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Mein liebstes Gartenwetter

Im grünen Bereich

Im Winter gärtnere ich am liebsten. Was wie ein sauglatter Kalenderspruch für faule Gärtner klingt, meine ich absolut ernst. Nicht, dass ich bei zwei Meter Schnee nach Unkraut graben würde oder mit dem Eispickel wie von Sinnen Beete bearbeite. Nein. Bei Minus­temperaturen bleibe auch ich gerne drinnen und blättere in Gartenbüchern. Nur, bei uns am See sind die Wintertage mit Schnee und durchgefrorenen Böden eine Seltenheit. Winter, das heisst bei uns Nebel bei vier Grad plus. Und kommt die Sonne doch mal durch, dann wird es sofort frühlingshaft warm.

Für mich das perfekte Gartenwetter. Die Luft ist frisch, die Durchblutung wird angeregt und ich schwitze selbst bei Tätigkeiten wie Steine schleppen oder Kompost kehren kein bisschen. Ich werde auch nicht von Versuchungen wie einem Bad im See, einer Viertelstunde auf dem Liegestuhl oder einem Schwatz mit der Nachbarin abgelenkt. Da bin nur ich und mein Garten. Sogar das Unkraut hat sich verzogen. Und nach zwei Stunden Graben in kalter Erde fühle ich mich erquickter und befriedigter als nach einer Yogasession. Das Einzige, was mich am Wintergärtnern wirklich stört, sind die mitleidigen Blicke der Spaziergänger.

Katja Fischer De Santi

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