Nur ein Schweizer liest beim Bachmann-Preis

Aus acht Nationen kommen die Teilnehmer beim 40. Wettlesen um den Bachmann-Preis in Klagenfurt, der am 29. Juni eröffnet wird. Mit Dieter Zwicky ist ein einziger Schweizer Autor im Bewerb. Schon 2007 las er in Klagenfurt. Trotz guter Kritiken kam er damals nicht in den Final der besten acht.

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Aus acht Nationen kommen die Teilnehmer beim 40. Wettlesen um den Bachmann-Preis in Klagenfurt, der am 29. Juni eröffnet wird. Mit Dieter Zwicky ist ein einziger Schweizer Autor im Bewerb. Schon 2007 las er in Klagenfurt. Trotz guter Kritiken kam er damals nicht in den Final der besten acht. Zuletzt erschien von Zwicky 2013 «Slugo. Ein Privatflughafengedicht», ein überzeugendes Kleinst-Epos in der Tradition narrativer Lyrik, über das Leben im Flughafen, wo man überall und nirgends ist. Am diesjährigen Bachmann-Preis nehmen neben zahlreichen Autoren aus Deutschland Schreibende mit serbischen, israelischen, türkischen, britischen und französischen Wurzeln teil. Neben dem Ingeborg-Bachmann-Preis, der mit 25 000 Euro dotiert ist, werden der Kelag-Preis (10 000 Euro) und der 3sat-Preis (7500 Euro) vergeben. Am 1. und 2. Juli wird ein «szenisches Doppelporträt» aufgeführt: «Es gibt mich nur im Spiegelbild» ist Ingeborg Bachmann und Elfriede Jelinek gewidmet. (sda)