Literatur
Moonboots, Kassettenrekorder und ein Selbstmordversuch: Der neue Roman des Uzwilers Frank Heer ist Mini-Popgeschichte der 70er, Krimi und Liebesdrama in einem

In seinem neuen Roman «Alice» erzählt Autor und Journalist Frank Heer die Geschichte eines jungen Lokalreporters, die auch seine eigene sein könnte. Besonders amüsant sind die Szenen aus dem Redaktionsalltag.

Claudio Weder Jetzt kommentieren
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Der 56-jährige Frank Heer ist Autor, Musiker und Kulturredaktor bei der «NZZ am Sonntag». Geboren und aufgewachsen ist er in Uzwil, heute lebt er mit seiner Familie in Zürich.

Der 56-jährige Frank Heer ist Autor, Musiker und Kulturredaktor bei der «NZZ am Sonntag». Geboren und aufgewachsen ist er in Uzwil, heute lebt er mit seiner Familie in Zürich.

Bild: PD

Es beginnt mit einem grausigen Fund. Auf einem Spielplatz unweit seines Elternhauses entdeckt der 23-jährige Max Rossmann ein schwarzes Knäuel auf dem Boden. Er hält es für eine Jacke oder einen Pulli, muss dann aber mit Schrecken feststellen, dass es die zerstückelte Leiche von Armstrong ist, dem Hund seiner Eltern. Es ist bereits der fünfte Riss innerhalb von drei Wochen. War es ein Wildtier? Ausgeschlossen, meint der Wildhüter.