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Liebe, ein Lied mit Strophen

Belles Lettres
Bettina Kugler

Sie gehören zu den abgegriffensten Bänden in meiner immer stärker ausufernden Büchersammlung. Während Romane, einmal gelesen und dabei für bedeutend genug befunden, künftig zum Lebensinventar zu zählen, selten noch einmal den Weg aus einem der vielen Regale (oder Verlegenheitsstapel) finden, nehme ich Lyrik in schöner Regelmässigkeit zur Hand. Zum einen, weil ich es gerne kurz und bündig mag: Zeilen, die Rhythmus haben, melodisch im Ohr weiterklingen, wenn das Buch wieder zugeklappt ist. Andererseits, weil man Gedichte nicht wie Romane verschlingt, hungrig nach Geschichten, neugierig auf Welten neben der eigenen. Zwei oder drei auf einmal sind fast schon zu viel des Guten. Lyrik hat Zeit – und Dauer.

Zumal auch Wiedersehen Freude macht. Etwa mit den federleichten, sinnig-sinnlichen Strophen, die Ulla Hahn seit ihrem ersten Lyrikband «Herz über Kopf» (1981) veröffentlicht hat. Ihr selbst muss es so ergangen sein bei der Begegnung mit dem jüngeren Ich; es reizte sie aber auch zum Widerspruch, wiederum im Gedicht. Ihre «Wi(e)derworte» sind Zeugnis reiferer Gefühle und Gedanken: eine Einladung, zwischen den Zeilen mitzuwachsen.

Bettina Kugler

Ulla Hahn: Wi(e)derworte. Gedichte, DVA

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