Interview
«Es geht darum, Tabuzonen zu betreten»: Warum Regisseurin Marí Alessandrini mehr weibliche Präsenz in Filmproduktionen fordert

Am 25. November startet in St.Gallen das lateinamerikanische Filmfestival Pantalla Latina. Gezeigt wird unter anderem der Spielfilm «Zahorí» der argentinisch-schweizerischen Regisseurin Marí Alessandrini. Im Interview spricht sie über Vorurteile, Westernfilme und das Leben in der Wüste – und verrät, warum sie für ihren Traum, Regisseurin zu werden, kämpfen musste.

Claudio Weder Jetzt kommentieren
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Mit 26 Jahren verliess Marí Alessandrini ihre Heimat Argentinien, um in Europa Film zu studieren.

Mit 26 Jahren verliess Marí Alessandrini ihre Heimat Argentinien, um in Europa Film zu studieren.

Bild: PD

Die diesjährige Ausgabe des lateinamerikanischen Filmfestivals Pantalla Latina in St. Gallen (siehe Box) rückt Frauen in den Fokus. Es geht um Themen wie Emanzipation, Kampf gegen Vorurteile, Mutterschaft oder die Entdeckung der Weiblichkeit. Eröffnet wird das Festival mit dem Spielfilm «Zahorí» von Marí Alessandrini, in dem es um die Emanzipation der 13-jährigen Mora geht.