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Mein Medienkonsum ist selektiv

Andrea Gerster, Schriftstellerin, Freidorf

Es gibt Dinge, die wir als Gesellschaft gemeinsam finanzieren sollten. Dazu gehört die SRG. Gerade als Kulturschaffende weiss ich, wie sich das anfühlt, wenn ein Projekt nur dann unterstützt wird, wenn es verspricht zu ­rentieren.

Und genau darauf läuft die No-Billag-Initiative hinaus. Ich hoffe sehr, dass die Initiative klar abgelehnt wird. Im Nachgang soll sich die SRG aber kritisch und analytisch mit ihren Sendeformaten und Inhalten auseinandersetzen, denn die Befürworter der Initiative sind ernst zu nehmen.

Mein eigener Medienkonsum ist selektiv. Oft weiss ich im Vorfeld, was ich sehen beziehungsweise hören möchte. Ich bewege mich dabei praktisch immer innerhalb der öffentlich-recht­lichen Sender. Lokalradio höre ich eher nebenher.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Programme der regionalen Fernsehsender nicht beurteilen kann, weil ich sie nicht schaue. Wenn ich raten müsste, was deren Inhalt ist, würde ich sagen, Wetterprognosen und Diskussionsrunden über lokale Angelegenheiten. Aber wahrscheinlich liege ich falsch; ich werde bei Gelegenheit diese Bildungslücke zu schliessen versuchen. Notiert: dl

Andrea Gerster, Schriftstellerin, Freidorf

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