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Live-Hörstück im Haus zur Glocke

Steckborn Wohnen mit Seesicht? Galt früher als unattraktiv. Denn das Steckborner Bodenseeufer mit seinen Ross-Ställen war ein Ort, an dem Ratten wohnten. Die Wohnungen waren zur Strasse ausgerichtet und nicht zum See hin. Die Lage am Untersee nahmen die Menschen im Städtchen bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts vor allem als Gefahr war.

So beschreibt es Babette Hausmann in ihrer Erzählung, die Karen Geyer am Samstag im Haus zur Glocke in Steckborn als Live-Hörstück aufführt. Geyer befragte die 95-Jährige, die aus dem Rheintal nach Steckborn heiratete und seither dort an der Seestrasse lebt. Die Künstlerin verwebt deren Erinnerungen mit ihren selbst gebauten Soundinstallationen. Mit einer «Schatteninszenierung» arrangiert sie ein Live-Hörstück. Die Wahl-Zür­cherin Karen Geyer ist Audiokünstlerin, Klangforscherin und Performerin. Seit vielen Jahren interessiert sie sich für Lebens­geschichten alter Menschen. Biografien und Sound verwebt Geyer zu eigenen Klangwelten.

Mit Karen Geyers Hörstück eröffnet das Haus zur Glocke sein drittes Jahr als Ort für Kunstprojekte. (red)

Hörstück von Karen Geyer, 20.1., 17 und 20 Uhr, Haus zur Glocke, Steckborn

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