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Mahr als tausend Jahre

LESBAR ZEITSCHRIFT
Rolf App
Bild: Rolf App

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LESBAR ZEITSCHRIFT

Am 29. Mai 1453 endet die Geschichte dieses Reichs. 1123 Jahre sind seit der Gründung der Stadt am Bosporus vergangen, 89 Herrscher und Herrscherinnen haben Byzanz regiert – bis die Osmanen die schwer befestigte Stadt erobern. Die riesigen Kanonen zum blutigen Erfolg liefert ihnen der Ungar Urban, ein Christ, dessen Dienste dem letzten Kaiser Konstantin entgehen, weil er den geforderten Lohn nicht bekommt. Es ist die letzte Episode in der wechselvollen Geschichte eines Reichs, die «Geo Epoche» in seinem neuen Heft ausbreitet. Sie handelt von der Blütezeit im 10. Jahrhundert, von den Ränkespielen am Hof, von theologischen Differenzen zwischen Ost und West und vom Vordringen des Islams.

Geo Epoche Nr. 78: Byzanz

Unsterblicher Schurke

Seine Gegner haben ihn nach der Schlacht verscharrt, aber Shakespeare hat ihn unsterblich gemacht: Richard III. war der brutalste Herrscher in einer brutalen Zeit, deren Ende sein Tod markiert. Mit ihm und mit der Epoche der Rosenkriege beschäftigt sich «Damals» in mehreren Beiträgen. Es sind Englands dunkelste Jahrzehnte, die da an uns vorüberziehen – ein dreissigjähriger Krieg, der in einer beispiellosen Selbstzerfleischung des englischen Hochadels gipfelt.

Damals 6/2016

Zum Sieg singen

Was sich gerade in den Stadien an der Fussball-Europameisterschaft abspielt, hat archaische Wurzeln. Menschen treten aus dem Alltag heraus, bringen sich in Stimmung für ihre Mannschaft. Manchmal ist dann auch die Gewalt nicht weit. Mit der friedlichen Seite beschäftigt sich «Psychologie heute». Genauer: Mit den Fangesängen, die der Musikpsychologe Reinhard Kopiez untersucht hat. Er bezeichnet sie als Identifikationspunkte vor allem für Männer und beschreibt sie in Anlehnung an den Verhaltensforscher Desmond Morris als Stammesgesänge. Ob Singen der eigenen Mannschaft zum Sieg verhelfen kann, bleibt allerdings umstritten. Die Kondition der Spieler profitiert zwar von der Anfeuerung durch das Publikum, nicht aber die koordinative Komponente. Wen das Publikum anfeuert, der wird zwar animiert nach vorne preschen – dafür aber leicht die Übersicht über das Spiel als Ganzes verlieren.

Psychologie heute, Juli 2016

Bild: Rolf App

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