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Kulturfestival würzt den Konzertsommer

Gleich nach dem OpenAir beginnt am Dienstag ein weiteres attraktives Musikfestival: Das 7. Kulturfestival beim Stadtpark trumpft mit exklusiven Auftritten von internationalen Musikerinnen und Musikern auf.
Andreas Stock
Stimmungsvolle Kulisse für Freiluftkonzerte: Das Kulturfestival hat mit dem Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums einen idealen Schauplatz. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Stimmungsvolle Kulisse für Freiluftkonzerte: Das Kulturfestival hat mit dem Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums einen idealen Schauplatz. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Man kann Lukas Hofstetter ein wenig in Verlegenheit bringen, wenn man ihn nach dem Highlight im Programm des 7. Kulturfestivals fragt – eigentlich kann er über jeden der fünfzehn Konzertabende schwärmen. Freilich sollte ein Veranstalter von seinem Angebot überzeugt sein. Es fällt dennoch auf, wie sich Freude und ein wenig Stolz ins Gesicht von Hofstetter und Philip Stuber schleichen, wenn die zwei Programmverantwortlichen über das bevorstehende Festival sprechen.

Perlen der World Music

Ihre Vorfreude dürfte verstehen, wer einen Blick darauf wirft, was ab kommendem Dienstag im Innenhof des Historischen Museums zu erleben ist: Es wird ein Stelldichein von klingenden Namen sowie Talenten, die teils vor ihrem internationalen Durchbruch stehen. Wer offene Ohren und Neugier auf wenig bekannte Bands und neue Sounds hat, dürfte schöne Entdeckungen machen.

Zum Beispiel Mamer, der in St. Gallen sein erstes Konzert in der Schweiz gibt. Der Singer-Songwriter aus China hat sein Débutalbum «Eagle» beim renommierten Label Realworld von Peter Gabriel veröffentlicht. Er verbindet traditionelle Musik aus dem chinesischen Grasland mit zeitgemässem Folk und Singer-Songwriter-Sound.

Überhaupt erweist sich das Kulturfestival erneut als eine Schatzkammer mit Perlen aus dem Bereich der World Music: Mit der afrikanischen Sängerin Dobet Gnahoré und dem Trio Joubran aus Palästina sind zwei grosse Namen zu erleben.

Spektakel mit Balkan Brass

Ein Spektakel wird die Balkan Brass Battle, die sich die renommierten Formationen Fanfare Ciocarlia aus Rumänien und das Boban i Marko Markovic Orkestar liefern. Mit über 30 Leuten reisen die zwei Grossformationen an. Obwohl das fast zu viel ist fürs «kleine» Kulturfestival, wagen Stuber und Hofstetter das Experiment: «Der Agent der Bands kennt unser Festival und war schon hier. Er war völlig begeistert von der Idee, dass sie hier spielen dürfen», erzählt Stuber. Dies sei ein Beispiel dafür, wie gut die Zusammenarbeit mit den Agenturen mittlerweile sei. Man bringe ihnen viel Vertrauen entgegen und erhalte darum exklusive Angebote.

Vorverkauf wird genutzt

Dazu gehört dann beispielsweise das Konzert von Andreya Triana. Die junge, angesagte Soulsängerin aus London gibt in der Schweiz lediglich noch ein Konzert am «Blue Balls»-Festival. Den exklusiven Schweizer Auftritt von Junip mit José Gonzáles verdankt man ebenso guten, langjährigen Beziehungen. Es ist eines der Konzerte, dessen Vorverkauf bereits gut angelaufen ist.

Urban, elektronisch und am Puls der Zeit, so versprechen die Auftritte von Grossstadtgeflüster, Bodi Bill oder Dunkelbunt zu werden. Und wenn die ans renommierte Glastonbury Festival eingeladenen Brandt Brauer Frick in Triobesetzung nach St. Gallen kommen, wird eine freche, einmalige Verschmelzung von Clubmusik und Klassik zu hören sein.

Ostschweiz gut vertreten

Intimer und im Innenhof bestens aufgehoben sind Singer-Songwriter-Abende. Mit der Bernerin Pamela Méndez und der Zürcherin Christina Maria laden zwei junge Schweizer Talente zur Entdeckung. Das heimische Musikschaffen bestreitet wieder Support-Auftritte: Junes, Herr Bitter, Klangforscher oder Kalte Hand & Natasha Waters sind einige der bekannten Namen. Das Salsaorchester Afincando, das sein 15jähriges Bühnenbestehen begeht, sowie das Pullup Orchestra, das am letzten Abend seine CD-Taufe feiert, haben den Abend für sich.

Mit Preisen zwischen 25 und 35 Franken (ausgenommen Brass Battle) bietet das Kulturfestival im Vergleich mit nationalen Veranstaltern weiterhin erschwingliche Konzertabende. Obwohl preislich leicht angepasst, lohnen sich die neuen 4- respektive 8-Tages-Pässe je nach Konzertabenden dann schnell einmal.

Andreya Triana: Junge, wunderbare Soulstimme aus London. (Bild: pd)

Andreya Triana: Junge, wunderbare Soulstimme aus London. (Bild: pd)

Dobet Gnahoré ist live ein mitreissendes Erlebnis. (Bild: pd)

Dobet Gnahoré ist live ein mitreissendes Erlebnis. (Bild: pd)

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