Lucerne Festival Auf «Revolution» folgt «Psyche»

Intendant Michael Häfliger ist zufrieden – mit den Zahlen und mit dem künstlerischen Ertrag. Die Zahlen: Das an diesem Wochenende zu Ende gegangene 75. Lucerne Festival war zu 94 Prozent ausgelastet. 85 000 Zuhörer besuchten die Konzerte, 10 000 mehr als im Vorjahr.

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Intendant Michael Häfliger ist zufrieden – mit den Zahlen und mit dem künstlerischen Ertrag. Die Zahlen: Das an diesem Wochenende zu Ende gegangene 75. Lucerne Festival war zu 94 Prozent ausgelastet. 85 000 Zuhörer besuchten die Konzerte, 10 000 mehr als im Vorjahr. Die Kunst: «Ein Höhepunkt war gewiss die konzertante Aufführung von Richard Wagners <Ring des Nibelungen> durch die Bamberger Symphoniker unter Jonathan Nott», sagt Häfliger. Aber auch die Gratisangebote und das einwöchige Weltmusik-Festival haben ein neues Publikum ansprechen können. Nicht zu vergessen das Jubiläumsfest am 25. August.

Schon aber geht es weiter: Nach «Revolution» in diesem wird das Festival im nächsten Jahr unter einem andern Motto stehen: «Psyche». «Es geht also nach innen», erklärt Häfliger, und erwähnt an Plänen bereits Bachs Matthäus-Passion, den Beginn eines Brahms-Zyklus mit Claudio Abbado und einen Schumann-Zyklus mit Bernhard Haitink.

Zuerst aber folgt im November das «Lucerne Festival am Piano». Mit Stars wie Evgeny Kissin und Fazil Say, mit zukunftweisenden Talenten wie Alexej Gorlatch, Nareh Arghamanyan und Adam Laloum. (R.A.)