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Melnyks Klanggemälde

HÖRBAR KLASSIK
Rolf App
Bild: Rolf App

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HÖRBAR KLASSIK

Für die allermeisten ist Lubomyr Melnyk ein neuer Name. Geboren 1948 in einem Flüchtlingslager in München als Kind ukrainischer Eltern, ist er schon bald nach Kanada übergesiedelt und lebt heute in Schweden. Er hat über 120 Werke geschaffen, oft für Klavier solo, aber auch für Klavier und Orchester. Melnyk gilt als schnellster Pianist der Welt (mit 19,5 Noten pro Sekunde), was uns aber hier nicht sonderlich kümmern muss. Denn Lubomyr Melnyk ist vor allem der Schöpfer eigenwillig-einzigartiger, romantisch angehauchter Stücke. Einen Begriff von Melnyks ausladenden, irgendwie magisch wirkenden Klanggemälden gibt «illirion», seine erste CD bei Sony.

Lubomyr Melnyk: illirion, Sony

Harnoncourts Letzte

Es ist die letzte Aufnahme des im März verstorbenen Nikolaus Harnoncourt – und der Endpunkt seiner Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethovens «Missa solemnis». Mit dem Concentus Musicus Wien, dem Arnold Schoenberg Chor und den Solisten Laura Aikin (Sopran), Bernarda Fink (Alt), Johannes Chum (Tenor) und Ruben Drole (Bass) spielt Harnoncourt das Werk tiefer als heute üblich. Seine «Missa solemnis» taucht also gewissermassen auf, und auch die Einzelstimmen lösen sich nur langsam aus dem Gesamtklang. Was dem Hörer ein besonderes, sehr intensives Erlebnis beschert.

Beethoven: Missa solemnis, Concentus Musicus, Nikolaus Harnoncourt, Sony

Pollini spielt Brahms

Zweimal Brahms, seine beiden Klavierkonzerte in d-Moll und B-Dur, aus der Hand zweier Künstler, die doch in vielem gegensätzliche Naturen sind: Christian Thielemann dirigiert mit der Staatskapelle Dresden einen eher dunklen, romantisch fliessenden Brahms, Maurizio Pollini spielt ihn licht und lyrisch. Was nur in Grenzen zusammenpassen will und nicht einmal einen kreativen Spannungsbogen erzeugt.

Brahms: Klavierkonzerte, Maurizio Pollini, Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, Deutsche Grammophon

Bild: Rolf App

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