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Fallen, Aufspringen, Weiterringen: Der Frauenfelder Regisseur O’Neil Bürgi porträtiert in «Ale» eine junge Wrestlingschülerin

Der Dokumentarfilm «Ale» des Frauenfelder Regisseurs O’Neil Bürgi erzählt die Geschichte der jungen Wrestlerin Alessandra. Es ist eine Suche nach dem eigenen Ich und nach dem Platz im Leben.

Kathrin Signer
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O'Neil Bürgi hat die Wrestlingschülerin Alessandra über ein Jahr lang begleitet.

O'Neil Bürgi hat die Wrestlingschülerin Alessandra über ein Jahr lang begleitet.

Bild: Filmstill

Rumms! Der Rücken kracht auf den Boden, die Hände knallen gegen die Matte. Einmal, zweimal, dreimal. Von Mal zu Mal wird das Zögern kleiner, der Mut grösser, der Schmerz akzeptiert. Alessandras Mutter Josephine schlägt die Hände vors Gesicht: «Das sah aus, als würdest du dir die Knochen brechen.» Aber Alessandra winkt ab: alles nur Show. Trainiert wird der amerikanische Kampfsport Wrestling; und obwohl die Schmerzenslaute und harten Landungen gespielt sind, ist das körperliche Training nichts für Warmduscher.

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