Lauter Rap-Könige am Start

Bushido, Kool Savas, Deichkind, AZAD, Marteria und Samy Deluxe – die klingendsten Namen der deutschen Hip-Hop-Szene waren gekommen. König des Raps nennen sich mindestens zwei der Rapper – wer den Titel wirklich verdient, scheidet die Geister.

Bianca Binder
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Black Thought von The Roots. (Bild: Nana do Carmo)

Black Thought von The Roots. (Bild: Nana do Carmo)

Bushido, Kool Savas, Deichkind, AZAD, Marteria und Samy Deluxe – die klingendsten Namen der deutschen Hip-Hop-Szene waren gekommen. König des Raps nennen sich mindestens zwei der Rapper – wer den Titel wirklich verdient, scheidet die Geister. Den Auftakt bildete am Freitagabend Deutschlands selbsternannter König des Raps, Bushido. Die einen lieben ihn, die andern hassen ihn – zumindest in den vordersten Reihen wurde aber gekreischt und geschrien.

Leckerbissen für Frauen

Mit einem fetten Bühnen-Feuerwerk startete Kool Savas seine Show. Der zweite König des Raps forderte das Publikum unbescheiden auf, bei seiner Show gefälligst den Verstand zu verlieren – was dieses auch teilweise tat. Mit LED-Helmen und Trampolin auf der Bühne bewiesen Deichkind, dass sie auch nach langer Zeit im Geschäft noch abgehen.

Eine übermüdete Menge wartete am Sonntagmorgen auf den Frankfurter Rapper AZAD. Seine muskulösen Homies auf der Bühne flössten Respekt ein. Einen besonderen Leckerbissen gab es auch für die Frauen – das ehemalige Männer-Model Marteria bot eine Show der Superlative – und das Open-Air-Publikum war endlich wach.

Eine Wahnsinns-Show

Pünktlich zum Start des Unwetters trat am Sonntag der Liebling des Frauenfelder Open Air auf die Bühne: Rap-Urgestein und seines Zeichens Rap-Genie Samy Deluxe bewies sympathisch und mit Wahnsinns-Show, dass er diesen Titel zu Recht trägt