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Nizons Geheimnis des Lebens

Gottlieben In den 70er-Jahren wandert der Kunsthistoriker und Schriftsteller Paul Nizon aus. Die Suche nach dem Geheimnis des Lebens führt ihn in die Stadt Paris, die er als das grösste menschliche Kunstwerk empfindet. Er folgt dem Versprechen einer freigeistigen Bohème in Gesellschaft von Beckett, Picasso, Sartre. Seine Selbsterfindung in dieser als Mythos erlebten Stadt, die ihn von Fremdheits- und Isolationsgefühlen heilt, vollzieht sich nicht zuletzt durch die Frauen, die Paris für Nizon zu einem gedeckten Tisch werden lässt. «Parisiana» versammelt die wichtigsten Texte dieses Jahrhundertschriftstellers über Paris. Paul Nizon, 1929 als Sohn eines russischen Einwanderers und einer Schweizerin in Bern geboren, studierte Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Germanistik. Zuletzt erhielt er dieses Jahr den Gert-Jonke-Preis. Die Lesung moderiert der Kulturjournalist Christoph Kuhn aus Birwinken. (red)

Do, 15.6., 20 Uhr, Bodmanhaus

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