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Meyerbeer, mit beweglicher Stimme

Hörbar Klassik

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Diana Damrau

Meyerbeer: Grand Opera, Erato

1791 in Deutschland als Jakob Liebmann Meyer Beer geboren, hat er sich später Giacomo Meyerbeer genannt und ist von den 1830er-Jahren an für mehrere Jahrzehnte der ungekrönte König der französischen Grand Opéra gewesen. Fünf dieser – nach heutigem Geschmack – überlangen Werke hat er geschaffen, die später mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind. Zu Unrecht, wie sich hier feststellen lässt. Mit leichter Hand und warmer, ungemein beweglicher und höhensicherer Stimme gibt die Sopranistin Diana Damrau einen Einblick in die ganze Breite von Meyerbeers Werk. Begleitet wird sie von Orchester und Chor der Opéra National de Lyon unter Emma­nuel Villaume.

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Matthias Goerne

The Wagner Project, Harmonia Mundi, 2 CD

Wagner, dunkel und anziehend

Was für eine wunderbar dunkle, zugleich machtvolle und zarte Stimme, was für ein wunderbar auf sie abgestimmtes Orchester: Das vom Bariton Matthias Goerne und vom Dirigenten Daniel Harding zusammen mit dem schwedischen Radio-Sinfonieorchester angeschobene Wagner-Projekt darf höchstes Lob für sich beanspruchen. Stimme und Orchesterklang verschmelzen mühelos miteinander und entwickeln sofort jene Anziehungskraft, die Wagner haben kann. Auf zwei CDs folgen klug ausgesuchte Vorspiele und Gesangsnummern aufeinander, die Spanne reicht vom «Fliegenden Holländer» von 1843 bis zu «Parsifal» vierzig Jahre später.

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Sonya Yoncheva

The Verdi Album

Verdi, leider etwas grell

Weit weniger überzeugend fällt ein Album aus, das die bulgarische, in der Schweiz lebende Sopranistin Sonya Yoncheva mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Massimo Zanetti eingespielt hat. Yoncheva singt bekannte und unbekannte Arien aus Verdi-Opern, mit einer Stimme, die in der Höhe allzu grell klingt, und der es deutlich an Farbnuancen mangelt. Das Klangbild ist eher flach, das Orchester auf Distanz.

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