Ladinisch gibt es auch

Lesbar Reisen

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Geo Special Südtirol 3/2017

Irgendwie fühlt man sich doch eher in Österreich. Ein bisschen Italianità ist da aber schon in ­Südtirol, auch wenn die meisten ­einen speziellen Tiroler Dialekt sprechen. Diktator Mussolini hat vor dem Zweiten Weltkrieg Tausende Italiener in Südtirol platziert. Heute gelten drei offizielle Landessprachen: 69,4 Prozent der Bewohner sprechen Deutsch, 26,1 Prozent Italienisch und 4,5 Prozent Ladinisch. Das wird fast zu 100 Prozent in der Gemeinde La Val gesprochen, während Martell 100-prozentig Deutsch ist und Bozen mit 73,8 Prozent vor allem Italienisch. Sprechen lassen muss man aber die Bilder: «Die Dolomiten sind die schönsten Bauwerke der Welt», sagt Reinhold Messner. Zu bewundern gibt es himmelblaue Seen, Almen, mediterrane Städte und hervorragende Architektur.

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Naturparadiese Schweiz, Werd Verlag, 311 S., Fr. 43.–

Unberührte Schweiz

Beim Durchblättern dieses Buches fragt man sich ernsthaft, ob es mit der Zubetonierung der Schweiz wirklich so schlimm sein kann. Unberührte Landschaften, mal lieblich, mal wild, bilden die Kulissen für vierzig Tagestouren. Es geht ins urchige Val Tantermozza am Rand des Nationalparks, ins «Centovalli des Kantons Luzern» (Napfgebiet) oder ins grösste Hochmoor des Juras bei Les Ponts-de-Martel. Die Texte sind mehr als nur Routenbeschriebe, die Fotos atemberaubend – unverständlich aber ist, dass oft auf Legenden und Kärtchen verzichtet wurde.

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Geo Special Nordsee 2/2017

Nie wirklich warm

Wenn wir an Ferienreisen ans Meer denken, ist die Nordsee nicht die erste Wahl. Vielleicht auch, weil das Meerwasser im Norden Deutschlands auch im Sommer nie wirklich warm wird. Trotzdem begeistern Weite, Wind und Wellen und die vielen Inseln, von denen Sylt die grösste ist. Elf Millionen Zugvögel machen dort im Watt Halt. Das Land ist geprägt von den Gezeiten und 1600 Kilometer Deich schützen die Nordseeküste.

Bruno Knellwolf/Beda Hanimann