Mitten drin in Syrien

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Der Krieg in Syrien ist in seiner Komplexität für Aussenstehende kaum zu begreifen. Der deutsche Journalist Carsten Stormer war in den letzten Jahren immer wieder vor Ort, von Helfern über die Grenze geschmuggelt. Er traf Rebellen, er redete mit Islamisten. Und er begegnete Menschen, die sich mutig und leidenschaftlich für die leidende Zivilbevölkerung einsetzen.

Entstanden ist ein Buch, das zwar auch analytische Elemente hat, aber die Reportage, das Erleben und Stimmen von Betroffenen ins Zentrum stellt. Vieles ist berührend, manches dramatisch. Eine eindrückliche Fotostrecke ergänzt die geschriebenen Eindrücke, die auch den Libanon und den Irak umfassen. (are)

Carsten Stormer: Die Schatten des Morgenlandes. Lübbe, 301 Seiten, ca. Fr. 24.–