New York trifft Newcastle

ST. GALLEN. Transatlantische Kumpanei, gepflegt im Zürcher Club Helsinki, läuft heute in einem Doppelkonzert im «Palace» auf: Die Musiker Christian Gibbs, Frank Heer und Phil Hayes arbeiten in mehreren Projekten zusammen. Alle sollten sie in diversen Rollen auch in St.

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ST. GALLEN. Transatlantische Kumpanei, gepflegt im Zürcher Club Helsinki, läuft heute in einem Doppelkonzert im «Palace» auf: Die Musiker Christian Gibbs, Frank Heer und Phil Hayes arbeiten in mehreren Projekten zusammen. Alle sollten sie in diversen Rollen auch in St. Gallen ein Begriff sein, «Annabelle»-Reporter Heer etwa beschrieb jüngst die Gallusstadt im «Magazin». Hayes ist dem TV-Publikum als Peter Tate zum Anfang von «Giacobbo/Müller» gut in Erinnerung; der Südengländer, der in Newcastle Theater studierte und in Zürich lebt, sieht sich lieber als wagemutiger Theaterperformer und neuerdings Bandleader. Mit seinem Trio The Trees stellt er das Album «Hooligan Postcards» vor – warmherziger Beatpunk in der Tradition von Elvis Costello oder Wreckless Eric.

Der New Yorker C. Gibbs hat einen legendären Ruf als musikalischer Stuntman und Alleskönner, der stets alles aufs Spiel setzt. Nach Bandjahren bei den New Wavern Modern English, den Industrial-Pionieren Modern English und der Punkcombo Morning Glories springt er solo unverzagt zwischen Country, Folk, Soul, Indie- und Heavy Rock. Und streut immer wieder mal eine beatleske Ballade ein. Der Mann, derzeit im Quartett unterwegs (Frank Heer am Bass), ist eine wild zuckende Jukebox und live eine Wucht. (mel)

Heute Fr, 21 Uhr, Palace St. Gallen