Nach Amerika geflohen

1891 in Brühl im Rheinland geboren, ist das Leben Max Ernsts von der existenziellen Erfahrung zweier Weltkriege geprägt. 1919 gründet er zusammen mit Hans Arp die Kölner Dada-Gruppe. 1922 zieht er nach Paris und schliesst sich den Surrealisten an.

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1891 in Brühl im Rheinland geboren, ist das Leben Max Ernsts von der existenziellen Erfahrung zweier Weltkriege geprägt. 1919 gründet er zusammen mit Hans Arp die Kölner Dada-Gruppe. 1922 zieht er nach Paris und schliesst sich den Surrealisten an. Von den Nationalsozialisten verfolgt, flieht er 1941 ins Exil nach Amerika und kehrt erst in den 50er-Jahren zurück. 1954 erhält der Künstler, der sich immer wieder neu erfindet, auf der 27. Biennale in Venedig den Grossen Preis für Malerei und wird daraufhin von André Breton von der Surrealistengruppe ausgeschlossen. Ernst starb 1976 in Paris. (wei)

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