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Interview

Kunz erneut auf Platz 1: «Das ist eine Bestätigung»

Er hat es schon wieder geschafft: Marco Kunz landet auch mit «Förschi» direkt auf Platz 1 der Schweizer Album-Charts. Das konnte man am Sonntagnachmittag in der Hitparadenshow auf SRF hören. Dem Mauenseer ist somit der Hattrick gelungen.
Michael Graber
Im Hoch: Der Luzerner Sänger Kunz. (Bild: Dominik Wunderli, 6. Februar 2019)

Im Hoch: Der Luzerner Sänger Kunz. (Bild: Dominik Wunderli, 6. Februar 2019)

Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass Sie den direkten Sprung an die Spitze schafften. Freut man sich beim dritten Mal noch gleich, wie bei der Premiere?

Sicher. Im Gegensatz zu den ersten beiden Top-Platzierungen haben diesmal alle gesagt: «Du schafft das sowieso.» Ich war mir aber keineswegs sicher, zumal auch Stephan Eicher in der gleichen Woche sein Album veröffentlicht hat. Umso schöner, dass wir es schon wieder geschafft haben.

Da ist jetzt schon ein Stück Understatement dabei, oder?

Nein, wirklich nicht. Natürlich hofft man und hat vielleicht sogar ein bisschen gesteigerte Erwartungen, aber dass es am Ende reicht, hat mich doch ganz ehrlich überrascht –und gefreut. Solche Erfolge darf man nie zuvor als selbstverständlich annehmen, sonst riskiert man nur grosse Enttäuschungen.

Was bringt in Zeiten von stetig sinkenden CD-Verkäufen ein Platz 1 in der Hitparade überhaupt noch?

Im Musikgeschäft gibt es kaum klar messbare Dinge. Ob ein Album gefällt, oder eben nicht, ist für jeden Hörer anders. Wenn du es auf Platz 1 der Charts schaffst, ist das vor allem ein Zeichen, dass deine Musik ankommt – offensichtlich haben ja viele Leute die CD gekauft. So habe ich auch die Bestätigung, dass ich mit meinem Gefühl richtig lag: Ich finde meine neue CD nämlich richtig gut. (lacht)

Also einfach ein bisschen Anerkennung?

Eine hohe Chartplatzierung ist auch immer noch ein gutes Argument, dass man bei Radios etwas mehr Airplay bekommt. Das wiederum bringt mir mehr Aufmerksamkeit, was am Ende zu mehr Publikum an den Konzerten führt.

Die drei letzten Alben haben eine goldene Auszeichnung für 10'000 verkaufte Einheiten bekommen. Eine in Platin für 20'000 verkaufte Platten haben Sie noch nicht.

Ja. Das stimmt. Aber wie Sie sagen: Noch nicht. (lacht). Das kann ja schon noch werden. Zunächst sind wir jetzt aber ganz zufrieden mit dem Platz 1 in den Charts und freuen uns, auf alles was noch kommt.

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