Neue Literatur aus Österreich

BREGENZ. Drei Abende lang ist der zentrale Platz der Vorarlberger Landeshauptstadt ein Ort der Literatur und der Begegnung zwischen Autoren, Publikum und Passanten. An den 1.

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BREGENZ. Drei Abende lang ist der zentrale Platz der Vorarlberger Landeshauptstadt ein Ort der Literatur und der Begegnung zwischen Autoren, Publikum und Passanten. An den 1. Bregenzer Literaturtagen soll Literatur «keine abgehobene kulturelle Erscheinung» sein, sondern «jung, dynamisch und gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen», wie die Initiantin und Kuratorin Katharina Leissing sagt. Der Fokus liegt bewusst auf sehr unterschiedlichen Schriftstellern, die aber alle der jüngeren Szene zuzuordnen sind. Wobei mit den Vorarlberger Autoren André Pilz, Maya Rinderer und Christian Futscher auch Namen darunter sind, die keine Newcomer mehr sind.

Neben neuen Büchern von Schreibenden aus Vorarlberg treten auch bekannte Namen der österreichischen Literatur auf. Neben Vea Kaiser, deren aktueller Roman «Makarionissi oder Die Insel der Seligen» euphorisch aufgenommen wurde, lesen Vladimir Vertlib («Lucia Binar und die russische Seele») und Franzobel («Groschens Grab»), die ebenfalls Neuerscheinungen präsentieren.

Pro Abend stehen zwei Lesungen (um 19 und 20 Uhr) auf dem Programm, die bei schönem Wetter auf dem Kornmarktplatz stattfinden, ansonsten im Vorarlberg Museum. Der Eintritt zu den Lesungen ist frei. (red.)

Do, 3., und Sa, 4.9., je 19 und 20 Uhr; Details: www.bregenz.travel