Kunsthaus Bregenz feiert 20. Geburtstag

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Fest Das Kunsthaus Bregenz (KUB) feiert dieses Wochenende sein 20-jähriges Bestehen. Es war damals der erste grosse Museumsneubau in Österreich seit 100 Jahren. Seither haben Gebäude und 103 Ausstellungen rund eine Million Besucher in den Bann gezogen. Gebaut wurde das KUB nach Plänen des bekannten Schweizer Architekten Peter Zumthor, der dafür unter anderem mit dem Mies van der Rohe Award for European Architecture ausgezeichnet wurde. Noch wichtiger dürfte aber die Begeisterung der ausstellenden Künstler sein, die den 30 Meter hohen Betonbau mit markanter Mattglasfassade («Lichthaut») und drei Ausstellungsebenen als idealen Ausstellungsort preisen.

Schon so manche Belastungsprobe bestanden

Die besten Ausstellungen seien möglicherweise jene gewesen, «die wie Belastungsproben das Haus beanspruchten», stellte das KUB im Vorfeld seines Geburtstags fest – und verwies auf Santiago Serra, der 300 Tonnen Betonziegel schlichten liess, den Bau eines schwarzen Eislaufplatzes durch Pierre Huyghe, auf die riesenhaften Bronzespinnen von Louise Bourgeois und auf Olafur Eliasson, der ein Nebelmeer ­aufsteigen liess. Im Rahmen der Festaktivitäten zum 20. Geburtstag wurde bereits ein Beton­porsche von Gottfried Bechtold vor dem Kunsthaus aufgestellt. ­Sowie die 15 Meter lange Skulptur «Apropos» des in Wien lebenden Heimo Zobernig installiert. Zur Feier am Wochenende bietet das Kunsthaus freien Eintritt, Kurzführungen, Musik, Tanz und Attraktion. Beispielsweise am Samstag um 18 und 22 Uhr einen vertikalen Tanz an der Fassade des Kunsthauses. Am Sonntag (17 Uhr) gibt das Ensemble der Wiener Symphoniker ein Konzert. (sda/as)

www.kunsthaus-bregenz.at