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Neues Leitungsduo im Henry-Dunant-Museum

Zwei Aargauerinnen übernehmen ab Oktober in Heiden die Leitung des Museums, das dem Gründer des Roten Kreuzes gewidmet ist. Kaba Rössler und Nadine Schneider haben zuvor erfolgreich in Aarau Museen geleitet.
Hansruedi Kugler
Vereinspräsident Norbert Näf mit den künftigen Co-Leiterinnen des Henry-Dunant-Museums Heiden Nadine Schneider und Kaba Rössler sowie Vizepräsident Andreas Ennulat. (Foto: PD)

Vereinspräsident Norbert Näf mit den künftigen Co-Leiterinnen des Henry-Dunant-Museums Heiden Nadine Schneider und Kaba Rössler sowie Vizepräsident Andreas Ennulat. (Foto: PD)

Frieden, Humanität, Solidarität und Zivilcourage sind die Werte, die im Henry-Dunant-Museum im ausserrhodischen Heiden vermittelt werden. Dies geschieht seit 1998. Eine professionelle Geschäftsführung hat der Verein, der das Museum führt, erst vor vier Jahren eingeführt. Elvira Steccanella habe in dieser Zeit die Besucherzahlen steigern können, wie der Verein in der gestrigen Medienmitteilung schreibt. Per Ende 2019 hat sie jedoch ihre Stelle gekündigt.

Das neue Duo aus dem Aargau

Künftig wird das Museum von einem Duo geleitet. Nadine Schneider hat zehn Jahre lang das Forum Schlossplatz betrieblich und kuratorisch geleitet. Mit «sorgsamer Themenwahl und einer eigenständigen Art der Umsetzung» habe sie das Profil des interdisziplinären Ausstellungshauses schärfen können, schreibt der Verein. Über den Aargau hinaus Aufsehen erregt hat sie mit der Ausstellung «Im Visier. Die Schusswaffe in Kunst und Design». Kaba Rössler hat das ursprünglich kleine Ortsmuseum Aarau seit 2006 geleitet und im Rahmen einer Erweiterung neu ausgerichtet und zu einem repräsentativen Stadtmuseum gemacht. 14 Mio. Franken hatte die Erweiterung gekostet, die Besucherzahlen schnellten ab 2015 in die Höhe, zwischen 23000 und 32000 Eintritte pro Jahr wurden verbucht. Sie habe einfach Lust auf Neues, sagte sie der Aargauer Zeitung beim Abgang.

Auch Neupositionierung gehört zur Aufgabe

Neben der Aufgabe der gemeinsamen Museumsleitung sind die beiden Frauen mit einem Mandat für die Neupositionierung des Henry-Dunant-Museums betraut worden. Sei seien vom Potenzial des Museums überzeugt, schreiben die beiden, und sehen Chancen, dieses zu einem aktiven Kulturhaus weiterzuentwickeln. (red/hak)

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