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Meister des Akkordeons
spielen im Thurgau

Zum fünften Mal gehen vom Freitag, 21. bis Sonntag, 23. September die Thurgauer Akkordeontage über die Bühnen. Die Musikanten treten im Eisenwerk in Frauenfeld, auf dem Gelände der Klinik Münsterlingen und in der Alten Kirche Romanshorn auf.
Furios, düster, volkstümlich: Die Meister des Akkordeons ziehen alle Register ihrer Kunst. (Bild: Mareycke Frehner)

Furios, düster, volkstümlich: Die Meister des Akkordeons ziehen alle Register ihrer Kunst. (Bild: Mareycke Frehner)

Zum fünften Mal gehen vom Freitag, 21. bis Sonntag, 23. September die Thurgauer Akkordeontage über die Bühnen. Sie sind stilistisch breit angelegt. Dies ist nicht zuletzt im Akkordeon selbst angelegt, das als «Instrument der Unterschicht» nicht mit einer elitären Tradition belastet ist. Wenn sich das Akkordeon dieser «Hochkultur» annimmt, gewinnen die Werke an Unmittelbarkeit.

Ein Franzose, ein Sarde und ein Schwede
spannen zusammen

Susanne Gisin, Seraina Perini Allemann, Christian Brühwiler, Kurt Gubler, Tom Schmid und Marco Kern organisieren das Festival. Ein Höhepunkt des dreitägigen Anlasses wird am Samstag, 22. September um 19.30 Uhr in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen das Konzert des Akkordeonisten Richard Galliano, im Trio mit Paolo Fresu (Trompete und Flügelhorn) und Jan Lundgren (Piano) und mit dem Programm «Mare Nestrum II» sein. Der Südfranzose mit italienischen Wurzeln, der Sarde und der Schwede gelten als die drei melodischsten Musiker der heutigen europäischen Jazzszene. Einflüsse von französischen Chansons, schwedischen Volksliedern und brasilianischen Standards gipfeln in einem Klangerlebnis.

Gesang auf Okzitanisch

Den tanzbaren Auftakt unter dem Motto «The Spirit of New Orleans» am Freitag, 21. September um 21 Uhr im Eisenwerk Frauenfeld bestreitet die deutsche Multiinstrumentalistin Anja Baldauf alias Zydeco Annie mit ihrer Begleitband Swamp Cats – mit kreolischer Lebensfreude, Voodoo-Klängen, stampfendem Zydeco, traditionellem Cajun und Blues. Bühne des dritten Akkordeontags ist die Alte Kirche Romanshorn. Um 11.30 Uhr spielt Riccardo Tesi im Trio mit Patrick Vaillant (Mandoline) und Andrea Piccioni (Rahmentrommel) das Programm «Capanne con vista». Tesi zählt zu den Komponisten der europäischen Weltmusikszene. Er gilt als Erneuerer der französischen Mandolinentradition; manche Texte singt er auf Okzitanisch. Piccioni ist ein Meister der Rahmentrommeln, er beschäftigt sich mit Rhythmen und Spieltechniken des Mittleren Ostens, Nordafrikas und Zentralasiens und bringt sie in Jazz und Weltmusik ein.

Die persönliche Sammlung der Sängerin:
Düstere Songs von Henry Purcell bis Lou Reed

Um 17 Uhr beschliesst die norwegische Sängerin Susanna die Jubiläumstage mit ihrer persönlichen Sammlung düsterer Songs, tief verwurzelt in den Jahrhunderten der europäischen und amerikanischen Musiktradition – von Henry Purcell bis Lou Reed –, unter dem Titel ihres zwölften Albums «Go Dig My Grave». Sie wird begleitet von Frode Haltli (Akkordeon), Giovanna Pessi (Harfe) und Sarah-Jane Summers (Fidel). Der Norweger Haltli gilt als einer der ideenreichsten Akkordeonisten; sein Repertoire umfasst Avantgarde, Folklore, Jazz und improvisierte Musik. Die Basler Harfenistin Pessi spielte mit Susanna das von der Kritik hochgelobte Album «If Grief Could Wait» ein. Die in Norwegen lebende Schottin Summers pflegt den schottischen Fiddle-Stil und verbindet Rohheit mit Poesie. (red)

Infos/Tickets: http://akkordeontage.ch/

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