Neue Komödie soll ­rassistisch sein

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Rassismusvorwurf Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat den kürzlich im Kino angelaufenen französischen Film «A bras ouverts» (deutscher Titel «Hereinspaziert!») als «zutiefst rassistische Komödie» kritisiert. Publikumsliebling Christian Clavier spielt darin einen linksliberalen Bestsellerautor, der sich bei einem TV-Streitgespräch zur Aussage hinreissen lässt, er würde jederzeit eine hilfsbedürftige Roma-Familie in seiner Luxus­villa aufnehmen, und dann beim Wort genommen wird.

Der Film von Regisseur Philippe de Chauveron produziere und reproduziere «rassistische und antiziganistische Stereotype», sagte der Zentralratsvorsitzende Romani Rose. Zugewanderte rumänische Roma würden als nicht integrierbare, unzivilisierte «Wilde» charakterisiert. Der Film mache Geld auf Kosten einer ohnehin diskriminierten Minderheit. (sda)