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Kulinarische Einladung nach Basel

D Dominik Flammer, Monica Rottmeyer, Tina Sturzenegger: Dinkelreis & Pfefferchirsi, AT Verlag 2016, 240 S., Fr. 51.–
Beda Hanimann
Bild: Beda Hanimann

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Dominik Flammer, Monica Rottmeyer, Tina Sturzenegger: Dinkelreis & Pfefferchirsi, AT Verlag 2016, 240 S., Fr. 51.–

Der St. Galler Lebensmittelforscher Dominik Flammer wird nicht satt. Nach seinen akribischen Recherchen zum Schweizer Käse und der Inventarisierung alpiner Nahrungsmittel widmet er sich nun dem kulinarischen Reichtum beider Basel. Natürlich illustriert er diesen mit Rezepten, etwa für Anisbrötli, Gitzileber mit Dinkel-Zwiebelknöpfli oder Wildschweinvoressen mit Malzbiersauce. Doch das ist nur die schöne Garnitur. In fundierten Texten erläutert er Eigenheiten des Baselbieter Getreideanbaus, er erklärt, wie Basel zu einer Backhochburg wurde – und erzählt, wie es dazu kam, dass sich eine Gruppe Geistlicher im Winter 1522 mitten in der Fastenzeit zum Spanferkelessen auf Schloss Klybeck traf. Das Buch, reich bebildert mit Fotos und historischem Bildmaterial, stellt Zusammenhänge zwischen Gesellschaft, Geschichte und Ernährung her. Das macht richtig Appetit. So dass man sich wünscht, Flammer stille seinen Hunger auch in anderen Kantonen.

Csaba dalla Zorza: Toskana, Callwey 2016, 416 S., Fr. 52.–

Kulinarisches Familienalbum

Die italienische Kochbuchautorin Csaba dalla Zorza hat einen einfachen Trick, ihre Gäste zu Tisch zu rufen. «Jetzt werfe ich die Nudeln ins Wasser», verkündet sie jeweils beim Apéritif, worauf alle wissen: In zehn Minuten wird angerichtet. Die hübsche Anekdote erzählt sie in ihrem Buch «Toskana», das sie im Untertitel «Eine kulinarische Liebeserklärung» nennt. Tatsächlich ist das umfangreiche Buch sehr liebevoll gemacht, es enthält zahlreiche Fotos rund ums Essen, wunderschöne Landschaftsbilder und persönliche Schilderungen aus dem Küchenalltag. Und natürlich eine Fülle authentischer toskanischer Rezepte. Ein schönes Kochbuch, ein bisschen wie ein kulinarisches Familienalbum.

Bild: Beda Hanimann

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