich eine Wolke dar? Das Figurentheater St. Gallen helfen beim heimischen Schauspiel.

Wie stelle ich eine Wolke dar? Das Figurentheater St. Gallen helfen beim heimischen Schauspiel.

Bild: PD

Unter dem Motto «Vorhang zu, Ohren auf!» stellt das Theater St. Gallen auf seiner Website Hörspiele für Kinder zur Verfügung – gelesen von Mitgliedern des Schauspielensembles.

Ausserdem stellt das Figurentheater St. Gallen ausgewählte Stücke aus seinem Repertoire in mobilen Varianten für Schulen und Kindergärten zur Verfügung. Diese können gebucht und mit geringem technischen Aufwand vor Ort installiert werden.

Das Team des Jungspund Theaterfestivals geht indes an die Planung des Festivals im Februar 2022.

Weitere Informationen zum Jungspund Festival finden Sie hier.

Montag, 15. März – 10:30 Uhr

Das Naturmuseum Thurgau stellt mit «Pflanzen im Licht» Fotografien der Frauenfelderin Simone Kappeler aus

Die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler.

Die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler.

Bild: Andrea Stalder
Cyanotypie von Simone Kappeler

Cyanotypie von Simone Kappeler

Bild: PD

(pd/vpr) Die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler arbeitet seit Jahren mit einer der ältesten Techniken der Fotografie, der Cyanotypie. Ihre Motive findet sie auf Thurgauer Blumenwiesen, im Wald, in Brachen und lichten Wäldern. Dabei entstehen Bilder in meist typischen Blautönen, die mit dem Original nur noch wenig zu tun haben.

Für das Kabinett des Naturmuseums Thurgau hat die Fotografin eine Auswahl an Aufnahmen zusammengestellt. In einer Hörstation spricht sie zudem über ihre Arbeit.

Die Ausstellung dauert bis zum 11. Juli 2020.

Montag, 15. März – 10:11 Uhr

St. Galler Autorin Dorothee Elmiger macht den Auftakt zum Literaturprogramm des Berner Zentrums Paul Klee

Dorothee Elmiger liest aus ihrem jüngsten Roman «Aus der Zuckerfabrik».

Dorothee Elmiger liest aus ihrem jüngsten Roman «Aus der Zuckerfabrik».

Bild: Corinne Glanzmann

(pd/vpr) Das Zentrum Paul Klee präsentiert sein Literaturprogramm für das erste Halbjahr 2021. Den Auftakt gibt die gebürtige St. Gallerin und heute in Zürich lebende Autorin Dorothee Elmiger, die unter anderem 2020 für den Schweizer Buchpreis nominiert war. Die 36-Jährige liest aus ihrem Roman «Aus der Zuckerfabrik», über den wir bereits in unserer Zeitung berichteten.

Das Kulturzentrum Paul Klee in Bern setzt den Schwerpunkt im ersten Halbjahr auf Schriftstellerinnen und Schriftsteller der jüngeren Generation und versteht sich als Sprungbrett für diverse und zeitgenössische Literatur.

Die Lesung wird am 21. März online gratis über den Youtube-Kanal des Hauses übertragen und ab 11 Uhr abrufbar sein. Als inklusive Kulturveranstaltung wird die Veranstaltung von einer Gebärdendolmetscherin begeitet.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Freitag, 12. März – 18:51 Uhr

«Der Standard» bespricht Romandebüt des St.Galler Autors Simon Deckert

Autor Simon Deckert.

Autor Simon Deckert.

Bild: Benjamin Manser

(pd/vpr) Simon Deckerts Romandebüt «Siebenmeilenstiefel» hat es in die Buch-Rezensionen des österreichischen «Standards» geschafft. Als «ein im besten Sinn seltsames Buch» wird dort sein Erstling beschrieben.

Die Erzählung über den Prozess des Erwachsenwerdens kombiniert Elemente aus Märchen, wie Feen und ein sprechender Drache, mit Zeitenwechseln aus der Science-Fiction. Dabei bleibt sie bis zum Ende für den Leser rätselhaft. Deckert verfehle aber nicht den Ton, mit dem sich seine jugendlichen Leser identifizieren können, so die österreichische Journalistin im «Standard»: «Jeder junge Mensch muss bei dieser Lektüre Trost finden».

Der in Vorarlberg geborene Schriftsteller lebt und schreibt seit 2018 in St.Gallen, wo er derzeit auch im Figurentheater arbeitet.

Freitag, 12. März – 14:25 Uhr

Ausstellung zur Erker-Galerie im St.Galler Kunstmuseum bis 21. November verlängert

Einblick in die Ausstellung zur Erker-Galerie im St.Galler Kunstmuseum.

Einblick in die Ausstellung zur Erker-Galerie im St.Galler Kunstmuseum.

Bild: PD

(pd/rbe) Die aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen widmet sich der Erker-Galerie. Am 27. Februar wurde sie eröffnet, und nun teilt das Museum mit, dass die Ausstellung «Erker: Galerie – Edition – Verlag» bis 21. November verlängert wird.

In der Erker-Galerie in der Stadt St.Gallen wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren europäische Kunstgeschichte geschrieben, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Galerie stehe für den Aufbruch einer weltoffenen Stadt St.Gallen.

Die Galeristen Franz Larese (1927–2000) und Jürg Janett (1927–2016) nahmen Exponenten des Expressionismus und der Klassischen Moderne als Basis ihrer Tätigkeit. Sie führten wegweisende Ausstellungen zur Nachkriegsmoderne durch und gaben eine Fülle von Editionen und Büchern heraus. Bekannte Künstler gingen ein und aus, Autoren und Philosophen wie Friedrich Dürrenmatt und Martin Heidegger waren mit der Erker-Galerie verbunden.

In der aktuellen Ausstellung im Kunstmuseum sind Werke aus der privaten Sammlung von Franz Larese und Jürg Janett, die dem Museum 2007 und 2017 geschenkt wurden, erstmals im Überblick zu sehen. Mehr Infos zur Ausstellung gibt es hier.

Freitag, 12. März – 10:36 Uhr

Arbeitspsychologe Theo Wehner führt live durch die Rapperswiler Ausstellung «Sharity»

Theo Wehner, emeritierter Professor der ETH Zürich.

Theo Wehner, emeritierter Professor der ETH Zürich.

(pd/vpr) Am Samstag, 13. März, führt der Zürcher Psychologe Theo Wehner die Besucher via Livestream durch die Ausstellung «Sharity – teilen, tauschen, verzichten» des Kunstzeughauses Rapperswil. Er erläutert dabei, was in der Psyche abläuft, wenn wir teilen, beispielhaft an einzelnen Exponaten.

Installation von Joel Tauber. Die Kunstinstallationen im Kunstzeughaus Rapperswil regen zum Nachdenken über die Wegwerfgesellschaft an.

Installation von Joel Tauber. Die Kunstinstallationen im Kunstzeughaus Rapperswil regen zum Nachdenken über die Wegwerfgesellschaft an.

Bild: PD
Künstlerin Tonjaschja Adler interpretiert den Begriff des Teilens auf ihre Art.

Künstlerin Tonjaschja Adler interpretiert den Begriff des Teilens auf ihre Art.

Bild: PD

Der Experte auf dem Gebiet der Arbeits- und Organisationspsychologie wird ausserdem auf das Prinzip unserer Leistungsgesellschaft des «immer schneller, höher, weiter» werfen. Simone Kobler, Co-Direktorin des Kunstzeughauses Rapperswil, wird Wehner durch die Ausstellung begleiten und ihn befragen.

Der Stream findet am Samstag, 13. März, um 11.30 Uhr statt. Interessierte können ihn ohne Voranmeldung via Link auf der Webseite verfolgen.

Die Ausstellung dauert bis 16. Mai.

Freitag, 12. März – 09:12 Uhr

Rapper Megan veröffentlicht heute seine erste Single «Movie»

Der Hip-Hop Musiker Max Albrecht, alias Megan.

Der Hip-Hop Musiker Max Albrecht, alias Megan.

Bild: PD

(pd/vpr) Heute ist Premiere: Der Schaffhauser Rapper Megan veröffentlicht seine Debüt-Single «Movies» aus seinem ersten Album «Anekdoten», das im Sommer auf den Markt kommen soll.

Der 26-Jährige beschreibt darin sein Leben, das sich «ein wenig wie im Film» anfühle, seitdem der Traum vom Musiker-Dasein immer mehr Realität geworden ist.

Aus dem einstigen Hobby-Hip-Hopper aus Deutschland, wurde nach dem Umzug in die Schweiz ein ernst zu nehmendes Rap-Talent. So hat die Hip-Hop-Plattform Lyrics ihn 2019 zum «Best Breaking Act» gewählt. Inzwischen ist Megan bei Sony Music Schweiz unter Vertrag.

Donnerstag, 11. April – 18:08 Uhr

Der St.Galler Künstler Thomas Stricker stellt in Hamburg eine permanente «Meteoritenwerkstatt» aus

Aus der Ostschweiz nach Norddeutschland: Bildhauer Thomas Stricker.

Aus der Ostschweiz nach Norddeutschland: Bildhauer Thomas Stricker.

Bild: PD

(pd/vpr) Im Rahmen der Ausstellung «Aussendienst» des Hamburger Kunstvereins hat der gebürtige St.Galler Bildhauer Thomas Stricker auf den Hamburger Alsterwiesen eine «Meteoritenwerkstatt» errichtet.

Ein grosser, silbriger Brocken aus Blei liegt wie ein Meteorit im Alsterpark auf der Wiese.

Ein grosser, silbriger Brocken aus Blei liegt wie ein Meteorit im Alsterpark auf der Wiese.

Bild: PD

Die Installation der Planeten-Objekte entstand direkt auf den Alsterwiesen, für Passanten und Touristen live verfolgbar, in einem aufwendigen Prozess. Bis die Installationen ihre gewollte, unregelmässige Form fanden und schliesslich mit Palladium überzogen wurden, vergingen zwei Monate.

Dieser Prozess ist Teil des Ausstellungskonzepts, das Kunstobjekte im öffentlichen Raum als Interaktion von Stadtbewohnern und Kunstschaffenden versteht. Als «Permanently ongoing since 2000» beschreibt der Ostschweizer Künstler in seinem Instagram-Account die Installation.

Donnerstag, 11. März – 16:18 Uhr

Monika Helfer liest im Bregenzer Theater Kosmos aus ihrem neuen Roman «Vati»

Die Vorarlberger Autorin Monika Helfer.

Die Vorarlberger Autorin Monika Helfer.

Bild: Stiplovsek Dietmar / APA

(pd/vpr) Am Mittwoch, 17. März, stellt die Vorarlberger Autorin Monika Helfer im Theater Kosmos in Bregenz ihren neuen Roman «Vati» vor – nach langer Zeit die erste Begegnung mit einer Autorin und ihrem Publikum vor Ort.

Cover des Romans «Vati».

Cover des Romans «Vati».

Bild: PD/Aargauer Zeitung

Das Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek veranstaltet die Lesung, Jürgen Thaler, Leiter des Archivs, übernimmt die Moderation.

In «Vati» knüpft die Vorarlberger Autorin inhaltlich an den Vorgänger, ihren Bestsellerroman «Die Bagage» an, in dem sie ihre eigene Familiengeschichte thematisiert.

Beginn ist um 18 Uhr, Eintritt nur mit FFP2-Maske und Zutrittstest. Eine Anmeldung unter www.vorarlberg.at/vlb ist erforderlich.

Donnerstag, 11. März – 15:08 Uhr

Drei Ostschweizer Finalisten an den Swiss Art Awards

(pd/gen) Die diesjährige Ausgabe der Swiss Art Awards findet nicht wie sonst üblich im Juni, sondern vom 20. bis 26. September 2021 statt. Dies geben die Eidgenössische Kunstkommission und das Bundesamt für Kultur bekannt. Diese Entscheidung hängt laut einer Mitteilung mit der Unsicherheit der aktuellen Gesundheitssituation zusammen. Mit der Verschiebung auf September sollen die Produktionsbedingungen für die Finalistinnen und Finalisten erleichtert und dem Publikum ein ruhigerer Ausstellungsbesuch ermöglicht werden.

Die Finalistinnen und Finalisten der zweiten Runde der Swiss Art Awards wurden von den Jurys ausgewählt. Darunter sind auch drei Ostschweizer: der St.Galler Beni Bischof, die Dettighofenerin Rhona Mühlebach, die auch diesjährige Preisträgerin des Adolf-Dietrich-Förderpreises ist, und der in Bütschwil aufgewachsene Kilian Rüthemann. Die Arbeiten der Finalistinnen und Finalisten werden in der Ausstellung Swiss Art Awards 2021 präsentiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden am Montag, 20. September 2021, bekannt gegeben.

Donnerstag, 11. März – 10:51 Uhr

St. Galler Wortlaut-Festival findet online statt

Das Festival des Wortes muss verschoben werden.

Das Festival des Wortes muss verschoben werden.

Bild: PD
Autor Richard Butz.

Autor Richard Butz.

Bild: Ralph Ribi

(pd/gen) Zum zweiten Mal in Folge musste das St. Galler Literaturfestival Wortlaut aufgrund der Pandemie abgesagt werden. Das Organisationskomitee hat jedoch für das Festivalwochenende vom 25. bis 28. März ein vielfältiges Alternativprogramm mit Online-Veranstaltungen zusammengestellt.

Schauspieler Oliver Losehand

Schauspieler Oliver Losehand

Bild: Iko Freese

Acht Programmpunkte stehen bereits fest. Der St. Galler Autor Richard Butz seinen neuen literarischen Stadtführer «Ich hätte grosse Lust auf einen Spaziergang» in einem Kurzfilm vor.(Ab Do, 25. März, auf wortlaut.ch)

Graphic Novel-Autor Nicolas Mahler

Graphic Novel-Autor Nicolas Mahler

Bild: PD

Die Schauspieler Marcus Schäfer und Oliver Losehand vom Theater am Tisch präsentieren in einem Livestream Nicolas Mahlers Graphic Novel «Nachtgestalten» (Freitag, 26. März um 19 Uhr, Livestream auf wortlaut.ch).

In Simone Baumanns erster Graphic Novel «Zwang» bewegen sich dubiose Gestalten durch dubiose Orte, wirken ihrem Schicksal ausgeliefert. Comicautor Thomas Ott erzählt in seinem neuesten Buch «La Forêt» die Geschichte eines Jungen, der sich ganz alleine tief in den dunklen Wald wagt, dabei mit seinen kleinen und grossen Ängsten konfrontiert wird und schliesslich lernt, ohne Furcht oder Zweifel seinen eigenen Weg zu gehen. Die Künstlerin und der Künstler diskutieren mit Lika Nüssli und Julia Kubik. (Sa, 27. März,14 Uhr, Livestream auf wortlaut.ch)

Schauspieler Marcus Schäfer vom Theater am Tisch.

Schauspieler Marcus Schäfer vom Theater am Tisch.

Bild: PD

Einmal im Jahr stellt der Gassenhauer am Wortlaut die Lage der Dinge vom Kopf auf die Füsse. Günter und Emmi, die beiden Unverwüstlichen, mischen sich in die Stadtdebatten und pfuschen sich gegenseitig ins Hand- und Mundwerk. Dieses Jahr melden sich die zwei gezwungenermassen aus den eigenen vier Wänden. Mit Diana Dengler und Marcus Schäfer von Theater am Tisch und dem Kulturmagazin Saiten. (Ab Sa, 27. März, 18 Uhr auf www.wortlaut.ch und vimeo.ch)

Literaturkritikerin und Autorin Hildegard E. Keller.

Literaturkritikerin und Autorin Hildegard E. Keller.

Bild: Ralph Ribi

Die St.Galler Autorin und Literaturkritikerin Hildegard E. Keller stellt in der Zoom-Bar ihren Roman «Was wir scheinen» vor. (Sa, 27. März, 21 Uhr via Zoom, Link zur Teilnahme auf Anfrage via info@wortlaut.ch)

Die Autorin Maya Olah liest im leeren Volksbad St. Gallen in Form eines Video-Essays aus ihrem «Bericht: im Hallenbad». Es handelt sich um ein Konglomerat aus Texten, die sich ums Schwimmen drehen. (So, 28. März, 11 Uhr, auf www.wortlaut.ch

Autorin Laura Vogt.

Autorin Laura Vogt.

Bild: Urs Bucher

Die Autoren Laura Vogt und Werner Rohner treffen sich auf einen virtuellen Spaziergang. Sie sprechen über ihre Bücher, lesen sich gegenseitig Lieblingsstellen daraus und reden über eigene Sätze, die man später nicht mehr schreiben würde. (So, 28. März, 15 Uhr, auf www.wortlaut.ch)

Ein Jahr nach dem ersten Shutdown erscheint ein Buch zur Leere von der Betreiberin des St.Galler Museum of Emptiness, Gilgi Guggenheim. Es enthält 24 leere Orte, die von den Fotografen Daniele und Ben Lupini festgehalten wurden, dazu kommen 24 Interviewbeiträge von Gilgi Guggenheim. Das Leerbuch liegt am Sonntag, 28. März, von 11 bis 16 Uhr erstmals öffentlich im Museum of Emptiness auf (Haldenstrasse 5, St. Gallen).

Das komplette Programm ist hier zu finden.

Donnerstag, 11. März – 10:48 Uhr

Kein Southside und kein Greenfield Festival im Sommer 2021

Erst wieder 2022: Das Greenfield Festival in Interlaken fällt diesen Sommer erneut aus.

Erst wieder 2022: Das Greenfield Festival in Interlaken fällt diesen Sommer erneut aus.

Bild: Anthony Anex/Keystone (9. Juni 2018)

(pd/rbe) Zwei der grössten Sommerfestivals, die jeweils auch viele Ostschweizerinnen und Ostschweizer anziehen, fallen dieses Jahr wegen der Coronapandemie erneut aus. Das Southside Festival im süddeutschen Neuhausen ob Eck sowie das Greenfield Festival in Interlaken sind für 2021 abgesagt. Dies teilt der Konzertveranstalter CTS Eventim mit:

«Die Veranstalter mussten sich aufgrund der weiterhin bestehenden unsicheren Infektionslage zu einer Absage entscheiden.»

Festivals dieser Grössenordnung seien zur Zeit noch nicht durchführbar, heisst es weiter. Die Sicherheit und der Schutz der Gesundheit von Fans, Künstlern, Festival-Teams und Partnern würden vorgehen. «Klar ist aber auch, dass die weiterhin unsichere Lage die dramatische wirtschaftliche Situation der Livemusik-Branche weiter verschärft», heisst es weiter.

Das Unternehmen CTS Eventim sagt neben dem Southside und dem Greenfield noch weitere Festivals ab: Deichbrand, Hurricane, Rock am Ring, Rock im Park und «SonneMondSterne» werden ebenfalls auf 2022 verschoben.

Wer für diesen Sommer schon ein Ticket gekauft hat, erhält gemäss Mitteilung «unkompliziert die Möglichkeit», die Festivals im Jahr 2022 zu besuchen. Weitere Informationen erhalte man auf den Webseiten der jeweiligen Festivals.

Donnerstag, 11. März – 10:13 Uhr

Kunstmuseum Liechtenstein erhält grösste Schenkung seit seinem Bestehen

Luciano Fabros Kunstwerk «Felce» ist neu in der Sammlung des Kunstmuseums Liechtenstein.

Luciano Fabros Kunstwerk «Felce» ist neu in der Sammlung des Kunstmuseums Liechtenstein.

Bild: PD

(pd/vpr) Dank einer grosszügigen Schenkung durch die gemeinnützige Vaduzer Gerda Techow-Stiftung konnte das Kunstmuseum Liechtenstein bedeutende Werke für seine Sammlung erwerben. Das 20. Jubiläum des Museums gab den Anlass zu der Spende. Es handelt sich um die grosszügigste Zuwendung von privater Seite seit Bestehen des Museums.

Das Kunstmuseum besitzt dadurch nun von allen Künstlerinnen und Künstlern der «Arte Povera » bedeutende Werke aus der Schaffensphase zwischen 1965 und 1971.

Steven Parrino: «Crowbar».

Steven Parrino: «Crowbar».

Bild: PD
Marisa Merz' Kunstobjekt «Scarpette».

Marisa Merz' Kunstobjekt «Scarpette».

Bild: PD

Die Spende machte den Ankauf einer grossen Arbeit des Künstlers Steven Parrino aus dem Jahr 1987, möglich, die den Bestand an Parrinos Gemälden im Kunstmuseum um ein zentrales Werk erweitert.

Des weiteren erwarb das Kunstmuseum eine frühe Arbeit der einzigen Künstlerin der sogenannten «Arte Povera», Marisa Merz, aus dem Jahr 1968.

Auch aus dem Nachlass des Künstlers Luciano Fabro konnte ein zentrales Werk aus dem Jahr 1968 erworben werden. In «Felce» verarbeitet der Künstler die Materialien Farn, Kristall und Blei.

Mittwoch, 10. März – 17:20 Uhr

Vorarlberger Landestheater zeigt «Ronny von Welt»

Szene aus «Ronny von Welt» mit Luzian Hirzel, alias Ronny.

Szene aus «Ronny von Welt» mit Luzian Hirzel, alias Ronny.

Bild: Anja Köhler

(pd/vpr) Das Vorarlberger Theater bietet am Freitag, 12. März, die Inszenierung von «Ronny von Welt» auf seinem YouTube-Kanal als Filmversion an. Bei der Adaption handelt es sich um einen Video-Blog des ursprünglichen Theaterstückes mit Luzian Hirzel in der Rolle des Ronny.

Der Blog wird mit Instagram-Stories ergänzt, um die Lebenswelt der Schülerinnen wieder zu spiegeln, die Hauptadressaten des Stücks sind. Die Geschichte bleibt dabei dieselbe: Ronny, der Neue in der Klasse, verstrickt sich in eine Reihe von Lügengeschichten, die es ihm erst erschweren, neue Freunde zu finden. Dann aber siegt die Neugier der Klassenkameraden. Empfängt Ronnys Kopf wirklich Signale aus dem Weltall?

Über die Website des Vorarlberger Landestheaters wird der entsprechende Link am Freitag, 12. März, um 19.30 Uhr geteilt und steht dann für 24 Stunden zur Verfügung. Der Link zur Aufzeichnung für Schulklassen kann hier angefordert werden.

Mittwoch, 10. März – 16:45 Uhr

Jazz Festival« New Orleans meets St. Gallen» findet erst im Herbst statt

Das Jazz Festival« New Orleans meets St. Gallen» 2019.

Das Jazz Festival« New Orleans meets St. Gallen» 2019.

Bild: Urs Bucher

(pd/dar) Zum 33. Mal sollte am 22. Juni das Blues- und Dixie-Festival «New Orleans meets St.Gallen» in der St.Galler Altstadt stattfinden. Jetzt haben die Organisatoren aufgrund der aktuellen Pandemielage beschlossen, den Event auf Dienstag, 28. September, zu verschieben. Genauere Informationen würden zu gegebener Zeit nachgereicht, schreiben die Veranstalter in einer Pressemitteilung.

Mittwoch, 10. März – 15:31 Uhr

Fotoausstellung «Mit Licht schreiben» mit St.Galler Autor Christoph Keller startet im Auto ex Nextex

Der St. Galler Christoph Keller tritt in der Ausstellung «Mit Licht schreiben» für einmal nicht als Autor, sondern als Fotograf in Erscheinung.

Der St. Galler Christoph Keller tritt in der Ausstellung «Mit Licht schreiben» für einmal nicht als Autor, sondern als Fotograf in Erscheinung.

Bild: Tobias Garcia
Die Trogner Künstlerin Karin K. Bühler.

Die Trogner Künstlerin Karin K. Bühler.

Bild: Reto Martin

Der St.Galler Schriftsteller Christoph Keller zeigt eine Auswahl seines fotografischen Werks in der ersten Ausstellung 2021 des St. Galler Kunstraums Auto ex Nextex. Die Ausstellung «Mit Licht schreiben», die er zusammen mit der Trogner Künstlerin Karin K. Bühler bestreitet, beginnt am 11. März.

Nach der Umbau- und Lockdown-Pause verzichtet der Kunstraum vorerst auf Veranstaltungen und die regulären Öffnungszeiten. Somit kann die Ausstellung in den nächsten vier Wochen täglich auch bei geschlossenen Türen besucht werden. Das Licht brennt jeweils von 14 Uhr bis in die Nacht.

Öffnungszeiten während der Ausstellungen: Donnerstag 19-21 Uhr und Freitag 11-15 Uhr. Weitere Infos finden Sie hier.

Mittwoch, 10. März – 15:14 Uhr

Ausserrhoder «Kulturlandsgemeinde» 2021 findet statt

Impression von der letzten Kulturlandsgemeinde in Teufen, 2019.

Impression von der letzten Kulturlandsgemeinde in Teufen, 2019.

Bild: PD

(pd/vpr) Gute Nachrichten aus dem Zeughaus Teufen: Das Kulturfestival «Kulturlandsgemeinde» am 9. Mai 2021 findet statt. «Reduziert, konzentriert, spontan, mit oder ohne Publikum. Am Sonntag, 9. Mai 2021 im und vor dem Zeughaus Teufen, einiges möglicherweise online», so die Ankündigung der Kulturlandsgemeinde via Instagram.

Der Titel «alles bleibt anders» wird von der im Vorjahr verschobenen Kulturlandsgemeinde übernommen. Anders wird das Konzept. Die Frage «Bleibt alles anders?» nicht ihre Antwort, soll im Zentrum der kreativen Beiträge stehen.

Mittwoch, 10. März – 14:32 Uhr

St.Galler Künstler und Verleger Josef Felix Müller im Gespräch mit Publizist Roger de Weck

Der St.Galler Verlagsleiter und Schriftsteller Josef Felix Müller.

Der St.Galler Verlagsleiter und Schriftsteller Josef Felix Müller.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd/vpr) Der St.Galler Verleger und Künstler Josef Felix Müller ist am 13. März in der Online-Gesprächsreihe «Nairs fragt und diskutiert mit…» zu sehen. Die Sendung wird von Publizist Roger de Weck moderiert. Die Sendung ist Teil der Crowdfunding-Kampagne «Be Nairs!» des Engadiner Künstlerhauses «Fundaziun Nairs».

Roman Griesfelder, Direktor des Kunstmuseums St.Gallen.

Roman Griesfelder, Direktor des Kunstmuseums St.Gallen.

Bild: Benjamin Manser

Josef Felix Müller leitet den Vexer Verlag und war Mitbegründer der Kunsthalle St.Gallen. Neben ihm sind zur Abschlussrunde auch der Direktor des Kunstmuseums St.Gallen, Roman Griesfelder sowie Barbara Higgs vom Schauspielhaus Zürich geladen.

Die Veränderung des Kunstbegriffs in der Krise, die Rolle von Kunstinstitutionen sowie die Frage nach einer Lobby für Kunst und Kultur sollen in der Sendung zur Debatte stehen. «Wie sieht es tatsächlich aus bei den Einzelnen und in den Institutionen?» ist das Credo der Gesprächsreihe, die auf YouTube live übertragen wird.

Weitere Infos zur Sendung finden Sie hier.

Mittwoch, 10.März – 12:18 Uhr

Die 43. Solothurner Literaturtage finden sicher statt – inklusive fünf Ostchweizer Literaten

Patricia Büttiker (TG)

Patricia Büttiker (TG)

Bild: Ayse Yavas

(pd/vpr) Vom 14. bis 16. Mai 2021 werden sie stattfinden, die Solothurner Literaturtage. Inwieweit das Publikum vor Ort mit den geladenen Gästen interagieren, der Literatur live zuhören darf, ist aktuell laut den Veranstaltern noch nicht abzuschätzen: «Je nach den geltenden Massnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie können aber auch Veranstaltungen vor Ort besucht werden», heisst es in der Medienmitteilung.

Unter den über 80 eingeladenen Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzern aus der Schweiz und dem Ausland, sind auch fünf Ostschweizer Autorinnen und Autoren vertreten.

Dorothee Elmiger (AI)

Dorothee Elmiger (AI)

Bild: Peter Hassiepen

Literatur aus dem Thurgau, Appenzellerland und St. Gallen

Die gebürtiger Frauenfelder Autorin Patricia Büttiker, über deren Debütroman «Nacht ohne Ufer» wir bereits in unserem Blatt berichteten wird aus ihrem Erstling lesen, gestreamt kann die Lesung auch von daheim gehört werden.

Eva Roth

Eva Roth

Bild: Hanspeter Schiess

Dorothee Elmiger aus Appenzell Innerrhoden ist mit ihrem zweiten Buch «Aus der Zuckerfabrik» in Solothurn vertreten. Die 35-Jährige war mit dem Werk 2020 sowohl für den Deutschen als auch den Schweizer Buchpreis nominiert. Ihre Werke wurden teilweise auch für Theaterstücke adaptiert. Elmiger lebt und schreibt heute in Zürich.

Monika Helfer

Monika Helfer

Bild: Ralph Ribi

Auch die Kinderbuchautorin Eva Roth, 1974 in Herisau geboren, zählt zu den geladenen Gästen des Festivals. Die gelernte Primarlehrerin lebt heute in Zürich und arbeitet als Lektorin eines Kinderbuchverlages. Sie schreibt Prosa und Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Wir berichteten über ihr erstes Kinderbuch «Lila Perks» in unserem Blatt.

Monika Helfer repräsentiert Vorarlberg an den Literaturtagen im Mai. 2021 erschien mit «Vati» die Fortsetzung des Vorgängerbuches «Die Bagage», einer Familiengeschichte, die vielfach preisgekrönt wurde. Mit ihrer Familie lebt die 74-Jährige nahe der Schweizer Grenze, wo sie auch schreibt.

Manuel Stahlberger

Manuel Stahlberger

Bild:Michel Canonica

Der Vertreter der Mundartpoesie ist der St.Galler Manuel Stahlberger, geboren 1974. Neben «Spoken Word» zählen auch Kabarett, Musik sowie Comickunst zu seinen aktiven Genres. Seit 2009 tritt Stahlberger mit seiner gleichnamigen Band auf.

Mehr Infos zur Veranstaltung erhalten Sie hier.

Dienstag, 9. März – 14:16 Uhr

Ehemaliger Intendant des Theaters Konstanz wird Honorarkonsul Malawis

Christoph Nix: Jurist, Theaterintendant und jüngst auch ehrenamtlicher Konsul des afrikanischen Staates Malawi.

Christoph Nix: Jurist, Theaterintendant und jüngst auch ehrenamtlicher Konsul des afrikanischen Staates Malawi.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(pd/vpr) Christoph Nix, Intendant des Konstanzer Theaters bis Sommer 2020 und jetziger Leiter des Tiroler Volksschauspiels in Telfs, wurde zum Honorarkonsul der Republik Malawi ernannt. Dort hatte sich Nix in den letzten Jahren intensiv kulturell engagiert, aus einer Jugendliebe zu Afrika heraus, wie er gegenüber unserem Blatt sagte.

Honorarkonsule gehören zum diplomatischen Korps des Entsendelandes, geniessen im Gegensatz zu herkömmlichen Konsulen aber nur Teilimmunität. Sitz des Konsulats ist die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart.

Christoph Nix erklärte gegenüber «Theater der Zeit», dass künftig auch bei den Tiroler Volksschauspielen Theater in Afrika eine Rolle spielen werde.

Nix will sich gemäss eigener Mitteilung neben der kulturellen Förderung und Zusammenarbeit Malawis auch für dessen humanitäre Notlage infolge der Pandemie einsetzen. Spendeaktionen für Schutzmasken sowie Hygienemittel laufen bereits seit Ende Januar innerhalb seines Vereins «Theater in Afrika».

Dienstag, 9. März – 11:24 Uhr

Werdenberger Regisseur Kuno Bont im Interview mit TVO

Regisseur Kuno Bont.

Regisseur Kuno Bont.

Bild: Ralph Ribi

(pd/siw) «Wenn ich einen Film mache, dann entsteht er zuerst im Kopf, und später werden die Bilder auf die Art lebendig, wie ich es will.» So beschreibt der St.Galler Regisseur Kuno Bont im Interview mit TVO die neu gewonnene Freiheit seit seinem Abschied aus der Politik. Der ehemalige Kantonsrat, der in seinem Leben auch schon Journalist und Gemeindeammann war, wohnt seit 20 Jahren in Werdenberg.

Nachdem er im letzten Jahr die künstlerische Leitung der Freilichtbühne Rüthi abgegeben hat, widmet er sich nun zwei neuen Projekten. Ein Spiel- sowie ein Dokumentarfilm. Mit Letzterem erfüllt er sich seinen Lebenstraum. «Meine Aufgaben und Projekte sind immer so angelegt, dass ich aus meinen vielen Rucksäcken, die ich auf dem Buckel habe, immer das herausnehmen kann, was ich gerade brauche», sagt der 69-jährige Allrounder.

Dienstag, 9. März – 11:30 Uhr

«The Ghost Orchestra» direkt auf Platz 1 der Schweizer Album Charts

Das Logo des «Ghost Festivals».

Das Logo des «Ghost Festivals».

Bild: PD

(pd/vpr) Die Musik zum Festival, das nur im Geiste eines war, dem «Ghost Festival», gibt es jetzt auf einer gemeinsamen CD: «The Ghost Orchestra». 10-sekündige Geistertracks von 187 Bands: Das ist der Inhalt des Solidaritäts-Projekts, der in der letzten Woche direkt auf Platz Eins der Schweizer Albumcharts eingestiegen ist.

Geisterklänge eines (so) nie da gewesenen Festivals: «The Ghost Orchestra.»

Geisterklänge eines (so) nie da gewesenen Festivals: «The Ghost Orchestra.»

Bild: PD

«Der Ghost landet einen weiteren Coup» heisst es auf dem Instagram-Account des Crowdfounding-Projekts, das mit einem Erlös von 1.2 Millionen CHF und 34'500 verkauften Eintritten 187 beteiligte Musikerinnen und Musiker unterstützt, denen es mit Ausbruch der Pandemie weitestgehend unmöglich ist, zu arbeiten, geschweige denn aufzutreten. Auch Ostschweizer Bands profitieren davon. Darunter sind Dachs, Lina Button und ihre Kinderliederband Silberbüx, Michael von der Heide, Lord Kesseli, Stahlberger und der Skiclub Toggenburg.

Die Werbung zum Festival.

Quelle: YouTube

Die Geistergeräusche sind seit dem 26. Februar im Handel und ab dem 12. März digital als Download oder Stream verfügbar. Ihr Absatz beweist die Solidarität der Schweizer und Schweizerinnen ihren Musikern gegenüber. Um diese Solidarität weiterzugeben, wird der Nettoerlös des Albums, laut Medienmitteilung der (Nicht-) Festivalleitung nun wiederum komplett weitergespendet. Das Geld soll dem Corona-Notfalltopf des Strassenmagazins «Surprise» zufliessen.

Ist auf der CD auch nur eine gespenstische «Collage aus Geistergeräuschen» zu hören, so sei diese grosse Geste der Solidarität seitens der Musikerinnen und Musiker ein wahrhaftiges wie starkes Zeichen und als Zeitdokument zu verstehen, so die Veranstalter. Die Botschaft: Solidarität schafft Solidarität.

Dienstag, 9. März – 09:29 Uhr

Priya Ragu produziert derzeit ihre zweite Single

Priya Ragu empfindet sich selbst sowohl in St. Gallen als auch in Sri Lanka beheimatet.

Priya Ragu empfindet sich selbst sowohl in St. Gallen als auch in Sri Lanka beheimatet.

Bild: Jenny Brough

(pd/vpr) 2020 war für Priya Ragu aus St. Gallen ein in vielerlei Hinsicht unglaubliches Jahr, wie sie gegenüber dem Migros Magazin erzählt. Nachdem sie zusammen mit ihrem Bruder und Produzenten, dem Musiker Japhna Gold, in Indien das Video zur ersten offiziellen Single «Good Love 2.0» aufgenommen hatte, wurde es im dortigen Musiksender VH1 eingespeist. Danach, berichtet die 35-Jährige, ging alles Schlag auf Schlag.

Die erste Single, ihr Durchbruch: Good.Love 2.0

Quelle: YouTube
«Und plötzlich standen 20 Musiklabels bei mir Schlange.»

Derzeit nimmt die Musikerin mit tamilisch-sri lankanischen Wurzeln ihr erstes Musikalbum unter dem Vertrag beim Weltlabel Warner Music auf. Im heimischen Studio in St. Gallen, nachdem ihr geplanter Umzug in die Musikstadt London durch Corona geplatzt war. Hier entsteht derzeit ihre zweite Single.

Der Bezug zu den eigenen Wurzeln schlägt sich auch in ihrer Musik, einer Mischung aus Soul, Rap, und tamilischer Folkmusik nieder. «Irgendwie unfassbar», sagt der Weltstar aus St. Gallen im Rückblick.

Montag, 8. März – 16:31 Uhr

Die Stipendiaten der «Textil and Design Alliance» 2021 stehen fest

Aesun Kim beschäftigt sich in ihren Werken mit der Interaktion zwischen Mensch und Computer.

Aesun Kim beschäftigt sich in ihren Werken mit der Interaktion zwischen Mensch und Computer.

Bild: PD

(pd/vpr) Von 292 Bewerbungen aus 50 Ländern wurden nun sechs junge Textilschaffende auserwählt, ab April 2021 während eines Arbeitsaufenthaltes in Arbon zu leben und parallel mit Ostschweizer Textilunternehmen kreativ tätig zu sein.

Ganit Goldsteins Mode spezialisiert sich auf 3D.

Ganit Goldsteins Mode spezialisiert sich auf 3D.

Bild: PD

Das Stipendium erhielten Ganit Goldstein aus Israel, Aesun Kim aus Südkorea, Sonia Li aus den USA/Taiwan, Maidje Meergans aus Deutschland und Benjamin Mengistu Navet aus Frankreich. Aus der Schweiz konnte Tobias Kaspar die Juroren von seinem Talent überzeugen.

Tobias Kaspar aus Basel integriert Mode und Textilien in seine künstlerische Arbeit

Tobias Kaspar aus Basel integriert Mode und Textilien in seine künstlerische Arbeit

Bild: PD

Das Kulturförderprogramm «Textile and Design Alliance» wurde 2019 von den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, St.Gallen und Thurgau in Zusammenarbeit mit Ostschweizer Textilunternehmen lanciert. Bereits 2020 hätte der erste Arbeitsaufenthalt stattfinden sollen. Es werden daher ausserdem die Schweizerin Andrea Winkler und Chun Shao aus China am diesjährigen Programm teilnehmen. Sie waren für das letztjährige Programm ausgewählt worden, konnten aber aufgrund der Pandemie nicht nach Arbon kommen.

Andrea Winkler aus dem Aargau interpretiert Alltagsgegenstände im textilen Kontext neu.

Andrea Winkler aus dem Aargau interpretiert Alltagsgegenstände im textilen Kontext neu.

Bild: Mathias Marx

Die jungen Künstler werden unter anderem mit dem Sitterwerk in St. Gallen, der Empa St. Gallen, dem St. Galler Textilmuseum, der Brubo GmbH in Speicher, der Sauer AG in Arbon, Rigotex AG in Bütschwil und anderen zusammenarbeiten.

Weitere Informationen zum Stipendiatenprogramm finden Sie hier.

Montag, 8. März – 15:30 Uhr

Videokünstlerin Rhona Mühlebach erhält den Adolf Dietrich-Förderpreis 2021

(pd/bk.) Die Videokünstlerin Rhona Mühlebach erhält den mit 15'000 Franken dotierten Adolf Dietrich-Förderpreis 2021 der Thurgauischen Kunstgesellschaft. Vergeben wird der Preis alle zwei Jahre an junge Künstlerinnen oder Künstler, die eine enge persönliche Beziehung zum Thurgau pflegen oder in der Region Konstanz-Singen wohnhaft sind. Das Preisgeld ist verbunden mit einer Ausstellung im Kunstraum Kreuzlingen. Die Preisverleihung wird im Dezember 2021 stattfinden.

Filmstill aus Rhona Mühlebachs «Sudden Death»

Filmstill aus Rhona Mühlebachs «Sudden Death»

Bild: Rhona Mühlebach

Rhona Mühlebach, Jahrgang 1990, stammt aus Dettighofen. Sie studierte nach der Matur an der PMS Kreuzlingen in Lausanne und Glasgow. In ihren filmischen Arbeiten steht das Verhältnis von Mensch und Natur, von Wissenschaft und Kunst im Mittelpunkt; besonders interessiert sie der Begriff der «Wildnis».

Videotrailer zu Arbeiten von Rhona Mühlebach finden sich auf der Website der Künstlerin.

Montag, 8. März – 10:56 Uhr

Das Tanzfest St.Gallen im Mai 2021 findet statt

Tanzfest am 4. Mai 2019.

Tanzfest am 4. Mai 2019.

Bild:Benjamin Manser

Wie zuletzt 2019 wird St. Gallen ein Maiwochenende lang die Innenstadt und diverse Bühnen zum Tanz auffordern: Das Tanzfest 2020 findet am
6.– 9. Mai
statt.

Das 'Tanzrauschen' am Tanzfest in St. Gallen 2019

Das 'Tanzrauschen' am Tanzfest in St. Gallen 2019

Bild: Benjamin Manser

Der Projektträger in St.Gallen, die IG Tanz Ost, ist derzeit noch am Erstellen des detaillierten Schutzkonzeptes. Das Festival findet seit 2006 schweizweit statt, 2019 waren 36 Städte des Landes beteiligt. Auf dem Festival werden von Volkstanz über Tango bis hin zu Hip-Hop alle erdenklichen Arten von Tanz sowohl aufgeführt als auch Reinschnuppern eingeladen. Entsprechende Workshops sind im Eintritt inbegriffen.

Im Mai 2020 wurde das Tanzfest in den digitalen Raum verlegt und in Form eines Flashmobs aus Wohnzimmern, Balkonen oder Almen getanzt und aufgenommen.

Montag, 8. März – 10:09 Uhr

«Flashdance - Das Musical» auf der Walensee-Bühne auf 2022 verschoben

Die Walensee Bühne 2019.

Die Walensee Bühne 2019.

Bild: Raphael Rohner / swiss-image.ch

(pd/vpr) Die Walenseebühne hat aufgrund der anhaltenden Corona-Situation entschieden, die Spielsaison erneut um ein Jahr, auf Sommer 2022 (15. Juni bis 23. Juli 2022) zu verschieben. Grund dafür seien mangelnde Planungssicherheit und damit verbundene Risiken.

Kunden mit bereits gekauften Tickets für die traditionell im Sommer stattfindende See-Veranstaltung, werden beim Vorverkauf bevorzugt. Dieser beginnt grundsätzlich am 1. Dezember 2021, für Ticketinhaber schon ab dem 1. November 2021.

Casting zum Musical

Quelle: Youtube
Montag, 8. März – 09:55 Uhr

Beni Bischof versus Künstlerduo fructuoso/wipf in Schaffhausen

Künstler Beni Bischof in seinem St.Galler Atelier.

Künstler Beni Bischof in seinem St.Galler Atelier.

Bild: Urs Bucher
Ausstellungsobjekt von Beni Bischof.

Ausstellungsobjekt von Beni Bischof.

Bild: Beni Bischof

(pd/vpr) Wie eine Art Duell ist die Ausstellung «Doppio» im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen zu verstehen. Ab dem 21. März vertritt der St. Galler Künstler Beni Bischof hier seinen Kanton, mit ihm im Ring beziehungsweise in den Ausstellungsräumen ist das Künstlerduo fructuoso/wipf aus Schaffhausen, stellvertretend für den Kanton Zürich.

Hinter dem Künstlerkollektiv aus dem Kanton Zürich verbergen sich Beat Wipf und Rubén Fructuoso.

Hinter dem Künstlerkollektiv aus dem Kanton Zürich verbergen sich Beat Wipf und Rubén Fructuoso.

Bild: Screenshot Kulturraum.sh
Ausstellungsobjekt des Künstlerduos.

Ausstellungsobjekt des Künstlerduos.

Bild: fructuose/wipf

Bei dem Konzept stehen Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zum Kanton Schaffhausen jeweils Kunstschaffenden aus anderen Teilen der Schweiz oder dem nahen Ausland gegenüber.

Die «Doppio»-Ausstellungsserie geht mit dem Eröffnungssonntag am 21. März (11 - 17 Uhr) in die zweite Runde. Den Dialog sollen die Bilder nonverbal übernehmen, so die Idee. Bei Bischof und fructuoso/wipf sei dies durch den vereinenden Humor der Werke gegeben.

Weitere Infos finden sie hier.

Sonntag, 7. März – 10:52 Uhr

Weltklassik Vaduz erstmals als Livestream-Konzert mit der Pianistin Elisabeth Leonskaja

(pd/bk.) Andernorts ist es schon beinahe Routine, Konzerte live zu streamen statt abzusagen – nun geht auch die Reihe Vaduz Weltklassik des Theaters am Kirchplatz (TAK) erstmals per Stream auf Sendung. Am 16. März 2021 wird die gefeierte Pianistin Elisabeth Leonskaja im Vaduzer-Saal live ein Rezital mit Werken von Mozart, Schönberg und Brahms spielen.

Dazu kann man vorab Online-Tickets lösen und bekommt am Verstanstaltungstag elektronisch den Link zum Livestream zugeschickt. Elisabeth Leonskaja, geboren in Tiflis, gehört zu den herausragenden Pianistinnen und Pianisten der Gegenwart. Sie studierte bereits als 11-jährige am Moskauer Konservatorium, gewann zahlreiche bedeutende Klavierwettbewerbe und wurde später entscheidend gefördert und geprägt durch Swjatoslaw Richter, mit dem sie Duo-Konzerte spielte. 1978 verliess sie die Sowjetunion und lebt seither in Wien. Ihr spektakulärer Auftritt an den Salzburger Festspielen 1979 markierte den Beginn einer wachsenden Konzertkarriere im Westen. Mit dem TAK ist sie durch etliche Auftritte in den letzten Jahrzehnten in Liechtenstein verbunden.

Ursprünglich geplant war ein TAK Vaduzer Weltklassik Konzert mit der NDR Radio Philharmonie unter der Leitung von Andrew Manze. Das aber lassen die Covid-19-Beschränkungen derzeit noch nicht zu, Erlaubt sind in Liechtenstein seit dem 1. März wieder öffentliche Veranstaltungen mit maximal zehn Personen. Das TAK wird folglich seinen März-Spielplan für diese intime Zahl an Zuschauerinnen und Zuschauern durchführen.

16. März 2021, 20 Uhr. Online-Tickets zum Preis von 20 Franken sind auf der Website des TAK erhältlich. Dort gibt es auch eine Übersicht über das Märzprogramm im TAK in Schaan. tak.li

Freitag, 5. März – 17:53 Uhr

Geburtstagsfest unter freiem Himmel für das Rathaus für Kultur in Lichtensteig

Im alten Rathaus in Lichtensteig findet seit zwei Jahren Kultur statt; hier ein Blick ins Digitallabor vom vergangenen September.

Im alten Rathaus in Lichtensteig findet seit zwei Jahren Kultur statt; hier ein Blick ins Digitallabor vom vergangenen September.

Bild: Sascha Erni

(pd/rbe) Das Rathaus für Kultur in Lichtensteig feiert am 9. März seinen zweiten Geburtstag. Vor zwei Jahren hat die Kulturinstitution im ehemaligen Rathaus eröffnet. In normalen Zeiten würde dieser Geburtstag natürlich gross gefeiert.

Weil das in der aktuellen Pandemie nicht möglich ist, haben sich die Betreiber für einen coronakonformen Geburtstag entschieden, wie sie in einer Mitteilung schreiben: «Auf dem Rathausplatz wird unter freiem Himmel ein Take-away mit neu kreierten Drinks und Grill geboten.» Das Rathaus-Team wolle damit Danke sagen, den Unterstützern, den Stadtbewohnern sowie «allen andern, die das Rathaus bereichern und mittragen».

Wenn es am 9. März dunkel wird, soll das Rathaus zur «farbigen und blinkenden Laterne» werden und damit «zum symbolischen <Leuchtturm> für die vielen kommenden Momente des Beisammenseins».

Dienstag, 9. März, 17.30–20.30 Uhr, Rathaus für Kultur, Hauptgassse 12, Lichtensteig

Freitag, 5. März – 15:20 Uhr

Neue melancholische Klänge des Electro-Pop-Trios Sort of Sad

Das Ausserrhoder Trio Sort of Sad.

Das Ausserrhoder Trio Sort of Sad.

Bild: PD

(pd/rbe) Das Trio Sort of Sad hat heute Freitag einen neuen Song veröffentlicht. Er heisst «run.wav» und ist auf allen Streamingplattformen erhältlich, zum Beispiel hier auf Spotify. Die sanfte Electro-Pop-Nummer ist zusammen mit dem Zürcher Musiker Dariush vom Kollektiv Shelter 12 entstanden.

Man könne sich auf weitere Musik von Sort of Sad freuen, heisst es in einer Mitteilung von «bandXost». Bei dem Ostschweizer Bandwettbewerb haben Sort of Sad im vergangenen Jahr den zweiten Platz erreicht.

Sort of Sad beim Auftritt im Finale des Bandwettbewerbs «bandXost».

Youtube

Ein Jahr lang hätten Sort of Sad an neuen Songs und Live-Shows gearbeitet, heisst es weiter. Ruhig, melancholisch, nachdenklich – so präsentiere sich das Trio seit dem Frühjahr 2020.

Freitag, 5. März – 12:54 Uhr

Eröffnungsausstellung «Soundoff» in der Kunsthalle Wil

Der gebürtige Zürcher Luigi Archetti stellt in der Kunsthalle Wil aus.

Der gebürtige Zürcher Luigi Archetti stellt in der Kunsthalle Wil aus.


Bild: Werner Rolli / ARC

(pd/vpr) «Soundoff», so der Name der Eröffnungsausstellung 2021 in der Kunsthalle Wil. Der gebürtige Zürcher Luigi Archetti muss zwar noch ohne Vernissage auskommen, doch können Besucher ab Sonntag, dem 7. März in Wil seine Kunst live erleben.

In «Soundoff» kombiniert der Künstler Elemente aus Klang und Bild, ganz im Sinne der Kunsthalle, die sich als Forum für zeitgenössische Kunst mit Fokus auf experimentelles sowie raumbezogenes Schaffen versteht.

Audio-Kostprobe von Luigi Archettis Klanginstallation.

Quelle: Vimeo

Kunsthalle Wil, Eröffnung 7. März 2021, von 11 - 16 Uhr, danach Do + Fr 16 - 19 Uhr, Sa + So 11 - 14 Uhr und auf Anfrage

Freitag, 5. März – 12:25 Uhr

Live-Audioperformance aus der St. Galler Kunsthalle

Vanessà Heer installiert die Tremor Walks in der Kunsthalle St. Gallen.

Vanessà Heer installiert die Tremor Walks in der Kunsthalle St. Gallen.

Bild: Ralph Ribi

(pd/vpr) Zum dritten Mal findet diesen Sonntag, am 7. März, eine Musikperformance live aus den Räumen der Kunsthalle St. Gallen statt. Als Teil der Ausstellung «Wo Wir» von Caroline Ann Baur und Vanessà Heer performen musikalische Gäste im temporären Studio «Tremor Walks» sogenannte Deep Listenings, die live auf dem Radiosender Megahex.fm mitverfolgt werden können.

Ab 18 Uhr kann das gemeinsame Kleinkonzert mit dem Musiker en-lil live aus den Räumlichkeiten der Kunsthalle ins heimische Wohnzimmer geholt werden.

Das Konzert vom 28. Februar mit Vivian Wang kann heute, 5. März um 21 Uhr auf Megahex.fm angehört werden.

Freitag, 5. März – 11:21 Uhr

Marius Bear gibt auf der grossen Bühne ein Streamingkonzert

Endlich wieder Feedback für auftretende Musiker: Die Fans werden während der Konzerte auf Grossleinwänden (rechts) live zugeschaltet.

Endlich wieder Feedback für auftretende Musiker: Die Fans werden während der Konzerte auf Grossleinwänden (rechts) live zugeschaltet.

Bild: PD

(pd/rbe) Es gibt weiterhin keine Anlässe vor Publikum. Deshalb herrscht nicht nur für Künstler, sondern auch für Licht- und Tontechniker noch immer ein faktisches Berufsverbot. Das stellt Jugendliche in diesen Ausbildungslehrgängen vor Probleme: Wie soll ein Lehrling etwas über Bühnentechnik lernen, wenn nirgends mehr Bühnen aufgebaut werden?

Diese Frage macht dem Schweizer Verband technischer Bühnen- und Veranstaltungsberufe derzeit zu schaffen. «Aufgrund des Verbots von Grossveranstaltungen leidet auch die berufliche Grundbildung der Studierenden des Lehrgangs «Veranstaltungsfachfrau/-mann EFZ». Zusätzlich sind auch viele Lehrbetriebe seit Längerem mit einem kompletten Stillstand ihrer Aktivitäten konfrontiert», heisst es in einer Mitteilung.

Nun hat der Verband das Projekt «Next Generation 2021» ins Leben gerufen. Neun Grossveranstaltungen führen die Lernenden unter Leitung eines Lehrbetriebs an verschiedenen Standorten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein durch. Auf den grossen Bühnen stehen bekannte Schweizer Popkünstler, auch aus der Ostschweiz: Am Freitag, 5. März wird der Appenzeller Musiker Marius Bear im Rhypark in Basel ein Konzert geben. Auch die Popsängerin Anna Rossinelli wird an diesem Abend dort auftreten.

Wer ein Ticket kauft, wird live in das Konzert zugeschaltet. Die Musiker sehen auf Grossleinwänden, wie ihre Fans auf den Auftritt reagieren:

«Künstlerinnen und Künstler sowie Technikerinnen und Techniker erhalten auf diese Weise ein direktes Feedback, wie die Show ankommt.»

Mehr Infos und Tickets für 25.90 Franken sind hier erhältlich. Der Eintritt zum Konzert von Marius Bear und Anna Rossinelli kostet 25.90 Franken.

Freitag, 5. März – 09:00 Uhr

Via Zoom mit der Direktorin durch die Jubiläumsausstellung im Frauenmuseum Hittisau

Stefania Pitscheider Soraperra führt digital durch die Jubiläumsausstellung.

Stefania Pitscheider Soraperra führt digital durch die Jubiläumsausstellung.

Bild: PD

(pd/vpr) Welches Objekt gefällt Ihnen am besten? Welches hat Ihnen am meisten Kopfzerbrechen bereitet, welches bringt Sie zum Lachen? Antworten auf diese und andere vielfach gestellte Fragen gibt die Hittisauer Museumsdirektorin Stefania Pitscheider Soraperra ihren Besucherinnen und Besuchern in einer digitalen Führung durch die Jubiläumsausstellung «Geburtskultur. Vom Gebären und geboren werden» am 8. März, dem Weltfrauentag. Aus den 430 Exponaten hat Pitscheider Soraperra eine ganz persönliche Auswahl getroffen.

PEGO-Haus

PEGO-Haus

Bild: Angela Lamprecht

Sie macht damit den Anfang einer Reihe von online durchgeführten Events. Weiter geht es mit einer Tagung am 25. und 26. März zur aktuellen Jubiläumsausstellung.

Es gibt 100 Plätze, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Platzreservierungen sind nicht möglich. Den Link zum Zoom-Meeting finden Sie hier. Das Meeting ist ab 19:15 Uhr bis 20:30 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 4. März – 15:18 Uhr

Das Theater Liechtenstein spielt im März vor zehn Personen

Bild: Matthias Romberg

(pd/vpr) Das Fürstentum Liechtenstein erlaubt neu wieder Veranstaltungen bis zu zehn Personen. Das Theater Liechtenstein (TAK) hat deshalb ein Spezial-März-Programm zusammengestellt, in dem wieder vor Publikum gespielt wird, wenn auch in sehr eingeschränktem Rahmen.

Für die alternative Form des eigentlichen Spielplans bietet sich die neu eingebaute Kleinbühne im Foyer an, die jetzt speziell für Kleinformate wie etwa die Zaubershow mit Albi, dem Zauberfuzzi oder szenische Lesungen ausgelegt ist. Mit Albi beginnt auch das alternative Programm, welches fortlaufend an die aktuellen Bestimmungen angepasst wird und konstant auf der Theaterhomepage einzusehen ist.

Szenische Lesungen sind für Mitte März geplant, am 20. März steht ein Konzert mit John Wolf Brennan und Arno Oehri «Unheard Songs & Hidden Soundscapes» auf dem Programm.

Diese erste Lockerung gilt vorläufig bis zum 21. März.

Für Fragen und Informationen ist der TAK Vorverkauf Mo-Do von 14-16 Uhr erreichbar unter +423 237 59 69 oder vorverkauf@tak.li. Tagesaktuelle Informationen unter www.tak.li.

Donnerstag, 4. März – 13:39 Uhr

Zwei von fünf Nominierten des Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreises kommen aus der Ostschweiz

Autorin Eva Roth aus Herisau.

Autorin Eva Roth aus Herisau.

Bild: Hanspeter Schiess
Eva Roth ist mit «Lila Perk» nominiert.

Eva Roth ist mit «Lila Perk» nominiert.

Bild: PD

(pd/vpr) Mit ihrem Kinder- und Jugendbuch «Lila Perk» hat die gebürtige Ausserrhoderin Eva Roth es auf die Liste der nominierten Schweizer Autoren gebracht. In ihrem Abenteuerroman, über den wir in unserem Blatt berichteten, wird ein junges Mädchen mit den Themen Verlust und neuem Lebensmut konfrontiert, als es mit seinem Vater in Osteuropa einen abenteuerlichen Sommer verbringt.

Unter den fünf Nominierten findet sich ausserdem «Lulu in der Mitte» von Micha Friemel aus St. Gallen. Ein Bilderbuch, das sich ganz den sogenannten Sandwichkindern, also Geschwistern in der mittleren Rangfolge, widmet.

Die Autorin Micha Friemel aus St. Gallen.

Die Autorin Micha Friemel aus St. Gallen.

Bild: Nina Mann
Das Bilderbuch der St. Gallerin Micha Friemel

Das Bilderbuch der St. Gallerin Micha Friemel

Bild: Hanser Verlag

Insgesamt haben es ein Sachbuch, zwei Graphic Novels, ein Kinderroman und ein Bilderbuch auf die Shortlist geschafft. Ausdrucksstärke in Text und Bild wurden als ausschlaggebendes Kriterium seitens der Jury genannt.

Am 15. Mai wird im Rahmen der Solothurner Literaturtage das Siegerbuch bekannt gegeben und alle Autorinnen und Illustratorinnen der nominierten Werke werden geehrt.

Donnerstag, 4. März – 11:28 Uhr

Schaffhauser Rapper Megan bei Sony Music unter Vertrag

Der Hip-Hop-Musiker Max Albrecht alias Megan.

Der Hip-Hop-Musiker Max Albrecht alias Megan.

Bild: Benjamin Manser

(pd/vpr) «Das Warten hat ein Ende und ich darf endlich bekanntgeben, was ich so lange für mich behalten musste: Ich hab meinen ersten Plattenvertrag bei Sony Music Switzerland unterschrieben!» Max Albrecht, alias Megan verkündet die frohe Botschaft auf seinem Instagramaccount.

Seit Jahren ist der deutschsprachige Rapper aus Schaffhausen in der Schweizer Hip-Hop-Szene zunehmend präsent. Die Schweizer Hip-Hop-Plattform «Lyrics Magazin» hat ihn als «Best Breaking Act 2019» ausgezeichnet.

Der gebürtige Deutsche rappt seit seit dem elften Lebensjahr. Viele Mixtapes, etliche Singles und Höhepunkte wie die Winterthurer Musikfestwochen später, ist ihm nun die Zusammenarbeit mit Sony Music Switzerland gelungen. Zeitgleich veröffentlicht auch Sony Music Deutschland Megans Debüt, was dem Ostschweizer bald auch im Ausland Gehör verschaffen könnte.

Am 12. März veröffentlicht der 24-jährige Schaffhauser ausserdem seine erste Videosingle «Movie». Auf Instagram schreibt er:

«Wir machen das gross!»
Donnerstag, 4. März 11:27 Uhr

Audiowalk zur Ausstellung Città irreale

Ab Samstag kann in der Kunstzone der Lokremise Kunst auch gehört werden.

Ab Samstag kann in der Kunstzone der Lokremise Kunst auch gehört werden.

Bild: Ralph Ribi

(pd/vpr) Die Ausstellung Città irreale des Kunstmuseums St. Gallen in der Lokremise ist seit Anfang der Woche zugänglich. Diesen Samstag, 6. März, wird ausserdem der Audiowalk eröffnet. Besucherinnen und Besucher werden mit Headsets ausgestattet und können bei verschiedenen Kunstwerken Hörstücke abrufen, die vom Schauspielensemble des Theaters St.Gallen produziert wurden. Oder so ähnlich. Ursprünglich sollten Szenen in den Ausstellungsräumen gespielt werden, ergänzend zu den Exponaten. Inzwischen wurde der Rundgang an die pandemischen Einschränkungen angepasst.

Im 15-Minuten-Takt kann sich ab Samstag ein Besucher auf den Audiowalk begeben, der 50 Minuten dauert. Ein Slot kann beim Kunstmuseum unter der Telefonnummer 071 277 88 40 reserviert werden. Die Ausstellung Città irreale dauert bis zum 8. August 2021.

Donnerstag, 4. März, 10:19 Uhr

«Frauen Bauen»: Open Call für Ostschweizer Architektinnen

Nina Keel, Kunsthistorikerin aus St.Gallen

Nina Keel, Kunsthistorikerin aus St.Gallen


Bild: Nik Roth

(pd/vpr) Der «Espace Nina Keel», ein neuer Ausstellungsraum in der St.Galler Linsebühlstrasse, gibt Architektinnen und Innenarchitektinnen über die Sommermonate die Möglichkeit, innovative Raumideen zu verwirklichen.

Bis zum 21. März können Skizzen für eine raumgreifende Installation auf maximal drei A4-Seiten (Plan und Text, inklusive provisorische Kosten) als PDF an mail@ninakeel.com geschickt werden.

Der Aufruf richtet sich an alle Architektinnen mit Bezug zur Ostschweiz, ob pensioniert, angestellt, ein eigenes Büro leitend oder in Ausbildung. Gesucht sind erprobte wie experimentelle Ideen für immersive Räume.

Der Espace Nina Keel ist Teil des Projekts «Frauen Bauen!», das 2021 den Blick auf Frauen in der Architektur richtet.

Aus den eingesandten Bewerbungen wählt das Büro für Baukultur drei Ideen aus, die zwischen Mai und August 2021 je einen Monat lang im «Espace Nina Keel» präsentiert werden. Pro Ausstellung steht ein Pauschalbetrag von 1000 Franken zur Verfügung.

Einen Grundriss des «Espace Nina Keel» finden Sie hier.

Dienstag, 2. März – 16:49 Uhr

Theater St.Gallen streamt neues Stück sowie Einführungssalons

Diana Dengler spielt die Fahrlehrerin.

Diana Dengler spielt die Fahrlehrerin.

Bild: PD/Jos Schmid

(pd/mha) Eigentlich hatten das Theater St.Gallen und das Theater Marie Aarau geplant, das Stück «Schleifpunkt» in Koproduktion mit der Bühne Aarau und dem Theater Winkelwiese Zürich auf die Bühne zu bringen. Nun wurde das Werk von Maria Ursprung umgearbeitet zum digitalen Projekt für Kopfhörer und Bildschirm, teilt das Theater St.Gallen mit. Im Stück geht es um eine Fahrlehrerin, die eine Frau anfährt und dadurch aus dem Alltag gerissen wird. Das unbekannte Opfer nistet sich gemäss Vorschau im Leben der Fahrlehrerin ein, was sich zu einem Psychokrimi entwickelt.

Einführend und produktionsbegleitend gibt es vier digitale Salons, die live gestreamt werden. Im ersten Salon von diesem Freitag, 19 Uhr, sprechen Maria Ursprung, die Hausautorin des Theaters St.Gallen, und Andreas Sauter, Autor von «Lugano Paradiso», über die Entstehung der Produktion. Schauspielerinnen und Schauspieler lesen Szenen, anschliessend wird die Runde mittels Chat-Funktion geöffnet. Die weiteren Salons finden am 11. März, 21. April und 21. Mai statt. Der Stream von «Schleifpunkt» ist ab 21. April einen Monat lang online abrufbar.

Dienstag, 2. März – 14:48 Uhr

St.Galler Künstler Stefan Rohner stellt im Architekturforum Ostschweiz aus

Der St.Galler Künstler Stefan Rohner stellt im Architekturforum Ostschweiz im St.Galler Lagerhaus aus.

Der St.Galler Künstler Stefan Rohner stellt im Architekturforum Ostschweiz im St.Galler Lagerhaus aus.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

(pd/vpr) Der St. Galler Künstler Stefan Rohner ist in die Welt des Grünen eingetaucht. Daraus entstanden sind Arbeiten von der Wiese, aus dem Gewächshaus, im Wald und am Stadtrand. Die Bedeutung der lebenswichtigen Pflanzen, ihre Vielfalt in Form und Art ist nun gebündelt in der Ausstellung «Breathe the green - Im Grünen Schwimmen» zu sehen.

Hier verarbeitet der gebürtige Herisauer sowohl Wissenschaft als auch Poesie der Botanik in Installationen, die ab dem 5. bis zum 28. März im Architektur Forum Ostschweiz in St. Gallen zu sehen sind. Parallel zur Ausstellung erscheint im Verlag edition-clandestin die Publikation «Breathe the Green – Im Grünen Schwimmen».

Einen Kostprobe der «grünen Poesie» hat der Künstler auf seinem Youtube-Kanal zur Verfügung gestellt.

Dienstag, 2. März – 13:59 Uhr

Vogelinstallation «pick-bi-bick Inn» von Valentina Minnig in Heiden

Von Vögeln und Menschen und dem Dazwischen handelt das Kunstprojekt von Valentina Minnig.

Von Vögeln und Menschen und dem Dazwischen handelt das Kunstprojekt von Valentina Minnig.

Bild: Valentina Minnig, Rico Scagliola, Michael Meier

(pd/vpr) Die Beziehung zwischen Mensch und Tier steht im Mittelpunkt der Arbeiten der Künstlerin Valentina Minnig. Ab dem 8. März lässt sie das Publikum an ihren Erfahrungen und Beobachtungen mit Hauswachteln und frei lebenden Vögeln im «pick-bi-bick Inn» in Heiden teilhaben.

Hier kuratiert das Dunant Plaza im coronatauglichen Format die «Schau@Veranda 24/7» auf dem 80m2 grossen Wintergarten des ehemaligen Hotel Krone.

Aufgrund des aktuellen Auftretens der Vogelgrippe, wird der «Vogeltreffpunkt» zu einem Ort des Diskurs, den die Künstlerin so über die ursprüngliche Frage nach Freiheit und Gefangenschaft sowie Mensch-Tier-Interaktion hinaus aufwirft.

Die Vögel sind dementsprechend via Livestream rund um die Uhr frei einzusehen. Die Finissage ist für den 30. April zur Walpurgisnacht ab 19.30 Uhr, inklusive Live-Sounds angesetzt.

Dienstag, 2. März – 13:05 Uhr

Die «Kulturkosmonauten» suchen junge Appenzeller für Kulturlandsgemeinde 2021

Die Kulturkosmonauten in der Grabenhalle 2020.

Die Kulturkosmonauten in der Grabenhalle 2020.

Bild: PD/Grabenhalle

(pd/vpr) Die Kulturkosmonauten, verstehen sich als ein mobiles Format von Theaterworkshops für Jugendliche, das in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerinstitutionen wie Berufsschulen, Lehrbetrieben und sozialen Einrichtungen umgesetzt wird.

Dieses Jahr will das Projekt am Festival «Kulturlandsgemeinde 2021» in Teufen AR teilnehmen, deren Thema «Change! Aufbruch! Veränderung! Die Welt ist im Wandel – und wir mit ihr» zur kreativen Umsetzung von jungen Expertinnen und Experten aufruft.

Hierfür sucht das Workshopteam Jugendliche und junge Erwachsene aus Appenzell Ausserrhoden, die ihre Erfahrungen und Ideen in neue Choreographien, Shows oder Videos einfliessen lassen wollen.

Zusammen sollen Ideen gesammelt, Fragen entwickelt, Texte sowie Videos und Performances erarbeitet werden. Mehr Infos gibt es hier.

Dienstag, 2. März – 11:40 Uhr

SRF 3-Podcast «Focus» mit Ostschweizer Regisseur Michael Finger

Musiker, Zirkusleiter, Schauspieler, Regisseur, Familienvater: Michael Finger

Musiker, Zirkusleiter, Schauspieler, Regisseur, Familienvater: Michael Finger

Bild: Michel Canonica

(pd/vpr) Am Anfang war die Schauspielerei, die mit dem Drama «Utopia Blues» begann, heute ist sie ein kleiner Teil von vielen Rollen. Michael Finger, im Toggenburg wie Appenzell heimisch, jongliert in seiner Karriere als Direktor des «Cirque de loin», Vater, Regisseur, Musiker und Schauspieler, wie er im aktuellen SRF 3-Podcast Fokus erzählt.

Zwar ist Finger aktuell in der neuesten Staffel der SRF-Krimiserie «Wilder» in einem Kurzauftritt als verschrobener Einzelgänger zu sehen, für ihn selbst aber haben die Musik mit seiner Band «Finger» und das «Cirque de Loin» -Projekt Seelig Vorrang.

«Ich war völlig verliebt in den Cirque de Loin und konzentrierte mich ganz darauf, bis zur totalen körperlichen Erschöpfung», erzählte der 45-Jährige im Januar in unserem Blatt. Gegenüber SRF 3-Moderator Dominic Dillier gewährt er nun Einblicke in sein Privatleben, berichtet, wie er mit der Sehnsucht nach der Bühne und seiner fünffachen Rolle umgeht und gesteht: «Ich bin für mich und andere oft anstrengend.»

Montag, 1. März – 20:15 Uhr

Theater Konstanz geht mit dem Festival «Let's ally» online

Unverdrossen trotz Kultur-Lockdown: Intendantin Karin Becker weicht mit dem neuen Festival «Let's ally» auf den digitalen Raum aus.

Unverdrossen trotz Kultur-Lockdown: Intendantin Karin Becker weicht mit dem neuen Festival «Let's ally» auf den digitalen Raum aus.

Bild: Donato Caspari

(pd/bk.) Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März widmet das Theater Konstanz sein neues Festival «Let's ally» vom 6. bis 8. März 2021 dem Thema Female Artists. «Let's ally» sucht nach Utopien, nach Visionen, nach einem solidarischen Miteinander in Kunst und Diskurs.

Mit unterschiedlichen Formaten sollen gesellschaftliche Fragen und visionäre Antworten in den Blick genommen werden – und weil das Theater noch bis auf weiteres geschlossen ist, weicht das Festival auf den digitalen Raum aus. Zu sehen sind unter anderem die Produktion «Care Affaire», ein «glamouröser Abend der Sorgetragenden», inszeniert von Anja Kerschkewicz und Felina Levits – ein Livestream mit anschliessendem Live-Nachgespräch über Zoom. Des weiteren die Szenische Lesung «Ein Zimmer für sich allein» nach Virginia Woolf, ebenfalls als Stream.

Am 8. März kapert die Band von REVOLution den Instagram-Account des Theaters Konstanz und gibt Einblick in ihren Alltag. Die Spoken Word Poetin Fatima Moumouni präsentiert ab 12 Uhr auf der Website des Theaters ihren Audio-Beitrag «Pop macht Feminismus einfach. Aber Feminismus ist nicht einfach».

Informationen, Detailprogramm und Links zum Streaming auf der Website des Theaters Konstanz.

Montag, 1. März – 16:23 Uhr

Digitale Sprechstunde mit der österreichischen Autorin Marlene Streeruwitz

(pd/bk.) Anstelle von Autorenlesungen und Publikumsgesprächen organisiert das Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek Bregenz derzeit das Onlineformat «Digitale Sprechstunden mit Publikum». Gäste der dritten Runde sind am Donnerstag, 4. März 2021, die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz und der 1971 in Dornbirn geborene Autor und Kulturjournalist Wolfgang Paterno. Die beiden werden über Corona, Bücher und Politik diskutieren –Literaturinteressierte können sich ab 18 Uhr über Zoom in das Gespräch einmischen.

Der Autor und Kulturjournalist Wolfgang Paterno.

Der Autor und Kulturjournalist Wolfgang Paterno.

Bild: pd

Marlene Streeruwitz, geboren 1950 in Baden bei Wien, lebt in Wien, London und New York. Zuletzt erschienen 2019 der Roman «Flammenwand» und 2020 ihr Online-Roman «So ist die Welt geworden», ein Covid-19-Projekt in wöchentlichen Fortsetzungen.

Wolfgang Paterno war freier Mitarbeiter beim Wiener «Falter» und ist seit 2005 Kulturredaktor des Nachrichtenmagazins «profil».

Zugang zur Zoom-Diskussion unter: www.vorarlberg.at/vlb

Freitag, 26. Februar – 17:17 Uhr

Publikation zum fünfjährigen Bestehen des Hauses zur Glocke

(pd/rbe) Das Haus zur Glocke in Steckborn musste so wie alle Kulturinstitutionen «mit angezogener Bremse» ins neue Jahr starten, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Doch bald, im April, feiert der Kulturraum sein fünfjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass erscheint im Verlag Saatgut eine umfangreiche Jubiläumsproduktion, herausgegeben von Judit Villiger und Gabriele Lutz.

Alle bis jetzt erschienenen Ausstellungskataloge sollen «in einem Schuber» vereint werden, heisst es weiter. Dazu kommen sechs Broschüren, in denen die Ausstellungen seit April 2016 aufgearbeitet wurden. Eine Festschrift verwebt schliesslich die vergangenen fünf Jahre in Bild und Wort zu einem Ganzen.

Schon jetzt kann man die Publikation per Mail an info@hauszurglocke.ch oder beim Verlag Saatgut bestellen. Die Buchvernissage findet anlässlich der Eröffnung der ersten Jahresausstellung «Den Atlas öffnen» am 17. April im Haus zur Glocke statt.

Freitag, 26. Februar – 12:24 Uhr

Trash Art aus der Ostschweiz und China im Zürcher Haus Appenzell

Die Installation «Beschleunigung» des chinesischen Kunststudenten Jiang Shan besteht aus den Tasten einer Computertastatur.

Die Installation «Beschleunigung» des chinesischen Kunststudenten Jiang Shan besteht aus den Tasten einer Computertastatur.

Bild: PD/Haus Appenzell

(pd/gen) Spätestens seit Joseph Beuys’ Badewanne und später der Fettfleck übereifrigen Menschen zum Opfer fielen, ist bekannt, dass Kunst auch mal aussehen kann, wie etwas, das weg muss. Das Haus Appenzell an der Zürcher Bahnhofstrasse zeigt ab 5. März eine breite Palette von Werken, die aus Abfall entstanden sind. Die Ausstellung «Trash-Art» setzt sich künstlerisch mit Mensch, Müll und Gesellschaft auseinander. Gezeigt werden Werke aus der Ostschweiz der 1970er- bis 1990er-Jahre bis hin zu topaktuellen Projekten junger Studierender der China Academy of Art.

Das «Bikinikarussell» aus Holz, Stoff, Metall, Glitzergirlanden und Kunsthaar stammt von Ernst Kummer.

Das «Bikinikarussell» aus Holz, Stoff, Metall, Glitzergirlanden und Kunsthaar stammt von Ernst Kummer.

Bild: PD/Museum im Lagerhaus, Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St. Gallen

Studierende der China Academy of Art in Hangzhou – eine der renommiertesten chinesischen Hochschulen – wurden beauftragt, sich künstlerisch mit dem Thema Abfall zu beschäftigen. In der Isolation während des Lockdowns seien nachdenkliche, gesellschaftskritische und mitunter sehr persönlich und emotional geprägte Werke entstanden, schreibt das Haus Appenzell in einer Mitteilung.

Zum andern wurden Werke aus der Sammlung des Museums im Lagerhaus, Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St. Gallen, ausgesucht. Sie stammen von Ostschweizer «Outsider»-Künstlerinnen und Künstlern, die sich für ihr Schaffen schon vor Jahrzehnten jeglicher Arten von Materialien und Schrott bedienten.

5. März bis 17. Juli 2021; Mi–Fr 13.00–17.00 Uhr, Sa 11.00–17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung erscheint ein bebilderter Katalog. Haus Appenzell, St. Peterstrasse 16, 8001 Zürich.

Freitag, 26. Februar – 11:50 Uhr

Virtueller Atelierrundgang mit dem Künstler Moritz Junge im Sitterwerk

Der Künstler, Kostüm- und Bühnenbildner Moritz Junge bei der Arbeit.

Der Künstler, Kostüm- und Bühnenbildner Moritz Junge bei der Arbeit.

Bild: PD

(pd/rbe) «Der Körper interessiert mehr als die Zitrone»: Mit solchen kryptischen Sätzen macht das St.Galler Sitterwerk in einer Mitteilung auf sein neustes Angebot aufmerksam: Online kann man einen Blick in den Atelieraufenthalt von Moritz Junge in St.Gallen werfen. Der Künstler, Kostüm- und Bühnenbildner hat zwei Monate im Sitterwerk verbracht und unter anderem an Skulpturen gearbeitet.

Eine Besichtigung vor Ort ist gemäss Mitteilung nicht möglich, also lädt das Sitterwerk zu einem virtuellen Atelierrundgang ein. Hier kann man online einen Blick auf viele Fotos werfen, die den Aufenthalt des Künstlers dokumentieren (Spoiler: Es gibt nicht nur Skulpturen zu sehen, sondern auch ein Spiegeleier-Gesicht.) Zudem kann man mit Moritz Junge auf Instagram oder seiner Webseite diskutieren.

Donnerstag, 25. Februar – 13:19 Uhr

Vorarlberger Autorin Monika Helfer liest im Livestream

Die Autorin Monika Helfer lebt in Hohenems.

Die Autorin Monika Helfer lebt in Hohenems.

Bild: Ralph Ribi

(pd/bk.) Lesen kann man immer; Lesungen fehlen trotzdem - weil oft erhellend ist, wie Autorinnen und Schriftsteller ihre Werke präsentieren und kommentieren. Die Vorarlbergerin Monika Helfer, letztes Jahr mit ihrem Bestseller «Die Bagage» einem breiten Publikum bekannt geworden, liest am Donnerstag, 4. März, 20 Uhr im Spielboden Dornbirn im Livestreamprogramm Teleporter aus ihrem neuen Roman «Vati». Hier der Link zum Livestream.

Donnerstag, 25. Februar – 12:10 Uhr

Letztes Streaming der Reihe «Alte Musik St.Gallen»

Michael Wersin leitet die «Reihe Alte Musik St.Gallen».

Michael Wersin leitet die «Reihe Alte Musik St.Gallen».

Bild: Urs Bucher

(pd/bk.) Die Alte Musik hat in der Ostschweiz in den letzten Wochen gewiss viele neue Fans hinzugewonnen – dank der gratis gestreamten Konzerte und sachkundigen Einführungen der Reihe «Alte Musik St. Gallen», mit namhaften Vertretern der Szene.

Den Abschluss macht am Sonntag, 28. Februar um 17 Uhr der Klarinettist René Oswald, zusammen mit Bettina Messerschmidt (Cello) und Verena Förster (Cembalo, Orgel). Oswald spielt auf historischen Instrumenten und lädt mit Chalumeau und Klarinette zu einer Klangreise ein vom Barock zur Klassik und quer durch Europa. Link zum Gratislivestream hier. Auch die vorausgegangenen Konzerte sind weiterhin auf der Website der Reihe abrufbar.

Donnerstag, 25. Februar – 09:50 Uhr

Jazzschlagzeuger Daniel Humair tritt am 21. März nicht in St.Gallen auf

Der Schweizer Jazzschlagzeuger Daniel Humair hätte am 21. März in St.Gallen gespielt.

Der Schweizer Jazzschlagzeuger Daniel Humair hätte am 21. März in St.Gallen gespielt.

Bild: PD

(pd/rbe) Das nächste Konzert der St.Galler Jazzreihe «kleinaberfein» wäre auf den 21. März angesetzt gewesen. Am Mittwoch hat der Bundesrat aber beschlossen, dass Kulturveranstaltungen frühestens ab 22. März wieder erlaubt sind. «Darum müssen wir das für den 21. März geplante Konzert mit der Schweizer Jazzlegende Daniel Humair zusammen mit dem Posaunisten Samuel Blasser und dem Bassisten Heiri Känzig leider absagen», heisst es in einer Mitteilung von «kleinaberfein».

In der Mitteilung wird auch Kritik angetönt: «Läden öffnen wieder für Konsumentinnen und Konsumenten, Skilifte und Sessellifte schnurren schon längst die Pisten hoch – nur die Kultur, Restaurants, Bars und Sportstadien bleiben vorderhand geschlossen!»

Das nächste Konzert von «kleinaberfein» ist nun für den 25. April angesagt. Dann steht die Lausanner Jazzpianistin Sylvie Courvoisier mit ihrem Trio auf dem Programm.

Mittwoch, 24. Februar – 10:10 Uhr

Tanja Scartazzini wird Leiterin Amt für Kultur im Kanton St.Gallen

Tanja Scartazzini wird neue Leiterin des Amts für Kultur im Kanton St.Gallen.

Tanja Scartazzini wird neue Leiterin des Amts für Kultur im Kanton St.Gallen.

Bild: PD

(pd/gen) Die St.Galler Regierung hat Tanja Scartazzini zur neuen Leiterin des Amts für Kultur gewählt. Die Juristin und Kunstexpertin leitet derzeit die Fachstelle Kunstsammlung im Hochbauamt des Kantons Zürich und wird die Nachfolge der bisherigen Amtsleiterin Katrin Meier im Sommer 2021 antreten.

Die neue Leiterin des Amtes für Kultur im Departement des Innern verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung und gleichzeitig eine ausgeprägte kulturell-künstlerische Ausrichtung. Tanja Scartazzini ist in Zürich aufgewachsen und hat an der Universität Zürich Rechtswissenschaften studiert. Im Anschluss absolvierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste ein Studium der Visuellen Kommunikation mit Vertiefung Theorie der Gestaltung und Kunst. Nach beruflichen Stationen im Kunst- und Galeriebereich war sie ab 2004 für die Fachstelle Kunst am Bau im Hochbauamt des Kantons Zürich verantwortlich.

Dieser Bereich wurde im Jahr 2018 mit der Fachstelle Kunstsammlung zusammengeführt, deren Leitung Tanja Scartazzini übernahm. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Teenagern und lebt derzeit in Winterthur. Tanja Scartazzini wird ihre neue Aufgabe im August 2021 antreten.

Die Regierung hat sie als Nachfolgerin von Katrin Meier gewählt, die diese Funktion noch bis Ende März behält und dann ihrerseits ein neues Amt antritt: Sie wurde im Dezember 2020 zur Präsidentin der Ortsbürgergemeinde St.Gallen gewählt.

Dienstag, 23. Februar – 15:51 Uhr

St.Galler Autor Christoph Keller mit Essay im Radio

Für Christoph Keller ist «behindert» ein Unwort.

Für Christoph Keller ist «behindert» ein Unwort.

Bild: Tobias Garcia

(pd/gen) Menschen, die nicht der Norm entsprechen, als «behindert» zu bezeichnen, hält der St.Galler Schriftsteller Christoph Keller für falsch. Denn es lege das Augenmerk nur auf das, was diese nicht können, anstatt auf das, was sie können. Er weiss wovon er spricht, denn er sitzt selbst im Rollstuhl.

Der Autor hat sich unter dem Titel «Diskriminierung durch Sprache - ‹Behinderter› ist ein Unwort» in der Radiosendung Politisches Feuilleton auf Deutschlandfunk Kultur Gedanken dazu gemacht. Die Sendung kann man hier nachhören. Keller sagt: «Im Anfang war das Wort. Eines wie ‹Behinderung› sorgt für Stigmatisierung, Ausgrenzung, der Konstruktion einer eigenen Klasse.» Als Alternative schlägt der Autor Begriffe wie Inklusion oder Integration vor.

Dienstag, 23. Februar – 10:28 Uhr

St.Galler Filmemacher Jurek Edel zeigt Film über Musiker im Palace-TV

Der Musiker Thomas Kuratli aka Pyrit tritt im Video des St.Galler Filmemachers Jurek Edel auf.

Der Musiker Thomas Kuratli aka Pyrit tritt im Video des St.Galler Filmemachers Jurek Edel auf.

Bild: PD

(pd/gen) Solange die Kulturhäuser noch geschlossen sind, stellt das St.Galler Konzertlokal Palace seine Räumlichkeiten für kurze Residenzen zur Verfügung – insgesamt sechs neu zusammengesetzte, kuratierte Kombinationen von Musikerinnen und Musikern finden während einer Woche Raum für Kreation und Experimente.


Der St.Galler Filmemacher Jurek Edel hat im Rahmen der ersten Residenz die Klangkünstler Joell Nicolas aka Verveine aus Vevey und den Exil-St.Galler Thomas Kuratli aka Pyrit besucht, ihren musikalischen Ideen gelauscht und mit ihnen und dem Palace-Büro über eine Woche Residenz und die aktuelle Situation gesprochen. Edels Film wird am Dienstag, 23. Februar um 20.15 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Palace ausgestrahlt. Dies im Rahmen des Ersten Fernsehens der Erfreulichen Universität.

Montag, 22. Februar – 16:09 Uhr

Das Kunstzeughaus Rapperswil zeigt zur Wiedereröffnung eine Ausstellung übers Teilen

Wer (zu) viel hat, kann teilen – oder auch nicht. Hier eine Installation von Joel Taubner.

Wer (zu) viel hat, kann teilen – oder auch nicht. Hier eine Installation von Joel Taubner.

Bild: Kunstzeughaus Rapperswil

(pd/bk.) Ist Teilen nur so lange attraktiv, bis wir von Knappheit und Verzicht bedroht sind? Vor der Pandemie war Sharing ein gesellschaftlicher Trend; die leeren Hefe- und WC-Papier-Regale im Frühjahr 2020 zeugen von anderen Reflexen. So gibt es aktuelle Anknüpfungspunkte zur neuen Gruppenausstellung «sharity – teilen, tauschen, verzichten» im Kunstzeughaus Rapperswil. Die Schau war für 2020 angedacht, musste dann aber wegen der coronabedingten Schliessung des Museums in das Jahr 2021 verschoben werden.

Nun ist die Ausstellung für das Publikum bereit; sie wird zu sehen sein, sobald die Museen wieder öffnen dürfen. Das Kunstzeughaus hofft auf den 3. März 2021 als ersten Ausstellungstag; eine Vernissage ist nicht geplant. Rund 20 Kunstschaffende aus der Schweiz und aus dem Ausland hinterfragen in den ausgestellten Arbeiten, was wir teilen, warum wir dies tun und wann die Bereitschaft zum Teilen aufhört.

Neben der Hauptausstellung wird auch die Reihe «Seitenwagen» ab März neu bestückt sein. Hierfür hat die Thurgauer Künstlerin Almira Medaric eine auf Solarenergie basierende Leuchtinstallation geschaffen. Im Erdgeschoss wird ein neuer Einblick in die Sammlung geboten mit dem Titel «I’ll Be Your Mirror. Wasser in der Sammlung Bosshard».

Das Kunstzeughaus hofft, am 3. März 2021 seine Tore öffnen zu können. Eine Vernissage findet nicht statt. Am ersten offenen Sonntag, 7.3., ist freier Eintritt.

Montag, 22. Februar – 15:35 Uhr

Kinder-Filmclub «Die Zauberlaterne» jetzt online für Zuhause

Filmdreh für die Online-Einführung: So lange die Kinos nicht geöffnet sind, können sich Kinder im Filmklub «Die Zauberlaterne» einschreiben und einen altersgerechten Film samt moderierter Einführung zu Hause anschauen.

Filmdreh für die Online-Einführung: So lange die Kinos nicht geöffnet sind, können sich Kinder im Filmklub «Die Zauberlaterne» einschreiben und einen altersgerechten Film samt moderierter Einführung zu Hause anschauen.

Bild: pd

(pd/bk.) Wie aus Kindern im Primarschulalter kritische Kinobesucher werden, macht der Filmclub «Die Zauberlaterne» seit bald dreissig Jahren unterhaltsam vor – so, dass auch Eltern noch etwas lernen können. Um die Corona-Pause zu überbrücken, hat die «Zauberlaterne» unterdessen ein Streamingprogramm für die ganze Schweiz in drei Landessprachen entwickelt.

Als Vorbereitung bekommen die Kinder eine illustrierte Zeitung nach Hause geschickt; zudem gibt es jeweils vor dem Film eine dialogische Einführung, für die Schauspielerinnen und Schauspieler sonst ins Kino kommen. Es geht dabei um Inhalte des Films, aber auch um technische Details wie beispielsweise das Off oder die Tonspur.

Aktuell ist es der japanische Animationsfilm «Arriety – Die wundersame Welt der Borger»: im Zentrum der Geschichte steht die Rücksichtnahme gegenüber der Natur und jenen, die kleiner sind als wir. Der Film ist über ein persönliches Passwort einen Monat lang abrufbar.

Einschreibung zu reduziertem Preis auf der Website des Filmklubs Die Zauberlaterne: www.zauberlaterne.org.

Sonntag, 21. Februar – 19:49 Uhr

Die Ostschweizer CD «Feminae» wird über die Grenzen hinaus beachtet

Engagiert sich für Musik von Frauen: Die Rheintaler Pianistin Lisa Maria Schachtschneider.

Engagiert sich für Musik von Frauen: Die Rheintaler Pianistin Lisa Maria Schachtschneider.

Bild: Benjamin Manser

(map) Die erste CD «Feminae» der Altstätter Pianistin Lisa Maria Schachtschneider wird auch jenseits der Schweizer Grenzen wahrgenommen. Nicht nur unsere Zeitung zeigte sich angetan vom pianistischen Engagement und von der interpretatorischen Kraft, mit der sich Lisa Maria Schachtschneider für Musik von oft viel zu sehr unterschätzten Komponistinnen einsetzt. Auch der deutsche Radiosender WDR 3 sowie der österreichische Rundfunk Ö1 widmeten der neuen CD eine Sendung. Beim Journal Frankfurt landete die CD mit Musik von Frauen aus vier Jahrhunderten auf Platz zwei der Top 5-Klassikempfehlungen in der Februar-Ausgabe der Zeitung.

Sonntag, 21. Februar – 19:40 Uhr

Neu gegründetes sinfonisches Blasorchester sucht Mitspielende

Der Dirigent des Swiss Symphonic Wind Orchestra, Niki Wüthrich.

Der Dirigent des Swiss Symphonic Wind Orchestra, Niki Wüthrich.

Bild: PD

(pd/map) Es ist mutig, in Coronazeiten ein neues Blasorchester zu gründen. Im Januar gründeten Niki Wüthrich, Katinka Kocher und Stefan Ledergerber den Verein Swiss Symphonic Wind Orchestra SSWO. Ihr Ziel ist es, mit einem hochstehenden Orchester sinfonische Blasorchesterliteratur aufzuführen. Die neue Formation soll sich aus Profimusikern und ambitionierten Amateuren zusammensetzen. Das neue Blasorchester will zudem den Fokus auf Musik von Schweizer Komponisten legen. Als besonderer Höhepunkt wird nicht nur bestehende Literatur, sondern auch eine Auftragskomposition uraufgeführt.

Die Schweizer Komponistin Sandra Stadler, gebürtig aus Rorschach, wird die erste Komposition beisteuern. Sie kann bereits Erfolge als Filmmusikerin aufweisen. «Das Projekt dieses Blasorchesters ist eine Herzensangelegenheit für mich», sagt Dirigent Niki Wüthrich, der sich gerade aus der Mischung von Profis und Amateuren einen besonderen Ansporn für beide Seiten erwartet. In der Region ist das Swiss Symphonic Wind Orchestra am 18. September im Casino Frauenfeld zu hören.

Freitag, 19. Februar – 15:22 Uhr

Verbände der Berufsorchester und Bühnen fordert Öffnung der Theater und Konzerthäuser ab 1. April

Der Verband Schweizerischer Berufsorchester und der Schweizerische Bühnenverband hoffen, dass sich diese Sitzreihen ab dem 1. April wieder füllen.

Der Verband Schweizerischer Berufsorchester und der Schweizerische Bühnenverband hoffen, dass sich diese Sitzreihen ab dem 1. April wieder füllen.

Bild: Benjamin Manser

(pd/gen) Der Verband Schweizerischer Berufsorchester und der Schweizerische Bühnenverband haben an die Regierungen aller Kantone und Städte mit grossen Konzert- und Theaterhäusern einen offenen Brief geschrieben. Darunter sind auch Stadt und Kanton St.Gallen. Im Brief appellieren sie dringlich an die Verantwortlichen, Konzerte und Theater mit Publikum ab 1. April wieder zu ermöglichen.

Orchester und Theater hätten detaillierte Schutzkonzepte erarbeitet und sorgfältig erprobt. Ausserdem kämen zahlreiche wissenschaftliche Studien zum Schluss, dass die Gefahren der Ansteckung und somit die Ausbreitung des Coronavirus bei Veranstaltungen mit sitzendem Publikum äusserst gering seien. Die Magie des Hör-und Seherlebnisses, das im Konzert und im Theater in der Gemeinschaft mit anderen erlebt werde, sei durch nichts zu ersetzen.

Freitag, 19. Februar – 14:31 Uhr

St.Galler Literaturfestival Wortlaut erneut abgesagt – Online-Formate in Planung

Das St.Galler Literaturfestival Wortlaut muss wegen Corona zum zweiten Mal in Folge abgesagt werden.

Das St.Galler Literaturfestival Wortlaut muss wegen Corona zum zweiten Mal in Folge abgesagt werden.

Bild: Urs Jaudas

(pd/gen) Das St.Galler Literaturfestival Wortlaut muss wegen der Pandemie bereits zum zweiten Mal abgesagt werden. Es hätte vom 25. bis 28. März 2021 stattfinden sollen. Das komplette, vier Reihen umfassende Festival-Programm sei bis ins Kleinste ausgearbeitet gewesen, teilt das OK mit. Wie im Jahr zuvor habe man spannende Künstlerinnen und Künstler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz nach St. Gallen eingeladen.

Trotz der Absage will Wortlaut mit ein paar Formaten am ursprünglich angedachten Festival-Wochenende virtuell präsent sein. Zurzeit werde ein Konzept für den digitalen Raum erarbeitet. Das Alternativprogamm werde in der ersten Märzwoche auf wortlaut.ch öffentlich gemacht.

Freitag, 19. Februar – 13:02 Uhr

Ausstellung über Appenzeller Künstlerin Emma Kunz im Aargauer Kunsthaus

Eine der Zeichnungen von Emma Kunz, die sie mit Farbstift und Ölkreide auf Milimeterpapier festgehalten hat.

Eine der Zeichnungen von Emma Kunz, die sie mit Farbstift und Ölkreide auf Milimeterpapier festgehalten hat.

Bild: PD/Emma Kunz Stiftung, Würenlos

(pd/gen) Nach der grossen Ausstellung über die Waldstätter Forscherin, Naturheilerin und Künstlerin Emma Kunz 2020 in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell, folgt nun eine weitere im Aargauer Kunsthaus, die ein ähnliches Konzept verfolgt. Die Werke von Kunz werden unter dem Titel «Kosmos Emma Kunz» ebenfalls in den Dialog mit zeitgenössischer Kunst gestellt. Sie wird voraussichtlich Anfang März eröffnet.

Yasmin Afschar, die Kuratorin der Ausstellung, gibt im Video Einblicke in das Schaffen von Emma Kunz – einschliesslich bisher noch nie gezeigter Werke – und präsentiert ausgewählte Positionen internationaler Kunstschaffender. Einige sind speziell für diese Ausstellung entstanden.

Freitag, 19. Februar – 09:52 Uhr

Architekturforum Ostschweiz organisiert Gespräch über den Wert des Wohnens

Annina Frehner verschenkte ihren gesamten Besitz und investierte einen Werkbeitrag in ein Wohnhaus für eine Roma-Familie.


Annina Frehner verschenkte ihren gesamten Besitz und investierte einen Werkbeitrag in ein Wohnhaus für eine Roma-Familie.

Bild: Sabrina Stübi

(pd/gen) Am 1. März diskutiert die Teufner Künstlerin Annina Frehner mit dem Basler Architekten Heinrich Degelo. Das Gespräch steht unter dem Motto «Wert $ – Wohnraum monetär». Es wird vom Architekturforum Ostschweiz (AFO) organisiert und um 19.30 Uhr per Livestream übertragen, der Link dazu wird auf der Website des AFO aufgeschaltet. Moderator ist der Zürcher Ethiker Daniel Strub. Annina Frehner interessiert sich für den Raum, insbesondere ­dafür, wie sozialer und physischer Raum zusammenhängen. Mit einem Werkbeitrag kaufte sie einer Roma-Familie ein bescheidenes Haus, das sie gemeinsam renovierten. Ausserdem verschenkte sie im Rahmen eines Kunstprojekts ihren gesamten Besitz.

Heinrich Degelo entwickelte ein Wohnhaus, das keine Heizung benötigt und doch angenehme Bedingungen bietet. Die Wohnfläche sollte nicht mehr als zehn Franken pro Quadratmeter kosten: «Ich bin der Meinung, dass wir Architekten uns der Tatsache stellen müssen, dass nicht alle viel Geld für Wohnen ausgeben können und wollen», schreibt der Architekt. Er suchte nach einer Wohnform, in der individuelle Lebensentwürfe verwirklicht werden können.

Donnerstag, 18. Februar – 17:51 Uhr

Thurgauer Schauspielerin Lara Stoll zu Gast im SRF 3-Podcast «Sycora Gisler»

Mämä Sykora, Lara Stoll und Tom Gisler (v.l.).

Mämä Sykora, Lara Stoll und Tom Gisler (v.l.).

Bild: Screenshot/gen

(pd/gen) Lara Stoll, Thurgauer Slampoetin, Schauspielerin und Trägerin des Salzburger Stiers 2020, war zu Gast im SRF 3 -Podcast «Sykora Gisler». «Fussball Trash Talk» wird nach eigenen Angaben geboten, moderiert wird der Podcast von SRF 3-Moderator Tom Gisler «ZWÖLF»-Chefredaktor Mämä Sykora.

Lara Stoll erzählt im Podcast unter anderem, dass sie Ciriaco-Sforza-Fan war, als er noch in der Bundesliga spielte. Mittlerweile ist sie für den FC Winterthur. Während des Gesprächs mutieren die Löwen auf Lara Stolls Fanschal zu Crevetten und Krokodile bevölkern den Stadiongraben. Zum Glück heilt am Ende Alain Sutter den verwundeten Rasen. Der Podcast ist hier zu hören.

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Mittwoch, 17. Februar – 21:03 Uhr

Kunstmuseum Liechtenstein präsentiert neue Ausstellung in Kurzfilm

Pipilotti Rists Schminktischlein mit Feedback (1993) ist in der Sammlungsausstellung «What do we want to keep?» im Kunstmuseum Liechtenstein zu sehen.

Pipilotti Rists Schminktischlein mit Feedback (1993) ist in der Sammlungsausstellung «What do we want to keep?» im Kunstmuseum Liechtenstein zu sehen.

Bild: PD/Studio Heinz Preute

(pd/gen) Das Kunstmuseum Liechtenstein bleibt bis voraussichtlich Sonntag, 28. Februar 2021 geschlossen. Die Ausstellung «What do we want to keep?», ist jedoch bereits aufgebaut. Die grosse Präsentation aus der Sammlung stellt zahlreiche noch nie gezeigte Werke vor. Sie wird zugänglich sein, sobald das Museum wieder öffnen kann. Eine erste Einführung in die Ausstellung gibt Kurator Friedemann Malsch in einem kurzen Film.

Mittwoch, 17. Februar – 20:02 Uhr

Doch noch ein bisschen Nordklang-Festival – aber nur im Radio

Die isländische Sängerin Sunna Margrét bei ihrem Auftritt am Nordklang-Festival 2020 in St.Gallen.

Die isländische Sängerin Sunna Margrét bei ihrem Auftritt am Nordklang-Festival 2020 in St.Gallen.

Bild: Michel Canonica

(pd/rbe) Wäre keine Pandemie, hätte am kommenden Wochenende das Nordklang-Festival stattgefunden. Ein Wochenende lang hätten Bands aus den skandinavischen Ländern in St.Gallen gespielt und nordische Musik erklingen lassen. Wegen Corona wurde die diesjährige Ausgabe aber abgesagt und die kommende schon angekündigt: Das nächste Nordklang-Festival findet am 11. und 12. Februar 2022 statt.

Wenigstens ein bisschen wollen die Veranstalter ihr diesjähriges Festival aber doch noch feiern, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Morgen Donnerstag, 18. Februar, ertönt gleich in zwei Radiosendern nordische Musik: Auf Toxic.fm sind von 20 bis 22 Uhr Bands und Künstlerinnen zu hören, die schon am Nordklang aufgetreten sind oder dies vielleicht bald tun werden. In der Sendung «Call Me Indie Dad» wird auch Sandro Büchler vom Nordklang-OK zu Gast sein.

Danach, ab 22 Uhr, sind Büchler und Festivalpräsidentin Larissa Bissegger in der Sendung «Sounds!» auf SRF3 zu hören. Sie erzählen gemäss Mitteilung von Höhepunkten der vergangenen Festivalausgaben, von der Nordklang-Planung während der Pandemie sowie davon, wie kreativ skandinavische Musikerinnen und Musiker mit Corona umzugehen versuchen. Auch die zwei ersten Bands des Nordklang-Programms 2022 werden schon bekannt geben.

Mittwoch, 17. Februar – 16:09 Uhr

Mischgewebe und Wassily sind Artists in Residence im St.Galler Palace

Auf dem Instagram-Kanal des Kulturlokals Palace findet man Infos zu den Artists in Residence.

Auf dem Instagram-Kanal des Kulturlokals Palace findet man Infos zu den Artists in Residence.

Bild: Screenshot/gen

(pd/gen) Die St.Galler Band Mischgewebe und Wassily sind diese Woche im St.Galler Palace zu Gast. Sie nutzen das verwaiste Kulturlokal als Experimentier- und Proberaum. Infos dazu findet man in einem Flyerständer vor dem Gebäude und auf dem Instagram-Kanal des Palace. Das Palace hat sich dazu entschlossen, seine Räumlichkeiten wochenweise Musikerinnen und Musiker zur Verfügung zustellen, solange der Kulturlockdown noch andauert.

Mischgewebe und Wassily sind bereits die dritten Artists in Residence, die das Palace als Studio nutzen. Musikerinnen und Musiker können sich dafür nicht bewerben, sondern werden vom Palace-Team eingeladen.

Dienstag, 16. Februar – 20:53 Uhr

Nachwuchskünstlerinnen und -künstler für Jungkunst Winterthur gesucht

Lina Maria Sommer stellte als einzige Ostschweizerin an der Jungkunst 2020 aus.

Lina Maria Sommer stellte als einzige Ostschweizerin an der Jungkunst 2020 aus.

Bild: Tobias Garcia

(pd/gen) Die Jungkunst in Winterthur ist auch dieses Jahr wieder Plattform für junges Kunstschaffen und vergibt 20 bis 25 Ausstellungsplätze an die vielversprechendsten Jungkünstlerinnen und -künstler.

Anmelden kann sich, wer 18 bis maximal 35 Jahre alt ist, in der Schweiz lebt, und für wen die Kunst nicht nur Hobby, sondern Lebensmittelpunkt ist. Ausserdem sollten verkäufliche Werke vorhanden und der Künstler oder die Künstlerin noch nicht durch eine Galerie vertreten sein.

Es werden Werke aller Techniken ausgestellt. In der luftigen Industriehalle 53 sind auch grosse und raumspezifische Arbeiten möglich. Ab sofort können Portfolios eingereicht werden, Eingabeschluss ist der 31. März. Die Anmeldung und weitere Informationen sind hier zu finden. Die Jungkunst findet vom 28. bis 31. Oktober 2021 statt.

Nach einer ersten Sichtung der Portfolios gehen die Kuratorinnen und Kuratoren der Jungkunst auf Atelierbesuche durch die ganze Schweiz. Im August steht dann fest, welche Kunsthoffnungen ihre Werke an der 15. Jungkunst in Winterthur ausstellen.


Dienstag, 16. Februar – 13:55 Uhr

Bühler Künstlerin Harlis Schweizer-Hadjidj auf TVO

Künstlerin Harlis Schweizer konnte ihr Projekt auf TVO vorstellen.

Künstlerin Harlis Schweizer konnte ihr Projekt auf TVO vorstellen.

Bild: Screenshot/gen

pd/gen) Vergangene Woche berichteten wir im Kultur-Ticker über das Projekt «Passage / man sieht sich auf der Strasse», das die Künstlerin Harlis Schweizer-Hadjidj in Bühler lanciert hat. Sie hat von Passantinnen und Passanten Porträts gezeichnet und entlang der Hauptstrasse an Wände oder Mauern geklebt. Nun hat auch der Ostschweizer TV-Sender TVO einen Beitrag über die Kunstaktion ausgestrahlt:

Die Bilder sind bis Ende Februar an der Hauptstrasse ab der Bahnstation Steigbach bis zur Ausfahrt Bühler zu sehen. Ausserdem werden die Originalbilder des Projekts bis 28. Februar in den Schaufenstern des kafi55 in Bühler unter dem Titel «Passage / man sieht sich im Schaufenster» ausgestellt. Sie können nur von aussen besichtigt werden. Harlis Schweizer Hadjidj verlegt zudem ihr Atelier für drei Wochen ins Café.

Jeweils von Dienstag bis Freitag, 14- 16 Uhr, gibt es Kaffee to Go. Die Künstlerin ist anwesend. Auf Anfrage porträtiert sie Besucherinnen und Besucher coronakonform. Anfragen an: harlis_schweizer@hotmail.com

Dienstag, 16. Februar – 11:31 Uhr

Goldacher Komiker Renato Kaiser zu Gast beim SRF 3 Comedy-Zmorge

Der Goldacher Komiker Renato Kaiser.

Der Goldacher Komiker Renato Kaiser.

Bild: PD

(pd/gen) Der Goldacher Poetry Slammer und Komiker Renato Kaiser war beim SRF 3 Comedy-Zmorge zu Gast. Er gibt darin zu, kein grosser Fan von Sport oder Diäten zu sein, vor allem nicht in Zeiten der Pandemie, denn «Training kommt von Tränen». Und er erklärt anschaulich seine ultimative Fitnessübung, den längsten Burpee der Welt. Diese geht folgendermassen: Am Abend im Bett auf den Bauch liegen und am nächsten Morgen aufstehen. «Lasst uns ein einig Volk von Couch-Potatoes sein», meint Kaiser zum Schluss.

Montag, 15. Februar – 18:05 Uhr

Theater Konstanz hofft auf neue Premieren im April

Hans Falladas «Jeder stirbt für sich allein» am Theater Konstanz ist am kommenden Wochenende als kostenloser Livestream zu sehen.

Hans Falladas «Jeder stirbt für sich allein» am Theater Konstanz ist am kommenden Wochenende als kostenloser Livestream zu sehen.

Bild: Ilja Mess/Theater Konstanz

(pd/bk.) Das Theater Konstanz hofft auf eine Wiederöffnung seiner Spielstätten ab 1. April und hat nun den Premierenplan entsprechend angepasst – unter Vorbehalt. Gleich zwei Premieren sollen am 1. April über die Bühne gehen: zum einen Elfriede Jelineks mode- und Konsumkritisches Stück «Das Licht im Kasten» im Grossen Haus, zum anderen die kleine schwarze Komödie «Feuersturm» von David Paquet.

Auf den 2. April ist eine weitere Premiere in der Spiegelhalle geplant: «REVOLution» ist ein musikalischer Aufschrei mit Punk, Politik und Pussys, inszeniert von Hausregisseurin Franziska Autzen. Gemeinsam mit der Konstanzer Band Sound Monkeys entsteht ein performatives Punk-Projekt auf Grundlage der Geschichten von mutigen Menschen wie Nadja Tolokonnikowa (Pussy Riot), Carola Rackete (Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin) und Amina Bile (Bloggerin und Autorin) und vielen mehr, die sich auch unter widrigen Umständen für eine gerechtere Zukunft einsetzen.

«Warten auf...» heisst der Podcast des Theaters Konstanz - in Folge 6 ist die Gründerin der Konstanzer Tafel zu Gast bei Intendantin Karin Becker.

«Warten auf...» heisst der Podcast des Theaters Konstanz - in Folge 6 ist die Gründerin der Konstanzer Tafel zu Gast bei Intendantin Karin Becker.

Bild: pd

Bis auf weiteres hält das Theater den Kontakt zum Publikum via Podcast. In der 6. Folge von «Warten auf... » sprechen Intendantin Karin Becker und Ensemblemitglied Patrick O. Beck mit Anita Hoffmann, Gründerin der Konstanzer Tafel, über ihre Arbeit, ihre täglichen und nicht alltäglichen Begegnungen. Die aktuelle Folge ist auf der Website des Theaters Konstanz online.

Zudem gibt es am Wochenende das Erfolgsstück der laufenden Saison, Hans Falladas «Jeder stirbt für sich allein», als kostenlosen Livestream: vom 19. bis 21. Februar jeweils um 18 Uhr unter www.theaterkonstanz.de/unlocked

Montag, 15. Februar – 15:04 Uhr

Länderübergreifende Ausstellung «Heimspiel 2021» soll im Dezember starten

Nicht Homeoffice 2021 – sondern Heimspiel 2018: Kunstschaffen AI AR GL SG TG FL Vorarlberg in der Kunsthalle St. Gallen.

Nicht Homeoffice 2021 – sondern Heimspiel 2018: Kunstschaffen AI AR GL SG TG FL Vorarlberg in der Kunsthalle St. Gallen.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd/bk.) Vom 10. Dezember 2021 bis zum 30. Januar 2022 soll das «Heimspiel» wieder Einblick geben in das aktuelle regionale Kunstschaffen. Hierfür wird ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich bildende Künstlerinnen und Künstler aus den Kantonen Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserhoden und Innerhoden, Glarus sowie aus Vorarlberg und dem Fürstentum Liechtenstein bewerben können.

Das «Heimspiel» präsentiert und vernetzt das zeitgenössische Kunstschaffen über die Ländergrenzen hinaus. Die diesjährigen Ausstellungen finden im Kunsthaus Glarus, dem Kunstmuseum St.Gallen, in der Kunst Halle Sankt Gallen und der Kunsthalle Appenzell sowie im Kunstraum Dornbirn statt. Die gemeinsame Eröffnung soll am Freitag, 10. Dezember 2021, im Kunstmuseum St.Gallen stattfinden.

Das Format der Ausstellung wurde seit der letzten Durchführung im Jahr 2018 weiterentwickelt. Neu wählen im Rahmen eines Wettbewerbs die erwähnten Institutionen die Kunstschaffenden aus und konzipieren ihre Ausstellungen basierend auf den eingegangenen Dossiers. Hierfür stehen die Häuser in engem Austausch untereinander.

Zum Wettbewerb eingeladen sind alle Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu einem der erwähnten Kantone oder Länder. Die vollständige Bewerbung in PDF-Format kann vom 15. Februar bis spätestens 28. März 2021 über www.heimspiel.tv eingereicht werden.

Freitag, 12. Februar – 19:59 Uhr

Thurgauer Schriftsteller Peter Stamm in Videoserie der Fondation Beyeler

Der Thurgauer Autor Peter Stamm geht in einer Videoserie der Fondation Beyeler auf eine Gemälde Edward Hoppers ein.

Der Thurgauer Autor Peter Stamm geht in einer Videoserie der Fondation Beyeler auf eine Gemälde Edward Hoppers ein.

Bild: Mareycke Frehner

(pd/gen) Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel bietet ein umfangreiches Online-Programm an. Dazu gehört auch die neue Videoserie «Der andere Blick». Dafür nähern sich bekannte Persönlichkeiten den Werken der Sammlung Beyeler aus ihrer Fachdisziplin. So sollen neue, persönliche Sichtweisen auf die Kunst entstehen, teilt das Museum in einer Mitteilung mit.

Den Auftakt machen der Thurgauer Schriftsteller Peter Stamm und der Choreograph und Performer Marin Zimmermann. Bereits geplant sind weitere Folgen mit dem Sternekoch Andreas Caminada, der Modedesignerin Dorothee Vogel und der Dirigentin und Musikwissenschaftlerin Lisa-Lena Wüstendörfer.

Peter Stamm führt mit literarischem Blick in die karge Landschaft von Edward Hoppers «Cape Ann Granite» ein. Doch wie können ausgerechnet ein paar von der Sonne beschienene Granitfelsen so lebendig wirken?

Freitag, 12. Februar – 16:32 Uhr

Nächtliche Filmprojektionen im St.Galler Linsebühl

Anna Vetsch und Nina Keel (rechts) lancieren im Linsebühl das neue Kunstformat «Einfache Projektionen».

Anna Vetsch und Nina Keel (rechts) lancieren im Linsebühl das neue Kunstformat «Einfache Projektionen».

Bild: Benjamin Manser

(pd/gen) «Einfache Projektionen» heisst das neue Format von «Stadtprojektionen». Dahinter stecken die beiden jungen Kunsthistorikerinnen Nina Keel und Anna Vetsch. Anders als bei den Stadtprojektionen, die sich über ein ganzes Quartier erstrecken, rückt «Einfache Projektionen» einen einzigen Ort in den Fokus.

Zum ersten Mal wird das neue Format im Ladenlokal an der Linsebühlstrasse 25 in St.Gallen zu sehen sein. Über das Jahr 2021 sind sechs bis acht Ausgaben geplant. Begleitveranstaltungen wird es keine geben.

Den Auftakt macht der Filmemacher Hannes Schüpbach mit gleich zwei Filmen: «Verso» (2008) und «Contour» (2011). «Verso» wird vom 13.- 20. Februar zu sehen sein. Es ist eine filmische Annäherung an Schüpachs Vater. «Contour» wird in der zweiten Woche der ersten Ausgabe von «Einfache Projektionen» (21.-27. Februar) zu sehen sein.

Die Filme laufen jeweils vom Eindunkeln bis Mitternacht.

Freitag, 12. Februar – 14:00 Uhr

Klänge live aus der Kunsthalle St.Gallen

Caroline Ann Baur und Vanessà Heer in ihrem temporären Studio in der Kunsthalle St.Gallen.

Caroline Ann Baur und Vanessà Heer in ihrem temporären Studio in der Kunsthalle St.Gallen.

Bild: PD/Sebastian Schaub

(pd/gen) Die beiden St.Galler Künstlerinnen Caroline Ann Baur und Vanessà Heer nutzen in der Kunsthalle St.Gallen ihr Werk «Tremor Walks» als temporäres Musikstudio, um gemeinsam mit anderen Kunstschaffenden neue Klänge zu erproben. «Tremor Walks» ist Teil der momentan geschlossenen Ausstellung «Wo Wir».

Kommenden Sonntag, 14. Februar, 18 Uhr, wird eine gemeinsame Listening-Session mit der Künstlerin und Performerin Taimashoe live über den Radiosender Megahex.fm aus der Kunsthalle St.Gallen gesendet.

Freitag, 12. Februar – 11:29 Uhr

St.Galler Pianist Elias Bernet und Band spielen Blues im Livestream

Der St.Galler Pianist Elias Bernet und seine Band spielen am Valentinstags ein Livestream-Konzert.

Der St.Galler Pianist Elias Bernet und seine Band spielen am Valentinstags ein Livestream-Konzert.

Bild: PD

(pd/gen) Wer wieder mal ein Livekonzert erleben möchte, kommt bald auf seine Rechnung. Die Elias Bernet-Band bringt nämlich den Boogie-Woogie und Blues in die Wohnzimmer. Und zwar am Sonntag, 14. Februar um 19:00 Uhr via Livestream. Das Konzert des Trios dauert rund 45 Minuten. Der 36-jährige St.Galler Pianist Elias Bernet sagt:

«Uns juckt es in den Fingern und wir möchten unserem Publikum wieder einmal etwas bieten.»

Höhepunkte in Elias Bernets musikalischer Laufbahn sind Auftritte am Lucerne Blues Festival, auf dem Blues Boat des Montreux Jazz Festivals und als Gastmusiker in den USA. Für sein musikalisches Schaffen wurde er 2005 mit dem Förderpreis der St.Gallischen Kulturstiftung ausgezeichnet.

Als Bühnenpartner von Nicolas Senn erreicht er mit dem Programm «Hackbrett meets Boogie-Woogie» ein breites Publikum, etwa im «Cipriani 42nd Street» in New York, im KKL Luzern oder am Heitere-Openair in Zofingen. Weiter ist er Pianist bei Walt’s Blues Box.

Freitag, 12. Februar – 09:30 Uhr

St.Galler Dokfilm «Ly-Ling und Herr Urgesi» auf SRF

Designerin Ly-Ling Vilaysane und ihr St. Galler Modelabel «aetheree» erhalten Unterstützung vom Herrenschneider Cosimo Urgesi.

Designerin Ly-Ling Vilaysane und ihr St. Galler Modelabel «aetheree» erhalten Unterstützung vom Herrenschneider Cosimo Urgesi.

Bild: Michel Canonica

(pd/gen) Der Dokumentarfilm «Ly-Ling und Herr Urgesi» mit den zwei St.Galler Protagonisten, der Modedesignerin Ly-Ling Vilyasane und dem Feinmassschneider Cosimo Urgesi, läuft als 50-minütige Fernsehversion am Sonntag um 22.35 Uhr auf SRF 1. Zusätzlich wird der Dokfilm am Montag, 15. Februar um 11.25 Uhr und am Freitag, 19. Februar, um 14.25 Uhr ausgestrahlt.

Der letzte St. Galler Feinmassschneider, Cosimo Urgesi, und Ly-Ling Vilaysane, die preisgekrönte St.Galler Modedesignerin, versuchen zusammenzuarbeiten. Es ist ein Clash der Kulturen und Generationen. Das Herzblut aber für die Sache, das ist ihnen gemeinsam.

Der Film zeigt, dass es sich lohnt, Neues auszuprobieren, Grenzen zu überschreiten und über den eigenen Schatten zu springen. Ohne zu werten, stellt der Filmautor Giancarlo Moos auf diese Weise die Frage: Wann habe ich das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Donnerstag, 11. Februar – 20:10 Uhr

Livestream mit der Thurgauer Sopranistin Irina Ungureanu

Die Sopranistin Irina Ungureanu ist gebürtige Thurgauerin.

Die Sopranistin Irina Ungureanu ist gebürtige Thurgauerin.

Bild: A. Zihler

(pd/map) Das Ensemble Ö., spezialisiert auf zeitgenössische Musik, lädt ein zum Livestream. Am Montag, 15. Februar, 19.30 Uhr, erklingt im Programm «Opium» u. a. das wunderbare Stück Nachlese von Michael Jarrell für Streichquartett und Sopran. Mit von der Partie ist die aus dem Thurgau stammende Sängerin Irina Ungureanu.

Zum Programm schreibt das Ensemble Ö: «Opium ist normalerweise negativ konnotiert. Eine Droge, die benebelt und abhängig macht. Opium steht in diesem Programm sinnbildlich dafür, dass Musik es vermag, den Hörenden in andere Welten zu entführen und zu berauschen.»

Der Livestream ist kostenlos. Wer das Ensemble Ö unterstützen möchte, kann dies mittels eines Proforma-Ticketkaufs tun.

Donnerstag, 11. Februar – 19:38 Uhr

Disco-Atmosphäre in der St.Galler Galerie vor der Klostermauer

Bild: PD

(pd/map) Ein Grossteil von Kunst und Kultur befindet sich derzeit hinter verschlossenen Türen. Bei der St. Galler Galerie vor der Klostermauer kann man sich aber verzaubern lassen. Die Crew von Kabinenwechsel (mit Rahel Flückiger, Denise Hofer und Brigitte Müller) nutzt die Zeit bis zur ersten diesjährigen Ausstellung, um Erhellendes in die dunkle Jahreszeit zu bringen. Im unteren Raum wurde eine Disco-Atmosphäre geschaffen. Das Beobachten der Lichtreflexe lässt einen innehalten und gibt ein Gefühl entrückter Leichtigkeit.

Donnerstag, 11. Februar – 19:10 Uhr

Romantische Gefühle in Appenzell – zu viert und zu fünft

Auch aus der Ziegelhütte Appenzell kommt hochkarätige Musik im Streaming.

Auch aus der Ziegelhütte Appenzell kommt hochkarätige Musik im Streaming.

(pd/map) Der Februar-Anlass der Ringofenkonzerte in der Ziegelhütte Appenzell wird gestreamt. Ab morgen Freitag, 12. Februar, 20 Uhr, ist ein Konzert mit dem Schweizer Klaviertrio, der Bratschistin Ruth Kilius und der Geigerin Ryoko Suguri zu hören. Das Konzert ist bist 19. Februar im Netz abrufbar. Der geniale Klavierquartettsatz des 16-jährigen Gustav Mahler gewährt einen bewegenden Einblick in die Anfänge des grossen Symphonikers. Gut 100 Jahre später liess sich Alfred Schnittke von weiteren Fragmenten Mahlers zu einem eigenen eindrücklichen Quartettsatz inspirieren. Diese faszinierende Paarung wird kontrastiert durch drei Slawische Tänze von Antonín Dvořák in einem Arrangement für Klavierquintett des Schweizer Komponisten Martin Wettstein. Robert Schumanns in einem Schaffensrausch in wenigen Tagen entstandenes Klavierquintett bildet mit seinen orchestralen Klangwirkungen den brillanten Abschluss.

Das Schweizer Klaviertrio spielt die zweite Sinfonie von Beethoven in der Trio-Fassung.

Quelle: YouTube
Donnerstag, 11. Februar – 18:05 Uhr

Miriam Feuersinger mit Händel zu Gast bei Alte Musik St. Gallen

Die Bregenzer Sopranistin Miriam Feuersinger.

Die Bregenzer Sopranistin Miriam Feuersinger.

Bild: PD

(pd/map) Die Reihe Alte Musik St. Gallen zeigt ihr spannendes Programm dieses Jahr rein virtuell. Am Wochenende gibt es gleich zwei Livestreamings. Am Samstag, 13. Februar, 17 Uhr, kann man sich in einem Gesprächskonzert unter dem Titel «Stimme und Saiten im Dialog» in die Welt von Georg Friedrich Händels «Neun deutschen Arien» entführen lassen, u. a. mit der Sängerin Miriam Feuersinger und unter der Leitung von Michael Wersin. Die Bregenzer Sopranistin ist hier keine Unbekannte. Sie trat schon mehrfach in der Bach-Kantatenreihe der St. Galler Bachstiftung auf. Und sie hat in Vorarlberg selbst eine Kantatenreihe lanciert.

Miriam Feuersinger singt Bach in ihrer eigenen Kantatenreihe in Vorarlberg.

Quelle: YouTube
Mittwoch, 10. Februar – 15:15 Uhr

Das Video zur Performance-Aktion «Anwesenheit 2021» ist fertig

(pd/rbe) Sie kamen aus der ganzen Ostschweiz und aus allen Sparten: Am 16. Januar trafen sich 45 Kulturschaffende in der Grabenhalle in St.Gallen, um Präsenz zu markieren. Nicht alle gleichzeitig, sondern coronakonform gestaffelt, in Dreiergrüppchen und mit Abstand.

In Zehn-Minuten-Darbietungen gaben sie vor laufender Kamera Kostproben ihrer Kunst. Damit wollen die Kulturschaffenden auf sich aufmerksam machen in einer Zeit, in der sie wegen Auftrittsverboten aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verschwinden drohen.

Nun ist das Video zur Aktion «Anwesenheit 2021» fertig. Der achtminütige Zusammenschnitt in Schwarz-Weiss gibt einen Einblick in die Vielfalt des Ostschweizer Kulturschaffens:

Die Performance-Aktion «Anwesenheit 2021» entstand auf Initiative eines Kollektivs um die Ausserrhoder Tänzerin Gisa Frank, den Kulturjournalisten Peter Surber und den Lichtensteiger Künstler Hanes Sturzenegger. Schon im vergangenen Dezember hatte die Gruppe zur Aktion «Anwesenheit 2020» aufgerufen. Damals wurde in der St.Galler Lokremise ein einsames Publikum ohne Bühnengeschehen gefilmt. Nun, in der Grabenhalle, war es umgekehrt: Statt Publikum waren die Künstlerinnen und Künstler da.

Mittwoch, 10. Februar – 14:38 Uhr

Kanton Thurgau unterstützte 2020 den Kultursektor mit 2,5 Millionen für coronabedingte Ausfälle