KURZFILMTAGE: 200 Filme in sechs Tagen

Sie fassen sich kurz, sie lassen in unbekannte Welten blicken, sie regen zur Auseinandersetzung an. Zum 21. Mal in Winterthur.

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Die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur ziehen Jahr für Jahr Tausende Zuschauer an. Die besten der über 200 Filme laufen im Kernprogramm, dem Schweizer und im internationalen Wettbewerb. Heuer fokussieren die kuratierten Programme auf eine neue Generation von Filmemachern, die die sozioökonomische und politische Situation in Griechenland untersuchen oder den filmischen Aufschwung in Südostasien, mit einem Schwerpunkt zu Pimpaka Towira aus Thailand. Kleinere Reihen widmen sich der unbekannten Filmszene im Sudan oder den jungen polnischen Animationsfilmerinnen.

Die Kurzfilmtage ehren Fredi M. Murer, der mit seinen frühen Werken für den Geist der 68er-Jahre steht. Und sie führen ein Programm ein, das sich dem Zürcher Film widmet: «Züri Shorts» geben Einblick ins aktuelle lokale Filmschaffen. Notabene: Die Ostschweiz vertreten Michaela Müller (AR) und die Thurgauerin Rhona Mühlebach.

Das bedeutendste Kurzfilmfestival der Schweiz hält die Kulturvermittlung hoch: Gemeinsam mit der Zauberlaterne zeigt es ein Programm für Kinder; Jugendliche erleben eine Filmkultur jenseits von Youtube und können sich für die Jugendjury bewerben. Oder schauen sich das Virtual Reality Cinema an. (dl)

Di–So, 7.–12.11. Programm: kurzfilmtage.ch