Leidenschaftliche Moll-Werke in der Tonhalle

Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 40 g-Moll und das 1. Klavierkonzert in d-Moll von Johannes Brahms präsentiert das Sinfonieorchester St. Gallen morgen und am Freitag im Rahmen des 2. Tonhallekonzerts.

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Pianist Barry Douglas. (Bild: pd)

Pianist Barry Douglas. (Bild: pd)

Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 40 g-Moll und das 1. Klavierkonzert in d-Moll von Johannes Brahms präsentiert das Sinfonieorchester St. Gallen morgen und am Freitag im Rahmen des 2. Tonhallekonzerts. Zu hören sind damit «zwei der leidenschaftlichsten und revolutionärsten Moll-Werke der Musikgeschichte», wie es in der Ankündigung heisst. Moll-Tonarten haben Komponisten zu leidenschaftlich-kraftvoller Musiksprache inspiriert. Oder umgekehrt: Manche Stücke liessen sich nur in Moll schreiben.

Mozarts g-Moll-Sinfonie und Brahms' gewaltiges Klavierkonzert gehören zweifellos dazu. Mozarts Sinfonie zieht ihr Publikum seit der Entstehungszeit in ihren Bann. Der düster-leidenschaftliche Tonfall zwischen ruheloser Getriebenheit, Trotz und resignativer Melancholie steht fast einzigartig in der Musikgeschichte da. Und das 1. Klavierkonzert ist ein Werk von sinfonischen Dimensionen, gewaltiger Klanglichkeit und Tiefe.

Solist ist der irische Pianist Barry Douglas; seit dem Gewinn des Tschaikowsky-Wettbewerbes 1986 zählt Douglas zu den grossen Pianisten unserer Zeit. Das Konzert leitet der finnische Dirigent Ari Rasilainen, der sich vergangene Saison erstmals sehr erfolgreich dem St. Galler Publikum vorgestellt hat. (pd)

Morgen Do sowie Fr, 12.11., Tonhalle St. Gallen, je 19.30 Uhr; 18.30 Uhr Konzerteinführung mit Matthias von Orelli

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