Lichtensteig meets Appenzell

LICHTENSTEIG. Die Kunst-Tage Lichtensteig starten heute mit der Vernissage von Haviva Jacobson und Artur de Sousa in die letzte Woche.

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LICHTENSTEIG. Die Kunst-Tage Lichtensteig starten heute mit der Vernissage von Haviva Jacobson und Artur de Sousa in die letzte Woche. In den ersten beiden Wochen waren die Werke von vier Kunstschaffenden aus dem Welschland, der Zentral- und Nordwest-Schweiz zu sehen, die dritte Woche steht im Zeichen der Ostschweiz: Die Appenzellerin Haviva Jacobson und der Lichtensteiger Artur de Sousa zeigen in der Kalberhalle einen Querschnitt ihres aktuellen Schaffens – ein Spiel mit feinen Farbnuancen, das beide meisterlich beherrschen.

Die Israelin Haviva Jacobson (1961) lebt seit 1992 in Appenzell, wo sie ein umfangreiches Œuvre geschaffen hat. Sie lässt sich von der unmittelbaren Umgebung inspirieren: «Mich interessieren Strukturen, Ereignisse und Erinnerungen, in denen ich etwas Interessantes sehe, das ich durch meine Malerei transformieren möchte.» Der 1966 in Lissabon geborene Artur de Sousa malt seit über dreissig Jahren, hat die Kunst aber erst mit seinem Zuzug in die Schweiz vor drei Jahren zum Hauptberuf gemacht. Seine wilde Leidenschaft für die Malerei ist in seinen grossflächigen Bildern unmittelbar fassbar, wenn er in bester Machart der Postmoderne mit teilweise grotesk verfremdeten Figuren und Gegenständen von seinen ungezähmten Gefühlen und verwegenen Geschichten erzählt. (red.)

16.–20.9.: Mi 18–22, Do–Sa 10–22, So 10–16 Uhr. www.kunst-tage.ch