Mehrchörige Perlen aus Italien

Die Cappella Vocale, das Profi-Gesangsensemble der Kathedrale St. Gallen, nimmt sich morgen mehrchöriger Musik aus dem 17. Jahrhundert an.

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Die Cappella Vocale, das Profi-Gesangsensemble der Kathedrale St. Gallen, nimmt sich morgen mehrchöriger Musik aus dem 17. Jahrhundert an. Eine musikalisch höchst innovative Zeit war es damals, als am Markusdom zu Venedig Giovanni Gabrieli wirkte und der Musikgeschichte seine Kunst der Mehrchörigkeit hinterliess. Die Cappella Vocale holt diese Musik in den Chorraum ihrer eigenen liturgisch-musikalischen Heimatkirche. Zu den Sängern gesellen sich stilgerecht Barockposaunen samt einem Zink als Diskantinstrument sowie barocke Streicher und eine Continuogruppe mit Orgel und Chitarrone. Gabrielis Mehrchörigkeit konnte nicht zuletzt die Architektur einer Kirche klanglich erfahrbar machen und macht das auch morgen in der Kathedrale. Höhepunkt des Konzertes ist ein vierchöriges Gabrieli-Magnificat zu 17 Stimmen. Neben Gabrieli erklingt Musik weiterer italienischer Meister. Es dirigiert Domkapellmeister Hans Eberhard. (pd/red.)

Morgen Sa, Kathedrale, 19.30 Uhr