Ostschweizer Kultur-Ticker
Meldungen vom 29. April bis 31. Mai 2021

Die Ostschweizer Kulturszene ist lebendig und vielfältig. In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.

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Montag, 31. Mai – 14:16 Uhr

Das Kult-X in Kreuzlingen feiert den Tag der Vielfalt

Das Kult-X, das neue Kulturzentrum der Stadt Kreuzlingen, feiert am Sonntag, 6. Juni, den Tag der Vielfalt.

Das Kult-X, das neue Kulturzentrum der Stadt Kreuzlingen, feiert am Sonntag, 6. Juni, den Tag der Vielfalt.

Bild: Andrea Stalder

(pd/vpr) Das Kreuzlinger Kulturzentrum Kult-X feiert mit verschiedenen Anlässen den Tag der Vielfalt am Sonntag, 6. Juni,von 10 bis 20 Uhr. Um 10 Uhr beginnt das Programm mit einem veganen Brunch. Der Koch Raphal Lüthy serviert ihn von 10 bis 15 Uhr im Erdgeschoss oder im Garten des Kult-X. Er hat bis vor Kurzem das Kreuzlinger Hotel Swiss nach einem veganen Gastronomiekonzept geführt.

Gourmetkoch Raphael Lüthy

Gourmetkoch Raphael Lüthy

Bild: Donato Caspari
Die Autorin Martina Clavadetscher liest am Tag der Vielfalt aus ihrem Roman.

Die Autorin Martina Clavadetscher liest am Tag der Vielfalt aus ihrem Roman.

Bild:Christian Beutler / KEYSTONE

Um 15 Uhr liest Martina Clavadetscher in der neuen Lesereihe «Schweizer Verlage» aus ihrem Roman «Die Erfindung des Ungehorsams». Danach findet um 16.30 Uhr der erste Buchclub des Kult-X statt, ein exklusives Treffen mit der Autorin beim Apero mit maximal 20 Personen. Tickets dazu gibt es auf kult-x.ch.

Um 17 Uhr ist der Film «Das Mass der Dinge» zu sehen. Das satirische Drama des amerikanischen Autors, Regisseurs und Dramatikers Neil LaBute beschreibt der Veranstalter als «heimtückische Lektion in Sachen Liebe».

Die Sängerin und Schauspielerin Anne Simmering präsentiert die zweite Uraufführung des Theaterstücks« It must be love.»

Die Sängerin und Schauspielerin Anne Simmering präsentiert die zweite Uraufführung des Theaterstücks« It must be love.»

Bild: Kult-X

Zum Abschluss des Sonntags der Vielfalt steht um 20 Uhr eine Aufführung des Theaterstücks «It must be love» auf dem Programm. Anne Simmering hat Monologe von Neil LaBute zusammengeführt und mit den Songs von Stephen Sondheim ergänzt.

Geplant ist, dass alle vier Kulturangebote von BodenseeTV begleitet und dokumentiert werden.

Kult-X, Hafenstr. 8, Kreuzlingen. 6. Juni, «Kult-X is(s)t Vielfalt», 10, 15, 16.30 und 20 Uhr.

Montag, 31. Mai – 10:07 Uhr

St.Galler Illustrator Dominik Rüegg gestaltet Fassade an der Oberstrasse

Der St.Galler Fassadenkünstler Dominik Rüegg plant sein erstes Wandgemälde in seiner Heimatstadt St.Gallen.

Der St.Galler Fassadenkünstler Dominik Rüegg plant sein erstes Wandgemälde in seiner Heimatstadt St.Gallen.

Bild: Fabienne Engbers

(pd/vpr) «Gemeinsam für ein farbiges St.Gallen! – Wir haben es geschafft!!», lässt der St.Galler Fassadenkünstler und Illustrator Dominik Rüegg alias Drüegg auf seinem Instagram-Account verlauten. Gemeint ist die kahle Häuserfassade an der St.Galler Oberstrasse 167b. Schon lange träumte der Künstler davon, die fensterlose Fassade in seiner Heimatstadt mit einer seiner überdimensionalen Malereien aufzuwerten und startete ein Crowdfundig zur Finanzierung der Materialien und der Hebebühne. Bereits nach drei Tagen hatte der Künstler den Betrag beisammen, die Bewilligung zur Wandmalerei liegt inzwischen ebenfalls vor. Alles was über den gewünschten Betrag hinaus gehe werde in zukünftige Projekte investiert, heisst es im Internetauftritt Rüeggs.

«Wenn das Wetter mitmacht werde ich am 11.6. mit dem Wandbild beginnen – alle sind herzlich willkommen bei der Entstehung vorbeizuschauen.»

2018 war der St.Galler Illustrator mit seinen Wandgemälden auf der Jungkunst in Winterthur vertreten. Er ist ausserdem Mitbegründer des Kunstraumes Haus zur Ameise in St.Gallen.

Dominok Rüegg im Interview über seine Kunst an der Wand.

Quelle:YouTube
Montag, 31. Mai – 08:41 Uhr

Ausstellung zum Jubiläum «100 Jahre Historisches und Völkerkundemuseum St. Gallen: Entdeckungen» zeigt Highlights aus der Sammlung

Das Hochrad aus der Historischen Abteilung des Museums.

Das Hochrad aus der Historischen Abteilung des Museums.

Bild: Historisches und Völkerkundemuseum
Historische Maske aus Zentralafrika.

Historische Maske aus Zentralafrika.

Bild: HVSG

(pd/vpr) Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen hat zum 100-Jahr-Jubiläum besondere High­lights aus seiner Sammlung zusammen­gestellt und ihnen die Sonderausstellung «Entdeckungen» gewidmet. Sie befasst sich mit den vielfältigen Kulturschätzen der eigenen Sammlung und ist die erste Gesamtschau der vier Abteilungen: Archäologie, Geschichte, Weltkulturen und Kindermuseum.

Glasgemälde aus St.Gallen.

Glasgemälde aus St.Gallen.

Bild: Historisches und Völkerkundemuseum

Der Besucher soll zum Nachdenken angeregt werden: Was würde ich sammeln? Was gefällt mir? Sind es die ältesten oder die wertvollsten Stücke? Interessiere ich mich für Raritäten oder für besonders schöne Dinge? Möchte ich lieber Lustiges oder Gruseliges erleben?

Von der Ausstellung kann der Besucher mit einer neuen App zu weiteren Highlights in der Dauerausstellung und schliesslich bis in die Altstadt weiter auf ethnologische Entdeckungen stossen. Sechs Rundgänge verbinden so das Museum mit St.Gallen. Informationen erhalten die Besucher vor Ort im Museum.

Daniel Studer, scheidender Direktor des Historischen und Völkerkundemuseums St. Gallen.

Daniel Studer, scheidender Direktor des Historischen und Völkerkundemuseums St. Gallen.

Bild: Ralph Ribi

Am 19. und 20. Juni lädt das Museum zu einem Jubiläumswochenende mit verschiedenen Attraktionen und Gratiseintritt ein. Vor dem Museum stehen ein Kinderkarussell und für Kinder finden Theateraufführungen statt. Erwachsene und Familien sind eingeladen, an Führungen teilzunehmen. Daneben gibt es eine grosse Auswahl an selbständigen Rundgängen und Suchspielen durchs Haus. Ausserdem wird Direktor Daniel Studer mit seiner Band auftreten.

Weitere Höhepunkte im Verlauf der Ausstellung finden Sie auf der Seite des Historischen und Völkerkundemuseums.

Freitag, 28. Mai – 15:17 Uhr

Nordart-Theaterfestival findet statt

Das letzte Nordartfestival konnte 2019 stattfinden.

Das letzte Nordartfestival konnte 2019 stattfinden.

(pd/vpr) Vom 11. bis 21. August 2021 findet das Nordart-Theater-Festival in Stein am Rhein statt. Das Programm umfasst 35 Kleinkünstler in 23 Produktionen. Unter anderem treten die Frauenfelder Poetry-Slammerin Lara Stoll, der österreichische Kabarettist Stefan Waghubiger und der St.Galler Liedermacher Manuel Stahlberger auf.

Manuel Stahlberger, Liedermacher und Kabarettist aus St.Gallen.

Manuel Stahlberger, Liedermacher und Kabarettist aus St.Gallen.

Bild: Michael Schoch

Ausserdem bietet die Festival-Programmschiene Jungsegler jungen, noch nicht etablierten Theaterschaffenden aus der Schweiz eine Plattform. Die Nachwuchsförderung für Kleinkunst hat vier Produktionen nominiert, die im Rahmen des Nordart-Theaterfestivals vor dem Publikum und einer Fachjury präsentiert werden. Eine Produktion wird anschliessend prämiert. Unter den Nominierten ist auch das Appenzeller Duo Melanie Dörig & Meinrad Koch mit dem Programm «Wiibli ond Mandli».

Melanie Dörig und Meinrad Koch mit Volksmusik aus dem 18. und 19. Jahrhundert - beim Festival Nordart zu erleben am 20.8., 18.30 Uhr.

Quelle: YouTube

Tickets für die Veranstaltungen sind ab 25. Juni im Vorverkauf erhältlich.

Freitag, 28. Mai – 11:21 Uhr

Der Widnauer Künstler Beni Bischof garniert für das «ZEIT»-Magazin Tierbilder mit Gemüse

Tomaten auf den Augen: Eines von mehreren von Beni Bischof gestalteten Tierfotos.

Tomaten auf den Augen: Eines von mehreren von Beni Bischof gestalteten Tierfotos.

Bild: Beni Bischof

(pd/rbe) Ein Hund mit Zucchininase, eine Katze mit Chilischotenmund und Frühlingszwiebelnase: Der Widnauer Künstler Beni Bischof bekommt im aktuellen Magazin des deutschen Wochenblatts «DIE ZEIT» eine grosse Plattform. Dies im Rahmen eines Artikels zum Thema vegane Tierernährung.

«Für die Bebilderung dieser Geschichte hat der Schweizer Künstler Beni Bischof Tierfotos mit Gemüse garniert», heisst es im Magazin. Drei seitengrosse Tierfotos hat Bischof auf eine augenzwinkernde Weise gestaltet, auch das Titelblatt – ein schwarzer Pudel mit Rüeblinase – stammt von ihm.

Bischof ist für seine künstlerische Arbeit mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem St.Galler Manor-Kunstpreis und dem «Goldiga Törgga» der Rheintaler Kulturstiftung.

Freitag, 28. Mai – 09:49 Uhr

Fashion-Event «Erinnerungen an die Zukunft» auf dem Chäserrugg

Aufbau von «Garconn» von Yannik Zamboni auf dem Chäserrugg.

Aufbau von «Garconn» von Yannik Zamboni auf dem Chäserrugg.

Bild: Elay Leuthold

(pd/vpr) Die Installation «Erinnerungen an die Zukunft» auf dem Chäserrugg und im Textilmuseum St.Gallen zeigt vom 12. Juni bis 12. Oktober Kreationen von Studierenden der Schweizerischen Textilfachschule. In sieben Modeinstallationen regen die Beiträge zum Diskurs an, wie: Was eint die Menschheit? Wie können wir unseren Planeten gesund für nachfolgende Generationen erhalten? Welche Handwerkstechniken prägen die Zukunft?

Die Wanderkarte zum Download finden Sie auf der Website der Schweizerischen Textilfachschule.

Die Wanderkarte zum Download finden Sie auf der Website der Schweizerischen Textilfachschule.

Bild: Schweizerische Textilfachschule

Die Installationen sind naturnah über das Chäserrugg-Gebiet verteilt. Eine Wanderkarte liefert Hintergründe zu den einzelnen Stationen. Eine grössere Installation befindet sich im Textilmuseum St.Gallen. Hier werden, neben Kollektionsstücken zu «Erinnerungen an die Zukunft», auch Skizzen und Dokumentationen zum Entstehungsprozess der Studierenden gezeigt. Inszeniert werden die Outfits im Erdgeschoss des Textilmuseums, im Kontrast zur dort stehenden historischen Handstickmaschine.

Die Modeinstallation «Take a step to move forward» beschäftigt sich mit dem Thema Entschleunigung

Die Modeinstallation «Take a step to move forward» beschäftigt sich mit dem Thema Entschleunigung

Bild: Elay Leuthold
Die Installation «The caring protection» beschäftigt sich mit Recycling in der Modeindustrie.

Die Installation «The caring protection» beschäftigt sich mit Recycling in der Modeindustrie.

Bild: Elay Leuthold

Das diesjährige 140-Jahr-Jubiläum der Schweizerischen Textilfachschule, die 1881 im toggenburgischen Wattwil gegründet wurde, war Anstoss zum Kooperations-Projekt des Textilmuseums St.Gallen und dem Chäserrugg. Es knüpft an die langjährige Tradition der Textilindustrie im Toggenburg an. Im Zentrum des Kooperations-Projektes stehen die Themen Entschleunigung, das Aufzeigen des Potenzials der Schweiz und der Einmaligkeit ihrer Natur.

Ein Kombi-Ticket verbindet die Stadt mit dem Berg. Das Wanderticket der Textilausstellung im Chäserrugg-Gebiet ist gleichzeitig Eintrittsticket ins Textilmuseum St.Gallen und berechtigt zu einem Kursbesuch in «Textilem Basiswissen» an der Schweizerischen Textilfachschule in Zürich.

Donnerstag, 27. Mai – 18:39 Uhr

Referat mit Zukunftsforscher in Teufen: In welcher Zukunft wollen wir leben?

Zukunftsforscher Dr. Joël Luc Cachelin.

Zukunftsforscher Dr. Joël Luc Cachelin.

Bild: Carlos Meyer

(pd/vpr) Der Zukunftsforscher Joël Luc Cachelin referiert am Dienstag, 1. Juni um 17.30 Uhr im Lindensaal Teufen zum Thema «Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit».

In seinem 2021 erschienenen Roman «Antikörper» stellt Cachelin Innovationen aus der Vergangenheit in Frage und entwirft Gegenkonzepte.

In seinem 2021 erschienenen Roman «Antikörper» stellt Cachelin Innovationen aus der Vergangenheit in Frage und entwirft Gegenkonzepte.

Bild: HWSZdigital

Er stellt und beantwortet dabei Fragen wie: Welche Fehleinschätzungen hinsichtlich unserer Innovationen in sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Bereichen hat Covid-19 offenbart? Wie konnte ein Virus unsere als so fortschrittlich und agil gepriesene Gesellschaft vollumfänglich aus der Bahn werfen? Wie müssen wir unsere Vergangenheit analysieren, um in der Gegenwart die richtigen Hebel für die Zukunft anzusetzen?

Die Vernetzungsplattform für Gesellschaftsfragen in Appenzell Ausserrhoden, Plattform 13, organisiert die Veranstaltung. Die Plattform diskutiert Themen zur Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit.

In seinem Referat regt Joël Luc Cachelin dazu an, die Zukunft neu zu denken und gibt im Anschluss zur Veranstaltung die Möglichkeit zum Austausch. Cachelin ist gelernter Wirtschaftswissenschaftler, Dozent und Gründer der Wissensfabrik.

1. Juni, 17.30 Uhr, Lindensaal, Teufen. Anmeldung auf der Homepage des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Es sind noch wenige Tickets vorhanden.

Donnerstag, 27. Mai – 16:08 Uhr

Kinok-Vorpremiere mit Stargästen

Der Unterengadiner Künstler Not Vital schafft Kunst, die in keine Sparten passt.

Der Unterengadiner Künstler Not Vital schafft Kunst, die in keine Sparten passt.

Bild: Reck Film

(pd/vpr) Am Dienstag, den 1. Juni, um 18.30 Uhr und 20 Uhr feiert der Dokumentarfilm Not Me – A Journey with Not Vital im St. Galler Kinok Vorpremiere. Der Künstler Not Vital und Regisseur Pascal Hofmann sind an beiden Vorstellungen zu Gast. Das Gespräch führt Roland Wäspe, der Direktor des Kunstmuseums St.Gallen.

Der Film wurde auch auf den Solothurner Filmfesttagen 2021 gezeigt.

Der Film wurde auch auf den Solothurner Filmfesttagen 2021 gezeigt.

Bild: Reck Film

In dem Film-Essay zeigt Regisseur Pascal Hofmann das bewegte Leben des zeitgenössischen Schweizer Künstlers Not Vital und das Denken und Schaffen dieses eigenwilligen Geistes. Der Unterengadiner Konzeptkünstler Not Vital ist in der internationalen Kunstszene bekannt und arbeitet an den unterschiedlichsten Orten der Welt. Seine Werke sind dabei kaum klassifizierbar. Hofmann spürt in seinem Porträt der Motivation des Künstlers, seinen Kindheitsträumen und den Einflüssen der verschiedenen Lebens- und Schaffensstationen wie Beijing, Patagonien, Niger, Sent im Unterengadin oder New York nach.

Trailer zum Dokumentarfilm «Not Me- A Journey with Not Vital».

Quelle: YouTube

Informationen und Tickets auf der Homepage des Kinok St. Gallen.

Donnerstag, 27. Mai – 11:36 Uhr

Konzert mit Jazzgeiger Tobias Preisig

Tobias Preisig hat Wurzeln im Appenzellerland.

Tobias Preisig hat Wurzeln im Appenzellerland.

Bild: Philipp Schmidli

(pd/vpr) Im Zusammenhang mit der Freiluftschau «Orbit» rund um Eschlikon findet am Freitag, 28. Mai, um 20 Uhr ein Konzert des Jazzgeigers Tobias Preisig statt. Preisig spielt auf der Zone-Plattform von Steffenschöni, 50 Meter südlich der Eschliker Passhöhe.

Rund um Eschlikon sind mit der Kunstaktion «Orbit» bis Anfang Oktober Werke von 13 Kunstschaffenden aus der Ostschweiz zu Fuss oder per Velo zu entdecken.

Tobias Preisig improvisiert auf der Geige.

Quelle: YouTube

Tobias Preisig ist Violinist und Komponist. Seine Musik erkundet die Schnittmengen von experimenteller, und elektronischer Musik. Am 28. Mai wird er unplugged spielen.

Das Konzert dauert ca. 30 Minuten, es sind keine Sitzplätze vorhanden. Die Anzahl der Plätze ist limitiert, eine Anmeldung ist erforderlich.

Donnerstag, 27. Mai 10:54 Uhr

Drag-Show mit LaMer in Lichtensteig

Die Drag-Queen LaMer ist vielen als der Luzerner Illustrator Claudio Näf bekannt.

Die Drag-Queen LaMer ist vielen als der Luzerner Illustrator Claudio Näf bekannt.

Bild: PD/Claudio Näf

(pd/vpr) Heute, 27. Mai, um 20 Uhr tritt die Drag-Künstlerin LaMer mit ihrer Show «Eine Prise Krise» in der Dogo Residenz für Neue Kunst in Lichtensteig auf. In der Dogo Residenz arbeiten aktuell fünf Kunstschaffende an einem persönlichen Projekt zum Thema Risiko. Einer davon ist der Illustrator Claudio Näf aus Luzern. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit seiner eigenen Sexualität und deren Ausdruck.

Für seinen Aufenthalt in Lichtensteig hat er deshalb eine Bühnenshow ausgearbeitet, in welcher er mit Make-Up, Perücke und High Heels vor das Publikum steht. Claudio Näf wird die Drag Queen LaMer. Als Alter Ego singt er über seine Erfahrungen als sexuelle Minderheit, spielt Musik und spricht in satirischen Monologen über politische und aktivistische Anliegen. «Als LaMer kann ich auf der Bühne mit Geschlechterrollen spielen und das Publikum dazu auffordern, sich Gedanken darüber zu machen, wie Männer und Frauen in der Gesellschaft wahrgenommen werden», meint Claudio dazu.

Weitere Informationen und die Ticketreservierung finden Sie auf der Homepage der Dogo Residenz Lichtensteig.

Donnerstag, 27. Mai – 09:42 Uhr

Literaturgespräch mit Christoph Keller und Dorothee Elmiger

Autor Christoph Keller (links) hat seine Appenzeller Kollegin Dorothee Elmiger zum Literaturgespräch eingeladen. (Bilder: Benjamin Manser/Gaetan Bally/Key)

(pd/gen) In der fünften Ausgabe der Ostschweizer Literaturgespräche lädt der St. Galler Autor Christoph Keller seine Berufskollegin Dorothee Elmiger, die in Appenzell aufgewachsen ist, in die «Denkbar» St. Gallen ein. Diese organisiert den Anlass, der am kommenden Mittwoch,
2. Juni, um 19.30 Uhr
stattfindet, zusammen mit Literaturhaus und Bibliothek Wyborada. Christoph Keller ist aktueller Träger des Alemannischen Literaturpreises, Dorothee Elmiger war mit ihrem letzten Roman «Aus der Zuckerfabrik» auf der Shortlist des Schweizer und des Deutschen Buchpreises. Es wird um Anmeldung gebeten unter: literaturhaus@wyborada.ch.

Donnerstag, 27. Mai – 08:37 Uhr

Eigenen Psalm verfassen in St.Gallen

Die Heilige Schrift neu schreiben: In den Schreibhalten der Projektreihe Wiborada 2021 ist das ab sofort bis Mitte Juni möglich.

Die Heilige Schrift neu schreiben: In den Schreibhalten der Projektreihe Wiborada 2021 ist das ab sofort bis Mitte Juni möglich.

Bild: PD

(pd/vpr) Im Zusammenwirken der beiden Projekte St. Galler Projekte Wiborada 2021 und Klanghalt, werden derzeit bis zum 22. Juni sogenannte «Schreibhalte» angeboten. In ihnen hat man die Möglichkeit, Psalmen zu hören, aber auch Psalmen selbst zu schreiben.

In den «Schreibhalten» werden die Teilnehmenden angeleitet, an den Psalmen entlang zu schreiben. Daraus kann ein eigener Psalm entstehen.

Autor Bruno Dörig, St.Gallen

Autor Bruno Dörig, St.Gallen

Bild: Nik Roth

Die an unterschiedlichen Tagen und in unterschiedlicher Länge angebotenen Veranstaltungen richten sich in speziellen Gruppen jeweils an Männer, Frauen oder Kinder. Sie alle finden unter fachmännischer Anleitung statt. Der St.Galler Autor Bruno Dörig leitet die Schreibhalt-Spaziergänge.

Matthias Wenk, City-Seelsorger und Mitarbeiter der ökumenischen Gemeinde Halden.

Matthias Wenk, City-Seelsorger und Mitarbeiter der ökumenischen Gemeinde Halden.

Bild: Benjamin Manser

Paul Pfenninger und Matthias Wenk von der ökumenischen Gemeinde Halden leiten die Schreibhalt-Veranstaltungen, die an Männer adressiert sind.

Die Organistin Imelda Natter wird die Teilnehmenden der «Schreibhalte» an den Werktagen unterstützen.

Imelda Natter, Organistin aus St.Gallen.

Imelda Natter, Organistin aus St.Gallen.

Bild: Urs Bucher

Die Aktion steht in Erinnerung an die Schutzheilige der Stadt St. Gallen, Wiborada, die 150 Psalmen sogar auswendig beten konnte. Neun Personen können in insgesamt dreizehn «Schreibhalten» ihre Lust des Fabulierens und des Psalmierens teilen. Genaue Informationen dazu finden Sie hier.

Mittwoch, 26. Mai – 17:07 Uhr

Schriftsteller Lukas Maisel liest in St.Gallen bei den «Sofalesungen»

Der Schriftsteller Lukas Maisel ist Sonntag zu Gast auf St.Galler Sofas.

Der Schriftsteller Lukas Maisel ist Sonntag zu Gast auf St.Galler Sofas.

Bild: Rowohlt

(pd/vpr) Am Sonntag, 30. Mai um 17 Uhr lädt die Vorlesungsreihe «Sofalesungen» den Nachwuchsautor Lukas Maisel mit seinem Roman «Buch der geträumten Inseln» nach St.Gallen ein.

Die Lesereihe verfolgt das Prinzip, Autoren von der Bühne auf die WG-Couch oder den publikumseigenen Balkon und damit Literatur in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Wo Maisel zu Gast sein wird, wird auf der Seite des Veranstalters bekannt gegeben.

Ist es ein Mensch oder Tier? Die Hauptfigur in Maisels Roman will es herausfinden.

Ist es ein Mensch oder Tier? Die Hauptfigur in Maisels Roman will es herausfinden.

Bild: Rowohlt

Maisel wird aus seinem Debütroman vorlesen, in welchem er die Leser auf eine Expedition nach Papua-Neuguinea mitnimmt. Die Hauptfigur im «Buch der geträumten Inseln» forscht im Namen einer kryptozoologischen Gesellschaft nach einem mythischen Wesen, das weder Mensch noch Tier ist. Die Geschichte nimmt ihren abenteuerlichen Verlauf durch Ethnologie, Kulturgeschichte und Fiktion.

Während der Veranstaltung besteht Maskenpflicht. Weitere Informationen und Ticketbuchung finden Sie auf der Homepage der Sofalesungen.

Lukas Maisel, Sonntag, 30. Mai, 17 Uhr, Sofa in St.Gallen (siehe Veranstalter).

Mittwoch, 26. Mai – 09:25 Uhr

Neue Sonderausstellung im Naturmuseum St.Gallen: Die Vernissage findet am Mittwoch wegen des Coronavirus auf Youtube statt

(pd/vre) Ab Donnerstag, 27. Mai, holt das Naturmuseum St.Gallen die Schätze von Ernst Heinrich Zollikofer (1859-1930) aus dem Keller in den Saal für Sonderausstellungen. Auch wenn die Schaffenszeit des bekannten St.Galler Tierpräparators über 100 Jahre zurückliegt, zeugen seine Werke bis heute von einer genauen Beobachtungsgabe und der grossen Leidenschaft Zollikofers, Tiere möglichst lebensnah zu präparieren.

Der Hase im Koffer ist eines der sehr lebensechten Tierpräparate von Ernst Heinrich Zollikofer.

Der Hase im Koffer ist eines der sehr lebensechten Tierpräparate von Ernst Heinrich Zollikofer.

Bild: Naturmuseum SG

Die Originalobjekte werden in der Ausstellung grossformatigen Bildern der Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold gegenübergestellt. Eine Vielzahl weiterer Objekte aus dem Nachlass von Zollikofer geben zudem Einblick in seine Arbeit und sein Leben. Zu sehen sind unter anderem seine Notiz-, Auftrags- und Kassabücher, Werkzeuge sowie handgefertigte Grundmodelle unvollendeter Tierpräparate.

Dienstag, 25. Mai – 19:04 Uhr

Vernissage von Jso Maeders Künstlerbuch in der Kunsthalle St.Gallen

Bild: PD/Jso Maeder

(pd/gen) «CHR.K. Journal um eine Erwartung» ist das Faksimile eines Künstlerbuchs des gebürtigen St.Gallers Jso Maeder, der seit langem in Zürich lebt. Er stellt sein von 1995 bis 2018 entstandenes Journal am Donnerstag, 27. Mai, im Foyer der Kunsthalle St.Gallen vor. Die Buchpräsentation dauert von 17.30 Uhr bis 20 Uhr. Ausserdem werden Originalarbeiten aus dem Buch präsentiert.

Jso Maeder.

Jso Maeder.

Bild: V. Demuth

Ausgangspunkt für Maeders täglichen Einträge in sein Journal seien Textfragmente, Gedankengänge und das Kino im Kopf, wie der Vexer-Verlag in einer Mitteilung schreibt. Dies alles übersetze Maeder in eine künstlerische Sprache und interpretiere und stelle es in Wort und Bild neu zusammen. Handgeschriebene Texte, Zeichnungen und eingeklebte Bilder ergäben zusammen ein dichtes Konglomerat von Eindrücken und Aufgeschnapptem.

Jso Maeder: Chr.K. Journal um eine Erwartung, Vexer. 216 S., 1995 - 2018216 Seiten, 38.50 Fr.

Jso Maeder: Chr.K. Journal um eine Erwartung, Vexer. 216 S.,
1995 - 2018216 Seiten, 38.50 Fr.

Bild: PD

Formal orientiere sich das Künstlerbuch an der Ästhetik von Bildergeschichten und Comic Strips, doch folge es keinem chronologischen Handlungsablaufs sondern einer eigenen Logik.

Das visuelle Tagebuch wird durch die Texte von Sabine Folie, Johannes Binotto und Frank M. Raddatz ergänzt.

Es gilt eine Maskenpflicht in der ganzen Kunsthalle. Weitere Informationen zum Schutzkonzept und der maximalen Anzahl Besucherinnnen und Besucher sind hier zu entnehmen.

Dienstag, 25. Mai – 15:37 Uhr

Wanderausstellung zur Schweizer Kinderliteratur in St.Gallen

Die Ausstellung zur Schweizer Kinderliteratur tourt durch die Schweiz.

Die Ausstellung zur Schweizer Kinderliteratur tourt durch die Schweiz.

Bild: Stadtbibliothek Katharinen

(pd/vpr) Vom 31. Mai bis 25. Juni gastiert die Wanderausstellung zur Schweizer Kinderliteratur «Expeditionen ins Geschichtenland» in der Stadtbibliothek Katharinen in St. Gallen. Die Ausstellung basiert auf dem «Atlas der Schweizer Kinderliteratur: Expeditionen & Panoramen» und wendet sich speziell an Kinder im Primarschulalter. Neun Themen aus dem Atlas wurden so aufbereitet, dass Kinder sie auf spielerische Art und Weise entdecken können. Ausgestattet mit einem Entdecker-Notizbuch finden sie zu den verschiedenen Themenstationen Fragen sowie Anregungen zum Selberschreiben und Ausmalen.

Auch Erwachsene können auf den Stationen der «Expeditionen ins Geschichtenland» neue Geschichten entdecken und Kindheitserinnerungen wieder aufleben lassen.

Auch Erwachsene können auf den Stationen der «Expeditionen ins Geschichtenland» neue Geschichten entdecken und Kindheitserinnerungen wieder aufleben lassen.

Bild: Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien

Auf der Expedition durch die Bibliothek begegnen die Kindern allem was die Kinderliteratur von Bilderbuchtieren, über Wilhelm Tell, Johanna Spyris Kinderbuchklassiker Heidi, bis hin zu Krimis und Reisen ins Fantastische zu bieten hat.

Zur Ausstellungseröffnung wird der Bibliothekar Roger Meyer am Mittwoch, 2. Juni, um 18 Uhr zum Thema «Weggehen, ankommen, bleiben – Geschichten von Migration und Identität» ein Online-Referat halten. Roger Meyer vergleicht im «Atlas der Schweizer Kinderliteratur» verschiedene Kinderbücher, die sich mit Migration und Identität auseinandersetzen. Interessierte können sich bis zum 31. Mai anmelden und erhalten danach den Zoom-Link.

Die Ausstellung ist während den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Katharinen geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Internetseite des Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM).

Dienstag, 25. Mai – 13:13 Uhr

Schriftstellerin Julia Kubik und Künstler Dominic Oppliger sprechen über Residenz im Palace

Julia Kubik zeichnet Comics, schreibt Texte, macht Poetryslam und TV.

Julia Kubik zeichnet Comics, schreibt Texte, macht Poetryslam und TV.

Michel Canonica

(pd/vpr) Der Filmemacher Jurek Edel hat die St.Galler Schriftstellerin, Zeichnerin und Wortakrobatin Julia Kubik und den Zürcher Künstler und Autor Dominic Oppliger nach deren gemeinsamem Residenzaufenthalt getroffen. Über die dabei entstandenen Musikideen, ihre Erfahrungen in der Residenz und ihr Erleben der aktuellen Situation, berichten sie in der Ersten erfreulichen Universität. Diese wird am Donnerstag, den 25. Mai, um 20.15 Uhr live aus dem Palace St. Gallen via YouTube gestreamt.

Julia Kubick und Dominic Oppliger im St.Galler Palace.

Julia Kubick und Dominic Oppliger im St.Galler Palace.

Bild: Palace

Der Konzert- und Kulturraum Palace in St. Gallen stand monatelang pandemiebedingt leer. In dieser Zeit gewährte die Leitung unterschiedlichen Künstlerduos einwöchige Residenzen vor Ort, um gemeinsame Projekte und Songs entstehen zu lassen.

Die Residenzen im Palace werden unterstützt von der Kulturförderung des Kantons St.Gallen und dem Bundesamt für Kultur BAK.

«Erstes Fernsehen erfreuliche Universität» ist der Name des Streaming-Programmes aus der Kulturstätte Palace in St.Gallen.

Quelle: YouTube

Julia Kubik erhielt für ihr Schaffen 2021 einen Förderpreis der St.Gallischen Kulturstiftung. Sie ist als Comicautorin, Poetryslammerin, TV-Macherin und Kleinkünstlerin aktiv.

Dienstag, 25. Mai – 11:10 Uhr

St.Galler Kulturpreisträgerin Katja Schenker eröffnet Ausstellung

Film-Still aus einer Videoperformance im russischen Südural.

Film-Still aus einer Videoperformance im russischen Südural.

Bild: Katja Schenker

(pd/vpr) Die St. Galler Künstlerin Katja Schenker eröffnet ihre Ausstellung gemeinsam mit der Installationskünstlerin Klodin Erb in der Galerie Lullin + Ferrari in Zürich am Donnerstag, den 27. Mai. Die Künstlerin selbst wird während der Eröffnung von 12 bis 20 Uhr vor Ort sein.

Die Solo Show von Klodin Erb wird zeitgleich in den neuen Räumen der Galerie eröffnet. Die Ausstellung dauert bis am 24. Juli 2021.

Katja Schenker erhielt im März 2021 den Anerkennungspreis der St. Galler Kulturstiftung sowie bereits drei mal den Swiss Award. Sie ist besonders bekannt für ihre Performancekunst, mit der sie 1999 erstmals auf sich aufmerksam machte, als sie im Lausanner Kunstraum Circuit Stoffstücke in allen Farben am Körper zerriss und zu Boden fallen liess.

Auszüge einer Performance aus dem Jahr 2015.

Quelle: YouTube
Dienstag, 25. Mai – 10:28 Uhr

Kinderkunst im Zeughaus Teufen

Wohin das eigene Kunstwerk gehört, durften die Kinder in der «Zwischenstellung Kunterbunt» selbst bestimmen.

Wohin das eigene Kunstwerk gehört, durften die Kinder in der «Zwischenstellung Kunterbunt» selbst bestimmen.

Bild: Zeughaus Teufen

(pd/vpr) Schülerinnen und Schüler der Primarschule Teufen haben das Zeughaus Teufen zum Ausstellungsort ihrer Kunst gemacht. Unter dem Namen Zwischenstellung Kunterbunt sind ab sofort bis zum 20. Juni die Ergebnisse im Zeughaus zu sehen. Im Voraus gezeichnete Bilder wurden mit Klebeband, Nadeln und Nägeln an einem Ort, den die Kinder selbst wählen konnten, temporär verewigt.

Nächsten Sonntag, 30. Mai, um 14 Uhr findet die Druckwerkstatt mit der Künstlerin Gret Zellweger statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um eine vorherige Anmeldung wird gebeten.
Eine zweite solche Druckwerkstatt ist am Sonntag, 13. Juni geplant.

Freitag, 21. Mai – 17:59 Uhr

St.Galler Amt für Kultur schränkt Transformationsprojekte ein

Im Rahmen der Artists-in-Residence-Serie des Kulturlokal Palace St. Gallen machten die Musiker Melissa Kassab und Elias Raschle im leerstehenden Palace St.Gallen Musik. Ein Beispiel für Transformationsprojekte.

Im Rahmen der Artists-in-Residence-Serie des Kulturlokal Palace St. Gallen machten die Musiker Melissa Kassab und Elias Raschle im leerstehenden Palace St.Gallen Musik. Ein Beispiel für Transformationsprojekte.

Bild: Ralph Ribi

(pd/vpr) Der Kantonsrat hat am 20. April eine Limite der Mittel für Beiträge an Transformationsprojekte im Kulturbereich beschlossen. Laut einer Medienmitteilung zeichnet sich eine grössere Anzahl an Gesuchen ab. Daher hat das Amt für Kultur einen Kriterienkatalog erarbeitet, durch den die künftige Mittelvergabe an Transformationsprojekte organisiert werden soll.

Priorisiert behandelt werden sollen dabei insbesondere Projekte von Kulturschaffenden, die für ihr Vorhaben keine Mittel aus der regulären Kulturförderung einsetzen können und auch keine anderen verfügbaren Einnahmen zur Verfügung haben. Ausserdem sollen nur nicht gewinnorientierte Unternehmen berücksichtigt werden. Entsprechend wird die Gesuchsbearbeitung angepasst.

Unter Transformationsprojekten sind Projekte zu verstehen, mittels derer sich Kulturunternehmen an die durch die Covid-19-Epidemie veränderten Verhältnisse anpassen. Entweder indem sie strukturelle Anpassungen vornehmen (beispielsweise Kooperationen oder Zusammenschlüsse), nach den Covid-19-Einschränkungen Publikum zurückzugewinnen versuchen, oder neue Publikumsschichten erschliessen.

Ein Beispiel für diese Projekte ist etwa das Format der zweiwöchigen Künstler-Residenzen im St. Galler Palace. In der leerstehenden Kulturstätte trafen sich ausgewählte Künstlerduos, die zusammen Musik machten. Dies soll später in Form einer Reportage oder eines gemeinsamen Konzertes für die Öffentlichkeit aufbereitet werden.

Weitere Informationen zu Beurteilungskriterien, Prioritätenordnung und zum Verfahren finden Sie auf der Website der St.Galler Kulturförderung.

Freitag, 21. Mai – 16:28 Uhr

Stiftung Pro Innerrhoden feiert 50. Geburtstag mit zahlreichen Kulturveranstaltungen

Auch der Film «Plötzlich Heimweh», wird im Rahmen des Jubiläumsjahres vorgeführt. In ihm wird das Innerrhoder Brauchtum aus der Sicht der immigrierten chinesischen Regisseurin geschildert.

Auch der Film «Plötzlich Heimweh», wird im Rahmen des Jubiläumsjahres vorgeführt. In ihm wird das Innerrhoder Brauchtum aus der Sicht der immigrierten chinesischen Regisseurin geschildert.

Bild: PD

(pd/vpr) Die Stiftung Pro Innerrhoden feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass werden von Juni bis November eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt. Das offizielle Jubiläumsfest ist am 18. September geplant.

Der Kabarettist Simon Enzler, hier bei seinem ersten Auftritt nach einem Jahr Spielpause in Wohlen am 29. April 2021.

Der Kabarettist Simon Enzler, hier bei seinem ersten Auftritt nach einem Jahr Spielpause in Wohlen am 29. April 2021.

Bild: Alex Spichale / FRE

Die erste Veranstaltung wird am 12. Juni stattfinden. Dann erhält der Kabarettist Simon Enzler den Innerrhoder Kulturpreis und wird damit für sein vielseitiges Schaffen in der Sparte Kabarett geehrt. Die Preisübergabe findet in der Aula Gringel statt und ist nicht öffentlich.

Am 30. Juni feiert das Museum Appenzell die Eröffnung der kleinen Jubiläumsschau «50 Objekte aus der Sammlung des Museums Appenzell».

Für die traditionell im Sommer stattfindenden Filmnächte der Kulturgruppe Appenzell ist dank der Unterstützung der Stiftung Pro Innerrhoden eine Verlängerung geplant. An den Abenden vom 10. bis 12. August werden drei von der Stiftung unterstützte Filme gezeigt, und zwar «Plötzlich Heimweh» von Yu Hao, «Ly-Ling und Herr Urgesi» von Giancarlo Moos sowie «Alpzyt» von Thomas Rickenmann.

2020 mussten die Appenzeller Filmnächte abgesagt werden.

2020 mussten die Appenzeller Filmnächte abgesagt werden.

Bild: Kulturgruppe Appenzell

Das Museum Appenzell lädt ein zu drei Kurzführungen der Dauerausstellung «Vom Besonderen zum Alltäglichen», am 25. August, am 16. September sowie am 10. November . Weiter wird zu einer Führung durch das Sammlungsdepot am 6. Oktober eingeladen.

Einen Höhepunkt bildet das Jubiläumsfest auf dem Kanzleiplatz in Appenzell am 18. September. Den ganzen Tag über werden auf dem Kanzleiplatz Konzerte, Lesungen, Theater und Kulinarik geboten.

Die Volksbibliothek Appenzell lädt am 30. Oktober mit« Escape the library» Kinder und Jugendliche zu einem Rätselspass ein.

Zudem werden die Wikipedia-Einträge aller Kulturpreisträgerinnen und preisträger aufgearbeitet und veröffentlicht.

Auch das Museum Appenzell ist Teil des Jubiläumprogramms.

Auch das Museum Appenzell ist Teil des Jubiläumprogramms.

Bild: PD

Seit 1971 fördert die Stiftung Pro Innerrhoden das regionale Kulturschaffen, unterstützt kulturelle Veranstaltungen und Projekte mit Bezug zum Kanton. Zudem führt sie das Museum Appenzell und ehrt mit dem Kultur- und dem Anerkennungspreis herausragende kulturelle Leistungen.

Der Stiftungsrat hofft, die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr wie geplant abhalten zu können. Allfällige Änderungen infolge der Coronapandemie werden umgehend kommuniziert.

Eine Übersicht über alle Aktivitäten im Festjahr wird demnächst mit dem «Appenzeller Volksfreund» an die Haushalte verteilt. Das Jahresprogramm und weitere Informationen, so auch zu allfälligen Corona-Einschränkungen, finden sich online.

Freitag, 21. Mai – 11:41 Uhr

Ausstellung «As thick as thieves» in der Kunsthalle Arbon

Patricia Bucher erzählt mit ihrer Formensprache Geschichten.

Patricia Bucher erzählt mit ihrer Formensprache Geschichten.

Bild: ZvG

(pd/vpr) Patricia Bucher zeigt vom 6. Juni bis 11. Juli Papierarbeiten, Teppiche und Wandmalereien/Wandgemälde in der Kunsthalle Arbon. In der Ausstellung «As thick as thieves» stellt die Zürcher Künstlerin die Bauart von Zeichen und die Bildsprache in den Mittelpunkt.

Künstlerin Patricia Bucher.

Künstlerin Patricia Bucher.

Bild: Britta Gut

In den Ausstellungsobjekten treffen verdutzte Tiere auf futuristische Flugobjekte. Bucher zeichnet in einem Stil, der an Hieroglyphen, Comics oder erste Computergrafiken erinnert.

Die Vernissage findet am Samstag, 5. Juni, um 17 Uhr statt, eine öffentliche Führung gibt es am Samstag, 19. Juni.

Weitere Veranstaltungstermine sind auf der Homepage der Kunsthalle Arbon zu finden.

Freitag, 21. Mai – 10:00 Uhr

St.Galler Electro-Pop-Duo Dachs spielt in Winterthur

Pop in Mundart, der Authentizität wegen. Dafür steht das Duo Dachs aus St.Gallen.

Pop in Mundart, der Authentizität wegen. Dafür steht das Duo Dachs aus St.Gallen.

Bild: PD

(pd/vpr) Das St.Galler Electropop-Duo Dachs gibt am Samstag, den 22. Mai, um 20 Uhr in Winterthur ein Konzert im Theater am Gleis. Dachs spielt Popsongs in Mundartaus ihrem Album «Zu Jeder Stund En Vogelsang». Es ist das dritte Album der Band, die seit 2016 besteht.

Zuletzt machten die beiden Musiker Lukas Senn und Basil Kehl, alias Dachs, mit der Single «Charmeleon» auf sich aufmerksam. In dem dazugehörigen Video liessen sie mittels spezieller Technik Bundesräte tanzen.

Die verwendete Deep-Fake-Technologie im Musikvideo zu «Charmeleon» wird auch in der Pornoindustrie benutzt.

Quelle: YouTube

Theater am Gleis, Untere Vogelsangstrasse 3, 8400 Winterthur. Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

Donnerstag, 20. Mai – 17:00 Uhr

Kulturverein Schloss Wartegg plant Sommerbühne im Zirkuszelt

Das Zirkuszelt im Warteggpark in Rorschacherberg hat keine Seitenwände und garantiert damit gute Durchlüftung.

Das Zirkuszelt im Warteggpark in Rorschacherberg hat keine Seitenwände und garantiert damit gute Durchlüftung.

Bild: Kulturverein Schloss Wartegg

(pd/vpr) Die Sommerbühne im Warteggpark im Juli und August wird in einem Zirkuszelt stattfinden. Die Veranstalter haben sich gemäss Mitteilung aufgrund der anhaltend ungewissen Coronalage für diese Variante der Sommer-Konzertreihe entschlossen. Anfang Juli bis Mitte August darf der Kulturverein Schloss Wartegg das Zelt des kleinen Wanderzirkus' Compagnie Pas de Deux samt Bühne für Konzerte nutzen.

Zusätzlich zum Wartegg-Konzertprogramm haben regionale Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, sich für einen Auftritt zu bewerben. Statt Tickets zu verkaufen, wird hier eine Kollekte erhoben, die vollumfänglich zu Gunsten der Künstlerinnen und Künstler geht.

Aufgrund der Covid-Situation ist die Programmierung kurzfristiger. Wie viele Konzerte stattfinden, hängt von den Anmeldungen der Musikerinnen und Musikern ab. Der Vorstand trifft eine Auswahl und gibt das Programm über die Kulturverein-Website bekannt. Dort können Plätze reserviert werden.

Donnerstag, 20. Mai – 15:16 Uhr

Gare Comedy in Wil findet erstmals wieder physisch statt

Der Abend wird moderiert vom Stand-Up-Comedian Frank Richter aus Rapperswil-Jona.

Der Abend wird moderiert vom Stand-Up-Comedian Frank Richter aus Rapperswil-Jona.

PD: Gare de Lion

(pd/vpr) Gare Comedy, die Comedy-Show im Kulturzentrum Gare de Lion in Wil, findet diesen Freitag, 21. Mai, statt. Seit dem zweiten Lockdown wird das traditionelle Comedy-Format erstmals wieder 50 Gäste im Publikum unter Corona-Schutzmassnahmen empfangen dürfen.

Wie immer führt der Comedian Frank Richter durch den Abend. Er gewann 2019 als einziger Schweizer ein Golden Ticket im Berliner Quatsch Comedy Club. Aktuell ist er schweizweit mit seinem Solo «Promi-Richter» unterwegs. Weitere Stand-Up-Comedians des Abends sind Hamza Raya, Michelle Kalt, Mateo Gudenrath und Ahmet Bilge.

Es sind aktuell noch Tickets verfügbar. Eine vorgängige Reservation ist nötig und kann hier getätigt werden.

Frank Richter auf der Comedy Talent Stage 2018.

Quelle: YouTube

Gare Comedy, Gare de Lion, Wil, Freitag, 21. Mai, Beginn: 20.15 Uhr, Einlass: 19.45 Uhr.

Donnerstag, 20. Mai – 9:59 Uhr

Afro-Pfingsten findet als Hybrid-Festival statt

Auf dem Kulturfestival Afro-Pfingsten in Winterthur kommen musikalische Acts, Workshops, Fashionshows und mehr zusammen.

Auf dem Kulturfestival Afro-Pfingsten in Winterthur kommen musikalische Acts, Workshops, Fashionshows und mehr zusammen.

Bild: Afro-Pfingsten

(pd/vpr) Das Festival Afro-Pfingsten wird am Pfingstsamstag, 22. Mai, erstmals in hybrider Form von 10 bis 22 Uhr an verschiedenen Standorten im Zentrum Winterhurs stattfinden. Im Mittelpunkt steht ein sechsstündiger Live-Stream mit Konzerten aus Winterthur und Ghana, mit eigens für das Festival formierten Bands. Das Afro-Pfingsten-Festival kombiniert Konzerte, Filmvorführungen, Workshops, Kulinarik, Fotoausstellungen, Modeschauen, einen Markt und mehr.

Hauptact auf der Bühne des Konzertlokals Salzhaus wird das für das Hybrid-Festival ins Leben gerufene Afro-Swiss Orchestra um 20 Uhr sein. Es besteht aus zehn nordafrikanischen Musikern, die alle in der Schweiz leben, sich aber vorher noch nicht kannten.

Das Afro-Swiss Orchestra präsentiert auf dem Festival seine fünf ersten gemeinsame Songs.

Das Afro-Swiss Orchestra präsentiert auf dem Festival seine fünf ersten gemeinsame Songs.

Bild: Afro-Pfingsten

Auf dem Neumarkt wird mit einem einzigen Stand symbolisch an den abgesagten Markt erinnert. Der grosse Markt, in seiner eigentlichen Form findet nicht statt. Coronakonform als Take-away und mit wenigen Sitzplätzen werden von 10 bis 22 Uhr auf dem Neumarkt äthiopische Spezialitäten angeboten. Um 21.10 Uhr findet eine Fashion Show statt.

Ein Dokumentarfilm um 21.30 Uhr erzählt die schönsten Geschichten jener Bands, die am ebenfalls wegen Corona abgesagten Festival 2020 hätten auftreten sollen. Der Geschäftsführer der Afro-Pfingsten, Ananda Geissberger, reiste anfangs April mit einem Filmteam nach Ghana und Mali und besuchte Künstlerinnen und Künstler.

Die Film-Doku «Afro-Pfingsten in Ghana» wird um 21.30 Uhr gezeigt.

Die Film-Doku «Afro-Pfingsten in Ghana» wird um 21.30 Uhr gezeigt.

Bild: Afro-Pfingsten
Slam-Poetin Margaret Daramola

Slam-Poetin Margaret Daramola

Bild: Afro-Pfingsten

Im Rahmenprogramm werden weitere Kurzfilme dieser Reise zu sehen sein. Es gibt Gesprächsrunden mit internationalen Gästen und dem Publikum sowie Slam-Poetry-Einlagen mit der nigerianisch-schweizerischen Autorin Margaret Daramola. Am Hybrid-Festival gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen, ausserdem findet um 23 Uhr ein Cazuza-Tanzkurs statt.

Ausserdem gibt es einen interaktiven Teil, in dem sich das Publikum in den Live-Stream integrieren kann. Das Festival ruft besondere Afro-Talente dazu auf, ihren Beitrag mit #AfroPfingstenAtHome zu posten oder anzurufen. Es besteht die Chance, den eigenen Beitrag in den Live-Stream eingebaut zu bekommen.

Das Winterthurer Afro-Pfingsten Festival ist die grösste Afrika-Veranstaltung in der Schweiz und eine der zehn grössten weltweit. Bis 2020 nahmen jährlich 60-70'000 Besucherinnen und Besucher am festival teil.

Die einzelnen Festival-Programmpunkte sind auf der Homepage von Afro-Pfingsten nachzulesen.

Mittwoch, 19. Mai – 17:34 Uhr

Zwei Mal Lara Stoll in der St.Galler Grabenhalle

Lara Stoll tourt mit ihrem neuen Bühnenprogramm « Gipfel der Freude» durch die Schweiz.

Lara Stoll tourt mit ihrem neuen Bühnenprogramm « Gipfel der Freude» durch die Schweiz.

Bild: Grabenhalle St.Gallen

(pd/vpr) Mit ihrem neuen Bühnenprogramm «Gipfel der Freude» ist die Thurgauer Slam-Poetin Lara Stoll heute, 19. Mai und morgen, 20. Mai in der Grabenhalle St.Gallen zu sehen. Für die Vorstellungen, die jeweils um 20.15 Uhr beginnen, gibt es aktuell noch Tickets.

Laura Stoll freut sich, laut Facebookauftritt, auf ihr St.Galler Publikum.

Laura Stoll freut sich, laut Facebookauftritt, auf ihr St.Galler Publikum.

Quelle: Facebook

Lara Stoll ist seit 15 Jahren als Spoken-Word-Artistin, Slampoetin und Kabarettistin auf der Bühne zu sehen, 2021 gewann sie dafür den Kleinkunstpreis Salzburger Stier.

Essayistische Geschichten treffen in Stolls Programm auf tragikomische Alltagssituationen, gespickt mit Liedern, die sie auf der Gitarre spielt.

Die Jury des Salzburger Stiers kommentierte die Preisübergabe an Stoll mit folgenden Worten: «Der charmante Poetry-Punk aus der Schweiz tobt, schäumt, spricht Kauderwelsch und formuliert messerscharf geschliffene Sätze. Schonungslos sich selbst gegenüber findet Lara Stoll das Politische im Privaten.»

Lara Stoll, «Gipfel der Freude», Grabenhalle St.Gallen, 19. und 20. Mai, Beginn: 20.15 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr.

Mittwoch, 19. Mai – 13:55 Uhr

HSG-Studierende stellen in Macelleria d'Arte aus

HSG-Studierende stellen ihre Kunstwerke in der St.Galler Galerie Macelleria d'Arte aus.

HSG-Studierende stellen ihre Kunstwerke in der St.Galler Galerie Macelleria d'Arte aus.

Bild: PD

(pd/gen) ProArte und Tekhne, zwei Kunstorganisationen der Universität St.Gallen, lancierten unter allen Studierenden einen Kunstwettbewerb. Dies in der Überzeugung, dass Studentinnen und Studenten neben ihren intellektuellen auch über künstlerische Begabungen verfügen. 33 Studierende nahmen teil, 15 wurden für eine Ausstellung in der St.Galler Galerie Macelleria d'Arte ausgewählt.

Die Jurierung erfolgte durch den Künstler und Grafiker Jonathan Owadia und Francesco Bonanno, Künstler und Galerist der Macelleria d'Arte. Dort werden die ausgewählten Werke der Studierenden während zwei Wochen ausgestellt. Die Vernissage der Ausstellung «HSG and Art» findet heute Mittwoch, 19. Mai, von 16 bis 22 Uhr statt.

Macelleria d'Arte, Raiffeisenplatz 6, St.Gallen, 079 227 56 67.

Mittwoch, 19. Mai – 12:09 Uhr

81 Kunstschaffende am Heimspiel 2021

Installation des St.Galler Künstlers Andy Guhl in der Kunsthalle St.Gallen beim Heimspiel 2018.

Installation des St.Galler Künstlers Andy Guhl in der Kunsthalle St.Gallen beim Heimspiel 2018.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd/gen) Alle drei Jahre findet in der Ostschweiz die jurierte Gruppenausstellung Heimspiel statt. Sie präsentiert und vernetzt das zeitgenössische Kunstschaffen über die Ländergrenzen hinaus.

Für das Heimspiel 2021 haben sich insgesamt 448 Künstlerinnen und Künstler beworben, 81 Kunstschaffende wurden ausgewählt. Die Auswahl erfolgte zum ersten Mal durch die Kuratorinnen und Kuratoren der ausstellenden Häuser. Die Namen der ausgewählten Kunstschaffenden werden ab 20. Mai 2021 auf der Website www.heimspiel.tv publiziert. Teilnahmeberechtigt waren Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu den Kantonen Glarus, St.Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden sowie den Ländern Vorarlberg und Fürstentum Liechtenstein.

Die diesjährigen Ausstellungen finden im Kunsthaus Glarus, im Kunstmuseum St.Gallen, in der Kunsthalle St.Gallen, in der Kunsthalle Appenzell und im Kunstraum Dornbirn statt.

Das Kunsthaus Glarus zeigt Werke von Kunstschaffenden, die sich dem Umgang mit Konventionen widmen. Die Kunsthalle Appenzell wiederum legt den Fokus auf den Umgang mit Körper und Farbe. Das Kunstmuseum St.Gallen greift zeitgenössische Tendenzen der Malerei und Skulptur auf. Der Kunstraum Dornbirn verwandelt sich in eine Blackbox und verlässt für einmal seinen programmatischen Schwerpunkt von raumgreifenden Installationen. Die Kunsthalle St.Gallen stellt das Thema Raum in den Fokus und verhandelt die Produktion und Vorstellung von ebendiesem.

Mittwoch, 19. Mai – 09:50 Uhr

Kleinkunst ohne Worte: «Ohne Rolf» in der Kellerbühne St.Gallen

Fast ganz ohne Worte kommt das Bühnenprogramm «Jenseits» aus.

Fast ganz ohne Worte kommt das Bühnenprogramm «Jenseits» aus.

Bild: PD

(pd/vpr) Das Luzerner Kleinkunst-Duo Ohne Rolf kommt mit seinem Bühnenprogramm «Jenseits» heute Mittwoch, 19. Mai, sowie morgen Donnerstag, 20. Mai, und Freitag, 21. Mai, jeweils um 20 Uhr in die Kellerbühne St.Gallen. Die Schauspieler Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg gestalten ihre Show gänzlich ohne gesprochene Worte, indem sie nur mit Klappschildern kommunizieren. Wie witzig das sein kann, bestätigt ihre Nominierung bei den Swiss Comedy Awards 2019.

Im neuen Bühnenprogramm nehmen sich die beiden den ganz grossen Fragen des Lebens an: Was macht das Leben lesenswert? Gibt es ein Nachwort, wenn die Tinte ausgeht? Können bedrückende Erinnerungen verblassen?

Das Duo Ohne Rolf bei den Swiss Comedy Awards 2019.

Quelle: YouTube

Aktuell sind noch Tickets für alle Vorstellungen verfügbar. Reservationen können auf der Homepage getätigt werden.

Dienstag, 18. Mai – 16:33 Uhr

«fair Art Fair»-Kunstmesse in Gais

Das Kollektiv Streunender Hund, unterwegs im Appenzellerland, lädt diesen Sonntag nach Gais zur «fair Art Fair» ein.

Das Kollektiv Streunender Hund, unterwegs im Appenzellerland, lädt diesen Sonntag nach Gais zur «fair Art Fair» ein.

Bild: PD

(pd/vpr) Am Sonntag, 30. Mai, findet in Gais die Kunstmesse «fair Art Fair» statt. Diverse Kunstinitiativen und Projekte aus der Schweiz treffen dort aufeinander, stellen sich vor und präsentieren ihre Projekte. Ziel der Messe ist es, den Besucherinnen und Besuchern die Offspaces zugänglich zu machen, andererseits den Austausch der unabhängigen Kunsträume untereinander zu fördern.

Die «fairArtfair»-Messe bietet Ausstellenden faire Konditionen.

Die «fairArtfair»-Messe bietet Ausstellenden faire Konditionen.

Bild: PD

Die «fair Art fair» beschreibt sich selbst als faire Kunstmesse, es wird daher keine Standmiete verlangt und die Preise für die Kunstwerke sind überschaubar. Sie findet auf dem Parkplatz neben dem Gewerbezentrum Strahlholz, Gais statt.

Veranstalter ist das Künstlerkollektiv Streunender Hund, dessen Mitglieder mehrheitlich im Appenzellerland tätig sind. Sie stehen nach eigenen Angaben für eine offene, experimentelle und disziplinüberschreitende Kunst.

Um 14 Uhr findet ein Podium und ein Netzwerktreffen der Arbeitsgruppe FAIRart vom Schweizerischen Performance Netzwerk Panch statt. Dort werden Kriterien für faire Bedingungen in der Performancekunst diskutiert. Im Vorfeld zum Podium lanciert die Arbeitsgruppe dazu eine digitale Umfrage, die in das Podium miteinbezogen wird.

fair Art Fair, Sonntag 30. Mai 11 bis 18 Uhr, Gewerbezentrum Strahlholz 13, Parkplatz, Gais

Dienstag, 18. März – 12:34 Uhr

Anmeldephase für den Nachwuchs-Wettbewerb «bandXost» startet

Shania Buchs war eine der Finalistinnen des «bandXost» 2020.

Shania Buchs war eine der Finalistinnen des «bandXost» 2020.

Bild: Noemi Müller

(pd/vpr) Ab Samstag, 22. Mai bis zum 29. August 2021, können sich Nachwuchsmusikerinnen und -musiker aus der Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein für den Wettbewerb «bandXost» 2021 anmelden. Ab 10 Uhr ist das Anmeldeformular auf der Webseite verfügbar.

Der Wettbewerb, der auf diversen regionalen Bühnen stattfinden wird, bietet Platz für rund 60 Bands, beziehungsweise Solomusikerinnen und -musiker. Solange noch Plätze frei sind gilt das Prinzip «dä Schneller isch dä Gschwinder.»

Vom 25. September bis 6. November 2021 finden neun Qualifikations-Veranstaltungen statt. Unmittelbar nach jedem Auftritt gibt die Jury jeder Band Feedback. Das Publikum wählt zudem an jeder Qualifikation seine Lieblingsband aus.

Teilnahmebedingungen:

  • Mindestens die Hälfte der Bandmitglieder müssen aus einem der folgenden Kantone stammen: Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St.Gallen, Thurgau und dem Fürstentum Liechtenstein.
  • Die Band darf keinen höheren Altersdurchschnitt als 24 Jahre haben.
  • Die Spielzeit auf der Bühne wird 15 Minuten dauern und muss minimal drei Songs beinhalten.
  • Zur Teilnahme dürfen sowohl eigene Songs als auch Coversongs eingesendet werden.
  • Bei den Musikrichtungen besteht keine Einschränkung: Pop, Rock, Indie, Hip-Hop, Funk, Reggae, Soul, Metal, Mundart, Electro oder andere.
  • Der Veranstaltungsort kann von den Musikern frei gewählt werden. Eine Liste der Bühnen zur Qualifikation findet sich auf der «bandXost»-Homepage.
  • Die Technik inklusive Schlagzeug wird gestellt, andere Instrumente müssen mitgenommen werden.
  • Wer gewinnt, spielt 2022 am «bandXost»-Finale.

Eindrücke für Nachwuchsmusiker der Ostschweiz und Liechtensteins.

Quelle: YouTube

Der erste Platz wird mit einer professionellen Studioaufnahme mit maximal sechs Liedaufnahmen, Medienauftritten und einer Bühnentour auf regionalen Festivals (Clanx Appenzell, Out in the Gurin Sargans, Openair Lumnezia, Openair Malans, Festival am Gleis Degersheim, Weihern Openair und Openair Safiental) sowie mit einer totalen Gage von 3000 Franken prämiert.

Auch die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Geld- und Sachpreise sowie professionelles Coaching. Alle Finalistinnen und Finalisten erhalten zudem Live-Aufnahmen für das Demotape sowie professionelle Foto- und Video-Aufnahmen.

Zu ehemaligen Finalistinnen und Finalisten des «bandXost»-Wettbewerbs zählen unter anderem namhafte Bands und Solokünstlerinnen und -Künstler wie die Band Panda Lux, der Musiker Crimer, die Band Mischgewebe.

Das St.Galler Rockduo Elio Ricca gewannen den Wettbewerb 2013 und tourten mit ihrem ersten Album bereits durch die Schweiz.
4 Bilder
Die St. Galler Band Panda Lux tourte bereits im In- wie im Ausland und produziert derzeit ihr zweites Album.
Dachs, die Gewinnerband 2012, stand nach ihrem Sieg auf der Bühne des Kulturfestivals St. Gallen, spielte am «Musig uf dä Gass» sowie am St. Galler und Zurich Openair.
Der Solokünstler Crimer aus Balgach gewann vor zehn Jahren beim bandXost.

Das St.Galler Rockduo Elio Ricca gewannen den Wettbewerb 2013 und tourten mit ihrem ersten Album bereits durch die Schweiz.

Bild: Michel Canonica
Dienstag, 18. Mai – 10:41 Uhr

Festival «Kleiner Frühling» ausverkauft

Der Kunstpavillon von Muda Mathis und Sus Zwick am Buch-Kunst-Festival Kleiner Frühling 2019.

Der Kunstpavillon von Muda Mathis und Sus Zwick am Buch-Kunst-Festival Kleiner Frühling 2019.

Bild: Benjamin Manser

(pd/gen) Der Kleine Frühling, das Buch-Kunst-Fest, das über Pfingsten in Appenzell stattfindet, ist ausverkauft. Das Festival, das anlässlich des 30. Geburtstags des Stimm- und Wahlrechts für Innerrhoderinnen unter dem Motto «Grosse Frauen» steht, findet neu zum grössten Teil in der Kunsthalle Ziegelhütte statt, wo Kurator Roland Scotti Gastrecht gewährt.

Weiterhin teilnehmen kann man an den Kunstführungen zu den 16 Kunstorten im Dorf. Die Kunstorte sind über Pfingsten hinaus bis 6. Juni zugänglich. Sie befinden sich nicht an touristisch attraktiven Orten, sondern in Hinterhöfen, Treppenaufgängen, Garagen und Balkonen. Alle 16 beteiligten Künstlerinnen, darunter Vera Marke, Zora Berweger, Karin K. Bühler oder Fabienne Lussmann, haben einen Bezug zum Appenzellerland. Sie haben ortsspezifische Arbeiten geschaffen.

Treffpunkt für die Führungen ist der Bücherladen Appenzell. Ein Kunstrundgangführer mit Dorfplan und Dokumentation ist im Bücherladen Appenzell und an allen Kunstorten erhältlich.

Verschiedene Kunstorte sind im öffentlichen Raum rund um die Uhr frei zugänglich. Die Kunstorte in Innenräumen sind täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Öffentliche und kostenlose Führungen: Sa, 22.5., 16.30 Uhr/17.30 Uhr, So, 23.5. 14.30 Uhr; Sa, 29.5., 15 Uhr; So, 30.5., 11 Uhr; Sa, 5.6., 15 Uhr. Gruppenführungen auf Anfrage bei Agathe Nisple, 079 601 15 67 oder mail@kulturstation-appenzell.ch

Montag, 17. Mai – 18:33 Uhr

Das Kollektiv pulp.noir inszeniert Jazz, Spoken Word und Videokunst im Eisenwerk Frauenfeld

So schön kann Scheitern aussehen. Wie es klingt, kann vom 21. bis 23. Mai im Eisenwerk Frauenfeld selbst erlebt werden.

So schön kann Scheitern aussehen. Wie es klingt, kann vom 21. bis 23. Mai im Eisenwerk Frauenfeld selbst erlebt werden.

Bild: Eisenwerk

(pd/vpr) Unter dem Titel «Absurd Laut Camus» zeigt das Künstlerensemble pulp.noir vom 21. bis 23. Mai im Eisenwerk Frauenfeld seine aktuelle Produktion. Mittels Spoken Word-Performance, Videokunst und Jazzmusik widmen sie sich in unterschiedlichen Installationen aus Jazz, Videokunst und Spoken Word dem Scheitern – einem zentralen Thema im Werk des französischen Schrifststellers Albert Camus.

Absurd Laut Camus, das Bühnenprogramm des Ensembles pulp.noir

Quelle:YouTube

Seit 2004 besteht das Ensemble pulp.noir aus der Videokünstlerin Julia Maria Morf, der Spoken Word-Künstlerin Meret Hottinger, den Onscreen-Performern Maja Luthiger und Lavdrim Dzemailji, dem Sounddesigner Simon Huber, dem Multi-Art-Komponisten Thomas Fischer sowie dem Jazz-Trio mit Eric Hunziker, Luzius Schuler und Paul Amereller.

Performances: Freitag 21. und Samstag 22. Mai um 19 Uhr, Installation: Sonntag, 23. Mai von 10 bis 20 Uhr. Die Platzzahl ist beschränkt. Gratis-Tickets sind über den Veranstalter erhältlich.

Montag, 17. Mai – 12:05 Uhr

Wiedereröffnung der Städtischen Museen in Konstanz

Auch das Museumscafé des Rosgartenmuseums in Konstanz ist für Besucher ab dem 18. Mai wieder geöffnet.

Auch das Museumscafé des Rosgartenmuseums in Konstanz ist für Besucher ab dem 18. Mai wieder geöffnet.

Bild: Rosgartenmuseum

(pd/vpr) Die vier Konstanzer Museen öffnen ab morgen wieder ihre Türen für die Öffentlichkeit. Den Anfang macht die Wessenberg-Galerie am Dienstag, 18. Mai, gefolgt vom Rosgartenmuseum, dem Bodensee-Naturmuseum und dem Hus-Haus am Donnerstag, 20. Mai.

Auch die Aussengastronomie des Museumscafés im Rosgartenmuseum kann wieder Gäste bewirten. Alle Ausstellungsräume können unter Einhaltung der erforderlichen Schutzmassnahmen und Abstandsregelungen besucht werden.

Auf Nachfrage bestätigt die Stadt Konstanz, dass auch Gäste aus der Schweiz problemlos das Museum besuchen können. Die Corona-Einreiseverordnung vom 12. Mai ermöglicht einen quarantänefreie Grenzübertritt in einem Zeitfenster von 24 Stunden. Es bedarf keiner vorherigen Anmeldung, es gilt Maskenpflicht und jeder Besucher muss einen tagesaktuellen Negativtest oder einen Impf- bzw. Genesungsausweis vorweisen.

Weitere Informationen zum Museumsbesuch finden Sie auf den Internetseiten der Städtischen Museen.

Montag, 17. Mai – 10:41 Uhr

St.Galler Autor Christoph Keller zu Gast im SRF1-Literaturclub

Usama Al Shahmani (links), Nicole Steiner (2. v. l.) und Daniela Strigl (rechts) empfangen am 18. Mai den St.Galler Schriftsteller Christoph Keller (2. v. r.) als Gast im SRF1-Literaturclub.

Usama Al Shahmani (links), Nicole Steiner (2. v. l.) und Daniela Strigl (rechts) empfangen am 18. Mai den St.Galler Schriftsteller Christoph Keller (2. v. r.) als Gast im SRF1-Literaturclub.

Bild: PD

(pd/vpr) Der St. Galler Schriftsteller Christoph Keller ist am Dienstag, 18. Mai, zu Gast im SRF1-Literaturclub.

Zusammen mit dem Frauenfelder Autoren Usama Al Shahmani, der Schriftstellerin Daniela Strigl und Moderatorin Nicole Steiner wird Keller über «Eurotrash», den neuen Roman von Christian Kracht, «Sister Outsider» von Audre Lorde, «Das Jahresbankett der Totengräber» von Mathias Enard sowie «Morituri» von Olga Flor diskutieren.

Die Sendung wird um 22.25 Uhr auf SRF1 ausgestrahlt und anschliessend im SRF-Online-Archiv zu sehen sein.

In seinem neuesten Buch «Jeder Krüppel ein Superheld» bringt Keller Nicht-Behinderten die Welt Behinderter näher und schreibt in unserem Blatt in seinem monatlichen Blog «Wir wollen da raus! Schreiben aus der Exklusion» Briefe an Schweizer Persönlichkeiten. In der Kolumne weist er auf Missstände in Kultur, Alltag und Politik gegenüber gehandicapten Menschen hin und berichtet aus seinem Leben mit einer fortschreitender Muskelkrankheit. Aufgrund des Blogs wurde er 2021 ans Weltwirtschaftsforum in Davos eingeladen.

Freitag, 14. Mai – 17:24 Uhr

Der Uzwiler Musiker Emanuel Reiter veröffentlicht Single «Auf & Davon»

Emanuel Reiter in seinem Studio.

Emanuel Reiter in seinem Studio.

Bild: Hanspeter Schiess (11. Dezember 2017)

(pd/rbe) Die Sommerferien rücken näher und damit auch die Sehnsucht, wieder reisen zu können. Von diesem Gefühl handelt der neue Song «Auf & Davon» des Uzwiler Singer-Songwriters Emanuel Reiter. Er singe «vom Fernweh und innerem Aufbruch. Alles Gefühle, die ihr bestimmt kennt – besonders in dieser Zeit», schreibt Reiter auf seiner Webseite.

In einer Mitteilung erzählt er von seiner eigenen Sehnsucht nach dem Reisen: «Ich liebe es mit meinem schwarzen Tourbus unterwegs zu sein und neue Plätze und Städte kennenzulernen. Am besten finde ich es, am Morgen einfach loszufahren und nicht zu wissen, wo man am Abend landet. Das ist für mich Freiheit.»

Der Song «Auf & Davon» ist ab sofort digital verfügbar, zum Beispiel hier auf Spotify.

Freitag, 14. Mai – 15:59 Uhr

Thurgauer Förderbeiträge werden am 3. Juni online übergeben

Die in Basel lebende Musikerin Jasmin Albash in eine jener Kulturschaffenden, die vom Kanton Thurgau einen Förderbeitrag erhält.

Die in Basel lebende Musikerin Jasmin Albash in eine jener Kulturschaffenden, die vom Kanton Thurgau einen Förderbeitrag erhält.

Bild: PD

(pd/rbe) Die Übergabe der Förderbeiträge des Kantons Thurgau findet in diesem Jahr pandemiebedingt nur online statt: Am 3. Juni ab 19 Uhr. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung mit Name und Email-Adresse ist bis 27. Mai per Mail an kulturamt@tg.ch möglich. Der Link zur Veranstaltung und weitere Informationen zum Anlass werden nach der Anmeldung verschickt, heisst es in einer Mitteilung des Thurgauer Kulturamts.

Einen Förderbeitrag erhalten dieses Jahr die Musikerin Jasmin Albash, der Regisseur Fabian Alder, die bildenden Künstlerinnen Claude Bühler und Susanne Hefti sowie die Künstler Daniel V. Keller und Pablo Walser.

Die Thurgauer Regierungsrätin Monika Knill wird an der Preisverleihung ein Grusswort sprechen, zudem werden alle Kulturschaffenden einzeln gewürdigt.

Freitag, 14. Mai – 11:10 Uhr

St.Galler Slam-Poet Richi Küttel neu im Vorstand des Verbands Autorinnen und Autoren der Schweiz

Der St.Galler Slam-Poet und Kulturvermittler Richi Küttel.

Der St.Galler Slam-Poet und Kulturvermittler Richi Küttel.

Bild: Benjamin Manser (4. Januar 2017)

(pd/rbe) Im Vorstand des Verbands Autorinnen und Autoren der Schweiz ist es zu Wechseln mit St.Galler Beteiligung gekommen. An der 19. Generalversammlung des gesamtschweizerischen Berufsverbands der Autorinnen und Autoren und literarischen Übersetzer trat der St.Galler Etrit Hasler als Vizepräsident zurück. Neu wurde Richi Küttel in den Vorstand gewählt, wie es in einer Mitteilung heisst:

«Mit Richi Küttel als neu gewähltes Vorstandsmitglied sind die Spoken-Word-Poeten weiterhin im strategischen Gremium des Berufsverbands vertreten.»

Küttel tritt seit 1998 als Spoken-Word-Poet auf. Zudem ist er Geschäftsführer der Wirkpunkt GmbH und arbeitet für die St.Galler-Ausserrhoder Geschäftsstelle der Ostschweizer Kulturvermittlungsplattform Kklick. Schliesslich verwaltet Küttel den Raum für Literatur in der St.Galler Hauptpost im Auftrag der Kantonbibliothek.

An der Versammlung des Autorenverbands wurde zudem Anita Capaul, Verlagsleiterin der Chasa Editura Rumantscha, für ihren Einsatz für die rätoromanische Literatur mit der Auszeichnung «Plume de paon» geehrt: «Seit der Gründung der Chasa Editura Rumantscha vor zehn Jahren engagiert sich Anita Capaul mit Leidenschaft und Umsicht für die Verbreitung von neuer rätoromanischer Literatur, auch über die Sprachgrenze hinaus.»

Mittwoch, 12. Mai – 19:01 Uhr

Thurgauer Starkurator schrieb seinen ersten Text über Roman Signer

Hans Ulrich Obrist, der bekannteste Kurator der Welt, ist im Thurgau aufgewachsen.

Hans Ulrich Obrist, der bekannteste Kurator der Welt, ist im Thurgau aufgewachsen.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

(pd/gen) Der erste Text, den der Thurgauer Starkurator Hans Ulrich Obrist jemals veröffentlicht hat, war ein Artikel in der Kunstzeitschrift «Parkett» über den St.Galler Künstler Roman Signer. Darauffolgend hat der künstlerische Direktor der Serpentine Galleries in London noch oft mit «Parkett» zusammengearbeitet. 2017 wurde die Kunstzeitschrift eingestellt, die unter anderem von der Kuratorin Bice Curiger herausgegeben wurde.

Nun hat Obrist für die noch bestehende Online-Plattform seine Lieblingseditionen von Werken zusammengestellt, die Parkett im Laufe der Jahre herausgegeben hat. Darunter Meret Oppenheims Handschuhe oder Louise Bourgeois «Aquarell The Maternal Man».

In einem kurzen Youtube-Video erklärt Hans Ulrich Obrist, was ihm «Parkett» als junger Mann bedeutet hat. Unter diesem Link findet man alle Texte, die Obrist jemals für die Zeitschrift geschrieben hat.

Mittwoch, 12. Mai – 16:56 Uhr

Norbert Möslang performt in der Kunsthalle Arbon

Der St.Galler Soundtüftler und Künstler Norbert Möslang tritt an der Finissage in der Kunsthalle Arbon auf.

Der St.Galler Soundtüftler und Künstler Norbert Möslang tritt an der Finissage in der Kunsthalle Arbon auf.

Bild: Michel Canonica

(pd/gen) Der St.Galler Soundtüftler und Künstler Norbert Möslang tritt an der Finissage der Ausstellung «bereit zu tragen» des Zürcher Künstlers Reto Boller in der Kunsthalle Arbon auf. Die Soundperformance findet, am Sonntag, 16. Mai, um 16 Uhr statt.

Norbert Möslang, von welchen die kontrovers diskutierte binäre Uhr am St.Galler Hauptbahnhof stammt, ist Pionier des sogenannten «Hardware Hacking». Mit seinen Projekten hat er Auftritte rund um den Globus. In der Kunsthalle Arbon wird am internationalen Museumstag in und mit Reto Bollers Installation experimentelle Klangräume eröffnen. Das Publikum ist auf 40 Personen begrenzt. Eine Reservation wird deshalb dringend empfohlen. Der Eintritt ist frei.

Vor Ort gelten die Abstandsregeln und Maskenpflicht.

Mittwoch, 12. Mai – 13:58 Uhr

Ausstellungseröffnung mit der St. Galler Künstlerin Lika Nüssli

Flavio Hodel und Lika Nüssli in ihrer Gartenkunst-Installation.

Flavio Hodel und Lika Nüssli in ihrer Gartenkunst-Installation.

Bild: PD

(pd/vpr) Lika Nüssli eröffnet heute, am 12. Mai die Doppel-Ausstellung «Begegnung ist ein Garten» im Kunstraum Oxyd in Winterthur. Mit dem Künstler Flavio Hodel gestaltete sie die Räumlichkeiten des Oxyds wie einen Fantasie-Garten, in dem Kultur und Natur aufeinandertreffen. Auch die beiden Kunstschaffenden treffen aufeinander und eröffnen heute gemeinsam ihre Ausstellung mit einer Vernissage von 14 bis 20 Uhr.

Im Rahmen der Ausstellung, die bis zum 6. Juni dauert, sind verschiedene Arten des Aufeinandertreffens geplant. Ein Auftritt der St. Galler Band Mischgewebe am 21. Mai, ein Gespräch mit einer Paartherapeutin am 30. Mai, sowie einem abschliessenden Dialog der beiden Ausstellenden am 6. Juni. Die Daten können noch im Zuge eventueller Lockerungen variieren oder ergänzt werden. Aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage des Oxyd.

Mittwoch, 12. Mai – 09:57 Uhr

Freies Atelier in der St.Galler Reithalle

Künstlerinnen und Künstler können sich bei der Stadt St.Gallen um das freie Atelier bewerben.

Künstlerinnen und Künstler können sich bei der Stadt St.Gallen um das freie Atelier bewerben.

Bild: Britta Gut

(pd/vpr) Die Stadt St. Gallen vermietet ab 1. September ein freies Atelier in der Reithalle. Das Atelier ist 26,6 Quadratmeter gross und kostet 130 Franken inklusive Nebenkosten pro Monat.

Eingang zu den Proberäumen und Ateliers in der St.Galler Reithalle.

Eingang zu den Proberäumen und Ateliers in der St.Galler Reithalle.

Bild: Stadt St.Gallen

Die Mietdauer ist für drei Jahre befristet und kann zweimal verlängert werden. Bewerbungen mit Angaben zu Person und Ausbildung sowie einer Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit können bis zum 30. Juni an kultur@stadt.sg.ch eingereicht werden. Eine spezielle Arbeitsgruppe beurteilt anschliessend die Bewerbungen.

Bewerberinnen und Bewerber mit Wohnort in St.Gallen werden laut Ausschreibung vorrangig behandelt.

Dienstag, 11. Mai – 11:11 Uhr

Simone Kappeler erhält Thurgauer Kulturpreis

Die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler.

Die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler.

Bild: Andrea Stalder

(pd/gen) Der diesjährige Kulturpreis des Kantons Thurgau geht an die Fotografin Simone Kappeler aus Frauenfeld. Mit dem Preis, der mit 20 000 Franken dotiert ist, würdigt der Regierungsrat das langjährige Schaffen der Fotografin, wie er in einer Mitteilung schreibt. Sie könne sie als eine der bedeutsamsten und seit bald fünfzig Jahren tätigen fotografischen Chronistinnen des Thurgaus gelten.

Simone Kappeler, 1952 in Frauenfeld geboren, zähle zu den wichtigsten Schweizer Fotokünstlerinnen ihrer Generation. Schon als Jugendliche habe sie in der Fotografie ein Ausdrucksmittel gefunden, mit dem sie der Magie und Realität der Bilder nachspüren konnte.

Im Zentrum ihres Schaffens stand und steht die analoge Fotografie, bei der die durch einen chemischen Prozess hervorgerufene Erscheinung des Bildes immer wieder neu provoziert und bewundert wird. Die Fotografin experimentiert mit allen Möglichkeiten der Kamera, des Filmmaterials und des Fotopapiers, die sie bis an die Grenzen des technisch Machbaren auslotet. Ihre Motive findet Simone Kappeler auf ihren zahlreichen Reisen, aber vor allem auch in ihrem Alltag, beim Durchstreifen der Landschaften des Thurgaus und der Hügelzüge des Thur- und Rheintals sowie in den Wäldern, Seen und Blumenwiesen der Ostschweiz.

Der mit 20 000 Franken dotierte Thurgauer Kulturpreis wird am Montag, 4. Oktober 2021, um 19.30 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Feier im Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen durch Regierungsrätin Monika Knill, Chefin des Departements für Erziehung und Kultur, übergeben. Die Laudatio hält der Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaftler Bernd Stiegler.

Mit dem Thurgauer Kulturpreis, der seit 1986 vergeben wird, spricht der Regierungsrat seinen Dank und seine Anerkennung aus für ausserordentliche kulturelle Leistungen von Privaten und von Institutionen, die das kulturelle Leben im Kanton in besonderer Weise bereichern.

Dienstag, 11. Mai – 08:37 Uhr

Comedian Kiko heute in der Kellerbühne St. Gallen

Der Comedian Kiko tourt derzeit mit seinem ersten Solobühnenprogramm.

Der Comedian Kiko tourt derzeit mit seinem ersten Solobühnenprogramm.

Bild: Daniel Pochetti

(pd/vpr) Der gebürtige Amriswiler Comedian Kiko kommt mit seinem Programm Kiko Solo heute, 11. Mai, um 20 Uhr in die Kellerbühne St.Gallen.

Kiko, alias Frank Cabrera Hernandez, erzählt selbstironisch Geschichten aus seinem Alltag und seinen abstrusen Erlebnissen als Uhrenverkäufer in Hongkong oder Trainer der jamaikanischen Bobmannschaft.

Kiko erzählt auf SRF aus seinem Leben.

Quelle: YouTube

Kiko wurde 2018 bei den Swiss Comedy Awards als «Newcomer des Jahres» ausgezeichnet und kann jetzt sein im Lockdown fertig gestelltes Soloprogramm endlich auf der Bühne präsentieren.

Zum derzeitigen Zeitpunkt sind noch wenige Tickets vorhanden. Reservierungen sind auf der Homepage des Veranstalters möglich.

Montag, 10. Mai – 16:08 Uhr

Die Wettbewerbsprogramme der Kurzfilmtage kommen ins Kino

Filmbeitrag des Schweizer Wettbewerbs «Aus dem Abseits».

Filmbeitrag des Schweizer Wettbewerbs «Aus dem Abseits».

Bild: Internationale Kurzfilmtage Winterthur

(pd/ vpr) Ab dem 11. Mai sind die Wettbewerbsprogramme der 24. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur schweizweit in den Kinos zu sehen. Dabei kann das Publikum seinen Favoriten wählen, abstimmen und diesem zum Gewinn des Publikumspreises, dotiert mit CHF 10' 000 Franken, verhelfen. Die Kurzfilmtage bieten dieses Jahr ausserdem die «Shorts at home» an, den hauseigenen Kurzfilmplayer, auf dem man bis Oktober 2021 Kurzfilme zu einem aktuellen Thema kostenlos zuhause geniessen kann.

Gezeigt werden die Kurzfilme des Internationalen Wettbewerbs, des Schweizer Wettbewerbs sowie die Programme Sparks. Im Kanton Zürich kommt mit den Züri Shorts zusätzlich das lokale Kurzfilmschaffen auf die Kinoleinwand.

Schauen, abstimmen und zuhause weiterschauen: Das Format der diesjährigen internationalen Kurzfilmtage Winterthur.

Schauen, abstimmen und zuhause weiterschauen: Das Format der diesjährigen internationalen Kurzfilmtage Winterthur.

Bild: Andrin Fretz

Im Internationalen Wettbewerb werden der in Cannes mit der Palme d'Or ausgezeichnete Kurzspielfilm «I Am Afraid to Forget Your Face» von Sameh Alaa und «A Lack of Clarity» von Stefan Kruse Jørgensen gezeigt.

Im Schweizer Wettbewerb wird unter anderem der in Venedig uraufgeführte und vielfach ausgezeichnete Kurzfilm «Das Spiel» von Roman Hodel, «To Be There» von Nefeli Chrysa Avgeris sowie der mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichneten und für die Berlinale Shorts nominierten Kurzfilm «Deine Strasse» von Güzin Kar zu sehen sein.

Szene aus dem Kurzfilm «Das Spiel» von Roman Hodel.

Szene aus dem Kurzfilm «Das Spiel» von Roman Hodel.

Bild: Internationale Kurzfilmtage Winterthur

Die Programme Sparks I & II sollen als Einstieg in die Welt des Kurzfilms dienen und präsentieren ein breites Spektrum filmischer Highlights aus den Einreichungen der 24. Festivalausgabe.

Alle Filme des Internationalen und Schweizer Wettbewerbs sind nominiert für den Publikumspreis, dotiert mit CHF 10' 000. Am Ende jeder Vorstellung kann das Publikum für den Lieblingsfilm stimmen. Die Daten und Zeiten der Kinovorstellungen sind hier ersichtlich: kurzfilmtage.ch/programm. Die 25. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur finden vom 9. bis 14. November 2021 in Winterthur statt.

Montag, 10. Mai – 15:39 Uhr

Konzertbühne «Klein aber fein» in St.Gallen öffnet wieder

Der Jazzgitarrist Kennan Ahrend aus Johannesburg spielt vor kleinem Publikum.

Der Jazzgitarrist Kennan Ahrend aus Johannesburg spielt vor kleinem Publikum.

Bild: Klein aber fein

(pd/vpr) In der Kulturstätte «Klein aber fein» in St.Gallen finden ab dem 30. Mai wieder Livekonzerte statt.

Das Keenan Ahrends Trio um den Jazzgitarristen Keenan Ahrend gibt am 30. Mai um 17 Uhr den Auftakt. Die Musiker aus Südafrika sind eine persönliche Entdeckung der «Klein aber Fein»-Leitung. Bereits im letzten Jahr sollte ein Konzert stattfinden, nun wird es realisiert.
Ahrend ist in seiner Heimat eine namhafte Jazzgrösse, wie die Veranstalter mitteilen. Er spielt in verschiedenen Konstellationen, mit zahlreichen Musikern seines Landes auf internationalen Bühnen.

Aufgrund der geltenden Coronaregelungen ist das Ticketkontingent stark begrenzt. Zum derzeitigen Stand sind noch zehn Plätze verfügbar, es gilt das Prinzip «first come, first serve», auch Wartelistenplätze sind buchbar.

Sollten sich die Corona-Beschränkungen noch vor dem Konzert ändern, informieren und bestätigen die Veranstalter entsprechend.

Keenan Ahrend Trio, Klein aber fein, Diözesane Kirchenmusikschule, Auf dem Damm 17 / Gallusplatz (Eingang neben Drogerie), 9000 St.Gallen. Einlass: 16.30 Uhr, Konzertbeginn: 17 Uhr. Tickets unter kontakt@kleinaberfein.sg

Montag, 10. Mai – 10:06 Uhr

Jazzfestival Schaffhausen findet statt

Der St. Galler Jazzgitarrist Peter Eigenmann tritt am 26. Mai beim Festival auf.

Der St. Galler Jazzgitarrist Peter Eigenmann tritt am 26. Mai beim Festival auf.

Bild: Jazzfestival Schaffhausen

(pd/vpr) Vom 26. bis 29. Mai findet in Schaffhausen zum 32. Mal das Schaffhauser Jazzfestival statt. Wie die Veranstalter berichten, wird es in diesem Jahr eine Livevariante mit Publikum, sowie ein Live-Stream Angebot geben. Es werde darüber hinaus darauf gehofft, bis Mitte Mai mehr als die bisher erlaubten 50 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Konzerte lassen zu können.

Die live gestreamten Konzerte und das interaktive Live-Magazin ist frei zugänglich um eine möglichst grosse Reichweite zu ermöglichen. Jeden Abend werden im Magazin Interviews und Live-Talks in Konzertpausen gestreamt. Stattfinden wird das Festival an drei Orten in Schaffhausen: Dem Kulturzentrum Kammgarn, dem Sorell Hotel Rüden, sowie dem Tap Tab Musikraum.

Festivalprogramm:

Zum Auftakt am Mittwoch, 26. Mai spielt der Genfer Schlagzeuger Arthur Hnatek. Ebenfalls aus der Romandie und mit einem selbst gebastelten Schlagwerk kommt Béatrice Graf. Den Eröffnungsabend abschliessen wird der legendäre Ostschweizer Gitarrist Peter Eigenmann mit seinem Nonet.

Das Arthur Hnatek Trio gibt den Auftakt zum Festival.

Das Arthur Hnatek Trio gibt den Auftakt zum Festival.

Bild: Schaffhausen Jazzfestival

Am Donnerstag, 27. Mai geht es weiter mit dem Trio Esche. Das Geschwisterpaar Laura und Luzius Schuler lotet mit Lisa Hoppe Kammermusik und Improvisation aus. Der Kontrabassist Christian Weber lässt breite musikalische Interessen in einem Soloset nachklingen. Ein Beitrag aus der Minimal-Jazzszene der Schweiz kommt vom KALI Trio.

Der Kontrabassist Christian Weber spielt in Schaffhausen ein Soloset.

Der Kontrabassist Christian Weber spielt in Schaffhausen ein Soloset.

Bild: Michelle Ettlin

Am 28. Mai geht es weiter mit Lisette Spinnler & Christoph Stiefel. Das Piano-Gesangs-Duo spielt aufgrund der Besucherbeschränkungen gleich zwei Mal am Freitagabend. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern zeigen junge Jazzerinnen und Jazzer unter dem Programmpunkt «Young Generation – Part One» eine Auswahl von Bachelor- und Masterprojekten der Hochschule Luzern. Die Band Bubaran um den Posaunisten Andreas Tschopp übersetzt die Klangwelt indonesischer Gamelan-Orchester in den Jazzkosmos.

Die Band Buburan um den Posaunisten Andreas Tschopp spielen am Freitagabend.

Die Band Buburan um den Posaunisten Andreas Tschopp spielen am Freitagabend.

Bild: Tatjana Rüegsegger

Die Sängerin Irina Ungureanu, in Bukarest geboren, interpretiert mit ihrem Quintett Grünes Blatt rumänische Volksmusik auf neue Art und Weise. Später präsentiert Kontrabassist Heiri Känzig Werke aus seiner langjährigen Arbeit. In seinem neusten Projekt Voyager 4 bittet er nebst dem Trompeter Matthieu Michel und der Sängerin Veronika Stalder auch den Oudspieler Amin Mraihi auf die Bühne.

Die Band Grünes Blatt interpretiert rumänische Volkslieder neu.

Die Band Grünes Blatt interpretiert rumänische Volkslieder neu.

Bild: Jazzfestival Schaffhausen

Zum Abschluss am Samstag, den 29. Mai erfolgt die Albumtaufe «Alternate Reality» der zu den Young Cats zählenden Truppe Woodoism um den Posaunisten Florian Weiss. Als letzte Band des Festivals spielen Greenwoman, zusammengesetzt aus dem Pianisten Malcolm Braff, Claire Huguenin am Gesang und dem österreichischen Schlagzeuger Lukas König, ausserdem werden die Hochschulabsolventen ein weiteres Mal die Bühne bespielen mit «Young Generation – Part Two».

Die jeweiligen Spielorte und Zeiten finden die auf der Homepage des Jazzfestival Schaffhausen. Eine vorherige Ticketreservierung ist zwingend erforderlich, es gibt keine Abendkasse.

Freitag, 7. Mai – 19:00 Uhr

«Fabrik-Stream» aus Rapperswil-Jona: Die Alte Fabrik stellt eine Videoanleitung für bastelfreudige Kinder online

Kunstvermittlerin Rilana Schmid zeigt, wie's geht.

Kunstvermittlerin Rilana Schmid zeigt, wie's geht.

Screenshot: rbe

(pd/rbe) Malstifte, Schere, Leim, etwas Bastelmaterial: Mehr braucht es nicht, um der Videoanleitung von Rilana Schmid zu folgen. Die Kunstvermittlerin bietet im so genannten «Fabrik-Stream» aus der Alten Fabrik in Rapperswil-Jona ein Kinder-Kunst-Labor für Zuhause an. Klein und Gross können entweder einen eigenen Wunschbaum oder ihre eigenen Wünsche zeichnen oder aber die Unterlagen auf der Webseite als Vorlage verwenden.

Im Video erfahren Kinder, wie sie aus einem Wunschbaum ganz einfach einen Stiftehalter oder einen Pflanzentopf machen können. Im Anschluss an die Videoanleitung erfährt man ausserdem Näheres über die Arbeit der Kunstvermittlerin Rilana Schmid.

Freitag, 7. Mai – 18:11 Uhr

Schlossfestspiele Hagenwil finden vom 4. August bis 4. September statt

Regisseur Florian Rexer (links) und Präsident Karl Spiess sind startklar.

Regisseur Florian Rexer (links) und Präsident Karl Spiess sind startklar.

Bild: Kevin Roth

(pd/rbe) Die Schlossfestspiele Hagenwil finden in diesem Jahr statt, vom 4. August bis 4. September. «Regisseur Florian Rexer und Präsident Karl Spiess sind startklar», heisst es in einer Mitteilung der Veranstalter. Der Vorverkauf für die Theateraufführungen im Hof des Wasserschlosses bei Amriswil ist gestartet, online sind ab sofort Tickets erhältlich.

Aufgeführt wird dieses Jahr einerseits «Mirandolina», eine Komödie in drei Akten. Anderseits ist das Kindertheater «Des Kaisers neue Kleider» nach dem Märchen von Hans Christian Andersen zu sehen. Zu jeder Aufführung sind wegen Corona rund 120 Personen zugelassen. Dies entspricht etwa zwei Drittel der normalen Kapazität.

Mit diesen Vorstellungen wolle man nicht zuletzt ein Zeichen für die Kultur und Kunstschaffende setzen, heisst es weiter: «Theater ist möglich – trotz und inmitten der Pandemie».

Freitag, 7. Mai – 12:11 Uhr

«Jenseits»-Kunstausstellung im Stellwerk Heerbrugg

Die Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten zum Thema «Jenseits» im Stellwerk Heerbrugg.

Die Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten zum Thema «Jenseits» im Stellwerk Heerbrugg.

Bild: Stellwerk Heerbrugg

(pd/vpr) Am 7. Mai beginnt die Ausstellung der Reihe Kulturraum S4 im Stellwerk Heerbrugg mit dem Titel «Was ist jenseits? Und wozu?» Der Kulturraum S4 hat diesen Frühsommer im Stellwerk Heerbrugg Gastrecht.

«Together» von der Künstlerin Claude Bühler.

«Together» von der Künstlerin Claude Bühler.

Bild: Claude Bühler

Der Kulturraum S4 möchte kulturell und historisch bedeutsamen Orten und Situationen rund um den Säntis – entlang der Rundlinie S4 der Südostbahn SOB – im Dialog mit zeitgenössischem Kunstschaffen eine neuartige Sichtbarkeit geben.

In Heerbrugg präsentieren verschiedene Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten. Die St.Galler Künstlerin Claude Bühler dokumentiert mit der Installation «we are together in this» den Versuch, in einem selbstkonstruierten Daheim als Ort der Sehnsucht und Utopie im Coronajahr 2020 in einem abgelegenen Bauernhof zu leben.

«Birds» von Tamara Janes.

«Birds» von Tamara Janes.

Bild: Tamara Janes

Die ganz alltägliche und nicht kontrollierbare Bilderflut steht im Fokus des Schaffens von Tamara Janes. Sie interessiert sich für das, was die technisch immer perfekteren Bilder mit unserer Wahrnehmung machen, und wie wir lernen damit umzugehen. Von einem Werkaufenthalt in New York hat sie Scans von Bildern aus der «Public Library Picture Collection» mitgebracht und in rund 90 Instagram-Stories überlagert.

Unbenanntes Werk aus Leinen von Priska Rita Oeler.

Unbenanntes Werk aus Leinen von Priska Rita Oeler.

Bild: Egon Hungerbuehler

Bei Priska Rita Oeler stehen Raum und Malerei im Zentrum. Die Künstlerin arbeitet dafür bevorzugterweise mit Leinen. Die Eigenschaften von Leinen im Rohzustand nutzt sie, um unterschiedliche Bereiche wie Licht und Schatten, Fläche und Wölbung, Kante und Fransen aufeinander treffen zu lassen.

Miro Schawalder hat gemeinsam mit Florian Wegelin und Elias Gross den Hörspaziergang «Grenzschleusen im Rheinvorland» entwickelt, der seit 2020 auf der anderen Seite der Landesgrenze zu erleben ist. Im Stellwerk geben sie Einblick in den Entstehungsprozess. Spuren bekommen Stimmen. Es geht um NS-Zwangsarbeit, Hochwasserschutz und Flucht und führt von der Rheingrenze in den Steinbruch bis in die Ukraine.

Weitere Informationen und Tickets finden Sie auf der Homepage des Stellwerk Heerbrugg. Öffnungszeiten: 7. Mai bis 4. Juli: Donnerstag und Freitag: 16 Uhr bis 20 Uhr Samstag und Sonntag: 12 Uhr bis 16 Uhr und nach Vereinbarung.

Freitag, 7. Mai – 09:01 Uhr

Tanzprojekt Décadanse in der Offenen Kirche St.Gallen

Im Tanzprojekt« Décadanse» arbeiten Profi- und Laientänzer zusammen.

Im Tanzprojekt« Décadanse» arbeiten Profi- und Laientänzer zusammen.

Bild: Pinion & Crown

(pd/vpr) Das Tanzprojekt Décadanse findet im Rahmen des Tanzfests St.Gallen am 9. Mai um 18 bis 19 Uhr in der Offenen Kirche St.Gallen statt. Das Projekt wurde von dem zeitgenössischen Tanzensemble Pinion & Crown erarbeitet.

Es setzt sich thematisch mit der Figur der Frau und den vier Elementen Erde, Feuer, Luft, Wasser auseinander. Ausserdem mit Elementen traditioneller Tänze aus verschiedenen Ländern. So zeigen die Tänzerinnen und Tänzer eine Kombination aus zeremoniellem, rituellem Tanz und Volkstanz mit zeitgenössischem Tanz.

Profi- und Laientänzerinnen aus der Region arbeiten dabei zusammen und haben das Bewegungsmaterial für das Tanzstück gemeinsam erlernt.

«Décadanse» in Aktion.

Quelle: YouTube

Aufgrund der beschränkten Platzzahl in der Offenen Kirche wird diese Aufführung zusätzlich um 18 Uhr auf der Homepage des Tanzfests St.Gallen live gestreamt. Vor Ort muss eine Gesichtsmaske getragen werden.

Donnerstag, 6. Mai – 17:27 Uhr

Live & Online: Klassikkonzert in der Lokremise St.Gallen

Am Klavier ist Daria Kovaleva zu sehen und hören.

Am Klavier ist Daria Kovaleva zu sehen und hören.

Bild: Cosmokultur

(pd/vpr) Am 9. Mai findet um 17 Uhr in der Lokremise St.Gallen das dritte Postscriptum-Konzert der Konzertreihe Zwei Brücken im Live-Stream-Format statt. Es wird das Quartett « Ende der Zeit» des französischen Komponisten Oliver Messiaen für Violine, Violoncello, Klarinette und Piano.

Die Musiker in Aktion, in der Lokremise St.Gallen.

Die Musiker in Aktion, in der Lokremise St.Gallen.

Bild: Cosmokultur

Die am Programm beteiligten Musiker sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und treten mit dem Orchester der Wiener Staatsoper, den Wiener Symphonikern, dem Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchester sowie an einigen Wiener Bühnen auf: Die Violonistin Sophie Heinrich, Christoph Moser an der Klarinette, Ion Storojenko am Violoncello, Daria Kovaleva am Klavier. Die Künstlerische Leitung hat Mikheil Menabde inne.

Das Konzert ist sowohl live vor Ort als auch per Stream auf dem Youtubekanal der Lokremise gratis zu sehen.

Die Konzertreihe Zwei Brücken im Stream der Lokremise St.Gallen.

Quelle: YouTube

Informationen und Tickets erhalten Sie unter 076 208 33 03 oder cosmokultur@hotmail.com.

Donnerstag, 6. Mai – 15:55 Uhr

Crowdfunding für neue Kultur-mit-Znacht-Anlässe in St.Gallen

Im St.Galler Pfalzkeller sollen ab Oktober Veranstaltungen mit kulinarischer Begleitung stattfinden.

Im St.Galler Pfalzkeller sollen ab Oktober Veranstaltungen mit kulinarischer Begleitung stattfinden.

Bild: PD

Unter dem Titel «Dinner & Show» soll, nach mehr als einem Jahr kultureller und kulinarischer Abstinenz, ab Oktober eine neue Eventreihe im St.Galler Pfalzkeller gestartet werden. Die Veranstalter haben für ihre «Showreihe gegen das kulturelle Aushungern» via Crowdfundig einen Spendenaufruf gestartet.

Andreas Michael Roth (links) und Peter John Farrowski, Initianten des «Dinner & Show»-Projekts.

Andreas Michael Roth (links) und Peter John Farrowski, Initianten des «Dinner & Show»-Projekts.

Bild: PD

Hinter der Idee des kulturellen Znacht-Anlasses steckt «Ein Drei-Gänge-Menü vom Feinsten begleitet von namhaften Künstlern und das Ganze in einer spektakulären Location, dem Pfalzkeller in St.Gallen», teilen die Initianten Andreas Michael Roth und Peter John Farrowski mit. Die beiden sind selbst als Musiker, Sänger und Schauspieler tätig. Ab Herbst 2021 sollen so Konzerte, Theater, Comedy, Kabarett oder Musicals kulinarisch im Pfalzkeller begleitet werden.

Ausserdem soll es eine Young Talent Stage geben, die laut Veranstaltern jungen aufstrebenden Musicalstudenten die Möglichkeit geben soll, ihr Können vor Publikum zu zeigen.

Kabarett, Theater, Comedy, Musical und mehr soll bei «Dinner & Show» geboten werden.

Kabarett, Theater, Comedy, Musical und mehr soll bei «Dinner & Show» geboten werden.

Bild: PD

Die Preise sollen moderat gehalten werden, um einem möglichst breiten Publikum Zutritt zu den Veranstaltungen zu verschaffen. Entsprechend habe man sich zum Crowdfunding entschlossen, heisst es. Die Premiere mit einem Tribut an den verstorbenen deutschen Jazzmusiker Roger Cicero ist für den 2. Oktober geplant.

Weitere Infos sowie den Link zur Crowdfunding-Aktion finden Sie auf der Homepage der Veranstalter.

Donnerstag, 6. Mai – 15:05 Uhr

Neue Arbeit Roman Signers in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell

Die Kunsthalle Ziegelhütte bietet in der Ausstellung «App'n'Cell Now» über 70 Appenzeller Kunstschaffenden eine Plattform.

Die Kunsthalle Ziegelhütte bietet in der Ausstellung «App'n'Cell Now» über 70 Appenzeller Kunstschaffenden eine Plattform.

Bild: Tobias Garcia

(pd/gen) Am 3. Mai 2021 hat der Künstler Roman Signer mit vier Explosionen die letzte Phase der Ausstellung «App’n’Cell Now» eingeleitet. Die Arbeit «Vier Sterne», die den grossen Skulpturensaal der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell in ein Widerbild des Universums verwandelt, ist bis einschliesslich Pfingstmontag, 24. Mai 2021, begehbar.

Roman Signer.

Roman Signer.

Bild: Michel Canonica

Über 70 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler aus dem Appenzellerland haben im Rahmen von «App'n'Cell Now» seit November 2020 die Kunsthalle als ästhetischen Kraftort umgestaltet.

In der letzten Wirkphase sind ferner Arbeiten von Walter Angehrn, Martin Benz, David Berweger, Mark Staff Brandl, Luzia Broger, Karin Karinna Bühler, Anna Diehl, Regula Engeler, Gabriela Falkner, Jochen Heilek, Christian Hörler, Marc Norbert Hörler, Spallo Kolb, Pascal Lampert, Fabienne Lussmann, Christian Meier, Brenda Osterwalder, Lisa Schiess, Fridolin Schoch und Thomas Stüssi erlebbar.

Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell, Di-Fr 10-12, 14-17 Uhr; Sa & So 11-17 Uhr.Öffentliche Führung geleitet von Kunstvermittlerin Christine Musits, So, 9. Mai 2021, um 14.00 Uhr – eine Anmeldung ist erforderlich unter: 071 788 18 60 oder info@kunsthalleziegelhuette.ch

So, 9. Mai 2021 um 14.00 Uhr – eine Anmeldung ist erforderlich unter: 071 788 18 60 oder info@kunsthalleziegelhuette.ch

Rapperswiler Autor Frédéric Zwicker liest im Gare de Lion in Wil

Frédéric Zwicker, Jungautor aus Rapperswil liest am 6. Mai aus seinem zweiten Roman «Radost».

Frédéric Zwicker, Jungautor aus Rapperswil liest am 6. Mai aus seinem zweiten Roman «Radost».

Bild: Michel Canonica

(pd/vpr) Der Autor Frédéric Zwicker aus Rapperswil liest im Gare de Lion in Wil aus seinem zweiten Roman «Radost».

In seinem dritten Roman nimmt Zwicker seine Leser mit auf einen Velo-Roadtrip von der Schweiz nach Sansibar und zurück. Eine Mischung aus Abenteuerroman und Fantasy mit Tiefe, faszinierend besonders auch für Rad-Fans.

Bereits 2017 erhielt Zwicker den Kulturförderpreis der Kulturstiftung der Stadt St.Gallen.

Frédéric Zwicker, Lesung, Gare de Lion, Türöffnung 19.45 Uhr, Start 20.30 Uhr. Eine Vorreservierung ist zwingend erforderlich.

Donnerstag, 6. Mai – 13:45 Uhr

50'000 Franken für die Operette Sirnach

Die Operette Sirnach, hier mit dem Stück« Ball im Savoy».

Die Operette Sirnach, hier mit dem Stück« Ball im Savoy».

Bild: Franco Baumgartner

(pd/vpr) Die Regierung des Kantons Thurgau hat der Operette Sirnach für die Produktion «Im weissen Rössl» einen Beitrag von 50'000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt. Anfang 2022 sind insgesamt 23 Aufführungen geplant.

Die Operette Sirnach produziert seit 1955 im Dreijahresrhythmus eine Operette. Die künstlerische Leitung sowie die Regie und Bühnenbild übernimmt der Regisseur und Schauspieler Giuseppe Spina. Bereits zum zweiten Mal hat Andreas Signer die musikalische Leitung inne. Das Musikerensemble besteht aus regionalen Laiensängerinnen und -sängern sowie einem 26-köpfigen Orchester.

Die insgesamt 23 Aufführungen finden zwischen dem 15. Januar und dem 2. April 2022 im Dreitannensaal in Sirnach statt. Die Kosten der gesamten Operettenproduktion 2022 belaufen sich auf 943 000 Franken und bewegen sich somit im Rahmen der Vorjahre. Aufgrund der Bedeutung der Operette Sirnach – die Theatergesellschaft wurde 1995 für ihre Operettenaufführungen auch mit dem Thurgauer Kulturpreis ausgezeichnet – hat der Regierungsrat einen Beitrag von 50' 000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt.

Donnerstag, 6. Mai – 11:21 Uhr

24. Pink-Apple Filmfestival in Frauenfeld

Hollywoodstar Ingrid Bergmann bei der Kostümprobe mit René Hubert.

Hollywoodstar Ingrid Bergmann bei der Kostümprobe mit René Hubert.

Bild: Cinémathèque Suisse

(pd/vpr) Das 24. Pink Apple Filmfestival findet als Kurzversion vom 7. bis 9. Mai 2021 in Zürich und Frauenfeld statt.

Im Zentrum des 24. Pink Apple Filmfestivals stehen die Sportwelt mit Blick auf trans- und intersexuelle Menschen, das 50. Jubiläum der Einführung des schweizweiten Stimm- und Frauenwahlrechts, 40 Jahre Aids/HIV sowie eine Retrospektive zu René Hubert.

René Hubert entwarf die Kostüme im Hollywoodfilm «The Fan».

René Hubert entwarf die Kostüme im Hollywoodfilm «The Fan».

Bild: PD

Das Fokusprogramm «René Hubert: Ein Freudenfest der Kostüme» stellt einen deutlichen Bezug zu Frauenfeld her. Der gebürtige Frauenfelder Filmkostümbildner hat wie kaum ein anderer Schweizer in Hollywood Karriere gemacht. Er entwarf über 40 Jahre lang die Roben für rund 200 Spielfilme und kleidete die grössten Filmstars seiner Zeit ein – etwa Gloria Swanson, Marlene Dietrich, Vivien Leigh oder Ingrid Bergman. Für die Kostüme in «Désirée» und «The Visit» wurde er für den Oscar nominiert. Daneben arbeitete der homosexuelle Künstler für zahlreiche Theater sowie als Interior- und Modedesigner.

Am So, 9. Mai, 15.45 Uhr, zeigen die Veranstalter im Frauenfelder Kino Cinema Luna den Film «The Fan» aus dem Jahr 1949 von Otto Preminger als Public Viewing. Die Vorstellung wird durch eine bebilderte Einführung des Pink-Apple-Mitglieds Christian Wapp begleitet. Er hat den in Vergessenheit geratenen René Hubert wiederentdeckt, ist bei Recherchen auf den Hubert-Nachlass-Besitzer Rolf Ramseier gestossen und hat die Hubert-Werkschau im Museum für Gestaltung initiiert.

«My Name is Bagdad», die Geschichte einer emanzipierten Teenagerin in der brasilianischen Stadt São Paulo.

«My Name is Bagdad», die Geschichte einer emanzipierten Teenagerin in der brasilianischen Stadt São Paulo.

Bild: Pink Apple Festival

Weitere filmische Höhepunkte, die in Frauenfeld ihre Schweizer Premiere feiern, sind an diesem Wochenende unter anderem das neuseeländische Drama «Rurangi», der österreichische Spielfilm «Erik & Erika», das Kurzfilmprogramm «Jung, queer sucht», der brasilianische Coming-of-Age-Film «Breaking Fast», die israelische Tragikkomödie «Sublet», das brasilianische Teenage-Skate-Drama «My name is Bagdad» sowie «La Nave del Olvido» aus Chile.

24. Pink Apple Filmfestival vom 7.-9. Mai in Zürich und in Frauenfeld:
Das gesamte Vorstellungsprogramm sowie Tickets finden Sie auf der Homepage des Veranstalters. Es wird empfohlen, die Tickets im Vorfeld online zu kaufen. Gemäss der Verordnungen des Bundesrates gilt eine maximale Saalauslastung von 30 Prozent pro Kinovorstellung. Ticketpreis pro Vorstellung: 16 Franken.

Donnerstag , 6. Mai – 10:19 Uhr

Livia Rita inszeniert Soloausstellung in der Kunsthalle Wil

Die Künstlerin Livia Rita wurde 1992 im Toggenburg geboren.

Die Künstlerin Livia Rita wurde 1992 im Toggenburg geboren.

Bild: PD

(pd/vpr) Die Toggenburger Künstlerin, Sängerin, Designerin und Choreographin Livia Rita präsentiert ihre erste Soloausstellung «Futura Arthouse» in der Kunsthalle Wil. Sie startet am 6. Mai und dauert bis zum 6. Juni. In diesem Monat wird in der mutimedial inszenierten Ausstellung nicht nur Kunst zu sehen, sondern auch Livia Ritas selbst produziertes Pop-Debütalbum zu hören sein.

Die Art Fashion Show von Livia Rita auf der Wolzenalp 2020.

Die Art Fashion Show von Livia Rita auf der Wolzenalp 2020.

Bild: PD

Die Musik dient Livia Rita auch zur Umsetzung ihrer Performative Art, also der Umsetzung von Kunst in Bewegung und Aktion, mit der sie auch die Eröffnung am 8. Mai begleiten wird. Von 16 Uhr bis 21 Uhr wird man Rita via Live-Stream bei einer installativen Performance zusehen können.

Neben dem realen Ausstellungsraum findet «Futura Arthouse» parallel auch auf virtueller Ebene statt. Mit Virtual-Reality-Brillen betreten die Besucher einen Raum, voller Klanginstallationen, in dem sie Livia Ritas Arbeiten virtuell erleben und mit ihnen in Interaktion treten können. Es soll mit Zukunftsszenarien, verschiedenen Identitäten, Realitäten und Zeitlichkeiten gespielt werden können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Kunsthalle Wil.

Mittwoch, 5. Mai – 14:38 Uhr

Jessica Jurassica liest in St.Gallen aus «Das Ideal des Kaputten»

Jessica Jurassica

Jessica Jurassica

Bild: Zvg / Aargauer Zeitung

(pd/vpr) Jessica Jurassica, die Kunstfigur aus dem Appenzellerland, liest am Donnerstag, 6. Mai, aus ihrem neuen Buch «Das Ideal des Kaputten». Sie wird ab 19.30 Uhr im Jugendkulturraum Flon ihre Buchvernissage feiern, organisiert durch das Literaturhaus Wyborada in St.Gallen. Der Berner Schriftsteller Kris Schneeberger moderiert den Abend.

Die sonst für medienwirksame Trotzigkeit bekannte Jessica Jurassica zeigt sich in ihrem Debütroman eher verletzlich, geht manchmal tief und bleibt manchmal banal. Eine ausführliche Buchbesprechung haben wir vor kurzem publiziert. Bekannt wurde Jessica Jurassica 2020 mit ihrem Kurzroman «Die verbotenste Frucht im Bundeshaus», in dem sie eine junge Journalistin Sex mit Bundesrat Alain Berset haben liess.

Jurassica, die nie ohne ihre Sturmmaske in der Öffentlichkeit zu sehen ist, ist auch als Musikerin, Spoken-Word- Performerin, Künstlerin und Kolumnistin für verschiedene Schweizer Medien tätig. Kunst, Musik, Drogen, Sex und Feminismus sind die dominierenden Themen ihrer Texte.

Da die Platzzahl begrenzt ist, wird um Voranmeldung gebeten.

Dienstag, 4. Mai – 17:20 Uhr

Einführung in den Film über den Ostschweizer van Gogh

Der Schauspieler Elio Germano erhielt für seine Darstellung des Aussenseiterkünstlers Antonio Ligabue an der Berlinale den Silbernen Bären.

Der Schauspieler Elio Germano erhielt für seine Darstellung des Aussenseiterkünstlers Antonio Ligabue an der Berlinale den Silbernen Bären.

Bild: PD

(pd/gen) 2019 widmete das St.Galler Museum im Lagerhaus Antonio Ligabue, dem wohl bekanntesten italienischen Aussenseiterkünstler, die erste repräsentative Ausstellung in der Schweiz. Die Leiterin des Museums, Monika Jagfeld, führt nun am Mittwoch,5. Mai, um 20 Uhr in den Biopic «Volevo nascondermi» ein.

Ligabue, 1899 als unehelicher Sohn einer italienischen Gastarbeiterin in Zürich geboren, verbringt eine schwierige Kindheit bei Pflegeeltern in der Ostschweiz. Mit 19 Jahren wird er nach Italien zwangsausgewiesen.

Filmplakat von «Volevo nascondermi».

Filmplakat von «Volevo nascondermi».

Bild: PD

Zurückgezogen und der Sprache nicht mächtig lebt er am Po-Ufer in bitterer Armut, bis ihn der Bildhauer Renato Marino Mazzacurati bei sich aufnimmt. Regie führt Giorgio Diritti, Elio Germano spielt den kognitiv beeinträchtigen Antonio Ligabue. Für seine Interpretation des lange Zeit geplagten, später umjubelten Künstlers wurde er an der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Dienstag, 4. Mai – 15:43 Uhr

Skulpturenausstellung «Bad Ragartz» startet

Auch der Künstler Ottmar Hörl ist mit seinen «Weltanschauungsmodellen» (links im Bild) auf der «Bad Ragartz» vertreten.

Auch der Künstler Ottmar Hörl ist mit seinen «Weltanschauungsmodellen» (links im Bild) auf der «Bad Ragartz» vertreten.

Bild: Bad Ragartz

(pd/vpr) 83 Künstler, 16 Länder, 400 Kunstwerke sind auf der Skulpturenausstellung «Bad Ragartz» ab dem 8. Mai bis zum 31. Oktober zu sehen.

Die nunmehr 8. Schweizerische Triennale der Skulptur stellt in Bad Ragaz, Vaduz und erstmals auch in Valens im Taminatal eine Skulpturenlandschaft aus. Ergänzend findet im Alten Bad Pfäfers das Festival der Kleinskulpturen statt.

Das Werk «Blow Up» von Stephan Marienfeld ist ebenfalls auf der Skulpturenausstellung zu sehen.

Das Werk «Blow Up» von Stephan Marienfeld ist ebenfalls auf der Skulpturenausstellung zu sehen.

Bild: PD

Der Skulpturenparcours erstreckt sich über elf Kilometer und ist somit Europas grösste Freiluft-Skulpturenausstellung. Trotz der Coronaeinschränkungen können zahlreiche Führungen stattfinden. Es gibt kurze und ausgedehnte Spaziergänge, ebenso Abendführungen und Vollmondführungen. Die Skulpturenausstellung ist gratis. Die Eröffnungsfeierlichkeiten mussten coronabedingt abgesagt werden.

Aus der Ostschweiz werden sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer verteten sein. Aus dem Thurgau stellen Kathrin Severin, Christian Lippuner und Veronika Dierauer aus, aus Graubünden zu sehen ist Kunst von Sonja Knapp, Franziska John, Rene Düsel und Markus Leto Meyle (SG) sind aus St. Gallen vertreten.

Dienstag, 4. Mai – 13:32 Uhr

Lidija Burčak liest in Herisau aus ihren Tagebüchern

Die Künstlerin und Autorin Lidija Burčak.

Die Künstlerin und Autorin Lidija Burčak.

Bild: Alte Stuhlfabrik Herisau

(pd/vpr) Am 5. Mai liest die Autorin Lidija Burčak in der Alten Stuhlfabrik in Herisau aus ihrem Programm «Lidja liest Leben».

Burčak schreibt seit ihrem siebten Lebensjahr Tagebuch. Diese waren niemals für die Öffentlichkeit gedacht. Doch Dinge ändern sich. An die Einfachheit und Herausforderung, ein Mensch zu sein, würden ihre Texte erinnern, schreibt Lidija Burčak auf ihrer Homepage. Das Alltägliche festzuhalten hat sie sich zur Maxime gemacht:

«..write diary every day, something will turn out.»

Die Lesung beginnt um 20 Uhr, Tickets sind online erhältlich, da die Saalkapazitäten beschränkt sind.

Dienstag, 4. Mai – 11:55 Uhr

Onlinekurs mit der St. Galler Künstlerin Beatrice Dörig

Der Online-Zeichenworkshop vom Kunstverein St. Gallen findet via Zoom, und ist für alle Interessierten offen.

Der Online-Zeichenworkshop vom Kunstverein St. Gallen findet via Zoom, und ist für alle Interessierten offen.

Bild: Tobias Garcia
Beatrice Dörig, Künstlerin.

Beatrice Dörig, Künstlerin.

Bild: Urs Bucher

(pd/vpr) Heute, am 4. Mai von 18 bis 19 Uhr, lädt die St. Galler Illustratorin Beatrice Dörig dazu ein, mit ihr zu zeichnen. Die Veranstaltung «Zeichnen mit...Beatrice Dörig» des Kunstvereins St. Gallen findet via Zoom, nicht wie üblich im Kunstmuseum St. Gallen statt.

Für die persönlichen Kreativstunden zu Hause hat die Künstlerin eine Playlist erstellt. Ausserdem hat sie eine Zeichnung für den Kunstverein umgesetzt.

«Infinity »von Beatrice Dörig.

«Infinity »von Beatrice Dörig.

Bild: Kunstverein St.Gallen

Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Der Kurs zielt nicht auf das Erlernen spezieller Zeichenfertigkeiten ab. Vielmehr sollen die Teilnehmer Gelegenheit erhalten, aus dem Moment heraus und assoziativ zu zeichnen, heisst es auf der Homepage des Kunstvereins. Was daraus entsteht, kann, wer mag, per Bildschirm mit der Gruppe teilen. Anmeldung über anmelden@kunstverein.sg.

Dienstag, 4. Mai – 10:36 Uhr

Die Thurgauer Pianistin Simone Keller spielt mit Hörtäuschungen

Simone Keller, hier in der Tonhalle St.Gallen.

Simone Keller, hier in der Tonhalle St.Gallen.

Bild: Lisa Jenny

(pd/bk.) Ursprünglich hätte die Pianistin Simone Keller im Rahmen des Internationalen Bodenseefestivals 2020 mit einem Klavierrezital zum Festivalthema «Über Grenzen» auftreten sollen. Für das Konzert am 9. Mai in der Evangelischen Kirche Romanshorn hat die in der Nähe von Weinfelden aufgewachsene Musikerin ihr Programm dem neuen Festivalthema «glauben & wissen» angepasst und sich mit Lara Stanic (Elektronik) zusammengetan.

Unter dem Motto «Was kann man noch glauben?» erweitert sie ihr Rezital mit Stücken, die gezielt und kreativ mit Hörtäuschungen und Wahrnehmungsphänomenen spielen. Zu hören sind Werke von Ruth Crawford Seeger, Julie Herndon, Jessie Marino, Lara Stanić, Jasna Veličković, Philip Bartels, François Couperin und György Ligeti.

Simone Keller ist unter anderem Preisträgerin der Internationalen Bodenseekonferenz. Sie zählt zu den engagiertesten Musikern ihrer Generation und ist regelmässiger Gast beim Musikkollegium Winterthur und zahlreichen anderen Kammerorchestern der Schweiz. Mit eigenen Projekten ist sie international aktiv.

Sonntag 9. Mai, 17 Uhr, Evangelische Kirche Romanshorn

Montag, 3. Mai – 15:39 Uhr

Schubertiade Schwarzenberg sagt Konzerte im Mai und Juni ab

(pd/bk.) Schubert muss warten, bis auf weiteres: Die Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems, eines der bedeutendsten Festival für Liedgesang und Kammermusik, sagt wegen der unsicheren Lage und der schwierigen Reisebedingungen nun auch die Konzertzyklen im Mai und Juni ab. Die beiden Reihen vom 26. bis 31. Mai 2021 und vom 19. bis 27. Juni 2021 seien kaum planbar; zudem müsste man bei einer Saalbelegung von maximal 50 Prozent zu viele Stammgäste ausladen.

Die Schubertiade reagiert mit der Absage zum einen auf die Einschränkungen des Kulturbetriebes in Vorarlberg, zum anderen auf die Tatsache, dass Konzertbesucher aus Süddeutschland bei der Heimreise in Quarantäne müssten - oder aufgrund der aktuell dort geltenden Ausgangssperre ab 22 Uhr nur Nachmittagskonzerte hören könnten.

Schubertiade-Geschäftsführer Gerd Nachbauer

Schubertiade-Geschäftsführer Gerd Nachbauer

Bild: Bernd Hofmeister / VN

«Wir hoffen zuversichtlich auf eine günstige Entwicklung der durch die Pandemie verursachten Situation im Laufe der nächsten Monate», schreibt Schubertiade-Geschäftsführer Gerd Nachbauer im Newsletter des Festivals. Der nächste Zyklus ist für Ende August geplant: vom 21. bis 29.8. in Schwarzenberg, unter anderem mit dem Meisterkurs Liedgesang von Brigitte Fassbaender. Der Bariton Andrè Schuen und Daniel Heide am Klavier werden an drei Abenden die grossen Liedzyklen von Schubert interpretieren - «Die schöne Müllerin», «Die Winterreise» und «Schwanengesang».

Informationen zum weiteren Programm auf der Website der Schubertiade.

Montag, 3. Mai – 10:03 Uhr

Geschichtsreise und Meerespoesie im Literaturhaus Thurgau

Michael Kleeberg liest am 6. Mai aus dem Roman «Glücksritter. Recherche über meinen Vater.»

Michael Kleeberg liest am 6. Mai aus dem Roman «Glücksritter. Recherche über meinen Vater.»

Bild: Lothar Köthe / WOZLZB

(pd/vpr) Das Literaturhaus Thurgau in Gottlieben präsentiert in der ersten Maiwoche gleich zwei Lesungen. Der Schriftsteller Michael Kleeberg ist am 6. Mai mit seinem Roman «Glücksritter. Recherche über meinem Vater» zu Gast. Der zuletzt mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnete Autor hat in seinem neuen Werk eine geschichtliche Reise durch Deutschland mit einer Reise nach Innen kombiniert. Wie die Einstellungen der Elterngeneration das heutige Deutschland prägen, untersucht er in seinem introspektiven Roman.

Die Lesung beginnt um 19:30 Uhr am Donnerstag, 6. Mai.

Die Aktuelle Orte-Ausgabe beinhaltet die Lyrik der Vorlesenden.

Die Aktuelle Orte-Ausgabe beinhaltet die Lyrik der Vorlesenden.

Bild: Literaturhaus Thurgau

Viviane Egli, Erwin Messmer und Cyrill Stieger laden mit Lyrik und Prosatexten am 9. Mai zur einer Sontagsmatinee ein. Partiell wurden die Texte eigens für die Literaturzeitschrift «Orte» verfasst. In der Ausgabe mit dem Namen «Du blaust mir in die Seele» findet sich ihre Lyrik rund um den Bodensee, die ihre intensive Verbindung mit dem Bodensee widerspiegelt.

Die drei ausgewählten Dichterinnen und Dichter stellen am Sonntag ihre Texte vor und geben im Anschluss Auskunft zu ihren privaten Zugängen zur Bodenseeregion.

Die Lesung findet am 9. Mai um 11 Uhr statt. Wegen der Platzbeschränkung wird um Reservation unter www.literaturhausthurgau.ch oder +41 71 669 34 80 gebeten.

Freitag, 30. April – 19:48 Uhr

Ausstellungsreihe mit vier Ostschweizer Architektinnen startet

Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Nina Keel präsentiert in ihrem neuen Kunstraum Installationen von vier Architektinnen.

Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Nina Keel präsentiert in ihrem neuen Kunstraum Installationen von vier Architektinnen.

Bild: Nik Roth

(pd/gen) Die Ostschweizer Architektinnen Eva Lanter, Katia Rudnicki sowie Michelle Bont & Milena Clalüna sind als Siegerinnen des Open Calls «Frauen bauen!» hervorgegangen. 2021 geht das Büro für Baukultur (BfB) mit dem mehrteiligen Projekt «Frauen bauen!» in eine einjährige Pilotphase. Das BfB richtet über das Jahr hinweg einen konzentrierten Blick auf Frauen in der Architektur. Rebekka Ray, Nina Keel und Ueli Vogt, die das BfB initiiert haben, wollen verschiedene neue Formate der Baukultur-Vermittlung entwickeln und erproben.

Die vier ausgewählten Architektinnen zeigen im Mai, Juli und August 2021 im Rahmen der Ausstellungsreihe «Immersion » raumgreifende Installationen im Espace Nina Keel. Der neue Ausstellungsraum für zeitgenössische Positionen der Architektur und Kunst an der Linsebühlstrasse 25 in St.Gallen wird von der jungen St.Galler Kunsthistorikerin Nina Keel betrieben. Er ist Teil der Pilotphase des BfB.

Eva Lanter macht vom 1. bis 29. Mai den Auftakt der Ausstellungsreihe und zeigt «Isolation brute». Ihre Installation rückt farbige Dämmplatten, die normalerweise hinter einem Verputz oder einer vorgehängten Fassadenkonstruktion verschwinden, in ein neues Licht und betont ihr gestalterisches Potenzial. Die Vernissage findet Vernissage am Samstag, 1. Mai von 14 bis 17 Uhr statt.

Eva Lanter studierte an der Universität Liechtenstein und an der ETH Zürich Architektur. Seit 2017 betreibt sie zusammen mit Patrick Britt das Architekturbüro «Batiments».

1. bis 29. Mai, Öffnungszeiten: Do, 17-19 Uhr Fr, 15-18 Uhr oder nach Vereinbarung.

Freitag, 30. April – 17:11 Uhr

Premiere von «Das kleine Pony» im Eisenwerk Frauenfeld

Szenenbild aus dem Stück «Das kleine Pony» mit den Schauspielern Susanne Odermatt und Julius Griesenberg.

Szenenbild aus dem Stück «Das kleine Pony» mit den Schauspielern Susanne Odermatt und Julius Griesenberg.

Bild: PD

(pd/rbe) Im Eisenwerk in Frauenfeld wird wieder Theater gespielt, für jeweils 22 Besucherinnen und Besucher pro Vorstellung. Im Mai folgen nun weitere Veranstaltungen, wie es in einer Mitteilung heisst. Darunter die Premiere des Stücks «Das kleine Pony» des spanischen Autors Paco Bezerra mit der Frauenfelder Schauspielerin Susanne Odermatt.

Schon im April 2020 hätte die Premiere stattfinden sollen, seither wurde sie mehrfach verschoben. Nun steht aber das Datum der Schweizer Erstaufführung fest: Freitag, 28. Mai, 20 Uhr. Eine Reservation über https://www.ticketino.com/de/Event/Odermatt-und-Griesenberg-Das-kleine-Pony/120896 wird empfohlen, denn wiederum sind nur 22 Besucher zugelassen.

Freitag, 30. April – 16:16 Uhr

Innerrhoder Kunststiftung schreibt Werkbeiträge 2021 aus

(pd/rbe) Die Innerrhoder Kunststiftung verleiht dieses Jahr wiederum Werkbeiträge in der Höhe von insgesamt 10'000 Franken. Beitragsberechtigt sind gemäss Mitteilung Kunstschaffende, die in Appenzell Innerrhoden wohnen oder einen anderen Bezug zum Kanton haben. Der Besitz des Innerrhoder Bürgerrechts genügt nicht, wie es explizit heisst.

Bis 31. August können sich Kunstschaffende bewerben. Per Post an Innerrhoder Kunststiftung, Sekretariat, Hauptgasse 51, 9050 Appenzell. Per Mail an ottilia.doerig@ed.ai.ch sowie online unter www.ai.ch/werkbeitrag.

Die Werkbeiträge sind gemäss Mitteilung nicht als Auszeichnung für erbrachte Leistungen gedacht. Sie sollen vielmehr «künstlerisch interessante, eigenständige und realisierbare Projekte in den Bereichen Bildende Kunst, neue Medien und Performance» fördern.

Frühere Preisträgerinnen und Preisträger waren beispielsweise Haviva Jacobson, Luzia Broger, Stefan Inauen, Christian Meier, Jeannice Keller, Roswitha Gobbo und im Jahr 2019 Christian Hörler.

Freitag, 30. April – 10:19 Uhr